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PEP4US – Strategische Weiterentwicklung der Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung
Ausgangslage Die Personaleinsatzplanung befindet sich heute zunehmend im Spannungsfeld zwischen betrieblichen Anforderungen, den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeitenden (Work-Life Balance) und einer sich wandelnden Arbeitskultur. Entwicklungen wie New Work, interprofessionelle Zusammenarbeit und eine stärkere Mitarbeiterpartizipatio...
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- HOCH Health Ostschweiz, Departement IT
- Veröffentlicht:
- 04. August 2026
- Frist:
- 25. September 2026
Ausschreibungsbeschreibung
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Ausgangslage Die Personaleinsatzplanung befindet sich heute zunehmend im Spannungsfeld zwischen betrieblichen Anforderungen, den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeitenden (Work-Life Balance) und einer sich wandelnden Arbeitskultur. Entwicklungen wie New Work, interprofessionelle Zusammenarbeit und eine stärkere Mitarbeiterpartizipation bei der Dienstplanung gewinnen an Bedeutung und stellen neue Anforderungen an die Planung. Eine transparente, ausgewogene und automatisierte Personaleinsatzplanung fördert nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sondern auch positive Effekte auf die Qualität der Versorgung hat. All dies trägt gleichzeitig zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität und Bindung bei, insbesondere bei Pflegenden im Kerngeschäft. Diese Trends erfordern eine Planungsumgebung, die Effizienz und Teilhabe verbindet, Ressourcen optimal steuert und eine konsistente, mitarbeiterorientierte Planungskultur unterstützt. Die momentane Art der Personaleinsatzplanung (PEP) sowie die aktuelle Implementation der PEP-Lösung «Polypoint» unterstützen die dafür notwendige organisatorische und technische Veränderung nicht. Polypoint kommt auch im Bereich der Zeitwirtschaft zum Einsatz. Vor diesem Hintergrund soll mit dem Projekt PEP4US eine neue, benutzerorientierte und zu-kunftsfähige Lösung geschaffen werden, die technische, organisatorische und kulturelle Dimensionen integriert, sowohl für die Personaleinsatzplanung aber auch die Zeitwirtschaft. Ziel ist es, die Personaleinsatzplanung als strategisches Element der Unternehmensentwicklung zu stärken und einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der strategischen Massnahmen «New Work im Kerngeschäft» sowie «Strategisches Ressourcenmanagement» zu leisten. Darüber hinaus ist das Projekt eng mit den strategischen Digitalisierungsschwerpunkten von HOCH verknüpft, um Synergien zu nutzen, zur Prozesseffizienz im Kerngeschäft beizutragen und die Transformation ganzheitlich voranzutreiben. Eine detaillierte Beschreibung der Ist-Situation erfolgt im Lastenheft LH01 Kapitel 2. Mit der Ausschreibung soll das für die heutigen und künftigen Bedürfnisse von HOCH Health Ostschweiz, sowie der weiteren Kunden des DIT Departement IT, geeignetste Produkt, sowie eine zuverlässige und erfahrene Partnerin für die Einführung und Betreuung der künftigen Lösung gefunden werden. Beschreibung Zielbild Der Beschaffungsgegenstand umfasst die Einführung und den Betrieb einer zentralen, integrierten, performanten sowie organisatorisch und technologisch zukunftsfähigen Lösung für Personaleinsatzplanung und Zeitwirtschaft bei HOCH Health Ostschweiz und deren Tochtergesellschaften (ca. 9'700 Mitarbeitende, mehrere Lohnarten und Arbeitszeitmodelle sowie zahlreiche Planblätter und Dienste). Die Lösung soll eine organisationsübergreifende, standardisierte und automatisierte Personaleinsatzplanung mit Partizipation ermöglichen. Bestehende Insellösungen mit Funktionsüberschneidungen werden abgelöst, die bestehende Schnittstellen- und Integrationslandschaft bleibt erhalten. Personaleinsatzplanung, Partizipation, Qualifikationen/Skills Die Planung soll künftig systemgestützt und weitgehend automatisiert erfolgen. Die Lösung muss Dienstplanvorschläge generieren, Verfügbarkeiten, Qualifikationen und gesetzliche Vorgaben berücksichtigen sowie insbesondere die Springerplanung effizient unterstützen. Eine einheitliche Datenbasis und konsistente Planungslogik über alle Organisationseinheiten hinweg sind sicherzustellen. Mitarbeitende sollen ihre Verfügbarkeiten, Dienstwünsche und Abwesenheiten über intuitive, rollenbasierte Oberflächen erfassen und einsehen können. Automatisierte Dienstplanvorschläge sollen Bedarfsdaten, Qualifikationen und betriebliche Anforderungen berücksichtigen. Dadurch werden manuelle Aufwände reduziert, Planungsprozesse standardisiert sowie Transparenz, Fairness und Arbeitgeberattraktivität gestärkt. Die Lösung muss transparente und faire Planungsprozesse ermöglichen. Mitarbeitende sollen nachvollziehen können, wie Einsätze zustande kommen und wie Wünsche sowie Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Zudem muss die Lösung harmonisierte Planungsprozesse mit einer standardisierten Erfassung von Qualifikationen, Erfahrungen und Einsatzpräferenzen unterstützen. Dies schafft die Grundlage für eine bedarfsgerechte, faire und transparente Personaleinsatzplanung. Springer-/Poolmanagement Die Lösung muss ein spitalweites Springer- und Poolmanagement unterstützen und Einsätze, Qualifikationen sowie Ressourcen standort- und fachbereichsübergreifend steuern. Die Funktionen der bisherigen Planungstools sollen integriert und Planung, Kommunikation sowie Steuerung in einer Lösung vereint werden. Anbindung IKM Integrales Kapazitätsmanagement Die Anbindung an das IKM schafft die Grundlage für eine datenbasierte Abstimmung zwischen Bedarfs- und