Altlastenzweckverband Nord-/Ostthüringen (ALZV N/O)Erfurt
Sanierung der "Alten Kläranlage" in Pößneck
Für den Standort der „Alten Kläranlage Pößneck“ besteht ein behördlich festgestelltes Sanierungserfordernis. Die Notwendigkeit zur Sanierung resultiert aus Belastungen der in Becken eingelagerten Klärschlämme bzw. des organikreichen Rechengutes aus dem 50jährigen Betrieb der „Alten Kläranlage Pößneck“ v.a. mit Chrom und Kohlenwasserstoffe...
Erdarbeiten, Abbruch, Baustelleneinrichtung, Schadstoffsanierung
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Altlastenzweckverband Nord-/Ostthüringen (ALZV N/O)
- Veröffentlicht:
- 31. August 2026
- Frist:
- 28. September 2026
- Thema:
- Erdarbeiten
- Bauobjekt:
- Kläranlage / Abwasseraufbereitung
Bauobjekt-Klassifikation
- Kläranlage / AbwasseraufbereitungHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Für den Standort der „Alten Kläranlage Pößneck“ besteht ein behördlich festgestelltes Sanierungserfordernis. Die Notwendigkeit zur Sanierung resultiert aus Belastungen der in Becken eingelagerten Klärschlämme bzw. des organikreichen Rechengutes aus dem 50jährigen Betrieb der „Alten Kläranlage Pößneck“ v.a. mit Chrom und Kohlenwasserstoffen. Die Planung ergab eine Sanierungsvariante zur sicheren Um- und Einlagerung der belasteten Massen vor Ort (Einlagerungsbauwerk). Die Planung wurde den beteiligten Behörden als fortgeschriebene Sanierungsplanung vorgelegt und auf dieser Basis die rechtskräftige Sanierungsanordnung erlassen.
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Mit dem kostenlosen Zugang stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
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4 Datenbereiche verfügbar
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Unterlagen
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Auftraggeber
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Verfahrensdaten
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Ausführungsorte
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Obermarkt 7 Neubau Vorklärbecken und Umbau altes Vorklärbecken zum Bio-Phosphatbecken der Kläranlage Gründau-LieblosNeubau eines zentralen Retentionsbodenfilters (RBF) am RÜB „Alte Kläranlage“ in 76467 Bietigheim
Gemeindeverwaltung BietigheimBietigheimDie Gemeinde Bietigheim betreibt weite Teile ihres öffentlichen Entwässerungsnetzes im Mischsystem. Bei Niederschlagsereignissen werden die anfallenden Mischwasserüberläufe über verschiedene Mischwasserentlastungsbauwerke in den Schmiedbach eingeleitet. Der Schmiedbach ist Bestandteil des Federbachsystems, das aufgrund einer Vielzahl von Einleitungen aus den angrenzenden Kommunen erheblich belastet ist. Das Gewässersystem weist nach der aktuellen Bewertung im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sowohl hinsichtlich des chemischen als auch des ökologischen Zustands erhebliche Defizite auf. Diese sind im Wesentlichen auf die Einleitungen aus den Abwasseranlagen, insbesondere aus den Mischwassersystemen der am Federbachsystem gelegenen Gemeinden, zurückzuführen. Vor diesem Hintergrund sind auslaufende bzw. neu zu erteilende wasserrechtliche Einleiterlaubnisse ohne die Ergebnisse der von den Anrainergemeinden gemeinsam durch-zuführenden Untersuchungen zur Gewässerökologie und zur FFH-Verträglichkeit derzeit nicht genehmigungsfähig. Zur Sicherstellung des weiteren ordnungsgemäßen Betriebs der kommunalen