AOK Rheinland-Pfalz/Saarland-DIe GesundheitskasseKuselTED
Präventionsmaßnahmen
Für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sind der Schutz vor Krankheiten und die Förderung der Gesundheit unverzichtbare Aufgaben, um Lebensqualität und Leistungsfähigkeit ihrer Versicherten unabhängig von Geschlecht und sozialer Stellung langfristig zu erhalten und ihnen ein gesundes Altern zu ermöglichen. Ziel eines Präventionsprog...
Jugendarbeit
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- AOK Rheinland-Pfalz/Saarland-DIe Gesundheitskasse
- Veröffentlicht:
- 04. August 2026
- Frist:
- 08. September 2026
- Thema:
- Jugendarbeit
Ausschreibungsbeschreibung
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Für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sind der Schutz vor Krankheiten und die Förderung der Gesundheit unverzichtbare Aufgaben, um Lebensqualität und Leistungsfähigkeit ihrer Versicherten unabhängig von Geschlecht und sozialer Stellung langfristig zu erhalten und ihnen ein gesundes Altern zu ermöglichen. Ziel eines Präventionsprogramm zur Förderung eines gesundheitsförderlichen Umgangs ist, gemäße § 20a SG V i.V.m. dem Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes (als Anlage 2b den Vergabeunterlagen beigefügt), die Vermittlung von persönlichen und sozialen Kompetenzen durch Sport. Primäre Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche an Grund - und weiterführenden Schulen bzw. im Verein. Die Umsetzung in den Lebenswelten Schule und Verein erfolgt über Projekttage. Bei Bedarf wird zusätzlich eine Schulung für die Lehrkräfte bzw. Übungsleiter angeboten, damit diese die Inhalte in Ihren Stunden integrieren können. Die Maßnahme wird im Rahmen eines Gesundheitsförderungsprozesses an der Schule bzw. im Verein implementiert. Geplanter Umfang der Leistung während der maximalen Vertragslaufzeit von 4 Jahren: 120 ganze Projekttage mit 2 Trainern (Projekttag mit mind. 4 Zeitstunden) 40 halbe Projekttage mit 2 Trainern (Projekttag mit mind. 2 Zeitstunden) 80 x Bereitstellung einer digitalen Plattform pro Institution (Verein oder Schule) Jährlicher Evaluationsbericht pro Tätigkeitsbericht (4x) Optionale Leistung: 32 Schulungen von Multiplikatoren inkl. der Erstellung eines Projekttagebuchs (pro Schulungstermin, mindestens 2 Zeitstunden)
Weiterführende Details
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Veröffentlichungsstelle
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AOK Rheinland-Pfalz/Saarland-DIe GesundheitskasseKuselFrist: 08. Sept.Für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sind der Schutz vor Krankheiten und die Förderung der Gesundheit unverzichtbare Aufgaben, um Lebensqualität und Leistungsfähigkeit ihrer Versicherten unabhängig von Geschlecht und sozialer Stellung langfristig zu erhalten und ihnen ein gesundes Altern zu ermöglichen. Ziel eines Präventionsprogramm zur Förderung eines gesundheitsförderlichen Umgangs ist, gemäße § 20a SG V i.V.m. dem Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes (als Anlage 2b den Vergabeunterlagen beigefügt), die Vermittlung von persönlichen und sozialen Kompetenzen durch Sport. Primäre Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche an Grund - und weiterführenden Schulen bzw. im Verein. Die Umsetzung in den Lebenswelten Schule und Verein erfolgt über Projekttage. Bei Bedarf wird zusätzlich eine Schulung für die Lehrkräfte