Heinrich-Braun-Klinikum gemeinnützige GmbH
Kauf eines roboterassistierten Chirurgiesystems inklusive Abschluss eines 10jährigen Wartungsvertrages gemäß Leistungsverzeichnis
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Medizinische Spezialtechnik
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
Kauf eines roboterassistierten Chirurgiesystems inklusive Abschluss eines 10jährigen Wartungsvertrages gemäß Leistungsverzeichnis
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Heinrich-Braun-Klinikum gemeinnützige GmbH
- Veröffentlicht:
- 22. Mai 2026
- Frist:
- 22. Juni 2026
- Thema:
- Medizinische Spezialtechnik
Ausschreibungsbeschreibung
Kauf eines roboterassistierten Chirurgiesystems inklusive Abschluss eines 10jährigen Wartungsvertrages gemäß Leistungsverzeichnis
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung zum Kauf und Lieferung von Arbeitskleidung mit Logoservice und Schutzbekleidung.
Abschluss einer Rahmenvereinbarung über den Kauf und die Lieferung von Arbeits- und Schutzbekleidung inklusive Logoservice. Der Leistungsumfang umfasst handelsübliche Verbrauchs- und Gebrauchsgüter gemäß ECLASS 40-01, insbesondere Arbeitshosen, Arbeitsjacken, Schutzschuhe, Mützen und Warnwesten. Details zu den relevanten Artikeln sind im beigefügten Preisblatt der BwFPS aufgeführt. - Studierendenwerk Rostock-WismarRostock
Projektsteuerungsleistungen für den Neubau der Mensa Süd in Rostock inklusive einer Interim-Mensa
Das Studierendenwerk Rostock-Wismar vergibt Projektsteuerungsleistungen für den Neubau der Mensa Süd in Rostock inklusive einer Interim-Mensa. a) Grundleistungen der Projektsteuerung nach AHO-Heft Nr 9 Die zu vergebenden Leistungen beinhalten Projektsteuerungsleistungen im notwendigen Umfang gemäß Nr. 2 § 2 AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 9, 6. Aufl., Stand Mai 2025 (nachfolgend und in den gesamten Vergabeunterlagen auch nur „AHO-Heft Nr 9“ genannt), Projektstufen 1 bis 5, Handlungsbereiche A bis E, für den Neubau der Mensa Süd in Rostock inklusive einer Interim-Mensa. b) Besondere Leistungen Neben den Grundleistungen sind folgende Besondere Leistungen zu erbringen: aa) Fördermittelmanagement Die Leistungen nach F 12 Fördermittelmanagement gemäß Veröffentlichung des DVP (2022) bb) Vergabemanagement Sämtliche über die Grundleistungen zum Vergabemanagement (Handlungsbereich E „Verträge“) hinaus gehenden Besonderen Leistungen, die mit der Vergabe sämtlicher Leistungen (einschließlich der Objekt- und Fachplanungsleistungen und Bauleistungen) zusammenhängen (zB vertiefte Prüfungen von Nachtragsangeboten oder Mehrkosten im Vergaberecht über den Regelfall hinaus, Mitwirken bei Nachprüfungs- oder Rügeverfahren oder Widerspruchsverfahren, besondere Vertrags- oder Verhandlungsunterstützung bei komplexen Vergabekonstellationen) 2. Projektbeschreibung Die Mensa Süd ist eine Landesliegenschaft, welche 1999 neu gebaut wurde und durch das Studierendenwerk Rostock-Wismar genutzt wird. Die Mensa hat die Aufgabe, Studierende zum sozialverträglichen Preis (und