Markt IsenIsenTED
Generalsanierung und Erweiterung der Grund- und Mittelschule Isen;
Bauabschnitt 5, Westtrakt; Länge ca. 40 m, Breite ca. 11 m, Höhe ca. 11 m, 3 Geschoße; Der Westtrakt wird komplett entkernt, die Bestandstreppe bleibt erhalten. Es wird westseitig die Fassade umgebaut und als Lochfassade in Massivbauweise ergänzt. In die Außenfassade werden neue Kunststoff- Fenster mit Sonnenschutz eingebaut. Ein Wärmedäm...
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Inhalt auf einen Blick
Bauabschnitt 5, Westtrakt; Länge ca. 40 m, Breite ca. 11 m, Höhe ca. 11 m, 3 Geschoße; Der Westtrakt wird komplett entkernt, die Bestandstreppe bleibt erhalten. Es wird westseitig die Fassade umgebaut und als Lochfassade in Massivbauweise ergänzt. In die Außenfassade werden neue Kunststoff- Fenster mit Sonnenschutz eingebaut. Ein Wärme...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Markt Isen
- Veröffentlicht:
- 27. Mai 2026
- Frist:
- 30. Juni 2026
- Bauobjekt:
- Schule
Bauobjekt-Klassifikation
- SchuleHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Bauabschnitt 5, Westtrakt; Länge ca. 40 m, Breite ca. 11 m, Höhe ca. 11 m, 3 Geschoße; Der Westtrakt wird komplett entkernt, die Bestandstreppe bleibt erhalten. Es wird westseitig die Fassade umgebaut und als Lochfassade in Massivbauweise ergänzt. In die Außenfassade werden neue Kunststoff- Fenster mit Sonnenschutz eingebaut. Ein Wärmedämmverbundsystem wird außen angebracht. In jeden Aufenthaltsraum wird ein Lüftungsgerät eingebaut, die Zu- und Abluft erfolgt über ein Fenster mit „Lüftungsflügel“. Unter den Fenstern werden neue Heizkörper ergänzt. Die Räume erhalten weitestgehend neuen Estrich und neue Bodenbeläge. Die Wände werden je nach Notwendigkeit saniert. Die bestehenden Abhangdecken werden durch Deckensysteme mit akustischen und brandschutztechnischen Anforderungen ersetzt. Der bestehende Flachdachaufbau wird abgebrochen, anschließende wird der neue Dachstuhl (Pultdach) aufgestellt.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
49 Dateien erfasst- PDF Notice (BUL)
- PDF Notice (SPA)
- PDF Notice (CES)
- PDF Notice (DAN)
- PDF Notice (DEU)
- PDF Notice (EST)
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Grund- und Mittelschule Isen, Generalsanierung und Erweiterung
Bauabschnitt 5, Westtrakt; Länge ca. 40 m, Breite ca. 11 m, Höhe ca. 11 m, 3 Geschoße; Der Westtrakt wird komplett entkernt, die Bestandstreppe bleibt erhalten. Es wird westseitig die Fassade umgebaut und als Lochfassade in Massivbauweise ergänzt. In die Außenfassade werden neue Kunststoff- Fenster mit Sonnenschutz eingebaut. Ein Wärmedämmverbundsystem wird außen angebracht. In jeden Aufenthaltsraum wird ein Lüftungsgerät eingebaut, die Zu- und Abluft erfolgt über ein Fenster mit „Lüftungsflügel“. Unter den Fenstern werden neue Heizkörper ergänzt. Die Räume erhalten weitestgehend neuen Estrich und neue Bodenbeläge. Die Wände werden je nach Notwendigkeit saniert. Die bestehenden Abhangdecken werden durch Deckensysteme mit akustischen und brandschutztechnischen Anforderungen ersetzt. Der bestehende Flachdachaufbau wird abgebrochen, anschließende wird der neue Dachstuhl (Pultdach) aufgestellt. - Wetteraukreis - Zentrale VergabestelleFriedbergFrist: 25. Juni
Durchführung von Metallbau- und Verglasungsarbeiten im Rahmen der Erweiterung des Ganztagsangebotes an der Selzerbachschule in 61184 Karben
Allgemeine Bau-Beschreibung Hier: Gewerk Metallbau und Verglasung Im Zuge des Ausbaus der Ganztagsbetreuung, entsteht im süd-westlichen Bereich des Grundstücks ein zweigeschossiger, nicht-unterkellerter Erweiterungsbau. Der Neubau wird nicht an die Bestandsgebäude der Selzerbachschule angebaut. Der Altbau, das Hauptgebäude und der Neubau werden lediglich durch die bestehende und neu ergänzte Überdachung miteinander verbunden. Im Erdgeschoss sind ein Mensabereich mit Lager, eine Kochküche mit Lager, Spülküche und Essensausgabe, ein Putzmittelraum sowie Sanitäranlagen für die Schüler und Lehrer vorgesehen. Zudem werden ein Bewirtschaftungsraum und Technikflächen berücksichtigt. Neben den vier Betreuungsräumen im Obergeschoss, wird ein Büro für die Betreuungskräfte eingeplant, sowie Lager und Technikflächen. Der