Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft BelgiensEupenTED
Honorarvertrag für architektonische Raumanalyse für Schulen „Raumkonzepte für Schulen nachhaltig entwickeln.“
Durchführung einer systematischen Potenzialanalyse an Schulen zur Bewertung vorhandener Ressourcen und Identifizierung dringender Bedarfe. Ziel ist es, auf schwankende Schülerzahlen zu reagieren und eine funktionierende Schulinfrastruktur sicherzustellen, ohne unmittelbar bauliche Maßnahmen einzuleiten.
Architektur
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Inhalt auf einen Blick
Durchführung einer systematischen Potenzialanalyse an Schulen zur Bewertung vorhandener Ressourcen und Identifizierung dringender Bedarfe. Ziel ist es, auf schwankende Schülerzahlen zu reagieren und eine funktionierende Schulinfrastruktur sicherzustellen, ohne unmittelbar bauliche Maßnahmen einzuleiten.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
- Veröffentlicht:
- 11. März 2026
- Frist:
- 23. April 2026
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
Durchführung einer systematischen Potenzialanalyse an Schulen zur Bewertung vorhandener Ressourcen und Identifizierung dringender Bedarfe. Ziel ist es, auf schwankende Schülerzahlen zu reagieren und eine funktionierende Schulinfrastruktur sicherzustellen, ohne unmittelbar bauliche Maßnahmen einzuleiten.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
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453/ Frieda-Kahlo-Schule Neubau, Freianlagenplanung
Der Landschaftsverband Rheinland beabsichtigt die Leistungen Freianlagenplanung für den Neubau für die 2,5-zügige Frida-Kahlo-Förderschule mit dem Förderschwerpunkt körpermotorische Entwicklung (KME) für ca. 280 Schüler*innen am Standort Sankt Augustin zu vergeben. Das bestehende Schulgebäude am Standort Arnold-Janssen-Str. 25a wurde aufgrund der kontinuierlich steigenden Schülerzahlen mehrfach baulich erweitert, seit 2002 wird ein zusätzlicher Interim-Standort in Bonn-Vilich betrieben. Der Rückbau des Bestandsgebäudes und einen Zusammenführung der beiden Schulstandorte am Standort Sankt Augustin wurde von den Gremien beschlossen und die Verwaltung mit der Planung des Neubaus unter Zukauf des westlich anschließenden Grundstücks beauftragt. Mit der Planung des Neubaus wird im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ein Architekturbüro beauftragt. Die Beauftragung erfolgt im Sommer 2025, so dass zur Beauftragung der Freianlagen im Herbst 2025 erste Ideen zum Neubau vorliegen. Ziel des Projekts ist, das bestehende Schulgebäude abschnittsweise durch einen Neubau mit ca 7.500m² Nutzfläche für die gesamte Schulgemeinschaft am Standort Sankt Augustin zu ersetzen. Die Außenanlagen sind unter Einbeziehung der Zufahrt zur nördlich angrenzenden Heinrich-Hanselmann-Schule, die weiterhin über das Grundstück des LVR geführt werden muss komplett neu zu planen. Innerhalb des Geländes ist eine Höhendifferenz von ca. 5,00m. Die Barrierefreiheit der gesamten Außenanlagen und der Zugänge zu den Gebäuden ist zwingend, da viele Schüler*innen der Frida-Kahlo-Schule einen Rollstuhl oder Gehhilfen für ihre Mobilität nutzen. Brutto-Grundstücksfläche: ca. 32.650 m². Neu zu planende Freianlagen geschätzt: ca. 22.400 m² Die Umsetzung des Neubaus und der Freianlagen muss im laufenden Betrieb in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Die Planung der Bauabschnitte in enger Abstimmung mit der Objekt- und der Rückbauplanung ist Bestandteil der Leistung. Die Zufahrt- und Parksituation des Schülerspezialverkehrs ist während der gesamten Bauzeit sicherzustellen, ebenso die Zufahrtsmöglichkeit zur Heinrich-Hanselmann-Schule. Zur Neubaumaßnahme wird ein Barrierefreikonzept und eine Fachplanung für Nachhaltigkeit beauftragt. Die sich daraus ergebenden Maßnahmen für den Außenbereich sind bei der Planung und Umsetzung der Freianlagen mit umzusetzen. Bei der Gestaltung sind ausdrücklich die Bedarfe der künftigen Nutzer*innen zu berücksichtigen. In der Frida-Kahlo-Schule werden Schüler*innen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen unterrichtet, die teilweise einen hohen Bedarf an Pflege und Unterstützung im Alltag haben. Leistungsumfang Der Auftrag umfasst freiberufliche Planungsleistungen. Folgende Leistungen sollen vergeben werden: • Freianlagen (Leistungsphasen 1 - 9 gem. HOAI § 38 i. V. m. Anlage 10, siehe Vertragsentwurf in der Anlage) und Die geforderten Leistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI. Besondere Leistungen • Erstellung eines Überflutungsnachweises nach DIN 1986-100 • Erstellen von Rodungs- und Baumfällanträgen • Erarbeitung von Unterlagen für besondere technische Prüfverfahren (zum Beispiel Lastplattendruckversuche) Carlo-Mierendorff Schule
