Land Schleswig-Holstein vertreten durch die Justizvollzugsanstalt Neumünster endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöRNeumünsterTED
Neu Bäckereiartikel für die Justizvollzugsanstalt Neumünster
Lieferung von - Weizenmehl Type 550 (ca. 90.000 kg pro Jahr, lose für Silo, Lieferintervall 14tägig) - Roggenmehl Type 1150 (ca.19.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvollkornschrot mittel (ca. 12.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvollk...
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Lieferung von - Weizenmehl Type 550 (ca. 90.000 kg pro Jahr, lose für Silo, Lieferintervall 14tägig) - Roggenmehl Type 1150 (ca.19.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvollkornschrot mittel (ca. 12.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvo...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Land Schleswig-Holstein vertreten durch die Justizvollzugsanstalt Neumünster endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR
- Veröffentlicht:
- 16. Juni 2026
- Frist:
- 17. Juli 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Lieferung von - Weizenmehl Type 550 (ca. 90.000 kg pro Jahr, lose für Silo, Lieferintervall 14tägig) - Roggenmehl Type 1150 (ca.19.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvollkornschrot mittel (ca. 12.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvollkornschrot Flocken (ca. 20.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf)
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
Ähnliche Bekanntmachungen
10- Land Schleswig-Holstein vertreten durch die Justizvollzugsanstalt Neumünster endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöRNeumünster
Neu Bäckereiartikel für die Justizvollzugsanstalt Neumünster
Lieferung von - Weizenmehl Type 550 (ca. 90.000 kg pro Jahr, lose für Silo, Lieferintervall 14tägig) - Roggenmehl Type 1150 (ca.19.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvollkornschrot mittel (ca. 12.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvollkornschrot Flocken (ca. 20.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Land Schleswig-Holstein vertreten durch die Justizvollzugsanstalt Neumünster endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöRNeumünster
Kauf und Lieferung von Bäckereiartikeln für die Justizvollzugsanstalt Neumünster
Lieferung von - Weizenmehl Type 550 (ca. 90.000 kg pro Jahr, lose für Silo, Lieferintervall 14tägig) - Roggenmehl Type 1150 (ca.19.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvollkornschrot mittel (ca. 12.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Roggenvollkornschrot Flocken (ca. 20.000 kg pro Jahr in 25 kg Säcken, Lieferintervall wöchentlich, bzw. bei Bedarf) - Land Schleswig-Holstein vertreten durch die Justizvollzugsanstalt Neumünster endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöRNeumünsterFrist: 29. Mai
Kauf und Lieferung von Bäckereiartikeln für die Justizvollzugsanstalt Neumünster
Lieferung von Bäckereiartikeln an die JVA Neumünster: ca. 90.000 kg Weizenmehl Type 550 (lose für Silo, 14-tägig), ca. 19.000 kg Roggenmehl Type 1150 (25 kg Säcke, wöchentlich/Bedarf), ca. 12.000 kg Roggenvollkornschrot mittel (25 kg Säcke, wöchentlich/Bedarf) sowie ca. 20.000 kg Roggenvollkornschrot Flocken (25 kg Säcke, wöchentlich/Bedarf) pro Jahr. - Wald und Holz NRW
Rahmenvereinbarung über die Lieferung von Zweitakt-Sonderkraftstoff sowie biologisch abbaubarem Motorsägenkettenhaftöl an verschiedene Lieferstandorte von Wald und Holz NRW
Rahmenvereinbarung über die Lieferung von ca. 35.000 L Zweitakt-Sonderkraftstoff (pro Jahr) sowie von ca. 10.000 L Motorsägenkettenhaftöl (pro Jahr) mit einem Vertragspartner. Diese Rahmenvereinbarung beinhaltet zudem Zubehör (ca. 5 Fasspumpen für Zweitaktsonderkraftstoff inkl. Fassschlüssel und 5 Fasspumpen für Motorsägenkettenhaftöl inkl. Fassschlüssel, ca. 10 Tragesysteme "Husqvarna" sowie ca. 25 Sicherheitseinfüllstutzen pro Jahr). Mit der Lieferung des Vollguts sind vom Auftragnehmer zugleich geeignete - benzinbeständige - Säcke zur Leergutrücknahme zur Verfügung zu stellen. Die Rücknahme der Leerkanister sowie der Leerfässer hat bei der nächsten Vollgutlieferung zu erfolgen. Bei den angegebenen Mengen handelt es sich um eine rein kalkulatorische Anzahl, ermittelt anhand von Erfahrungswerten aus den letzten Jahren. Ein Abruf aus dieser Rahmenvereinbarung erfolgt anhand des tatsächlich entstehenden Bedarfes. Oben genannte Schätzmengen können nicht garantiert werden. Es besteht somit keine Abnahmeverpflichtung für die angegebenen Mengen durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe. Die tatsächlich abgerufene Menge nach Auftragsvergabe kann die Schätzmenge dementsprechend unter- bzw. überschreiten. - Wald und Holz NRWMünster
