Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT WeimarWeimarTED
Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar, Teilprojekt (TP) 1 - Haupthaus
Die Leistung betrifft einen historischen Gebäudebestand mit komplexen baulichen, technischen und denkmalbezogenen Anforderungen. Gegenstand der geplanten Beauftragung sind die Leistungen der Ingenieursvermessung gemäß HOAI 2021 Anlage 1 (zu §3 Absatz 1), Nr. 1.4 mit den Leistungsbildern der Planungsbegleitenden Vermessung (Punkt 1.4.4). A...
Vermessung, BIM
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Inhalt auf einen Blick
Die Leistung betrifft einen historischen Gebäudebestand mit komplexen baulichen, technischen und denkmalbezogenen Anforderungen. Gegenstand der geplanten Beauftragung sind die Leistungen der Ingenieursvermessung gemäß HOAI 2021 Anlage 1 (zu §3 Absatz 1), Nr. 1.4 mit den Leistungsbildern der Planungsbegleitenden Vermessung (Punkt 1.4.4)...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT Weimar
- Veröffentlicht:
- 10. Juni 2026
- Frist:
- 13. Juli 2026
- Thema:
- Vermessung
Ausschreibungsbeschreibung
Die Leistung betrifft einen historischen Gebäudebestand mit komplexen baulichen, technischen und denkmalbezogenen Anforderungen. Gegenstand der geplanten Beauftragung sind die Leistungen der Ingenieursvermessung gemäß HOAI 2021 Anlage 1 (zu §3 Absatz 1), Nr. 1.4 mit den Leistungsbildern der Planungsbegleitenden Vermessung (Punkt 1.4.4). Als Grundlage für die Planung der Generalsanierung mit der BIM-Methode und um dem hochwertigen Denkmalstatus des Objekts gerecht zu werden, wird ein vollständiges 3D-Modell des gesamten Objekts sowie ein digitales Geländemodell benötigt. Das Objekt erstreckt sich über ca. 64x96m mit einer Höhenausdehnung von ca. 42m (UG2 bis First Bühnenturm). Die BGF beträgt ca. 23.500 m2, die NRF ca. 20.000 m2. Die Geländefläche beträgt ca. 1,5 ha. Die Leistungen umfassen insbesondere Ingenieursvermessung, 3D-Laserscanning, verformungsgerechtes Aufmaß Genauigkeitsstufe 3, 3D-Modellierung LOD 300 im Bestand sowie die Übergabe prüffähiger Modell- und Datengrundlagen für die weitere Planung.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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Die Leistung betrifft einen historischen Gebäudebestand mit komplexen baulichen, technischen und denkmalbezogenen Anforderungen. Gegenstand der geplanten Beauftragung sind die Leistungen der Ingenieursvermessung gemäß HOAI 2021 Anlage 1 (zu §3 Absatz 1), Nr. 1.4 mit den Leistungsbildern der Planungsbegleitenden Vermessung (Punkt 1.4.4). Als Grundlage für die Planung der Generalsanierung mit der BIM-Methode und um dem hochwertigen Denkmalstatus des Objekts gerecht zu werden, wird ein vollständiges 3D-Modell des gesamten Objekts sowie ein digitales Geländemodell benötigt. Das Objekt erstreckt sich über ca. 64x96m mit einer Höhenausdehnung von ca. 42m (UG2 bis First Bühnenturm). Die BGF beträgt ca. 23.500 m2, die NRF ca. 20.000 m2. Die Geländefläche beträgt ca. 1,5 ha. Die Leistungen umfassen insbesondere Ingenieursvermessung, 3D-Laserscanning, verformungsgerechtes Aufmaß Genauigkeitsstufe 3, 3D-Modellierung LOD 300 im Bestand sowie die Übergabe prüffähiger Modell- und Datengrundlagen für die weitere Planung. - Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr
3D-Bestandsmodell LOD 300 - Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar, Teilprojekt (TP) 1 - Haupthaus,
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Objektplanung Freianlagen - Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar Teilprojekt (TP) 1 – Haupthaus
