Landkreis Unterallgäu, Landratsamt UnterallgäuMindelheimTED
Projektsteuerung für Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim
Der Landkreis Unterallgäu schreibt die Projektsteuerung (Leistungsbild ZVB-PS) für den Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim an der Luxenhoferstraße am westlichen Ortsrand von Mindelheim stufenweise aus. Mit der Regierung von Schwaben als Fördermittelgeber ist ein zusätzlicher Raumbedarf für den Teilneubau in Höhe von 5.663 m...
Architektur, Landschaftsarchitektur, Projektsteuerung Bau
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Inhalt auf einen Blick
Der Landkreis Unterallgäu schreibt die Projektsteuerung (Leistungsbild ZVB-PS) für den Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim an der Luxenhoferstraße am westlichen Ortsrand von Mindelheim stufenweise aus. Mit der Regierung von Schwaben als Fördermittelgeber ist ein zusätzlicher Raumbedarf für den Teilneubau in Höhe von 5.66...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Landkreis Unterallgäu, Landratsamt Unterallgäu
- Veröffentlicht:
- 22. Juli 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
Der Landkreis Unterallgäu schreibt die Projektsteuerung (Leistungsbild ZVB-PS) für den Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim an der Luxenhoferstraße am westlichen Ortsrand von Mindelheim stufenweise aus. Mit der Regierung von Schwaben als Fördermittelgeber ist ein zusätzlicher Raumbedarf für den Teilneubau in Höhe von 5.663 m2 vorabgestimmt und ein erstes Raumbuch entwickelt worden. Die Objektplanung Gebäude und Freianlagen wird zusammengefasst als integrale zusammenhängende Planungsleistung ausgeschrieben (§ 97 Abs. 4 S. 3 GWB), um das Zusammenspiel der Fachräumlichkeiten und Werkstätten in ihrem Bezug zwischen „innen und außen“ bestmöglich abbilden zu können. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen nach dem Leistungsbild ZVB-PS mit - Stufe 1: Projektvorbereitung (Leistungsstufe 1) ; - Stufe 2: Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsstufe 2); - Stufe 3: Ausführungsvorbereitung - Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe (Leistungsstufe 3); - Stufe 4: Objektüberwachung (Leistungsstufe 4) und Projektabschluss (Leistungsstufe 5). Auf die Beauftragung der weiteren Stufen über Stufe 1 hinaus besteht kein Anspruch. Für die Einzelheiten wird auf die Projektbeschreibung Projektsteuerer, den Projektsteuerungsvertrag BSMN und die weiteren Vergabeunterlagen verwiesen.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
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10- Landkreis Unterallgäu, Landratsamt UnterallgäuMindelheim
Projektsteuerung für Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim
Der Landkreis Unterallgäu schreibt die Projektsteuerung (Leistungsbild ZVB-PS) für den Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim an der Luxenhoferstraße am westlichen Ortsrand von Mindelheim stufenweise aus. Mit der Regierung von Schwaben als Fördermittelgeber ist ein zusätzlicher Raumbedarf für den Teilneubau in Höhe von 5.663 m2 vorabgestimmt und ein erstes Raumbuch entwickelt worden. Die Objektplanung Gebäude und Freianlagen wird zusammengefasst als integrale zusammenhängende Planungsleistung ausgeschrieben (§ 97 Abs. 4 S. 3 GWB), um das Zusammenspiel der Fachräumlichkeiten und Werkstätten in ihrem Bezug zwischen „innen und außen“ bestmöglich abbilden zu können. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe der Projektsteuerungsleistungen nach dem Leistungsbild ZVB-PS mit - Stufe 1: Projektvorbereitung (Leistungsstufe 1) ; - Stufe 2: Vorplanung, Entwurfs- und Genehmigungsplanung (Leistungsstufe 2); - Stufe 3: Ausführungsvorbereitung - Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe (Leistungsstufe 3); - Stufe 4: Objektüberwachung (Leistungsstufe 4) und Projektabschluss (Leistungsstufe 5). Auf die Beauftragung der weiteren Stufen über Stufe 1 hinaus besteht kein Anspruch. Für die Einzelheiten wird auf die Projektbeschreibung Projektsteuerer, den Projektsteuerungsvertrag BSMN und die weiteren Vergabeunterlagen verwiesen. - Landkreis Unterallgäu HochbauMindelheim