Personaleinsatzplanung. Die Lösung muss die Anbindung und aktive Nutzung der Bedarfsplanung für die Personalbedarfsplanung ermöglichen und damit das Personalmodul im IKM unterstützen. Zeitwirtschaft, Zeiterfassung Die Aufgaben der Zeitwirtschaft einschliesslich gesetzlicher Vorgaben und weiterer Regelwerke müssen vollständig unterstützt werden. Die Zeiterfassung muss über verschiedene Kanäle erfolgen können, insbesondere über eine Mobile App sowie bestehende AZE-Terminals, inklusive definierter Korrekturmöglichkeiten durch die Mitarbeitenden. Mehrfachanstellungen Die Lösung muss Mehrfachanstellungen vollständig unterstützen und eine transparente, konsolidierte Darstellung ermöglichen. Dies ist insbesondere im Spitalumfeld mit mehreren Funktionen oder Einsatzbereichen pro Mitarbeitenden erforderlich. Reporting, Auswertung Die Lösung soll rollenbasierten Zugriff auf relevante System- und Bewegungsdaten bieten. Neben standardisierten Berichten, beispielsweise zu Zeitkonten oder gesetzlichen Vorgaben, sollen individuelle Auswertungen durch HR-, IT-Administratoren und Fachbereiche möglich sein. Dazu gehören Analysen von Eins
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9PEP4US – Strategische Weiterentwicklung der Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung
HOCH Health Ostschweiz, Departement ITSt.GallenFrist: 25. Sept.Ausgangslage Die Personaleinsatzplanung befindet sich heute zunehmend im Spannungsfeld zwischen betrieblichen Anforderungen, den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeitenden (Work-Life Balance) und einer sich wandelnden Arbeitskultur. Entwicklungen wie New Work, interprofessionelle Zusammenarbeit und eine stärkere Mitarbeiterpartizipation bei der Dienstplanung gewinnen an Bedeutung und stellen neue Anforderungen an die Planung. Eine transparente, ausgewogene und automatisierte Personaleinsatzplanung fördert nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeitenden, sondern auch positive Effekte auf die Qualität der Versorgung hat. All dies trägt gleichzeitig zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität und Bindung bei, insbesondere bei Pflegenden im Kerngeschäft. Diese Trends erfordern eine Planungsumgebung, die Effizienz und Teilhabe verbindet, Ressourcen optimal steuert und eine konsistente, mitarbeiterorientierte Planungskultur unterstützt. Die momentane Art der Personaleinsatzplanung (PEP) sowie die aktuelle Implementation der PEP-Lösung «Polypoint» unterstützen die dafür notwendige organisatorische und technische Veränderung nicht. Polypoint kommt auch im Bereich der Zeitwirtschaft zum Einsatz. Vor diesem Hintergrund soll mit dem Projekt PEP4US eine neue, benutzerorientierte und zu-kunftsfähige Lösung geschaffen werden, die technische, organisatorische und kulturelle Dimensionen integriert, sowohl für die Personaleinsatzplanung aber auch die Zeitwirtschaft. Ziel ist es, die Personaleinsatzplanung als strategisches Element der Unternehmensentwicklung zu stärken und einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der strategischen Massnahmen «New Work im Kerngeschäft» sowie «Strategisches Ressourcenmanagement» zu leisten. Darüber hinaus ist das Projekt eng mit den strategischen Digitalisierungsschwerpunkten von HOCH verknüpft, um Synergien zu nutzen, zur Prozesseffizienz im Kerngeschäft beizutragen und die Transformation ganzheitlich voranzutreiben. Eine detaillierte Beschreibung der Ist-Situation erfolgt im Lastenheft LH01 Kapitel 2. Mit der Ausschreibung soll das für die heutigen und künftigen Bedürfnisse von HOCH Health Ostschweiz, sowie der weiteren Kunden des DIT Departement IT, geeignetste Produkt, sowie eine zuverlässige und erfahrene Partnerin für die Einführung und Betreuung der künftigen Lösung gefunden werden. Beschreibung Zielbild Der Beschaffungsgegenstand umfasst die Einführung und den Betrieb einer zentralen, integrierten, performanten sowie organisatorisch und technologisch zukunftsfähigen Lösung für Personaleinsatzplanung und Zeitwirtschaft bei HOCH Health Ostschweiz und deren Tochtergesellschaften (ca. 9'700 Mitarbeitende, mehrere Lohnarten und Arbeitszeitmodelle sowie zahlreiche Planblätter und Dienste). Die Lösung soll eine organisationsübergreifende, standardisierte und automatisierte Personaleinsatzplanung mit Partizipation ermöglichen. Bestehende Insellösungen mit Funktionsüberschneidungen werden abgelöst, die bestehende Schnittstellen- und Integrationslandschaft bleibt erhalten. Personaleinsatzplanung, Partizipation, Qualifikationen/Skills Die Planung soll künftig systemgestützt und weitgehend automatisiert erfolgen. Die Lösung muss Dienstplanvorschläge generieren, Verfügbarkeiten, Qualifikationen und gesetzliche Vorgaben berücksichtigen sowie insbesondere die Springerplanung effizient unterstützen. Eine einheitliche Datenbasis und konsistente Planungslogik über alle Organisationseinheiten hinweg sind sicherzustellen. Mitarbeitende sollen ihre Verfügbarkeiten, Dienstwünsche und Abwesenheiten über intuitive, rollenbasierte Oberflächen erfassen und einsehen können. Automatisierte Dienstplanvorschläge sollen Bedarfsdaten, Qualifikationen und betriebliche Anforderungen berücksichtigen. Dadurch werden manuelle Aufwände reduziert, Planungsprozesse standardisiert sowie Transparenz, Fairness und Arbeitgeberattraktivität gestärkt. Die Lösung muss transparente und faire Planungsprozesse ermöglichen. Mitarbeitende sollen nachvollziehen können, wie Einsätze zustande kommen und wie Wünsche sowie Rahmenbedingungen berücksichtigt werden. Zudem muss die Lösung harmonisierte Planungsprozesse mit einer standardisierten Erfassung von Qualifikationen, Erfahrungen und Einsatzpräferenzen unterstützen. Dies