Gegenstand des Planungsauftrags ist die fachliche und technische Bearbeitung der Freianlagen, Außenanlagen und außenräumlichen Schnittstellen im Zusammenhang mit der Generalsanierung des Deutschen Nationaltheaters Weimar, Teilprojekt 1 – Haupthaus. Die Leistungen sind dem Leistungsbild Freianlagen gemäß HOAI Anlage 11 zuzuordnen. Die Planung berücksichtigt den Leitfaden Nachhaltiges Bauen des Bundes sowie den Leitfaden Barrierefreies Bauen des Bundes in der für das Projekt maßgeblichen Fassung. Die Bearbeitung erfolgt im denkmalgeschützten Bestand sowie innerhalb bestehender öffentlicher Stadträume und Verkehrsflächen. Das bestehende Gebäude des DNT liegt in der Innenstadt am Theaterplatz 2 in 99423 Weimar. Die terminlichen Meilensteine der Generalsanierung TP 1 - Haupthaus lauten: Planungsstart: 02/2026 LPH2: bis 11/2026 LPH3: ab 01/2027 Ziel der Planung ist die außenanlagenbezogene Unterstützung der Objekt- und Fachplanungen. Dies betrifft insbesondere Erschließung, Anlieferung, Barrierefreiheit, Höhenanschlüsse, Oberflächen, Entwässerung, Vegetation, Baumschutz, bauzeitliche Flächen, Schutzmaßnahmen und die Wiederherstellung betroffener Außenflächen. Das Umfeld des Haupthauses ist nach Abschluss der Baumaßnahme im Wesentlichen in seiner heutigen Gestaltung, Materialität und Funktion wiederherzustellen. Der Schwerpunkt der Beauftragung liegt damit nicht auf einer freiraumgestalterischen Neukonzeption des gesamten Gebäudeumfeldes. Im Vordergrund stehen die technisch-funktionale Bearbeitung, die bauzeitliche Sicherung, die Koordination und die Wiederherstellung der betroffenen Außenbereiche. Der Bearbeitungsbereich umfasst die an das Haupthaus angrenzenden Außen-, Erschließungs-, Anlieferungs-, Parkierungs-, Vegetations-, Baustellen- und Wiederherstellungsflächen. Er umfasst überschlägig ca. 3.000 m² und ist in der Anlage „260724_HH-732 FRA_4-AST Plananlage“ dargestellt. - Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT WeimarWeimarFrist: 25. Aug.
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Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar – Haupthaus, Leistungen der Fachplanung Bau- und Raumakustik
Die Stadt Weimar beabsichtigt, das Deutsche Nationaltheater Weimar (DNT) als den bedeutendsten Bühnenbetrieb Weimars mit herausragender kommunaler, regionaler und nationaler Bedeutung instand zu setzen, zu modernisieren und im Sinne eines lebendigen kulturellen Zentrums zukunftsorientiert und in einer hohen Qualität umzubauen. Der für die Geschichte der Demokratie wesentliche Ort soll erhalten und gewürdigt werden. Dabei bildet das Haupthaus am Theaterplatz als Einzeldenkmal und Teil des Denkmalensembles Altstadt im Kontext seiner prägnanten Umgebung den Schwerpunkt der Maßnahme und ist Gegenstand des hier bekanntgemachten Verfahrens. Die Institution „DNT“ vereint das Musiktheater und die Sprechbühne sowie das A-Orchester Staatskapelle Weimar. Als baulich-kultureller Kristallisationspunkt im Herzen der Stadt Weimar sollen mit der angestrebten Generalsanierung wichtige Akzente für die Funktionsfähigkeit einer attraktiven, lebendigen und Identität stiftenden Stadtmitte gesetzt werden. Das DNT Weimar arbeitet trotz sich kontinuierlich verändernder Anforderungen an die Inszenierungstechnik, die Arbeitsweisen der Werkstätten und die Veranstaltungsästhetik bislang in einem Gebäude, welches in den Dimensionen und Funktionalitäten nach wie vor durch die Errichtung 1907 und den Wiederaufbau 1948 bestimmt ist. Die letzten umfassenden Anpassungen der baulich-technischen Standards erfolgten mit dem Umbau des Zuschauerhauses im Jahr 1975 und der Teilsanierung im Jahr 1999. Infolge besteht ein erheblicher Sanierungsstau und Anpassungsbedarf. Durch die Generalsanierung soll die Zukunftsfähigkeit des DNT in Form technischer Betriebssicherheit, zeitgemäßer Spielfähigkeit und als anforderungsgerechter Arbeitsort für mindestens 30 Jahre gewährleistet werden. Bei der Planung der Bau- und Raumakustik sind die denkmalpflegerischen Aspekte mit den aktuellen Erfordernissen bestmöglich zu verbinden. Der Nutzungsschwerpunkt für den Zuschauerraum liegt im Sprech- und Musiktheater, wenngleich der Saal auch für Sonderkonzerte genutzt werden soll, finden die regelmäßigen Sinfoniekonzerte der Staatskapelle nicht dort statt. Im Zuge einer baulichen Umgestaltung des Deutschen Nationaltheaters Weimar wird besonderes Augenmerk auf die akustische Verbesserung des Großen Saals gelegt. Hierbei sollen die bestehenden Defizite des Saals behoben werden und eine gute bzw. sehr gute