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Modulare WC - Anlage im Außenbereich
WC-Anlage in modularer Bauweise (Container) aus zwei Modulen: Modul 1 mit 12 Urinalen und zwei Waschbecken (ca. 5,5 x 2,4 m), Modul 2 mit drei Unisexkabinen (davon eine behindertengerecht, ca. 4,8 x 2,4 m). Beheizung über Elektroheizkörper (1 bzw. 2 kW). Zusätzlich vorgehängte Holzfassade aus Lärche.
Holzbau, Sanitär, Elektroinstallation, Modulbau
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Inhalt auf einen Blick
WC-Anlage in modularer Bauweise (Container) aus zwei Modulen: Modul 1 mit 12 Urinalen und zwei Waschbecken (ca. 5,5 x 2,4 m), Modul 2 mit drei Unisexkabinen (davon eine behindertengerecht, ca. 4,8 x 2,4 m). Beheizung über Elektroheizkörper (1 bzw. 2 kW). Zusätzlich vorgehängte Holzfassade aus Lärche.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadt Rosenheim
- Veröffentlicht:
- 10. Juni 2026
- Frist:
- 24. Juni 2026
- Thema:
- Holzbau
Ausschreibungsbeschreibung
WC-Anlage in modularer Bauweise (Container) aus zwei Modulen: Modul 1 mit 12 Urinalen und zwei Waschbecken (ca. 5,5 x 2,4 m), Modul 2 mit drei Unisexkabinen (davon eine behindertengerecht, ca. 4,8 x 2,4 m). Beheizung über Elektroheizkörper (1 bzw. 2 kW). Zusätzlich vorgehängte Holzfassade aus Lärche.
Weiterführende Details
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Heizung Lüftung Sanitär DGH PAC
: Heizung Lüftung Sanitär : Demontagearbeiten: 6 St. Heizkörper, 35 m Heizrohre, 2 St. WC- Anlagen Installation Abwasser: 1 m DN 40; 6 m DN 50; 21 m DN 110; ca. 30 Formstücke DN 40, 50 und 110, 1 St. Rohrentlüfter Installation Wasser: 25 m TW-Leitung Verbundrohr DN 16 und DN 20; ca. 48 St. Formstücken Sanitärinstallation: Behindertengerechte Vorwandinstallation für 1 St. Waschbecken und 1 St. WC-Anlage mit zwei Klappgriffe und unterfahrbaren Waschtisch, 1 St. Durchlauferhitzer Herren-WC-Anlage bestehend aus 2 St. Urinal, 1 St. WC und 1 St. Handwaschbecken inkl. Vorwandinstallationen, 1 St. WC-Kabine und 1 St. Schamwand, 1 St. Durchlauferhitzer. Ausstattung: 2 St. Seifenspender, Papierkörbe, Papierhandtuchspender, Toilettenbürste, WC-Papierhalter, Spiegel - Einheitsgemeinde Stadt Kalbe (Milde)Frist: 04. Mai
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VE312 Fassadenarbeiten
Die Freie Universität Berlin plant auf ihrem Universitätsgelände im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf, Ortsteil Dahlem, den Neubau eines dreigeschossigen, nicht unterkellerten Seminar- und Bürogebäudes für die Lehrkräftebildung und das Institut für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg mit den Abmessungen von ca. 34 m x 85 m. Das Gebäude wird nach dem Standard des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen für Bundesgebäude (BNB UN 17) mit dem Gütesiegel Silber zertifiziert, wobei materialökologische Anforderungen an die Bauprodukte der Qualitätsstufe 5 bestehen. Art und Umfang der Leistung: Die Aufteilung der Leistung erfolgt in zwei Losen: Los 1 Fassade: Herstellung, Lieferung und Montage einer vorgehängten, hinterlüfteten Holzfassade aus Nordischer Fichte aus vorgefertigten Massivholzelementen mit vertikaler Brettschalung bzw. 3-Schicht Massivholzplatten, inkl. Unterkonstruktion, zweilagig aus Aluminium bzw. Holz und Mineralfaserdämmung. 1. VHF Holzbekleidung, ca. 2.350 m2, 2. VHF Blechkassetten, ca. 115 m2, Los 2 Fenster und Türen: Herstellung, Lieferung und Montage von betriebsfertig eingebauten Fenstern, Fenstertüren und Fensterelementen gem. EN 14351-1 in Holz-Bauweise einschließlich Oberflächenendbehandlung, Verglasung und Sonnenschutzanlagen 1. Holz Fenster- und Türelemente, ca. 370 St, 2. Außenliegender Sonnenschutz (Lamellen Raffstore), ca. 150 St, - Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt TübingenTübingen
