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Generalplanungsleistungen Neubau Feuerwehrhaus Rhede Süd
1. Ausgangslage Die Stadt Rhede plant den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Rhede, Löschzug Süd. Anlass für das Projekt ist der langfristige Sicherstellungsauftrag des abwehrenden Brandschutzes sowie der technische und funktionale Anpassungsbedarf an aktuelle gesetzliche, normative und organisatorische Anforderung...
Architektur, Tragwerksplanung, TGA-Planung, Landschaftsarchitektur, Bauphysik
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Stadt Rhede
- Veröffentlicht:
- 27. Juli 2026
- Frist:
- 07. September 2026
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
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1. Ausgangslage Die Stadt Rhede plant den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Rhede, Löschzug Süd. Anlass für das Projekt ist der langfristige Sicherstellungsauftrag des abwehrenden Brandschutzes sowie der technische und funktionale Anpassungsbedarf an aktuelle gesetzliche, normative und organisatorische Anforderungen. Das bestehende Feuerwehrhaus erfüllt die heutigen Anforderungen insbesondere in Bezug auf Flächenverfügbarkeit, Arbeitssicherheit, funktionale Abläufe sowie die konsequente Schwarz-Weiß-Trennung nicht mehr. Zudem bestehen Einschränkungen hinsichtlich Erweiterungsfähigkeit und Zukunftssicherheit. Zur Klärung der grundsätzlichen Realisierbarkeit wurde durch die kplan(R)AG eine Machbarkeitsstudie (Stand 20.12.2023) erstellt. Diese bildet die Grundlage für die weitere Projektentwicklung und für die vorliegende Projektbeschreibung. Der Neubau soll auf dem im Eigentum der Stadt Rhede befindlichen Grundstück Gemarkung Rhede, Flur 114, Flurstück 74 realisiert werden. 2. Planungsgegenstand Gegenstand des Projektes ist die Neuerrichtung eines normgerechten, funktionalen und zukunftsfähigen Feuerwehrhauses für den Löschzug Süd. Grundlage der Planung ist das in der Machbarkeitsstudie definierte Raum- und Flächenprogramm mit einer reinen Nutzfläche von ca. 1.200 m² und einer Bruttogrundfläche von ca. 1.620 m² (EG ca. 1.230 m², OG ca. 390 m²). Das Gebäude gliedert sich im Wesentlichen in folgende Funktionsbereiche: - Fahrzeughalle mit 7 Stellplätzen für Einsatzfahrzeuge und einer Waschhalle - Räume zur Einsatzabwicklung mit konsequenter Schwarz-Weiß-Trennung - Umkleide- und Sanitärbereiche für Einsatzkräfte und Jugendfeuerwehr - Schulungs-, Ausbildungs- und Aufenthaltsräume - Verwaltungsräume - Werkstätten, Lager- und Technikräume Ergänzend sind umfangreiche Außenanlagen herzustellen, insbesondere: - Alarmhof und Alarmausfahrt - Übungs- und Betriebshof - Alarm- und Besucherparkplätze - Funktionsflächen für Entsorgung, Dekontamination und Technik Das Grundstück weist eine Gesamtfläche von ca. 9.200 m² auf. Für das Feuerwehrhaus werden gemäß Machbarkeitsstudie ca. 6.000 m² benötigt; verbleibende Flächen können anderweitig genutzt werden. 3. Projektziele Mit dem Neubau werden folgende Ziele verfolgt: - Sicherstellung einer leistungsfähigen Gefahrenabwehr für den südlichen Stadtbereich - Umsetzung aller relevanten DIN-Normen, Unfallverhütungsvorschriften und arbeitsrechtlichen Anforderungen - Optimierung der funktionalen Abläufe zur Minimierung der Ausrückzeiten - Schaffung sicherer und gesunder Arbeitsbedingungen für die Einsatzkräfte - Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Klimaschutz - Zukunftsfähige und erweiterungsfähige Gebäudestruktur 4. Umfang der Generalplanerleistungen Gegenstand der Vergabe sind Generalplanungsleistungen mit folgenden Leistungsbildern: - Objektplanung Gebäude, LPH 1-9 - Technische Gebäudeausrüstung, LPH 1-9 (Anlagengruppen 1-6) - Tragwerksplanung, LPH 1-6 - Bauphysik (Wärme-, Schall- und Raumakustik), LPH 1-7 - Freianlagenplanung, LPH 1-9
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