schafft die Grundlage für eine bedarfsgerechte, faire und transparente Personaleinsatzplanung. Springer-/Poolmanagement Die Lösung muss ein spitalweites Springer- und Poolmanagement unterstützen und Einsätze, Qualifikationen sowie Ressourcen standort- und fachbereichsübergreifend steuern. Die Funktionen der bisherigen Planungstools sollen integriert und Planung, Kommunikation sowie Steuerung in einer Lösung vereint werden. Anbindung IKM Integrales Kapazitätsmanagement Die Anbindung an das IKM schafft die Grundlage für eine datenbasierte Abstimmung zwischen Bedarfs- und Personaleinsatzplanung. Die Lösung muss die Anbindung und aktive Nutzung der Bedarfsplanung für die Personalbedarfsplanung ermöglichen und damit das Personalmodul im IKM unterstützen. Zeitwirtschaft, Zeiterfassung Die Aufgaben der Zeitwirtschaft einschliesslich gesetzlicher Vorgaben und weiterer Regelwerke müssen vollständig unterstützt werden. Die Zeiterfassung muss über verschiedene Kanäle erfolgen können, insbesondere über eine Mobile App sowie bestehende AZE-Terminals, inklusive definierter Korrekturmöglichkeiten durch die Mitarbeitenden. Mehrfachanstellungen Die Lösung muss Mehrfachanstellungen vollständig unterstützen und eine transparente, konsolidierte Darstellung ermöglichen. Dies ist insbesondere im Spitalumfeld mit mehreren Funktionen oder Einsatzbereichen pro Mitarbeitenden erforderlich. Reporting, Auswertung Die Lösung soll rollenbasierten Zugriff auf relevante System- und Bewegungsdaten bieten. Neben standardisierten Berichten, beispielsweise zu Zeitkonten oder gesetzlichen Vorgaben, sollen individuelle Auswertungen durch HR-, IT-Administratoren und Fachbereiche möglich sein. Dazu gehören Analysen von EinsPEP4US – Strategische Weiterentwicklung der Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung
HOCH Health Ostschweiz, Departement ITSt.GallenFrist: 25. Sept.Das Projekt PEP4US zielt darauf ab, eine neue, benutzerorientierte und zukunftsfähige Lösung für die Personaleinsatzplanung und Zeitwirtschaft zu entwickeln. Die Lösung soll technische, organisatorische und kulturelle Dimensionen integrieren und die Personaleinsatzplanung als strategisches Element der Unternehmensentwicklung stärken. Sie soll einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der strategischen Massnahmen "New Work im Kerngeschäft" und "Strategisches Ressourcenmanagement" leisten. Die Lösung soll auch zur Prozesseffizienz im Kerngeschäft beitragen und die Transformation ganzheitlich vorantreiben.PEP4US – Strategische Weiterentwicklung der Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung
HOCH Health Ostschweiz, Departement ITSt.GallenFrist: 24. Sept.Projekt zur Schaffung einer neuen, benutzerorientierten Lösung für die Personal- und Zeitwirtschaft, da die aktuelle Lösung Polypoint die Anforderungen an New Work, Mitarbeiterpartizipation und strategische Ressourcensteuerung nicht erfüllt. Ziel ist die Integration technischer, organisatorischer und kultureller Dimensionen zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität und Prozesseffizienz.Bereitstellung, Einführung und Betrieb einer integrierten Zeitwirtschafts- und Dienstplanungslösung
Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie AdöRKlingenmünsterDas Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie - AdöR - (im Folgenden: der Auftraggeber) stellt als Dienstleister für seelische Gesundheit kinder- und jugendpsychiatrische, psychiatrische, gerontopsychiatrische, psychosomatische, psychotherapeutische, neurologische, sozial-therapeutische und gemeindepsychiatrische Angebote in vielen pfälzischen Regionen zur Verfügung. Die Leistungen für erkrankte Menschen - stationäre, ambulante, Wohn- und Tagesangebote sowie gemeindepsychiatrische Angebote - werden in 15 pfälzischen Städten und Gemeinden erbracht, weitere Standorte sind geplant. Insgesamt werden jährlich ca. 30.000 Menschen stationär, teilstationär oder ambulant behandelt und betreut. Das Klinikum verfügt über ca. 1.180 Betten, Therapie- bzw. Wohnplätze und darüber hinaus an fast allen Standorten über zusätzliche ambulante bzw. aufsuchende Angebote. Mit einem Umsatzvolumen von ca. 195 Mio. EUR ist das Pfalzklinikum mit seinen Tochtergesellschaften Pfalzklinikum Service gGmbH und Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) Pfalzkli-nikum GmbH ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und mit rund 2.500 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Region. Der Auftraggeber beabsichtigt den Abschluss eines Dienstleistungs- beziehungsweise Softwarebereitstellungsvertrags über die Einführung und Implementierung einer integrierten Zeitwirtschafts- und Dienstplanungslösung. Vertraglich soll der Auftrag die Beschaffung, Inbetriebnahme, Anpassung sowie - im Falle einer SaaS-Lösung - den anschließenden Betrieb, die Pflege und Weiterentwicklung eines digitalen Personaleinsatzplanungs- und Zeiterfassungssystems umfassen, das die spezialisierten Anforderungen eines psychiatrisch-neurologischen Klinikums abdeckt. Die zu beschaffende Lösung soll insbesondere allen Gesellschaften des Pfalzklinikums zur Verfügung stehen und alle relevanten Komponenten für Dienstplan- und Schichtplanung, Arbeitszeiterfassung und Personalsteuerung enthalten. Mit dieser Beschaffung verfolgt der Auftraggeber das Ziel, die derzeit dezentral oder manuell gesteuerten Planungsprozesse durch ein modernes, effizientes System zu ersetzen und die Personalressourcen optimal zu steuern. Die Lösung soll die administrative Last bei den Dienstplanverantwortlichen deutlich senken und zugleich eine transparente, rechtskonforme Dienstpla-nung ermöglichen. Dabei sind neben tariflichen Vorgaben (TVöD-K, TV-Ärzte) und arbeitsrechtlichen Regelungen (Arbeitszeitgesetz, Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV), Per-sonalbemessungsrichtlinien, Pflegepersonal-Regelung (PPR 2.0) auch krankenhausspezifische Besetzungsanforderungen verbindlich einzuhalten. Durch die Lösung wird angestrebt, routinemäßige Prüfungen und Warnmeldungen zu Gesetzes- oder Tarifverletzungen zu automatisieren sowie langfristige Dienstpläne zuverlässig und nachvollziehbar zu erstellen. Das zu beschaffende System muss insbesondere die automatisierte Erstellung von Schicht-, Dienst- und Einsatzplänen erlauben und dabei Qualifikationen, Verfügbarkeiten, Teilzeitmodelle und unterschiedliche Funktionsbereiche verschiedener Berufsgruppen berücksichtigen. Typische Funktionen sind dabei etwa die Abbildung komplexer Schichtmodelle, ein mehrstufiges Diensttauschsystem, variantenreiche Vor- und Nachbesetzungsregeln sowie ein integriertes Ausfallmanagement mit automatisierten Vorschlägen zur Ersatzbesetzung. Die Lösung soll Werkzeuge zur Bewertung von Dienstplänen und zur Personalkostenkalkulation bereitstellen, zum Beispiel eine vorbereitende Lohnabrechnung mit Bildung tarifvertraglich relevanter Lohnarten. Die Lösung soll sämtliche relevanten Prozesse als umfassende, logisch verknüpfte Gesamtlösung abbilden, insbesondere Personaleinsatzplanung inklusive Urlaubs- und Abwesenheitsmanagement, Zeitwirtschaft, vorbereitende Lohnabrechnung, ESS, MSS sowie Reporting und Statistiken. Hierdurch soll Doppelarbeit vermieden, Auswertungen erleichtert und die Einhaltung aller tariflichen und gesetzlichen Randbedingungen sichergestellt werden. Ein weiterer Schwerpunkt der Beschaffung liegt auf einem modernen Mitarbeiterportal (Employee Self Service) mit webbasierter und mobiler Zugriffsmöglichkeit. Mitarbeitende sollen eigenständig ihre Dienstpläne einsehen, Arbeitszeitkonten (Stunden, Überstunden, Urlaub) abrufen und Urlaubs- sowie Abwesenheitsanträge elektronisch stellen können. Zugleich müssen Manager-Self-Service-Funktionen bereitgestellt werden, um Dienstpläne freizugeben und Anträge zu genehmigen. Die neue Software soll so die Nutzerfreundlichkeit und Akzeptanz im Klinikbetrieb erhöhen, indem sie allen Beschäftigten transparente Self-Service-Möglichkeiten bietet und Kommunikationsprozesse digital unterstützt. Schließlich muss die Lösung in die bestehende IT- und Systemlandschaft des Auftraggebers integriert werden. Geplant sind standardisierte Schnittstellen bzw. Datenaustauschmöglichkeiten mit vorhandenen Fachsystemen, insbesondere mit dem zentralen HR-/Lohnabrechnungs- und ERP-System sowie mit dem Krankenhausinformationssystem (KIS) und weiteren Bestandslö-sungen. Dabei ist ein medienbruchfreier Datenaustausch sicherzustellen: Stammdaten, Arbeitszeit- und Abwesenheitsdaten sowie Abrechnungsinformationen sollen zwischen den Systemen ausgetauscht werden. Darüber hinaus sind hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Datenschutz (DSGVO-Konformität), Datensicherheit, Revisionssicherheit sowie differenzierte Rollen- und Berechtigungskonzepte zu erfüllen. Auch Aspekte wie Barrierefreiheit und mobiler Betrieb sind zu berücksichtigen, um den Einsatz in einer modernen Klinikumgebung rechtlich und technisch sicherzustellen. Das Vergabeverfahren soll im Dezember 2026 abgeschlossen werden.Integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem
ppa - Pfälzische PensionsanstaltBad DürkheimFrist: 02. JuliGegenstand der Beschaffung ist ein integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem einschließlich Softwarebereitstellung im Software-as-a-Service-Modell (SaaS), Cloudbetrieb, Implementierungsleistungen sowie Application-Management-Services (AMS) zur Abbildung der personalwirtschaftlichen, beamtenversorgungsrechtlichen, finanzwirtschaftlichen und administrativen Prozesse des Auftraggebers. Die Beschaffung umfasst die Bereitstellung und den Betrieb der Standardsoftware einschließlich Herstellerwartung und Support (Los 1) sowie die Implementierungs-, Migrations-, Schulungs-, Unterstützungs- und Application-Management-Leistungen (Los 2). Mit der Beschaffung des Systems verfolgt die ausschreibende Stelle das übergeordnete Ziel, ihre administrativen, personalwirtschaftlichen und finanzbezogenen Kernprozesse vollständig digitalisiert, standardisiert und auf eine zukunftssichere technische Grundlage zu stellen. Das System soll die Effizienz der Verwaltungsabläufe steigern, die Datenqualität und Nachvollziehbarkeit erhöhen, die Rechtssicherheit stärken und die Steuerungs- und Entscheidungsfähigkeit der Organisation verbessern. Die derzeitige Systemlandschaft ist geprägt durch heterogene Einzellösungen, eingeschränkte Integrationsfähigkeit und einen hohen Anteil manueller Bearbeitungsschritte. Dies führt zu redundanten Daten, einem erhöhten Fehlerpotenzial und einer erschwerten revisionssicheren Nachvollziehbarkeit von Prozessen. Vor diesem Hintergrund ist die Einführung eines modernen, integrierten Systems erforderlich, das sämtliche Kernprozesse der Verwaltung auf einer konsistenten, durchgängigen und skalierbaren Plattform abbildet. Die Zielsetzung der Beschaffung lässt sich wie folgt konkretisieren: a) Sicherer Betrieb in einer kontrollierten Umgebung: Durch die Bereitstellung des integrierten Geschäfts- und Personalmanagementsystems in einer Private-Cloud-Infrastruktur werden mandantenisolierte, geschützte und DSGVO-konforme Datenverarbeitungsprozesse gewährleistet. Dies umfasst insbesondere die sichere Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Einhaltung relevanter gesetzlicher Vorgaben wie BDSG und LDSG RLP. b) Zukunftsfähige, integrierte Prozesse: Einheitliche digitale Abläufe über alle