Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT WeimarWeimarTED
Objektplanung Freianlagen - Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar Teilprojekt (TP) 1 – Haupthaus
Gegenstand des Planungsauftrags ist die fachliche und technische Bearbeitung der Freianlagen, Außenanlagen und außenräumlichen Schnittstellen im Zusammenhang mit der Generalsanierung des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Teilprojekt 1 – Haupthaus. Die Leistungen sind dem Leistungsbild Freianlagen gemäß HOAI Anlage 11 zuzuordnen. Die Plan...
Landschaftsarchitektur
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT Weimar
- Veröffentlicht:
- 26. Juli 2026
- Frist:
- 25. August 2026
- Thema:
- Landschaftsarchitektur
Ausschreibungsbeschreibung
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Gegenstand des Planungsauftrags ist die fachliche und technische Bearbeitung der Freianlagen, Außenanlagen und außenräumlichen Schnittstellen im Zusammenhang mit der Generalsanierung des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Teilprojekt 1 – Haupthaus. Die Leistungen sind dem Leistungsbild Freianlagen gemäß HOAI Anlage 11 zuzuordnen. Die Planung berücksichtigt den Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundes sowie den Leitfaden Barrierefreies Bauen des Bundes in der für das Projekt maßgeblichen Fassung. Die Bearbeitung erfolgt im denkmalgeschützten Bestand sowie innerhalb bestehender öffentlicher Stadträume und Verkehrsflächen. Das bestehende Gebäude des DNT liegt in der Innenstadt am Theaterplatz 2 in 99423 Weimar. Die terminlichen Meilensteine der Generalsanierung TP 1 - Haupthaus lauten: Planungsstart: 02/2026 LPH2: bis 11/2026 LPH3: ab 01/2027 Ziel der Planung ist die außenanlagenbezogene Unterstützung der Objekt- und Fachplanungen. Dies betrifft insbesondere Erschließung, Anlieferung, Barrierefreiheit, Höhenanschlüsse, Oberflächen, Entwässerung, Vegetation, Baumschutz, bauzeitliche Flächen, Schutzmaßnahmen und die Wiederherstellung betroffener Außenflächen. Das Umfeld des Haupthauses ist nach Abschluss der Baumaßnahme im Wesentlichen in seiner heutigen Gestaltung, Materialität und Funktion wiederherzustellen. Der Schwerpunkt der Beauftragung liegt damit nicht auf einer freiraumgestalterischen Neukonzeption des gesamten Gebäudeumfeldes. Im Vordergrund stehen die technisch-funktionale Bearbeitung, die bauzeitliche Sicherung, die Koordination und die Wiederherstellung der betroffenen Außenbereiche. Der Bearbeitungsbereich umfasst die an das Haupthaus angrenzenden Außen-, Erschließungs-, Anlieferungs-, Parkierungs-, Vegetations-, Baustellen- und Wiederherstellungsflächen. Er umfasst überschlägig ca. 3.000 m² und ist in der Anlage „260724_HH-732 FRA_4-AST Plananlage“ dargestellt.
