Wasserstraßen-Neubauamt HelmstedtHelmstedtTED
Neubau einer Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Dörverden
Das WNA HE plant im vierten Quartal 2026 die Leistungen für das Projekt "Neubau einer Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Dörverden" in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb auszuschreiben. Das Projekt „Neubau einer Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Dörverden" umfasst die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen für ...
Wasserbau
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Wasserstraßen-Neubauamt Helmstedt
- Veröffentlicht:
- 03. August 2026
- Frist:
- 03. September 2026
- Thema:
- Wasserbau
- Bauobjekt:
- Schleuse / Wehr
Bauobjekt-Klassifikation
- Schleuse / WehrHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
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Das WNA HE plant im vierten Quartal 2026 die Leistungen für das Projekt "Neubau einer Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Dörverden" in einem Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb auszuschreiben. Das Projekt „Neubau einer Fischaufstiegsanlage an der Staustufe Dörverden" umfasst die erforderlichen Planungs- und Bauleistungen für den Neubau einer Fischaufstiegsanlage Dörverden. Die Leistungen werden an voraussichtlich zwei Allianzpartner (ein Partner Planung und ein Partner Bau) vergeben. Die Leistungen sollen durch die Allianzpartner gemeinsam in zwei Stufen durchgeführt werden: 1. Stufe: Integrierte Planungsphase, 2. Stufe: Bauphase. Im Anschluss an das Vergabeverfahren führen die Allianzpartner zunächst die Integrierte Planungsphase durch, um die Planungen für den Auftrag partnerschaftlich zu entwickeln. Im Anschluss an die Integrierte Planungsphase folgt, soweit es zur Weiterbeauftragung durch den Auftraggeber kommt, die Bauphase.
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Auftraggeber
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Immobilien Projekt Management Düsseldorf GmbH (IPM)DüsseldorfDie Immobilien Projektmanagement Düsseldorf GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der Landeshauptstadt Düsseldorf (LHD). Die IPM führt im Auftrag der LHD verschiedene Bauaufträge aus. Sie beabsichtigt, im Auftrag der LHD Am Wehrhahn 1 in Düsseldorf-Stadtmitte zwischen Tonhallenstraße und Oststraße, einen Neubau für die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf - das Opernhaus der Zukunft - errichten zu lassen. Ziel ist der Bau eines zukunftsweisenden Gebäudes, das in innovativer und zugleich wirtschaftlicher Form einen Raum für Kultur und Kommunikation schafft. Am neuen Standort sollen nicht nur die Funktionen eines zeitgemäßen neuen Opern- und Balletthauses neu entwickelt werden, sondern zusätzliche Institutionen integriert werden, nämlich die städtische Clara-Schumann-Musikschule und die Musikbibliothek der Stadtbüchereien Düsseldorf. So soll das Opernhaus der Zukunft allen Bürgerinnen und Bürgern eine kulturelle Spielstätte sein. Unter dem Begriff "Opernhaus der Zukunft" wird der Dreiklang zwischen Deutscher Oper am Rhein, Clara-Schumann-Musikschule und Musikbibliothek im Sinne einer räumlichen und konzeptionellen Zusammenfassung dieser Institutionen verstanden. Der Auftraggeber beabsichtigt, das Projekt im Rahmen einer Partnerschaftlichen Projektabwicklung (PPA) im Sinne einer integrierten Projektabwicklung umzusetzen. Zentraler Baustein des PPA-Modells ist ein einheitlicher Partnerschaftsvertrag, den der Auftraggeber mit den wesentlichen Schlüsselpartnern für Planung und Bau schließt. Danach bilden die Vertragspartner ein Team aus gleichberechtigten Partnern, die gemeinschaftlich