Nebenraum des Kunstraumes dient zur Arbeitsvorbereitung. Das Staffelgeschoss dient als reine Technik- und Lagerfläche und enthält keine Aufenthaltsräume. Die Arbeiten werden bei laufendem Schulbetrieb durchgeführt. Die Außenwände des Gebäudes werden in Massivbauweise, aus Kalksandstein und Stahlbeton, errichtet und mit einem Wärmedämmverbundsystem versehen. Die Dicke der Wärmedämmung beträgt 20 cm. Die Dachkonstruktion wird als Flachdach / Retentionsdach geplant mit einer extensiven Begrünung und die Geschossdecken werden in Stahlbeton errichtet. Der Sommerliche Wärmeschutz wird über elektrisch betriebene Außenjalousien gewährleistet. Die Arbeiten des Leistungsverzeichnis beinhalten die Werkplanung, statische Berechnung sowie Fertigung und Montage von Fenster- und Türelementen, sowie Außenfensterbänke im Erweiterungsbau. Gewerke-Beschreibung: Statische Berechnung 1x psch Werkplanung 1x psch Aluminium Fenster, Grundbautiefe:75mm, bis ca. 8510 x 1860mm - 2 Stück Aluminium Fenster, Grundbautiefe:75mm, bis ca. 11510 x 1860mm - 2 Stück Aluminium Fenster, Grundbautiefe:75mm, bis ca. 5510 x 1860 mm - 1 Stück Aluminium Fenster, Grundbautiefe:75mm, bis ca. 4575 x 1860 m - Zoo, Kultur & Bildung gGmbH HoyerswerdaHoyerswerdaFrist: 21. Juli
Zoo Hoyerswerda, Wirtschaftshof, Los HLS
Der Wirtschaftshof mit Villa und Scheune im Bestand befindet sich im Zentrum der Hoyerswerdaer Altstadt im sächsischen Landkreis Bautzen. Er schließt sich östlich an den Zoo und liegt zwischen Burgplatz und Elsterstraße. Der Wirtschaftshof wurde vom Zoo Hoyerswerda erworben, um ihn für den Zoobetrieb nutzbar zu machen. Die historische Villa wurde ca. 1870 als Klinkerbau errichtet. Sowohl die Villa als auch die ehemalige Scheune, die sich im Leerstand befinden, sollen grundlegend saniert und teilweise umgebaut werden. Die Nebengebäude, wie Schuppen, Garage und Toiletten, sollen abgerissen werden. Geplant ist, die Freiflächen komplett neu zu gestalten. Die Villa soll entkernt werden, um sie anschließend zu sanieren. Im KG erfolgt der Einbau neuer Grundleitungen. Im EG werden Umkleideräume und sanitäre Einrichtungen untergebracht. Im OG sollen ein Pausenraum mit Teeküche, Büroräume und ein WC eingebaut werden. Dafür sind entsprechende Um- und Ausbauarbeiten erforderlich. Die Dachhaut aus Bieberschwanzziegeln wird erneuert. Die Holzverbundfenster werden teilweise durch Holzthermofenster ersetzt. Die Haustechnik wird neu installiert. Die Scheune wird ebenfalls entkernt und saniert. Anschließend werden die Dachhaut, Fenster und Türen erneuert. In der Scheune werden Lagerräume für Tierfutter errichtet und es erfolgt der Einbau von Kühlzellen für denselben Zweck. In der Futterküche werden Geräte für die Futterzubereitung der Zootiere eingebaut. Am Giebel der Scheune wird eine Außentreppe und ein Wurfschacht mit Container für Mäusekot angebaut. Auf der Hofseite erfolgt der Anbau eines Sortierraumes mit 49 m² Grundfläche. Die Außentreppe führt auf das Dach vom Anbau. Die Holzbalkendecke im EG wird im Nordflügel durch eine Stahlbetondecke ersetzt, die gleichzeitig als Dach des Anbaus dient. Die Außenwände werden mit Hartschaumplatten bzw. im Bereich einer Tiefkühlzelle mit Mineralwolle gedämmt. Neben der Scheune wird ein Schubbodenbehälter für Hobelspähne mit 30 m³ Inhalt aufgebaut. Auf dem Grundstück des Wirtschaftshofes wird ein neues Stroh- und Heulager mit einer Grundfläche von 152 m² errichtet. Die Außenwände bestehen aus Hohlwänden und erhalten ein Pultdach aus Stegplatten. Außerdem erfolgt der Neubau einer Garage mit Trapezblechverkleidungen auf einer Grundfläche von ca. 52 m² und die Errichtung von 11 Schüttgutboxen aus Betonblocksystemen. Als Parkplatz für PKW werden sechs Stellplätze aus Betonverbundpflaster errichtet. Ein Besucherweg und zwei Einfahrten mit einer Gesamtfläche von ca. 210 m² werden ebenfalls aus Betonverbundpflaster hergestellt. Die Freiflächen mit ca. 880 m² werden mit gebundenem Mineralgemisch befestigt. Die Einfriedung des Geländes erfolgt mit einem verzinkten Zaun aus Doppelstabmatten. Die Ausführung der Bauleistungen wird jeweils für Villa und Scheune zusammengefasst. - Zoo, Kultur & Bildung gGmbH HoyerswerdaHoyerswerdaFrist: 10. Aug.