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6Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar – Haupthaus, Leistungen der Fachplanung Bühnentechnik
Stadtverwaltung WeimarWeimarDie Stadt Weimar beabsichtigt, das Deutsche Nationaltheater Weimar (DNT) als den bedeutendsten Bühnenbetrieb Weimars mit herausragender kommunaler, regionaler und nationaler Bedeutung instand zu setzen, zu modernisieren und im Sinne eines lebendigen kulturellen Zentrums zukunftsorientiert und in einer hohen Qualität umzubauen. Der für die Geschichte der Demokratie wesentliche Ort soll erhalten und gewürdigt werden. Dabei bildet das Haupthaus am Theaterplatz als Einzeldenkmal und Teil des Denkmalensembles Altstadt im Kontext seiner prägnanten Umgebung den Schwerpunkt der Maßnahme. Die Institution „DNT“ vereint das Musiktheater und die Sprechbühne sowie das A-Orchester Staatskapelle Weimar. Als baulich-kultureller Kristallisationspunkt im Herzen der Stadt Weimar sollen mit der angestrebten Generalsanierung wichtige Akzente für die Funktionsfähigkeit einer attraktiven, lebendigen und Identität stiftenden Stadtmitte gesetzt werden. Das DNT Weimar arbeitet trotz sich kontinuierlich verändernder Anforderungen an die Inszenierungstechnik, die Arbeitsweisen der Werkstätten und die Veranstaltungsästhetik bislang in einem Gebäude, welches in den Dimensionen und Funktionalitäten nach wie vor durch die Errichtung 1907 und den Wiederaufbau 1948 bestimmt ist. Die letzten umfassenden Anpassungen der baulich-technischen Standards erfolgten mit dem Umbau des Zuschauerhauses im Jahr 1975 und der Teilsanierung im Jahr 1999. Infolge besteht ein erheblicher Sanierungsstau und Anpassungsbedarf. Durch die Generalsanierung soll die Zukunftsfähigkeit des DNT in Form technischer Betriebssicherheit, zeitgemäßer Spielfähigkeit und als anforderungsgerechter Arbeitsort für mindestens 30 Jahre gewährleistet werden. Die bühnentechnischen Anlagen der Spielstätte des Deutschen Nationaltheaters Weimar wird im Zuge der Generalsanierung komplett erneuert und die technische Ausstattung der Bühne ist an den Anforderungen an ein modernes Mehrspartentheater auszurichten. Die Planung der bühnentechnischen Anlagen betrifft u.a. folgende Bereiche: - Hauptbühne mit Ober- und Untermaschinerie - Seitenbühne - Hinterbühne - Vorbühne - Orchestergraben - Probebühnen Mit der Erneuerung ist einer Verbesserung der Funktionalität, der Flexibilität und der Nutzungsqualität zu erzielen. Für die Baumaßnahme „Generalsanierung des Deutschen Nationaltheaters Weimar – Haupthaus“ beabsichtigt der Auftraggeber die Leistungsphasen (LPH) 2-8 folgende Planungsleistungen zu vergeben: - Grundleistungen Fachplanung Bühnentechnik, gem. HOAI 2021, § 53- 56 (2), Anlage 15.1 (KGR 476) Es ist vorgesehen, optional folgende zusätzliche besondere Leistungen zu vergeben: - Erstellen einer funktionalen Leistungsbeschreibung auf Basis der LPH 3 für eine GÜ- Übergabe - Begleitung der Bauausführung/ Qualitätskontrolle in LPH 5-8 Die Beauftragung erfolgt stufenweise unterteilt nach einzelnen Leistungsphasen. Als anrechenbare Kosten für Bühnentechnik gesamt sind 14.405.762,18 € netto vorgesehen.Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar – Haupthaus, Leistungen der Fachplanung Bau- und Raumakustik
Stadtverwaltung WeimarWeimarDie Stadt Weimar beabsichtigt, das Deutsche Nationaltheater Weimar (DNT) als den bedeutendsten Bühnenbetrieb Weimars mit herausragender kommunaler, regionaler und nationaler Bedeutung instand zu setzen, zu modernisieren und im Sinne eines lebendigen kulturellen Zentrums zukunftsorientiert und in einer hohen Qualität umzubauen. Der für die Geschichte der Demokratie wesentliche Ort soll erhalten und gewürdigt werden. Dabei bildet das Haupthaus am Theaterplatz als Einzeldenkmal und Teil des Denkmalensembles Altstadt im Kontext seiner prägnanten Umgebung den Schwerpunkt der Maßnahme und ist Gegenstand des hier bekanntgemachten Verfahrens. Die Institution „DNT“ vereint das Musiktheater und die Sprechbühne sowie das A-Orchester Staatskapelle Weimar. Als baulich-kultureller Kristallisationspunkt im Herzen der Stadt Weimar sollen