Stadtspital ZürichZürich
Rahmenvertrag Umzugsleistungen - Umzugsmanager, Transportdienstleister und Möbellager für das Stadtspital Zürich
Rahmenvertrag für Umzugsmanager, Transportdienstleister und Möbellager im Stadtspital Zürich. Ziel: Planung und Durchführung von kleineren bis mittleren Umzügen während laufenden Betriebs, um Mitarbeitenden schnelle Rückkehr und Tagesbetrieb zu gewährleisten.
Gütertransport, Umzugsdienste, Logistik
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Inhalt auf einen Blick
Rahmenvertrag für Umzugsmanager, Transportdienstleister und Möbellager im Stadtspital Zürich. Ziel: Planung und Durchführung von kleineren bis mittleren Umzügen während laufenden Betriebs, um Mitarbeitenden schnelle Rückkehr und Tagesbetrieb zu gewährleisten.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadtspital Zürich
- Veröffentlicht:
- 09. Juni 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Gütertransport
Ausschreibungsbeschreibung
Rahmenvertrag für Umzugsmanager, Transportdienstleister und Möbellager im Stadtspital Zürich. Ziel: Planung und Durchführung von kleineren bis mittleren Umzügen während laufenden Betriebs, um Mitarbeitenden schnelle Rückkehr und Tagesbetrieb zu gewährleisten.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
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Dokumente und Anhänge
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10- Stadtspital ZürichZürich
Rahmenvertrag Umzugsleistungen - Umzugsmanager, Transportdienstleister und Möbellager für das Stadtspital Zürich
Im Stadtspital Zürich stehen laufend Umbauten sowie Rochaden von verschiedenen Organisationen an, was regelmässig zu kleineren und mittleren Umzügen führt. Damit die Mitarbeitenden des STZ ihre Arbeit nach den Umzügen jeweils rechtzeitig aufnehmen können und der Tagesbetrieb jederzeit gewährleistet werden kann, muss der Umzug mit allen logistischen Zugehörigkeiten minuziös ge- plant und umgesetzt werden. Der physische Umzug muss während des laufenden Betriebs erfolgen. Das STZ möchte einen dafür geeigneten Rahmenvertragspartner zuziehen, welcher alle drei Leis- tungsbereiche - Umzugsmanager sowie Transportdienstleister und Möbellager abdeckt. - Hamburger Energienetze GmbHHamburgFrist: 06. Juli
Rahmenverträge - Ingenieursleistung technische Gebäudeausrüstung
Gegenstand der Ausschreibung sind Ingenieursleistung der Technischen Ausrüstung in Gebäuden und in den Außenanlagen bzw. deren Zuführung in/von öffentlichen Anlagen in die Liegenschaft bzw. in diese. Vorwiegend in Betriebsstätten mit tlw. komplexen Anlagen, sog. Renditeobjekten (Wohnen und Gewerbe) und Umspannwerken und den dazugehörigen Liegenschaften (ggf. auch innerhalb von Freischaltanlagen) für: • Instandhaltungsmaßnahmen • Sanierungsmaßnahmen • Umbaumaßnahmen • Neubaumaßnahmen im kleinen und mittleren Umfang bzw. als vorbereitende Maßnahmen für größere Neubauvorhaben • LV-Erstellung für Wartungsleistungen der zugehörigen technischen Anlagen • Beratungsleistungen im gesamten Leistungsspektrum Schwerpunkt liegt auf Bestandsanlagen. Die Maßnahmen finden häufig bei laufendem Betrieb statt. Es ist erforderlich sich umfänglich mit den Bestandsanlagen der TGA vertraut zu machen und Planungs-/Beratungsleistungen darauf abzustimmen Ziel der Ausschreibung ist der Abschluss zweier Rahmenverträge je Los. Los 1: Ingenieursleistungen der KG (Kostengruppe) 400 sowie technischen Anlagen der KG 500 (Abwasser-, Wasser-, Wärmeversorgungs-, RLT) gem. Leistungsbeschreibung Los 2: Ingenieursleistungen in KG 400 und 500 für Elektrische Anlagen, Kommunikations-, Sicherheits- u. informationstechnische Anlagen gem. Leistungsbeschreibung - Kassenärztliche Vereinigung Baden-WürttembergStuttgartFrist: 04. Aug.
Rahmenvertrag Unternehmensberatung
Beratung mehrere interner Organisationseinheiten zu deren jeweiliger Weiterentwicklung in struktureller, prozessualer und organisatorischer Hinsicht u.a. mit folgenden Inhalten: - Beratung zum Entwicklungs-, Ziel- und Strategieprozess, abgeleitet aus einer Analyse der Ist-Situation und des künftigen Bedarfs - Beratung u.a. zu Aufbau- und Ablauforganisation, Ressourcenplanung, Schnittstellen und Qualitäts- und Fehlermanagement - Coaching der Führungskräfte und Mitarbeitenden durch Gruppenworkshops - Coaching der Führungskräfte durch Einzel-Coachinggespräche - Vorbereitung, Moderation und Nachbereitung von Meetings / Workshops - Durchführung von Probeaudits zur Feststellung von Zielerreichungsgraden - Bereitstellung von Arbeitsmaterialien (Konzepte, Praxisbeispiele, Mustervorlagen und Präsentationen) - Unterstützung in Bezug auf die Optimierung des Datenschutzes, zu laufenden Themen wie AVV, Datenschutzvorfällen und Betroffenenanfragen sowie bei der Umsetzung des Löschkonzeptes ------------------------------------------------- Eckpunkte des Rahmenvertrages: - Vertragslaufzeit: 24 Monate mit zweimaliger Verlängerungsoption um jeweils 12 Monate - Vertragsbeginn: 01.11.2026 - geschätztes Auftragsvolumen pro Jahr: 535 PT - maximales Auftragsvolumen: 2.140 PT - Senckenberg Gesellschaft für NaturforschungFrankfurt am Main
Dienstleistungen für Depot-, Logistik- und Umzugsmanagement