im Rahmen freier Kapazitäten auch Hochschulbedienstete zum angemessenen Preis) zu versorgen. Die Mensa Süd ist die größte Mensa in Rostock mit aktuell bis zu 2.200 Portionen am Tag. Mittel- bis langfristig wird wieder mit steigenden Studierendenzahlen und daher auch wieder mehr Portionen von bis zu 2.500 Portionen am Tag gerechnet. Die Mensa Süd ist die einzige Versorgungseinrichtung für Studierende am Campus Südstadt der Universität Rostock. Sie versorgt zudem die Universitätsbibliothek im Nachbargebäude ganztägig. Sie soll auch während der Bauzeit über eine Interim-Mensa durchgängig betrieben werden. Aufgrund des Alters der Mensa und des aktuell problematischen Zustands wurde 2023 eine Machbarkeitsstudie (als Anlagen Anlage B 2-1. und Anlage B 2-2 anbei) erarbeitet. Diese zeigt neben den altersbedingten baulichen und technischen Mängeln auch erhebliche funktionale Mängel auf, so dass eine ursprünglich geplante schrittweise Sanierung nicht mehr zielführend ist. Die umfangreiche Machbarkeitsstudie belegt den Bedarf einer Vollsanierung bzw. eines Neubaus sowie die Notwendigkeit einer kurzfristigen Bereitstellung einer Interim-Lösung. Im Ergebnis bestätigt die Machbarkeitsstudie die Variante, welche die Aufstellung einer Container-Interim-Mensa auf dem Parkplatz gegenüber (B-Plan Pulverturm) mit anschließendem Neubau der Mensa am gleichen Standort vorsieht, als die wirtschaftlichste Variante. Die Wirtschaftlichkeit eines Neubaus gegenüber einer Vollsanierung ist bei der durch die Projektsteuerung zu erstellenden Antragstellung an das Land in Zusammenarbeit mit der Planung nachzuweisen. Für die Interim-Mensa werden gleiche Produktions- und Ausgabekapazitäten wie für die Mensa unterstellt. Die notwendigen Flächen für die Interim-Mensa sollen durch das Land und die Kommune zur Verfügung gestellt werden. Dazu gibt es bereits erste Vorabstimmungen. Für die Errichtung der beiden Teilprojekte: Interim-Mensa und Mensa-Neubau wurde die Bauherrenschaft an das Studierendenwerk Rostock-Wismar übertragen. Seitens des Landes wird hierfür ein Budget von 23 Mio. Euro brutto über alle Kostengruppen bereitgestellt. Das Budget ist zwingend einzuhalten. Für die Interim-Mensa wird die Anmietung einer Container-Mensa für den Zeitraum von zwei, höchstens drei Jahren unterstellt. Im Rahmen der Planung und Ausschreibung soll geprüft werden, ob und ab wann der Kauf der Container-Mensa wirtschaftlicher ist. Im Falle eines Kaufs der Interim-Mensa soll diese nach Abschluss der Maßnahme verkauft oder nachgenutzt werden. Das Projekt teilt sich in zwei Teilprojekte: - Errichtung einer Interim-Mensa - Abriss und Neubau der Mensa Süd entsprechend der erfolgten Beschreibung sowie Anlagen. Die Maßnahme soll unmittelbar nach Zuschlagserteilung begonnen werden. Die Interim-Mensa soll dabei priorisiert werden. Es wird angestrebt, die Interim-Mensa spätestens im September 2027 in Betrieb zu nehmen. Der Mensa-Neubau soll im August 2029, spätestens im August 2030 fertiggestellt werden. - Stadtverwaltung ZittauZittauFrist: 20. Aug.
