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Beschaffung, Lieferung, Installation und Wartung von zwei IBM Power E1080 Systemen
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung, Lieferung, Installation und Wartung von zwei IBM Power E1080 Systemen (jeweils 40-Core-Ausbau, 8 TB RAM) einschließlich sämtlicher zugehöriger Hardware-, Aktivierungs- und Lizenzkomponenten. Die Zusammenarbeit umfasst sowohl die einmalige Lieferung und Inbetriebnahme der Systeme als auc...
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Inhalt auf einen Blick
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung, Lieferung, Installation und Wartung von zwei IBM Power E1080 Systemen (jeweils 40-Core-Ausbau, 8 TB RAM) einschließlich sämtlicher zugehöriger Hardware-, Aktivierungs- und Lizenzkomponenten. Die Zusammenarbeit umfasst sowohl die einmalige Lieferung und Inbetriebnahme der Systeme als ...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- rku.it GmbH
- Veröffentlicht:
- 27. Juli 2026
- Frist:
- 01. September 2026
- Thema:
- Server
Ausschreibungsbeschreibung
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung, Lieferung, Installation und Wartung von zwei IBM Power E1080 Systemen (jeweils 40-Core-Ausbau, 8 TB RAM) einschließlich sämtlicher zugehöriger Hardware-, Aktivierungs- und Lizenzkomponenten. Die Zusammenarbeit umfasst sowohl die einmalige Lieferung und Inbetriebnahme der Systeme als auch die durchgängige 60-monatige Wartung über die gesamte Vertragslaufzeit. Dabei ist eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber erforderlich, insbesondere hinsichtlich des Liefertermins, Installationsablaufs, Rechenzentrumszugangs und Dokumentationsanforderungen. Der finale Angebotspreis muss sämtliche Kostenblöcke umfassen, einschließlich aller Leistungen, Materialien, Nebenkosten, Wartungsgebühren und sonstiger Aufwendungen. Zusätzliche oder nachträgliche Forderungen sind ausgeschlossen. Der Auftragnehmer stellt die notwendigen Ressourcen, qualifiziertes Personal sowie sämtliche für Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme erforderlichen Materialien zur Verfügung und gewährleistet über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg eine gleichbleibend zuverlässige Leistungserbringung.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
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Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung, Lieferung, Installation und Wartung von zwei IBM Power E1080 Systemen (jeweils 40-Core-Ausbau, 8 TB RAM) einschließlich sämtlicher zugehöriger Hardware-, Aktivierungs- und Lizenzkomponenten. Die Zusammenarbeit umfasst sowohl die einmalige Lieferung und Inbetriebnahme der Systeme als auch die durchgängige 60-monatige Wartung über die gesamte Vertragslaufzeit. Dabei ist eine enge Abstimmung mit dem Auftraggeber erforderlich, insbesondere hinsichtlich des Liefertermins, Installationsablaufs, Rechenzentrumszugangs und Dokumentationsanforderungen. Der finale Angebotspreis muss sämtliche Kostenblöcke umfassen, einschließlich aller Leistungen, Materialien, Nebenkosten, Wartungsgebühren und sonstiger Aufwendungen. Zusätzliche oder nachträgliche Forderungen sind ausgeschlossen. Der Auftragnehmer stellt die notwendigen Ressourcen, qualifiziertes Personal sowie sämtliche für Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme erforderlichen Materialien zur Verfügung und gewährleistet über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg eine gleichbleibend zuverlässige Leistungserbringung. - Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen RaumJenaFrist: 27. Aug.
Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Multifunktionssystemen inkl. Druckmanagement-Software
Auftragsbekanntmachung gemäß Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) Bezeichnung des Auftrags: Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Multifunktionssystemen einschließlich Druckmanagement-Software Art des Auftrags: Liefer- und Dienstleistungsauftrag Kurze Beschreibung des Auftragsgegenstandes: Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Bereitstellung und der Betrieb von Multifunktionssystemen (MFP) zur zentralen und dezentralen Dokumentenverarbeitung einschließlich der erforderlichen Systemkomponenten, Softwarelösungen und Dienstleistungen im Rahmen eines Miet-und Wartungsvertages. Der Auftrag umfasst insbesondere: • die Lieferung und Aufstellung von Multifunktionssystemen einer Leistungsklasse, • die fachgerechte Installation und Konfiguration der Systeme an den vorgesehenen Einsatzorten, • die Integration in die bestehende IT- und Netzwerkumgebung des Auftraggebers, • die Inbetriebnahme einschließlich Funktionsprüfung und Übergabe, • die Bereitstellung, Einrichtung und Betreuung einer Druckmanagement-Software einschließlich erforderlicher Lizenzen, • die Einbindung von Funktionen wie Benutzer- und Kostenstellenverwaltung, Authentifizierung, Follow-Me-Printing, Druckfreigabe sowie Auswertungs- und Reportingmöglichkeiten, • die Durchführung von Wartungs-, Service- und Supportleistungen während der Vertragslaufzeit, • die Lieferung von Verbrauchsmaterialien sowie die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Systeme. Ziel ist die Bereitstellung einer leistungsfähigen, wirtschaftlichen und sicheren Druck- und Dokumentenmanagementlösung, die eine effiziente Nutzung der Ressourcen ermöglicht und den Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich Verfügbarkeit, Datenschutz und IT-Sicherheit entspricht. Leistungszeitraum / Vertragslaufzeit: Die Vertragslaufzeit beträgt 63 Monate ab 1. Dezember 2026. Ort der Leistungserbringung: Dienststellen des Auftraggebers gemäß Leistungsbeschreibung, Anlage Standortliste. Hauptleistungen: • Lieferung und Bereitstellung von Multifunktionssystemen • Installation, Konfiguration und Inbetriebnahme • Integration der Druckmanagement-Software • Schulung und Einweisung der Nutzenden • Wartung, Störungsbeseitigung und technischer Support • Sicherstellung der Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit der Systeme Vergabeverfahren: Offenes Verfahren gemäß § 15 VgV. Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß den in den Vergabeunterlagen festgelegten Zuschlagskriterien erteilt. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung von Preis und qualitativen sowie technischen Kriterien. Besondere Anforderungen: Die angebotenen Leistungen müssen den geltenden gesetzlichen Anforderungen sowie den Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich Datenschutz, Informationssicherheit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entsprechen. - Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen RaumJenaFrist: 27. Aug.
Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Multifunktionssystemen inkl. Druckmanagement-Software
Auftragsbekanntmachung gemäß Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) Bezeichnung des Auftrags: Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Multifunktionssystemen einschließlich Druckmanagement-Software Art des Auftrags: Liefer- und Dienstleistungsauftrag Kurze Beschreibung des Auftragsgegenstandes: Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Bereitstellung und der Betrieb von Multifunktionssystemen (MFP) zur zentralen und dezentralen Dokumentenverarbeitung einschließlich der erforderlichen Systemkomponenten, Softwarelösungen und Dienstleistungen im Rahmen eines Miet-und Wartungsvertages. Der Auftrag umfasst insbesondere: • die Lieferung und Aufstellung von Multifunktionssystemen einer Leistungsklasse, • die fachgerechte Installation und Konfiguration der Systeme an den vorgesehenen Einsatzorten, • die Integration in die bestehende IT- und Netzwerkumgebung des Auftraggebers, • die Inbetriebnahme einschließlich Funktionsprüfung und Übergabe, • die Bereitstellung, Einrichtung und Betreuung einer Druckmanagement-Software einschließlich erforderlicher Lizenzen, • die Einbindung von Funktionen wie Benutzer- und Kostenstellenverwaltung, Authentifizierung, Follow-Me-Printing, Druckfreigabe sowie Auswertungs- und Reportingmöglichkeiten, • die Durchführung von Wartungs-, Service- und Supportleistungen während der Vertragslaufzeit, • die Lieferung von Verbrauchsmaterialien sowie die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Systeme. Ziel ist die Bereitstellung einer leistungsfähigen, wirtschaftlichen und sicheren Druck- und Dokumentenmanagementlösung, die eine effiziente Nutzung der Ressourcen ermöglicht und den Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich Verfügbarkeit, Datenschutz und IT-Sicherheit entspricht. Leistungszeitraum / Vertragslaufzeit: Die Vertragslaufzeit beträgt 63 Monate ab 1. Dezember 2026. Ort der Leistungserbringung: Dienststellen des Auftraggebers gemäß Leistungsbeschreibung, Anlage Standortliste. Hauptleistungen: • Lieferung und Bereitstellung von Multifunktionssystemen • Installation, Konfiguration und Inbetriebnahme • Integration der Druckmanagement-Software • Schulung und Einweisung der Nutzenden • Wartung, Störungsbeseitigung und technischer Support • Sicherstellung der Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit der Systeme Vergabeverfahren: Offenes Verfahren gemäß § 15 VgV. Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß den in den Vergabeunterlagen festgelegten Zuschlagskriterien erteilt. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung von Preis und qualitativen sowie technischen Kriterien. Besondere Anforderungen: Die angebotenen Leistungen müssen den geltenden gesetzlichen Anforderungen sowie den Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich Datenschutz, Informationssicherheit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entsprechen. - Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen RaumJenaFrist: 27. Aug.