Ausgangssituation /Aufgabenstellung Beschreibung der Planungs- und Bauaufgabe Im Rahmen der Umsetzung des Anspruchs auf Ganztagsbetreuung sind Umbaumaßnahmen in den folgenden vier Schulen notwendig: Los 1: Helen-Keller Schule Los 2: Goethe Schule Los 3: Robert-Schumann Schule Los 4: Carlo-Mierendorff Schule Zur Deckung des Bedarfs müssen Mensa-Räume zur Einnahme der Mittagessen in Schichten geschaffen werden. Mit Ausnahme der Gothe-Schule sind in allen Schulen die Küchen nicht ausreichend, um die notwendige Zahl an Essen im Cook & Chill-Verfahren bereit zu stellen. Es besteht keine Trennung zwischen Zubereitung und Spülküche. Die notwendigen Sozialbereiche Umkleide, WC für das Küchenpersonal sowie Lagerbereiche fehlen. Die Kücheneinrichtung muss von Grund auf geplant und der Bereich mit den notwendigen Nebenräumen baulich (Stellen von Trockenbauwänden, Türen, Fliegenschutz an Außenfenstern) hergestellt werden. In allen Maßnahmen muss die technische Infrastruktur vorrangig im Bereich der Küche erweitert und angepasst werden. Die Maßnahmen in den Speiseräumen beschränken sich auf Arbeiten an den Oberflächen Boden, Wände, Decke. In der Goetheschule muss der Mensabereich für die Anzahl Essen erweitert und aufgewertet sowie ein separater Raum als Mehrzweckraum hergerichtet werden. In Vorbereitung der Ausschreibung der Planungsleistungen fanden Begehungen an den vier Schulen statt. Es wurde dabei beispielhaft eine mögliche Lösung für jede Liegenschaft dargestellt und die notwendigen hochbaulichen sowie technischen Ausbaugewerke beschrieben. Die zugehörigen Beschreibungen mit fotografischer Darstellung des Ist-Zustandes liegen dieser Aufgaben- und Leistungsbeschreibung bei und ergänzen diese Kurzbeschreibung. Kostenobergrenze Aufgrund der Haushaltslage ist es unabdingbar die Herstellkosten im Rahmen eines festgelegten Baubudgets zu halten. Dieses Ziel wird im § 1.1 des Vertrages für das jeweilige Los oder ggf. auch mehrere Lose fixiert. Nach zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bekannten Rahmenbedingungen gelten für die einzelnen Lose folgende Kostenobergrenzen (brutto, KGR 200-500) Los 1: 590.000 € - Helen-Keller Schule Los 2: 215.000 € - Goethe Schule Los 3: 480.000 € - Robert-Schumann Schule Los 4: 510.000 € - Carlo-Mierendorff Schule Projektzeitraum Die Umsetzung je Los soll unmittelbar Abschluss des Vergabeverfahrens ca. Januar 2026 beginnen und bis Oktober 2026 laufen. Das Ziel ist die Baufertigstellung bis zum Ende der Sommerferien Hessen 2026. Die übrige Laufzeit ist für eventuelle Restarbeiten und Mängelbeseitigung sowie die Abrechnung vorgesehen. 2. Gegenstand der zu beauftragenden Leistung Los 4: Fachplanung technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1+2+3+8 gem. HOAI 2013, in der Fassung 2021, Teil 4, Abschnitt 2, § 53-56, Leistungsphasen 1 -9 Grundleistungen. Darüber hinaus für die nachfolgend aufgeführten Besonderen Leistungen (aus Anlage 15 zu § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3): LPH 9: Rügen von Mängeln und Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist für nach Abnahme festgestellten Mängel (LPH 9) Die zugehörigen Fachplanungsleistungen sind nicht Gegenstand dieses VgV-Verfahrens. Die Grundleistungen werden auf der Grundlage der HOAI 2013, in der Fassung 2021, vergütet. Eine Unterschreitung des Basishonorarsatzes bzw. Überschreitung des Oberen Honorarsatzes, sowie eine Abweichung zu den übrigen Honorarsätzen, ist zulässig. Wenn gewünscht sind diese durch die Angabe eines Nachlasses im Honorarangebot (prozentual und absolut) anzugeben und bei Bedarf im Anschreiben zu erläutern. Die Besonderen Leistungen werden auf Grundlage des von Ihnen abgegebenen Angebotes pauschal vergütet. Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten nach einzelnen Gewerken zu vergeben. Maßnahmen der Anlagengruppe 8 beschränken sich auf die Integration einzelner Anlagenkomponenten, z.B. RLT in die vorhandene GLT. Nach aktuellem Kenntnisstand konnte kein spezifischer Ansatz hierfür festgelegt werden. Eine entsprechende Feststellung erfolgt mit dem Planungsverlauf gem. HOAI in der LP 3. Die formale Angebotsprüfung und Erstellung von Preisspiegeln in der LP 7 erfolgt durch die LHW und wird mit 1% bewertet. 3. Zeitplan der Planungsleistungen Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: ca. Januar 2026 Abschluss Leistungsphase 3: ca. Februar 2026 Abschluss Leistungsphase 5: ca. April 2026 Baubeginn: ca. Juni 2026 Fertigstellung: ca. August 2026 Weitere Infos entnehmen Sie der Aufgabenbeschreibung.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 23. April 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.