Kernbereiche der Verwaltung – einschließlich Personal, Beamtenversorgung, Finanzen und Controlling – ermöglichen eine durchgängige, transparente und standardisierte Prozessgestaltung. Die systemübergreifende Konsistenz der Daten schafft eine belastbare Grundlage für operative und strategische Entscheidungen. c) Reduzierung manueller Aufwände: Standardisierte Workflows, automatisierte Routinetätigkeiten und integrierte Reporting- und Analysefunktionen entlasten Mitarbeitende, reduzieren Fehlerpotenziale und schaffen Kapazitäten für wertschöpfende Aufgaben. Gleichzeitig wird eine faktenbasierte Steuerung durch konsistente, aktuelle und qualitätsgesicherte Daten ermöglicht. d) Rechtssicherheit und Compliance: Es bildet alle relevanten rechtlichen Vorgaben ab, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Rechnungswesen, Haushalts- und Beamtenrecht. Revisionssichere Dokumentation, nachvollziehbare Prüf- und Genehmigungsprozesse sowie standardisierte Prüfschritte gewährleisten die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. e) Skalierbarkeit und Flexibilität: Die Private-Cloud-Umgebung erlaubt eine flexible Anpassung an steigende Datenmengen, wachsende Nutzerzahlen und zukünftige organisatorische Anforderungen. Dadurch wird das System zukunftssicher, erweiterbar und leistungsfähig für die langfristige Unterstützung der Verwaltungsprozesse. Durch die Implementierung eines integrierten Geschäfts- und Personalmanagementsystem in der Private Cloud entsteht somit eine integrierte, standardisierte und revisionssichere digitale Infrastruktur, welche die Grundlage für die kontinuierliche Digitalisierung und Optimierung der Kernprozesse der Verwaltung bildet. Das System ermöglicht eine effiziente, transparente und rechtskonforme Abbildung aller relevanten Vorgänge, reduziert redundante Prozesse und steigert die Steuerungsfähigkeit auf allen Ebenen der Organisation.Integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem
ppa - Pfälzische PensionsanstaltBad DürkheimFrist: 02. JuliGegenstand der Beschaffung ist ein integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem einschließlich Softwarebereitstellung im Software-as-a-Service-Modell (SaaS), Cloudbetrieb, Implementierungsleistungen sowie Application-Management-Services (AMS) zur Abbildung der personalwirtschaftlichen, beamtenversorgungsrechtlichen, finanzwirtschaftlichen und administrativen Prozesse des Auftraggebers. Die Beschaffung umfasst die Bereitstellung und den Betrieb der Standardsoftware einschließlich Herstellerwartung und Support (Los 1) sowie die Implementierungs-, Migrations-, Schulungs-, Unterstützungs- und Application-Management-Leistungen (Los 2). Mit der Beschaffung des Systems verfolgt die ausschreibende Stelle das übergeordnete Ziel, ihre administrativen, personalwirtschaftlichen und finanzbezogenen Kernprozesse vollständig digitalisiert, standardisiert und auf eine zukunftssichere technische Grundlage zu stellen. Das System soll die Effizienz der Verwaltungsabläufe steigern, die Datenqualität und Nachvollziehbarkeit erhöhen, die Rechtssicherheit stärken und die Steuerungs- und Entscheidungsfähigkeit der Organisation verbessern. Die derzeitige Systemlandschaft ist geprägt durch heterogene Einzellösungen, eingeschränkte Integrationsfähigkeit und einen hohen Anteil manueller Bearbeitungsschritte. Dies führt zu redundanten Daten, einem erhöhten Fehlerpotenzial und einer erschwerten revisionssicheren Nachvollziehbarkeit von Prozessen. Vor diesem Hintergrund ist die Einführung eines modernen, integrierten Systems erforderlich, das sämtliche Kernprozesse der Verwaltung auf einer konsistenten, durchgängigen und skalierbaren Plattform abbildet. Die Zielsetzung der Beschaffung lässt sich wie folgt konkretisieren: a) Sicherer Betrieb in einer kontrollierten Umgebung: Durch die Bereitstellung des integrierten Geschäfts- und Personalmanagementsystems in einer Private-Cloud-Infrastruktur werden mandantenisolierte, geschützte und DSGVO-konforme Datenverarbeitungsprozesse gewährleistet. Dies umfasst insbesondere die sichere Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Einhaltung relevanter gesetzlicher Vorgaben wie BDSG und LDSG RLP. b) Zukunftsfähige, integrierte Prozesse: Einheitliche digitale Abläufe über alle Kernbereiche der Verwaltung – einschließlich Personal, Beamtenversorgung, Finanzen und Controlling – ermöglichen eine durchgängige, transparente und standardisierte Prozessgestaltung. Die systemübergreifende Konsistenz der Daten schafft eine belastbare Grundlage für operative und strategische Entscheidungen. c) Reduzierung manueller Aufwände: Standardisierte Workflows, automatisierte Routinetätigkeiten und integrierte Reporting- und Analysefunktionen entlasten Mitarbeitende, reduzieren Fehlerpotenziale und schaffen Kapazitäten für wertschöpfende Aufgaben. Gleichzeitig wird eine faktenbasierte Steuerung durch konsistente, aktuelle und qualitätsgesicherte Daten ermöglicht. d) Rechtssicherheit und Compliance: Es bildet alle relevanten rechtlichen Vorgaben ab, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Rechnungswesen, Haushalts- und Beamtenrecht. Revisionssichere Dokumentation, nachvollziehbare Prüf- und Genehmigungsprozesse sowie standardisierte Prüfschritte gewährleisten die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. e) Skalierbarkeit und Flexibilität: Die Private-Cloud-Umgebung erlaubt eine flexible Anpassung an steigende Datenmengen, wachsende Nutzerzahlen und zukünftige organisatorische Anforderungen. Dadurch wird das System zukunftssicher, erweiterbar und leistungsfähig für die langfristige Unterstützung der Verwaltungsprozesse. Durch die Implementierung eines integrierten Geschäfts- und Personalmanagementsystem in der Private Cloud entsteht somit eine integrierte, standardisierte und revisionssichere digitale Infrastruktur, welche die Grundlage für die kontinuierliche Digitalisierung und Optimierung der Kernprozesse der Verwaltung bildet. Das System ermöglicht eine effiziente, transparente und rechtskonforme Abbildung aller relevanten Vorgänge, reduziert redundante Prozesse und steigert die Steuerungsfähigkeit auf allen Ebenen der Organisation.Integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem
ppa - Pfälzische PensionsanstaltBad DürkheimFrist: 07. JuliGegenstand der Beschaffung ist ein integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem einschließlich Softwarebereitstellung im Software-as-a-Service-Modell (SaaS), Cloudbetrieb, Implementierungsleistungen sowie Application-Management-Services (AMS) zur Abbildung der personalwirtschaftlichen, beamtenversorgungsrechtlichen, finanzwirtschaftlichen und administrativen Prozesse des Auftraggebers. Die Beschaffung umfasst die Bereitstellung und den Betrieb der Standardsoftware einschließlich Herstellerwartung und Support (Los 1) sowie die Implementierungs-, Migrations-, Schulungs-, Unterstützungs- und Application-Management-Leistungen (Los 2). Mit der Beschaffung des Systems verfolgt die ausschreibende Stelle das übergeordnete Ziel, ihre administrativen, personalwirtschaftlichen und finanzbezogenen Kernprozesse vollständig digitalisiert, standardisiert und auf eine zukunftssichere technische Grundlage zu stellen. Das System soll die Effizienz der Verwaltungsabläufe steigern, die Datenqualität und Nachvollziehbarkeit erhöhen, die Rechtssicherheit stärken und die Steuerungs- und Entscheidungsfähigkeit der Organisation verbessern. Die derzeitige Systemlandschaft ist geprägt durch heterogene Einzellösungen, eingeschränkte Integrationsfähigkeit und einen hohen Anteil manueller Bearbeitungsschritte. Dies führt zu redundanten Daten, einem erhöhten Fehlerpotenzial und einer erschwerten revisionssicheren Nachvollziehbarkeit von Prozessen. Vor diesem Hintergrund ist die Einführung eines modernen, integrierten Systems erforderlich, das sämtliche Kernprozesse der Verwaltung auf einer konsistenten, durchgängigen und skalierbaren Plattform abbildet. Die Zielsetzung der Beschaffung lässt sich wie folgt konkretisieren: a) Sicherer Betrieb in einer kontrollierten Umgebung: Durch die Bereitstellung des integrierten Geschäfts- und Personalmanagementsystems in einer Private-Cloud-Infrastruktur werden mandantenisolierte, geschützte und DSGVO-konforme Datenverarbeitungsprozesse gewährleistet. Dies umfasst insbesondere die sichere Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Einhaltung relevanter gesetzlicher Vorgaben wie BDSG und LDSG RLP. b) Zukunftsfähige, integrierte Prozesse: Einheitliche digitale Abläufe über alle Kernbereiche der Verwaltung – einschließlich Personal, Beamtenversorgung, Finanzen und Controlling – ermöglichen eine durchgängige, transparente und standardisierte Prozessgestaltung. Die systemübergreifende Konsistenz der Daten schafft eine belastbare Grundlage für operative und strategische Entscheidungen. c) Reduzierung manueller Aufwände: Standardisierte Workflows, automatisierte Routinetätigkeiten und integrierte Reporting- und Analysefunktionen entlasten Mitarbeitende, reduzieren Fehlerpotenziale und schaffen Kapazitäten für wertschöpfende Aufgaben. Gleichzeitig wird eine faktenbasierte Steuerung durch konsistente, aktuelle und qualitätsgesicherte Daten ermöglicht. d) Rechtssicherheit und Compliance: Es bildet alle relevanten rechtlichen Vorgaben ab, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Rechnungswesen, Haushalts- und Beamtenrecht. Revisionssichere Dokumentation, nachvollziehbare Prüf- und Genehmigungsprozesse sowie standardisierte Prüfschritte gewährleisten die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. e) Skalierbarkeit und Flexibilität: Die Private-Cloud-Umgebung erlaubt eine flexible Anpassung an steigende Datenmengen, wachsende Nutzerzahlen und zukünftige organisatorische Anforderungen. Dadurch wird das System zukunftssicher, erweiterbar und leistungsfähig für die langfristige Unterstützung der Verwaltungsprozesse. Durch die Implementierung eines integrierten Geschäfts- und Personalmanagementsystem in der Private Cloud entsteht somit eine integrierte, standardisierte und revisionssichere digitale Infrastruktur, welche die Grundlage für die kontinuierliche Digitalisierung und Optimierung der Kernprozesse der Verwaltung bildet. Das System ermöglicht eine effiziente, transparente und rechtskonforme Abbildung aller relevanten Vorgänge, reduziert redundante Prozesse und steigert die Steuerungsfähigkeit auf allen Ebenen der Organisation.GSE; Einführung einer HR-Software bei der GSE gGmbH
GSE gGmbHEssenFrist: 29. JuniDie GSE gGmbH (Gesellschaft für Soziale Dienstleistungen Essen; nachfolgend "Auftraggeber") ist ein gemeinnütziges Unternehmen mit Sitz in Essen, das seit über 140 Jahren ein breites Spektrum sozialer Dienstleistungen erbringt. Als Gemeinschaftseinrichtung unter Trägerschaft der Stadt Essen sowie der großen Wohlfahrtsverbände engagiert sich der Auftraggeber für die Betreuung, Förderung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen in besonderen Lebenslagen. Das Leistungsspektrum des Auftraggebers umfasst stationäre und ambulante Pflegeangebote für Seniorinnen und Senioren, differenzierte Wohn- und Betreuungsformen für Menschen mit psychischen Erkranken oder geistigen Behinderungen sowie vielfältigen Hilfen für wohnungslose oder von Wohnungslosigkeit bedrohte Personen. Darüber hinaus betreibt der Auftraggeber an mehreren