Projektsteuerung für Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim
Der Landkreis Unterallgäu schreibt die Projektsteuerung (Leistungsbild ZVB-PS) für den Teilneubau der Staatlichen Berufsschule Mindelheim an der Luxenhoferstraße am westlichen Ortsrand von Mindelheim stufenweise aus. - BG Klinikum Duisburg gGmbHN/AFrist: 28. Juli
Gesamtsanierung BG Klinikum Duisburg - Projektsteuerung
Gegenstand dieser Beschaffung sind die Projektsteuerungsleistungen (§ 2 AHO Heft Nr. 9 2025) für die bauliche Umsetzung der Gesamtsanierung am BG Klinikum Duisburg über die Projektstufen 1 bis 5 mit den Handlungsbereiche A bis E, nach der Maßgabe des mit den Verfahrensunterlagen (Angebotsphase) übermittelten Vertragsentwurfs und Leistungsbildes. Es handelt sich um einen Stufenvertrag. Stufe 1- Beauftragung der Projektstufen 1 + 2 Projektvorbereitung und Planung (Handlungsbereiche A - E), Beauftragung der Projektstufe 2 AHO erfolgt inhaltlich äquivalent zu den Beauftragungsstufen der Objektplanung Gebäude gemäß HOAI, Stufe 2 - Beauftragung der Projektstufe 3 Ausführungsvorbereitung (Handlungsbereiche A - E), Stufe 3 - Beauftragung der Projektstufe 4-5, Ausführung und Projektabschluss/ Dokumentation (Handlungsbereiche A - E), Beauftragung der Projektstufe 5 AHO erfolgt inhaltlich äquivalent zur Objektplanung Gebäude bis Abschluss Leistungsphase 8 HOAI. Die Beauftragung der Projektstufen 3 - 5 in Teilen oder im Ganzen nach § 2 AHO Heft Nr. 9 2025 behält sich der Auftraggeber vor. Die Leistungsphasen 2 bis 4 nach HOAI wurden bereits für die brandschutztechnische Gesamtsanierung (alle Geschosse und Bauteile) im Vorfeld erarbeitet. Derzeit befindet sich die brandschutztechnische Sanierung bereits teilweise in der Ausführung. Aufgrund des großen und mit den Jahren gewachsenen Klinikgebäudes ist eine ganzheitliche Ertüchtigung und Sanierung des Gebäudes in einem Zuge aus betrieblicher und organisatorischer Sicht nicht möglich und würde zu massiven betrieblichen Einschränkungen der Patientenversorgung führen. Demnach wurde die erforderliche Maßnahme unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes in 4 Einzelmaßnahmen und Bauabschnitte aufgeteilt. An dieser Gliederung der Bauabläufe soll sich die Gesamtsanierung orientieren. Neben der Brandschutzsanierung werden derzeit weitere Investitionsprojekte wie die Trennung der Allgemeinen und Sicherheitsstromversorgung sowie die Erneuerung der Gebäudeleittechnik umgesetzt. Außerdem wurden im Rahmen bereits laufender brandschutztechnischer Untersuchungen und Sanierungsmaßnahmen erhebliche weitere Defizite im Bestand festgestellt. Die Gesamtsanierungsmaßnahmen betreffen somit die technische Gebäudeausrüstung, hygienische Anforderungen, brandschutztechnische Mängel, baukonstruktive Defizite, Schadstoffbelastungen sowie funktionale und organisatorische Einschränkungen innerhalb der Stations- und Funktionsbereiche. Hervorzuheben ist die Kernsanierung der Stationsbereiche einschließlich zugehöriger Nebenfunktionen, zur Sicherstellung eines zukunftsfähigen Klinikbetriebs. 3D BIM soll für alle Infrastrukturprojekte am Standort Duisburg zum Standard werden. Der öffentliche Auftraggeber hat eine 3D BIM Pflicht seit 2021 ausgerufen. Zwischen 2023 und 2027 sollen alle bundesweiten Projekte über 3D BIM abgewickelt werden. Zudem wird das BG Klinikum Duisburg 3D BIM zur Implementierung von CAFM nutzen, für die Terminplanung, das Energiemanagement und die Detailplanung über das Model abwickeln. - BG Klinikum Duisburg gGmbHDuisburgFrist: 28. Juli
Gesamtsanierung BG Klinikum Duisburg - Projektsteuerung
