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Landkreis Nordwestmecklenburg: Planungsleistungen für das Ernst-Barlach-Gymnasium in 23923 Schönberg
Der Landkreis Nordwestmecklenburg plant für das Ernst-Barlach-Gymnasium in Schönberg die Erweiterung der Raumkapazitäten, da dringender Bedarf an zusätzlichen Klassenräumen besteht. Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex befinden sich auf dem 9.482 m² großen Flurstück 78/2 der Flur 1 von Schönberg und hat eine Gebäudegrundfläche ...
Architektur, Tragwerksplanung, Elektroplanung, TGA-Planung, Brandschutzplanung
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Landkreis Nordwestmecklenburg
- Veröffentlicht:
- 09. Juli 2026
- Frist:
- 07. August 2026
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
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Der Landkreis Nordwestmecklenburg plant für das Ernst-Barlach-Gymnasium in Schönberg die Erweiterung der Raumkapazitäten, da dringender Bedarf an zusätzlichen Klassenräumen besteht. Der unter Denkmalschutz stehende Gebäudekomplex befinden sich auf dem 9.482 m² großen Flurstück 78/2 der Flur 1 von Schönberg und hat eine Gebäudegrundfläche von 1.160 m². Der avisierte Erweiterungsbau des Gymnasiums soll barrierefrei und auch für SuS mit Einschränkungen geeignet sein. Im Erdgeschoss wird eine flexible Nutzung mit verschiedenen Funktionsbereichen mit hoher Aufenthaltsqualität gewünscht. Es ist die Idee ein Forum mit Mensa zu schaffen, die einen zentralen Lern- und Begegnungsort darstellt. Durch intelligente Raumaufteilung und Möblierung soll die Anlage auch für Veranstaltungen, Vorträge und externe Gruppen nutzbar sein. Lern- und Ruhebereiche, individuelle Arbeitsplätze, Gruppen- und Teamarbeit sind erstrebenswert. Räume die dem Konzept folgen, Schule als einen sozialen Ort zu erleben - eine Raumgestaltung, die Kommunikation, Kooperation und soziales Miteinander fördert. Die Raumgrößen wurden nach dem Entwurf der Schulbauempfehlung M-V bestimmt (Raumprogramm siehe Anlage). Durch den Erweiterungsbau soll sich auch die Raumsituation im bestehenden Schulgebäude verbessern sowie ein barrierefreier Zugang ermöglicht werden. Dazu sind folgende Maßnahmen im vorhandenen Schulgebäude erforderlich: - Schaffung einer Verbindung Erweiterungsbau und Bestandsgebäude - Umnutzung eines Klassenraumes im KG (45,20 m²) ggf. in ein Lehrerzimmer - Umnutzung des Speiseraumes im KG (45,10 m²) - Umnutzung des Chemieraumes im KG (59,30 m²) zum Klassenraum - Umnutzung eines Koordinatoren Raumes im EG für den Schulsozialarbeiter (13,95 m²) - Umnutzung des Biologieraumes im 2. Obergeschoss zum Klassenraum (41,88 m²) - Umnutzung des Kunstraumes im 2. Obergeschoss zum Physikraum (50,07 m²) - Umnutzung des Archives im Dachgeschoss für Koordinatoren (15,40 m²) - Umnutzung der Informatik-/Serverraum zum Lagerraum im Dachgeschoss (23,40 m²) - Umnutzung der Cafeteria im Erdgeschoss des Gebäudeanbaues zur Lehrküche auch für Veranstaltungen (23,47 m²) Im Rahmen der Bauvoranfrage liegen bereits die bauplanungsrechtliche, denkmalrechtliche und naturschutzrechtliche Stellungnahme für einen Erweiterungsbau vor. Ebenfalls wurde im Rahmen der Voranfrage die Stellungnahme der unteren Forstbehörde eingeholt. Die vorgenannten Stellungnahmen und die vorliegende Machbarkeitsstudie sind zu berücksichtigen. Zu diesem Los werden folgende Leistungen nachgefragt: Los 1: Objektplanung Gebäude und Innenräume — Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 gemäß § 34 HOAI 2021 — Besondere Leistungen: - voraussichtlich: Zuarbeit für Nachhaltigkeitszertifizierung; Zusammen-stellen der Anforderungen aus Zertifizierungssystemen; Beachten der Anforderungen des vereinbarten Zertifizierungssystems; Durchführen des Zertifizierungssystems - ggf weitere Besondere Leistungen, deren Inhalt und Umfang bisher nicht bekannt sind Maßgaben für alle Leistungsbilder Die Planungen haben an die Kubatur (Länge, Breite, Firsthöhe, Fassade, Raumprogramm) gemäß Vorbescheid incl Machbarkeitsstudie (ist dem Vorbescheid beigefügt) anzuknüp-fen Am bestehenden Altbau werden nur geringe bauliche Veränderungen erfolgen müssen. Alle Fachräume — mit Ausnahme des Physik-Fachraums — sollen im neu anzubauenden Gebäudeteil geplant werden. Baustart soll voraussichtlich Ende 2028, spätestens Anfang 2029 sein. Es ist von einer Bauzeit von ca 2 Jahren auszugehen. Für alle Lose gilt: Hinzukommen können gegebenenfalls weitere Besondere Leistungen, deren Inhalt und Umfang jedoch bisher nicht feststehen. Diese werden nach Stundensatz abgerechnet. Die Teilnahme an den regelmäßigen Planungs- und Baubesprechungen ist erforderlich.
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Kreisverwaltung Bad DürkheimBad DürkheimDer Landkreis Bad Dürkheim beabsichtigt die teilweise Brandschutzsanierung des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Bad Dürkheim. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen sollen beschafft werden. Das Gymnasium besteht aus einem Hauptkomplex (Baujahr 1967), der bereits brandschutztechnisch saniert wurde, sowie einem Erweiterungsanbau (Baujahr 1991) und beherbergt ca. 1050 Schüler in 35 Klassen. Der westliche Erweiterungsanbau mit ca. 2559 m2 BGF auf 2 Geschossen (Gebäudeklasse 3) soll nun ebenfalls brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Im gleichen Zuge soll auch ein EDV-Vernetzung geprüft, die Elektroverteilung ertüchtigt und eine Amok-Prävention eingebaut werden. Der rechteckige Anbau (53,10m x 36,00m), ist in Stahlbetonfertigteilbauweise errichtet. Er ist als ein eigenständiges Gebäude mit Versammlungsstätte (Versammlungsraum für Konzerte und Theatervorführungen) und weiteren Sondernutzungen (Bibliothek und Schulräume) anzusehen. Für die brandschutztechnische Sanierung wurde ein Brandschutzkonzept erstellt. Im Wesentlichen handelt es sich bei den notwendigen Bauarbeiten der Kostengruppe 400 um Ertüchtigungsmaßnahmen der vorhandenen Leitungsführungen und techn. Einbauten. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt in der Planung der Durchführung der Arbeiten während des laufenden Betriebs. Die Schüler können, während der Sanierungsarbeiten, innerhalb des Gebäudes umgesetzt werden, wofür 4 Klassenräume zur Verfügung stehen. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung sowie dem Brandschutzkonzept nebst Anlage. Die Unterlagen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen Die Baukosten für die technische Ausrüstung HLS werden wie folgt geschätzt (netto): AG 1 - Abwasser-, Wasser, und Gasanlagen 95.000,00 EUR, AG 2 - Wärmversorgungsanlagen 25.000,00 EUR, AG 3 - Lufttechnische Anlagen 25.000,00 EUR. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die für die Sanierung erforderlichen Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS nach § 55 HOAI i.V.m.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 07. August 2026.
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- Der Auftraggeber ist Landkreis Nordwestmecklenburg.
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