Zentrale Beschaffungsstelle Kanton Basel-LandschaftLiestal
Frenkendorf - Sek I / Sanierung, Neu- und Erweiterungsbauten
Sekundarschule Frenkendorf: 8 Gebäude auf 3 Parzellen (1913–1971). Wettbewerbsziel: neue Gesamtanlage für 27 Schulklassen mit modernem, effizientem Schulbetrieb, Einbindung in Umgebung.
Stadtplanung, Architektur, Landschaftsarchitektur
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Inhalt auf einen Blick
Sekundarschule Frenkendorf: 8 Gebäude auf 3 Parzellen (1913–1971). Wettbewerbsziel: neue Gesamtanlage für 27 Schulklassen mit modernem, effizientem Schulbetrieb, Einbindung in Umgebung.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Zentrale Beschaffungsstelle Kanton Basel-Landschaft
- Veröffentlicht:
- 25. Juni 2026
- Frist:
- 19. November 2026
- Thema:
- Stadtplanung
Ausschreibungsbeschreibung
Sekundarschule Frenkendorf: 8 Gebäude auf 3 Parzellen (1913–1971). Wettbewerbsziel: neue Gesamtanlage für 27 Schulklassen mit modernem, effizientem Schulbetrieb, Einbindung in Umgebung.
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4- Stadtverwaltung MöckmühlMöckmühlFrist: 24. Aug.
Sanierung und Erweiterung Grundschule Züttlingen
Sanierung und Erweiterung der Grundschule Züttlingen Grundlage Machbarkeitsstudie Pläne, Grundrisse und Angaben Büro Huber, Billigheim 1. Ausgangslage und Zielsetzung Die Grundschule im Möckmühler Ortsteil Züttlingen befindet sich in einem Bestandsgebäude in der Jahnstraße 5, direkt angrenzend an das Rathaus und die Kirche. Das Gebäude weist funktionale, räumliche und energetische Defizite auf, die eine umfassende Modernisierung notwendig machen. Ziel des Projekts ist die Sanierung des Bestandsgebäudes sowie eine bauliche Erweiterung, um den heutigen pädagogischen, funktionalen und energetischen Anforderungen gerecht zu werden. Es soll ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt werden, der Umbau, Erweiterung und energetische Ertüchtigung in einem Projekt vereint. 2. Projektumfang Auf Basis einer Machbarkeitsstudie wurde nachfolgender Umfang ermittelt 2.1 Sanierung des Bestandsgebäudes Die bestehende Grundschule wird umfassend modernisiert: - Energetische Sanierung (Dämmung, Fenster, Haustechnik) - Barrierefreie Erschließung (bis auf das Dachgeschoss) - Optimierung der Raumstruktur - Modernisierung der Sanitärbereiche - Anpassung an Brandschutzmaßnahmen 2.2 Erweiterungs- und Ergänzungsbau (Neubau) Auf Basis der Machbarkeitsstudie erfolgt die Erweiterung in mehreren Gebäudeteilen und Geschossen, dabei sollen neue bzw. vergrößerte Bereiche entstehen: Erdgeschoss (EG) - Erweiterung Klassenraum 1 (F = 70 m²) - Erweiterung Klassenraum 2 (F = 73 m²) - Überdachte Pausenhoffläche (F = 74 m²) - Neues Lehrerzimmer (F = 49,86 m²) - Materiallager, Teeküche, neue WC-Anlagen - Flur- und Garderobenbereiche Obergeschoss (OG) - Erweiterung Klassenraum 3 (F = 84 m² - Erweiterung Klassenraum 4 (F = 73 m²) - Neuer Differenzierungsraum (F = 45 m²) - Schülerbibliothek (F = 27 m²) - Neue Treppenanlage und optimierte Verkehrsflächen Dachgeschoss (DG) - Schaffung eines neuen Präsentations- und Aufenthaltsbereichs (F = 72 m²) - Empore / Galerie (F = 13,5 m²) - Anpassung der Dachstruktur inkl. neuer Gaube Untergeschoss (UG) - Neuer Multifunktionsraum (F = 72,78 m²) - Essensausgabe und Essensvorbereitung - Personalraum, Technikräume, Kellerbereiche - Große Terrasse (F = 83 m²) 3. Funktionale und pädagogische Verbesserungen Mit der Sanierung und Erweiterung des Schulgebäudes soll eine moderne Lernumgebung entstehen mit: - größeren, flexiblen Klassenräumen - zusätzlichen Differenzierungs- und Gruppenräumen - einer Schülerbibliothek - einem multifunktionalen Raum für Veranstaltungen - verbesserten Lehrerarbeitsbereichen - optimierten Pausenflächen (innen und außen) Durch die Investition soll der Schulstandort im Ortsteil Züttlingen zukunftsfähig, nachhaltig und pädagogisch aufgewertet werden. 