bzw. Übungsleiter angeboten, damit diese die Inhalte in Ihren Stunden integrieren können. Die Maßnahme wird im Rahmen eines Gesundheitsförderungsprozesses an der Schule bzw. im Verein implementiert. Geplanter während der maximalen Vertragslaufzeit von 4 Jahren: 120 ganze Projekttage mit 2 Trainern (Projekttag mit mind. 4 Zeitstunden) 40 halbe Projekttage mit 2 Trainern (Projekttag mit mind. 2 Zeitstunden) 80 x Bereitstellung einer digitalen Plattform pro Institution (Verein oder Schule) Jährlicher Evaluationsbericht pro Tätigkeitsbericht (4x) Optionale Leistung: 32 Schulungen von Multiplikatoren inkl. der Erstellung eines Projekttagebuchs (pro Schulungstermin, mindestens 2 Zeitstunden)Präventionsmaßnahmen
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland-DIe GesundheitskasseKuselFrist: 08. Sept.Für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sind der Schutz vor Krankheiten und die Förderung der Gesundheit unverzichtbare Aufgaben, um Lebensqualität und Leistungsfähigkeit ihrer Versicherten unabhängig von Geschlecht und sozialer Stellung langfristig zu erhalten und ihnen ein gesundes Altern zu ermöglichen. Ziel eines Präventionsprogramm zur Förderung eines gesundheitsförderlichen Umgangs ist, gemäße § 20a SG V i.V.m. dem Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbandes (als Anlage 2b den Vergabeunterlagen beigefügt), die Vermittlung von persönlichen und sozialen Kompetenzen durch Sport. Primäre Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche an Grund - und weiterführenden Schulen bzw. im Verein. Die Umsetzung in den Lebenswelten Schule und Verein erfolgt über Projekttage. Bei Bedarf wird zusätzlich eine Schulung für die Lehrkräfte bzw. Übungsleiter angeboten, damit diese die Inhalte in Ihren Stunden integrieren können. Die Maßnahme wird im Rahmen eines Gesundheitsförderungsprozesses an der Schule bzw. im Verein implementiert. Geplanter während der maximalen Vertragslaufzeit von 4 Jahren: 120 ganze Projekttage mit 2 Trainern (Projekttag mit mind. 4 Zeitstunden) 40 halbe Projekttage mit 2 Trainern (Projekttag mit mind. 2 Zeitstunden) 80 x Bereitstellung einer digitalen Plattform pro Institution (Verein oder Schule) Jährlicher Evaluationsbericht pro Tätigkeitsbericht (4x) Optionale Leistung: 32 Schulungen von Multiplikatoren inkl. der Erstellung eines Projekttagebuchs (pro Schulungstermin, mindestens 2 Zeitstunden)Sozialkognitives Gruppen- und Einzeltraining und interaktionelles Coaching für Gefangene der Justizvollzugsanstalten Luckau-Duben und Nord-Brandenburg TA Wriezen
Ministerium der Justiz und für Digitalisierung des Landes BrandenburgPotsdamModularisiertes und manualisiertes Trainingsprogramm für delinquente Jugendliche und Heranwachsende. Erwartet wird ein psychoanalytisch fundiertes sozialkognitives Einzel- und Gruppentraining von Fachkräften mit entsprechend zertifizierter Qualifikation. Durch gezielte Interventionsstrategien sollen Inhaftierte befähigt werden, sich in zwischenmenschlichen Situationen besser als bisher zurechtzufinden und Konflikte sozial angemessen zu lösen. 1. Trainingsmodul 1.1 Zielgruppe: Jugendliche und Heranwachsende (unabhängig von kulturellem Hintergrund oder Herkunft), die sich wiederholt dissozial und/oder aggressiv-auffällig bzw. gewalttätig verhalten und inhaftiert sind. Die Besonderheiten in der Betreuung von weiblichen Gefangenen sind zu berücksichtigen. 