CyVy 2.BA 4.410.1 Sanitär
Anlagen: • 1x Druckerhöhungsanlage: 2x 50% und 1x Reserve, Förderleistung 7,8 m³/h • 1x Druckerhöhungsanlage: 1x 100% und 1x Reserve, Förderleistung 1,53 m³/h • 1x Sicherheitstrennstation für Außenbrunnen • 1x Wasseraufbereitung: bestehend aus - Enthärtungsanlage: Kapazität 3x165 m³x°dH, Nenndurchfluss 8,0 m³/h - Umkehrosmoseanlage: Permeatleistung Einspeisewasser 4,0 m³, Konzentrat Volumenstrom 1,0 m³, Volumenstrom Einspeisewasser (80% Ausbeute) 5,0 m³ • 4x Tauchmotorpumpen in den Pumpensümpfen für Regen- und Schmutzwasser • 1x Fäkalienhebeanlage • 1x Trinkwassererwärmung mit Booster-Wärmepumpe bestehend aus - Booster-Wärmepumpe: Kondensatorleistung ca. 10 kW, Kälteleistung ca. 8,2 kW, Wasseraustritt Kondensator 70 °C, Wassereintritt Verdampfer min. 40 °C Heizwasserspeicher Hochtemperatur und Niedertemperatur jeweils 1000 l - Frischwasserstation mit Zirkulationspumpe • 1x Regenwassernutzungsanlage - Hybridbehälter 400l, Nachspeisung Trinkwasser, Angefragter Volumenstrom 1,5 l/s, Angefragte Förderhöhe 5,721 bar Installationen: • Rohrleitungen aus Guss: ca. 1.700 m • Rohrleitungen aus Guss beschichtet für fetthaltiges Abwasser: ca. 100m • Rohrleitungen aus Edelstahl für Abwasser: ca. 125 m • Rohrleitungen aus Edelstahl für Trink- und Nichttrinkwasser: ca. 2200 m • Rohrleitungen aus Edelstahl für Kondensat: ca. 600 m • Rohrleitungen aus Kupfer für Druckluft: ca. 525 m • Rohrleitung aus verzinktem Stahl für Trockene Steigleitung: ca. 625 m • Dach- und Bodenabläufe • Einbaukomponenten wie Absperrungen, Filter, Wasserzähler, Manometer, Thermometer • Sanitäre Einrichtungsgegenstände inkl. Trageelemente wie: - WC inkl. Zubehör: ca. 45 St. davon ca. 6 St. Beh. WC - Waschtisch + Ausgussbecken inkl. Zubehöre: ca. 54 St. davon ca. 6 St. Beh. WT - Urinal inkl. Zubehör: ca. 16 St. - Dusche inkl. Zubehör: ca. 4 St. - Laborspültisch: 1 St. - Augendusche: 2 St. • Trinkwasserspender mit gekühltem Still- und Sprudelwasser: ca. 8 St. u. a. - Stadt BückeburgBückeburg
Neubau 2-Gruppen Kita, Straußweg 15, 31675 Bückeburg - Freianlagen -Landschaftsbauarbeiten
Die Stadt Bückeburg setzt im Rahmen des Neubaus einer 2-Gruppen-Kita am Straußweg 15, in 31675 Bückeburg, die Neuanlage einer Kindergartenfreianlage um. Das Baugrundstück wird seit 2017 provisorisch als Kita-Standort genutzt. Hierfür wurde eine temporäre Kita in Containerbauweise errichtet und eine Freianlage mit einem reduzierten Spielangebot (Nestschaukel, Rutsche, Wipptiere, Balancierbalken, Sandspielbereich) hergestellt. Im Juni 2025 ist auf dem Grundstück mit dem Bau eines Kita-Gebäudes in Holzrahmenbauweise begonnen worden. Das Gebäude ist im April 2026 fertiggestellt worden, die Kita ist von den Containern in das neue Gebäude umgezogen, die Container sind abgebaut und entfernt worden. Am Standort der Container und auf der restlichen Freifläche soll eine neues, naturnahes, abwechslungsreiches Außengelände, das den Kindern nicht nur Spaß macht, sondern auch motorische Fähigkeiten, Kreativität und soziale Kompetenzen fördert, erstellt werden. In dem folgenden Leistungsverzeichnis werden die hierfür notwendigen