Standorten in Essen anerkannte Werkstätten für Menschen mit Behinderungen. Mit rund 1.300 qualifizierten Mitarbeitenden in den verschiedenen sozialen Einrichtungen betreut der Auftraggeber aktuell etwa 1.200 Bewohnerinnen und Bewohner in seinen Pflege - und Betreuungseinrichtungen sowie rund 1.600 Menschen mit Behinderung in den Werkstätten. Die breite fachliche Aufstellung und die enge Vernetzung mit kommunalen und sozialen Partnern ermöglichen es dem Auftraggeber, individuell auf die Bedürfnisse der betreuten Menschen einzugehen und eine passgenaue, wertschätzende Unterstützung sicherzustellen. Der Auftraggeber verfolgt mit seiner Strategie "Jahr 2030" eine langfristige Vision zur umfassenden Modernisierung und Digitalisierung der internen Strukturen, Prozesse und technischen Systeme. Ziel ist es, alle Unternehmensbereiche in eine zukunftsfähige IT -Landschaft zu überführen. Diese strategische Ausrichtung bildet die Grundlage für eine leistungsstarke, transparente und serviceorientierte Organisation, die den steigenden fachlichen, gesetzlichen und technologischen Anforderungen nachhaltig gerecht wird. Ein zentrales Vorhaben im Rahmen dieser Digitalstrategie ist die Ablösung des derzeit eingesetzten ERP -Systems. Die aktuell genutzte SAP -Version, auf deren Basis die betriebswirtschaftlichen Prozesse der GSE abgebildet sind, ist zum Jahresende 2027 abgekündigt und stellt damit einen priorisierten Handlungsanlass dar. Die eingesetzten Module FI (Finanzbuchhaltung), CO (Controlling) sowie HCM (Human Capital Management / Personalwirtschaft) bilden wesentliche Funktionen im kaufmännischen und personalbezogenen Kernprozess der Organisation ab und sind tief in die organisatorischen Abläufe eingebettet. Im Rahmen der Neuausrichtung liegt der zentrale Fokus im HR-Bereich auf der Personalabrechnung als priorisiertem Kernprozess. Gleichzeitig verfolgt die GSE das Ziel, die neue HR-Lösung ganzheitlich zu betrachten und perspektivisch möglichst viele Personalprozesse in einem integrierten System abzubilden. Dazu zählen insbesondere, aber nicht abschließend, die Personalverwaltung, das Bewerbermanagement, die Personalentwicklung sowie Funktionen der Weiterbildung. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz strebt der Auftraggeber an, bestehende "Satellitensysteme" im Bereich HR schrittweise zu reduzieren oder vollständig abzulösen. Ziel ist es, Medienbrüche zu vermeiden, redundante Datenhaltung zu beseitigen, die Datenqualität und -aktualität zu sichern und die Transparenz in sämtlichen HR-Prozessen zu erhöhen. Gleichzeitig wird durch eine konsistente Systemlandschaft die Grundlage geschaffen, aussagekräftige HR-Analysen und Personalkennzahlen bereitzustellen, die das Personalmanagement für die nachhaltige Unternehmensentwicklung einsetzen kann. Die notwendige Systemmigration im Bereich Personalmanagement ist somit nicht nur aus technologischer Sicht, sondern auch aus betriebsstrategischer Perspektive von hoher Bedeutung. Neben der Sicherstellung des Systembetriebs über 2027 hinaus eröffnet sich die Chance, im Zuge der Umstellung Prozesse zu standardisieren, die Benutzerfreundlichkeit zu steigern und die Integration mit weiteren IT-Komponenten zu verbessern. Die Auswahl und Einführung einer neuen ganzheitlichen HR-Lösung stellt daher eines der priorisierten Schlüsselprojekte innerhalb der strategischen Gesamtentwicklung des Auftraggebers bis 2030 dar. Konkretes Ziel des Projekts ist die Auswahl und Einführung einer ganzheitlichen, zukunftssicheren Personalmanagement-Software. Mit der neuen Lösung sollen die HR-Prozesse des Auftraggebers effizienter, transparenter und benutzerfreundlicher gestaltet werden. Die Software unterstützt das Personalmanagement sowie weitere Beteiligte dabei, administrative Aufgaben zu automatisieren, die Datenqualität zu verbessern und strategische Entscheidungen auf einer fundierten Informationsbasis zu treffen. Im Mittelpunt steht die digitale Abbildung und Unterstützung sämtlicher Kernprozesse des Personalwesens. Durch die neue Lösung sollen bestehende Medienbrüche und redundante Datenhaltung vermieden, die Transparenz in den HR-Prozessen erhöht und auch die Einhaltung von Datenschutz- und Compliance-Anforderungen gewährleistet werden. Zudem eröffnet die zentrale Systemunterstützung die Möglichkeit, HR-Daten gezielt auszuwerten und damit die strategische Steuerung der Organisation zu verbessern. Die zentralen Ziele lassen sich übergreifend wie folgt zusammenfassen: 1. Einführung einer HR-Software 2. Digitale Unterstützung aller wesentlichen HR-Prozesse 3. Höhere Automatisierung von Routineaufgaben und Standardisierung von Prozessen 4. Steigerung von Transparenz, Datenqualität und Reporting -Möglichkeiten 5. Gewährleistung von Datenschutz, Datensicherheit und Compliance 6. Unterstützung strategischer Unternehmenssteuerung durch fundierte Analysen und Kennzahlen 7. Etablierung eines strukturierten und effizienten Supportmodells Im Übrigen wird auf die Vergabeunterlagen verwiesen.Einführung eines HR-Systems im Landratsamt Erzgebirgskreis, Referat Personal und Organisation