Abwasseranlagen erließ das Landratsamt Rastatt im August 2022 eine Interimsanordnung zum vorläufigen Betrieb und zur Fortführung der öffentlichen Abwassereinleitungen aus dem Trenn- und Mischsystem des Einzugsgebiets Bietigheim in den Schmiedbach. Für die in den Ergänzungen zum Generalentwässerungsplan (GEP) 2015 sowie dessen Fortschreibungen definierten Ausbauzustände 2023, 2024 und 2030 sind entsprechend dieser Interimsanordnung konkrete abwassertechnische Emissions- und Immissionsmaßnahmen umzusetzen und in Betrieb zu nehmen. Diese Maßnahmen dienen insbesondere der Reduzierung der stofflichen und hydraulischen Belastungen des Schmiedbachs sowie der schrittweisen Verbesserung des Gewässerzustands und der Erreichung der Ziele der WRRL. Für den Ausbauzustand 2030 ist gemäß Interimsanordnung spätestens bis zum 31. Dezember 2028 ein neuer zentraler Retentionsbodenfilter (RBF) im Mischwassersystem am Regenüberlaufbecken (RÜB) „Alte Kläranlage“ zu errichten und in Betrieb zu nehmen. Die Maßnahme ist Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Gemeindegebiets und insbesondere vor der Erschließung der Baugebiete „Birkig, 3. und 4. Bauabschnitt“ sowie des Gewerbegebiets „Schelmenäcker (B8)“ umzusetzen. Der geplante Retentionsbodenfilter befindet sich unmittelbar neben dem bestehenden RÜB „Alte Kläranlage“. Die Planung hat die örtlichen Grundstücksverhältnisse sowie die vorhandene abwassertechnische Infrastruktur und die erforderlichen Schnittstellen zum bestehenden RÜB zu berücksichtigen. Auf Grundlage der zunächst erstellten Vorplanung des RBF wurden im weiteren Planungsverlauf zusätzliche Untersuchungen zur Dimensionierung und langfristigen Auslegung der Anlage durchgeführt. Dabei wurden neben den bereits absehbaren Entwicklungsflächen insbesondere die mögliche zusätzliche Erschließung des Bereichs entlang der B3 sowie weitere potenzielle Entwicklungsflächen im Gemeindegebiet berücksichtigt. Im Rahmen der weiteren Untersuchungen wurde deutlich, dass eine zukunftsfähige Auslegung des RBF die Berücksichtigung zusätzlicher Flächenreserven erfordert. Der Gemeinderat der Gemeinde Bietigheim hat sich daher für eine stufenweise Realisierung des Retentionsbodenfilters entschieden. Mit der ersten Ausbaustufe werden die bereits geplanten und absehbaren Entwicklungsgebiete berücksichtigt. Die zweite Ausbaustufe sieht die Erweiterung der Anlage um ein zusätzliches Filterbecken vor und berücksichtigt insbesondere den Flächenpuffer von rund 42,5 ha bis zur Gemarkungsgrenze entlang der B3. Die Aufteilung in zwei Ausbaustufen ermöglicht es, die zwingend erforderliche abwassertechnische Infrastruktur zunächst bedarfsgerecht für die konkret geplanten Entwicklungsgebiete her-zustellen und gleichzeitig die baulichen und räumlichen Voraussetzungen für eine spätere Erweiterung zu schaffen. Das Projekt befindet sich derzeit in Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung). Die Genehmigungsplanung wird durch das bereits mit der Planung (LPH 1 bis 4) beauftragte Ingenieurbüro fertiggestellt. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind daher die weiteren Planungsleistungen für die Leistungsphasen 5 bis 9 der Ausbaustufe 1. Der Förderantrag soll aufgrund der zwischenzeitlich angepassten und erweiterten Planung nach erneuter Abstimmung mit dem Regierungspräsidium im kommenden Jahr eingereicht werden. Gleichzeitig soll ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn beantragt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die erforderlichen Planungs- und Vergabeschritte rechtzeitig durchgeführt und die bauliche Umsetzung so gesteuert werden kann, dass die Inbetriebnahme des RBF spätestens zum 31. Dezember 2028 erfolgen kann. Die Gesamtkosten für den stufenweisen Ausbau des Retentionsbodenfilters werden gemäß der aktuellen Kostenschätzung mit insgesamt 5.490.000,00 € brutto angesetzt. Die Kostenangaben basieren auf dem derzeitigen Planungsstand (Vorentwurfsplanung) und dienen als Grundlage für die weitere Planung, Vergabe und Umsetzung der Maßnahme. Nachfolgende Terminschiene ist geplant: Planungsbeginn: Im Anschluss der Vergabe, voraussichtlich ab Januar 2027; Abschluss LPH 5: Juli 2027; Baubeginn: August 2027; Inbetriebnahme: Ende 2028 Die Aufteilung der Kosten der Kostenschätzung in die Kostengruppen gliedert sich wie folgt auf: KG 300: 2.330.000 € brutto; KG 410: 505.000 € brutto; KG 480: 440.000 € brutto; KG 500 (inkl. Ausgleichsmaßnahmen): 360.000 € brutto. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen der Ausbaustufe 1 mit den Leistungsphasen 5-9 für Ingenieurbauwerke gemäß §§ 41ff. HOAI, Freianlagen gemäß §§ 38ff. HO-AI und der Technischen Ausrüstung mit den Anlagengruppe 1 (Hydraulik) und 8 (EMSR-Steuerung) nach §53 ff HOAI.Sanierung alte Männeranstalt (SAM) - Technisches Inbetriebnahmemanagement und technisches Monitoring
LBB NL KoblenzKoblenzFrist: 01. Okt.Bei der Baumaßnahme handelt es sich um eine denkmalgeschützte Haftanstalt mit dem Baujahr um 1900. Im Zuge der Fertigstellung eines Neubaus 2010 auf dem Gelände der JVA Wittlich wurde die-ses Gebäude außer Betrieb genommen. Aufgrund des mittlerweile gestiegenen Bedarfs an Haftplät-zen, soll das Gebäude wieder saniert und revitalisiert werden. Das Technische Inbetriebnahmemanagement und das technische Monitoring begleiten die haustechnischen und sicherheitstechnischen Anlagen der Gebäude 01 (Alte Männeranstalt, Bestandsbau), 02 (Neues Pfortengebäude, teilweise Neubau) und 04 (Neues Besucherzentrum, Neubau) durch alle Projektphasen von LPH 3 bis LPH 9. Die Baukosten belaufen sich aktuell auf circa. (Stand 04.09.2025): Alte Männeranstalt 01 - 60,00 Mio EUR Pfortengebäude 02 - 1,94 Mio EUR Besucherzentrum 04 - 9,80 Mio EUR Die Gebäude befinden sich aktuell innerhalb des ummauerten Sicherheitsbereiches. Um einen unproblematischen Zugang zur Baustelle zu gewährleisten, wird das Baufeld durch Errichtung einer zusätzlichen Mauer vom Rest der Liegenschaft getrennt und aus dem Sicherheitsbereich heraus genommen. Nach Abtrennen des Baufeldes werden Gebäude 01, 02 und 04 von Schadstoffen befreit. Die Schadtstoffsanierung soll 2028 abgeschlossen sein. Im Anschluss folgt die durch den Generalplaner geplaten Wiederherstellung des Gebäude 01, Abriss und Neubau des Besucherzentrums Gebäude 04 und Erweiterung der Pforte Gebäde 02 durch einen Neubautrakt. Das Inbetriebnahmemanagement stellt über den gesamten Planungs? und Bauprozess hinweg sicher, dass alle technischen Systeme funktionsfähig, abgestimmt und prüfbar errichtet werden. Es umfasst die Erstellung eines Inbetriebnahmekonzepts, die gewerkeübergreifende Koordination, die Begleitung der Funktions? und Leistungsprüfungen sowie das Mängel? und Dokumentationsmanagement bis zur geplanten Inbetriebnahme im März 2032. Anschließend übernimmt das technische Monitoring für weitere 24 Monate die systematische Erfassung, Analyse und BeweBekanntmachung Aufhebung // Sanierung alte Männeranstalt (SAM) - Technisches Inbetriebnahmemanagement und technisches Monitoring