Arbeiten für die Freianlagen beschrieben. Auszuführende Leistungen Art und Umfang Vor- und Erdarbeiten: Baufeld räumen ca. 1.000m2, davon ca. 200m2 Pflaster aufnehmen, entsorgen, ca. 170 m Einfassungen aufnehmen entsorgen, 400m2 Vegetationsflächen abtragen, entsorgen, ca. 70m Maschendrahtzaun abbrechen, entsorgen. Diverse Spielgeräte (Nestschaukel, Wipptiere, Balancierbalken) abbauen, einlagern. Streifenfundamente H 90 cm, freilegen und abbrechen, entsorgen ca. 25m3 Oberboden, Böden und Tragschichten lösen, bauseits zu Wiederverwendung lagern insg. ca. 200m3, entsorgen ca. 60t Sandigen Füllboden liefern, einbauen ca. 350t Oberboden, Vegetations- und Baumsubstrate liefern einbauen, insg. ca. 250t ca. 200m Rohrgräben herstellen für Entwässerungs-, Drän- und Wasserleitungen, sowie für Leerrohre und Erdkabel. Insgesamt ca. 170m KG 2000 Abwasserrohre DN110-160, Dränleitungen DN100 inklusive Formteile liefern, einbauen und anschließen Wegebau Planum für befestigte Flächen herstellen ca. 325 m2, davon ca. 75m2 Asphaltbetondeckschicht AC8DL ca. 80m2 Verbundpflaster, davon ca. 80% mit Sickerfügen ca. 60m2 Betonpflaster 30/20/8 ca. 45 m2 bauseits gelagertes Pflaster wiederverwenden ca. 50m2 Schotterrasenfläche inklusive liefern und Einbau von Frostschutz- und Schottertragschichten ca. 130m3 Einfassungen aus Bordsteinen in diversen Formaten, T6, T8 und T10 ca. 180m, Einfassungen aus bauseits vorhandenen Natursteingroßpflaster ca. 100m Spielflächen Spielflächen herstellen ca. 185m2, inkl. Schottertragschicht/Dränschicht aus Mineralgemisch 5/45 liefern ca. 35m3 Einfassungen aus bauseits vorhandenen Natursteinborden ca. 55m, Einfassungen aus Holzstämmen Durchm. 30cm ca. 35 m Einfassungen aus Sandsteinfelsen ca. 20t Wasserspiel- und Matschbereich, aus bauseits vorhandenem Kleinpflaster und Natursteinen, ca. 25m2 herstellen, inklusive Betonbettung, -tragschicht und verfugen der Pflasterfläche. Bauseits vorhandene, eingelagerte Spielgeräte aufstellen, einbauen. TÜV-geprüfte Spielgeräte liefern, einbauen: 1 St. Kombinationsspielanlage, 1 St. 2-Fach-Reck, 4 St. Balancierpfosten, 1 St. Spielplatzpumpe, 3 Stück Sonnensegel aus HDPE Mesh in diversen Größen von 22 - 48 m2, liefern einbauen. ca. 35m3 Fallschutzbelag aus Holzhackschnitzel liefern, einbauen ca. 37t Spielsand liefern, einbauen. Baukonstruktionen, Überdachungen 1 St. Gerätehaus liefern, montieren, aufbauen, inklusive Fundamentarbeiten Dachfläche: 6.229 mm x 4.330 mm, Trapezblech 135/310, t=0,88 mm, inklusive Dachbegrünung aus fertig begrünter Vegetationsmatte Schutz- und Speichervlies auf verzinktem Traggitter Lichte Höhe vorn: 2.250 mm Lichte Höhe hinten: 2.179 mm Grundkonstruktion: Unterkonstruktion Dach, Ständerwerk und Seitenkonstruktionen aus Quadratrohr 100 x 4 mm, Traversen IPE 100 und IPE 160 Seitenverkleidung Lärche, Rombusprofil 68x20 mm, 15°, vertikal, zwei Türen Einfriedung, Zaunarbeiten ca. 110m Stahlgittermatte H 1,60m Maschenweite 50/200mm Pfosten Stahlprofilrohr 60/40mm 1 St. Tor 2-flg. LW ca. 3,50 m 24 m Winkelstützen, Stahlbeton H= 50 cm D=10cm, inklusive Fundamentarbeiten Vegetationstechnische Arbeiten, Boden- und Vegetationsarbeiten: ca. 450 m2 Rollrasen liefern, einbauen, ca. 110 m2 Rasen einsäen, inkl. vegetationstechnischer Vorarbeiten ca. 185 m Heckenpflanzung herstellen ca. 100m2 Gehölz- und Staudenflächen herstellen, inklusive Pflanzenlieferung 6 St. Hochstämme 18/20 liefern und pflanzen 1 St. Solitärbaum 30/35 liefern und pflanzen Fertigstellungs- und Entwicklungspflege für 2026-2029 - Ortenau Klinikum gKAöR