Lieferung (Kauf) Anhänger Feuerwehr Zittau
Nationale Ausschreibung nach VOL/A Öffentliche Ausschreibung Vergabenr.: 034_ZIT_02-2026-0042 a) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle, zuschlagserteilende Stelle: Name und Anschrift: Stadtverwaltung Zittau Markt 1 02763 Zittau Deutschland Telefonnummer: +49 3583 752-0 Telefaxnummer: +49 3583 752193 E-Mail-Adresse: [email protected] Internet-Adresse: https://zittau.de Zuschlagserteilende Stelle: Name und Anschrift: Stadtverwaltung Zittau, Freiwillige Feuerwehr Markt 1 02763 Zittau Deutschland Telefonnummer: +49 3583-752 401 Telefaxnummer: +49 3583-752 440 E-Mail-Adresse: [email protected] Internet-Adresse: https://zittau.de b) Art der Vergabe (§ 3 VOL/A): Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung c) Angebote können abgegeben werden: schriftlich elektronisch in Textform Anschrift zur Einreichung schriftlicher Angebote: Name und Anschrift: Stadtverwaltung Zittau, Bauamt, Referat Vergabe und Abwasserangelegenheiten Sachsenstraße 14, Zimmer 204 (Vergabebüro) 02763 Zittau Deutschland Telefonnummer: +49 3583 752316 Telefaxnummer: +49 3583 752389 E-Mail-Adresse: [email protected] Internet-Adresse: www.zittau.de d) Art und Umfang sowie Ort der Leistung: : Lieferung (Kauf) von 2 PKW-Anhängern mit Tandemachse zum Transport von jeweils einem UTV inklusive Anhänger sowie von 2 PKW-Transportanhängern zum Anhängen an Fahrzeuge mit PKW-Anhängerkupplung und zum Transport von RTE-Robot + RC-Modulen Menge und Umfang: Die zu vergebene Gesamtleistung besteht aus der Lieferung von 2 PKW-Anhängern mit Tandemachse zum Transport von jeweils einem UTV inklusive Anhänger und 2 PKW-Transportanhängern zum Anhängen an Fahrzeuge mit PKW-Anhängerkupplung und zum Transport von RTE-Robot + RC-Modulen. Ort der Leistung: Stadtverwaltung Zittau Freiwillige Feuerwehr Franz-Könitzer-Straße 9/11 02763 Zittau e) Losaufteilung: Losweise Vergabe: Nein Angebote sind möglich für: die Gesamtleistung f) Nebenangebote sind nicht zugelassen g) Liefer-/Ausführungsfrist: Beginn: 07.09.2026 Ende: 30.11.2026 h) Stelle zur Anforderung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Anschrift der Stelle, bei der die Vergabeunterlagen eingesehen werden können: Anschrift: Stadtverwaltung Zittau Freiwillige Feuerwehr Franz-Könitzer-Straße 9/11 02763 Zittau i) Ablauf der Angebots- und Bindefrist: Angebote sind einzureichen bis: 20.08.2026 15:00 Ablauf der Bindefrist: 04.09.2026 j) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: keine k) Wesentliche Zahlungsbedingungen: Gemäß § 17 VOL/B. Ab dem 01.01.2020 hat die Stadtverwaltung Zittau, mit Umstellung auf die E-Rechnung, einen zentralen Rechnungseingang eingeführt. Für eine reibungslose Rechnungsbearbeitung nutzen Sie bitte für alle Rechnungsdokumente folgende Rechnungsanschrift: Stadtverwaltung Zittau Zentraler Rechnungseingang Freiwillige Feuerwehr Markt 1 02763 Zittau Weiterhin bitten wir Sie um eine elektronische Übermittlung der Rechnungen an folgende E-Mail-Adresse: [email protected] l) Unterlagen zur Eignungsprüfung: Liste der vorzulegenden Unterlagen: Ausgefülltes und unterzeichnetes Leistungsverzeichnis ausgefüllte und unterzeichnete Eigenerklärung zur Eignung Referenzliste zu mindestens 3 erbrachten vergleichbaren Leistungen aus den letzten 5 Jahren Technische