Zoo Hoyerswerda, Wirtschaftshof, Los HLS
Der Wirtschaftshof mit Villa und Scheune im Bestand befindet sich im Zentrum der Hoyerswerdaer Altstadt im sächsischen Landkreis Bautzen. Er schließt sich östlich an den Zoo und liegt zwischen Burgplatz und Elsterstraße. Der Wirtschaftshof wurde vom Zoo Hoyerswerda erworben, um ihn für den Zoobetrieb nutzbar zu machen. Die historische Villa wurde ca. 1870 als Klinkerbau errichtet. Sowohl die Villa als auch die ehemalige Scheune, die sich im Leerstand befinden, sollen grundlegend saniert und teilweise umgebaut werden. Die Nebengebäude, wie Schuppen, Garage und Toiletten, sollen abgerissen werden. Geplant ist, die Freiflächen komplett neu zu gestalten. Die Villa soll entkernt werden, um sie anschließend zu sanieren. Im KG erfolgt der Einbau neuer Grundleitungen. Im EG werden Umkleideräume und sanitäre Einrichtungen untergebracht. Im OG sollen ein Pausenraum mit Teeküche, Büroräume und ein WC eingebaut werden. Dafür sind entsprechende Um- und Ausbauarbeiten erforderlich. Die Dachhaut aus Bieberschwanzziegeln wird erneuert. Die Holzverbundfenster werden teilweise durch Holzthermofenster ersetzt. Die Haustechnik wird neu installiert. Die Scheune wird ebenfalls entkernt und saniert. Anschließend werden die Dachhaut, Fenster und Türen erneuert. In der Scheune werden Lagerräume für Tierfutter errichtet und es erfolgt der Einbau von Kühlzellen für denselben Zweck. In der Futterküche werden Geräte für die Futterzubereitung der Zootiere eingebaut. Am Giebel der Scheune wird eine Außentreppe und ein Wurfschacht mit Container für Mäusekot angebaut. Auf der Hofseite erfolgt der Anbau eines Sortierraumes mit 49 m² Grundfläche. Die Außentreppe führt auf das Dach vom Anbau. Die Holzbalkendecke im EG wird im Nordflügel durch eine Stahlbetondecke ersetzt, die gleichzeitig als Dach des Anbaus dient. Die Außenwände werden mit Hartschaumplatten bzw. im Bereich einer Tiefkühlzelle mit Mineralwolle gedämmt. Neben der Scheune wird ein Schubbodenbehälter für Hobelspähne mit 30 m³ Inhalt aufgebaut. Auf dem Grundstück des Wirtschaftshofes wird ein neues Stroh- und Heulager mit einer Grundfläche von 152 m² errichtet. Die Außenwände bestehen aus Hohlwänden und erhalten ein Pultdach aus Stegplatten. Außerdem erfolgt der Neubau einer Garage mit Trapezblechverkleidungen auf einer Grundfläche von ca. 52 m² und die Errichtung von 11 Schüttgutboxen aus Betonblocksystemen. Als Parkplatz für PKW werden sechs Stellplätze aus Betonverbundpflaster errichtet. Ein Besucherweg und zwei Einfahrten mit einer Gesamtfläche von ca. 210 m² werden ebenfalls aus Betonverbundpflaster hergestellt. Die Freiflächen mit ca. 880 m² werden mit gebundenem Mineralgemisch befestigt. Die Einfriedung des Geländes erfolgt mit einem verzinkten Zaun aus Doppelstabmatten. Die Ausführung der Bauleistungen wird jeweils für Villa und Scheune zusammengefasst. - Zweckverband Grund- und Mittelschule HebertshausenHebertshausenFrist: 28. Juli
TNW_TWP_Zweckverband Grund- und Mittelschule Hebertshausen_Sanierung der Dreifachturnhalle
Der Zweckverband Grund- und Mittelschule Hebertshausen plant die umfassende Sanierung der Dreifachsporthalle aus dem Baujahr 1981 am Standort "Am Weinberg" in Hebertshausen. Ziel ist es, den baulichen Zustand, die energetische Qualität, den Brandschutz, die Barrierefreiheit sowie die technische Gebäudeausrüstung auf den aktuellen Stand zu bringen und die Halle damit langfristig für den Schul- und Vereinssport nutzbar zu erhalten. Das Gebäude umfasst neben der eigentlichen Dreifachsporthalle einen glasüberdachten Gang mit Tribüne, Umkleide- und Sanitärräume sowie eine Hausmeisterwohnung. Die Gesamtnutzfläche beträgt ca. 3.300 m², die Hausmeisterwohnung ca. 90 m². Das Gebäude ist als Sonderbau (Gebäudeklasse 3) eingestuft und gilt zugleich als Versammlungsstätte. Denkmalschutz besteht nicht. Die Hausmeisterwohnung ist seit Juni 2026 neu vermietet und wurde zuletzt vollständig saniert. Eine Innensanierung der Wohnung ist daher nicht Gegenstand der vorliegenden Beauftragung. In den Umgriff der Generalsanierung fallen lediglich die zur Wohnung gehörige Terrasse sowie die Fassade, soweit diese im Zusammenhang mit der Gesamtfassadensanierung des Gebäudes steht. Die Halle befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Wesentliche Bauteile - insbesondere Fassade, Verglasung, Glasdach, Tragwerk, Haustechnik und Innenausbau - entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und den