Das Los umfasst Leistungen der Depot-, Umzugs- und Logistikplanung für den vollständigen Leerzug der von der Sanierung betroffenen Gebäudeteile des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt, insbesondere Hauptgebäude, Südflügel und Reimersbau, sowie die spätere Rückzugsplanung. Gegenstand des Auftrags Gegenstand des Auftrags sind Depot-, Logistik- und Umzugsmanagement-Dienstleistungen im Sinne von § 103 Abs. 4 GWB. Die Leistungen umfassen insbesondere Beratung und Projektsteuerung, Planung, Logistik- und Umzugsplanung einschließlich Rücktransport sowie die Koordination der Um- und Rückzugsdurchführung. Maßgeblich sind die Positionen 1.1 bis 2.6 der Anlage L01_Leistungsbeschreibung. Stufe 0 (feste Beauftragung): Entwicklung von Grobkonzepten zur Umzugsplanung, Erfassung von Daten und Ermittlung und Definition von Zielliegenschaften, sowie die Umzugskonzeptionierung und Budgetierung und die Vorbereitung des LV für die Verpackungs- und Transportleistungen, stufenweise Beauftragung (siehe Anlage L01_Leistungsbeschreibung "Stufenweises Verfahren") Stufe 1 (optionale Beauftragung): Umzugs- und Logistikplanung für den Auszug aus dem Hauptgebäude inklusive seiner Anbauten. Stufe 2 (optionale Beauftragung): Planung und Durchführung des Rückzugs. Bestandssituation, Projektbeschreibung und Projektziele (siehe Aufgabenbeschreibung in Anlage L01_Leistungsbeschreibung) Die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung plant im Rahmen des Projekts „Neues Senckenberg Naturmuseum Frankfurt“ die umfassende Sanierung des historischen Hauptgebäudes einschließlich Südflügel und Reimersbau sowie die spätere Erweiterung des Museums- und Forschungsstandorts. Voraussetzung hierfür ist der vollständige Leerzug der betroffenen Gebäudeteile bis spätestens Mitte 2030. Der Auszug soll ab 2027 planerisch vorbereitet und ab voraussichtlich Q3/2028 schrittweise umgesetzt werden. Nach Abschluss der Bau- und Sanierungsmaßnahmen ist ein gestaffelter Rückzug in das neue Gebäude ab frühestens 2033 vorgesehen. Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung und Umsetzung eines tragfähigen Depot-, Umzugs- und Logistikkonzepts für Forschung, Museum, Verwaltung, Labore, Sammlungen, Archive, Bibliotheken, Werkstätten, Lager- und Technikflächen. Während der Bau- und Sanierungsphase soll allen Mitarbeitenden ermöglicht werden weiterhin am Standort zu arbeiten. Dafür ist eine Nachverdichtung in den Nebengebäuden Jügelhaus und Arthur-von-Weinberg-Haus sowie die Prüfung weiterer Flächen, etwa im Tiefspeicher, im benachbarten SBiK-F oder an externen Standorten, erforderlich. Zusätzlich ist eine öffentliche Interims-Ausstellung mit rund 1.000 m² Fläche im näheren Umkreis vorgesehen. Besondere Anforderungen ergeben sich aus den umfangreichen, wertvollen und fragilen Forschungs- und Schausammlungen. Viele Objekte benötigen konservatorisch geeignete Lagerbedingungen, Klimatisierung, Sicherheitsvorkehrungen, Pest Management und teils restauratorischen und wissenschaftlichen Zugang. Dazu zählen unter anderem Dermoplastiken, Großobjekte, Trocken- und Nasssammlungen (Alkohol, Formalin), DNA-Proben sowie empfindliche Labor- und Forschungsinfrastruktur wie Micro-CT, Molekularlabore und IT-Systeme. Einzelne Exponate, darunter die Dinosauriermumie „Edmontosaurus“ und der „Dioramengang“, verbleiben vor Ort und müssen geschützt eingehaust werden. Gesucht wird ein erfahrener Depot-, Umzugs- und Logistikplaner mit Expertise im Museums- und Forschungsbereich. Die Leistungen umfassen Unterstützung bei der Bestandsaufnahme, sowie Flächen- und Nutzungskonzepte, Zeit- und Ablaufplanung, Ausschreibung von Verpackungs-, Transport- und Lagerleistungen, Koordination mit Nutzenden, Fachplanern und etwaigen anderen Stakeholdern, sowie die Planung und Koordination des späteren Rückzugs. Projekteckdaten: Anzahl Gebäude: Hauptgebäude und zwei Seitenflügel ("Südflügel" und "Reimersbau"), Lichthöfe 1 und 2 Baujahr: ab 1907 laufender Betrieb: ja. Die Beeinträchtigung des Betriebs ist zu minimieren Geschossigkeit: 4 bzw. 6 geschossig (Hauptgebäude und Südflügel 4 Stockwerke plus Keller, Reimersbau 6 Stockwerke plus Keller) Umzuziehende NF: ca. 24.000 m² inkl. Verkehrs- und Technikflächen Erschwernisse: Transportwege: nicht barrierefrei bzw. nur bedingt, Flur- und Türbreiten, kleine Aufzüge etc. Fragile, schadstoffbelastete Objekte mit diversen Anforderungen und Maßen Zielekataloge: siehe Aufgabenbeschreibung - Land Schleswig-Holstein vertreten durch Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöRKielFrist: 20. Juli
Bildungszentrum der Steuerverwaltung BIZ, Erweiterung und Umbau - Fachplanung Technische Ausrüstung Anlagengruppe 1 bis 3
Das Bildungszentrum der Steuerverwaltung des Landes Schleswig-Holstein in Malente umfasst mehrere funktional unterschiedliche Gebäude mit jeweils spezifischen Anforderungen an die Technische Ausrüstung. Das Gesamtvorhaben umfasst unter anderem den Neubau von Lehr- und Verwaltungsflächen sowie die bauliche und technische Ertüchtigung bestehender Gebäude, insbesondere in den Bereichen Unterkunft, Verpflegung und gemeinschaftliche Nutzung. Im Rahmen einer Bedarfsplanung wurde die umfassende Neuordnung dessen Umsetzungen neben der Sanierung von Bestandsbauten auch Neu- bzw. Erweiterungsbau und Abbruch beinhaltet in Bauphasen unterteilt damit der laufende Betrieb der Liegenschaft gewährleistet ist. Hierbei beträgt die NUF für den Bestand 1840 m². Davon sollen 547 m² NUF umgebaut werden. Rund 3258 m² NUF sollen neu gebaut werden; diese teilen sich auf in einen freistehenden Baukörper für Verwaltung und Lehre mit 1858 m² NUF, 435 m² als Anbau Küche und Mensa und 965 m² NUF Anbau Wohnen. Das B-Plan Verfahren der geplanten Maßnahme ist bereits abgeschlossen. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt im laufenden Betrieb des Bildungs- und Informationszentrums. Während der gesamten Bauphasen bleiben Nutzende auf dem Gelände anwesend. Um den Ausbildungs- und Seminarbetrieb uneingeschränkt fortführen zu können, werden geeignete Interimsmaßnahmen eingerichtet, die eine reibungslose Durchführung der Lehr- und Verwaltungsaktivitäten sicherstellen. Dadurch wird gewährleistet, dass die betrieblichen Abläufe trotz der baulichen Veränderungen in allen Phasen aufrechterhalten werden können. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines zukunftsfähigen, nachhaltigen und energieeffizienten Gebäudekonzepts. Dabei ist insbesondere eine langfristig klimaneutrale Energieversorgung unter Berücksichtigung der landesrechtlichen Vorgaben, insbesondere des Energiewende- und Klimaschutzgesetzes Schleswig-Holstein, anzustreben. Die Planung hat sich an den Grundsätzen des Passivhausstandards zu orientieren, sofern dieser nicht vollständig umsetzbar ist. Das geplante Lehr- und Verwaltungsgebäude ist geprägt durch Seminar-, Unterrichts-, Büro- und Besprechungsräume mit teils stark schwankenden Belegungsdichten. Für diesen Gebäudebereich ist im Rahmen der Vorgaben eine bedarfsgerechte technische Gebäudeausrüstungen in den Anlagengruppen 1-3 zu planen und zu realisieren. Anlagen im Betrieb müssen den Schallschutz in Lehr- und Büroräumen erfüllen. Die wärmetechnischen Anlagen sind auf niedrige Systemtemperaturen auszulegen und konsequent auf den Einsatz erneuerbarer Energien, insbesondere Wärmepumpentechnik, auszurichten. Die Unterkunftsgebäude dienen der Unterbringung der Lehrgangsteilnehmenden und weisen eine überwiegend wohnähnliche Nutzung mit zeitweise stark variierender Belegung auf. Die Mensa- und Verpflegungsbereiche stellen aufgrund des Küchenbetriebs erhöhte Anforderungen an die Technische Ausrüstung. Die Trink- und Abwassersysteme sind auf hohe Lasten und Nutzungsspitzen auszulegen. Für die Warmwasserbereitung und Wärmeversorgung sind ausreichende Leistungsreserven vorzusehen. Die lufttechnischen Anlagen müssen insbesondere die hygienische Abführung von Küchenabluft gewährleisten und sind mit geeigneten Fettabscheide- und Filterkonzepten sowie einer bedarfsgerechten Steuerung auszustatten, um einen energieeffizienten Betrieb auch außerhalb der Hauptnutzungszeiten sicherzustellen. Bei allen Bestandsgebäuden, die saniert oder umgebaut werden, ist die vorhandene Bausubstanz in besonderem Maße zu berücksichtigen. Die Fachplanung umfasst die Bewertung bestehender technischer Anlagen sowie die Entwicklung von Sanierungs- und Umrüstkonzepten, die eine schrittweise Umsetzung und – sofern erforderlich – einen Weiterbetrieb einzelner Gebäudeteile ermöglichen. Neue Anlagen sind funktional und wirtschaftlich in die bestehenden Strukturen zu integrieren und auf die langfristige Zielsetzung einer CO₂-neutralen Energieversorgung auszurichten. Neben der umfangreichen Planung der neuen technischen Ausrüstung ist auch der Rückbau der TA in den abgängigen Gebäuden innerhalb des Leistungsumfanges zu erbringen. - Landkreis Peine
Landkreis Peine: Vergabe eines externen Datenschutzbeauftragen, externen Informationssicherheitsbeauftragten und Dienstleis-tungen für das Geschäftsfortführungsmanagement
Es besteht Unterstützungs-, Begleitungs- und Steuerungsbedarf hinsichtlich der Schaffung durchgängiger Managementsysteme, in den drei Themenbereichen Datenschutz, Informationssicherheit und Business Continuity Management. Hier auch im Bereich der Prozesse und Maßnahmen. Alle Maßnahmen sollen grundsätzlich der Umsetzung rechtlicher, technischer, organisatorischer sowie interner und externer Vorgaben dienen. Synergien sind in den drei benannten Themenbereichen zu schaffen, sodass ein ganzheitlicher Ansatz zur Erreichung der Gesamtziele vollzogen werden kann. Der Landkreis Peine soll im Bereich des Datenschutzes, der Informationssicherheit sowie im Bereich des Geschäftsfortführungsmanagements (BCM) so aufgestellt sein, dass Managementsysteme etabliert sind, die den generellen Vorgaben und Anforderungen (DS-GVO sowie BSI und weiteren einschlägigen normativen Vorgaben) entsprechen. Die Maßnahmen und Prozesse sollen präventiver und reaktiver Natur sein. Die Resilienz der Kommunalverwaltung, gegenüber aktueller sowie kommender Gefährdungs- und Bedrohungslagen, soll sich dynamisch entwickeln können, um bestenfalls vor der "Lage" zu sein, respektive bei Vorfällen (Incidents) das Schadensausmaß so gering wie möglich zu halten. Dabei sind die Managementsysteme so auszugestalten und fortzuentwickeln, dass sie sich verbindlich an den Schutzzielen und Resilienzanforderungen orientieren, wie sie für den Betrieb Kritischer Infrastrukturen maßgeblich sind. Dies umfasst insbesondere Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität, Belastbarkeit sowie Wiederanlauf- und Krisenfähigkeit wesentlicher kommunaler Prozesse und informationsverarbeitender Systeme, auch unter außergewöhnlichen und krisenhaften Rahmenbedingungen. Die Aufrechterhaltung der Bürgerservices