Dokumentation; Fertigungs- und Prüfzertifikate (Materialnachweise, Schweißnachweise, Zulassungsunterlagen) Konformitätserklärung des Herstellers (CE- Konformität, ggf. EU DoC) Bedienungs- und Wartungsanleitungen, Sicherheitsdatenblätter Zulassungsunterlagen; Zulassungsbescheide bzw. COC/Zulassungsdokumente Anhängerzulassung nach StVZO technisches Produktblatt oder Datenblatt des Herstellers (dem Angebot zwingend beizufügen). n) Angabe der Zuschlagskriterien: Der niedrigste Preis: Nein Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien: 1 Preis (70%), 2 Technischer Wert (20%), 3 Service/ Garantie (10%) Pkw/ Transporter,Anhänger - LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)München
Kauf und Wartung eines Durchflusszytometers "MACSQuant Analyzer 16"
11. Die von Miltenyi angebotenen MACSQuant-Puffer und -Lösungen wurden zudem auf höchste Leistung und Funktionalität des MACSQuant Analyzer 16 optimiert. Die Flüssigkeitsbehälterhalter des Instruments sind mit farbcodierten LED-Anzeigen ausgestattet, welche den Nutzer bereits von weitem per Lichtsignal informieren, ob z.B. das Geräte einsatzbereit ist oder gerade Proben prozessiert, Puffer ausgetauscht oder Abfälle entfernt werden müssen. Puffer können ohne Versuchsunterbrechung gewechselt werden. Nach unserem Kenntnisstand, wird die Kombination der aufgeführten Funktionen und Nutzen aktuell durch kein anderes alleinstehendes Gerät oder durch einen anderen Anbieter geboten. IV. Alleinstellung: Abgrenzung des Miltenyi MAC SQuant Analyzer 16 zu anderen Anbietern Im Hinblick auf die geplanten Anwendungen grenzt sich der MACSQuant Analyzer 16 von ähnlichen Systemen im Wesentlichen durch folgende wichtige Eigenschaften ab: EV-Anreicherung und Analyse mit speziellen Assays, magnetischen Antikörpern, Kits und Protokollen Das Gerät verfügt nicht nur über einen 405 nm Laser, der den Nachweis besonders kleiner EVs, wie Exosomen, ermöglicht, sondern bietet auch die Möglichkeit zur schonenden Isolierung und detaillierten Analyse aller bekannten EV-Typen unter Verwendung speziell für das Gerät optimierter, Antikörper-basierter Assays und Kits. So verwendet das Miltenyi MACSPlex Exosome Kit besondere Capture Beads, an die 37 verschiedene Antikörper gekoppelt sind, welche sämtliche Unterformen von EVs erkennen. Mit diesem Kit und einem für das Gerät optimierten Protokoll können EVs aus Kulturüberständen angereichert und sofort im Express Mode des MACSQuant 16 durchflusszytometrisch analysiert werden. Für die Isolierung und Reinigung größerer Mengen von EVs bietet Miltenyi ein Verfahren an, das auf der Verwendung von Magnetic MicroBeads beruht (MACS(R)) und eine besonders schonende Anreicherung der empfindlichen EVs ermöglicht. Diese bereits auf das MACSQuant 16 abgestimmten Assays und Kits, insbesondere deren kombinierter Einsatz, stellen für das Projekt eine enorme Einsparung an Zeit und Sachmitteln dar, die andernfalls für die Etablierung dieser Anwendungen an Geräten anderer Hersteller notwendig wären. Anreicherung von Zellen über spezielle Säulen und magnetische Antikörper Das Prinzip der magnetischen Beads MACS(R) von Miltenyi, erlaubt neben EVs auch die selektive Anreicherung von Zellen, etwa Monozyten oder Makrophagen, aus Mischkulturen wie PBMC. Ziel beim Abschluss des Forschungsprojektes sind Untersuchungen zur