Gegenstand dieser Beschaffung sind die Projektsteuerungsleistungen (§ 2 AHO Heft Nr. 9 2025) für die bauliche Umsetzung der Gesamtsanierung am BG Klinikum Duisburg über die Projektstufen 1 bis 5 mit den Handlungsbereiche A bis E, nach der Maßgabe des mit den Verfahrensunterlagen (Angebotsphase) übermittelten Vertragsentwurfs und Leistungsbildes. Es handelt sich um einen Stufenvertrag. Stufe 1- Beauftragung der Projektstufen 1 + 2 Projektvorbereitung und Planung (Handlungsbereiche A - E), Beauftragung der Projektstufe 2 AHO erfolgt inhaltlich äquivalent zu den Beauftragungsstufen der Objektplanung Gebäude gemäß HOAI, Stufe 2 - Beauftragung der Projektstufe 3 Ausführungsvorbereitung (Handlungsbereiche A - E), Stufe 3 - Beauftragung der Projektstufe 4-5, Ausführung und Projektabschluss/ Dokumentation (Handlungsbereiche A - E), Beauftragung der Projektstufe 5 AHO erfolgt inhaltlich äquivalent zur Objektplanung Gebäude bis Abschluss Leistungsphase 8 HOAI. Die Beauftragung der Projektstufen 3 - 5 in Teilen oder im Ganzen nach § 2 AHO Heft Nr. 9 2025 behält sich der Auftraggeber vor. Die Leistungsphasen 2 bis 4 nach HOAI wurden bereits für die brandschutztechnische Gesamtsanierung (alle Geschosse und Bauteile) im Vorfeld erarbeitet. Derzeit befindet sich die brandschutztechnische Sanierung bereits teilweise in der Ausführung. Aufgrund des großen und mit den Jahren gewachsenen Klinikgebäudes ist eine ganzheitliche Ertüchtigung und Sanierung des Gebäudes in einem Zuge aus betrieblicher und organisatorischer Sicht nicht möglich und würde zu massiven betrieblichen Einschränkungen der Patientenversorgung führen. Demnach wurde die erforderliche Maßnahme unter Berücksichtigung der Aufrechterhaltung des Krankenhausbetriebes in 4 Einzelmaßnahmen und Bauabschnitte aufgeteilt. An dieser Gliederung der Bauabläufe soll sich die Gesamtsanierung orientieren. Neben der Brandschutzsanierung werden derzeit weitere Investitionsprojekte wie die Trennung der Allgemeinen und Sicherheitsstromversorgung sowie die Erneuerung der Gebäudeleittechnik umgesetzt. Außerdem wurden im Rahmen bereits laufender brandschutztechnischer Untersuchungen und Sanierungsmaßnahmen erhebliche weitere Defizite im Bestand festgestellt. Die Gesamtsanierungsmaßnahmen betreffen somit die technische Gebäudeausrüstung, hygienische Anforderungen, brandschutztechnische Mängel, baukonstruktive Defizite, Schadstoffbelastungen sowie funktionale und organisatorische Einschränkungen innerhalb der Stations- und Funktionsbereiche. Hervorzuheben ist die Kernsanierung der Stationsbereiche einschließlich zugehöriger Nebenfunktionen, zur Sicherstellung eines zukunftsfähigen Klinikbetriebs. 3D BIM soll für alle Infrastrukturprojekte am Standort Duisburg zum Standard werden. Der öffentliche Auftraggeber hat eine 3D BIM Pflicht seit 2021 ausgerufen. Zwischen 2023 und 2027 sollen alle bundesweiten Projekte über 3D BIM abgewickelt werden. Zudem wird das BG Klinikum Duisburg 3D BIM zur Implementierung von CAFM nutzen, für die Terminplanung, das Energiemanagement und die Detailplanung über das Model abwickeln. - Kupferstadt Stolberg (Rhld.)Stolberg
Vergabebekanntmachung: Freianlagenplanung und Ingenieurbauwerke, Neubau der Umkleide- und Tribünenanlage, Sportpark Glashütter Weiher in Stolberg (Rhld.) (Kopie)
Gegenstand der Ausschreibung ist die fachübergreifende Planung von Freianlagen (HOAI Anlage 11) und Ingenieurbauwerken (HOAI Anlage 12). Aufgrund der engen funktionalen Verknüpfung beider Leistungsbilder werden diese in einem gemeinsamen Verfahren vergeben. Die Beauftragung erfolgt stufenweise in Anlehnung an den Projektfortschritt: Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung) Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 4 bis 7 (Genehmigung, Ausführung, Vorbereitung/Mitwirkung Vergabe) Leistungsstufe 3: Leistungsphasen 8 bis 9 (Objektüberwachung, Dokumentation) Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht. Besondere