1.2 Handlungsziele: - Reduktion des delinquenten Verhaltens durch Entwicklung sozialer Kompetenzen - Gezielte Förderung der psychosozialen und emotionalen Kompetenzen in den Bereichen, die durch pädagogische Indikation als eingeschränkt beurteilt werden z.B.: - Beziehungskonstanz, Frustrationstoleranz, Affektwahrnehmung, - Affekttoleranz, Handlungsstrategien - Auseinandersetzung mit den Motiven der Straftat/Bearbeitung der Tathintergründe - Verbesserung der Affektkontrolle (besonders von Wut und Ärger) - Förderung der Empathiefähigkeit/Perspektivenübernahme - Lernen neuer Handlungsmuster und gewaltfreier Problemlösungsmodelle - Vermittlung gesellschaftlicher Normen und Werte - Entwicklung von Zukunftsperspektiven - Moralisches Urteilsvermögen - Weitere Ziele sind die Befähigung des Klienten/der Klientin zur späteren (Re-)Integration in ein prosoziales Lebensumfeld und die Anregung von Selbstreflexion. 1.3. fachliche Ausrichtung - psychoanalytisch fundiertes, pädagogisches Einzeltraining mit kognitiv-behavioralen Aspekten - Angebot einer stabilen, transparenten und förderlichen Arbeitsbeziehung mit verbindlichem, Halt gebendem Rahmen und auf klare Ziele gerichtet 1.4 Methoden: - Manualisiertes, modularisiertes sozialkognitives Einzeltraining - die Module "Soziale Wahrnehmung" (1), "Affekte managen" (2), "Moralisch denken und handeln" (3) und das "Freie Training" (4) werden angeboten - in den Modulen werden nacheinander sozialkognitive Fähigkeiten bearbeitet, die als Schutzfaktoren gegen Delinquenz und Gewalt bekannt sind - es findet eine Einschätzung über vorherrschende Gewaltmotive des Klienten/der Klientin statt, um zielgerichtete Interventionen anzubieten - ggf. Umfeldarbeit (Gespräche mit Bediensteten, Lehrer(inne)n, Betreuer(inne)n etc.), regelmäßige Korrespondenz/Absprache mit formellen Netzwerkpartnern 1.5 Umfang Das Denkzeit-Training umfasst i.d.R. 40 Einzelsitzungen. Zu Beginn findet es zunächst zweimal pro Woche, zum Ende hin (im "Freien Training") 1mal pro Woche statt. Die Laufzeit beträgt ca. acht Monate. Zusätzlich werden nach Absprache Gespräche mit Mitarbeiter(inn)en der JVA angeboten. Bei frühzeitigem Abbruch kann für geeignete Gefangene im Rahmen des verbleibenden Umfangs ein an den Einzelfall angepasstes verkürztes Training durchgeführt oder ein Training verlängert werden. Hierzu ist die Zustimmung der Anstaltsleiterin/des Anstaltsleiters einzuholen. 2. interaktionelles Coaching 2.1 Zielgruppe Das interaktionelle Coaching zielt auf junge Männer, die sich auf dem Bildungsweg befinden, hier aber aufgrund von teils massiven innerpsychischen und interpersonellen Schwierigkeiten zu scheitern drohen. Hier soll eine noch belastetere Zielgruppe mit deutlichen Einschränkungen der Selbst- und Beziehungsregulierung (u.a. Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung, Selbstwertstabilität, Umgang mit Schuld und Schuldgefühlen, Wahrnehmung der inneren und äußeren Welt, Selbstgrenzen, Frustrationstoleranz) fokussiert werden. 