mit der angestrebten Generalsanierung wichtige Akzente für die Funktionsfähigkeit einer attraktiven, lebendigen und Identität stiftenden Stadtmitte gesetzt werden. Das DNT Weimar arbeitet trotz sich kontinuierlich verändernder Anforderungen an die Inszenierungstechnik, die Arbeitsweisen der Werkstätten und die Veranstaltungsästhetik bislang in einem Gebäude, welches in den Dimensionen und Funktionalitäten nach wie vor durch die Errichtung 1907 und den Wiederaufbau 1948 bestimmt ist. Die letzten umfassenden Anpassungen der baulich-technischen Standards erfolgten mit dem Umbau des Zuschauerhauses im Jahr 1975 und der Teilsanierung im Jahr 1999. Infolge besteht ein erheblicher Sanierungsstau und Anpassungsbedarf. Durch die Generalsanierung soll die Zukunftsfähigkeit des DNT in Form technischer Betriebssicherheit, zeitgemäßer Spielfähigkeit und als anforderungsgerechter Arbeitsort für mindestens 30 Jahre gewährleistet werden. Bei der Planung der Bau- und Raumakustik sind die denkmalpflegerischen Aspekte mit den aktuellen Erfordernissen bestmöglich zu verbinden. Der Nutzungsschwerpunkt für den Zuschauerraum liegt im Sprech- und Musiktheater, wenngleich der Saal auch für Sonderkonzerte genutzt werden soll, finden die regelmäßigen Sinfoniekonzerte der Staatskapelle nicht dort statt. Im Zuge einer baulichen Umgestaltung des Deutschen Nationaltheaters Weimar wird besonderes Augenmerk auf die akustische Verbesserung des Großen Saals gelegt. Hierbei sollen die bestehenden Defizite des Saals behoben werden und eine gute bzw. sehr gute Akustik erreicht werden, die einem multifunktionalen Anforderungsprofil gerecht wird. Für das Bauvorhaben ist folgendes Baukostenbudjet vorgesehen: KG 300 Baukonstruktionen: 34.132.162,98 € Netto/ 40.617.273,95 € Brutto KG 400 Technische Ausrüstung: 22.785.027,18 € Netto/ 27.114.182,34 € Brutto Ca. 20.000 m³ raumakustisch relevante Raumbereiche mit unterschiedlichen Anforderungen sind zu betrachten (überschlägiger Basiswert Kubatur Gesamtgebäude: 112.500 m³) Für die Baumaßnahme beabsichtigt der Auftraggeber die Leistungsphasen (LPH) 2-7 folgende Planungsleistungen zu vergeben: - Grundleistungen Bauphysik gem. Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1), 1.2.4: Bauakustik - Grundleistungen Bauphysik gem. Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1), 1.2.5: Raumakustik Es ist optional vorgesehen, folgende zusätzliche besondere Leistungen zu vergeben: - LPH 3: Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung zur Vorbereitung einer GU/ GÜ- Vergabe - LPH 3: Simulationen zur Prognose des Verhaltens von Bauteilen, Räumen, Gebäuden unter Berücksichtigung angegebener Nutzungsszenarien ausgewählter Räume unter Berücksichtigung angegebener Nutzungsszenarien ausgewählter Räume Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach Leistungsphasen.Nichtoffener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb gem. RPW "Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar - Haupthaus"
Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT WeimarWeimarDie Stadt Weimar beabsichtigt, das Deutsche Nationaltheater Weimar (DNT) als den bedeutendsten Bühnenbetrieb Weimars von herausragender kommunaler, regionaler und nationaler Bedeutung als Einzeldenkmal im Kontext seiner prägnanten Umgebung instandzusetzen, zu modernisieren und im Sinne eines lebendigen kulturellen Zentrums zukunftsorientiert und in einer hohen Qualität umzubauen. Die Institution vereint das Musiktheater und die Sprechbühne sowie das A-Orchester Staatskapelle Weimar. Anlass und Ziel der Generalsanierung sind zum einen die Instandsetzung und Modernisierung altersbedingter Mängel und Defizite der Bausubstanz wie der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere Defizite bei der Saal- und Orchesterakustik, der Sichtlinien, der barrierefreien Erschließung, bei der Sicherheit und beim Komfort der Zuschauer, bei der IT-Unterstützung/Digitalisierung („Smart“- Theater) und bei der Energieeffizienz (Klimaneutralität). Zum anderen sind durch funktionale und gesetzliche Anforderungen sowie räumliche Mehrbedarfe erhebliche Flächenerweiterungen absehbar. Im