Stadt Schwäbisch Hall, Zentrale VergabestelleTED
Liefern und Einbringen Aktivkohle Filteranlage - Kläranlage Vogelholz
Anlieferung von 420 m³ Granulataktivkohle mittels Ein- oder Mehrkammersilofahrzeugen direkt zu den Aktivkohlefilterbecken der Kläranlage. Der Auftrag umfasst das Bewässern der Kohle im Fahrzeug sowie das anschließende Einspülen der bewässerten Kohle in insgesamt 3 Filterkammern.
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Inhalt auf einen Blick
Anlieferung von 420 m³ Granulataktivkohle mittels Ein- oder Mehrkammersilofahrzeugen direkt zu den Aktivkohlefilterbecken der Kläranlage. Der Auftrag umfasst das Bewässern der Kohle im Fahrzeug sowie das anschließende Einspülen der bewässerten Kohle in insgesamt 3 Filterkammern.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadt Schwäbisch Hall, Zentrale Vergabestelle
- Veröffentlicht:
- 24. März 2026
- Frist:
- 27. April 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Anlieferung von 420 m³ Granulataktivkohle mittels Ein- oder Mehrkammersilofahrzeugen direkt zu den Aktivkohlefilterbecken der Kläranlage. Der Auftrag umfasst das Bewässern der Kohle im Fahrzeug sowie das anschließende Einspülen der bewässerten Kohle in insgesamt 3 Filterkammern.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
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Neubau Kläranlage Steinach - Ingenieurleistungen
Die Kläranlage Steinach (Scheibentauchkörperanlage) mit einer Endausbaugröße von 3.250 Einwohnerwerten (EW) ist verfahrenstechnisch für die Reinigungsleitung Kohlenstoffabbau ausgelegt. Gemäß Bescheid vom 9. August 2007, AZ: 42-6411/1 und 6411/3, letztmalig geändert mit Bescheid vom 27. September 2011, AZ.: 42-6411/1 und 6411/3, besteht die wasserrechtliche Erlaubnis für das Einleiten, des auf der Kläranlage Steinach behandelten Abwassers in die Kinsach sowie von Mischwasser aus den Entlastungsbauwerken, bis 31. Juli 2027.Aktuell ist die Kläranlage Steinach verfahrenstechnisch auf die Reinigungsleistung Kostenstoffabbau ausgelegt. Das ermittelte Mischverhältnis im Gewässer ergibt für die Kläranlage der Größenklasse 2 (1.000 – 5.000 EW) die Anforderungsstufe 2. Dementsprechend ist zukünftig Kohlenstoffabbau und Nitrifikation notwendig. Das bisherige Reinigungsverfahren kann nicht weiter betrieben werden. Da die vorhandene Kläranlage nicht wirtschaftlich ertüchtigt werden kann, plant die Gemeinde Steinach den Neubau der Kläranlage, unter Berücksichtigung der Entwicklung in den nächsten 20 Jahren. Nach aktuellem Stand umfasst das Einzugsgebiet der Kläranlage Steinach ca. 2.420 Einwohner, die an die Kläranlage angeschlossen sind. Fremdenverkehr, Hotels, Gasthöfe und Gewerbebetriebe sind gemäß den Angaben der Gemeinde berücksichtigt.Die Schmutzwassermengen für die einzelnen Gewerbe und Großabnehmer wurden anhand der Frischwasserverbräuche ermittelt. Mit Berücksichtigung von aktuellen Gewerbebetrieben und künftigen Anschlüssen von Baugebieten oder Gewerbeeinheiten ergibt sich eine Endausbaugröße für die Kläranlage Steinach von 3.900 Einwohnerwerten (EW).Gegenstand des Auftrags sind-Leistungen des Leistungsbildes Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12 Nummer 12.1 HOAI, Leistungsphase 1 bis 9-Leistungen des Leistungsbildes Fachplanung Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14 Nummer 14.1 HOAI, Leistungsphase 1 bis 6-Leistungen des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15 Nummer 15.1 HOAI, Anlagengruppen 1 – 4, 7, 8 ,Leistungsphase 1 bis 9Zusätzlich werden Besondere Leistungen beauftragt.Folgender Zeitrahmen ist für Planung und Bau vorgesehen:-Startgespräch September 2026-LPh 1-2 bis 03/2027-LPh 3-4 bis 10/2027 (vorzeitiger Baubeginn)-LPh 5-7 bis 03 /2028-Baubeginn Mitte 2028-Fertigstellung Ende 2029 - Zweckverband Wasser/Abwasser Mittleres Elstertal