Übertragbarkeit der an THP-1-Monozyten-Monokulturen gesammelten Ergebnisse auf das Gemisch primären Zellen aus Vollblut (PBMC). Hierfür ist der Einsatz von MACS(R)-Beads im MACSQuant Analyzer 16 vorgesehen. Die auf das Gerät abgestimmten MACS(R) Kits und Protokolle sparen wertvolle Etablierungszeit und Sachmittel. Fazit: Die Kombination der oben aufgeführten, funktionellen Eigenschaften in einem einzelnen Gerät macht den MACSQuant-Analyzer-16 einzigartig auf dem Markt. Das Gerät mit den darauf abgestimmten Anwendungen (Antikörper, Kits etc.) gewährleistet eine bestmögliche Vergleichbarkeit und Reproduzierbarkeit der damit gewonnenen Forschungsergebnisse, auch mit einem anderen, beim Kooperationspartner Bundeswehr vorhandenen MACSQuant-Analyzer-10, als Voraussetzung für die fristgerechte Durchführung des umfangreichen Arbeitsprogrammes im Forschungsvorhaben, wie beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beantragt und gemäß Zuwendungsbescheid vom 30.03.2026 bewilligt. Der Kauf eines oder möglicherweise mehrerer anderer Geräte, die diese Anwendungen abdecken, kommt daher für uns nicht in Frage. V. Rechtliche Würdigung Die dargestellten Alleinstellungsmerkmale spiegeln den in § 14 Absatz 4 Nr. 2 b) VgV aufgeführten Ausnahmetatbestand wider. Kein anderes Produkt am Markt vermag das vom LMU Klinikum zwingend benötigte Anforderungsprofil auch nur im Ansatz erfüllen. Einzig das Durchflusszytometers "MACSQuant Analyzer 16" von der Firma Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG bietet die zuverlässigen Erfassung besonders kleiner EVs (z.B. Exosomen), inklusive sämtlicher Unterformen von EVs, sowie die erforderliche schonende Isolierung, Anreicherung und sofortige Analyse von EV´s aus Kulturüberständen, um darin enthaltene microRNAs untersuchen zu können. Damit verbunden ist die zwingend erforderliche Anreicherung von Zellen und ihrer Subpopulationen aus Mischkulturen, um diese einer differentiellen Analyse unterziehen zu können. Es bietet zudem die Möglichkeit, Untersuchungen zur Übertragbarkeit der Resultate aus THP-1-Monozyten-Monokulturen auf primäre, humane Zellen aus Vollblut (PBMC) durchzuführen. Uns ist kein anderes am Markt verfügbare Gerät bekannt, das jede dieser für uns unerlässlichen Anforderungen erfüllen könnte. Ergänzend zu der Ausnahme von der Ausschreibungspflicht aus Gründen der Alleinstellung kommt der Ausschlussgrund der Forschung nach § 116 Absatz 1 Nr. 2 GWB zum Tragen. Im vorliegenden Projekt handelt es sich um Grundlagenforschung: diese umfasst experimentelle oder theoretische Arbeiten, die in erster Linie dem Erwerb neuen Grundlagenwissens dienen und keine direkten kommerziellen Anwendungsmöglichkeiten erkennen lassen. Die Ergebnisse werden publiziert und kommen der Allgemeinheit zugute. Dem Zuwendungsgeber steht somit ein nicht ausschließliches Nutzungsrecht zu, womit die Voraussetzungen des § 116 Absatz 1 Nr. 2 GWB vorliegen. Eine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung gibt es nicht. Darüber hinaus ist der mangelnde Wettbewerb nicht das Ergebnis einer künstlichen Einschränkung der Auftragsparameter. Die Anschaffung wurde noch nicht getätigt und wird erst bei beschwerdefreiem Verlauf der Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgen. - Medizinische Hochschule HannoverHannoverFrist: 17. Aug.