das Ziel des Projekterfolges verfolgen. Dies ermöglicht eine effiziente und zielorientierte Zusammenarbeit aller Projektpartner zum bestmöglichen Erreichen der Projektziele. Die PPA setzt dabei voraus, dass die Partner zu einem hohen Maß an Kooperation und Kollaboration bereit sind. In Kombination mit vorgenannter partnerschaftlicher Projektabwicklungsform beabsichtigt der Auftraggeber, zudem kollaborative Arbeitsmethoden (Methoden von Lean Construction sowie des Building Information Modelling (BIM)) einzusetzen. Der Auftraggeber hat für die Generalplanung einen zweistufigen Realisierungswettbewerb durchgeführt, aus dem vier Gewinner hervorgegangen sind. Die Angebote liegen vor. Der Zuschlag wird nach einer Bestätigung durch den Rat der LHD zeitnah erfolgen. Für die Auswahl der ausführenden Allianzpartner (Los 1: Rohbau, Fassade, Dach, Los 2: HSLK, Los 3: ELT, Los 4: Bühnentechnik, Los 5: Ausbau) wird derzeit ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Nach derzeitigem Stand ist ein Abschluss des PPA-Vertrages im ersten Quartal 2027 geplant. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Vergabe von Leistungen zur Beratung und Unterstützung bei der Partnerschaftlichen Projektabwicklung. Der Dienstleister übernimmt eine informierende, moderierende und strukturierende Begleitung des Projekts im Rahmen des PPA-Modells nach dem Prinzip eines Partnerschaftsvertrags. Er stärkt dabei eine belastbare, vertrauensbasierte Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber, Planungsbeteiligten, Ausführenden und weiteren Projektpartnern. Ziel ist es, Herausforderungen gemeinsam und kreativ zu bewältigen sowie Chancen und Risiken im Projektverlauf transparent, kooperativ und lösungsorientiert anzugehen. PPA- Management/PMO/Projektsteuerung, Lean-Management und der Dienstleister agieren abgestimmt und ergänzen sich in ihren Rollen. Zu den Hauptaufgaben des Dienstleisters gehören insbesondere: - Gemeinsames Projektverständnis herstellen sowie Ziele/kulturelle Werte mit GU/GP besprechen - Vorbereitung, Durchführen und Auswertung der Assessment-Center mit den Allianzpartnern - Fortschreiben der Conditions of Satisfaction (Parameter zur Feststellung des Projekterfolgs) auf der Basis der bisherigen Arbeitsergebnisse - Regelmäßige Abweichungsanalyse zum Bauherrnprogramm und Management der Lösungsvorschläge zur Einhaltung und/oder Optimierung und Bericht an das Project Management Team (PMT) - Konzepterstellung und Mitwirkung bei der Einführung von Entscheidungsstrukturen - Konzeption und Moderation von Onboarding-Workshops für alle Vertragspartner - Erstellung Team-Umfragen (anonym, mit Gruppenauswahl), Red-Flag-Matrix als Ergebnis der Umfragen mit PMT/ganzem Team reflektieren - Konzepterstellung und Moderation von Workshops zur Zieldefinition, Budgetplanung und Terminplanung mit Allianzpartnern - Moderation der Klärung von Konflikten, Risiken und Schnittstellen zwischen den Allianzpartnern. Daneben hat der Dienstleister in verschiedenen Bereichen mitzuarbeiten und zu unterstützen, wie z.B. bei der Anwendung von Lean-Design und Target-Value-Design und weiterer Lean-Methoden, der Entwicklung von Teamregeln, Kommunikationsregeln und Konfliktlösungsmechanismen sowie beim Aufstellen des Chancen- und Risikopools (CRP) durch die Projektbeteiligten zum Abschluss der Validierungsphase mit anschließendem Chancen- und Risikomanagement für das PMT. Daneben sind Zusatzleistungen im Bereich Lean-Management vorgesehen. Diese betreffen z.B. die Führung des Design-Management per Lean-Methodik, die Erstellung und Präsentation der Fortschrittsmessung mit Prozentsatz erledigter Arbeiten im PMT und das Terminmanagement des Last Planner Systems mit Abweichungsanalyse zum Projektterminplan bzw. detaillierten Projektterminplan und Management der Lösungsvorschläge zur Einhaltung und/oder Optimierung und Bericht an das PMT. Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise und ggf. abschnittsweise Beauftragung. Die Aufgaben umfassen in der ersten Stufe die Begleitung der Planungsphase bis zum Ausführungs- und Finanzierungsbeschluss (entspricht dem Ende der klassischen Leistungsphase 3). Die Fortführung der Begleitung auch in der anschließenden Planungs- und Ausführungsphase ist gewünscht. Ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht jedoch nicht. Dem Auftraggeber steht ein jederzeitiges Kündigungsrecht zu.Klärwerk Köhlbrandhöft, Neubau Faulbehälter
Hamburger Stadtentwässerung AöRHamburgFrist: 26. Aug.Sehr geehrte Damen und Herren, wir laden Sie herzlich zum Marktdialog für das Projekt Klärwerk Köhlbrandhöft, Neubau Faulbehälter ein. Das Projekt wird in Form einer Integrierten Projektabwicklung (IPA) umgesetzt - ein Modell, das konsequent auf Partnerschaft statt auf Konfrontation setzt. Wenn Sie IPA noch nicht kennen: Die Veranstaltung gibt Ihnen den (ersten) Überblick, den Sie brauchen. Was bedeutet IPA für Sie als Unternehmen? Sie bringen Ihr Know-how ein, wenn es den größten Unterschied macht - in der Phase, in der Weichen gestellt werden. Planer und ausführende Unternehmen entwickeln Lösungen gemeinsam, von Anfang an. Das schafft Planungssicherheit für alle Beteiligten und reduziert Reibungsverluste auf der Baustelle. Die Zusammenarbeit basiert auf einem Mehrparteienvertrag, der Auftraggeber, Planung und Ausführung in einem gemeinsamen Rahmen bündelt. Kosten, Termine und Qualitäten werden transparent und gemeinsam gesteuert - auf Basis offener Kalkulationen und eines klar definierten Projekterfolgs. Risiken werden fair geteilt, Chancen ebenfalls. Kurz: IPA lohnt sich für Unternehmen, die Projekte mitgestalten wollen - und die fairen, verlässlichen Rahmenbedingungen einer klassischen Nachtragskultur vorziehen. Das IPA-Team des Auftraggebers stellt Ihnen Projekt und Modell vor und steht für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Veranstaltung findet am 31.08.2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr auf dem Gelände von HAMBURG WASSER, Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg, statt. Anmeldung über folgenden Link: https://forms.cloud.microsoft/Pages/ResponsePage.aspx?id=rDxqiG5pME2pjkCIqtAqTFq_IBlLrrpArz24APJFuSRUOFFCQ1Y2Nk1aV05BVE5MU1ZaUUEwS0ZaTi4u Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen unsere Projektwebseite: https://www.hamburgwasser.de/unternehmen/ausschreibung/bauvorhaben/neubau-faulbehaelter Der Klärwerksverbund Köhlbrandhöft / Dradenau reinigt das Abwasser der Stadt Hamburg sowie der Umlandgemeinden mit mechanischer, biologischer und chemischer Reinigung. sowie einer Schlammbehandlung. Ein wesentlicher Bestandteil der Klärschlammbehandlung sind die 10 Faulbehälter, die am Standort Köhlbrandhöft zweistufig betrieben werden. Um das Klärwerk auch bei steigenden Einwohnerzahlen zukunftsfähig zu machen und einen Beitrag zur Energieerzeugung zu leisten, sollen auf der nördlichen Osterweiterungsfläche des Klärwerks Köhlbrandhöft drei weitere Faulbehälter gebaut werden, von denen zwei Faulbehälter mit einem Nutzvolumen von 8.000 m³ als Hauptfauler (1. Stufe) und ein Faulbehälter mit einem Nutzvolumen von 4.000 m³ als Nachfauler (2. Stufe) betrieben werden sollen. Neben den neuen Faulbehältern sind ein Maschinenhaus für die erforderliche Pump- und Rohrleitungstechnik sowie die Schalttechnik und ein Treppenturm zu errichten. Das Bauvolumen des Projektes liegt zwischen 