inkl. der Aufrechterhaltung der Arbeits- und Reaktionsfähigkeit der Kommunalverwaltung sowie die Fortführung der Digitalisierung sollen grundsätzlich im Einklang mit den jeweiligen Maßnahmen der benannten Themenbereiche stehen. Der Landkreis Peine beabsichtigt vorliegend eine zukunftsorientiere Beschaffung. Umfang und Struktur der Leistungserbringung: 1. GAP-Analyse (Analysephase): Zu Beginn der Zusammenarbeit wird eine einmalige, umfassende GAP-Analyse durchgeführt. Diese dient als diagnostische Bestandsaufnahme, bei der der aktuelle Umsetzungsstand (IST) in den Bereichen Datenschutz, Informationssicherheit und BCM mit den normativen und rechtlichen Anforderungen (SOLL) verglichen wird. Ziel ist es, systematisch alle Lücken, fehlenden Prozesse und unklaren Verantwortlichkeiten zu identifizieren. Das Ergebnis ist ein fundierter Bericht mit konkreten, priorisierten Handlungsempfehlungen, der als verbindlicher Fahrplan für die nachfolgende Aufbauphase dient. 2. Aufbau der Managementsysteme (Aufbauphase): Basierend auf den Ergebnissen der GAP-Analyse folgt die zentrale Projektphase, in der die identifizierten Lücken geschlossen werden. Diese Phase hat einen klaren Projektcharakter und ist auf die Erstlaufzeit von 24 Monaten ausgelegt. In dieser Zeit übernimmt der Auftragnehmer die Verantwortung für die konzeptionelle und implementierende Aufbauarbeit zur Etablierung von: - einem Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS), - einem Business Continuity Management System (BCMS), -sowie einem Datenschutzmanagementsystem (DSMS). 3. Laufende Beratung und operativer Betrieb (Betriebsphase): Parallel zur Aufbauphase beginnend und nach deren Abschluss den Kern der Dienstleistung darstellend, folgt der operative Regelbetrieb. In dieser Phase agiert der Auftragnehmer im Tagesgeschäft und übernimmt die operativen Rollen des externen Datenschutzbeauftragten (DSB) und des externen Informationssicherheitsbeauftragten (ISB). Diese laufende Beratung ist sowohl reaktiv als auch proaktiv und umfasst insbesondere: - Als Datenschutzbeauftragter (DSB): Die Bewertung von Datenschutzvorfällen, die Beratung bei Datenschutz-Folgenabschätzungen, die Unterstützung bei Betroffenenanfragen sowie die Prüfung datenschutzrelevanter Vertragswerke. - Als Informationssicherheitsbeauftragter (ISB): Die Untersuchung von Sicherheitsvorfällen, die sicherheitstechnische Beratung bei Beschaffungen, die Unterstützung im Schwachstellenmanagement und die Koordination der etablierten Sicherheitsprozesse. 4. Übergreifende und flankierende Leistungsbestandteile: - Bereitstellung einer integrierten Softwarelösung: Eine wesentliche, alle Phasen unterstützende Anforderung ist die Bereitstellung und der Betrieb einer softwaregestützten, modularen Gesamtlösung. Diese muss die Managementsysteme für Informationssicherheit, Datenschutz und BCM ganzheitlich abbilden und eine medienbruchfreie Zusammenarbeit ermöglichen. Die Verantwortung für Lizenzen, Betrieb, Wartung und Support liegt beim Auftragnehmer. - Schulung, Awareness und Wissenstransfer: Der Auftragnehmer ist für die Durchführung von regelmäßigen Awareness-Maßnahmen sowie zielgruppenspezifischen Schulungen verantwortlich, um das Bewusstsein und die Kompetenz der Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken. - Optionale Leistung: Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen: Auf gesonderten Abruf wird eine anlassbezogene Unterstützung bei akuten sicherheitsrelevanten Ereignissen erwartet, um eine schnelle Lageeinschätzung und Schadensbegrenzung zu ermöglichen. Näheres regelt die Leistungsbeschreibung in Teil B der Vergabeunterlagen. - Stiftung Oper in Berlin - Deutsche Oper BerlinBerlinFrist: 27. Juli
Konzession Gastronomie Deutsche Oper Berlin
3. Gegenstand des Verfahrens Gegenstand dieses Verfahrens ist die Übernahme sämtlicher Leistungen hinsichtlich der Gastronomie der Deutschen Oper Berlin. 3.1. Spielzeiten Der Opernbetrieb ist in Spielzeiten organisiert, die sich an die Berliner Schulferien orientieren. Tarifvertraglich ist eine Sommerpause von rund sechs Wochen geregelt, wodurch der Spielbetrieb unterbrochen wird. Während der Saison (September bis Juli) finden wöchentlich 4-7 Vorstellungen statt; im Dezember gibt es häufig Doppelvorstellungen. 3.2. Mitarbeiterbereich / Kantine Der Mitarbeiterbereich mit Kantine stellt eine verlässliche Versorgung für rund 630 Mitarbeitende der Deutschen Oper Berlin sowie des Staatsballetts sicher. Die Öffnungszeiten sind an den Vorstellungs- und Probenbetrieb angepasst und gewährleisten eine Versorgung an sieben Tagen pro Woche. Aus den Probepausen ergeben sich besondere Anforderungen. Diese dauern in der Regel 30 Minuten, in denen stoßartig bis zu 200 Personen zeitgleich mit Getränken und Speisen zu versorgen sind. Das Restaurant verfügt über 80 Plätze, die Kantine über 120 Plätze und der Terrassenbereich über ca. 100 Plätze. Darüber hinaus ist das Angebot auch für Unternehmen, Büros und Anwohner*innen aus der Nachbarschaft attraktiv. 