Ortenau Klinikum gKAöR - Europaweite Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für die Realisierung eines Rechenzentrums
Im Rahmen der Agenda "Ortenau 2030 - Zukunft Gesundheit" werden die medizinischen und infrastrukturellen Strukturen der Ortenau Kliniken umfassend neu geordnet. Ein zentraler Bestandteil dieser Transformation ist der Aufbau einer leistungsfähigen, hochverfügbaren und sicheren IT-Infrastruktur. Hierzu zählt insbesondere die Errichtung von im Endausbau zwei deckungsgleichen Rechenzentren an getrennten Standorten. Ziel ist es im ersten Schritt, die schlüsselfertige Errichtung eines physisch und logisch ab-gesicherten Rechenzentrums mit modernster Infrastruktur, das höchsten Anforderungen an Verfügbarkeit, Sicherheit und Energieeffizienz entspricht. Gegenstand der Ausschreibung ist die weitere Planung, Ausführung und schlüsselfertige Realisierung des Rechenzentrums auf Basis einer bereits vorliegenden Genehmigungsplanung. Optional ist die Realisierung eines weiteren Rechenzentraums in identischer Planungs- und Bauweise für eine mögliche Realisierung im Jahr 2028/29 anzubieten. Die Leistungen umfassen insbesondere: - Ausführungsplanung auf Grundlage bestehender Entwurfsunterlagen - Brandfrüherkennung, Gaslöschtechnik, Einbruchschutz - Zutrittskontrolle und Videoüberwachung Die Realisierung erfolgt mit dem Ziel einer maximalen Vorfertigung. Die Vorfertigung sollte in Deutschland erfolgen, da sicherheitsrelevante Komponenten (z.b. EMA, BMA) nur von deutschen VdS-zertifizierten Unternehmen errichtet werden dürfen. Eine modulare Skalierbarkeit ist nicht vorgesehen. Die Vergabe erfolgt auf Pauschalpreisbasis. Das Ortenau Klinikum plant die Errichtung des Rechenzentrums am Standort Offenburg. Das zu bebauende Grundstück in 77652 Offenburg, Lise-Meitner-Strasse (Flurstück 629, 1878 und 5542/8) befindet sich im Eigentum des Ortenau Klinikum gKAöR. Das Grundstück gem. dem Campus-Plan (siehe Anlage 2 zum Bewerbermemorandum) mit einer Größe von ca. 200.000 m² ist sofort bebaubar. Abbruchmaßnahmen oder Altlastenbeseitigung fallen nicht an. Für den Neubau des Rechenzentrums sind insbesondere folgende Bauleistungen vorgese-hen: - Verfügbarkeitsklasse: mind. VK 3 gemäß EN 50600 - Energieeffizienzkennwert (PUE): Zielwert ? 1,2 - Hochverfügbarkeit im 24/7-Betrieb - RZ IT-Leistung ca. 75 kW Erstausbau / Erweiterung um 25 kW für Endausbau MW (ca. 10 Racks Erstausbau mit Option zur Erweiterung um 2 weitere Stellplätze Racks), 1 IT-Raum - Bedienerloses Rechenzentrum inkl. Technischen Nebenräumen und kleinem Lager - Errichtung der Gebäude und Außenanlagen inkl. Herrichten und Erschließung Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist die Realisierung eines Rechenzent-rums im Rahmen eines kombinierten Ausschreibungswettbewerbs der Planungs- und Bauleistungen im Verhandlungsverfahren nach VOB/A, 2. Abschnitt mit vorgeschaltetem europaweitem Teilnahmewettbewerb. Über das Ausschreibungsverfahren soll unter den gegebenen Voraussetzungen die annehmbarste, d.h. die wirtschaftlich, technisch, funktional und gestalterisch beste Lösung zur Umsetzung der Planungs- und Baumaßnahmen gefunden werden, welches bereits zu einem frühen Zeitpunkt Kosten- und Terminsicherheit für die Realisierung des Neubaus gewährleistet. Der Planungsbeginn ist frühestmöglich, voraussichtlich für das 1. Quartal 2026 vorgesehen. Der Beginn der