geltenden gesetzlichen Anforderungen nach GEG, BayBO sowie der Versammlungsstättenverordnung (VStättVO). Ziel der Sanierung ist die Herstellung eines dauerhaft nutzbaren, energetisch effizienten, brandschutzkonformen und barrierefreien Gebäudes für den Schul- und Vereinssport. Wesentliche Mängel und Sanierungsbedarf: - Gebäudehülle und Konstruktion Die Bodenplatte der Turnhalle ist unterhalb der Trittschalldämmung feucht; ein Schwingboden ist nicht vorhanden. Die Glasfassade sowie sämtliche Fenster stammen noch aus dem Baujahr und verfügen weder über eine thermische Entkoppelung noch über einen Sonnenschutz, sodass sie den heutigen Anforderungen nach GEG nicht entsprechen. Gleiches gilt für das Glasdach, das darüber hinaus undicht ist und keine Isolierverglasung aufweist. Die Knotenpunkte des hölzernen Dachtragwerks sind gemäß vorliegendem Gutachten sanierungsbedürftig. Die Außenfassade weist abgeplatzten Putz auf und ist nicht gedämmt. Hinweis zur Gebäudehülle und zum Dachtragwerk: Die Gebäudehülle soll im Rahmen der Sanierung möglichst in ihrer bestehenden Form erhalten und nicht grundlegend verändert werden. Das hölzerne Dachtragwerk soll in seiner baulichen Struktur erhalten bleiben; vorgesehen ist lediglich eine Instandsetzung der sanierungsbedürftigen Knotenpunkte. Das Flachdach wurde im Jahr 2012 erneuert. Es ist im Rahmen der Planung auf seinen aktuellen Zustand hin zu überprüfen. - Innenausbau Der Turnhallenboden ist großflächig beschädigt und weist Stolperkanten auf. Die Prallwand ist akustisch hart, nicht flächenbündig ausgeführt und die Holzoberfläche sanierungsbedürftig. Die Bodenhülsen der Sportgeräte sind korrodiert und nicht funktionstüchtig; die Basketballkörbe verfügen über keine Klappfunktion. In den Umkleiden sind die Wandverkleidungen und Einbauten abgenutzt, in den Nasszellen ist die Abdichtung zu überprüfen. Die Tribünenbestuhlung und die Geländer sind abgenutzt; Tragfähigkeit und Statik sind noch zu prüfen. - Brandschutz Gemäß Gutachten bestehen Mängel u. a. bei Blitzschutz, Alarmierungseinrichtungen, Sicherheitsbeleuchtung, Rettungswegbeleuchtung sowie fehlenden Brandschutztüren (T30RS) an Brandabschnittsübergängen. - Barrierefreiheit Das Gebäude erfüllt die Anforderungen nach Art. 48 BayBO derzeit nicht. Erforderliche Maßnahmen umfassen u. a. die Nachrüstung eines Aufzugs, barrierefreie Erschließung, angepasste Türdrückerhöhen sowie ein barrierefreies WC. - Haustechnik Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektro entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand nach GEG; eine vollständige Strangsanierung ist erforderlich. - Schadstoffe Aufgrund des Baujahres 1981 ist das Gebäude auf Asbest, PCB, Schwermetalle und künstliche Mineralfasern (KMF) zu untersuchen. Grundsätzlich wird angestrebt, die Sanierung in einem einzigen Bauabschnitt durchzuführen, wobei die Turnhalle für diesen Zeitraum gegebenenfalls ausgelagert werden muss. Sollte dies nicht realisierbar sein, ist eine bauabschnittsweise Bearbeitung vorgesehen. Die finale Abstimmung zur Vorgehensweise ist derzeit noch ausstehend und soll im Zuge der weiteren Planung erarbeitet werden. Die bereits erarbeitete Machbarkeitsstudie sowie die vorhandenen Bestandsunterlagen werden den Vergabeunterlagen beigefügt. Kosten: Die Gesamtkostenprognose (KG 200-700) liegt bei ca. 7,8 Mio. EUR netto, wovon sich ca. 3,6 Mio. EUR netto auf die KG 300 und 2,4 Mio. EUR netto auf die KG 400 erstrecken. Es ist beabsichtigt Fördermittel zu beantragen. Dementsprechend erwartet der öffentliche Auftraggeber eine entsprechende Zuarbeit bei der Fördermittelgenerierung und sodann bei der Abrechnung der Fördermittel (inkl. Verwendungsnachweis) durch den Auftragnehmer. Termine: Die Planungen sollen unmittelbar nach Beauftragung beginnen und zügig bearbeitet werden. Die Bauphase soll 2028 beginnen. Die Fertigstellung ist im Jahr 2029 vorgesehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorstehenden Terminen um Orientierungswerte handelt, die den aktuellen Projektstand widerspiegeln. Im Zuge des Planungsprozesses können sich diese Daten ändern und werden bei Bedarf entsprechend angepasst. Leistungsumfang: Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben: - Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 für die Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 1 i. V. m. Anlage 14 HOAI 2021 - Besondere Leistungen - Zweckverband Grund- und Mittelschule HebertshausenHebertshausen