inhaltliche Anforderungen: Entwässerung & Ingenieurbau: Planung komplexer Entwässerungssysteme sowie die Erstellung eines Überflutungsnachweises. Planung von Erdbauwerken für Leitungen anderer Gewerke. Topographie: Erarbeitung technischer Lösungen zur Hangsicherung und zum Höhenausgleich im Übergang zwischen Gebäude und Sportflächen. BIM (Building Information Modeling): Erstellung eines 3D-Modells zur integralen Planungskoordination mit dem Objektplaner Gebäude. Stellplatz- und Wegeplanung: Integration zusätzlicher Pkw-Stellplätze und Sitzmöglichkeiten auf der Fläche des zurückzubauenden Bestandsgebäudes. Örtliche Bauüberwachung: Umfassende Überwachung der Erdarbeiten und des Tiefbaus vor Ort. Die geschätzten anrechenbaren Kosten belaufen sich für die Freianlagen auf ca. 470.000 EUR (netto) und für die Ingenieurbauwerke auf ca. 161.000 EUR (netto). Näheres ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. - Kupferstadt Stolberg (Rhld.)Stolberg
Vergabebekanntmachung: Freianlagenplanung und Ingenieurbauwerke, Neubau der Umkleide- und Tribünenanlage, Sportpark Glashütter Weiher in Stolberg (Rhld.) (Kopie)
Gegenstand der Ausschreibung ist die fachübergreifende Planung von Freianlagen (HOAI Anlage 11) und Ingenieurbauwerken (HOAI Anlage 12). Aufgrund der engen funktionalen Verknüpfung beider Leistungsbilder werden diese in einem gemeinsamen Verfahren vergeben. Die Beauftragung erfolgt stufenweise in Anlehnung an den Projektfortschritt: Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung) Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 4 bis 7 (Genehmigung, Ausführung, Vorbereitung/Mitwirkung Vergabe) Leistungsstufe 3: Leistungsphasen 8 bis 9 (Objektüberwachung, Dokumentation) Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht. Besondere inhaltliche Anforderungen: Entwässerung & Ingenieurbau: Planung komplexer Entwässerungssysteme sowie die Erstellung eines Überflutungsnachweises. Planung von Erdbauwerken für Leitungen anderer Gewerke. Topographie: Erarbeitung technischer Lösungen zur Hangsicherung und zum Höhenausgleich im Übergang zwischen Gebäude und Sportflächen. BIM (Building Information Modeling): Erstellung eines 3D-Modells zur integralen Planungskoordination mit dem Objektplaner Gebäude. Stellplatz- und Wegeplanung: Integration zusätzlicher Pkw-Stellplätze und Sitzmöglichkeiten auf der Fläche des zurückzubauenden Bestandsgebäudes. Örtliche Bauüberwachung: Umfassende Überwachung der Erdarbeiten und des Tiefbaus vor Ort. Die geschätzten anrechenbaren Kosten belaufen sich für die Freianlagen auf ca. 470.000 EUR (netto) und für die Ingenieurbauwerke auf ca. 161.000 EUR (netto). Näheres ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. - Kupferstadt Stolberg (Rhld.)Stolberg
Vergabebekanntmachung: Freianlagenplanung und Ingenieurbauwerke, Neubau der Umkleide- und Tribünenanlage, Sportpark Glashütter Weiher in Stolberg (Rhld.) (Kopie)
Gegenstand der Ausschreibung ist die fachübergreifende Planung von Freianlagen (HOAI Anlage 11) und Ingenieurbauwerken (HOAI Anlage 12). Aufgrund der engen funktionalen Verknüpfung beider Leistungsbilder werden diese in einem gemeinsamen Verfahren vergeben. Die Beauftragung erfolgt stufenweise in Anlehnung an den Projektfortschritt: Leistungsstufe 1: Leistungsphasen 1 bis 3 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung) Leistungsstufe 2: Leistungsphasen 4 bis 7 (Genehmigung, Ausführung, Vorbereitung/Mitwirkung Vergabe) Leistungsstufe 3: Leistungsphasen 8 bis 9 (Objektüberwachung, Dokumentation) Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht. Besondere inhaltliche Anforderungen: Entwässerung & Ingenieurbau: Planung komplexer Entwässerungssysteme sowie die Erstellung eines Überflutungsnachweises. Planung von Erdbauwerken für Leitungen anderer Gewerke. Topographie: Erarbeitung technischer Lösungen zur Hangsicherung und zum Höhenausgleich im Übergang