50 - 70 Millionen Euro brutto. Gemeinsam mit der Hamburger Stadtentwässerung AöR als Auftraggeber wird es insgesamt fünf Partner geben, die über einen Mehrparteienvertrag miteinander verbunden werden. Bei der Partnerwahl werden neben dem Angebotspreis insbesondere Ihre Erfahrung, Ihr Teamgeist und Ihre Innovationsbereitschaft berücksichtigt. Unser Ziel ist es, ein Team zusammenzustellen, das von Anfang an mit hoher Motivation ins Projekt geht, kooperativ und transparent zusammenarbeitet und gemeinsam die besten Lösungen entwickelt. Um die passenden Partner für dieses Projekt zu finden, werden vier Vergabepakete über Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb vergeben. Die Veröffentlichungen erfolgen stufenweise voraussichtlich beginnend September 2026: Vergabepaket 1: Maschinentechnik (Bauleistung) Vergabepaket 2: Planer (Planung) Vergabepaket 3: Bautechnik (Bauleistung) Vergabepaket 4: Elektrotechnik (Bauleistung) Die drei Vergabepakete (Bauleistung) werden nach den Regelungen der VOB/A EU und das Paket (Planung) nach den Regelungen der VgV vergeben. Wenn wir Ihr Interesse an diesem Projekt geweckt haben, bitten wir Sie um Anmeldung bis zum 14.08.2026 unter: https://forms.cloud.microsoft/Pages/ResponsePage.aspx?id=rDxqiG5pME2pjkCIqtAqTFq_IBlLrrpArz24APJFuSRUOFFCQ1Y2Nk1aV05BVE5MU1ZaUUEwS0ZaTi4uFachplanung Tragwerksplanung LPH 1-6 gem. Par. 49 für den Neubau eines Erweiterungsbaus mit integrierter Dreifachturnhalle für das Josef-Hofmiller-Gymnasium, Freising einschließlich des Abbruchs bestehender Gebäude auf dem Schulgelände
Landkreis FreisingFreisingFrist: 18. Aug.Der Landkreis Freising beabsichtigt die Erweiterung des Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising am zugrunde liegenden Schulstandorts. Aufgrund steigender Schülerzahlen besteht zusätzlicher Raumbedarf insbesondere für Klassen-, Fach- und Lehrerbereiche. Der bestehende Schulkomplex ist in mehreren Bauabschnitten seit 1960 entstanden und weist funktionale Defizite, bauliche Mängel sowie eine unzureichende räumliche Organisation auf. Parallel besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf der Bestandsgebäude. Die vorhandene Schwimm- und Sporthalle ist baulich stark geschädigt und wird nicht mehr genutzt. -- Im Rahmen der im Jahr 2024/2025 erstellten Machbarkeitsstudie wurden vier mögliche Varianten der Umsetzung dieses Projekts betrachtet. Der AG hat sich bereits entschieden, dass die Sporthalle (wie bei den betrachteten Variante C/D) in den Erweiterungsbau integriert werden soll. Die Maßnahme umfasst folgende wesentliche Projektbausteine: • Abbruch der bestehenden Schwimm- und Sporthalle sowie weiterer Teilbereiche • Neubau einer Schulerweiterung in Kombination mit einer Sporthalle inkl. der naturwissenschaftlichen Fachräume • Neuordnung und Qualifizierung der Außenanlagen und Sportflächen -- Die Planungsziele basieren auf der Variante D der Machbarkeitsstudie. Diese sieht eine kompakte, integrierte Lösung mit Minimierung des Flächenverbrauchs vor, bei der Schulerweiterung und Sporthalle in einem Baukörper zusammengeführt werden. Wesentlichen Merkmale: • Terrassierter Baukörper quer zum Bestand, in den Hang eingebettet • Integration der Sporthalle ab Erdgeschossniveau in die Topografie • oberirdisch 3- bis 4-geschossige Höhenentwicklung angepasst an den Bestand • Mehrfache funktionale Verknüpfung mit dem Bestand (Verbindungsbau / Brü- cke) Für das Gebiet ist ein Bebauungsplan vorhanden. Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan muss noch erstellt werden. Das Verfahren zur Erstellung dieses vorhabenbezogenen Bebauungsplans wird von der Stadt Freising geführt. Diese Leistungen werden von der Stadt Freising ausgeschrieben und vergeben. Um Platz für den Neubau zu schaffen, müssen Bestandsgebäude sowie ein Teil des bestehenden Schulbaus abgerissen werden. Die notwendigen Abbrucharbeiten umfassen den Gebäudeteil „Bauteil B, West“ (Baujahr 1959), der Mehrzweckhalle mit Schwimmbad und der Zweifach Sporthalle (Baujahr 1972) sowie des Hausmeisterhauses mit 4 Wohneinheiten und Garagen. Dieser Abbruch findet zeitlich vorgelagert zum Beginn des Neubaus statt. Der Abbruch sowie der Neubau sind bei laufendem Schulbetrieb umzusetzen. Die Abbruchstatik ist Teil der erforderlichen Leistungen des Auftragnehmers und ist in den vorläufigen anrechenbaren Kosten der Fachplanung Tragwerksplanung bereits berücksichtigt. Der Auftragnehmer hat die Planung des Verbaus der Baugrube § 41 HOAI 2021 Ingenieurbauwerke zu erbringen. Diese wird als gesondertes Objekt betrachtet. Die Bauarbeiten finden beim laufenden Schulbetrieb statt. Die Minimierung der Beeinträchtigung des Schulbetriebes durch die Baustelle ist somit in der Planung zu berücksichtigen. Aus der Variante D ergeben sich insbesondere folgende Herausforderungen für die Tragwerksplanung: • Teilabbruch zum Anschluss an vorhandene Gebäudestrukturen • Hanglage mit komplexer Topografie und Höhenversprüngen • Integration der Sporthalle in das Gelände (teilweise eingegraben / überbaut) • Erforderlichkeit von Spezialtiefbau / tiefer Gründung • Tragwerksplanung für kombinierte Nutzung (Schule + Sporthalle) • Berücksichtigung von: o großen Spannweiten über 25m (Sporthalle) o differenzierten Lastannahmen o wirtschaftlicher und nachhaltiger Konstruktion -- Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6 sowie die besondere Leistung Ingenieurtechnische Kontrolle der LPH 8 nach HOAI 2021. Die Beauftragung erfolgt nach § 51 HOAI stufenweise. Im Auftragsfall wird als erste Stufe 1, die Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. Die Baukosten (KG 200 - 600) sind auf brutto ca. 23 Mio. Euro geschätzt. -- Der Planungsbeginn soll zeitnah nach der Auftragserteilung, voraussichtlich im Oktober 2026 erfolgen. Die Einrichtung der Baustelle könnte demnach im 3. Quartal 2028 beginnen, Inbetriebnahme in Abstimmung mit AG, geplant für 1. Quartal 2030 – Die besonderen Leistungen sind als Optionen ausgestaltet, die der Auftraggeber abrufen kann, zu deren Abruf er aber nicht verpflichtet ist. -- Das Vertragsmuster ist den Vergabeunterlagen beigefügt.Fachplanung Tragwerksplanung LPH 1-6 gem. Par. 49 für den Neubau eines Erweiterungsbaus mit integrierter Dreifachturnhalle für das Josef-Hofmiller-Gymnasium, Freising einschließlich des Abbruchs bestehender Gebäude auf dem Schulgelände
Landkreis FreisingFreisingDer Landkreis Freising beabsichtigt die Erweiterung des Josef-Hofmiller-Gymnasium in Freising am zugrunde liegenden Schulstandorts. Aufgrund steigender Schülerzahlen besteht zusätzlicher Raumbedarf insbesondere für Klassen-, Fach- und Lehrerbereiche. Der bestehende Schulkomplex ist in mehreren Bauabschnitten seit 1960 entstanden und weist funktionale Defizite, bauliche Mängel sowie eine unzureichende räumliche Organisation auf. Parallel besteht ein erheblicher Sanierungsbedarf der Bestandsgebäude. Die vorhandene Schwimm- und Sporthalle ist baulich stark geschädigt und wird nicht mehr genutzt. -- Im Rahmen der im Jahr 2024/2025 erstellten Machbarkeitsstudie wurden vier mögliche Varianten der Umsetzung dieses Projekts betrachtet. Der AG hat sich bereits entschieden, dass die Sporthalle (wie bei den betrachteten Variante C/D) in den Erweiterungsbau integriert werden soll. Die Maßnahme umfasst folgende wesentliche Projektbausteine: • Abbruch der bestehenden Schwimm- und Sporthalle