TNW_TWP_Zweckverband Grund- und Mittelschule Hebertshausen_Sanierung der Dreifachturnhalle
Der Zweckverband Grund- und Mittelschule Hebertshausen plant die umfassende Sanierung der Dreifachsporthalle aus dem Baujahr 1981 am Standort "Am Weinberg" in Hebertshausen. Ziel ist es, den baulichen Zustand, die energetische Qualität, den Brandschutz, die Barrierefreiheit sowie die technische Gebäudeausrüstung auf den aktuellen Stand zu bringen und die Halle damit langfristig für den Schul- und Vereinssport nutzbar zu erhalten. Das Gebäude umfasst neben der eigentlichen Dreifachsporthalle einen glasüberdachten Gang mit Tribüne, Umkleide- und Sanitärräume sowie eine Hausmeisterwohnung. Die Gesamtnutzfläche beträgt ca. 3.300 m², die Hausmeisterwohnung ca. 90 m². Das Gebäude ist als Sonderbau (Gebäudeklasse 3) eingestuft und gilt zugleich als Versammlungsstätte. Denkmalschutz besteht nicht. Die Hausmeisterwohnung ist seit Juni 2026 neu vermietet und wurde zuletzt vollständig saniert. Eine Innensanierung der Wohnung ist daher nicht Gegenstand der vorliegenden Beauftragung. In den Umgriff der Generalsanierung fallen lediglich die zur Wohnung gehörige Terrasse sowie die Fassade, soweit diese im Zusammenhang mit der Gesamtfassadensanierung des Gebäudes steht. Die Halle befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Wesentliche Bauteile - insbesondere Fassade, Verglasung, Glasdach, Tragwerk, Haustechnik und Innenausbau - entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und den geltenden gesetzlichen Anforderungen nach GEG, BayBO sowie der Versammlungsstättenverordnung (VStättVO). Ziel der Sanierung ist die Herstellung eines dauerhaft nutzbaren, energetisch effizienten, brandschutzkonformen und barrierefreien Gebäudes für den Schul- und Vereinssport. Wesentliche Mängel und Sanierungsbedarf: - Gebäudehülle und Konstruktion Die Bodenplatte der Turnhalle ist unterhalb der Trittschalldämmung feucht; ein Schwingboden ist nicht vorhanden. Die Glasfassade sowie sämtliche Fenster stammen noch aus dem Baujahr und verfügen weder über eine thermische Entkoppelung noch über einen Sonnenschutz, sodass sie den heutigen Anforderungen nach GEG nicht entsprechen. Gleiches gilt für das Glasdach, das darüber hinaus undicht ist und keine Isolierverglasung aufweist. Die Knotenpunkte des hölzernen Dachtragwerks sind gemäß vorliegendem Gutachten sanierungsbedürftig. Die Außenfassade weist abgeplatzten Putz auf und ist nicht gedämmt. Hinweis zur Gebäudehülle und zum Dachtragwerk: Die Gebäudehülle soll im Rahmen der Sanierung möglichst in ihrer bestehenden Form erhalten und nicht grundlegend verändert werden. Das hölzerne Dachtragwerk soll in seiner baulichen Struktur erhalten bleiben; vorgesehen ist lediglich eine Instandsetzung der sanierungsbedürftigen Knotenpunkte. Das Flachdach wurde im Jahr 2012 erneuert. Es ist im Rahmen der Planung auf seinen aktuellen Zustand hin zu überprüfen. - Innenausbau Der Turnhallenboden ist großflächig beschädigt und weist Stolperkanten auf. Die Prallwand ist akustisch hart, nicht flächenbündig ausgeführt und die Holzoberfläche sanierungsbedürftig. Die Bodenhülsen der Sportgeräte sind korrodiert und nicht funktionstüchtig; die Basketballkörbe verfügen über keine Klappfunktion. In den Umkleiden sind die Wandverkleidungen und Einbauten abgenutzt, in den Nasszellen ist die Abdichtung zu überprüfen. Die Tribünenbestuhlung und die Geländer sind abgenutzt; Tragfähigkeit und Statik sind noch zu prüfen. - Brandschutz Gemäß Gutachten bestehen Mängel u. a. bei Blitzschutz, Alarmierungseinrichtungen, Sicherheitsbeleuchtung, Rettungswegbeleuchtung sowie fehlenden Brandschutztüren (T30RS) an Brandabschnittsübergängen. - Barrierefreiheit Das Gebäude erfüllt die Anforderungen nach Art. 48 BayBO derzeit nicht. Erforderliche Maßnahmen umfassen u. a. die Nachrüstung eines Aufzugs, barrierefreie Erschließung, angepasste Türdrückerhöhen sowie ein barrierefreies WC. - Haustechnik Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektro entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand nach GEG; eine vollständige Strangsanierung ist erforderlich. - Schadstoffe Aufgrund des Baujahres 1981 ist das Gebäude auf Asbest, PCB, Schwermetalle und künstliche Mineralfasern (KMF) zu untersuchen. Grundsätzlich wird angestrebt, die Sanierung in einem einzigen Bauabschnitt durchzuführen, wobei die Turnhalle für diesen Zeitraum gegebenenfalls ausgelagert werden muss. Sollte dies nicht realisierbar sein, ist