Ausschreibungsbeschreibung
Der Landkreis Karlsruhe plant im Zuge der Neugestaltung des Landratsamtareals u.a. die Errichtung eines neuen Dienstgebäudes als Ersatz der bisherigen Bebauung am Standort Beiertheimer Allee 2 in Karlsruhe. Zukünftig sollen an diesem Standort mehrere Dienststellen zusammengefasst werden und eine zukunftsweisende Neubebauung für den Landkreis Karlsruhe für ca. 1.000 Mitarbeiter.innen entstehen. Die Nutzung des Neubaus ist u.a. vorgesehen mit öffentlichen Servicebereichen des Landratsamtes Karlsruhe, öffentlichen Konferenzbereichen, Büroräumen, einem Betriebsrestaurant, Seminar- und Schulungsbereichen für externe Mieter, einer öffentlichen Tiefgarage, Solzialräumen, Nebenräumen, eine Kindertagesstätte und eine Berufsschule in Sondereigentum. Das Gebäude besitzt einen L-förmigen Grundriss mit seiner größten Ausdehnung in Ost-West-Richtung (unterirdisch) über alles von ca. 147m und einer Länge in Nord-Süd-Richtung von ca. 87m. Dieser Grundrissplot erstreckt sich unterirdisch bis in das 2. Untergeschoss und oberirdisch bis in das 4.Obergeschoss (Bereiche Flachbau). Ab dem 5. Obergeschoss wird das Gebäude auf den Hochhausgrundriss reduziert, der sich etwa im Zentrum des L-förmigen Flachbaus befindet und einen rechteckigen Grundriss von ca. 26,6m x 34,7m aufweist. Der Hochhausgrundriss wird bis in das 23. Obergeschoss geführt, womit das Gebäude dann eine Höhe von 89,90m aufweist. Die Leistung beinhaltet die Tief- und Landschaftsbauarbeiten des Neubaus Landratsamt Karlsruhe auf unterbauten und nicht unterbauten Flächen sowie den Anschluss ans Gebäude. Die Arbeiten beinhalten die Herstellung und Wiederherstellung der Gehwege in der Kriegs- und Badenwerkstraße. Anschließend an die Gebäudefassade sind in der Kriegsstraße Gräserbeete geplant. Die Badenwerkstraße wird mit zwei Hochbeeten, an die Fassade angrenzende Staudenbeete und Wiesenflächen begrünt. Anfallendes Regenwasser wird hier über Filtersubstratrinnen oder die Grünflächen versickert. Die Platzfläche des Vorplatzes wird mit Betonpflaster ausgepflastert. Abgerundeten und mit Wiese angesäte Baumquartiere für Neu- und Bestandsbäume sowie daran anschließendes Rasenfugenpflaster brechen die Pflasterfläche auf. Das Schienendenkmal und der Brunnen bleiben bestehen und sind während der Bauzeit zu schützen. Der Höhenunterschied zur Beiertheimer Allee wird mittels Winkelstützelementen und zwei Treppen aus Betonfertigteilen abgefangen. Zum Gebäudeeingang führt die Magistrale, welche unterbaut ist und mit gebunden verlegten Nagelfuh-Platten befestigt wird. Hier wird zudem ein Wassertisch aus Betonfertigteilen eingebaut und angeschlossen, ein überpflasterbares Baumquartier hergestellt sowie eine Sitzbank als Massivholzstamm eingebaut. Hieraus ergeht folgender wesentlicher Leistungsumfang: • ca. 3.800m² Betonpflaster - & platten • ca. 550m² Rasenfugenpflaster • ca. 660m² Nagefluh-Platten, gebunden verlegt • ca. 430m Fassadenrinnen • ca. 100m Filtersubstratrinne • ca. 2.400m² Rasen- und Wiesenansaat • ca. 180m² Stauden- und Gräserbeete • 2 Hochbeete (ca. 65m²) mit Stahleinfasung • 21 Baumpflanzungen • Einbau eines Wassertischs aus Naturstein auf unterbauter Fläche • Einbau von Rundbänken, einem Sitzblock aus Douglasie und weiteren Ausstattungsgegenständen, wie Abfalleimer, Poller, Fahnenmasten, Fahrradbügel