Nassschlammtransport
Der Auftragnehmer übernimmt für die Dauer von einem Jahr die Leerung der verbandseigenen Kläranlagen vom Nassschlamm sowie den darauffolgenden Transport des Schlammes zu den Kläranlagen in Gera oder Ronneburg. Es besteht die Option zur jährlichen Vertragsverlängerung um jeweils ein Jahr, maximal jedoch bis zu vier Jahre.Die Leistung umfasst die Abfuhr von Nassschlamm aus insgesamt 31 Kläranlagen und den Transport zu den Einleitstellen des Klärwerks Gera, nämlich zu den Faulschlammvorlagebehältern mit einem Gesamtvolumen von rund 5.665 m³ sowie zur Fäkalannahmestation mit einem Volumen von etwa 2.390 m³. Zusätzlich erfolgt die Anlieferung zur Einleitstelle Nasschlammannahme der Kläranlage in Ronneburg mit einem Volumen von rund 2.835 m³. Es handelt sich um Schlämme aus der Behandlung von kommunalem Abwasser (Abfallschlüsselnummer: 190805). Die Dichte des Nassschlammes wird mit 1 Liter ≙ 1 Kilo festgelegt. Die angegebenen Mengen stellen eine ungefähre Größe dar, die abhängig von der Entwicklung im Verbandsgebiet ist. Mehr- oder Mindermengen sind daher in die Einheitspreise einzukalkulieren. Eventuelle Änderungen führen nicht zu Preisänderungen.Die Rahmenvereinbarung endet automatisch, sobald der Höchstwert von 580.000 € erreicht ist, unabhängig von der Vertragslaufzeit. - Westpfalz-Klinikum GmbH
Umbau und Erweiterung des Westpfalz-Klinikums am Standort Kirchheimbolanden
Los 36: Medizintechnische Gase für den Umbau und die Erweiterung des Westpfalz-Klinikums in Kirchheimbolanden. Der Leistungsumfang umfasst die Verlegung von ca. 3.900 m Spezial-Kupferrohr, die Installation von 6 Bereichskontrolleinheiten (BKE) sowie 250 Entnahmestellen. Zudem beinhaltet der Auftrag die Lieferung von 3 Druckluftkompressoren sowie die anschließende Wartung der Anlagen. - Stadt Bad Kissingen
Optimierung/Dekarbonisierung der Kläranlage, Sanierung Rechengebäude u. Hebeanlage, Anlagenbau u. Schlosserarbeiten
Die bestehenden seriellen Grobrechen werden durch 2 parallel angeordnete Feinrechen ersetzt. Dazu ist in das ausreichend breite Betongerinne eine entsprechend gestaltete Trennwand aus Edelstahl einzusetzen. Die Rechen sind mit Rechengutwaschpressen auszustatten. Der Austrag des Rechenguts in die beiden Container ist so zu gestalten, dass die Container bedarfsweise vom Entsorger nach oben weggehoben werden können. Der vorhandene Sandwäscher wird durch einen neuen ersetzt. Das Zulaufgerinne wird mit einer GFK-Kombirost Abdeckung versehen. Im Rechengebäude wird die gesamte Brauchwasserversorgung neu erstellt und die entsprechenden Entnahmestellen errichtet. Über 2 Lufterhitzer und zugehörige Heizleitungen wird die Wärmeversorgung des Maschinenraums und der Rechenhalle sichergestellt. Für das Abwassergerinne wird eine ex-sichere Entlüftung errichtet, sowie die ebenso für den Ex-Schutz relevante Hallenentlüftung montiert. Ein Verfahrwagen für die Container inkl. elektrischen Schlepper wird angeschafft um das Umstellen der Container durch die Kläranlage selbst zu ermöglichen. Im sog. "Gebläseraum" an der Südseite des Rechengebäudes werden die 2 bestehenden Druckluftheber durch 2 neue ersetzt. Ebenso werden die 3 Sandfanggebläse durch 2 neue ersetzt. Die Luftleitungen werden dazu teilweise neu aufgebaut sowie die entsprechenden Armaturen erneuert. Die Demontage der Bestandaggregate und Leitungen werden mit vorliegendem LV