MHH - Rahmenvereinbarung zum bedarfsorientierten Austausch von Endoskopie-Systemen inklusive Servicevereinbarung in der Gastroenterologie der Medizinischen Hochschule (MHH)
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) betreibt als leistungsstarkes Zentrum der Supramaximalversorgung eine hochfrequentierte gastroenterologische Endoskopie. Das dortige Aufgabenspektrum umfasst das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Endoskopie auf internationalem Spitzenniveau. Dazu gehören unter anderem hochkomplex gesteuerte Eingriffe wie die endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP), die Cholangioskopie, der endoskopische Ultraschall (EUS) sowie komplexe Geweberesektionen (EMR/ESD). Aus dem Jahr 2024 sind hierzu folgende Untersuchungszahlen bekannt: Videogastroskopien: 5795 Video-Koloskopien: 2336 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP): 1050 EndoSono: 347 Gesamtuntersuchungen 2024: 9528 Eine lückenlose, technisch einwandfreie und hochauflösende Bildgebung ist hierbei die fundamentale Voraussetzung für die Patientensicherheit und die präzise klinische Steuerung. Um diesen hohen Versorgungsstandard nachhaltig zu sichern, sind je nach Ausgangslage, Ergänzungs- und/oder Ersatzbeschaffungen moderner Endoskopie-Türme sowie des dazugehörigen Instrumentariums zwingend erforderlich. Ein Großteil der aktuell genutzten Endoskop-Technik im Bereich ist technisch überaltert. Sie entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Bildqualität sowie modernen Hygiene- und Aufbereitungsstandards. Der Austausch der Altsysteme ist zur Vermeidung von Ausfallzeiten und zur Aufrechterhaltung des täglichen Untersuchungsbetriebs unumgänglich. Im Zuge der aktuell geplanten Ausschreibung ist ein nahezu vollständiger Austausch des Endoskopiegeräte-Parks erforderlich; ca. 95 % der vorhandenen Endoskope müssen durch Neugeräte sukzessiv ersetzt werden. Zwingende logistische und funktionelle Vorgabe des Betreibers ist es, dass sämtliche Endoskope über alle Untersuchungsräume hinweg vollkommen flexibel und uneingeschränkt kompatibel einsetzbar sein müssen. Ein täglicher, reibungsloser Wechsel des Instrumentariums zwischen den Räumen muss garantiert sein. In der Bestandsstruktur ist ein nicht unerheblicher Teil der verbleibenden Lichtquellen und Videoprozessoren von einem Hersteller (Olympus). Die Systeme sollen grundsätzlich im Betrieb verbleiben. Ein paralleler, herstellerübergreifender Mischbetrieb für gleichartige Untersuchungen innerhalb der Abteilungsstruktur ist aus prozessualen, wirtschaftlichen und qualitativen Gründen nicht zweckmäßig. Ein solcher Mischbetrieb würde zu erhöhten Anforderungen und Aufwendungen bei der Instrumentenaufbereitung inkl. Logistikkonzept zur Bereitstellung jeweils kompatibler Endoskope im Patientenbetrieb sowie der Wartungs- und Instandsetzungssteuerung führen und auch den Schulungsaufwand für das Personal massiv erhöhen. Um den Wettbewerb im Vergabeverfahren vollumfänglich zu wahren, steht diese Ausschreibung ausdrücklich auch alternativen Herstellern und Anbietern offen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Angebot den vollständigen Austausch der gesamten Systemlandschaft (inklusive der verbleibenden Olympus-Komponenten) umfasst, um die geforderte technologische Homogenität und die lückenlose Kompatibilität über alle Untersuchungsräume hinweg zu gewährleisten. Alternativanbietern wird im Rahmen des Angebots die Möglichkeit eingeräumt, die vorhandene Bestandstechnik (Prozessoren, Lichtquellen, Absauggeräte, etc. sowie die restlichen Endoskope) im Sinne einer Altgeräte-Inzahlungnahme (Trade-In-Modell) wertmindernd anzurechnen und zu übernehmen. Das Vergabeverfahren sieht aus diesem Grund zwei alternative Preisvarianten vor: Variante 1 - Erweiterung im Bestand Variante 2 - Systemwechsel mit der Möglichkeit einer Inzahlungnahme von Altgeräten, um eine herstellerbezogene Standardisierung in der Klinik zu gewährleisten. Die Wirtschaftlichkeit in der Gesamtbetrachtung bei der Auswahl einer Option ist selbstredend das entscheidende Merkmal für die spätere Zuschlagsentscheidung bzw. Wahl der Variante. Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung, beinhalten grundsätzlich alle Maßnahmen zur Lieferung, Terminabsprache, Inbetriebnahme, Einweisung gemäß gesetzlichen Vorgaben vor Ort und falls erforderlich, aller gesetzlichen Abnahmeprüfungen durch Aufsichtsbehörden, etc. Die Vergabestelle geht davon aus, dass der Bieter aufgrund seiner fachlichen Expertise und Marktkenntnis in der Lage ist, das zur vollständigen und funktionsfähigen Umsetzung der ausgeschriebenen Leistung erforderliche Zubehör sowie ergänzende Komponenten eigenständig zu identifizieren und im Angebot zu berücksichtigen, auch wenn diese nicht ausdrücklich im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Sämtliche zur Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems erforderlichen Komponenten, Zubehörteile und Leistungen sind durch den Bieter vollständig anzubieten und in die Kalkulation einzubeziehen. Ein gesonderter Vergütungsanspruch für solche zur Funktionsfähigkeit erforderlichen, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführten Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer schuldet die vollständige Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems im Sinne eines betriebsbereiten und zweckentsprechend nutzbaren Zustandes. Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistung erfolgt nach § 119 Abs. (3) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im offenen Verfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 15 und § 21 Vergabeverordnung (VgV). - Medizinische Hochschule HannoverHannoverFrist: 17. Aug.
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Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) betreibt als leistungsstarkes Zentrum der Supramaximalversorgung eine hochfrequentierte gastroenterologische Endoskopie. Das dortige Aufgabenspektrum umfasst das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Endoskopie auf internationalem Spitzenniveau. Dazu gehören unter anderem hochkomplex gesteuerte Eingriffe wie die endoskopisch-retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP), die Cholangioskopie, der endoskopische Ultraschall (EUS) sowie komplexe Geweberesektionen (EMR/ESD). Aus dem Jahr 2024 sind hierzu folgende Untersuchungszahlen bekannt: Videogastroskopien: 5795 Video-Koloskopien: 2336 Endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP): 1050 EndoSono: 347 Gesamtuntersuchungen 2024: 9528 Eine lückenlose, technisch einwandfreie und hochauflösende Bildgebung ist hierbei die fundamentale Voraussetzung für die Patientensicherheit und die präzise klinische Steuerung. Um diesen hohen Versorgungsstandard nachhaltig zu sichern, sind je nach Ausgangslage, Ergänzungs- und/oder Ersatzbeschaffungen moderner Endoskopie-Türme sowie des dazugehörigen Instrumentariums zwingend erforderlich. Ein Großteil der aktuell genutzten Endoskop-Technik im Bereich ist technisch überaltert. Sie entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen an die Bildqualität sowie modernen Hygiene- und Aufbereitungsstandards. Der Austausch der Altsysteme ist zur Vermeidung von Ausfallzeiten und zur Aufrechterhaltung des täglichen Untersuchungsbetriebs unumgänglich. Im Zuge der aktuell geplanten Ausschreibung ist ein nahezu vollständiger Austausch des Endoskopiegeräte-Parks erforderlich; ca. 95 % der vorhandenen Endoskope müssen durch Neugeräte sukzessiv ersetzt werden. Zwingende logistische und funktionelle Vorgabe des Betreibers ist es, dass