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Auftragsbekanntmachung gemäß Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) Bezeichnung des Auftrags: Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von Multifunktionssystemen einschließlich Druckmanagement-Software Art des Auftrags: Liefer- und Dienstleistungsauftrag Kurze Beschreibung des Auftragsgegenstandes: Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Bereitstellung und der Betrieb von Multifunktionssystemen (MFP) zur zentralen und dezentralen Dokumentenverarbeitung einschließlich der erforderlichen Systemkomponenten, Softwarelösungen und Dienstleistungen im Rahmen eines Miet-und Wartungsvertages. Der Auftrag umfasst insbesondere: • die Lieferung und Aufstellung von Multifunktionssystemen einer Leistungsklasse, • die fachgerechte Installation und Konfiguration der Systeme an den vorgesehenen Einsatzorten, • die Integration in die bestehende IT- und Netzwerkumgebung des Auftraggebers, • die Inbetriebnahme einschließlich Funktionsprüfung und Übergabe, • die Bereitstellung, Einrichtung und Betreuung einer Druckmanagement-Software einschließlich erforderlicher Lizenzen, • die Einbindung von Funktionen wie Benutzer- und Kostenstellenverwaltung, Authentifizierung, Follow-Me-Printing, Druckfreigabe sowie Auswertungs- und Reportingmöglichkeiten, • die Durchführung von Wartungs-, Service- und Supportleistungen während der Vertragslaufzeit, • die Lieferung von Verbrauchsmaterialien sowie die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Systeme. Ziel ist die Bereitstellung einer leistungsfähigen, wirtschaftlichen und sicheren Druck- und Dokumentenmanagementlösung, die eine effiziente Nutzung der Ressourcen ermöglicht und den Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich Verfügbarkeit, Datenschutz und IT-Sicherheit entspricht. Leistungszeitraum / Vertragslaufzeit: Die Vertragslaufzeit beträgt 63 Monate ab 1. Dezember 2026. Ort der Leistungserbringung: Dienststellen des Auftraggebers gemäß Leistungsbeschreibung, Anlage Standortliste. Hauptleistungen: • Lieferung und Bereitstellung von Multifunktionssystemen • Installation, Konfiguration und Inbetriebnahme • Integration der Druckmanagement-Software • Schulung und Einweisung der Nutzenden • Wartung, Störungsbeseitigung und technischer Support • Sicherstellung der Verfügbarkeit und Funktionsfähigkeit der Systeme Vergabeverfahren: Offenes Verfahren gemäß § 15 VgV. Zuschlagskriterien: Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot gemäß den in den Vergabeunterlagen festgelegten Zuschlagskriterien erteilt. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung von Preis und qualitativen sowie technischen Kriterien. Besondere Anforderungen: Die angebotenen Leistungen müssen den geltenden gesetzlichen Anforderungen sowie den Anforderungen des Auftraggebers hinsichtlich Datenschutz, Informationssicherheit, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit entsprechen. - GSE Gesellschaft für StadtEntwicklung gemeinnützige GmbH - Treuhänder BerlinBerlin
Abschluss eines Rahmenvertrags über Submetering-Leistungen nach HeizkostenV einschließlich Lieferung, Installation, Betrieb und Gateway-Administration für Liegenschaften der GSE Berlin.
Gegenstand der Beschaffung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages über Leistungen des Submeterings nach der Heizkostenverordnung (HeizkostenV) einschließlich Lieferung, Installation, Betrieb und technischer Betreuung fernauslesbarer Messsysteme sowie der Submetering-Gateway-Administration in den von der Auftraggeberin bewirtschafteten Liegenschaften. Die Leistungen umfassen die Bereitstellung und Installation von Mess- und Submetering-Komponenten für die Erfassung von Wärme-, Warmwasser- und Kaltwasserverbräuchen sowie deren Inbetriebnahme und Integration in bestehende Strukturen der Auftraggeberin. Bestandteil der Leistung ist ferner der laufende Betrieb, die Wartung sowie die technische Betreuung der eingesetzten Systeme während der Vertragslaufzeit. Darüber hinaus umfasst die Leistung die Bereitstellung und den Betrieb von Submetering-Gateways einschließlich der Erfassung, Verarbeitung, Übertragung und Bereitstellung von Messdaten sowie die Aufbereitung abrechnungsrelevanter Verbrauchsinformationen. Eingeschlossen sind sämtliche hierfür erforderlichen Nebenleistungen, insbesondere im Bereich Datenübermittlung, Datenaufbereitung und Systembetrieb. Ergänzend umfasst der Leistungsumfang die Lieferung, Installation, den Betrieb und die Wartung funkbasierter Rauchwarnmelder einschließlich der Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Prüf- und Dokumentationsleistungen. Die Leistungserbringung erfolgt bedarfsabhängig auf Grundlage einzelner objektbezogener Abrufe während der Vertragslaufzeit und richtet sich nach den jeweiligen technischen Anforderungen der einzelnen Liegenschaften. Ziel der Beschaffung ist die Sicherstellung einer gesetzeskonformen, wirtschaftlichen und technisch zuverlässigen Verbrauchserfassung sowie einer digitalen und effizienten Unterstützung der verbrauchsabhängigen Abrechnung. - Medizinische Hochschule HannoverHannoverFrist: 17. Aug.