ausgeschrieben. Im westlichen Bereich der Kläranlage wird ein neuer Gasspeicher errichtet. Die erdverlegten Rohrleitungen und der Gasspeicher werden durch andere Gewerke errichtet. Vom AN des gegenständlichen LVs sind für den Anschluss des Gasspeichers die Einbauten in 2 Kondensatschächten sowie der Anschluss von den erdverlegten Leitungen auf den Gasspeicher bzw. das bestehende Gassystem auszuführen. Bevor die Arbeiten zu diesem LV beginnen erfolgen durch andere Gewerke die Demontage der kompletten Anlagentechnik, der Abbruch des Gebäudes oberhalb der Abwassergerinne, die Errichtung einer neuen Stahlhalle, die Betonsanierung der Abwassergerinne sowie die Errichtung eines neuen Schalt- und Lagerraumes innerhalb der Stahlhalle. Zusätzlich sind an mehreren Bereichen der Kläranlage Geländer (insgesamt ca. 100 m) und Treppen aus feuerverzinktem Stahl zu fertigen und montieren. - Stadtverwaltung Mayen
Neubau Kita "Am Erdwall" - Technische Gebäudeausrüstung LPH 1-9
Die Stadt Mayen plant den Neubau einer Kindertagestätte auf dem städtischen Grundstück „Am Erdwall“ in Mayen. Das Gebäude ist in Holzbauweise geplant. Aufgrund des großen Raumprogramms mit 6 Gruppen ist der Bau 2-geschossig. Die Planung sieht einen gerasterten Baukörper vor, Rastermaß 3,60 m. Der Baukörper besteht aus einem Erschließungstrakt, sowie einem horizontalen Riegel, in dem sich die restlichen Räume befinden. Neben Gruppenräumen und Nebenräumen verlangt die Belegung mit 130 Kindern ausreichend dimensionierte Verkehrsflächen und einen ausreichend dimensionierten Eingangsbereich. Die geplante „Mitte“ (Eingangsbereich, Bewegungsbereich) der Anlage bietet Raum für Versammlungen und Feste. 5 der 6 Gruppenräume haben einen direkt anschließenden Nebenraum (Intensivraum) zur Betreuung und Förderung von Kleingruppen. Im EG ist ein großer Ruheraum eingeplant und im OG ein kleinerer Ruheraum für die älteren Kinder. Im Erdgeschoss befindet sich der Bewegungsraum, im Obergeschoss ein Mehrzweckraum. Die Kita ist barrierefrei und wird mit einer Aufzugsanlage und einem Behinderten-WC ausgestattet. Die Ausrichtung aller Gruppenräume und Nebenräume erfolgt nach Osten zum Kindergarten- Freigelände. Ein Fluchtbalkon erfüllt Auflagen des Brandschutzes indem er den ersten Rettungsweg für die Aufenthaltsräume im Obergeschoss sicherstellt. Die Flachdachkonstruktion mit einer Mindestneigung von 2 bis 3% wird begrünt und verbessert dadurch die klimatischen Bedingungen im Sommerhalbjahr (Schutz vor Überhitzung). Die Küche wird als Frisch-Kochküche geplant. Alle zur Küche zugehörigen Räume wie Lager und Personal liegen unmittelbar neben der Küche. Somit hat das Personal kurze Laufwege. Die Anlieferung erfolgt über einen separaten Nebeneingang. Auch das Küchenpersonal kann diesen Eingang nutzen. Technische Ausstattung Die Beheizung erfolgt durch eine Erdwärmepumpe. Wärmeübertragung über Fußbodenheizung. Es werden dezentrale Lüftungsanlagen in den Sanitärräumen, sowie in der Frischküche vorgesehen. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Die genaue Dimensionierung muss noch erfolgen. Es ist ein Speicher mit einer Größe unter 20 kWh geplant, damit kein separater Betriebsraum notwendig ist. Der gewonnene Strom soll vor allem für die Eigenversorgung des Hauses genutzt werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die zu erbringende Planungsleistung für die Technische Gebäudeausrüstung im Umfang der Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 1 bis 8 nach HOAI. - Gräfenhainicher Wohnungsgesellschaft mbHFrist: 04. Juni
Totalunternehmerleistungen Energetische Sanierung eines Wohngebäudes - Gartenstr. 14-19, 06773 Gräfenhainichen