sämtliche Endoskope über alle Untersuchungsräume hinweg vollkommen flexibel und uneingeschränkt kompatibel einsetzbar sein müssen. Ein täglicher, reibungsloser Wechsel des Instrumentariums zwischen den Räumen muss garantiert sein. In der Bestandsstruktur ist ein nicht unerheblicher Teil der verbleibenden Lichtquellen und Videoprozessoren von einem Hersteller (Olympus). Die Systeme sollen grundsätzlich im Betrieb verbleiben. Ein paralleler, herstellerübergreifender Mischbetrieb für gleichartige Untersuchungen innerhalb der Abteilungsstruktur ist aus prozessualen, wirtschaftlichen und qualitativen Gründen nicht zweckmäßig. Ein solcher Mischbetrieb würde zu erhöhten Anforderungen und Aufwendungen bei der Instrumentenaufbereitung inkl. Logistikkonzept zur Bereitstellung jeweils kompatibler Endoskope im Patientenbetrieb sowie der Wartungs- und Instandsetzungssteuerung führen und auch den Schulungsaufwand für das Personal massiv erhöhen. Um den Wettbewerb im Vergabeverfahren vollumfänglich zu wahren, steht diese Ausschreibung ausdrücklich auch alternativen Herstellern und Anbietern offen. Voraussetzung hierfür ist, dass das Angebot den vollständigen Austausch der gesamten Systemlandschaft (inklusive der verbleibenden Olympus-Komponenten) umfasst, um die geforderte technologische Homogenität und die lückenlose Kompatibilität über alle Untersuchungsräume hinweg zu gewährleisten. Alternativanbietern wird im Rahmen des Angebots die Möglichkeit eingeräumt, die vorhandene Bestandstechnik (Prozessoren, Lichtquellen, Absauggeräte, etc. sowie die restlichen Endoskope) im Sinne einer Altgeräte-Inzahlungnahme (Trade-In-Modell) wertmindernd anzurechnen und zu übernehmen. Das Vergabeverfahren sieht aus diesem Grund zwei alternative Preisvarianten vor: Variante 1 - Erweiterung im Bestand Variante 2 - Systemwechsel mit der Möglichkeit einer Inzahlungnahme von Altgeräten, um eine herstellerbezogene Standardisierung in der Klinik zu gewährleisten. Die Wirtschaftlichkeit in der Gesamtbetrachtung bei der Auswahl einer Option ist selbstredend das entscheidende Merkmal für die spätere Zuschlagsentscheidung bzw. Wahl der Variante. Leistungen gemäß Leistungsbeschreibung, beinhalten grundsätzlich alle Maßnahmen zur Lieferung, Terminabsprache, Inbetriebnahme, Einweisung gemäß gesetzlichen Vorgaben vor Ort und falls erforderlich, aller gesetzlichen Abnahmeprüfungen durch Aufsichtsbehörden, etc. Die Vergabestelle geht davon aus, dass der Bieter aufgrund seiner fachlichen Expertise und Marktkenntnis in der Lage ist, das zur vollständigen und funktionsfähigen Umsetzung der ausgeschriebenen Leistung erforderliche Zubehör sowie ergänzende Komponenten eigenständig zu identifizieren und im Angebot zu berücksichtigen, auch wenn diese nicht ausdrücklich im Leistungsverzeichnis aufgeführt sind. Sämtliche zur Gewährleistung der vollständigen Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems erforderlichen Komponenten, Zubehörteile und Leistungen sind durch den Bieter vollständig anzubieten und in die Kalkulation einzubeziehen. Ein gesonderter Vergütungsanspruch für solche zur Funktionsfähigkeit erforderlichen, jedoch nicht ausdrücklich aufgeführten Leistungen besteht nicht. Der Auftragnehmer schuldet die vollständige Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems im Sinne eines betriebsbereiten und zweckentsprechend nutzbaren Zustandes. Die Vergabe der ausgeschriebenen Leistung erfolgt nach § 119 Abs. (3) des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) im offenen Verfahren zum Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen gemäß § 15 und § 21 Vergabeverordnung (VgV).
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 22. Juni 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
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