sowie weiterer Teilbereiche • Neubau einer Schulerweiterung in Kombination mit einer Sporthalle inkl. der naturwissenschaftlichen Fachräume • Neuordnung und Qualifizierung der Außenanlagen und Sportflächen -- Die Planungsziele basieren auf der Variante D der Machbarkeitsstudie. Diese sieht eine kompakte, integrierte Lösung mit Minimierung des Flächenverbrauchs vor, bei der Schulerweiterung und Sporthalle in einem Baukörper zusammengeführt werden. Wesentlichen Merkmale: • Terrassierter Baukörper quer zum Bestand, in den Hang eingebettet • Integration der Sporthalle ab Erdgeschossniveau in die Topografie • oberirdisch 3- bis 4-geschossige Höhenentwicklung angepasst an den Bestand • Mehrfache funktionale Verknüpfung mit dem Bestand (Verbindungsbau / Brü- cke) Für das Gebiet ist ein Bebauungsplan vorhanden. Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan muss noch erstellt werden. Das Verfahren zur Erstellung dieses vorhabenbezogenen Bebauungsplans wird von der Stadt Freising geführt. Diese Leistungen werden von der Stadt Freising ausgeschrieben und vergeben. Um Platz für den Neubau zu schaffen, müssen Bestandsgebäude sowie ein Teil des bestehenden Schulbaus abgerissen werden. Die notwendigen Abbrucharbeiten umfassen den Gebäudeteil „Bauteil B, West“ (Baujahr 1959), der Mehrzweckhalle mit Schwimmbad und der Zweifach Sporthalle (Baujahr 1972) sowie des Hausmeisterhauses mit 4 Wohneinheiten und Garagen. Dieser Abbruch findet zeitlich vorgelagert zum Beginn des Neubaus statt. Der Abbruch sowie der Neubau sind bei laufendem Schulbetrieb umzusetzen. Die Abbruchstatik ist Teil der erforderlichen Leistungen des Auftragnehmers und ist in den vorläufigen anrechenbaren Kosten der Fachplanung Tragwerksplanung bereits berücksichtigt. Der Auftragnehmer hat die Planung des Verbaus der Baugrube § 41 HOAI 2021 Ingenieurbauwerke zu erbringen. Diese wird als gesondertes Objekt betrachtet. Die Bauarbeiten finden beim laufenden Schulbetrieb statt. Die Minimierung der Beeinträchtigung des Schulbetriebes durch die Baustelle ist somit in der Planung zu berücksichtigen. Aus der Variante D ergeben sich insbesondere folgende Herausforderungen für die Tragwerksplanung: • Teilabbruch zum Anschluss an vorhandene Gebäudestrukturen • Hanglage mit komplexer Topografie und Höhenversprüngen • Integration der Sporthalle in das Gelände (teilweise eingegraben / überbaut) • Erforderlichkeit von Spezialtiefbau / tiefer Gründung • Tragwerksplanung für kombinierte Nutzung (Schule + Sporthalle) • Berücksichtigung von: o großen Spannweiten über 25m (Sporthalle) o differenzierten Lastannahmen o wirtschaftlicher und nachhaltiger Konstruktion -- Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Fachplanung Tragwerksplanung Leistungsphasen 1 - 6 sowie die besondere Leistung Ingenieurtechnische Kontrolle der LPH 8 nach HOAI 2021. Die Beauftragung erfolgt nach § 51 HOAI stufenweise. Im Auftragsfall wird als erste Stufe 1, die Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. Die Baukosten (KG 200 - 600) sind auf brutto ca. 23 Mio. Euro geschätzt. -- Der Planungsbeginn soll zeitnah nach der Auftragserteilung, voraussichtlich im Oktober 2026 erfolgen. Die Einrichtung der Baustelle könnte demnach im 3. Quartal 2028 beginnen, Inbetriebnahme in Abstimmung mit AG, geplant für 1. Quartal 2030 – Die besonderen Leistungen sind als Optionen ausgestaltet, die der Auftraggeber abrufen kann, zu deren Abruf er aber nicht verpflichtet ist. -- Das Vertragsmuster ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 03. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Wasserstraßen-Neubauamt Helmstedt.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.