2.2 Handlungsziele: - Gezielte Förderung der psychosozialen und emotionalen Kompetenzen, insbesondere der Selbst- und Beziehungsregulierung - je nach individuellem Bedarf: - Stabilisierung von Selbstwertgefühl - Fortentwicklung von Beziehungskompetenzen (Verbundenheit, Wechselseitigkeit etc.) - Förderung der Mentalisierungsfähigkeiten und Antizipationsfähigkeit - Erhöhung der Frustrationstoleranz - Entwicklung der Affektwahrnehmung, Affekttoleranz und Affekt- und Impulssteuerung - Lernen neuer Handlungsmuster und gewaltfreier Problemlösungsmodelle - Auseinandersetzung mit moralischen Werten und deren Berücksichtigung in der Handlungsplanung - Entwicklung von Zukunftsperspektiven - Kontrolle von Wahrnehmungen und Projektionen - Interventionen sind auf das Ziel des Bildungserfolgs gerichtet - Weitere Ziele sind die Befähigung des Klienten/der Klientin zur späteren (Re-)Integration in ein prosoziales Lebensumfeld und die Anregung von Selbstreflexion. 2.3 fachliche Ausrichtung: - Psychoanalytisch fundiertes, pädagogisches Einzeltraining mit pädagogischer Diagnostik der Selbst- und Beziehungsregulierung - Angebot einer stabilen, transparenten und förderlichen Arbeitsbeziehung mit verbindlichem, Halt gebendem Rahmen und auf klare Ziele gerichtet 2.4 Methoden - prozessuale pädagogische Diagnostik zur Einschätzung der Selbst- und Beziehungsregulationsfunktionen - gezielte Arbeit an und Fortentwicklung von relevanten Funktionen, die den Klienten (und sein Umfeld) im Alltag entlasten - ggf. Umfeldarbeit (Gespräche mit Bediensteten, Lehrer(inne)n, Betreuer(inne)n etc.), regelmäßige Korrespondenz/Absprache mit formellen Netzwerkpartnern 2.5 Umfang Das interaktionelle Coaching ist nicht auf eine feste Sitzungsanzahl beschränkt, das Angebot endet, wenn der Klient die Bildungsmaßnahme erfolgreich durchlaufen hat oder wenn Erfolge und eine Stabilisierung sichtbar werden. Regelmäßig wird hier von 30 bis 40 Sitzungen ausgegangen. Die Zuweisungen werden durch die Leitung des Schul- und Ausbildungszentrums organisiert. Bei Einwilligung finden die Sitzungen einmal wöchentlich für je 45 Minuten statt. Zusätzlich werden nach Absprache Gespräche mit Mitarbeiter(inn)en der JVA angeboten. 3. Personal: Die eingesetzten Trainer(innen) verfügen mind. über einen sozialwissenschaftlichen Bachelorabschluss und über Erfahrungen in der Arbeit mit devianten und/oder delinquenten jungen Menschen. Im Rahmen der Denkzeit-Weiterbildung haben sie einen umfassenden theoretischen Teil, sowie mehrjährige begleitete Praxis durchlaufen. Das im interaktionellen Coaching eingesetzte Personal hat die Fortbildung "Pädagogische Interaktionsdiagnostik" mit psychoanalytischer Supervision erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeit mit den Klient(inn)en wird durch regelmäßige Praxisberatung, bei Bedarf auch fallbezogener Einzelberatung und externe Supervision bzw. Intervision begleitet. Alle Trainer(innen) nehmen grundsätzlich mindestens einmal im Jahr an einschlägigen Fortbildungen, Kongressen o.ä. teil. Die Nachweise werden jährlich vom Auftraggeber abgefordert. 4. Gesamtumfang 4.1 JVA Nord-Brandenburg TA Wriezen bis zu 20 Trainings 12 interaktionelle Coachings (durchschnittlich sechs pro Schuljahr) einschließlich Fahrtkosten 4.2 JVA Luckau-Duben bis zu 8 Trainings einschließlich Fahrtkosten 4.3 Leistungserbringung: in den Justizvollzugsanstalten Luckau-Duben und Nord-Brandenburg TA Wriezen; Die Abstimmung der Einzelheiten erfolgt mit den Justizvollzugsanstalten. 4.4 Leistungszeitraum: 1. August 2026 - 31. Juli 2028 Die gesamte Leistungsbeschreibung ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 08. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist AOK Rheinland-Pfalz/Saarland-DIe Gesundheitskasse.
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- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.