zwischen Gebäude und Sportflächen. BIM (Building Information Modeling): Erstellung eines 3D-Modells zur integralen Planungskoordination mit dem Objektplaner Gebäude. Stellplatz- und Wegeplanung: Integration zusätzlicher Pkw-Stellplätze und Sitzmöglichkeiten auf der Fläche des zurückzubauenden Bestandsgebäudes. Örtliche Bauüberwachung: Umfassende Überwachung der Erdarbeiten und des Tiefbaus vor Ort. Die geschätzten anrechenbaren Kosten belaufen sich für die Freianlagen auf ca. 470.000 EUR (netto) und für die Ingenieurbauwerke auf ca. 161.000 EUR (netto). Näheres ist den Vergabeunterlagen zu entnehmen. - Interkommunale Vergabestelle des Landkreises Fulda im Auftrag der Gemeinde FliedenFuldaFrist: 28. Juli
Gemeinde Flieden, Generalplanung Umbau und Sanierung Freibad Flieden
Die Gemeinde Flieden plant die Sanierung, Erweiterung und Erneuerung des Freibades "Landrücken" in Flieden. Das Bauvorhaben umfasst im Wesentlichen die Sanierung und Neuauskleidung des Mehrzweckbeckens mit Sprunganlage, die Erweiterung und Neuauskleidung des Nichtschwimmerbeckens mit Breitwellenrutsche, und den Ersatzneubau eines Kinderbeckens. Zudem soll die Badewassertechnik modernisiert und die komplette Außenverrohrung erneuert werden. Für die Badeaufsicht soll ein zweigeschossiger Aufsichtsturm errichtet werden. Anschließend sind die Außenanlagen, Beckenumgänge und Zugangsbereiche mit Duschen wiederherzustellen bzw. neuzugestalten. Die geschätzten Kosten belaufen sich vorläufig auf ca. 5 Mio. € brutto. Es wurde bereits eine Planungsstudie durchgeführt, mit der ein Konzept entwickelt und die Aufgabenstellung geklärt wurde. LPH 1 (Grundlagenermittlung) ist abgeschlossen. Der AG beabsichtigt die gesamte Planung und Koordination der erforderlichen Objekt- und Fachplanungen, als Generalplanerleistung ab LPH 2 zu vergeben. Verfahrensgegenstand ist die Generalplanung zur Sanierung des Freibades Landrücken Flieden. Die Generalplanerleistungen umfassen die vollständige Planung und Koordination der Objekte: 1. Mehrzweckbecken 2. Nichtschwimmerbecken 3. Kinderbecken 4. Badeaufsicht 5. Technische Anlagen 6. Außenanlagen Für sämtliche v. g. Objekte und vorgesehenen Maßnahmen sind die jeweils zutreffenden Leis-tungsbilder nach HOAI vollständig darzustellen und anzubieten. Die Zuordnung der Leistungen zu den ein-zelnen Objekten bzw. Leistungsbildern nach HOAI obliegt den Bietern; vereinbart wird, dass der angebotene Leistungsumfang alle erforderlichen Planungsleistungen umfasst, die zur vollumfänglichen Herstellung der Maßnahme und zum Erreichen des geschuldeten Werkerfolgs notwendig ist. Der Auftraggeber geht davon aus, dass für die vorgesehenen Maßnahmen - je nach Art des Objekts - mehrere HOAI‑Leistungsbilder erforderlich sein können. Das beigefügte Vertragsmuster ist entsprechend strukturiert und wird im Auftragsfall anhand der angebotenen Leistungsbilder final angepasst. Folgende Leistungsbilder nach HOAI werden voraussichtlich relevant sein; die entsprechenden §§ sind anzuwenden und vom Bieter (Auftragnehmer) zu bestätigen: - Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI 2021 Teil 3, Abschnitt 3, §§ 41 ff. - Objektplanung Gebäude und Innenräume nach HOAI 2021 Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33 ff. - Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI 2021 Teil 4, Abschnitt 1, § 49 ff. - Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2021 Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff. HLS und ELT: Anlagengruppen 1 - 5, BWT: Anlagengruppen 7 + 8 (Badtechnische Anlagen einschl. EMSR-Technik) - Objektplanung Freianlagen nach HOAI 2021 Teil 3, Abschn. 