eine bauabschnittsweise Bearbeitung vorgesehen. Die finale Abstimmung zur Vorgehensweise ist derzeit noch ausstehend und soll im Zuge der weiteren Planung erarbeitet werden. Die bereits erarbeitete Machbarkeitsstudie sowie die vorhandenen Bestandsunterlagen werden den Vergabeunterlagen beigefügt. Kosten: Die Gesamtkostenprognose (KG 200-700) liegt bei ca. 7,8 Mio. EUR netto, wovon sich ca. 3,6 Mio. EUR netto auf die KG 300 und 2,4 Mio. EUR netto auf die KG 400 erstrecken. Es ist beabsichtigt Fördermittel zu beantragen. Dementsprechend erwartet der öffentliche Auftraggeber eine entsprechende Zuarbeit bei der Fördermittelgenerierung und sodann bei der Abrechnung der Fördermittel (inkl. Verwendungsnachweis) durch den Auftragnehmer. Termine: Die Planungen sollen unmittelbar nach Beauftragung beginnen und zügig bearbeitet werden. Die Bauphase soll 2028 beginnen. Die Fertigstellung ist im Jahr 2029 vorgesehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorstehenden Terminen um Orientierungswerte handelt, die den aktuellen Projektstand widerspiegeln. Im Zuge des Planungsprozesses können sich diese Daten ändern und werden bei Bedarf entsprechend angepasst. Leistungsumfang: Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben: - Grundleistungen der Leistungsphasen 1-6 für die Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 Abs. 1 HOAI 2021, Teil 4, Abschnitt 1 i. V. m. Anlage 14 HOAI 2021 - Besondere Leistungen - Zweckverband Grund- und Mittelschule HebertshausenHebertshausenFrist: 28. Juli
TNW_Arch_Zweckverband Grund- und Mittelschule Hebertshausen_Sanierung der Dreifachturnhalle
Der Zweckverband Grund- und Mittelschule Hebertshausen plant die umfassende Sanierung der Dreifachsporthalle aus dem Baujahr 1981 am Standort "Am Weinberg" in Hebertshausen. Ziel ist es, den baulichen Zustand, die energetische Qualität, den Brandschutz, die Barrierefreiheit sowie die technische Gebäudeausrüstung auf den aktuellen Stand zu bringen und die Halle damit langfristig für den Schul- und Vereinssport nutzbar zu erhalten. Das Gebäude umfasst neben der eigentlichen Dreifachsporthalle einen glasüberdachten Gang mit Tribüne, Umkleide- und Sanitärräume sowie eine Hausmeisterwohnung. Die Gesamtnutzfläche beträgt ca. 3.300 m², die Hausmeisterwohnung ca. 90 m². Das Gebäude ist als Sonderbau (Gebäudeklasse 3) eingestuft und gilt zugleich als Versammlungsstätte. Denkmalschutz besteht nicht. Die Hausmeisterwohnung ist seit Juni 2026 neu vermietet und wurde zuletzt vollständig saniert. Eine Innensanierung der Wohnung ist daher nicht Gegenstand der vorliegenden Beauftragung. In den Umgriff der Generalsanierung fallen lediglich die zur Wohnung gehörige Terrasse sowie die Fassade, soweit diese im Zusammenhang mit der Gesamtfassadensanierung des Gebäudes steht. Die Halle befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Wesentliche Bauteile - insbesondere Fassade, Verglasung, Glasdach, Tragwerk, Haustechnik und Innenausbau - entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und den geltenden gesetzlichen Anforderungen nach GEG, BayBO sowie der Versammlungsstättenverordnung (VStättVO). Ziel der Sanierung ist die Herstellung eines dauerhaft nutzbaren, energetisch effizienten, brandschutzkonformen und barrierefreien Gebäudes für den Schul- und Vereinssport. Wesentliche Mängel und Sanierungsbedarf: - Gebäudehülle und Konstruktion Die Bodenplatte der Turnhalle ist unterhalb der Trittschalldämmung feucht; ein Schwingboden ist nicht vorhanden. Die Glasfassade sowie sämtliche Fenster stammen noch aus dem Baujahr und verfügen weder über eine thermische Entkoppelung noch über einen Sonnenschutz, sodass sie den heutigen Anforderungen nach GEG nicht entsprechen. Gleiches gilt für das Glasdach, das darüber hinaus undicht ist und keine Isolierverglasung aufweist. Die Knotenpunkte des hölzernen Dachtragwerks sind gemäß vorliegendem Gutachten sanierungsbedürftig. Die Außenfassade weist abgeplatzten Putz auf und ist nicht gedämmt. Hinweis zur Gebäudehülle und zum Dachtragwerk: Die Gebäudehülle soll im Rahmen der Sanierung möglichst in ihrer bestehenden Form erhalten und nicht grundlegend verändert werden. Das hölzerne Dachtragwerk soll in seiner baulichen Struktur erhalten bleiben; vorgesehen ist lediglich eine Instandsetzung der sanierungsbedürftigen Knotenpunkte. Das Flachdach wurde im Jahr 2012 erneuert. Es ist im Rahmen der Planung auf seinen aktuellen Zustand hin zu überprüfen. - Innenausbau Der