MHH - Rahmenvereinbarung zum bedarfsorientierten Austausch von Endoskopie-Systemen inklusive Servicevereinbarung in der Gastroenterologie der Medizinischen Hochschule (MHH)
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) betreibt als leistungsstarkes Zentrum der Supramaximalversorgung eine hochfrequentierte gastroenterologische Endoskopie. Das dortige Aufgabenspektrum umfasst das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Endoskopie auf internationalem Spitzenniveau. Dazu gehören unter anderem hochkomplex gesteuerte Eingriffe wie die endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP), die Cholangioskopie, der endoskopische Ultraschall (EUS) sowie komplexe Geweberesektionen (EMR/ESD). Aus dem Jahr 2024 sind hierzu folgende Untersuchungszahlen bekannt: Videogastroskopien: 5795 Video-Koloskopien: 2336 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP): 1050 EndoSono: 347 Gesamtuntersuchungen 2024: 9528 Eine lückenlose, technisch einwandfreie und hochauflösende Bildgebung ist hierbei die fundamentale Voraussetzung für die Patientensicherheit und die präzise klinische Steuerung. Um diesen hohen Versorgungsstandard nachhaltig zu sichern, sind je nach Ausgangslage, Ergänzungs- und/oder Ersatzbeschaffungen moderner Endoskopie-Türme sowie des dazugehörigen Instrumentariums zwingend erforderlich. Ein Großteil der aktuell genutzten Endoskop-Technik im Bereich ist technisch überaltert. Sie entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Bildqualität sowie modernen Hygiene- und Aufbereitungsstandards. Der Austausch der Altsysteme ist zur Vermeidung von Ausfallzeiten und zur Aufrechterhaltung des täglichen Untersuchungsbetriebs unumgänglich. Im Zuge der aktuell geplanten Ausschreibung ist ein nahezu vollständiger Austausch des Endoskopiegeräte-Parks erforderlich; ca. 95 % der vorhandenen Endoskope müssen durch Neugeräte sukzessiv ersetzt werden. Zwingende logistische und funktionelle Vorgabe des Betreibers ist es, dass sämtliche Endoskope über alle Untersuchungsräume hinweg vollkommen flexibel und uneingeschränkt kompatibel einsetzbar sein müssen. Ein täglicher, reibungsloser Wechsel des Instrumentariums zwischen den Räumen muss garantiert sein. In der Bestandsstruktur ist ein nicht unerheblicher Teil der verbleibenden Lichtquellen und Videoprozessoren von einem Hersteller (Olympus). Die Systeme sollen grundsätzlich im Betrieb verbleiben. Ein paralleler, herstellerübergreifender Mischbetrieb für gleichartige Untersuchungen innerhalb der Abteilungsstruktur ist aus prozessualen, wirtschaftlichen und qualitativen Gründen nicht zweckmäßig. Ein solcher Mischbetrieb würde zu erhöhten Anforderungen und Aufwendungen bei der Instrumentenaufbereitung inkl. Logistikkonzept zur Bereitstellung jeweils kompatibler Endoskope im Patientenbetrieb sowie der Wartungs- und Instandsetzungssteuerung führen und auch den Schulungsaufwand für das Personal massiv erhöhen. Um den Wettbewerb im Vergabeverfahren vollumfänglich zu wahren, steht diese Ausschreibung ausdrücklich auch alternativen Herstellern und Anbietern offen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Angebot den vollständigen Austausch der gesamten Systemlandschaft (inklusive der verbleibenden Olympus-Komponenten) umfasst, um die geforderte technologische Homogenität und die lückenlose Kompatibilität über alle Untersuchungsräume hinweg zu gewährleisten. Alternativanbietern wird im Rahmen des Angebots die Möglichkeit eingeräumt, die vorhandene Bestandstechnik (Prozessoren, Lichtquellen, Absauggeräte, etc. sowie die restlichen Endoskope) im Sinne einer Altgeräte-Inzahlungnahme (Trade-In-Modell) wertmindernd anzurechnen und zu übernehmen. Das Vergabeverfahren sieht aus diesem Grund zwei alternative Preisvarianten vor: Variante 1 - Erweiterung im Bestand Variante 2 - Systemwechsel mit der Möglichkeit einer Inzahlungnahme von Altgeräten, um eine herstellerbezogene Standardisierung in der Klinik zu gewährleisten. Die Wirtschaftlichkeit in der Gesamtbetrachtung bei der Auswahl einer Option ist selbstredend das entscheidende Merkmal für die spätere Zuschlagsentscheidung bzw. Wahl der Variante. Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung, beinhalten grundsätzlich alle Maßnahmen zur Lieferung, Terminabsprache, Inbetriebnahme, Einweisung gemäß gesetzlichen Vorgaben vor Ort und falls erforderlich, aller gesetzlichen Abnahmeprüfungen durch Aufsichtsbehörden, etc. Die Vergabestelle geht davon aus, dass der Bieter aufgrund seiner fachlichen Expertise und Marktkenntnis in der Lage ist, das zur vollständigen und funktionsfähigen Umsetzung der ausgeschriebenen Leistung erforderliche Zubehör sowie ergänzende Komponenten eigenständig zu identifizieren und im Angebot zu berücksichtigen, auch wenn diese nicht ausdrücklich im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Sämtliche zur Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems erforderlichen Komponenten, Zubehörteile und Leistungen sind durch den Bieter vollständig anzubieten und in die Kalkulation einzubeziehen. Ein gesonderter Vergütungsanspruch für solche zur Funktionsfähigkeit erforderlichen, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführten Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer schuldet die vollständige Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems im Sinne eines betriebsbereiten und zweckentsprechend nutzbaren Zustandes. Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistung erfolgt nach § 119 Abs. (3) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im offenen Verfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 15 und § 21 Vergabeverordnung (VgV). - Medizinische Hochschule HannoverHannoverFrist: 17. Aug.
MHH - Rahmenvereinbarung zum bedarfsorientierten Austausch von Endoskopie-Systemen inklusive Servicevereinbarung in der Gastroenterologie der Medizinischen Hochschule (MHH)
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) betreibt als leistungsstarkes Zentrum der Supramaximalversorgung eine hochfrequentierte gastroenterologische Endoskopie. Das dortige Aufgabenspektrum umfasst das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Endoskopie auf internationalem Spitzenniveau. Dazu gehören unter anderem hochkomplex gesteuerte Eingriffe wie die endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP), die Cholangioskopie, der endoskopische Ultraschall (EUS) sowie komplexe Geweberesektionen (EMR/ESD). Aus dem Jahr 2024 sind hierzu folgende Untersuchungszahlen bekannt: Videogastroskopien: 5795 Video-Koloskopien: 2336 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP): 1050 EndoSono: 347 Gesamtuntersuchungen 2024: 9528 Eine lückenlose, technisch einwandfreie und hochauflösende Bildgebung ist hierbei die fundamentale Voraussetzung für die Patientensicherheit und die präzise klinische Steuerung. Um diesen hohen Versorgungsstandard nachhaltig zu sichern, sind je nach Ausgangslage, Ergänzungs- und/oder Ersatzbeschaffungen moderner Endoskopie-Türme sowie des dazugehörigen Instrumentariums zwingend erforderlich. Ein Großteil der aktuell genutzten Endoskop-Technik im Bereich ist technisch überaltert. Sie entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Bildqualität sowie modernen Hygiene- und Aufbereitungsstandards. Der Austausch der Altsysteme ist zur Vermeidung von Ausfallzeiten und zur Aufrechterhaltung des täglichen Untersuchungsbetriebs unumgänglich. Im Zuge der aktuell geplanten Ausschreibung ist ein nahezu vollständiger Austausch des Endoskopiegeräte-Parks erforderlich; ca. 95 % der vorhandenen Endoskope müssen durch Neugeräte sukzessiv ersetzt werden. Zwingende logistische und funktionelle Vorgabe des Betreibers ist es, dass sämtliche Endoskope über alle Untersuchungsräume hinweg vollkommen flexibel und uneingeschränkt kompatibel einsetzbar sein müssen. Ein täglicher, reibungsloser Wechsel des Instrumentariums zwischen den Räumen muss garantiert sein. In der Bestandsstruktur ist ein nicht unerheblicher Teil der verbleibenden Lichtquellen und Videoprozessoren von einem Hersteller (Olympus). Die Systeme sollen grundsätzlich im Betrieb verbleiben. Ein paralleler, herstellerübergreifender Mischbetrieb für gleichartige Untersuchungen innerhalb der Abteilungsstruktur ist aus prozessualen, wirtschaftlichen und qualitativen Gründen nicht zweckmäßig. Ein solcher Mischbetrieb würde zu erhöhten Anforderungen und Aufwendungen bei der Instrumentenaufbereitung inkl. Logistikkonzept zur Bereitstellung jeweils kompatibler Endoskope im