Die Stadt Gräfenhainichen (Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt) liegt 20 km südwestlich von Wittenberg und südöstlich von Dessau sowie nordöstlich von Bitterfeld. Die Lage am Rand der Dübener Heide ermöglicht den Bewohnern einen schnellen Zugang zu landschaftlich reizvollen Naherholungsgebieten und Freizeitmöglichkeiten, weshalb die Stadt einige Wohnattraktivität besitzt. Die Auftraggeberin ist ein wohnungswirtschaftliches Dienstleistungsunternehmen der Stadt Gräfenhainichen. Insofern werden eigene Wohnungen, Gewerbeeinheiten und Garagen in der Stadt Gräfenhainichen selbst und in den Ortsteilen bewirtschaftet. Darüber hinaus verwaltet die Auftraggeberin Wohnungen und Gewerbeeinheiten Dritter in der Stadt Gräfenhainichen und den Ortsteilen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden erhebliche Mittel in die Modernisierung und die Instandsetzung des im Eigentum befindlichen Wohnungsbestandes investiert. Der Schwerpunkt der Investitionen lag bei der Sanierung und Modernisierung auf der Senkung der Wärme- und übrigen Verbrauchskosten. Diesem Ziel folgt auch die hier gegenständliche Ausschreibung. Die Leistung umfasst die komplette Planung ab der LPH 3 gemäß §§ 34 ff. HOAI für alle Fachbereiche und für die anschließende Ausführung in serieller Bauweise. Insofern soll das Gebäude zum Objekt Gartenstraße 14-19 in Gräfenhainichen einer umfassenden energetischen Sanierung unterzogen werden. Dabei soll es zum einen zu einer deutlichen Verbesserung der Wohnqualität und zum anderen aber auch zu einem CO2 neutralen Betrieb kommen. Im Ergebnis soll ein Gebäude mit dem Standard EH 70 EE entstehen. Ziel der Maßnahme ist also die Entstehung eines modernisierten Wohngebäudes mit einem ansprechenden Erscheinungsbild, einem deutlich reduzierten Energiebedarf und in dessen Folge auch deutlich reduzierten Betriebskosten für die Bewohner. Die Gesamtmaßnahme soll dabei den Rückbau von derzeitig 5 auf 3 Geschosse und den anschließend neuen Dachaufbau umfassen. Das heißt, die Abbrucharbeiten der oberen 2 Etagen und der vorhandenen Balkonanlagen sowie die insofern erforderlichen Planungsleistungen sind ebenfalls Gegenstand des Auftrages. Im Anschluss an den Dachaufbau soll es zur Herstellung einer wärmeübertragenden Gebäudehülle kommen, wobei die vorhandene Gebäudetechnik weitgehend unberührt bleibt. Das heißt die Anlagen für die Trinkwasser- und Warmwasserversorgung sowie die Heizkörper sollen möglichst erhalten bleiben. Die Wärmeversorgung erfolgt derzeitig über Fernwärme. Es soll ein neues Lüftungssystem entstehen. Für die Durchführung dieser Arbeiten bedarf es einer gesonderten Baugenehmigung, die ebenfalls Gegenstand der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist. Der Auftraggeberin ist es wichtig zu betonen, dass es sich um eine konventionelle Sanierung mit Mineralwolldämmung handeln soll. Dabei sollen besonders nachhaltige Konstruktions- und Dämmmaterialien zum Einsatz kommen. Neue nachhaltige Fensterkonstruktionen sowie eine integrierte Gebäudetechnik runden die energetische Sanierung ab und tragen so zur Zielstellung Energieeffizienzhaus 70 EE bei. Die gewünschte konventionelle Bauweise mit einem WDVS aus Mineralwolle erfordert überwiegend handwerkliche Ausführung direkt auf der Baustelle. Vor diesem Hintergrund sind organisatorische und bauliche Maßnahmen erforderlich, um die Baustellenabläufe effizient zu gestalten. Dies ist insbesondere erforderlich, da die unteren 3 Etagen in den Wohngebäuden, die erhalten werden, wenigstens teilbewohnt bleiben und daher besondere