Rahmenvereinbarung über die Lieferung von Zweitakt-Sonderkraftstoff sowie biologisch abbaubarem Motorsägenkettenhaftöl an verschiedene Lieferstandorte von Wald und Holz NRW
Rahmenvereinbarung über die Lieferung von ca. 35.000 L Zweitakt-Sonderkraftstoff (pro Jahr) sowie von ca. 10.000 L Motorsägenkettenhaftöl (pro Jahr) mit einem Vertragspartner. Diese Rahmenvereinbarung beinhaltet zudem Zubehör (ca. 5 Fasspumpen für Zweitaktsonderkraftstoff inkl. Fassschlüssel und 5 Fasspumpen für Motorsägenkettenhaftöl inkl. Fassschlüssel, ca. 10 Tragesysteme "Husqvarna" sowie ca. 25 Sicherheitseinfüllstutzen pro Jahr). Mit der Lieferung des Vollguts sind vom Auftragnehmer zugleich geeignete - benzinbeständige - Säcke zur Leergutrücknahme zur Verfügung zu stellen. Die Rücknahme der Leerkanister sowie der Leerfässer hat bei der nächsten Vollgutlieferung zu erfolgen. Bei den angegebenen Mengen handelt es sich um eine rein kalkulatorische Anzahl, ermittelt anhand von Erfahrungswerten aus den letzten Jahren. Ein Abruf aus dieser Rahmenvereinbarung erfolgt anhand des tatsächlich entstehenden Bedarfes. Oben genannte Schätzmengen können nicht garantiert werden. Es besteht somit keine Abnahmeverpflichtung für die angegebenen Mengen durch den Auftraggeber nach Auftragsvergabe. Die tatsächlich abgerufene Menge nach Auftragsvergabe kann die Schätzmenge dementsprechend unter- bzw. überschreiten. - Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg Dienststätte CottbusCottbusFrist: 04. Aug.
L 54 OD Vetschau Abs. 060 Pflanzung von Hochstämmen
-ca. 2.549 m² vorbereitende Mahd von Pflanzstandorten/-flächen, - ca. 3 St Ausfräsen von aus Fällung von Bestandsbäumen verbliebener Wurzelstubben, - ca. 215 St Geoinjektionen im Traufbereich 17 Bestandsbäumen als Standortsanierung mittels Tiefenlockerung der Traufbereiche, - ca. 21 m³ Oberboden lösen, aufnehmen, laden, von Baustelle entfernen und einer zugelassenen Verwertung nach Wahl des AN zuführen -ca. 74 m³ mineralischen Boden ( Pflanzgrubenaushub) lösen, aufnehmen, laden, von der Baustelle entfernen und einer zugelassenen Verwertung nach Wahl des AN zuführen, - ca. 7 m³ mineralischen Boden (= Pflanzgrubenaushub, Schichtstärke: ca. 80 cm) mit Bauschutt versetzt (= Abbruchreste ehem. Bebauung im Untergrund) lösen, laden, von der Baustelle entfernen und entsorgen, -ca. 61 m³ Lieferung und Einbau von mineralischem Unterboden-Baumsubstrat 0/16 mm gemäß den FLL-Empfehlungen für Baumpflanzungen Teil 2 Pflanzgrubenbauweise 1, mit werkseitiger homogener Beimischung 10 kg Naturbentonit pro m³ Substrat, - ca 41 m³ Lieferung und Einbau von organisch-mineralischem Oberboden-Baumsubstrat 0/16 mm gemäß den FLL-Empfehlungen für Baumpflanzungen Teil 2 Pflanzgrubenbauweise 1, mit werkseitiger homogener Beimischung von 10 kg Naturbentonit pro m³ Substrat, - ca.16 kg Lieferung und Einarbeitung des Oberbodensubstrates, - ca.31 St Lieferung und Pflanzung von Hochstämmen StU 16-18 cm, einschließlich Bodenverbesserung - ca. 16 St Lieferung und Einbau von Mäuseschutzgittern aus Maschendrahtgeflecht in Pflanzgruben auf der Wiese an der Kraftwerkstraße , - ca. 11 St Lieferung und Einbau von Schutzeinrichtungen gegen Hunde-Urin im Fußbereich der Baumverankerungen an der L 54 (an Standorten außerhalb von Zäunungen), -ca. 14 St. Lieferung und Einbau von Wurzelschutzbahnen (Einzellänge: 4 m, Höhe 1,00 m) in Pflanzgruben von Hochstämmen in Leitungsnähe, - ca. 2 St. Lieferung und Einbau von Greifvogelstangen aus Nadelholz, Länge 5,00 m, - ca.120 St Lieferung und Pflanzung von Heckenpflanzen im Container, Höhe 80-100 cm einschließlich Bodenverbesserung, - ca. 124 m² Ansaat mit Landschaftsrasen, Regelsaatgutmischung (RSM) 7.1.2 - 1 Jahr Fertigstellungspflege der Hochstammpflanzungen nach DIN 18916 und ZTV La-StB 18 einschließlich Wässerung, Ausbringen von Pflanzenstärkungsmittel sowie Schutzmaßnahmen gegen Schadinsekten und auf der Wiese gegen Mäusebefall, - 4 Jahre Entwicklungspflege der Hochstammpflanzungen nach DIN 18919 und ZTV La-StB 18 einschließlich Wässerung, Schutzmaßnahmen u.a., - 1 Jahr Fertigstellungspflege der Heckenpflanzung nach DIN 18916 und ZTV La-StB 18 einschließlich Wässerung, - 2 Jahre Entwicklungspflege der Heckenpflanzung nach DIN 18919 und ZTV La-StB 18 einschließlich Wässerung, jährlichem Formschnitt sowie Nachdüngung und Nachmulchung des Pflanzstreifens im 2. Entwicklungspflegejahr, - ca.62 m² 4x jährliche Mahd der straßenbegleitenden Einzelstandorte an der L 54, einschl. Entfernung des Mähguts, - ca. 2.390 m² 2x jährliche Mahd der baumbestandenen Wiesenfläche an der Kraftwerkstraße, einschl. Entfernung des Mähguts - ca. 31 St Rückbau der Baumverankerungen einschl. Einebnen der Gießmulden am Ende der Entwicklungspflege (nur auf Anforderung durch den AG) - ca. 31 St Anbringen von Stammschutzmanschetten an den Hochstämmen am Ende der Entwicklungspflege - Ministerium der Justiz und für Digitalisierung des Landes BrandenburgPotsdam
Sozialkognitives Gruppen- und Einzeltraining und interaktionelles Coaching für Gefangene der Justizvollzugsanstalten Luckau-Duben und Nord-Brandenburg TA Wriezen
Modularisiertes und manualisiertes Trainingsprogramm für delinquente Jugendliche und Heranwachsende. Erwartet wird ein psychoanalytisch fundiertes sozialkognitives Einzel- und Gruppentraining von Fachkräften mit entsprechend zertifizierter Qualifikation. Durch gezielte Interventionsstrategien sollen Inhaftierte befähigt werden, sich in zwischenmenschlichen Situationen besser als bisher zurechtzufinden und Konflikte sozial angemessen zu lösen. 1. Trainingsmodul 1.1 Zielgruppe: Jugendliche und Heranwachsende (unabhängig von kulturellem Hintergrund oder Herkunft), die sich wiederholt dissozial und/oder aggressiv-auffällig bzw. gewalttätig verhalten und inhaftiert sind. Die Besonderheiten in der Betreuung von weiblichen Gefangenen sind zu berücksichtigen. 1.2 Handlungsziele: - Reduktion des delinquenten Verhaltens durch Entwicklung sozialer Kompetenzen - Gezielte Förderung der psychosozialen und emotionalen Kompetenzen in den Bereichen, die durch pädagogische Indikation als eingeschränkt beurteilt werden z.B.: - Beziehungskonstanz, Frustrationstoleranz, Affektwahrnehmung, - Affekttoleranz, Handlungsstrategien - Auseinandersetzung mit den Motiven der Straftat/Bearbeitung der Tathintergründe - Verbesserung der Affektkontrolle (besonders von Wut und Ärger) - Förderung der Empathiefähigkeit/Perspektivenübernahme - Lernen neuer Handlungsmuster und gewaltfreier Problemlösungsmodelle - Vermittlung gesellschaftlicher Normen und Werte - Entwicklung von Zukunftsperspektiven - Moralisches Urteilsvermögen - Weitere Ziele sind die Befähigung des Klienten/der Klientin zur späteren (Re-)Integration in ein prosoziales Lebensumfeld und die Anregung von Selbstreflexion. 1.3. fachliche Ausrichtung - psychoanalytisch fundiertes, pädagogisches Einzeltraining mit kognitiv-behavioralen Aspekten - Angebot einer stabilen, transparenten und förderlichen Arbeitsbeziehung mit verbindlichem, Halt gebendem Rahmen und auf klare Ziele gerichtet 1.4 Methoden: - Manualisiertes, modularisiertes sozialkognitives Einzeltraining - die Module "Soziale Wahrnehmung" (1), "Affekte managen" (2), "Moralisch denken und handeln" (3) und das "Freie Training" (4) werden angeboten - in den Modulen werden nacheinander sozialkognitive Fähigkeiten bearbeitet, die als Schutzfaktoren gegen Delinquenz und Gewalt bekannt sind - es findet eine Einschätzung über vorherrschende Gewaltmotive des Klienten/der Klientin statt, um zielgerichtete Interventionen anzubieten - ggf. Umfeldarbeit (Gespräche mit Bediensteten, Lehrer(inne)n, Betreuer(inne)n etc.), regelmäßige Korrespondenz/Absprache mit formellen Netzwerkpartnern 1.5 Umfang Das Denkzeit-Training umfasst i.d.R. 40 Einzelsitzungen. Zu Beginn findet es zunächst zweimal pro Woche, zum Ende hin (im "Freien Training") 1mal pro Woche statt. Die Laufzeit beträgt ca. acht Monate. Zusätzlich werden nach Absprache Gespräche mit Mitarbeiter(inn)en der JVA angeboten. Bei frühzeitigem Abbruch kann für geeignete Gefangene im Rahmen des verbleibenden Umfangs ein an den Einzelfall angepasstes verkürztes Training durchgeführt oder ein Training verlängert werden. Hierzu ist die Zustimmung der Anstaltsleiterin/des Anstaltsleiters einzuholen. 