3.3. Besucherbetrieb in Foyers und Tischlerei Der Besucherbetrieb erstreckt sich über die Foyers sowie die Spielstätte Tischlerei und ist durch einen intensiven Vorstellungsbetrieb geprägt. In der Saison 2024/25 fanden auf der Hauptbühne 193 Vorstellungen statt, ergänzt durch 31 Veranstaltungen im Foyer und 71 in der Tischlerei. Hinzu kommen 50 Vorstellungen des Staatsballetts Berlin am Haus. Insgesamt wurden damit rund 340.000 Besucher*innen gezählt. Die Hauptbühne verfügt über 1.865 Plätze, das Foyer über etwa 250 Plätze und die Tischlerei 150 bis 400 Plätze. Das Haus öffnet in der Regel eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Die etwa 30-minütigen Pausen während der Aufführungen führen zu einem besonders intensiven Stoßgeschäft mit ca. 1.000 Gästen, das eine schnelle, zugleich elegante und reibungslose Logistik erfordert. Dabei ist größtmögliche Rücksicht auf den Vorstellungsbetrieb zu nehmen. Insbesondere dürfen keinerlei Geräusche aus dem gastronomischen Betrieb in den Saal dringen. In den Foyers stehen insgesamt vier Bars zur Verfügung. Drei davon befinden sich in den Seitenfoyers (zwei auf Parkettebene und eine im Rangfoyer links) und verfügen über Wasseranschlüsse; eine weitere Bar befindet sich im Parkettfoyer. Darüber hinaus dienen die Foyers regelmäßig als Veranstaltungsorte für kleinere Formate wie Liederabende, Konzerte, Einführungsveranstaltungen und Matineen sowie Vorträge. Nach gesonderter Absprache findet zusätzlich zum regulären Vorstellungsbetrieb die gastronomische Publikumsbewirtung auf Sonderveranstaltungen, beispielsweise für den Förderkreis, den Bereich Partnership & Sponsoring, Eröffnungsfeste oder Gastspielproduktionen, statt. Auch in der Spielstätte Tischlerei, in der nur begrenzte räumliche Kapazitäten zur Verfügung stehen, sind kreative gastronomische Lösungen erforderlich. 3.4. Restaurant & Bar Im gastronomischen Konzept ist eine zeitgemäße, international ausgerichtete Küche vorgesehen, die zugleich Raum für eine individuelle kulinarische Handschrift lässt. Ergänzend ist die Einrichtung einer zusätzlichen Bar denkbar und ausdrücklich wünschenswert, um somit das Angebot zu erweitern. Die räumliche und inhaltliche Nähe zu Künstler*innen sowie zum Probenbetrieb verleiht dem Standort ein besonderes Flair und schafft eine lebendige Verbindung zwischen Gastronomie und künstlerischem Geschehen. Ziel ist es, dass sich das Restaurant als eigenständiger kulinarischer Treffpunkt für den Kiez sowie für die City West etabliert und damit bewusst über den reinen Opernbetrieb hinaus wirkt. Gäste sind ausdrücklich eingeladen, das Restaurant auch unabhängig von einem Vorstellungsbesuch zu nutzen. Eine besondere Chance liegt dabei in der möglichen Mehrfachbelegung der Tische durch unterschiedliche Gästeströme im Verlauf eines Abends. So können Opernbesucher*innen bis etwa 19:30 Uhr ein gastronomisches Angebot in Form eines "schnellen Operntellers" wahrnehmen, während in der Zeit von etwa 19:30 - 22:00 Uhr verstärkt Restaurantgäste angesprochen werden, die das Restaurant unabhängig vom Spielbetrieb besuchen. Ab etwa 22:00 Uhr verschmilzt das Publikum im Rahmen einer After-Show-Atmosphäre im Restaurant, wenn Operngäste und Gäste aus der Nachbarschaft zusammenkommen. Darüber hinaus bietet der Standort ein erhebliches Potenzial für Veranstaltungen, etwa für Brunchformate mit künstlerischem Programm, Sponsoren-Dinner oder After-Show-Events. 3.5. Außengastronomie Der hauseigene Götz-Friedrich-Platz liegt unmittelbar an der U-Bahn- Station "Deutsche Oper" und wird von Gästen sowie Mitarbeitenden genutzt. Kreative Außen- und Saisonangebote für die Gastronomie sind willkommen. 3.6. Vertragliche Eckpunkte Die Vertragslaufzeit beträgt 5 Jahre, beginnend ab dem Sommer 2027, konkret für den Zeitraum vom 01.08.2027 bis 31.07.2032 mit einer Verlängerungsoption von weiteren 5 Jahren. Der Vertrag wird in Form eines Pachtmodells mit Nebenkostenpauschale geschlossen. Mit Beginn der Vertragslaufzeit wird eine Anfangsinvestition für Inventar, Räumlichkeiten etc. (u.a. Mobiliar, Anstrich, Beleuchtung usw.) im sechsstelligen Bereich gefordert. Die Investitionsbereitschaft ist zwingende Voraussetzung für das Zustandekommen des Vertrages. Bereits vorhandene Ausstattung steht zur Verfügung und kann genutzt werden. Erfahrung in Veranstaltungs- und Eventgastronomie ist erwünscht. - Stiftung Oper in Berlin - Deutsche Oper BerlinBerlin
Konzession Gastronomie Deutsche Oper Berlin
3. Gegenstand des Verfahrens Gegenstand dieses Verfahrens ist die Übernahme sämtlicher Leistungen hinsichtlich der Gastronomie der Deutschen Oper Berlin. 3.1. Spielzeiten Der Opernbetrieb ist in Spielzeiten organisiert, die sich an die Berliner Schulferien orientieren. Tarifvertraglich ist eine Sommerpause von rund sechs Wochen geregelt, wodurch der Spielbetrieb unterbrochen wird. Während der Saison (September bis Juli) finden wöchentlich 4-7 Vorstellungen statt; im Dezember gibt es häufig Doppelvorstellungen. 3.2. Mitarbeiterbereich / Kantine Der Mitarbeiterbereich mit Kantine stellt eine verlässliche Versorgung für rund 630 Mitarbeitende der Deutschen Oper Berlin sowie des Staatsballetts sicher. Die Öffnungszeiten sind an den Vorstellungs- und Probenbetrieb angepasst und gewährleisten eine Versorgung an sieben Tagen pro Woche. Aus den Probepausen ergeben sich besondere Anforderungen. Diese dauern in der Regel 30 Minuten, in denen stoßartig bis zu 200 Personen zeitgleich mit Getränken und Speisen zu versorgen sind. Das Restaurant verfügt über 80 Plätze, die Kantine über 120 Plätze und der Terrassenbereich über ca. 100 Plätze. Darüber hinaus ist das Angebot auch für Unternehmen, Büros und Anwohner*innen aus der Nachbarschaft attraktiv. 