Mittelpunkt der Aufgabe stehen die Konzentration und Bündelung bestehender Ressourcen und die Einordnung der seitens der DNT GmbH Weimar angezeigten Mehrbedarfe mit optimalen Funktionalitäten und räumlichen Zuschnitten der verschiedenen Nutzungsbereiche, die Erhöhung des Erlebnisgehaltes und des Besucherkomforts sowie positive städtebauliche Effekte unter besonderer Beachtung der denkmalpflegerischen Zielstellung. Das Gesamtprojekt besteht aus 3 Teilprojekten (TP). TP 1: Die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus, unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebauliche Randbedingungen TP 2: Der Neubau für die Unterbringung der Theaterwerkstätten TP 3: Die geringfügige Erweiterung der bereits bestehenden Redoute Gegenstand des hier bekanntgemachten Wettbewerbs ist ausschließlich die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus (TP 1), unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebaulicher Randbedingungen. Kosten und Fördermittel Die Generalsanierung DNT ist ein Förderprojekt, welches mit insgesamt 167 Mio. zu jeweils 50 % durch Bundesmittel und Landesmittel des Freistaates Thüringen, finanziert werden soll. Für den Kostenrahmen am Haupthaus (Stand 2022) sind folgende Größen vorgesehen: TP 1 Gesamt: 110.951.313 EUR Brutto KG 300 48.398.816 EUR inkl. 19% MwSt. KG 400 32.265.877 EUR inkl. 19% MwSt. KG 500 595.000 EUR inkl. 19% MwSt Das Raumprogramm umfasst ca. 12.400 m² Nutzfläche. Die Fertigstellung der Sanierung ist für Mitte 2031 vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Architekt:innen als Generalplaner in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 - 8), Wärmeschutz- und Energiebilanzierung sowie Brandschutzplanung. Die Ausloberin beabsichtigt die Vergabe von Generalplanungsleistungen. Gegenstand der geplanten Beauftragung: Gegenstand der Vergabe im Verhandlungsverfahren sind Generalplanungsleistungen mit BIM-Implementierung: - Leistungen gemäß Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, § 34 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 10 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung, § 51 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 14 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung, § 55 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 15 - Leistungen Wärmeschutz- und Energiebilanzierung - Brandschutzplanung Es werden Wettbewerbsbeiträge erwartet, die eine Realisierbarkeit hinsichtlich der Anforderungen an Akustik und Bühnentechnik gewährleisten. Den teilnehmenden Generalplanungsteams wird daher empfohlen, Fachplaner:innen für den Bereich Planung Bühnentechnik sowie Bau- und Raumakustik beratend hinzuzuziehen, sofern diese Kompetenzen nicht selbst im bekanntgemachten Team vorhanden sind. Es ist zulässig, dass fachplanerische Beratung bei mehreren Wettbewerbsteams erfolgt, es ist jedoch Personengleichheit und Wissensübermittlung eigenverantwortlich auszuschließen. Die an der Beratung Beteiligten dürfen benannt werden; es besteht für die Hinzuziehung von dieser externen Kompetenz jedoch generell kein Auftragsversprechen; diese Planungsleistungen (Bühnentechnik, Bau- und Raumakustik und weitere) werden separat in VgV- Verfahren ausgeschrieben und vergeben! Fachplaner:innen, welche an diesen Verfahren teilnehmen möchten, können vorher beratend an der Erarbeitung von Wettbewerbsbeiträgen einzelner Wettbewerbsteilnehmer:innen mitgewirkt haben. Für die Planung ab der Weiterbearbeitung nach Abschluss des VgV-Verfahrens wird die Zuhilfenahme einer Gebäudedatenmodellierung BIM für alle beteiligten Planer:innen als Mindeststandard verbindlich vorgeschrieben und Vertragsbestandteil. Nähere Informationen finden sich in den Entwürfen der AIA und der Modellierungsrichtlinie (Anlage D.19). Die Planungsbüros gewährleisten die Übernahme folgender BIM-Rollen: BIM-Gesamtkoordination, jeweilige BIM-Koordination und BIM-Autorenschaft. Für die bauherrenseitige Koordinierung wird von der Auftraggeberin ein Projektsteuerer als BIM-Manager beauftragt.Generalsanierung Jugendbildungsstätte Waldmünchen - Leistungen der Objektplanung Freianlagen, Lph. 1-9 gemäß §§ 38 ff. HOAI