Turnhallenboden ist großflächig beschädigt und weist Stolperkanten auf. Die Prallwand ist akustisch hart, nicht flächenbündig ausgeführt und die Holzoberfläche sanierungsbedürftig. Die Bodenhülsen der Sportgeräte sind korrodiert und nicht funktionstüchtig; die Basketballkörbe verfügen über keine Klappfunktion. In den Umkleiden sind die Wandverkleidungen und Einbauten abgenutzt, in den Nasszellen ist die Abdichtung zu überprüfen. Die Tribünenbestuhlung und die Geländer sind abgenutzt; Tragfähigkeit und Statik sind noch zu prüfen. - Brandschutz Gemäß Gutachten bestehen Mängel u. a. bei Blitzschutz, Alarmierungseinrichtungen, Sicherheitsbeleuchtung, Rettungswegbeleuchtung sowie fehlenden Brandschutztüren (T30RS) an Brandabschnittsübergängen. - Barrierefreiheit Das Gebäude erfüllt die Anforderungen nach Art. 48 BayBO derzeit nicht. Erforderliche Maßnahmen umfassen u. a. die Nachrüstung eines Aufzugs, barrierefreie Erschließung, angepasste Türdrückerhöhen sowie ein barrierefreies WC. - Haustechnik Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektro entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand nach GEG; eine vollständige Strangsanierung ist erforderlich. - Schadstoffe Aufgrund des Baujahres 1981 ist das Gebäude auf Asbest, PCB, Schwermetalle und künstliche Mineralfasern (KMF) zu untersuchen. Grundsätzlich wird angestrebt, die Sanierung in einem einzigen Bauabschnitt durchzuführen, wobei die Turnhalle für diesen Zeitraum gegebenenfalls ausgelagert werden muss. Sollte dies nicht realisierbar sein, ist eine bauabschnittsweise Bearbeitung vorgesehen. Die finale Abstimmung zur Vorgehensweise ist derzeit noch ausstehend und soll im Zuge der weiteren Planung erarbeitet werden. Die bereits erarbeitete Machbarkeitsstudie sowie die vorhandenen Bestandsunterlagen werden den Vergabeunterlagen beigefügt. Kosten: Die Gesamtkostenprognose (KG 200-700) liegt bei ca. 7,8 Mio. EUR netto, wovon sich ca. 3,6 Mio. EUR netto auf die KG 300 und 2,4 Mio. EUR netto auf die KG 400 erstrecken. Es ist beabsichtigt Fördermittel zu beantragen. Dementsprechend erwartet der öffentliche Auftraggeber eine entsprechende Zuarbeit bei der Fördermittelgenerierung und sodann bei der Abrechnung der Fördermittel (inkl. Verwendungsnachweis) durch den Auftragnehmer. Termine: Die Planungen sollen unmittelbar nach Beauftragung beginnen und zügig bearbeitet werden. Die Bauphase soll 2028 beginnen. Die Fertigstellung ist im Jahr 2029 vorgesehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorstehenden Terminen um Orientierungswerte handelt, die den aktuellen Projektstand widerspiegeln. Im Zuge des Planungsprozesses können sich diese Daten ändern und werden bei Bedarf entsprechend angepasst. Leistungsumfang: Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben: - Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 1 i. V. m. Anlage 10 HOAI 2021 - Besondere Leistungen - Zweckverband Grund- und Mittelschule HebertshausenHebertshausen
TNW_Arch_Zweckverband Grund- und Mittelschule Hebertshausen_Sanierung der Dreifachturnhalle
Der Zweckverband Grund- und Mittelschule Hebertshausen plant die umfassende Sanierung der Dreifachsporthalle aus dem Baujahr 1981 am Standort "Am Weinberg" in Hebertshausen. Ziel ist es, den baulichen Zustand, die energetische Qualität, den Brandschutz, die Barrierefreiheit sowie die technische Gebäudeausrüstung auf den aktuellen Stand zu bringen und die Halle damit langfristig für den Schul- und Vereinssport nutzbar zu erhalten. Das Gebäude umfasst neben der eigentlichen Dreifachsporthalle einen glasüberdachten Gang mit Tribüne, Umkleide- und Sanitärräume sowie eine Hausmeisterwohnung. Die Gesamtnutzfläche beträgt ca. 3.300 m², die Hausmeisterwohnung ca. 90 m². Das Gebäude ist als Sonderbau (Gebäudeklasse 3) eingestuft und gilt zugleich als Versammlungsstätte. Denkmalschutz besteht nicht. Die Hausmeisterwohnung ist seit Juni 2026 neu vermietet und wurde zuletzt vollständig saniert. Eine Innensanierung der Wohnung ist daher nicht Gegenstand der vorliegenden Beauftragung. In den Umgriff der Generalsanierung fallen lediglich die zur Wohnung gehörige Terrasse sowie die Fassade, soweit diese im Zusammenhang mit der Gesamtfassadensanierung des Gebäudes steht. Die Halle befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Wesentliche Bauteile - insbesondere Fassade, Verglasung, Glasdach, Tragwerk, Haustechnik und Innenausbau - entsprechen nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und