2. interaktionelles Coaching 2.1 Zielgruppe Das interaktionelle Coaching zielt auf junge Männer, die sich auf dem Bildungsweg befinden, hier aber aufgrund von teils massiven innerpsychischen und interpersonellen Schwierigkeiten zu scheitern drohen. Hier soll eine noch belastetere Zielgruppe mit deutlichen Einschränkungen der Selbst- und Beziehungsregulierung (u.a. Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung, Selbstwertstabilität, Umgang mit Schuld und Schuldgefühlen, Wahrnehmung der inneren und äußeren Welt, Selbstgrenzen, Frustrationstoleranz) fokussiert werden. 2.2 Handlungsziele: - Gezielte Förderung der psychosozialen und emotionalen Kompetenzen, insbesondere der Selbst- und Beziehungsregulierung - je nach individuellem Bedarf: - Stabilisierung von Selbstwertgefühl - Fortentwicklung von Beziehungskompetenzen (Verbundenheit, Wechselseitigkeit etc.) - Förderung der Mentalisierungsfähigkeiten und Antizipationsfähigkeit - Erhöhung der Frustrationstoleranz - Entwicklung der Affektwahrnehmung, Affekttoleranz und Affekt- und Impulssteuerung - Lernen neuer Handlungsmuster und gewaltfreier Problemlösungsmodelle - Auseinandersetzung mit moralischen Werten und deren Berücksichtigung in der Handlungsplanung - Entwicklung von Zukunftsperspektiven - Kontrolle von Wahrnehmungen und Projektionen - Interventionen sind auf das Ziel des Bildungserfolgs gerichtet - Weitere Ziele sind die Befähigung des Klienten/der Klientin zur späteren (Re-)Integration in ein prosoziales Lebensumfeld und die Anregung von Selbstreflexion. 2.3 fachliche Ausrichtung: - Psychoanalytisch fundiertes, pädagogisches Einzeltraining mit pädagogischer Diagnostik der Selbst- und Beziehungsregulierung - Angebot einer stabilen, transparenten und förderlichen Arbeitsbeziehung mit verbindlichem, Halt gebendem Rahmen und auf klare Ziele gerichtet 2.4 Methoden - prozessuale pädagogische Diagnostik zur Einschätzung der Selbst- und Beziehungsregulationsfunktionen - gezielte Arbeit an und Fortentwicklung von relevanten Funktionen, die den Klienten (und sein Umfeld) im Alltag entlasten - ggf. Umfeldarbeit (Gespräche mit Bediensteten, Lehrer(inne)n, Betreuer(inne)n etc.), regelmäßige Korrespondenz/Absprache mit formellen Netzwerkpartnern 2.5 Umfang Das interaktionelle Coaching ist nicht auf eine feste Sitzungsanzahl beschränkt, das Angebot endet, wenn der Klient die Bildungsmaßnahme erfolgreich durchlaufen hat oder wenn Erfolge und eine Stabilisierung sichtbar werden. Regelmäßig wird hier von 30 bis 40 Sitzungen ausgegangen. Die Zuweisungen werden durch die Leitung des Schul- und Ausbildungszentrums organisiert. Bei Einwilligung finden die Sitzungen einmal wöchentlich für je 45 Minuten statt. Zusätzlich werden nach Absprache Gespräche mit Mitarbeiter(inn)en der JVA angeboten. 3. Personal: Die eingesetzten Trainer(innen) verfügen mind. über einen sozialwissenschaftlichen Bachelorabschluss und über Erfahrungen in der Arbeit mit devianten und/oder delinquenten jungen Menschen. Im Rahmen der Denkzeit-Weiterbildung haben sie einen umfassenden theoretischen Teil, sowie mehrjährige begleitete Praxis durchlaufen. Das im interaktionellen Coaching eingesetzte Personal hat die Fortbildung "Pädagogische Interaktionsdiagnostik" mit psychoanalytischer Supervision erfolgreich abgeschlossen. Die Arbeit mit den Klient(inn)en wird durch regelmäßige Praxisberatung, bei Bedarf auch fallbezogener Einzelberatung und externe Supervision bzw. Intervision begleitet. Alle Trainer(innen) nehmen grundsätzlich mindestens einmal im Jahr an einschlägigen Fortbildungen, Kongressen o.ä. teil. Die Nachweise werden jährlich vom Auftraggeber abgefordert. 4. Gesamtumfang 4.1 JVA Nord-Brandenburg TA Wriezen bis zu 20 Trainings 12 interaktionelle Coachings (durchschnittlich sechs pro Schuljahr) einschließlich Fahrtkosten 4.2 JVA Luckau-Duben bis zu 8 Trainings einschließlich Fahrtkosten 4.3 Leistungserbringung: in den Justizvollzugsanstalten Luckau-Duben und Nord-Brandenburg TA Wriezen; Die Abstimmung der Einzelheiten erfolgt mit den Justizvollzugsanstalten. 4.4 Leistungszeitraum: 1. August 2026 - 31. Juli 2028 Die gesamte Leistungsbeschreibung ist den Vergabeunterlagen beigefügt. - Stadtverwaltung Geyer - BauamtFrist: 06. Mai