3.3. Besucherbetrieb in Foyers und Tischlerei Der Besucherbetrieb erstreckt sich über die Foyers sowie die Spielstätte Tischlerei und ist durch einen intensiven Vorstellungsbetrieb geprägt. In der Saison 2024/25 fanden auf der Hauptbühne 193 Vorstellungen statt, ergänzt durch 31 Veranstaltungen im Foyer und 71 in der Tischlerei. Hinzu kommen 50 Vorstellungen des Staatsballetts Berlin am Haus. Insgesamt wurden damit rund 340.000 Besucher*innen gezählt. Die Hauptbühne verfügt über 1.865 Plätze, das Foyer über etwa 250 Plätze und die Tischlerei 150 bis 400 Plätze. Das Haus öffnet in der Regel eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Die etwa 30-minütigen Pausen während der Aufführungen führen zu einem besonders intensiven Stoßgeschäft mit ca. 1.000 Gästen, das eine schnelle, zugleich elegante und reibungslose Logistik erfordert. Dabei ist größtmögliche Rücksicht auf den Vorstellungsbetrieb zu nehmen. Insbesondere dürfen keinerlei Geräusche aus dem gastronomischen Betrieb in den Saal dringen. In den Foyers stehen insgesamt vier Bars zur Verfügung. Drei davon befinden sich in den Seitenfoyers (zwei auf Parkettebene und eine im Rangfoyer links) und verfügen über Wasseranschlüsse; eine weitere Bar befindet sich im Parkettfoyer. Darüber hinaus dienen die Foyers regelmäßig als Veranstaltungsorte für kleinere Formate wie Liederabende, Konzerte, Einführungsveranstaltungen und Matineen sowie Vorträge. Nach gesonderter Absprache findet zusätzlich zum regulären Vorstellungsbetrieb die gastronomische Publikumsbewirtung auf Sonderveranstaltungen, beispielsweise für den Förderkreis, den Bereich Partnership & Sponsoring, Eröffnungsfeste oder Gastspielproduktionen, statt. Auch in der Spielstätte Tischlerei, in der nur begrenzte räumliche Kapazitäten zur Verfügung stehen, sind kreative gastronomische Lösungen erforderlich. 3.4. Restaurant & Bar Im gastronomischen Konzept ist eine zeitgemäße, international ausgerichtete Küche vorgesehen, die zugleich Raum für eine individuelle kulinarische Handschrift lässt. Ergänzend ist die Einrichtung einer zusätzlichen Bar denkbar und ausdrücklich wünschenswert, um somit das Angebot zu erweitern. Die räumliche und inhaltliche Nähe zu Künstler*innen sowie zum Probenbetrieb verleiht dem Standort ein besonderes Flair und schafft eine lebendige Verbindung zwischen Gastronomie und künstlerischem Geschehen. Ziel ist es, dass sich das Restaurant als eigenständiger kulinarischer Treffpunkt für den Kiez sowie für die City West etabliert und damit bewusst über den reinen Opernbetrieb hinaus wirkt. Gäste sind ausdrücklich eingeladen, das Restaurant auch unabhängig von einem Vorstellungsbesuch zu nutzen. Eine besondere Chance liegt dabei in der möglichen Mehrfachbelegung der Tische durch unterschiedliche Gästeströme im Verlauf eines Abends. So können Opernbesucher*innen bis etwa 19:30 Uhr ein gastronomisches Angebot in Form eines "schnellen Operntellers" wahrnehmen, während in der Zeit von etwa 19:30 - 22:00 Uhr verstärkt Restaurantgäste angesprochen werden, die das Restaurant unabhängig vom Spielbetrieb besuchen. Ab etwa 22:00 Uhr verschmilzt das Publikum im Rahmen einer After-Show-Atmosphäre im Restaurant, wenn Operngäste und Gäste aus der Nachbarschaft zusammenkommen. Darüber hinaus bietet der Standort ein erhebliches Potenzial für Veranstaltungen, etwa für Brunchformate mit künstlerischem Programm, Sponsoren-Dinner oder After-Show-Events. 3.5. Außengastronomie Der hauseigene Götz-Friedrich-Platz liegt unmittelbar an der U-Bahn- Station "Deutsche Oper" und wird von Gästen sowie Mitarbeitenden genutzt. Kreative Außen- und Saisonangebote für die Gastronomie sind willkommen. 3.6. Vertragliche Eckpunkte Die Vertragslaufzeit beträgt 5 Jahre, beginnend ab dem Sommer 2027, konkret für den Zeitraum vom 01.08.2027 bis 31.07.2032 mit einer Verlängerungsoption von weiteren 5 Jahren. Der Vertrag wird in Form eines Pachtmodells mit Nebenkostenpauschale geschlossen. Mit Beginn der Vertragslaufzeit wird eine Anfangsinvestition für Inventar, Räumlichkeiten etc. (u.a. Mobiliar, Anstrich, Beleuchtung usw.) im sechsstelligen Bereich gefordert. Die Investitionsbereitschaft ist zwingende Voraussetzung für das Zustandekommen des Vertrages. Bereits vorhandene Ausstattung steht zur Verfügung und kann genutzt werden. Erfahrung in Veranstaltungs- und Eventgastronomie ist erwünscht. - ProWST Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater Stuttgart GmbHStuttgart
ProWST - Europaweite Vergabe von Leistungen der Projektsteuerung für die Sanierung, Modernisierung u. bauliche Erweiterung d. Württembergischen Staatstheater Stuttgart am Standort Oberer Schlossgarten