LBB NL KoblenzKoblenzBei der Baumaßnahme handelt es sich um eine denkmalgeschützte Haftanstalt mit dem Baujahr um 1900. Im Zuge der Fertigstellung eines Neubaus 2010 auf dem Gelände der JVA Wittlich wurde dieses Gebäude außer Betrieb genommen. Aufgrund des mittlerweile gestiegenen Bedarfs an Haftplätzen, soll das Gebäude wieder saniert und revitalisiert werden. Das Technische Inbetriebnahmemanagement und das technische Monitoring begleiten die haustechnischen und sicherheitstechnischen Anlagen der Gebäude 01 (Alte Männeranstalt, Bestandsbau), 02 (Neues Pfortengebäude, teilweise Neubau) und 04 (Neues Besucherzentrum, Neubau) durch alle Projektphasen von LPH 3 bis LPH 9. Die Baukosten belaufen sich aktuell auf circa. (Stand 04.09.2025): Alte Männeranstalt 01 - 60,00 Mio EUR Pfortengebäude 02 - 1,94 Mio EUR Besucherzentrum 04 - 9,80 Mio EUR Die Gebäude befinden sich aktuell innerhalb des ummauerten Sicherheitsbereiches. Um einen unproblematischen Zugang zur Baustelle zu gewährleisten, wird das Baufeld durch Errichtung einer zusätzlichen Mauer vom Rest der Liegenschaft getrennt und aus dem Sicherheitsbereich heraus genommen. Nach Abtrennen des Baufeldes werden Gebäude 01, 02 und 04 von Schadstoffen befreit. Die Schadstoffsanierung soll 2028 abgeschlossen sein. Im Anschluss folgt die durch den Generalplaner geplanten Wiederherstellung des Gebäude 01, Abriss und Neubau des Besucherzentrums Gebäude 04 und Erweiterung der Pforte Gebäude 02 durch einen Neubautrakt. Das Inbetriebnahmemanagement stellt über den gesamten Planungs- und Bauprozess hinweg sicher, dass alle technischen Systeme funktionsfähig, abgestimmt und prüfbar errichtet werden. Es umfasst die Erstellung eines Inbetriebnahmekonzepts, die gewerkeübergreifende Koordination, die Begleitung der Funktions- und Leistungsprüfungen sowie das Mängel- und Dokumentationsmanagement bis zur geplanten Inbetriebnahme im März 2032. Anschließend übernimmt das technische Monitoring für weitere 24 Monate die systematische Erfassung,Sanierung der Kläranlage Auerbach
Stadt AuerbachAuerbachFrist: 01. Sept., ggf. aufgeteilt nach Losen Sanierung der Kläranlage in Auerbach; Los 1: vorbereitende Erdbauarbeiten BE-Flächen: - Oberboden abtragen ca. 130 m² bzw. 33 m³ - Schotterschicht 130 m² mit 20 cm Höhe Zwischenlagerflächen: - Oberboden abtragen ca. 2.900 m² bzw. 730 m³ - Schotterschicht 2.900 m² mit 20 cm Höhe Baustraße und Bachverrohrung: - Baustraße auf einer Länge von ca. 380 m herstellen - ca. 1.520 m² bzw. 380 m³ Oberboden abtragen - Schotterschicht 1.520 m² mit 50 cm Höhe (schichtweise verdichtet inkl. Geotextil) - Bachverrohrung mit einer Durchlassfläche von 1,85 m² herstellen in Textform Zugelassene Angebotsabgabe mit fortgeschrittener/m elektronischer/m Signatur/Siegel. mit qualifizierter/m elektronischer/m Signatur/Siegel. schriftlich Die zur Verschlüsselung verwendeten Algorithmen entsprechen dem Signaturgesetz, der Signaturverordnung und der Richtlinie für Kryptographische Verfahren des BSI. elektronisch 121 (Bekanntmachung Öffentliche Ausschreibung)
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 28. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Altlastenzweckverband Nord-/Ostthüringen (ALZV N/O).
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.