Landesamt für UmweltMainz
Instandsetzung Betonsockel des Schöpfwerks Eisenhüttenstadt
Das Landesamt für Umwelt beabsichtigt den Betonsockel des Schöpfwerks Eisenhüttenstadt durch Herstellung einer carbonbewehrten Vorsatzschale umfassend zu sanieren. Hierzu sind die bei mehreren Sanierungsgängen aufgebrachten Farb-, Spachtel- und Mörtelschichten flächig abzufräsen und teilweise tiefere Mörtelauffüllungen auszustemmen. Ansch...
Betonsanierung
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Landesamt für Umwelt
- Veröffentlicht:
- 02. August 2026
- Frist:
- 28. August 2026
- Thema:
- Betonsanierung
- Bauobjekt:
- Pumpwerk / Hebewerk
Bauobjekt-Klassifikation
- Pumpwerk / HebewerkHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
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Das Landesamt für Umwelt beabsichtigt den Betonsockel des Schöpfwerks Eisenhüttenstadt durch Herstellung einer carbonbewehrten Vorsatzschale umfassend zu sanieren. Hierzu sind die bei mehreren Sanierungsgängen aufgebrachten Farb-, Spachtel- und Mörtelschichten flächig abzufräsen und teilweise tiefere Mörtelauffüllungen auszustemmen. Anschließend erfolgt Trockeneisstrahlen der dann freiliegenden Betonflächen. Auf dieser teilweise sehr unebenen Oberfläche erfolgt dann der Auftrag von Haftbrücke und Reprofilierungsbeton als Vorbereitung für die Gitterbewehrung. Auf die Anwendung von Sandstrahl-, Hochdruckwasserstrahl- oder ähnlichen Verfahren wird verzichtet. Denn das direkt unter der Bearbeitungsfläche liegende Gewässer darf nicht verschmutzt werden. Die Gitterbewehrung ist durch das CARBOrefit-System oder ein gleichwertiges Systeme zu realisieren. Das Schöpfwerk ist laufend in Betrieb. Das gilt auch während der Ausführungszeit für die hier beschriebenen Leistungen. Besonderes Augenmerk im Betrieb muss der automatisch fahrenden Rechenreinigungsanlage auf der Wasserseite des Gebäudes gelten. Diese ist teilweise manuell durch den AG bedienbar. Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der Baubeschreibung, zu finden in den Vergabeunterlagen.
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Dazu sind bei der Ermittlung der Vorzugsvariante Lebenszykluskosten und Klimawirkung mit zu berücksichtigen, insbesondere sind CO2-Schattenpreise zu ermitteln. Hierbei sind auch die Vorgaben des Niedersächsischen Gesetzes zur Förderung des Klimaschutzes und zur Minderung der Folgen des Klimawandels (Niedersächsisches Klimagesetz - NKlimaG) und der niedersächsischen Verwaltungsvorschriften zur nachhaltigen Beschaffung (VV-NB) zu berücksichtigen. Eine DGNB-zertifizierte nachhaltige Zero-Emission-Baustelle wird angestrebt. Zur Verkürzung der Bauzeit und Vereinfachung von Betrieb und Unterhaltung sind Überlegungen hinsichtlich modularer Bauweise und Verwendung von Fertigbauteilen anzustellen. Die in Rede stehenden Leistungen werden in zwei Lose aufgeteilt und nach Abschluss des Verfahrens aus Finanzierungsgründen leistungsphasenweise beauftragt. Geplant ist zunächst die Beauftragung der Leistungsphasen 1 und 2 (Vorplanung), sowie bei Vorliegen der Finanzierungszusage der Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfs- und Genehmigungsplanung). Eine rechtskräftige Genehmigung ist für 2029 anzustreben. Los 1 "Umweltplanung" umfasst die umweltplanerischen Leistungen, die für einen Planfeststellungsantrag mit UVP-Pflicht notwendig sind. Die Leistungen werden aufgrund der vielfältigen Betroffenheiten von Schutzgebieten und -gütern der Honorarzone 3 zugeordnet. Der genaue Umfang optionalen und der besonderen Leistungen wird in der Verhandlungsphase festgelegt. Aktuell laufen erste Abstimmungen mit den unteren Naturschutzbehörden (Landkreis und Biosphärenreservatsverwaltung) zu den voraussichtlich notwendigen Kartierungen und zum Untersuchungsumfang. 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Die endgültige Festlegung des Leistungsumfangs erfolgt in der Verhandlungsphase. Ein Abruf der optionalen Leistungen erfolgt leistungsphasenweise für jede Leistung gesondert schriftlich durch den Auftraggeber. Hierbei behält sich der Auftraggeber die Option vor, die optionalen Leistungen einzeln oder nicht abzurufen. Ein Anspruch auf Abschluss weiterführender Verträge nach Beendigung einer Leistungsphase für die folgende Leistungsphase besteht nicht. Zudem behält sich der Auftraggeber vor (optional), den Auftragnehmer mit den in der HOAI 2021 aufgeführten Besonderen Leistungen der jeweiligen Leistungsphasen zu beauftragen, wenn diese erforderlich sind, um das Planungsziel zu erreichen. Das Vergabeverfahren wird im Amtsblatt der Europäischen Union und auf dem Vergabeportal des Landes Niedersachsen unter https://vergabe.niedersachsen.de veröffentlicht. Es wird ein voll-elektronisches zweistufiges EU-Vergabeverfahren durchgeführt. 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Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 28. August 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Landesamt für Umwelt.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.