Winterdienstleistungen im Stadtgebiet 09468 Geyer
1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Stadtverwaltung Geyer - Bauamt; Straße, Hausnummer: Altmarkt 1; Postleitzahl: 09468; Ort: Geyer; Land: DE; Telefon: +49 3734610557; Fax: +49 3734610562; Internet-Adresse: www.stadt-geyer.com; E-Mail: [email protected] Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: WD-2026-01 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können schriftlich oder elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: nicht angegeben 5) Art und : Die Stadt Geyer beabsichtigt Winterdienstleistungen ab der Wintersaison 2026 / 2027 neu zu vergeben. Gemäß der Satzung über die Straßenreinigung und den Winterdienst der Stadt Geyer hat diese für die öffentlichen Straßen Wege und Plätze die Räum- und Streupflicht. Der Auftragnehmer (AN) leistet für die Laufzeit des Vertrages, nach witterungsbedingtem Bedarf, die Schneeräum- und Streudienste auf den städtischen Verkehrswegen und Plätzen. Dazu wurden verschiedene Räumbereiche gebildet. Durch diese Ausschreibung sollen die in der Anlage näher beschriebenen Bereiche 3 und 4 neu vergeben werden. Angebote können für einen oder beide Räumbereich abgegeben werden. Die Beauftragung erfolgt für jedes Gebiete einzeln an den jeweils preis- günstigsten Bieter. Sollte der Zuschlag für beide Räumbereiche an den gleichen Bieter erfolgen, wird der Auftrag im Winterdienstvertrag zusammengefasst. Der Vertragsabschluss soll zunächst für 3 Jahre erfolgen. Der Vertrag verlängert sich automatisch um jeweils ein weiteres Jahr, wenn kein Kündigung erfolgt. Der AN verfolgt eigenständig die Wettervorhersagen und Wetterberichte des Deutschen Wetterdienstes. Bei entsprechenden plötzlichen Eisglättewarnungen, Niederschlags- vorhersagen oder angekündigten Schneeverwehungen, am Vorabend oder in der Nacht, trifft der Auftragnehmer selbständig die Entscheidung über die Notwendigkeit eines Einsatzes. Er ist verpflichtet, den Winterdienst eigenverantwortlich und unaufgefordert so durchzuführen, dass stets eine ordnungsgemäße und zeitgerechte Schneeräumung gewährleistet ist. Der verkehrssichere Zustand muss ausreichend gegeben sein. Bei entsprechender Witterung ist auch mehrmals am Tag auszurücken. Der AN gewährleistet eine kurzfristige Reaktionszeit (max. 1 Stunde) / kurze Entfernung Fuhrparksitz vom Erfüllungsstandort. Kosten für An- und Abfahrt werden nicht extra vergütet. Bei Ausfall eines Fahrzeuges während der Vertragslaufzeit ersetzt der AN es umgehend durch ein gleichwertiges Fahrzeug. Die dadurch entstehenden Kosten, auch für die erneute Umrüstung und Anpassung der Winterdienstgeräte und Ausstattungen trägt der AN. Der AN stellt für die Leistungserbringung erforderliche qualifizierte Personal zur Verfügung. Die Schnee- und Glättebeseitigung ist pro Wintersaison durchzuführen. Diese erstreckt sich jeweils vom 1.11. des Jahres bis zum 31.3. des Folgejahres, bei Bedarf jedoch bereits vom ersten bis zum letzten Schneefall bzw. Überfrieren auch außerhalb der definierten Wintersaison. Der AN teilt dem Auftraggeber (AG) eine Telefonnummer mit, unter der jederzeit eine zuständige Person zur Alarmierung von Winterdiensteinsätzen erreicht werden kann. Die Winterdienstmaßnahmen müssen werktags bis 7:00 Uhr bzw. an Sonn- und Feiertagen bis 9:00 Uhr von Schnee geräumt und bei Schnee- und Eisglätte gestreut sein, bei Erfordernis sind die Winterdienstmaßnahmen auch mehrfach am Tag durchzuführen. Für die Räumarbeiten sollen grundsätzlich der Örtlichkeit angepasste, umweltschonende Maschinen eingesetzt werden. Zur Bekämpfung der Winterglätte (auch bei Glättebildung ohne Schnee) ist Auftau-/Steinsalz als Streugut auf die Verkehrsflächen aufzubringen. Diese wird vom AG zur Verfügung gestellt. Der AN entnimmt dieses aus dem Silo an der Bahnhofstraße in Geyer. Das Salz darf nur für den Winterdienst lt. Vertrag entnommen bzw. verwendet werden. Der Auftragnehmer hat alle ausgeführten Arbeiten ordentlich zu dokumentieren bzw. nachzuweisen. Pro Fahrzeug ist ein Räum- und Streubuch Einsatzbuch nach Vorgabe durch den AG zu führen. Alle Rapporte sind wöchentlich und auf Verlangen des Auftraggebers sofort nach dem Einsatz einzureichen. Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Stadtgebiet der Stadt Geyer; Postleitzahl: 09468; Ort: Geyer; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.11.2026, Ende: 31.03.2028 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3367982/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 06.05.2026, 14:00 Uhr; Bindefrist: 05.06.2026 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: siehe Vergabeunterlagen 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: beschrieben in den Vergabeunterlagen und im LV 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: nicht angegeben 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: entfällt, siehe Vergabeunterlagen Winterdienst - Kreiswerke Cham
Los 3
1. Betroffene EAG bei Los 3 und Metallschrott: Die bei Los 3 betroffenen Altgeräte stammen aus der Sammelgruppe 4 - ohne Nachtspeicherheizgeräte und - ohne Leuchten, Geräte der Unterhaltungs-, Informations- und Telekommunikations- und Bürotechnik, bei denen mindestens eine der äußeren Abmessungen mehr als 50 cm beträgt und einen hohen Kunststoffanteil aufweisen. Die Untergruppe batteriebetriebene EAG aus Gruppe 4 wird an den Wertstoffhöfen grds. gesondert erfasst und dem Auftragnehmer optional auch gesondert übergeben, sollten solche EAG überhaupt anfallen – bislang ist dies nicht der Fall. Der vom Los 3 überdies betroffene Metallschrott wird an den WSH bislang aufgrund von Platzengpässen und wegen der anschließenden Eigenverwertung in denselben Containern mit den vorgenannten EAG der Sammelgruppe 4 - ohne Untergruppe - erfasst. Er weist unterschiedliche Qualitäten auf, eine bestimmte Zusammensetzung kann von den Kreiswerken nicht zugesagt werden. Die insgesamt in den Letzten Jahren von den WSH abzuholenden Gesamtmasse an EAG und Metallschrott nach diesem Los betrug in 2025: 1.258,66 t, in 2024: 1.245,57 t in 2023: 1.139, 15 t. Der Anteil EAG an der erfassten Gesamtmenge machte dabei insgesamt rund 25% aus, 75% der Gesamtmasse betrafen Metallschrott. Zuzüglich wurde knapp 1 t zusätzlich pro Monat aus Direktannahmen der EAG an der EBA erzielt. Der grds. von Los 2 umfasste Anteil der EAG aus Gruppe 4 mit hohem Kunststoffanteil, welcher nur bei Aufhebung des Loses 2 auch vom hiesigen Auftragnehmer für Los 3 zu übernehmen ist, wird auf rund 12 t pro Jahr geschätzt. 4.3.2 Zu erbringende Leistungen in Los 3: Der Auftragnehmer des Loses 3 hat im Einzelnen folgende Leistungen zu erbringen: - Gestellung von Sammelcontainern an den Wertstoffhöfen wie folgt: o je mindestens einen Absetzcontainer für 38 Wertstoffhöfe mit einem Volumen von mindestens 10m³ (ca. 50 Stück), o einen Abrollcontainer (36m³) für den Wertstoffhof Cham o optional bei Bedarf sind auf gesonderte Anforderung der Kreiswerke an einzelnen Wertstoffhöfen (bis zu 39 Stück insgesamt) Gitterboxen zur Getrennterfassung etwaiger batteriebetriebener EAG der Gruppe 4 zu stellen, hierfür werden daher gesonderte Preise abgefragt. - Abholung der Sammelcontainer/Gitterboxen auf Abruf und innerhalb von 3 Werktagen nach Vollmeldung. Die Erfassung und der Transport haben so zu erfolgen, dass die spätere Vorbereitung zur Wiederverwendung, die Demontage und das Recycling nicht behindert und Brandrisiken minimiert werden. - Transport der Container zur Erstbehandlungsanlage und dortige eichrechtlich konforme Verwiegung der von den WSH insgesamt übernommenen Masse je Abholung (z.B. Differenzverwiegung der Anlieferung mit den Vorgaben aus Los 2), - Annahme von direkten Altgeräte-Anlieferungen der Gruppe 4 aus privaten Haushalten an einer Sammelstelle im Umkreis von 25 km zum Verwaltungssitz der Kreiswerke Cham, Mittelweg 15, 93413 Cham, einschließlich eichrechtlich konformer Verwiegung bei deren Anlieferung und – falls nicht mit dem Standort der Erstbehandlungsanlage identisch - Transport zur