Landesamt für UmweltMainz
Herstellung eines Wasserretentionsgebietes in den Möllmer Seewiesen bei Dameswalde (LP 3-9)
Im Landkreis Oberhavel erstreckt sich die Schnelle Havel mit einer Gesamtlänge von 46,4 km zwischen Zehdenick und Oranienburg. Sie fließt von Zehdenick in südliche Richtung durch die Havelniederung und mündet in Oranienburg in den Oranienburger Kanal. Ihre natürliche Wasserführung wurde durch den Bau des Malzer Kanals und des Vosskanals, ...
Umweltgutachten, Baugrundgutachten, Wasserwirtschaft
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Landesamt für Umwelt
- Veröffentlicht:
- 13. August 2026
- Frist:
- 16. September 2026
- Thema:
- Umweltgutachten
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Im Landkreis Oberhavel erstreckt sich die Schnelle Havel mit einer Gesamtlänge von 46,4 km zwischen Zehdenick und Oranienburg. Sie fließt von Zehdenick in südliche Richtung durch die Havelniederung und mündet in Oranienburg in den Oranienburger Kanal. Ihre natürliche Wasserführung wurde durch den Bau des Malzer Kanals und des Vosskanals, die östlich parallel zur Schnellen Havel verlaufen und den Oder-Havel-Kanal mit der Oberen-Havel-Wasserstraße verbinden, stark verändert. Der Abfluss der Schnellen Havel wird heute durch die 1882 gebaute Freiarche Zehdenick bestimmt. Die Möllmer Seewiesen sind ein ca. 60 ha großes Moorgebiet kurz vor der Mündung des Fließgrabens in die Schnelle Havel. Durch die Wasserspiegelanhebung wird das Gebiet zu einem wichtigen Wasserreservoir und kann somit als Retentionsraum und auch als Laichgebiet für Fische aus der Schnellen Havel fungieren. Die Möllmer Seewiesen sind Projektgebiet im laufenden BMUKN-Großprojekt "Brandenburgs Luchgebiete klimaschonend bewahren". Ziel des Projekts im Bereich der Möllmer Seewiesen ist die Wasserstandsanhebung und eine angepasste Bewirtschaftung der Flächen. Im Mittelpunkt steht die Herstellung eines Wasserretentions- und Moorschutzgebietes. Die vorhandene Stauanlage (Bohlenstau am Rohrdurchlass) soll durch eine möglichst lange, möglichst nicht regulierbare Anlage (Sohlgleite, Rampe) ersetzt werden. Der Straßendurchlass sollte nicht verändert werden. Außerdem sollen zwei einfache Schwellen weiter oberhalb im Fließgraben bzw. in einem Seitengraben gesetzt werden. Für den Ersatzbau der Stauanlage am Rohrdurchlass gilt, dass die ökologische Durchgängigkeit soweit möglich hergestellt werden soll. Zielarten und Mindesttiefen werden dafür nicht vorgegeben, da der Moorschutz und der Wasserrückhalt Vorrang genießen und eine Durchgängigkeit daher nur bei Wasserüberschuss möglich ist. Der Anschluss eines flachen Laichgewässers an die Havel wird aber als sinnvoll eingestuft. Die zu erbringenden Planungsleistung
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- Der Auftraggeber ist Landesamt für Umwelt.
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