den geltenden gesetzlichen Anforderungen nach GEG, BayBO sowie der Versammlungsstättenverordnung (VStättVO). Ziel der Sanierung ist die Herstellung eines dauerhaft nutzbaren, energetisch effizienten, brandschutzkonformen und barrierefreien Gebäudes für den Schul- und Vereinssport. Wesentliche Mängel und Sanierungsbedarf: - Gebäudehülle und Konstruktion Die Bodenplatte der Turnhalle ist unterhalb der Trittschalldämmung feucht; ein Schwingboden ist nicht vorhanden. Die Glasfassade sowie sämtliche Fenster stammen noch aus dem Baujahr und verfügen weder über eine thermische Entkoppelung noch über einen Sonnenschutz, sodass sie den heutigen Anforderungen nach GEG nicht entsprechen. Gleiches gilt für das Glasdach, das darüber hinaus undicht ist und keine Isolierverglasung aufweist. Die Knotenpunkte des hölzernen Dachtragwerks sind gemäß vorliegendem Gutachten sanierungsbedürftig. Die Außenfassade weist abgeplatzten Putz auf und ist nicht gedämmt. Hinweis zur Gebäudehülle und zum Dachtragwerk: Die Gebäudehülle soll im Rahmen der Sanierung möglichst in ihrer bestehenden Form erhalten und nicht grundlegend verändert werden. Das hölzerne Dachtragwerk soll in seiner baulichen Struktur erhalten bleiben; vorgesehen ist lediglich eine Instandsetzung der sanierungsbedürftigen Knotenpunkte. Das Flachdach wurde im Jahr 2012 erneuert. Es ist im Rahmen der Planung auf seinen aktuellen Zustand hin zu überprüfen. - Innenausbau Der Turnhallenboden ist großflächig beschädigt und weist Stolperkanten auf. Die Prallwand ist akustisch hart, nicht flächenbündig ausgeführt und die Holzoberfläche sanierungsbedürftig. Die Bodenhülsen der Sportgeräte sind korrodiert und nicht funktionstüchtig; die Basketballkörbe verfügen über keine Klappfunktion. In den Umkleiden sind die Wandverkleidungen und Einbauten abgenutzt, in den Nasszellen ist die Abdichtung zu überprüfen. Die Tribünenbestuhlung und die Geländer sind abgenutzt; Tragfähigkeit und Statik sind noch zu prüfen. - Brandschutz Gemäß Gutachten bestehen Mängel u. a. bei Blitzschutz, Alarmierungseinrichtungen, Sicherheitsbeleuchtung, Rettungswegbeleuchtung sowie fehlenden Brandschutztüren (T30RS) an Brandabschnittsübergängen. - Barrierefreiheit Das Gebäude erfüllt die Anforderungen nach Art. 48 BayBO derzeit nicht. Erforderliche Maßnahmen umfassen u. a. die Nachrüstung eines Aufzugs, barrierefreie Erschließung, angepasste Türdrückerhöhen sowie ein barrierefreies WC. - Haustechnik Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektro entsprechen nicht mehr dem aktuellen Stand nach GEG; eine vollständige Strangsanierung ist erforderlich. - Schadstoffe Aufgrund des Baujahres 1981 ist das Gebäude auf Asbest, PCB, Schwermetalle und künstliche Mineralfasern (KMF) zu untersuchen. Grundsätzlich wird angestrebt, die Sanierung in einem einzigen Bauabschnitt durchzuführen, wobei die Turnhalle für diesen Zeitraum gegebenenfalls ausgelagert werden muss. Sollte dies nicht realisierbar sein, ist eine bauabschnittsweise Bearbeitung vorgesehen. Die finale Abstimmung zur Vorgehensweise ist derzeit noch ausstehend und soll im Zuge der weiteren Planung erarbeitet werden. Die bereits erarbeitete Machbarkeitsstudie sowie die vorhandenen Bestandsunterlagen werden den Vergabeunterlagen beigefügt. Kosten: Die Gesamtkostenprognose (KG 200-700) liegt bei ca. 7,8 Mio. EUR netto, wovon sich ca. 3,6 Mio. EUR netto auf die KG 300 und 2,4 Mio. EUR netto auf die KG 400 erstrecken. Es ist beabsichtigt Fördermittel zu beantragen. Dementsprechend erwartet der öffentliche Auftraggeber eine entsprechende Zuarbeit bei der Fördermittelgenerierung und sodann bei der Abrechnung der Fördermittel (inkl. Verwendungsnachweis) durch den Auftragnehmer. Termine: Die Planungen sollen unmittelbar nach Beauftragung beginnen und zügig bearbeitet werden. Die Bauphase soll 2028 beginnen. Die Fertigstellung ist im Jahr 2029 vorgesehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den vorstehenden Terminen um Orientierungswerte handelt, die den aktuellen Projektstand widerspiegeln. Im Zuge des Planungsprozesses können sich diese Daten ändern und werden bei Bedarf entsprechend angepasst. Leistungsumfang: Es werden folgende Leistungen stufenweise vergeben: - Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 für die Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 Abs. 3 HOAI 2021, Teil 3, Abschnitt 1 i. V. m. Anlage 10 HOAI 2021 - Besondere Leistungen
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