Erstbehandlungsanlage. Die Masse der auf diese Weise separat erfassten EAG ist gesondert auszuweisen und in der Statistik aufzunehmen. - Erstbehandlung der EAG von den WSH sowie aus der Direktannahme im Namen der Kreiswerke nach Maßgabe des ElektroG, der EAG-BehandV und Berücksichtigung der einschlägigen LAGA-Merkblätter; soweit eine Vorbereitung zur Wiederverwendung ausscheidet, mindestens Schadstoffentfrachtung und Wertstoffseparierung - Folgebehandlung der EAG einschl. Verwertung bzw. (soweit nicht möglich) Beseitigung - die Masse der erfassten EAG (sowie optional auch der Untergruppe batteriebetriebene Geräte) einschließlich der weiteren Angaben nach ElektroG über die Art der Verwertung, etwaige Beseitigung sowie überdies die Masse des erfassten Metallschrotts ist für Zwecke der Abfallstatistik und bei EAG auch der Mengenmeldungen an die stiftung ear vom Auftragnehmer zu ermitteln; - Zusammenstellen der erforderlichen Mengendaten nach ElektroG für die Erstellung der Monatsmeldungen über die erfassten und einer Verwertung oder Beseitigung zugeführten EAG zzgl. Untergruppe batteriebetrieben Geräte gemäß ElektroG und stiftung ear (Elektro Altgeräte Register) durch den Auftraggeber, Übersendung der Monatsstatistik nach ElektroG an den Auftraggeber bis spätestens zum 10. des dem Leistungsmonat folgenden Monats, sowie der entsprechenden Jahresstatistik bis zum 10.03. des dem Leistungsjahr folgenden Jahres, Erstellen der Monats- und Jahresstatistik über den erfassten Metallschrott und Übermittlung an den Auftraggeber zu denselben Stichtagen. - Vermarktung oder Verwertung des übernommenen Metallschrotts und Nachweis der Masse sowie der Verwertungswege Wird für Gruppe 5 nicht optiert => bei Los 3 zuzügliche Übernahme der EAG aus Gruppe 4 mit hohem Kunststoffanteil Die Ausführung des Loses 3 ist davon abhängig, dass Los 2 ebenfalls beauftragt werden kann, da sich die Sammelgruppe 4 auf diese beiden Lose verteilt. Für den Fall, dass Los 2 mangels Angeboten oder mangels Wirtschaftlichkeit nicht beauftragt werden kann, eine Optierung daher für Gruppe 5 nicht in Betracht kommt, hat der Auftragnehmer des Loses 3 zzgl. zum dargestellten Leistungsspektrum auch die EAG der Gruppe 4 mit hohem Kunststoffanteil zu übernehmen und zu verwerten. Diese betragen schätzungsweise rund 1 t pro Monat. - Deutsche Bundesbank, Zentralbereich BeschaffungenFrankfurt am Main
Schüttcontainer
Es sind 550 Stück Schüttcontainer innerhalb eines Jahres zu liefern. Die erste Lieferung hat spätestens 12 Wochen nach Zuschlagserteilung zu erfolgen. Für die Produktion des Schüttcontainers sind die betreffenden technischen - von der AG zur Verfügung gestellten - Unterlagen bzw. Konstruktionspläne verbindlich. Diese sind genauestens zu beachten. Nachfolgend sind die Anforderungen an den Container zusammengefasst. Die in dieser Leistungsbeschreibung und in der Anlage 1./ "Schüttcontainer Skizze mit Wagen" angegebenen Außenmaße sind maßgeblich. Außenmaße über alles: Flächenmaß: 755 mm (Länge) x 575 mm (Breite) Höhe des Behälters: 670 mm Innenmaße: Der Boden des Containers läuft konisch auf die Auslassöffnung (s.u.) zu. Ein ähnlicher Container mit geringerer Höhe und ohne Auslassöffnung ist in der Anlage 2./ "Skizze M-Behälter" dargestellt. Brutto Einzelcontainer (max.): 710 kg Container-Eigengewicht (max.): 75 kg Der Schüttcontainer muss einer Stapellast von mindestens 2.800 kg bei vierfach Stapelung standhalten. D. h. auf dem untersten Container stehen drei weitere. Eine entsprechende Prüfbescheinigung der Statik ist mitzuliefern. Der Turm von übereinanderstehenden Containern muss geradestehen. Die maximale Abweichung der Oberkante des obersten Containers aus dem Lot darf 10 mm nicht übersteigen. Die Last der Container soll vom Containerboden und von den Auflagekanten (entlang der Längsseiten der Container) getragen werden, die auf dem Oberrahmen des darunter stehen-den Containers ruhen. Auflage, Kante und Bodenblech werden nach Erfordernis ggf. verstärkt. Die Container sind für Stapelung ohne Bodengestelle vorgesehen, d.h. der Containerboden ist so verstärkt auszubilden, dass er die Last eines Stapels tragen kann. Der Oberrahmen überragt um ca. 32 mm das Niveau des darin versenkt liegenden