Klinikum Garmisch-Partenkirchen GmbHGarmisch-PartenkirchenTED
Installation und Inbetriebnahme OP-Tisch-Systeme
Zielsetzung dieses Vergabeverfahrens ist die Beschaffung, Installation und Inbetriebnahme mehrerer OP-Tisch-Systeme für den Zentral-OP des Klinikum Garmisch-Partenkirchen am Standort Garmisch-Partenkirchen. Der Auftragnehmer übernimmt die komplette Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen und die Projektverantwortung mit folgenden Inhal...
Medizintechnik, Medizinische Spezialtechnik
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Klinikum Garmisch-Partenkirchen GmbH
- Veröffentlicht:
- 20. August 2026
- Frist:
- 18. September 2026
- Thema:
- Medizintechnik
Ausschreibungsbeschreibung
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Zielsetzung dieses Vergabeverfahrens ist die Beschaffung, Installation und Inbetriebnahme mehrerer OP-Tisch-Systeme für den Zentral-OP des Klinikum Garmisch-Partenkirchen am Standort Garmisch-Partenkirchen. Der Auftragnehmer übernimmt die komplette Ausführung der ausgeschriebenen Leistungen und die Projektverantwortung mit folgenden Inhalten: - Klärung der Installationsvoraussetzungen - Mitwirkung bei der Feststellung der baulichen Anforderungen zur Aufnahme der neuen Systeme - Vorlage von Planungsunterlagen zur Installation der Systeme - Fachgerechte Demontage und optionale Rücknahme/Ankauf der bestehenden Tische nebst Zubehör. - Vorbereitung der Installation, Einbringung der Systeme und Durchführung der Installation - Einbau/Integration in die vorhandene Systemumgebung - Einarbeitung und Training des Personals - Inbetriebnahme, Systemtest, Unterstützung im Probebetrieb, funktionelle, sicherheitstechnische Abnahme und Übergabe an die Klinik - Service, Wartung und Pflege der Systeme während und nach der Gewährleistungszeit mit einer Laufzeit von 10 Jahren. Die Montage- und Installationseistungen sind voraussichtlich im Zeitraum 09.11.2026 - 13.11.2026 zu erbringen. Die Montage- und Installationseistungen müssen bis spätestens 18.12.2026 abgeschlossen sein. "Optional" bzw. als Eventualposition gekennzeichnete Positionen (siehe Leistungsverzeichnis Kapitel 1.3) können vom Auftraggeber auch nach der Zuschlagserteilung und innerhalb des Gewährleistungszeitraums zu den angebotenen Konditionen beauftragt werden. Eine Abnahmeverpflichtung für optional gekennzeichnete Positionen besteht nicht. Im Weiteren wird auf die Leistungsbeschreibung, die Leistungsverzeichnisse und den Liefervertrag verwiesen.
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Sachverhalt Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung von 18 stationären OP-Tischsäulen als Ersatz für die im Jahr 2007 beschafften und zwischenzeitlich abgekündigten Bestandsgeräte des am LMU Klinikum vorhandenen Baxter-OP-Tischsystems. Die 18 betroffenen stationären OP-Tischsäulen haben das Ende ihres Produktlebenszyklusses erreicht und sind seitens des Herstellers "Out of Service". Eine reguläre Ersatzteilversorgung und ein Herstellerservice stehen für diese Geräte nicht mehr zur Verfügung. Ein dauerhaft sicherer und wirtschaftlicher Weiterbetrieb dieser Säulen ist daher nicht mehr gewährleistet. Der konkrete Beschaffungsbedarf beschränkt sich ausschließlich auf diese 18 stationären OP-Tischsäulen. Die übrigen wesentlichen Komponenten des bestehenden OP-Tischsystems - insgesamt verfügt das LMU Klinikum 57 dieses OP-Tischsystems einer einheitlichen Systemlandschaft - hierzu gehören insbesondere mobile OP-Tischsäulen, OP-Tischplatten, Lagerungs- und Transportsysteme sowie vorhandenes OP-Tischzubehör - sind weiterhin funktionsfähig und sollen aus wirtschaftlichen, technischen und nachhaltigkeitsbezogenen Gründen weiterverwendet werden. Ziel der Beschaffung ist daher ausdrücklich kein vollständiger Austausch der 57 vorhandenen OP-Tischsysteme, sondern eine gezielte Ersatzbeschaffung der nicht mehr servicefähigen stationären Säulen unter vollständiger bzw. weitestgehender Weiterverwendung der vorhandenen Systemkomponenten. III. Bedarf Die vorhandene Systemlandschaft umfasst stationäre und mobile OP-Tischsäulen, OP-Tischplatten unterschiedlicher Generationen, Lagerungs- und Transportsysteme, Shuttles, Sondertischplatten sowie umfangreiches herstellerspezifisches OP-Tischzubehör. Die einzelnen Komponenten sind technisch aufeinander