Hochschule für nachhaltige Entwicklung EberswaldeEberswalde
Heizungswasseraufbereitungsanlage Heizhaus Haus 01
Nachrüstung der bestehenden Heizungsanlage um eine Heizungswasseraufbereitung mit automatischer Nachspeisung im Sekundärheizkreis sowie Sensorik zur Überwachung der Wasserqualität im Primärheizkreis. Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung inklusive Befestigungs‑ und Dichtungsmaterial. Zusätzlich 5‑jähriger Wartungsvertrag...
Heizung & Klima
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Inhalt auf einen Blick
Nachrüstung der bestehenden Heizungsanlage um eine Heizungswasseraufbereitung mit automatischer Nachspeisung im Sekundärheizkreis sowie Sensorik zur Überwachung der Wasserqualität im Primärheizkreis. Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung inklusive Befestigungs‑ und Dichtungsmaterial. Zusätzlich 5‑jähriger Wartungsvert...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
- Veröffentlicht:
- 10. Juni 2026
- Frist:
- 11. Juli 2026
- Thema:
- Heizung & Klima
Ausschreibungsbeschreibung
Nachrüstung der bestehenden Heizungsanlage um eine Heizungswasseraufbereitung mit automatischer Nachspeisung im Sekundärheizkreis sowie Sensorik zur Überwachung der Wasserqualität im Primärheizkreis. Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung inklusive Befestigungs‑ und Dichtungsmaterial. Zusätzlich 5‑jähriger Wartungsvertrag mit jährlicher Inspektion, Funktions‑ und Sensorprüfung, Wasserqualitätskontrolle nach VDI 2035, Austausch von Verschleiß‑ und Verbrauchsteilen sowie Dokumentation.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
1 Datei erfasst- Bekanntmachung.pdf
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Elektrotechnik
Im Rahmen der Bauphase 2026 wird das Gebäude des Thalia Theaters elektrotechnisch modernisiert. Schwerpunkt sind die Erneuerung der Niederspannungsanlagen sowie der Beleuchtungssysteme, des Potentialausgleichs und die Anpassung der Brandmelde- und Durchsageanlagen in den Sanitär- und Garderobenbereichen. Die bestehenden Niederspannungsinstallationen vom Erdgeschoss bis 5. Obergeschoss werden demontiert und normgerecht neu installiert, unter Berücksichtigung der neuen Warmwasseraufbereitung mit Durchlauferhitzern. Kabelverlegung, Schalt- und Installationsgeräte sowie die Energieversorgung über die NSHV‑2 erfolgen nach DIN VDE. Die Beleuchtung wird vollständig erneuert: DALI-Leuchten in den Garderoben ermöglichen unterschiedliche Lichtszenen. Sicherheitsbeleuchtung inklusive Rettungswegkennzeichnung wird erweitert. Brandmelder und Lautsprecher werden neu verkabelt, Leitungsführungen für spätere Erweiterungen mit Funktionserhalt und Kabelreserven vorgesehen. Garderoben erhalten zusätzlich Lautstärkeregler für die Lautsprecher. Alle Arbeiten werden vor Inbetriebnahme nach DIN VDE geprüft, dokumentiert und protokolliert, sodass die elektrotechnische Ausstattung den aktuellen Normen entspricht. Das Leistungsverzeichnis der elektrotechnischen Arbeiten umfasst: - Demontage und normgerechte Neuinstallation der Niederspannungsanlagen unter Berücksichtigung des neuen Warmwassersystems, - Erneuerung der Beleuchtung in Sanitär- und Garderobenbereichen, inkl. LED- und DALI-Steuerung sowie Sicherheitsbeleuchtung, - Herstellung des Potentialausgleichs, - Anpassung und Verlängerung der Leitungen für Brandmelde- und Durchsageanlagen, inkl. Kabelreserven für spätere Erweiterungen, - Montage von Lautstärkereglern in Garderoben, - Prüfung, Dokumentation und Protokollierung aller elektrotechnischen Arbeiten gemäß DIN VDE. Wesentliche Arbeiten: Demontage bestehender Leitungen und Geräte, Verlegung und Anschluss neuer Niederspannungsleitungen, Montage von Schalt- und Installationsgeräten, Installation von Leuchten und Rettungswegkennzeichnung, Herstellung des Potentialausgleichs, Verlegung und Anschluss von Brandmelde- und Durchsageleitungen inklusive Kabelreserven, Installation von Lautstärkereglern, Funktionsprüfung der Anlagen. - Kreisausschuss Main-Taunus-Kreis, Hochbau- und LiegenschaftsamtN/AFrist: 12. Aug.