2, §§ 38 ff je Leistungsbild für alle Objekte: - stufenweise Beauftragung der Grundleistungen der LPH 2 bis 9 bzw. LPH 2 bis 6 (TWP), - vorerst nur Stufe 1 mit LPH 2- 5 einschl. zugehörige Besonderer Leistungen - Die Beauftragung der LPH 4 erfolgt optional und nur, sofern sie erforderlich wird. - weitere Stufen gem. Vertragsmuster Generalplanervertrag (Stufe 2: LPH 6-8, Stufe 3: LPH 9) - Das vorgesehene Vertragsmuster kann den Vergabeunterlagen entnommen werden. Besondere Leistungen: - Mitwirken bzw. Zuarbeit zum Verwendungsnachweis (in Stufe 2, nach SWIMPlus, HFAG) - Ingenieurtechnische Kontrolle (TWP, nach HOAI Anlage 14, LPH 8 // nach Nr. 7 der ZVB-Trag) Generalplanerzuschlag (siehe Vertragsmuster § 4 (5): Für die Übernahme der Generalplanerleistungen sowie der damit verbundenen Koordination der Fachdisziplinen kann ein Generalplanerzuschlag erhoben / vereinbart werden. Der Zuschlag Aus Sicht des Auftraggebers ist die Zielfindungsphase nach BGB abgeschlossen. Es liegen ein Bestandsaufmaß und der Geotechnische Bericht zur Erkundung der Baugrund- und Bodenwasserverhältnisse vor. Für die Sanierung des Freibades wurde eine Planungsstudie durchgeführt, mit der ein Konzept entwickelt und die Aufgabenstellung geklärt wurde. LPH 1 nach HOAI (Grundlagenermittlung) ist vollständig erbracht und abgeschlossen. In LPH 2 (Vorplanung) sind auf Basis dieser Grundlagen weitere Varianten zu untersuchen. Die Beauftragung der Generalplanerleistungen erfolgt ab LPH 2. Einarbeitungsaufwand (außer Wertung im VgV): Einarbeitung, Überprüfung und Bewertung der vorliegenden Unterlagen sowie verantwortliche Übernahme der vorhandenen Unterlagen und Berechnungen als Grundlage für die weitere Planung und Bearbeitung gemäß § 8 HOAI. Die Vergabe der ausgeschriebenen Generalplanerleistungen (Objekt- und Fachplanungen) erfolgt ausschließlich an einen Auftragnehmer. Die Beauftragung ist entsprechend der Bereitstellung der Finanz- und Fördermittel beabsichtigt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung, sowie die Beauftragung mit weiteren Stufen oder Besonderen Leistungen, besteht nicht. Grundlegende Informationen sind bereits mit der Auftragsbekanntmachung Stufe 1 veröffentlicht. Weitere Unterlagen werden den ausgewählten Bietern erst mit Einladung in Stufe 2 zur Verfügung gestellt. - Amt für Recht, Vergabe und VersicherungenKöln
Technische Ausrüstung Museum Ludwig und Philharmonie Bischofsgartenstr. 1 50667 Köln
Die Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) des Museums Ludwig und der Philharmonie stammen aus der Zeit des Neubaus des Museums und der Philharmonie und sind mittlerweile dringend erneuerungsbedürftig. Sie sind seit bald 40 Jahren in Betrieb und haben damit ihren Lebenszyklus bereits wesentlich überschritten. Das Betriebsrisiko steigt trotz laufender Instandhaltungsmaßnahmen kontinuierlich. Der Gebäudekomplex verfügt über fünf große RLT-Zentralen. Drei große Zentralen (Zentralen 1, 2 und 4) liegen auf Ebene 40 ü. NN, unter dem Museumsbereich. Eine große Zentrale (Zentrale 3) und eine kleine Zentrale befinden sich auf Ebene 48 ü. NN, etwa auf Höhe des Erdgeschosses. Daneben gibt es die Entrauchung für den Konzertsaal auf der Ebene 54 ü. NN sowie verschiedene kleine Abluftgeräte für Aufzüge und so weiter sowie für die Küche des Restaurants. Insgesamt versorgen die im Rahmen dieser Aufgabenstellung zu bearbeitenden Zentralen circa 31 Einzelanlagen. Die fünfte große Zentrale (Zentrale 5) befindet sich auf Ebene 63 ü. NN im Dachgeschoss des Restaurierungsgebäudes und wird im Rahmen der derzeit dort laufenden Sanierung bereits erneuert. Ihre Erneuerung ist daher nicht Bestandteil dieses Auftrags. Die RLT-Anlagen sollen, wenn möglich, sukzessive im laufenden Betrieb der Häuser erneuert werden. Ob dies tatsächlich möglich ist, kann erst nach Erfüllung des Planungsauftrags beantwortet werden. Es soll untersucht werden, in welcher Priorisierung und unter welchen Voraussetzungen die Anlagen schrittweise erneuert werden können und welche Komponenten der haustechnischen Anlagen für einen zukünftigen Betrieb der Häuser im gleichen Zug ausgetauscht oder saniert werden müssen. Ebenfalls