Patientenbetrieb sowie der Wartungs- und Instandsetzungssteuerung führen und auch den Schulungsaufwand für das Personal massiv erhöhen. Um den Wettbewerb im Vergabeverfahren vollumfänglich zu wahren, steht diese Ausschreibung ausdrücklich auch alternativen Herstellern und Anbietern offen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Angebot den vollständigen Austausch der gesamten Systemlandschaft (inklusive der verbleibenden Olympus-Komponenten) umfasst, um die geforderte technologische Homogenität und die lückenlose Kompatibilität über alle Untersuchungsräume hinweg zu gewährleisten. Alternativanbietern wird im Rahmen des Angebots die Möglichkeit eingeräumt, die vorhandene Bestandstechnik (Prozessoren, Lichtquellen, Absauggeräte, etc. sowie die restlichen Endoskope) im Sinne einer Altgeräte-Inzahlungnahme (Trade-In-Modell) wertmindernd anzurechnen und zu übernehmen. Das Vergabeverfahren sieht aus diesem Grund zwei alternative Preisvarianten vor: Variante 1 - Erweiterung im Bestand Variante 2 - Systemwechsel mit der Möglichkeit einer Inzahlungnahme von Altgeräten, um eine herstellerbezogene Standardisierung in der Klinik zu gewährleisten. Die Wirtschaftlichkeit in der Gesamtbetrachtung bei der Auswahl einer Option ist selbstredend das entscheidende Merkmal für die spätere Zuschlagsentscheidung bzw. Wahl der Variante. Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung, beinhalten grundsätzlich alle Maßnahmen zur Lieferung, Terminabsprache, Inbetriebnahme, Einweisung gemäß gesetzlichen Vorgaben vor Ort und falls erforderlich, aller gesetzlichen Abnahmeprüfungen durch Aufsichtsbehörden, etc. Die Vergabestelle geht davon aus, dass der Bieter aufgrund seiner fachlichen Expertise und Marktkenntnis in der Lage ist, das zur vollständigen und funktionsfähigen Umsetzung der ausgeschriebenen Leistung erforderliche Zubehör sowie ergänzende Komponenten eigenständig zu identifizieren und im Angebot zu berücksichtigen, auch wenn diese nicht ausdrücklich im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Sämtliche zur Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems erforderlichen Komponenten, Zubehörteile und Leistungen sind durch den Bieter vollständig anzubieten und in die Kalkulation einzubeziehen. Ein gesonderter Vergütungsanspruch für solche zur Funktionsfähigkeit erforderlichen, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführten Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer schuldet die vollständige Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems im Sinne eines betriebsbereiten und zweckentsprechend nutzbaren Zustandes. Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistung erfolgt nach § 119 Abs. (3) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im offenen Verfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 15 und § 21 Vergabeverordnung (VgV). - Medizinische Hochschule HannoverHannoverFrist: 17. Aug.
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Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) betreibt als leistungsstarkes Zentrum der Supramaximalversorgung eine hochfrequentierte gastroenterologische Endoskopie. Das dortige Aufgabenspektrum umfasst das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Endoskopie auf internationalem Spitzenniveau. Dazu gehören unter anderem hochkomplex gesteuerte Eingriffe wie die endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP), die Cholangioskopie, der endoskopische Ultraschall (EUS) sowie komplexe Geweberesektionen (EMR/ESD). Aus dem Jahr 2024 sind hierzu folgende Untersuchungszahlen bekannt: Videogastroskopien: 5795 Video-Koloskopien: 2336 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP): 1050 EndoSono: 347 Gesamtuntersuchungen 2024: 9528 Eine lückenlose, technisch einwandfreie und hochauflösende Bildgebung ist hierbei die fundamentale Voraussetzung für die Patientensicherheit und die präzise klinische Steuerung. Um diesen hohen Versorgungsstandard nachhaltig zu sichern, sind je nach Ausgangslage, Ergänzungs- und/oder Ersatzbeschaffungen moderner Endoskopie-Türme sowie des dazugehörigen Instrumentariums zwingend erforderlich. Ein Großteil der aktuell genutzten Endoskop-Technik im Bereich ist technisch überaltert. Sie entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Bildqualität sowie modernen Hygiene- und Aufbereitungsstandards. Der Austausch der Altsysteme ist zur Vermeidung von Ausfallzeiten und zur Aufrechterhaltung des täglichen Untersuchungsbetriebs unumgänglich. Im Zuge der aktuell geplanten Ausschreibung ist ein nahezu vollständiger Austausch des Endoskopiegeräte-Parks erforderlich; ca. 95 % der vorhandenen Endoskope müssen durch Neugeräte sukzessiv ersetzt werden. Zwingende logistische und funktionelle Vorgabe des Betreibers ist es, dass sämtliche Endoskope über alle Untersuchungsräume hinweg vollkommen flexibel und uneingeschränkt kompatibel einsetzbar sein müssen. Ein täglicher, reibungsloser Wechsel des Instrumentariums zwischen den Räumen muss garantiert sein. In der Bestandsstruktur ist ein nicht unerheblicher Teil der verbleibenden Lichtquellen und Videoprozessoren von einem Hersteller (Olympus). Die Systeme sollen grundsätzlich im Betrieb verbleiben. Ein paralleler, herstellerübergreifender Mischbetrieb für gleichartige Untersuchungen innerhalb der Abteilungsstruktur ist aus prozessualen, wirtschaftlichen und qualitativen Gründen nicht zweckmäßig. Ein solcher Mischbetrieb würde zu erhöhten Anforderungen und Aufwendungen bei der Instrumentenaufbereitung inkl. Logistikkonzept zur Bereitstellung jeweils kompatibler Endoskope im Patientenbetrieb sowie der Wartungs- und Instandsetzungssteuerung führen und auch den Schulungsaufwand für das Personal massiv erhöhen. Um den Wettbewerb im Vergabeverfahren vollumfänglich zu wahren, steht diese Ausschreibung ausdrücklich auch alternativen Herstellern und Anbietern offen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Angebot den vollständigen Austausch der gesamten Systemlandschaft (inklusive der verbleibenden Olympus-Komponenten) umfasst, um die geforderte technologische Homogenität und die lückenlose Kompatibilität über alle Untersuchungsräume hinweg zu gewährleisten. Alternativanbietern wird im Rahmen des Angebots die Möglichkeit eingeräumt, die vorhandene Bestandstechnik (Prozessoren, Lichtquellen, Absauggeräte, etc. sowie die restlichen Endoskope) im Sinne einer Altgeräte-Inzahlungnahme (Trade-In-Modell) wertmindernd anzurechnen und zu übernehmen. Das Vergabeverfahren sieht aus diesem Grund zwei alternative Preisvarianten vor: Variante 1 - Erweiterung im Bestand Variante 2 - Systemwechsel mit der Möglichkeit einer Inzahlungnahme von Altgeräten, um eine herstellerbezogene Standardisierung in der Klinik zu gewährleisten. Die Wirtschaftlichkeit in der Gesamtbetrachtung bei der Auswahl einer Option ist selbstredend das entscheidende Merkmal für die spätere Zuschlagsentscheidung bzw. Wahl der Variante. Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung, beinhalten grundsätzlich alle Maßnahmen zur Lieferung, Terminabsprache, Inbetriebnahme, Einweisung gemäß gesetzlichen Vorgaben vor Ort und falls erforderlich, aller gesetzlichen Abnahmeprüfungen durch Aufsichtsbehörden, etc. Die Vergabestelle geht davon aus, dass der Bieter aufgrund seiner fachlichen Expertise und Marktkenntnis in der Lage ist, das zur vollständigen und funktionsfähigen Umsetzung der ausgeschriebenen Leistung erforderliche Zubehör sowie ergänzende Komponenten eigenständig zu identifizieren und im Angebot zu berücksichtigen, auch wenn diese nicht ausdrücklich im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Sämtliche zur Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems erforderlichen Komponenten, Zubehörteile und Leistungen sind durch den Bieter vollständig anzubieten und in die Kalkulation einzubeziehen. Ein gesonderter Vergütungsanspruch für solche zur Funktionsfähigkeit erforderlichen, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführten Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer schuldet die vollständige Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems im Sinne eines betriebsbereiten und zweckentsprechend nutzbaren Zustandes. Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistung erfolgt nach § 119 Abs. (3) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im offenen Verfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 15 und § 21 Vergabeverordnung (VgV). - Medizinische Hochschule HannoverHannoverFrist: 17. Aug.