Akustik erreicht werden, die einem multifunktionalen Anforderungsprofil gerecht wird. Für das Bauvorhaben ist folgendes Baukostenbudjet vorgesehen: KG 300 Baukonstruktionen: 34.132.162,98 € Netto/ 40.617.273,95 € Brutto KG 400 Technische Ausrüstung: 22.785.027,18 € Netto/ 27.114.182,34 € Brutto Ca. 20.000 m³ raumakustisch relevante Raumbereiche mit unterschiedlichen Anforderungen sind zu betrachten (überschlägiger Basiswert Kubatur Gesamtgebäude: 112.500 m³) Für die Baumaßnahme beabsichtigt der Auftraggeber die Leistungsphasen (LPH) 2-7 folgende Planungsleistungen zu vergeben: - Grundleistungen Bauphysik gem. Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1), 1.2.4: Bauakustik - Grundleistungen Bauphysik gem. Anlage 1 (zu § 3 Absatz 1), 1.2.5: Raumakustik Es ist optional vorgesehen, folgende zusätzliche besondere Leistungen zu vergeben: - LPH 3: Erstellung einer funktionalen Leistungsbeschreibung zur Vorbereitung einer GU/ GÜ- Vergabe - LPH 3: Simulationen zur Prognose des Verhaltens von Bauteilen, Räumen, Gebäuden unter Berücksichtigung angegebener Nutzungsszenarien ausgewählter Räume unter Berücksichtigung angegebener Nutzungsszenarien ausgewählter Räume Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach Leistungsphasen. - Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT WeimarWeimar
Nichtoffener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb gem. RPW "Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar - Haupthaus"
Die Stadt Weimar beabsichtigt, das Deutsche Nationaltheater Weimar (DNT) als den bedeutendsten Bühnenbetrieb Weimars von herausragender kommunaler, regionaler und nationaler Bedeutung als Einzeldenkmal im Kontext seiner prägnanten Umgebung instandzusetzen, zu modernisieren und im Sinne eines lebendigen kulturellen Zentrums zukunftsorientiert und in einer hohen Qualität umzubauen. Die Institution vereint das Musiktheater und die Sprechbühne sowie das A-Orchester Staatskapelle Weimar. Anlass und Ziel der Generalsanierung sind zum einen die Instandsetzung und Modernisierung altersbedingter Mängel und Defizite der Bausubstanz wie der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere Defizite bei der Saal- und Orchesterakustik, der Sichtlinien, der barrierefreien Erschließung, bei der Sicherheit und beim Komfort der Zuschauer, bei der IT-Unterstützung/Digitalisierung („Smart“- Theater) und bei der Energieeffizienz (Klimaneutralität). Zum anderen sind durch funktionale und gesetzliche Anforderungen sowie räumliche Mehrbedarfe erhebliche Flächenerweiterungen absehbar. Im Mittelpunkt der Aufgabe stehen die Konzentration und Bündelung bestehender Ressourcen und die Einordnung der seitens der DNT GmbH Weimar angezeigten Mehrbedarfe mit optimalen Funktionalitäten und räumlichen Zuschnitten der verschiedenen Nutzungsbereiche, die Erhöhung des Erlebnisgehaltes und des Besucherkomforts sowie positive städtebauliche Effekte unter besonderer Beachtung der denkmalpflegerischen Zielstellung. Das Gesamtprojekt besteht aus 3 Teilprojekten (TP). TP 1: Die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus, unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebauliche Randbedingungen TP 2: Der Neubau für die Unterbringung der Theaterwerkstätten TP 3: Die geringfügige Erweiterung der bereits bestehenden Redoute Gegenstand des hier bekanntgemachten Wettbewerbs ist ausschließlich die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus (TP 1), unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebaulicher Randbedingungen. Kosten und Fördermittel Die Generalsanierung DNT ist ein Förderprojekt, welches mit insgesamt 167 Mio. zu jeweils 50 % durch Bundesmittel und Landesmittel des Freistaates Thüringen, finanziert werden soll. Für den Kostenrahmen am Haupthaus (Stand 2022) sind folgende Größen vorgesehen: TP 1 Gesamt: 110.951.313 EUR Brutto KG 300 48.398.816 EUR inkl. 19% MwSt. KG 400 32.265.877 EUR inkl. 19% MwSt. KG 500 595.000 EUR inkl. 19% MwSt Das Raumprogramm umfasst ca. 12.400 m² Nutzfläche. Die Fertigstellung der Sanierung ist für Mitte 2031 vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Architekt:innen als Generalplaner in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 - 8), Wärmeschutz- und Energiebilanzierung sowie Brandschutzplanung. Die Ausloberin beabsichtigt die Vergabe von Generalplanungsleistungen. Gegenstand der geplanten Beauftragung: Gegenstand der Vergabe im Verhandlungsverfahren sind Generalplanungsleistungen mit BIM-Implementierung: - Leistungen gemäß Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, § 34 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 10 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung, § 51 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 14 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung, § 55 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 15 - Leistungen Wärmeschutz- und Energiebilanzierung - Brandschutzplanung Es werden Wettbewerbsbeiträge erwartet, die eine Realisierbarkeit hinsichtlich der Anforderungen an Akustik und Bühnentechnik gewährleisten. Den teilnehmenden Generalplanungsteams wird daher empfohlen, Fachplaner:innen für den Bereich Planung Bühnentechnik sowie Bau- und Raumakustik beratend hinzuzuziehen, sofern diese Kompetenzen nicht selbst im bekanntgemachten Team vorhanden sind. Es ist zulässig, dass fachplanerische Beratung bei mehreren Wettbewerbsteams erfolgt, es ist jedoch Personengleichheit und Wissensübermittlung eigenverantwortlich auszuschließen. Die an der Beratung Beteiligten dürfen benannt werden; es besteht für die Hinzuziehung von dieser externen Kompetenz jedoch generell kein Auftragsversprechen; diese Planungsleistungen (Bühnentechnik, Bau- und Raumakustik und weitere) werden separat in VgV- Verfahren ausgeschrieben und vergeben! Fachplaner:innen, welche an diesen Verfahren teilnehmen möchten, können vorher beratend an der Erarbeitung von Wettbewerbsbeiträgen einzelner Wettbewerbsteilnehmer:innen mitgewirkt haben. Für die Planung ab der Weiterbearbeitung nach Abschluss des VgV-Verfahrens wird die Zuhilfenahme einer Gebäudedatenmodellierung BIM für alle beteiligten Planer:innen als Mindeststandard verbindlich vorgeschrieben und Vertragsbestandteil. Nähere Informationen finden sich in den Entwürfen der AIA und der Modellierungsrichtlinie (Anlage D.19). Die Planungsbüros gewährleisten die Übernahme folgender BIM-Rollen: BIM-Gesamtkoordination, jeweilige BIM-Koordination und BIM-Autorenschaft. Für die bauherrenseitige Koordinierung wird von der Auftraggeberin ein Projektsteuerer als BIM-Manager beauftragt. - Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT WeimarWeimar
Nichtoffener, einphasiger, interdisziplinärer Realisierungswettbewerb gem. RPW "Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar - Haupthaus"
Die Stadt Weimar beabsichtigt, das Deutsche Nationaltheater Weimar (DNT) als den bedeutendsten Bühnenbetrieb Weimars von herausragender kommunaler, regionaler und nationaler Bedeutung als Einzeldenkmal im Kontext seiner prägnanten Umgebung instandzusetzen, zu modernisieren und im Sinne eines lebendigen kulturellen Zentrums zukunftsorientiert und in einer hohen Qualität umzubauen. Die Institution vereint das Musiktheater und die Sprechbühne sowie das A-Orchester Staatskapelle Weimar. Anlass und Ziel der Generalsanierung sind zum einen die Instandsetzung und Modernisierung altersbedingter Mängel und Defizite der Bausubstanz wie der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere Defizite bei der Saal- und Orchesterakustik, der Sichtlinien, der barrierefreien Erschließung, bei der Sicherheit und beim Komfort der Zuschauer, bei der IT-Unterstützung/Digitalisierung („Smart“- Theater) und bei der Energieeffizienz (Klimaneutralität). Zum anderen sind durch funktionale und gesetzliche Anforderungen sowie räumliche Mehrbedarfe erhebliche Flächenerweiterungen absehbar. Im Mittelpunkt der Aufgabe stehen die Konzentration und Bündelung bestehender Ressourcen und die Einordnung der seitens der DNT GmbH Weimar angezeigten Mehrbedarfe mit optimalen Funktionalitäten und räumlichen Zuschnitten der verschiedenen Nutzungsbereiche, die