Das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart (LHS) betreiben und finanzieren die Württembergischen Staatstheater Stuttgart (WST), das größte Dreispartenhaus der Welt und die größte Kultureinrichtung von Stadt und Land. Die Staatsoper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern, das Stuttgarter Ballett gehört zu den international renommiertesten Ballettensembles. Mit jährlich rund 900 Vorstellungen und Veranstaltungen erreichen die Württembergischen Staatstheater Stuttgart im Durchschnitt über mehrere Spielzeiten hinweg ein Publikum von rund 450.000 Besucherinnen und Besuchern. Die Staatstheater melden derzeit über alle Sparten hinweg eine Rekordnachfrage, die deutlich über die Zahlen der Zeit vor Corona hinausgeht. Diese Nachfrage hat sich über mehrere Spielzeiten hinweg aufgebaut; es ist also davon auszugehen, dass es sich um ein mittelfristig stabiles Phänomen handelt. Der Gebäudekomplex der Württembergischen Staatstheater Stuttgart (WST) am Standort Oberer Schlossgarten, bestehend aus dem denkmalgeschützten Opernhaus, dem denkmalgeschützten Verwaltungs- und dem Kulissengebäude, muss dringend saniert, modernisiert und erweitert werden. Die Arbeitsbedingungen der ca. 1.450 Mitarbeitenden entsprechen nicht mehr heutigen Standards und Vorschriften. Darüber hinaus führen die Einschränkungen durch veraltete Technik und aufgrund von fehlenden Flächen und Funktionen zu erheblichen Einschränkungen im Proben- und Spielbetrieb. Lediglich das bereits in Teilen modernisierte Schauspielhaus, welches ebenfalls Teil des Gebäudeensembles ist, ist von der anstehenden Maßnahme nicht betroffen. Geplant ist ein zukunftsweisendes städtebauliches und architektonisches Konzept für die Erweiterung der Württembergischen Staatstheater (WST) in Stuttgart zu umzusetzen. Das Gebäudeensemble der Staatstheater soll ein offener, identitätsstiftender Ort sein, ohne die Funktionalitäten des Theaterbetriebes einzuschränken - ein "Haus ohne Rückseiten", das sich durch Adressbildung und Offenheit zu allen Seiten auszeichnet. Das Konzept soll positiv sowohl zur "Stuttgarter Kulturmeile" beitragen als auch zur Aufenthaltsqualität in der Stadt. Die Integration ins Umfeld - insbesondere im Kontext der Bundesstraße B14 - soll durch die Neuordnung und die gestalterische Aufwertung des öffentlichen Raums erfolgen. Das Projekt soll ein neues Kulturensemble im Herzen der Stadt schaffen, das Denkmalschutz, Stadtentwicklung und öffentliche Raumgestaltung in einem nachhaltigen Gesamtkonzept integriert. Ein stadtplanerisches Ziel soll die Öffnung und Durchlässigkeit des Opernhauses im übertragenen Sinn sein, um das Gebäudeensemble als offenen Ort für die gesamte Stadtgesellschaft erlebbar zu machen. Der Schwerpunkt der Sanierungsmaßnahme sind die Verbesserung der künstlerischen und betrieblichen Arbeitsbedingungen für die ca. 1.450 Mitarbeitenden, der Funktionalität der Bühne im Opernhaus und sämtlicher umgebender Funktionsräume im Kontext, sowie der Besucherbereiche des Opernhauses und der Gastronomie. Wichtigste Maßnahmenpakete der Baudurchführung sind die Sanierung des denkmalgeschützten Opernhauses und Verwaltungstrakts inkl. Versetzen des Seitenportals des Opernhauses (Erweiterung Kreuzbühne) sowie der Erweiterungsbau an Stelle des bestehenden rückzubauenden Kulissengebäudes. Die besonderen Rahmenbedingungen liegen in den Denkmalschutzvorgaben für Opern-haus, Verwaltungsgebäude und Schnittstelle zum Schauspielhaus, in den notwendigen strukturellen Eingriffen im denkmalgeschützten Opernhaus, in Abbruch und Baudurchführung im laufenden Betrieb des Schauspielhauses und Verwaltungsbaus, sowie in der beengten hocherschlossenen Innenstadtlage und erschwerten Gründung (B14, Stadtbahntunnel, Fernwärmeleitung, Heilwasserschutzgebiet). Der wirtschaftlichen und nachhaltigen Umsetzung des Projekts kommt eine sehr hohe Bedeutung zu. Dabei ist dem verantwortungsbewussten Einsatz finanzieller, materieller und energetischer Mittel Rechnung zu tragen und von besonderer Relevanz. Zudem sind die notwendige Sanierung und Erweiterung des Opernhauses von großer kulturpolitischer, gesellschaftspolitischer und städtebaulicher Bedeutung und stehen im Fokus von Öffentlichkeit, Presse und Politik. Das Gesamtvorhaben der Sanierung der WST umfasst auch die Errichtung eines Interimsstandorts in Stuttgart-Nord sowie den Neubau eines Werkstattgebäudes in Stuttgart-Bad Cannstatt, die jedoch beide nicht Teil dieser Ausschreibung sind. Zur Planung und Durchführung dieser Baumaßnahmen haben das Land Baden-Württemberg und die Landeshauptstadt Stuttgart die ProWST Projektgesellschaft Württembergische Staatstheater Stuttgart GmbH gegründet, an der sie zu je 50 Prozent beteiligt sind. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens sind Leistungen der Projektsteuerung für die Sanierung, Modernisierung und bauliche Erweiterung der Württembergischen Staatstheater am Standort Oberer Schlossgarten, Stuttgart. Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung. Die Planungen erfolgen unter Einsatz von BIM, sodass auch seitens der Projektsteuerung entsprechende Kompetenzen erwartet werden. Nähere Informationen zum Auftragsgegenstand und zum Terminplan erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. - Stadt Offenbach am Main
Uhlandschule Objektplanung Gebäude und Innenräume