Heizung
1. Allgemeines Die Wärmeversorgung des Erweiterungsbaus erfolgt über die bestehende Heizungsanlage des Bestandsgebäudes. Die Anbindung des Neubaus erfolgt über einen neu herzustellenden Heizkreis einschließlich sämtlicher erforderlicher Armaturen, Mess- und Sicherheitseinrichtungen. Die Heizungsanlage dient ausschließlich der Beheizung des Erweiterungsbaus und wird als geschlossenes Warmwasser-Heizsystem gemäß DIN EN 12828 ausgeführt. Das Heizungswasser muss den Anforderungen der VDI 2035 entsprechen. Die Planung und Ausführung erfolgt nach den anerkannten Regeln der Technik sowie unter Einhaltung der aktuell gültigen DIN-, EN-, VDI- und GEG-Vorschriften. ________________________________________ 2. Wärmeerzeugung und hydraulische Einbindung Die Wärmeerzeugung erfolgt bauseits über die vorhandene Heizungsanlage des Bestandsgebäudes. Der Erweiterungsbau wird hydraulisch an das bestehende Heizungsnetz angeschlossen. Zur hydraulischen Entkopplung der Anlagenbereiche wird eine hydraulische Weiche installiert. Die Heizkreisversorgung erfolgt über elektronisch geregelte Hocheffizienzpumpen mit differenzdruckabhängiger Drehzahlregelung. Sämtliche Pumpen sind mit Wärmedämmschalen gemäß Gebäudeenergiegesetz auszuführen und besitzen eine Kommunikationsschnittstelle zur Einbindung in die Gebäudeautomation. ________________________________________ 3. Armaturen und Sicherheitseinrichtungen Die Heizungsanlage erhält sämtliche für einen sicheren und wirtschaftlichen Betrieb erforderlichen Armaturen. Hierzu gehören insbesondere: - Absperrarmaturen - druckunabhängige Regelventile - Strangregulierventile - Rückschlagventile - Schmutzfänger - Mikroblasen- und Magnetitabscheider - Sicherheitsventile - Thermometer - Manometer - Wärmemengenzähler - Füll-, Entleerungs- und Entlüftungseinrichtungen Alle Armaturen sind dauerhaft zugänglich anzuordnen und entsprechend DIN 2403 dauerhaft zu kennzeichnen. ________________________________________ 4. Rohrleitungsnetz Das Wärmeverteilnetz wird als Zweirohrsystem ausgeführt. Die Rohrleitungen bestehen aus nahtlosen Stahlrohren nach DIN EN 10216 und werden mittels Schweißverbindungen hergestellt. Rohrhalterungen werden mit schallentkoppelten Rohrschellen entsprechend DIN 4109 ausgeführt. Die Leitungsführung erfolgt innerhalb der Technikräume sowie oberhalb der abgehängten Decken. Rohrdehnungen sind durch geeignete Leitungsführung, Festpunkte und Gleitlager aufzunehmen. Sämtliche Rohrleitungen sowie Armaturen erhalten eine Wärmedämmung gemäß den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). ________________________________________ 5. Raumheizung Die Beheizung sämtlicher Aufenthaltsräume erfolgt über eine Warmwasser-Fußbodenheizung als Niedertemperatur-Heizsystem. Jeder Raum erhält einen eigenen Heizkreis. Die Heizkreisverteiler werden komplett vormontiert geliefert und bestehen aus: - Vor- und Rücklaufverteiler - Durchflussmessern - voreinstellbaren Ventileinsätzen - Absperreinrichtungen - Entlüftungsventilen - Entleerungseinrichtungen - Befestigungssystemen - Verteilerkasten einschließlich Zubehör. Die Heizkreise werden entsprechend den Planungsunterlagen hydraulisch abgeglichen. ________________________________________ 6. Schnittstelle Gebäudeautomation (MSR) Die Heizkreisverteiler sind für die Aufnahme thermischer bzw. motorischer Stellantriebe vorzubereiten. Die Lieferung, Montage, elektrische Verdrahtung, Parametrierung sowie Inbetriebnahme der Raumtemperaturfühler und der thermischen bzw. motorischen Stellantriebe erfolgt bauseits durch das Gewerk Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (MSR). Der Heizungsauftragnehmer liefert und montiert die Heizkreisverteiler einschließlich der erforderlichen Ventileinsätze und schafft sämtliche mechanischen Voraussetzungen zur Aufnahme der Stellantriebe. Die Ansteuerung der Heizkreise erfolgt vollständig über die Gebäudeautomation. Der hydraulische Abgleich der Heizkreise ist Bestandteil des Gewerkes Heizung. ________________________________________ 7. Wärmemengenerfassung Zur Erfassung des Energieverbrauches wird ein Wärmemengenzähler installiert. Die Wärmemengenerfassung erfolgt MID-konform. Die Übertragung der Messwerte erfolgt über M-Bus an die Gebäudeautomation. ________________________________________ 8. Dämmung Alle Heizungsrohrleitungen, Armaturen und Verteiler erhalten eine Wärmedämmung entsprechend den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes. Die Dämmung ist dauerhaft, formstabil und diffusionshemmend auszuführen. An Armaturen sind demontierbare Dämmkappen vorzusehen. ________________________________________ 9. Kennzeichnung Alle Rohrleitungen, Armaturen, Pumpen und Anlagenkomponenten sind dauerhaft zu beschriften. Die Kennzeichnung erfolgt entsprechend DIN 2403 sowie den Vorgaben des Auftraggebers. Fließrichtungen sind dauerhaft kenntlich zu machen. ________________________________________ 10. Inbetriebnahme Vor der Inbetriebnahme sind sämtliche Rohrleitungen gründlich zu spülen. Anschließend erfolgt: - Druckprüfung - Dichtheitsprüfung - Befüllung mit aufbereitetem Heizungswasser nach VDI 2035 - vollständige Entlüftung - hydraulischer Abgleich - Funktionsprüfung sämtlicher Heizkreise - Probebetrieb der Gesamtanlage. Während der Estrichaustrocknung ist das Funktionsheizen gemäß DIN EN 1264 einschließlich vollständiger Dokumentation durchzuführen. ________________________________________ 11. Dokumentation Vor der Abnahme sind folgende Unterlagen vollständig zu übergeben: - Revisionsunterlagen - Bestandspläne - Hydraulikschema - Armaturenverzeichnis - Fabrikatsnachweise - Wartungs- und Bedienungsanleitungen - Druckprüfprotokolle - Spülprotokolle - Protokoll der Wasseraufbereitung gemäß VDI 2035 - Nachweis des hydraulischen Abgleichs - Funktionsheizprotokoll - Einregulierungsprotokolle - Herstellerunterlagen - CE-Konformitätserklärungen. Die Übergabe erfolgt in Papierform sowie zusätzlich in digitaler Form.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 11. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.