ist zu prüfen, welche Anlagen erst im Zusammenhang mit einer späteren Generalsanierung bei Schließung der Häuser erneuert werden können und welche Kompensationsmaßnahmen, Provisorien oder Teilmaßnahmen -wie der Austausch einzelner Komponenten- bis dahin zwecks Erhalt der Betriebsfähigkeit umsetzbar und vertretbar sind. Ein wesentlicher Bestandteil der hier zu vergebenden Planungsleistungen in der Lph 1 und 2 wird daher sein, die grundsätzliche Machbarkeit einer sukzessiven Erneuerung der Anlagen im laufenden Betrieb unter oben genannten Prämissen zu untersuchen. Diese Aufgabe soll im Rahmen von Besonderen Leistungen abgefragt und erbracht werden. Die Planung ist darauf auszurichten, dass mit Blick auf eine spätere Generalsanierung doppelte Planungen und Ausführungen weitgehend vermieden werden. Erfahrungsgemäß ist dies jedoch nicht vollständig möglich, auch weil mit dem Beginn einer umfassenden Generalsanierung bislang voraussichtlich nicht vor dem Jahr 2034 zu rechnen ist. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung nach § 55 HOAI, siehe Bekanntmachung. Im Wesentlichen werden Planungsleistungen für die Anlagengruppe 3 zu erbringen sein, damit einhergehend auch der Anlagengruppen 4 und 8. Da ein Eingriff in die Bausubstanz im laufenden Betrieb nicht ohne Befassung mit weiterer vorhandener Technik vonstattengehen kann, ist auch davon auszugehen, dass die Anlagengruppen 1 und 2 mitbetrachtet werden müssen. Ein Brandschutzkonzept liegt derzeit nur für das Museum Ludwig vor. Für die Philharmonie gilt die Baugenehmigung aus der Errichtungszeit. Anlassbezogen werden brandschutztechnische Einzelthemen planerisch durch einen Brandschutzsachverständigen begleitet, der jeweils Stellungnahmen zur Beachtung im Gebäudebetrieb fertigt. Ein Schadstoffkataster liegt derzeit nicht vor. Es ist davon auszugehen, dass bauzeittypische Schadstoffe auch in diesem Gebäudekomplex verbaut wurden. Bekannt ist dies beispielsweise für die Brandschutzklappen, die zurzeit bereits sukzessive ausgetauscht werden. Als Teilmaßnahmen wurden zurückliegend die ersten vier sanierungsbedürftigsten Anlagen teilerneuert (siehe Vorlage 1846/2014). Die hier zu beauftragende Planung soll ebenfalls untersuchen, ob nun ergänzende Maßnahmen notwendig sind, um den Betrieb dieser Anlagen dauerhaft und unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit sicherzustellen. In welchen Bauabschnitten die Weiterplanung und Umsetzung der hier zu planenden Maßnahmen räumlich und zeitlich erfolgen können, ist nach Möglichkeit der Planungstiefe bis zum Abschluss der Vorplanung zu klären. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen. Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphase 1 gemäß HOAI 2021 §55 entsprechend spezifiziertem Leistungsbild vergeben. Die weiteren Stufen sind: Stufe 2: Leistungsphase 2; Stufe 3: Leistungsphase 3; Stufe 4: Leistungsphase 4; Stufe 5: Leistungsphase 5; Stufe 6: Leistungsphase 6; Stufe 7: Leistungsphase 7; Stufe 8: Leistungsphase 8; Stufe 9: Leistungsphase 9, Die Beauftragung über die Stufe 1 hinausgehender weiterer Stufen - einzeln [gegebenenfalls in Teilen] oder im Ganzen - ist von der Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen auf Grundlage der in Stufe 1 erbrachten Leistungen abhängig und erfolgt schriftlich. Aus der stufenweisen Beauftragung beziehungsweise Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere beziehungsweise zusätzliche Vergütung. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung ist der Weiterplanungsbeschluss durch den Rat der Stadt Köln. Der Honorarvertragsentwurf mit detailliertem Leistungsbild ist dieser Auftragsbekanntmachung beigefügt. Anlage 1 zu dieser Auftragsbekanntmachung mit Anhang beinhaltet die detaillierte Maßnahmen- und Aufgabenbeschreibung und ist zwingend zu beachten. Alle Anlagen sind zu beachten. - Stadtwerke WaldkirchenWaldkirchenFrist: 11. Aug.