baulichen Maßnahmen ist für das 2. Quartal 2026 angestrebt. Der Neubau soll bis Ende November 2026 fertiggestellt und schlüsselfertig übergeben werden. Das Ortenau Klinikum geht nach derzeitiger Planung von einem Bauvolumen in der Endausbaustufe des Rechenzentrums von insgesamt rund EUR 1 bis 1,4 Mio. netto (KG 200-700 nach DIN 276-1:2018-12) aus. Davon entfallen rund EUR 0,75 Mio. netto auf die Kostengruppe 400. Das Kostenziel darf nicht überschritten werden. Weitere Einzelheiten zum Leistungsumfang der zu erbringenden Leistungen erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit Aufforderung zur Angebotsabgabe. - Schulverband DietenhofenDietenhofenFrist: 01. Sept.
TNW TWP Schulverband Dietenhofen Neubau der Grundschule in Dietenhofen
Der Schulverband Dietenhofen plant den Neubau der Grundschule Dietenhofen auf dem bestehenden Schulgelände an der Pestalozzistraße 2 in Dietenhofen. Die derzeit genutzten Gebäude - zwei eingeschossige Pavillons (Baujahr ca. 1965) u. eine zweigeschossige "Wabe" - sind dringend sanierungsbedürftig, nicht barrierefrei und über die Räumlichkeiten der Mittelschule erschlossen, was städtebaulich u. organisatorisch unbefriedigend ist. Eine Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsstudie aus dem Jahr 2024 kam zu dem Ergebnis, dass eine Sanierung der Pavillons unwirtschaftlich wäre u. die für den künftigen Ganztagsbetrieb erforderlichen Räumlichkeiten im Bestand nicht untergebracht werden können. Sie empfahl daher den Neubau an anderer Stelle auf dem Schulgrundstück mit anschließendem Abbruch der Bestandsgebäude. Um eine Interimslösung während der Bauzeit zu vermeiden, sollen die Bestandsbauten bis zur Fertigstellung des Neubaus weitergenutzt werden. Der neue Baukörper soll sich an der vorhandenen Topografie des um ca. 6 Meter von Nord nach Süd terrassenartig abfallenden Grundstücks sowie an den angrenzenden Bestandsgebäuden orientieren. Er soll die bereits vorhandene platzförmige Situation zwischen Mittelschule, Schulturnhalle/Musiksaal/Mensa u. Hallenbad von Süden her abschließen und so einen zusammenhängenden Schulcampus bilden. Die bestehenden Wegverbindungen zwischen den verschiedenen Nutzungen sowie die fußläufige Anbindung an den nördlichen Parkplatz sollen dabei aufgewertet u. weiterhin genutzt werden. Der Zugang zum Hauptgebäude soll von Norden über eine rollstuhlgerechte Rampe erfolgen, die den halben Geschossversatz überbrückt. Der eingeschossige Eingangsbereich soll in die zentrale Aula führen, die als Pausenfläche dient u. über die Haupttreppe Ober- und Untergeschoss erschließt. Als offene Galerie zur untenliegenden Pausenhalle soll sie eine großzügige Hallensituation mit Blick auf den Pausenhof schaffen. Westlich der Aula soll der Verwaltungsbereich mit Lehrerzimmer verortet sein, östlich soll das "Lernhaus" mit Klassenräumen und Nebenräumen anschließen. Die Räume sollen sich um eine zentrale offene Erschließungszone gruppieren, die zugleich als Treffpunkt und Lernfläche dient; alle Bereiche sollen über einen Zugang zu einem umlaufenden Laubengang verfügen, der auch als Rettungsweg fungiert. Das Lernhauskonzept soll sich im Obergeschoss analog fortsetzen. Im Untergeschoss soll die Ganztagsbetreuung als eigenständige Einheit mit separater Garderobe untergebracht werden, um Durchgangsverkehr durch die Klassenbereiche zu vermeiden. Die Pausenhalle soll über mobile Trennwände mit dem Mehrzweckraum zur Großfläche zusammengeschaltet werden können; ergänzt