Deckels, so dass ein darauf gestapelter Container nach allen vier Seiten gegen Verschub gesichert ist. Die Last ruht dabei auf den Längsseiten, auf denen sich die Auflagekanten abstützen. Die Innenkanten des Oberrahmens und die Außenkanten des Containerbodens sind so abzuschrägen, dass sich auch bei minimalem Freiraum die Container einwandfrei positionieren lassen. Die Schrägung ist auf ca. zwei Drittel der Höhe (also ca. 20 aus 30 mm) zu beschränken, so dass sich im Mittelbereich Außen- und Innenflächen vertikal gegenüberstehen. Die Container müssen rundum (also auch in den nichttragenden Teilen) stark genug ausgeführt sein, um das Aufbrechen mit Handwerkszeug auszuschließen. Die Container dürfen sich weder unter der Stapellast verbiegen noch unter dem Druck des Inhalts ausbeulen. Als Toleranzgrenze wird 3 mm festgelegt. Bei Verwendung gesickter Bleche ist zu beachten, dass durch die Sicken die Fluchten der Außenseiten nicht überschritten werden dürfen. Die Schmalseiten des Containers sind unten um ca. 33 mm auf jeder Seite zurückgesetzt, so dass in ca. 100 mm Höhe vom Boden Griffkanten für Stapler-Gabeln entstehen. Eine Oberklappe (geteilte Ausführung, kein Lochblech), um die Hinterkante drehbar, soll an-nähernd die gesamte Fläche innerhalb des Oberrahmens zum Be- und Entladen des Containers freigeben, d.h. die Auflage für diese Oberklappe ist schmal zu halten. Klappe mit Griff-mulde oder einklappbarem Griff. In der Vorderseite (vorderen Längsseite) ist die Verriegelungsmechanik untergebracht. Der Verriegelungsmechanismus muss innen abgedeckt und nicht zugänglich sein. Abdeckung vernietet o.ä. (nicht verschraubt). Im unteren Bereich ist eine Auslassöffnung (240 mm x 130 mm) wie in der "Schüttcontainer-skizze mit Wagen" dargestellt, einzuarbeiten. Die Auslassöffnung muss von der Container-rück- und Vorderseite mittels Vierkantschlüssel (7 mm) zu öffnen und zu schließen sein. In geöffnetem Zustand muss die Öffnung in jeder Position offengehalten werden (z. B. mittels eines Magneten oder einer Feder). Maße nach Bauplan mit einsteckbarer Plexiglasscheibe (ca. 3 mm dick), die mitzuliefern ist. Bei verschlossenem Container dürfen die Plexiglasscheibe und die dahinterliegende Einsteckkarte nicht herausnehmbar sein. Der Deckel, die Auslassöffnung und das Kartenfach sind miteinander und mit dem Rahmen des Containers zu verriegeln. Im geschlossenen Zustand soll der Container durch zwei gemeinsam wirkende Vorhängeschlösser oder Plomben gesichert werden (Doppelverschluss). Nach Abnahme der Schlösser oder Plomben und Entriegelung mit Vierkantschlüssel (Schlüsselweite 7 mm) sind damit der Deckel und das Kartenfach freigegeben. Der Verschlussmechanismus muss leichtgängig sein. Der Verschluss muss auch von der Rückseite des Containers zu öffnen sein. Dieser Mechanismus ist vom Auftragnehmer zu konstruieren. Der Innenraum ist so zu gestalten, dass an keiner Stelle Münzen hinter oder zwischen Blechen eingeklemmt werden können bzw. dahinter verschwinden. Hierbei ist auch das hohe Eigengewicht der Münzen zu berücksichtigen, wodurch die Containerwände nach außen gedrückt werden und sich somit Spalte öffnen könnten. Alle Stoßflächen von Blechen sind so zu verschweißen, dass keine Münzen hinter den Blechen verschwinden. Der Boden ist konisch zu gestalten, sodass die Münzen automatisch durch die Auslassöffnung rutschen. Alle Kanten der Bleche sind so zu gestalten, dass keine Verletzungsgefahr beim Hineingreifen in den Container besteht. Alle Scharniere dürfen nicht verschraubt, sie müssen vernietet oder punktgeschweißt sein. Sämtliche Stahlteile, mit Ausnahme der funktionsbedingt blanken Flächen und der feuerverzinkten Teile, sind gegen Rost zu schützen Farbe RAL 9007 Zum Anschluss an den Münzlift ist der Container mit Öffnungen zu versehen, in die Arretierungshaken des Münzlifts greifen. Diese sind seitlich unten an der Ecke Richtung Auslassöffnung anzubringen (siehe Anlage 1.2 Anschluss Münzlift)
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 17. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Land Schleswig-Holstein vertreten durch die Justizvollzugsanstalt Neumünster endvertreten durch die Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.