MHH - Rahmenvereinbarung zum bedarfsorientierten Austausch von Endoskopie-Systemen inklusive Servicevereinbarung in der Gastroenterologie der Medizinischen Hochschule (MHH)
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) betreibt als leistungsstarkes Zentrum der Supramaximalversorgung eine hochfrequentierte gastroenterologische Endoskopie. Das dortige Aufgabenspektrum umfasst das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Endoskopie auf internationalem Spitzenniveau. Dazu gehören unter anderem hochkomplex gesteuerte Eingriffe wie die endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP), die Cholangioskopie, der endoskopische Ultraschall (EUS) sowie komplexe Geweberesektionen (EMR/ESD). Aus dem Jahr 2024 sind hierzu folgende Untersuchungszahlen bekannt: Videogastroskopien: 5795 Video-Koloskopien: 2336 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP): 1050 EndoSono: 347 Gesamtuntersuchungen 2024: 9528 Eine lückenlose, technisch einwandfreie und hochauflösende Bildgebung ist hierbei die fundamentale Voraussetzung für die Patientensicherheit und die präzise klinische Steuerung. Um diesen hohen Versorgungsstandard nachhaltig zu sichern, sind je nach Ausgangslage, Ergänzungs- und/oder Ersatzbeschaffungen moderner Endoskopie-Türme sowie des dazugehörigen Instrumentariums zwingend erforderlich. Ein Großteil der aktuell genutzten Endoskop-Technik im Bereich ist technisch überaltert. Sie entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Bildqualität sowie modernen Hygiene- und Aufbereitungsstandards. Der Austausch der Altsysteme ist zur Vermeidung von Ausfallzeiten und zur Aufrechterhaltung des täglichen Untersuchungsbetriebs unumgänglich. Im Zuge der aktuell geplanten Ausschreibung ist ein nahezu vollständiger Austausch des Endoskopiegeräte-Parks erforderlich; ca. 95 % der vorhandenen Endoskope müssen durch Neugeräte sukzessiv ersetzt werden. Zwingende logistische und funktionelle Vorgabe des Betreibers ist es, dass sämtliche Endoskope über alle Untersuchungsräume hinweg vollkommen flexibel und uneingeschränkt kompatibel einsetzbar sein müssen. Ein täglicher, reibungsloser Wechsel des Instrumentariums zwischen den Räumen muss garantiert sein. In der Bestandsstruktur ist ein nicht unerheblicher Teil der verbleibenden Lichtquellen und Videoprozessoren von einem Hersteller (Olympus). Die Systeme sollen grundsätzlich im Betrieb verbleiben. Ein paralleler, herstellerübergreifender Mischbetrieb für gleichartige Untersuchungen innerhalb der Abteilungsstruktur ist aus prozessualen, wirtschaftlichen und qualitativen Gründen nicht zweckmäßig. Ein solcher Mischbetrieb würde zu erhöhten Anforderungen und Aufwendungen bei der Instrumentenaufbereitung inkl. Logistikkonzept zur Bereitstellung jeweils kompatibler Endoskope im Patientenbetrieb sowie der Wartungs- und Instandsetzungssteuerung führen und auch den Schulungsaufwand für das Personal massiv erhöhen. Um den Wettbewerb im Vergabeverfahren vollumfänglich zu wahren, steht diese Ausschreibung ausdrücklich auch alternativen Herstellern und Anbietern offen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Angebot den vollständigen Austausch der gesamten Systemlandschaft (inklusive der verbleibenden Olympus-Komponenten) umfasst, um die geforderte technologische Homogenität und die lückenlose Kompatibilität über alle Untersuchungsräume hinweg zu gewährleisten. Alternativanbietern wird im Rahmen des Angebots die Möglichkeit eingeräumt, die vorhandene Bestandstechnik (Prozessoren, Lichtquellen, Absauggeräte, etc. sowie die restlichen Endoskope) im Sinne einer Altgeräte-Inzahlungnahme (Trade-In-Modell) wertmindernd anzurechnen und zu übernehmen. Das Vergabeverfahren sieht aus diesem Grund zwei alternative Preisvarianten vor: Variante 1 - Erweiterung im Bestand Variante 2 - Systemwechsel mit der Möglichkeit einer Inzahlungnahme von Altgeräten, um eine herstellerbezogene Standardisierung in der Klinik zu gewährleisten. Die Wirtschaftlichkeit in der Gesamtbetrachtung bei der Auswahl einer Option ist selbstredend das entscheidende Merkmal für die spätere Zuschlagsentscheidung bzw. Wahl der Variante. Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung, beinhalten grundsätzlich alle Maßnahmen zur Lieferung, Terminabsprache, Inbetriebnahme, Einweisung gemäß gesetzlichen Vorgaben vor Ort und falls erforderlich, aller gesetzlichen Abnahmeprüfungen durch Aufsichtsbehörden, etc. Die Vergabestelle geht davon aus, dass der Bieter aufgrund seiner fachlichen Expertise und Marktkenntnis in der Lage ist, das zur vollständigen und funktionsfähigen Umsetzung der ausgeschriebenen Leistung erforderliche Zubehör sowie ergänzende Komponenten eigenständig zu identifizieren und im Angebot zu berücksichtigen, auch wenn diese nicht ausdrücklich im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Sämtliche zur Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems erforderlichen Komponenten, Zubehörteile und Leistungen sind durch den Bieter vollständig anzubieten und in die Kalkulation einzubeziehen. Ein gesonderter Vergütungsanspruch für solche zur Funktionsfähigkeit erforderlichen, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführten Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer schuldet die vollständige Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems im Sinne eines betriebsbereiten und zweckentsprechend nutzbaren Zustandes. Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistung erfolgt nach § 119 Abs. (3) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im offenen Verfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 15 und § 21 Vergabeverordnung (VgV).
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 01. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist rku.it GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.