werden soll das Untergeschoss durch Werkraum, Musiksaal und Textilarbeitsraum mit zugehörigen Nebenräumen. Der Neubau soll als Hybridkonstruktion aus Massiv- und Holzbauweise ausgeführt werden: Erdberührende Bauteile, Decken, tragende Elemente u. Treppenhauskerne in Massivbauweise, die Außenwände in Holzbauweise mit verputzter Fassade. Ein konstruktives Rastermaß von 1,25 Metern soll eine modulare Bauweise mit hohem Vorfertigungsgrad ermöglichen; die Tragkonstruktion soll zudem für eine mögliche spätere Aufstockung des Klassentrakts ausreichend dimensioniert werden. Der energetische Standard soll sich nach den Vorgaben des GEG richten. Die Beheizung soll primär über das bestehende Nahwärmenetz eines Hackschnitzelheizwerks erfolgen, alternativ über Wärmepumpen. Das Gebäude soll vollständig barrierefrei gemäß DIN 18040-1 hergestellt werden; für die vertikale Erschließung ist ein Aufzug in der Aula vorgesehen. Die Gestaltung der Freianlagen ist integraler Bestandteil des Gesamtvorhabens u. soll in zwei BA realisiert werden. Der 1. BA soll die Außenanlagen im unmittelbaren Umfeld des Neubaus umfassen - insbesondere Pausenhof- und Aufenthaltsflächen, Wegeverbindungen sowie voraussichtlich die Laufbahn - u. soll zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Neubaus Ende 2029 / Anfang 2030 funktionsfähig hergestellt sein. Der 2. BA betrifft die Flächen, die erst nach dem Abbruch der Bestandsgebäude (Pavillons und Verbindungsflure) verfügbar werden. Da parallel geprüft wird, ob diese als Interimsstandort für eine mögliche Sanierung der Mittelschule genutzt werden können, ist der Abbruchzeitpunkt derzeit nicht bestimmbar; ein verbindlicher Zeitrahmen für diesen BA kann daher noch nicht festgelegt werden. Auf den freiwerdenden Flächen sollen ein Allwetterplatz, eine Kugelstoßanlage sowie ein Schulgarten angelegt werden. Der Auftragnehmer hat diese Abhängigkeit bei Planung und Kalkulation zu berücksichtigen. Die Freianlagenplanung soll die Topografie des Geländes mit einem Höhenunterschied von ca. 6 Metern zwischen Nord und Süd gestalterisch aufgreifen, die Außensportanlagen in die Gesamtkonzeption des Schulcampus integrieren und die Mitnutzung durch die benachbarte Mittelschule berücksichtigen. Die Gesamtkostenprognose (KG 200-700) beläuft sich auf ca. 18,3 Mio. EUR netto, davon entfallen ca. 8,8 Mio. EUR auf die KG 300, ca. 2,8 Mio. EUR auf die KG 400 und ca. 1,5 Mio. EUR auf die KG 500. Fördermittel sollen im Rahmen des FAG sowie des bayerischen Landesförderprogramms Ganztagsausbau (StMAS) beantragt werden. Der Auftragnehmer soll den Auftraggeber entsprechend bei der Fördermittelgenerierung sowie der späteren Abrechnung einschließlich Verwendungsnachweis unterstützen. Der Neubau soll in einem Bauabschnitt realisiert werden. Die Planungen sollen unmittelbar nach Beauftragung fortgeführt und zügig bearbeitet werden. Der Baubeginn soll Ende 2027 erfolgen, die Übergabe und der Bezug des Neubaus sind für Ende 2029 / Anfang 2030 vorgesehen. Die Abbruchmaßnahmen sind nicht Gegenstand der Beauftragung. Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben: - Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 für die Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 1 i. V. m. Anlage 14 HOAI 2021 - Besondere Leistungen
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 24. Juni 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadt Rosenheim.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.