Erhöhung des Erlebnisgehaltes und des Besucherkomforts sowie positive städtebauliche Effekte unter besonderer Beachtung der denkmalpflegerischen Zielstellung. Das Gesamtprojekt besteht aus 3 Teilprojekten (TP). TP 1: Die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus, unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebauliche Randbedingungen TP 2: Der Neubau für die Unterbringung der Theaterwerkstätten TP 3: Die geringfügige Erweiterung der bereits bestehenden Redoute Gegenstand des hier bekanntgemachten Wettbewerbs ist ausschließlich die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus (TP 1), unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebaulicher Randbedingungen. Kosten und Fördermittel Die Generalsanierung DNT ist ein Förderprojekt, welches mit insgesamt 167 Mio. zu jeweils 50 % durch Bundesmittel und Landesmittel des Freistaates Thüringen, finanziert werden soll. Für den Kostenrahmen am Haupthaus (Stand 2022) sind folgende Größen vorgesehen: TP 1 Gesamt: 110.951.313 EUR Brutto KG 300 48.398.816 EUR inkl. 19% MwSt. KG 400 32.265.877 EUR inkl. 19% MwSt. KG 500 595.000 EUR inkl. 19% MwSt Das Raumprogramm umfasst ca. 12.400 m² Nutzfläche. Die Fertigstellung der Sanierung ist für Mitte 2031 vorgesehen. Der Wettbewerb richtet sich an Architekt:innen als Generalplaner in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung (Anlagengruppen 1 - 8), Wärmeschutz- und Energiebilanzierung sowie Brandschutzplanung. Die Ausloberin beabsichtigt die Vergabe von Generalplanungsleistungen. Gegenstand der geplanten Beauftragung: Gegenstand der Vergabe im Verhandlungsverfahren sind Generalplanungsleistungen mit BIM-Implementierung: - Leistungen gemäß Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, § 34 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 10 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 1 Tragwerksplanung, § 51 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 14 - Leistungen gemäß Teil 4 Fachplanung, Abschnitt 2 Technische Ausrüstung, § 55 HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 15 - Leistungen Wärmeschutz- und Energiebilanzierung - Brandschutzplanung Es werden Wettbewerbsbeiträge erwartet, die eine Realisierbarkeit hinsichtlich der Anforderungen an Akustik und Bühnentechnik gewährleisten. Den teilnehmenden Generalplanungsteams wird daher empfohlen, Fachplaner:innen für den Bereich Planung Bühnentechnik sowie Bau- und Raumakustik beratend hinzuzuziehen, sofern diese Kompetenzen nicht selbst im bekanntgemachten Team vorhanden sind. Es ist zulässig, dass fachplanerische Beratung bei mehreren Wettbewerbsteams erfolgt, es ist jedoch Personengleichheit und Wissensübermittlung eigenverantwortlich auszuschließen. Die an der Beratung Beteiligten dürfen benannt werden; es besteht für die Hinzuziehung von dieser externen Kompetenz jedoch generell kein Auftragsversprechen; diese Planungsleistungen (Bühnentechnik, Bau- und Raumakustik und weitere) werden separat in VgV- Verfahren ausgeschrieben und vergeben! Fachplaner:innen, welche an diesen Verfahren teilnehmen möchten, können vorher beratend an der Erarbeitung von Wettbewerbsbeiträgen einzelner Wettbewerbsteilnehmer:innen mitgewirkt haben. Für die Planung ab der Weiterbearbeitung nach Abschluss des VgV-Verfahrens wird die Zuhilfenahme einer Gebäudedatenmodellierung BIM für alle beteiligten Planer:innen als Mindeststandard verbindlich vorgeschrieben und Vertragsbestandteil. Nähere Informationen finden sich in den Entwürfen der AIA und der Modellierungsrichtlinie (Anlage D.19). Die Planungsbüros gewährleisten die Übernahme folgender BIM-Rollen: BIM-Gesamtkoordination, jeweilige BIM-Koordination und BIM-Autorenschaft. Für die bauherrenseitige Koordinierung wird von der Auftraggeberin ein Projektsteuerer als BIM-Manager beauftragt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 13. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Stadtverwaltung Weimar, Dezernat für Bauen und Verkehr, Stabsstelle Generalsanierung DNT Weimar.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.