Rücksichtnahme und eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Bewohner geboten ist. Die Auftraggeberin nimmt Fördermittel in Anspruch. Dabei ist die Inanspruchnahme unterschiedlicher Förderungen zu beachten und es sind die jeweiligen Anforderungen unbedingt zu beachten und einzuhalten. Anpassungen der bisher vorliegenden Planungen können vorgeschlagen werden, sofern die angestrebten Ziele der energetischen Sanierung mit dem Charakter Effizienzhaus 70 EE voll erfüllt werden. Bei dem zu sanierenden Objekt handelt es sich um einen Wohnblock mit mehreren Eingängen. Die Gartenstraße 14-19 wurde 1973 im damals typischen Wohnbaustil gebaut. Insofern handelt es sich um die Typenserie IW 64/0,8 Mp Brandenburg. Das Gebäude soll nach der Sanierung mit Rückbau der oberen beiden Etagen eine vermietbare Fläche von 2150 m² mit 36 Wohneinheiten umfassen. Es sind und bleiben 6 Hauseingänge. Die vorhandenen Balkonanlagen sind zurückzubauen und neu zu errichten. Die Gebäudehülle soll in konventioneller Bauweise saniert werden. Dabei sind sowohl das Dach, die Fassade und der Keller zu sanieren. Nach dem Rückbau der beiden oberen Geschosse und der vorrübergehenden Abdeckung, muss es zur Neueindeckung des Daches und zur Dämmung der obersten Geschossdecke durch geeignete energieeffiziente und nachhaltige Baustoffe kommen. Es ist keine erneute Aufstockung der zurückgebauten Geschossbereiche vorzusehen. Die Fassadensanierung ist durch Neuaufbau von Balkonen zu ergänzen. Es sind insgesamt 210 Fenster ohne Kellerfenster jedoch inklusive der Außen- und Innenfensterbänke, Rollläden und Fensteranschläge zu demontieren und anschließend zu entsorgen. Neben dem anschließend erforderlichem Trockenbau ist auch der Staubschutz für den dahinterliegenden Innenbereich zu berücksichtigen. Es wird nochmals betont, dass der Rückbau der beiden oberen Geschosse, die Herstellung eines geeigneten Unterbaus für die neue Dachabdeckung und die anschließende Installation einer Notabdichtung Gegenstand dieses Auftrages sind. Auch die Demontage der installierten Notabdichtung ist vom Auftragsumfang erfasst. Anschließend ist ein Flachdach auf der vorhandenen Betondecke zu errichten und entsprechend der Zielerreichung Energieeffizienzhaus 70 EE zu dämmen. Dabei ist die Entwässerung neu herzustellen und eine Attika zu errichten. Eine Bodenluke im Treppenhaus in wärmegedämmter, luftdichter und brandschutztechnisch geeigneter Form ist einzubauen. Der Zugang ist in geeigneter Form vorzusehen. Die Treppenhausöffnungen nach oben sind im Übrigen so zu verschließen, dass dies ebenfalls den energetischen und brandschutztechnischen Anforderungen entspricht. Es ist eine Verlängerung der bestehenden Brandschutzwand zwischen den Gebäuden im Bereich des neuen Daches vorzusehen. Die Schmutzwasserlüftungsleitungen sind über das Dach abzuführen. Die vorhandenen Kellertreppen sind einschließlich der Hauptkellertüren zurückzubauen und die Kellerbereiche sind anschließend zu verfüllen. Die Öffnungen sind mit Sichtmauerwerk zu verschließen. Entsprechend des Energiekonzeptes und der dortigen Zielstellung ist eine Kellerdeckendämmung zu liefern und zu montieren. Die 6 vorhandenen Hauseingangstüren sind einschließlich der Vordächer zu demontieren und zu entsorgen. Anschließend soll die Neumontage von Türelementen mit Glas erfolgen, die ebenfalls für die Zielerreichung Energieeffizienzhaus70 EE geeignet sind. Die Vordächer sind ebenfalls neu zu installieren. Die Hauseingangsbereiche sind mit Einlassvorrichtungen (Klingelanlagen) und beleuchteten Hauseingangsnummern zu versehen. Die Eingangsbereiche und