Landratsamt Erzgebirgskreis Abteilung 2, Referat 23000 Liegenschaften und Zentrale Dienste SG Zentraler Service - ZENTRALE VERGABESTELLEAnnaberg-BuchholzLos 1 - Payroll Im Rahmen eines Projekts zur Digitalisierung der Personalvorgänge wird durch das Landratsamt Erzgebirgskreis die Einführung eines zentralen, cloudbasierten HR-Systems für die Verwaltung ausgeschrieben. Zum aktuellen Zeitpunkt werden verschiedene Fachanwendungen mit einzelnen (manuell erstellten) Datenbanken und Schnittstellen verwendet, welche einen hohen manuellen Pflegeaufwand im Sachgebiet Personal sowie in den Querschnittsreferaten des Landratsamt Erzgebirgskreis verursachen. Der Auftraggeber schreibt die Bereitstellung sowie die Einräumung zeitlich begrenzter Nutzungsrechte an Lizenzen eines cloudbasierten HR-Systems (Personalmanagementsystem) aus, inklusive Implementierungs-, Migrations-, Betriebs-, Support-, Anpassungs- und Schulungsdienstleistungen. Die Leistung soll als SaaS (Software-as-a-Service) für einen Zeitraum von vier Jahren angeboten werden. Es besteht die Option, den Vertrag im Anschluss gem. EVB-IT-Vertrag zu verlängern. Ziel des Projektes ist es, bestehende Insellösungen aus Fachanwendungen (PAISY des Anbieters ADP, KOMMBOSS/KSC des Anbieters GfOP, MATRIX des Anbieters Dormakaba) sowie Eigenlösungen abzulösen, welche durch papierbasierte Verfahren verbunden sind. Diese sollen durch eine effiziente, datenschutzkonforme Plattform ersetzt werden und somit den Digitalisierungsgrad sämtlicher HR-Prozesse nachhaltig erhöhen. Durch die Einführung des HR-Systems sollen Effizienz, Datenqualität, Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Personalabläufe verbessert und ein zukunftsfähiges digitales Personalmanagement im Landratsamt Erzgebirgskreis etabliert werden. Immer wiederkehrende Routineaufgaben, die derzeit umfangreiche manuelle Eingaben der Beschäftigten erfordern, sollen durch Automatisierung effektiver und effizienter erledigt werden. Die HR-Software soll zur digitalen Bewirtschaftung von circa 1.950 Personalfällen im öffentlichen Dienst (tarifliche Beschäftigte und Beamte) eingesetzt werden und eine moderne Mitarbeiterkommunikation über einen integrierten Employee-Self-Service sowie einen Manager-Self-Service ermöglichen. Es soll ein Self-Service-Bereich für alle Mitarbeiter etabliert werden, um personalwirtschaftliche Abläufe wie die Beantragung von Adressänderungen, die Einreichung von Anträgen, Reisekosten u. Ä. zu dezentralisieren, Abläufe zu beschleunigen und transparenter zu gestalten. Das geplante HR-System soll sämtliche personalwirtschaftliche Kernabläufe digital abbilden, darunter insbesondere die Personalstammdatenpflege, die Zeitwirtschaft, die Reisekostenabrechnung, die Personalkosten(hoch)rechnung, statistische Auswertungen sowie die Schnittstellenanbindung zu weiteren Fachverfahren. Es muss Standardauswertungen enthalten und darüber hinaus die Möglichkeit bieten, individuelle Berichte zu erstellen. Zudem sollen die Organisation von Terminen und die Überwachung von variablen Änderungsdaten mit individuellen Wiedervorlagefunktionen in Form von Checklisten möglich sein. Es wird derzeit die Beschaffung von max. zwei spezialisierten HR-Lösungen beabsichtigt, zum einen für die Entgelt- und Bezügeabrechnung (Payroll, Los 1) und zum anderen für das Personalmanagement (Los 2). Die Payroll (Entgelt- und Bezügeabrechnung) soll vollständig oder teilweise in das HR-System integriert bzw. als ein ausgelagertes Payroll-System an das HR-System angebunden werden. Es ist erforderlich, dass dem Personalmanagementsystem als weitere Komponente ein Zeitwirtschaftsmodul umfasst. Um eine Kompatibilität zwischen dem Modul Zeiterfassung und den Zeiterfassungsterminals zu garantieren, erfolgt eine an das Modul Zeiterfassung gebundene Ausschreibung von neuen Zeiterfassungsterminals durch das Los 3. Diese Ausschreibung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bei unterschiedlichen Systemen sollen bereits vom Anbieter programmierte und erprobte Schnittstellen zu einer abgestimmten und zusammenwirkenden Softwarelandschaft führen. Zudem sollen die HR-Software modular aufgebaut sein und um verschiedene Module wie Reisekostenabrechnung, Personalentwicklung, Stellenplan usw. zeitlich gestaffelt implementiert zu können. Die neue Entgelt- und Bezügeabrechnung für tariflich Beschäftigte und Beamte soll das derzeit eingesetzte System PAISY des Anbieters ADP zum 01.01.2027 ersetzen. Die neue Personalmanagementsoftware soll die bestehenden Systeme zum 01.01.2028 vollständig ablösen. Im Rahmen einer Projektbetreuung durch den Bieter wird ein Projektplan bzgl. der Implementierung in Absprache mit dem Landratsamt Erzgebirgskreis erstellt und umgesetzt. Dabei ist die außer Betrieb Stellung der Altanwendungen KOMMBOSS/KSC der GfoP, MATRIX von Dormakaba sowie der Eigenlösungen zu berücksichtigen. Die Daten der bestehenden Softwaresysteme sind durch den Auftragnehmer vollständig in das neue System zu migrieren. Zudem ist eine Schnittstelle zum im Haus eingesetzten System SASKIA.H2R bereitzustellen. Idealer Weise sollen dabei gemäß dem „Once-Only-Prinzip“ alle erforderlichen Daten der Beschäftigten nur an einer zentralen Stelle, also einer gemeinsamen Datenbank, gepflegt werden. Alternativ sollen bei getrennten Datenbanken die erforderlichen Daten über einen Echtzeit-Datenabgleich oder wenn dies nicht möglich, über zeitnahen, regelmäßigen, automatisierten Datenaustausch per Schnittstelle eine wechselseitige, einheitliche Datenbearbeitung zwischen den gekoppelten Systemen ohne divergierende Dateninhalte ermöglichen. Gleichzeitig ist der Umstieg von der Papier- zur digitalen Personalakte geplant. Aus dem HR-System sollen Dokumente und Serienbriefe erstellt werden können, welche durch Platzhalterfunktionen mit variablen Daten automatisch befüllt und in der im Haus genutzten E-Akte (Dokumentenmanagementsystem VIS) abgelegt werden. Eine detaillierte Übersicht zu den Muss- und Kann-Kriterien sind in der Leistungsbeschreibung enthalten.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 25. September 2026.
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- Der Auftraggeber ist HOCH Health Ostschweiz, Departement IT.
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