Die Gebäude sollen im Rahmen des Investitionsprogramms Ganztagsausbau innenräumlich überarbeitet werden. Zudem ist zu prüfen, ob die zusätzlich erforderlichen Flächen im Dachgeschoss des Hauptgebäudes oder an anderer Stelle als Ergänzung oder Aufstockung realisert werden können. Eine Machbarkeitsstudie für ein räumlich-pädagogisches Konzept wurde bereits erstellt. Im Rahmen des Konzepts wurden bereits Optionen untersucht, von welchen mindestens 2 vertieft werden sollen. Die zu erhaltenden Gebäude sind durchweg in Massivbauweise errichtet. Die Fenster als auch die Gebäudehülle sollen denkmalgerecht energetisch saniert werden und einen Sonnenschutz erhalten. Im Rahmen der Planungsleistung ist eine auf die Schulgemeinde abgestimmte Entwurfs- und Ausführungsunterlage zu erarbeiten und die Baumaßnahme im laufenden Betrieb zu realisieren. Die bestehenden Schulgebäude als auch der Schulhof sollen die Anforderungen und Bedürfnisse einer zeitgemäßen Grundschule als ganzheitlichem Lern- und Lebensort mit ganztägiger Bildung und Betreuung erfüllen. Der schützenswerte Baumbestand ist möglichst zu erhalten. Wie bereits unter Punkt 3.3. beschrieben, wurde die innere Struktur der Bestandsgebäude (aller im Teil 2 genannten Gebäude) im Zuge der pädagogischen Fachberatung gesamtkonzeptionell betrachtet und der Umfang einer eventuell erforderlichen baulichen Erweiterung definiert. Die Ergebnisse sind in eine Machbarkeitsstudie eingeflossen, in welcher mehrere Szenarien entwickelt wurden. Die Cafeteria ist so zu planen, dass der Raum auch für andere schulische Zwecke oder als Aula für die Schule nutzbar ist. Alle Gebäudeteile der Uhlandschule stehen unter Denkmalschutz. Die Planung von neuer Bausubstanz muss dies entsprechend berücksichtigen. Die Machbarkeitsstudie mit dem Raum- und Nutzungskonzept sowie dem zugehörigen Raumprogramm und erste Studien zu Statik, Brandschutz und energetischer Sanierung, werden den Planenden in Stufe II des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt. Die Organisation der Nutzungen aus der Machbarkeitsstudie ist in der Planungsphase durch die Planenden zu prüfen und ggfs. entsprechend der Ergebnisse weiterer Voruntersuchungen und -planungen weiterzuentwickeln. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Schule mit unterschiedlichen und individuell nutzbaren Lern- und Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen. Dabei ist mit der verfügbaren Fläche möglichst wirtschaftlich umzugehen, bei gleichzeitigem Wunsch nach großzügigen Gemeinschafts- und wenig Verkehrsflächen. Dies kann und soll durch sinnvollerweise mehrfach zu nutzende Räume erreicht werden, welche die traditionelle Unterscheidung zwischen Beschulung am Vormittag und Betreuung am Nachmittag durchbricht, ohne das Bedürfnis nach individueller Ausstattung und Nutzung einzelner Räume zu missachten. Durch die künftig längere Aufenthaltsdauer der Schüler*innen in den schulischen Räumen ist es insbesondere wichtig, dass die Gebäude incl. Freianlagen den Kindern als "zweite Heimat" dient und die dafür erforderliche Aufenthaltsqualität bietet. Hervorzuheben sind, neben der gewünschten räumlichen Qualität, insbesondere auch ein funktionierender sommerlicher Wärmeschutz sowie die Erfüllung des erforderlichen Schallschutzes bzw. der Raumakustik. Zusammenfassend ist dem Auftraggeber eine zukunftsfähige Weiterentwicklung der Schule auf Basis einer verbindenden Architektur von Bestand, Sanierung, ggf. Ersatzneubau und Schulhof wichtig sowie ein respektvoller Umgang mit dem Ensembleschutz innerhalb der spezifischen städtebaulichen Umgebung. Mit dem Angebot (noch nicht mit dem Teilnahmeantrag) ist u.a. folgendes einzureichen: Ein kurzer Stegreifentwurf als Arbeitsprobe mit Lösungsansätzen für die Planungsaufgabe (Zuschlagskriterium 2.3) Hierfür wird ein Honorar i.H.v. 1.500 Euro brutto vergütet, sollten Bietende keinen Zuschlag erhalten. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Leistungsstufen sind: Leistungsstufe I: Vorentwurf Leistungsphase 1: Grundlagenermittlung Leistungsphase 2: Vorentwurfsplanung Leistungsstufe II: Entwurf Leistungsphase 3: Entwurfsplanung Leistungsphase 5: Ausführungsplanung (50%) Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe (50%) Leistungsstufe III: Ausführung: Leistungsphase 4: Genehmigungsplanung/Erstellen Bauanträge Leistungsphase 5: Ausführungsplanung (Rest 50%) Leistungsphase 6: Vorbereitung der Vergabe (Rest 50%) Leistungsphase 7: Mitwirkung bei der Vergabe Leistungsphase 8: Objektüberwachung Leistungsphase 9: Objektbetreuung Ab Leistungsstufe III wird die mittelbar im städtischen Eigentum stehende Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH (nachfolgend "OPG" genannt) im Namen und im Auftrag der Stadt Offenbach beauftragt (u.a. zur Durchführung von Vergabeverfahren und Beauftragung sämtlicher nach Projektbeschluss noch erforderlicher Planungs-, und Beratungsleistungen sowie aller der Bauausführung zuzurechnenden Leistungen). Die OPG ist eine 100%ige Unternehmenstochter der SOH GmbH, die direkt selbst zu 100 % im Eigentum der Stadt Offenbach am Main ist. Die Stadt Offenbach am Main hat mit der OPG einen Rahmenvertrag über die Betreuung von Baumaßnahmen in und an öffentlich genutzten Gebäuden der Stadt abgeschlossen. Der Auftragnehmer ist auf Dauer von 3 Jahren zur Annahme der Beauftragung mit weiteren Auftragsstufen auf der Grundlage dieses Vertrages verpflichtet, sobald der Auftraggeber dies schriftlich verlangt. Die Frist beginnt mit der Abnahme der jeweils letzten Auftragsstufe. Einen Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Auftragsstufen hat der Auftragnehmer nur, wenn dies gesondert vereinbart ist weitere Details siehe Funktionale Leistungsbeschreibung.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
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- Der Auftraggeber ist Stadtspital Zürich.
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