abgestimmt und ermöglichen eine flexible Nutzung innerhalb der verschiedenen Operationssäle sowie teilweise auch einen standort- und bereichsübergreifenden Einsatz. Im LMU Klinikum besteht ein rollierendes System des Pflegepersonals insbesondere im OP-Bereich, um dem Ausfall fest eingeplanter Operationen aufgrund technischer oder personeller Ausfälle entgegenwirken zu können. Um dieses einheitliche Redundanz- und Ausfallmanagementkonzept in der Praxis leben zu können, ist eine einheitliche Systemlandschaft insbesondere bei den OP-Tischen zwingend erforderlich, um eine kurzfristige Verlegung des Eingriffs, die Nutzung eines Ersatzgerätes aus anderen OP´s oder einen Personalwechsel während des OP-Betriebes durchführen zu können und generell eine standortübergreifende Personaldisposition ermöglichen zu können. Nicht zuletzt ist eine einheitliche Systemlandschaft bei den OP-Tischen erforderlich, um die Komplexität des Hygienemanagements zu reduzieren und die Betriebssicherheit und Verfügbarkeit durch ein einheitliches Wartungskonzept zu erhöhen. Von den vorhandenen Systemkomponenten haben 18 stationäre OP-Tischsäulen aus dem Jahr 2007 das Ende ihres Produktlebenszyklus erreicht und sind seitens des Herstellers abgekündigt bzw. "Out of Service". Aufgrund der eingestellten Serviceleistungen und der nicht mehr gewährleisteten Ersatzteilversorgung können diese Säulen nicht mehr dauerhaft sicher und wirtschaftlich betrieben werden. Sie stellen damit den konkreten und technisch begründeten Erneuerungsbedarf der vorliegenden Beschaffung dar. Die übrigen wesentlichen Komponenten des bestehenden OP-Tischsystems, insbesondere die mobilen OP-Tischsäulen, OP-Tischplatten, Lagerungs- und Transportsysteme sowie das vorhandene Zubehör, sind weiterhin funktionsfähig und können wirtschaftlich weiter genutzt werden. Ein Austausch dieser Komponenten ist weder aufgrund ihres technischen Zustands erforderlich noch aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll. Der Beschaffungsgegenstand wurde daher bewusst und bedarfsgerecht auf den Ersatz der 18 nicht mehr servicefähigen stationären OP-Tischsäulen begrenzt. Ziel ist es, die bestehende Systemlandschaft und deren Kompatibilität zu erhalten und gleichzeitig die weiterhin nutzbaren Bestandteile des vorhandenen Systems weiterzuverwenden. Dadurch können unnötige Ersatzinvestitionen vermieden und die vorhandenen technischen und wirtschaftlichen Ressourcen nachhaltig genutzt werden. Die neu zu beschaffenden stationären OP-Tischsäulen müssen vollständig mit der im Klinikum vorhandenen Baxter-Systemlandschafts-Komponenten kompatibel sein. Dies betrifft insbesondere die vorhandenen mobilen OP-Tischsäulen, OP-Tischplatten unterschiedlicher Generationen, Lagerungs- und Transportsysteme, Shuttles, Sondertischplatten sowie das vorhandene herstellerspezifische OP-Tischzubehör. Die vollständige technische Kompatibilität ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass die weiterhin funktionsfähigen Bestandteile der bestehenden Infrastruktur auch nach dem Austausch der 18 abgekündigten stationären OP-Tischsäulen weiter genutzt und miteinander kombiniert werden können.Rahmenvereinbarung für mobile OP-Tisch-Säulen inkl. Zubehör für die Helios Kliniken GmbH
Helios Klinikum Berlin-Buch GmbHBerlinDie Helios Kliniken GmbH schreibt im Rahmen dieses Verfahrens eine Rahmenvereinbarung und einen Konditionenvertrag über die Lieferung von OP-Tisch-Säulen inkl. Zubehör für die Standorte der Helios Kliniken in Deutschland über eine Laufzeit von drei Jahren aus. Die Kliniken sind abrufberechtige Klinikstandorte und nach Abruf Auftraggeber der einzelnen Bestellungen (Abrufe) aus der Rahmenvereinbarung. Es wird eine Rahmenvereinbarung sowie ein Konditionenvertrag nach dem in den Vergabeunterlagen enthaltenen Musterverträgen abgeschlossen. Für Abrufe der zu erwartenden Abnahmemenge in 2026 (260410_LV_OP-Tische Arbeitsblatt A1-LV Spalte G), die bis zum 03.08.2026 eingehen, gelten folgende Bedingungen: - Lieferung und Inbetriebnahme bis: 30.10.2026 Mengen OP-Tischsysteme: Mindestmenge: 49 ST Bedarfsmenge: 96 ST Höchstmenge: 125 ST
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 18. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Klinikum Garmisch-Partenkirchen GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.