Caritasverband für die Diözese Eichstätt e. V.EichstättDie Jugendbildungsstätte Waldmünchen ist seit 1988 vom BJR anerkannte Jugendbildungsstätte der Sozialverbände KAB und CAJ, seit 2013 anerkannte Bayerische Umweltstation und seit 2019 die Jugendbildungsstätte des Bezirks Oberpfalz. Die Einrichtung führt jedes Jahr in ca. 200 eigenen Seminaren mehr als 17.000 Bildungstage mit 5.000 Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch. Mit einer Ausstattung von mehr als 160 Betten in Einzel-, Zwei- und Mehr-Bett-Zimmern, dazu 15 Seminarräumen in unterschiedlicher Größe bietet die Jugendbildungsstätte vielfältige Möglichkeiten vor allem für Vereine, Verbände und Schulklassen. Dieses Angebot wird von über 4.000 Personen mit etwa 12.000 Übernachtungen pro Jahr wahrgenommen. Bereits seit der Gründung 1983 sind die Zuständigkeiten für Betrieb, Unterhalt der Gebäude auf mehrere Schultern verteilt: Betriebsträger ist die „Jugendbildungsstätte des Bezirks Oberpfalz, der KAB und CAJ Waldmünchen gGmbH“. Eigentümer der Gebäude ist der Zweckverband Jugendhaus Waldmünchen, mit den Mitgliedern Landkreis Cham und Stadt Waldmünchen. Der Zweckverband stellt die Gebäude dem Betriebsträger auf Dauer unentgeltlich zur Verfügung. Er ist für den großen Bauunterhalt zuständig. Der Landkreis Cham und die Stadt Waldmünchen finanzieren nach der Satzung jeweils 50% der anfallenden Verwaltungs- und Investitionskostenumlage. Die Jugendbildungsstätte befindet sich zum Großteil noch im gleichen Zustand wie zur damaligen Errichtung, daher ergibt sich ein dringender Sanierungsbedarf: Die Gebäude der Jugendbildungsstätte Waldmünchen erfüllen - mehr als 40 Jahre nach Errichtung - nicht mehr den aktuellen Standard in der Unterbringung von Jugendgruppen. Zwar sind die Gebäude durch Unterhaltsmaßnahmen und Schönheitsreparaturen in technisch ordentlichem Zustand, jedoch sind vor allem die Zimmer für die aktuellen Bedürfnisse der Gäste nicht mehr attraktiv. Insbesondere die fehlenden Sanitäranlagen in den Zimmern und die hohe Anzahl an Mehr-Bett-Zimmern sind nicht mehr zeitgemäß und häufig genannte Kritikpunkte. Dies führt zu einem stetig wachsenden Standortnachteil, der nur durch einen grundlegenden Umbau zu beheben ist. Angesichts der Entwicklungen/Ansprüche der Besuchergruppen ist es dringend erforderlich den Standard der Bauteile (Bettentrakte 1, 1a, 2, 3 und 6) entsprechend anzupassen. In diesem Zusammenhang sollen Mehrbettzimmer größtenteils in Zweibettzimmer mit eigenen Nasszellen umgebaut und weitere erforderliche Sanierungsmaßnahmen (z.B. Brandschutz) vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang ist eine umfassende Sanierung notwendig, die auch u. a. die Gewerke HLS, Elektro usw. umfasst und energetische Aspekte verbessern soll. Die Umsetzung des Projekts muss im laufenden Betrieb erfolgen, hierzu müssen mehrere (wahrscheinlich bis zu fünf) Bauabschnitte über mehrere Jahre gebildet werden. Für das Projekt liegt derzeit eine Grobkostenschätzung nach BKI und Erfahrungswerten aus der Sanierung der Jugendherberge Furth im Wald vor. Hiernach belaufen sich die Gesamtbaukosten auf ca. 12 Mio. €. Für die Umsetzung der Maßnahmen ist man zwingend auf Fördermittel angewiesen. Der Zweckverband hat in Zusammenarbeit mit dem Betriebsträger interne Abstimmungen mit möglichen Fördergebern vorgenommen. Da das Gebäude im Sanierungsgebiet der Stadt Waldmünchen liegt, hat sich herauskristallisiert, dass eine Städtebauförderung für das Vorhaben möglich erscheint. Mit der Regierung der Oberpfalz wurde diesbezüglich das Vorhaben besprochen. Es wurde mitgeteilt, dass falls das Gebäude ganzheitlich saniert und energetisch ertüchtigt wird, eine Städtebauförderung möglich ist. Eine Generalsanierung/Modernisierung in Bauabschnitten ist grundsätzlich förderfähig. Weiterhin ist die Förderung des denkmalpflegerischen Mehraufwands über das Landesamt für Denkmalpflege, die Landesstiftung und den Bezirk möglich. Es könnte auch eine Förderung durch die KfW oder die BAFA (z. B. Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)) in Frage kommen; dies kann jedoch erst abgeklärt werden, wenn detailliertere Planungen vorliegen. Grundsätzlich ist anzumerken, dass eine Förderung im Rahmen Städtebau noch in 2026 anbewilligt werden muss, um eine gesicherte und gleichbleibende Förderung zur Finanzierung des Vorhabens zu gewährleisten. Hierfür ist es zwingend erforderlich, einen bewilligungsreifen Zuwendungsantrag mindestens auf Grundlage des Vorentwurfs mit entsprechender Kostenschätzung bis spätestens 15.10.2026 bei der Regierung der Oberpfalz einzureichen. Eine Vorlaufzeit bei der Stadt Waldmünchen bzw. dem Zweckverband Jugendhaus Waldmünchen ist hier ebenfalls zu berücksichtigen (ca. 2 Wochen)! Die Jugendbildungsstätte befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Pflegerschlosses in Waldmünchen. Das Gelände ist als Bodendenkmal kartiert. Die meisten Gebäude sind ebenfalls als Denkmal gelistet. Lediglich die Bauteile 2 und 3 wurden 1983 im Zuge der Sanierung und Gründung neu gebaut und sind nicht als Denkmal eingetragen. Die (vorläufigen) terminlichen Meilensteine für die Umsetzung sehen vor: - Leistungsbeginn: 01.07.2026 - Abgabe Zuwendungsantrag auf Basis Lph. 2: 15.10.2026 - Ausschreibungen über Wintermonate 2027/28 - Baubeginn 1. BA: Frühjahr 2028 Die Reihenfolge und die Zusammensetzung der Bauabschnitte kann sich abhängig von den planerischen Entwicklungen und einer möglichen Förderlogik noch ändern; einzig die fristgerechte Einreichung des Zuwendungsantrags ist verbindlich. Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (bauabschnitts- und stufenweise) zu beauftragen: Leistungen der Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 1-9 gem. §§ 38 ff. HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1+2 gem. § 39 HOAI für die Gesamtmaßnahme beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden bauabschnitts- und stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.Establishment of a Single Party Framework for a Single Point Design Team for Nicholas Street Public Realm Project
Limerick City and County Council_103432Limerick.Frist: 14. Aug.Nicholas Street forms part of the historic core of Limerick City and is located within an area of archaeological, architectural and cultural heritage significance. The Nicholas Street Public Realm Project seeks to improve the quality, accessibility, functionality and appearance of the public realm while respecting and enhancing the area's historic character. The preliminary design and Part 8 Planning process for the project has been completed. Limerick City and County Council are now seeking tenders for the establishment of a Single Point Design Team to progress the approved scheme initially through detailed design and tender procurement with potential to include the services for the construction, handover and close-out phases.Interdisziplinärer Wettbewerb zur Gestaltung der Überdachung des Zentralen Omnibusbahnhofes Offenburg
Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale VergabestelleOffenburgFrist: 11. Aug.Mit der Neugestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) im Rahmen der städtebaulichen Entwicklung des Bahnhofsquartiers soll eine funktionale, gestalterisch hochwertige und zukunftsfähige Überdachung realisiert werden. Der neue ZOB, dessen Grundlagen durch städtebaulich-freiraumplanerisch-verkehrsfunktionalen Wettbewerb 2021/22 sowie den Rahmenplanbeschluss des Gemeinderats vom 18.12.2023 geschaffen wurden, umfasst künftig 16 Bussteige und bildet einen zentralen Baustein der Quartiersentwicklung. Die Gesamtfläche des neuen ZOB beträgt rund 6.000 m² und beinhaltet neben den Bussteigen großzügige Fußgänger-, Warte- und Aufenthaltsbereiche. Über einen interdisziplinären Realisierungswettbewerb soll nun das architektonische und landschaftsarchitektonische Konzept für die Überdachung des ZOB sowie dem Funktionsgebäude, inkl. entwurfsabhängig gestalteter Freiräume qualifiziert werden. Grundlage hierfür ist eine Verkehrsanlagenplanung, die die verkehrstechnischen Rahmenbedingungen definiert.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 25. August 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT Weimar.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.