Treppenhäuser sind mit trittfesten Dämmungen und Bodenbelägen zu versehen. Im Anschluss an die Fassadensanierung im Außenbereich sind die Bestandsgehweg-platten einschließlich Unterbau neu zu verlegen. Die vorhandenen Hausanschlüsse bleiben im Bestand, die Kellerbeleuchtung ist zu demontieren. Es sind elektrisch steuerbarer Wärmeschutz (Jalousien) sowie die Einzelraumlüfter zu installieren. Dies soll mit einem neu installierten Allgemein-Stromverteiler sowie Untermessungen in den einzelnen Wohnungen erfolgen. Es sind Beleuchtungen für die Vordächer der Eingangsbereiche vorzusehen und mit Bewegungsmeldern auszustatten. Lüftungsgeräte müssen eine hygienisch erforderliche Grundlüftung garantieren, womit auch die Durchfeuchtung der Wohnungen vermieden wird. Es sind Wohnraumlüftungskonzepte und Kellerlüftungskonzepte zu erarbeiten und umzusetzen. Die Auftraggeberin will die vorhandenen Heizkörper in den Wohnungen weiterverwenden. Allerdings sind Rücklaufverschraubungen, Heizkörperventile und Thermostatköpfe zur Realisierung des hydraulischen Abgleiches vorzusehen. Die Heizungsleitungen zwischen Fernwärmeanschluss in der Zentrale bis zu den Frischwasserstationen sind zu erneuern und zu dämmen. Trinkwasserkaltleitungen vom Hausanschluss bis zum Wasserzähler in den einzelnen Wohnungen sind zum Teil ebenfalls zu erneuern. Die Zugänge zu den Balkonen sind neu herzustellen und in diesem Zuge zu vergrößern. Darüber hinaus sind 5 neue Balkonanlagen mit jeweils 6 Balkonen in Form von Doppeltürmen sowie 2 neue Balkonanlagen mit 3 Einzelbalkonen hofseitig zu errichten. Die Entwässerung der Balkone soll oberirdisch auf dem Grundstück erfolgen. Die Bemaßung der Balkone ist mit der Auftraggeberin im Vorfeld abzustimmen. Zu planen sind die Grundleistungen der LPH 3-8 gemäß §§ 34 ff. HOAI sowie etwa erforderliche zusätzliche Leistungen. Die Planungsleistungen müssen den Anforderungen des Fördermittelgebers entsprechen und die Auftraggeberin ist bei der Kommunikation mit dem Fördermittelgeber maximal zu unterstützen. Bei den zusätzlichen Leistungen ist zur Erfüllung des EH 70 EE- Standard zu erbringen: - Prüfung und Digitalisierung der 2D Bestandspläne (Gebäude und technische Ausrüstung) - Voranalyse der Liegenschaft (Gebäude und technische Ausrüstung) - 3D Bestandsmodell - Brandschutzplanung - Statik Fassade - Statik Dach - Bauphysikalische Berechnung - Koordination externer Planer - SiGEKO - Nachweis KfW-Standard EH 70 EE (Übergabe an Auftraggeberin) Die verbliebenen Bewohner sind während der Bauphase maximal zu informieren. Bei erforderlichen vorübergehenden Räumungen oder Abwesenheiten ist frühzeitig und umfassend zu informieren. Beschwerden sind innerhalb von 24 Stunden zu beantworten bzw., sofern möglich, vollständig zu beseitigen. Die durchaus komplexe Aufgabenstellung wird eine erhöhte Vor-Ort-Präsenz der Bauleitung während der Umsetzung nach sich ziehen. Dies ist ebenfalls zu berücksichtigen. Als Kostenrahmen für die Maßnahme der Modernisierung sind insgesamt (KG 100 - 700) ca. 3.650.000,00 EUR brutto/3.067.226,89 EUR netto (Baukosten dabei: ca. 3.000.000,00 EUR brutto/2.521.008,40 EUR netto) vorgesehen. Als Kostenrahmen für den Rückbau und die vorübergehende Dacheindeckung sind 584.96,00 EUR brutto/ 491.517,64 EUR netto vorgesehen. Das Vorhaben soll sehr zügig realisiert werden. Die Ausführung ist für den Zeitraum bis 30.04.2027 vorgesehen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 27. April 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadt Schwäbisch Hall, Zentrale Vergabestelle.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.