TNW PS Stadtwerke Waldkirchen Sanierung des Karoli-Badeparks Waldkirchen
Die Stadtwerke Waldkirchen, ein Eigenbetrieb der Stadt Waldkirchen, beabsichtigen die umfassende Sanierung des Karoli Badeparks am Standort VdK-Heim-Straße 3 in 94065 Waldkirchen. Der Karoli Badepark stellt eine bedeutende Freizeit-, Sport- und Gesundheitseinrichtung der Region dar und wird sowohl von der Bevölkerung als auch von Schulen, Vereinen und Gästen intensiv genutzt. Ziel der Maßnahme ist die langfristige Sicherung eines wirtschaftlichen, energieeffizienten und zukunftsfähigen Badebetriebes. Das Gesamtprojekt gliedert sich in zwei voneinander unabhängige Fördermaßnahmen. Der erste Projektabschnitt umfasst die technische und energetische Sanierung des Hallenbades und wird im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Der zweite Projektabschnitt beinhaltet die Modernisierung des Hallenbadbereiches mit Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität und wird über die Richtlinie zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE) gefördert. Die beiden Fördermaßnahmen sind über den gesamten Projektverlauf finanziell und bei der Abrechnung eindeutig voneinander zu trennen. Sämtliche Planungs-, Vergabe-, Bau- und Abrechnungsleistungen sind den jeweiligen Förderbereichen eindeutig zuzuordnen und entsprechend zu dokumentieren. Dies gilt insbesondere für Leistungen einzelner Auftragnehmer, sofern diese Arbeiten für beide Fördermaßnahmen erbringen. Eine förderrechtlich nachvollziehbare Kosten- und Leistungszuordnung ist während der gesamten Projektlaufzeit sicherzustellen. Der Schwerpunkt der Gesamtmaßnahme liegt auf der technischen und energetischen Erneuerung des Hallenbades. Ziel ist keine vollständige Neuerrichtung des Badeparks, sondern die nachhaltige Modernisierung der technischen Infrastruktur unter weitestgehender Einbindung der bestehenden Gebäudestrukturen. Das im Jahr 2006 errichtete Mediterraneum bleibt grundsätzlich bestehen und wird an die erneuerte technische Infrastruktur angepasst. Das Restaurant sowie die Umkleidebereiche sollen möglichst unverändert erhalten bleiben und lediglich insoweit angepasst werden, wie dies aus technischen, funktionalen oder baurechtlichen Gründen erforderlich wird. Die Maßnahme umfasst umfangreiche Eingriffe in die technische Gebäudeausrüstung einschließlich der Wasseraufbereitung, Wärmeversorgung, Lüftungs- und Klimatechnik, Elektrotechnik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik sowie der Gebäudeautomation. Im Mittelpunkt stehen die Erhöhung der Energieeffizienz, die Verbesserung der Betriebssicherheit sowie die langfristige Sicherstellung eines wirtschaftlichen Anlagenbetriebes. Besondere Bedeutung kommt der Erneuerung des Blockheizkraftwerks (BHKW) zu. Dieses ist Bestandteil des steuerlichen Querverbundes zwischen dem Karoli Badepark, der Eishalle sowie der Sparte Strom der Stadtwerke Waldkirchen. Der steuerliche Querverbund ist vor, während und nach der Durchführung der Gesamtmaßnahme uneingeschränkt zu erhalten. Sämtliche Planungs- und Ausführungsentscheidungen sind so zu treffen, dass die Voraussetzungen für den Fortbestand des steuerlichen Querverbundes jederzeit gewährleistet bleiben. Ein wesentliches Projektziel ist die möglichst frühzeitige Wiederaufnahme des Badebetriebes. Daher ist bereits in der Planungsphase ein Bauablauf zu entwickeln, der eine abschnittsweise Inbetriebnahme ermöglicht. Insbesondere sollen das Mediterraneum sowie die technisch an das Hallenbad angebundenen Außenbecken des Freibades nach Abschluss der hierfür erforderlichen Arbeiten möglichst frühzeitig wieder genutzt werden können, auch wenn weitere Bauabschnitte der Gesamtmaßnahme noch andauern. Aufgrund der EFRE-Förderung bestehen besondere Anforderungen an Terminsteuerung, Dokumentation und Nachweisführung. Die Maßnahmen des ersten Förderabschnittes sind entsprechend den Vorgaben des Fördermittelgebers vollständig umzusetzen und spätestens im Jahr 2029 schlusszurechnen. Die Einhaltung sämtlicher förderrechtlicher Anforderungen stellt eine wesentliche Rahmenbedingung des Gesamtprojektes dar. Beauftragt werden Leistungen des Leistungsbildes der Projektsteuerung gemäß HAV-KOM-Vertrag in den Leistungsstufen 1 bis 5. Das Leistungsbild ist durch die dem Vertrag zugrunde liegenden Zusätzlichen Vertragsbestimmungen zum Projektsteuerungsvertrag (ZVB-PS, Fassung 2023) detailliert bestimmt. Als Besondere Leistung wird die Mitwirkung bei der Fördermittelbeantragung und -abrechnung, sowie die Unterstützung bei der Durchführung der Vergabeverfahren beauftragt, soweit diese über die in den ZVB-PS hinterlegten Leistungen hinausgehen. Zudem die Mitwirkung bei den energetischen Nachweisen sowie Zuarbeit zum Energieoptimierungsgutachten gemäß Anforderungen der EFRE-Förderung und die Zuarbeit zur Erstellung der notwendigen Unterlagen und Berechnungen für beihilferechtliche Bewertungen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Im Auftragsfall wird zunächst die Leistungsstufe 1 - Projektvorbereitung - beauftragt. Über die Beauftragung der weiteren Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber entsprechend dem Projektfortschritt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Der Auftraggeber ist Landkreis Unterallgäu, Landratsamt Unterallgäu.
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