4. Wirtschaftlichkeit und Förderung Die Planung setzt bewusst auf Bauen im Bestand, um Kosten zu reduzieren und Fördermöglichkeiten zu nutzen. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie erfolgte eine Kostenermittlung: Die Kostenschätzung nach DIN 276 ergibt: Baukosten brutto: 3.800.000 € Gesamtkosten ohne Grundstück, Außenanlagen, Ausstattung: ca. 3,8 Mio. € 5. Übergangslösung während der Bauzeit Für die Bauphase ist eine Auslagerung des Schulbetriebs notwendig. Geplant ist eine Interimslösung mit Container. Die Planung der Containerlösung ist ebenfalls als Leistung anzubieten (Besondere Leistung 3, Leistungsbereich 1) 6. Städtebauliche Einbindung Die bauliche Erweiterung soll sich harmonisch in das Ortsbild einfügen. Die Nachbarschaft zu den öffentlichen Gebäuden und Freiflächen ist angemessenes zu berücksichtigen: - respektvolle Einbindung zwischen Rathaus und Kirche - Aufwertung des Bestandsgebäudes - klare Zugangs- und Wegeführung - neue Terrassen- und Pausenflächen, multifunktional nutzbar 7. Fazit Das Projekt „Sanierung und Erweiterung der Grundschule Züttlingen“ stellt eine umfassende Modernisierung dar, die sowohl pädagogisch als auch baulich einen deutlichen Mehrwert schafft. Die Kombination aus Sanierung und Erweiterung ermöglicht eine nachhaltige, wirtschaftlich sinnvolle und förderfähige Lösung, die die Schule langfristig stärkt und den Standort Züttlingen attraktiv hält. - Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare SicherheitBerlin
Übernahme der vollständigen Betriebsverantwortung für den MKT-Betrieb des BMUKN als externer Generalunternehmer -GU MKT -
Die einheitliche und effiziente Betreuung der MKT an allen Liegenschaften des BMUKN in Bonn und Berlin umfasst im Regelbetrieb nach näherer Maßgabe der Leistungsbeschreibung (Dokument 03.01 der Vergabeunterlagen) alle fortlaufend zu erbringenden Leistungen, um den Medien- und Konferenztechnikbetrieb in vier Liegenschaften des BMUKN an zwei Standorten sicherzustellen: > Stresemannstraße 128-130, 10117 Berlin > Köthener Straße 2-3, 10963 Berlin > Köthener Straße 4, 10963 Berlin > Robert-Schuman-Platz 3, 53175 Bonn. Die Leistungen im Regelbetrieb umfassen - Pflege der Medien-, Konferenz- und Veranstaltungstechnik - Support für Videokonferenzen und hybride Besprechungen - Support für Veranstaltungen und Konferenzen mit Technikbedarf - Unterstützung bei der Buchung und Organisation von virtuellen Konferenzen - Dokumentation - Konzeption und Planung neuer Medien- Konferenz- und Veranstaltungstechnik - Erstellung und Pflege der Betriebsführungsunterlagen Als standortspezifische Besonderheit ist in der Berliner Liegenschaft Stresemannstraße das Produktionsstudio Medialab eingerichtet, das durch Konzentration hochwertiger AV-Technik weitreichende Möglichkeiten zu moderner Medienproduktion und komplexen Online-Veranstaltungen in Studio-Umgebung bietet. Im Regelbetrieb sind dort folgende Leistungen zu erbringen: - Aufzeichnung einfaches Videostatement ohne Schnitt, ggf. Live-Chroma-Key - Repräsentative Mehrkamera-Videokonferenz mit Hausleitungsbeteiligung - Einfache Mehrkamera-Sendung mit erweiterter Technikeinbindung, bspw. Hausveranstaltung - Videokonferenz mit Einbindung von Dolmetschern bzw. Remote-Dolmetschen - Mittlere komplexe Sendung mit Moderation und Einbindung von Remote-Teilnehmern Am Standort Bonn sind im Regelbetrieb ebenfalls - Einfache Installationsarbeiten im medientechnischen Kontext (Aufputz-Kabelverlegung, Wand-/Deckenmontage von medientechnischen Gerätschaften) - Analyse von Störungen bei medientechnischen Gerätschaften und falls möglich, Reparatur von Technik mit Bordmitteln, erforderlich. Das Service-Zeitfenster im Regelbetrieb umfasst Montag bis Freitag von 07:00 – 19:00 Uhr. Als Kernzeit, in der die/der AN auch ohne konkrete Service-Termine zwingend präsent sein muss besteht von Montag bis Freitag von 08:00 – 16:00 Uhr. Die Bedarfe im Regelbetrieb unterliegen Schwankungen, die sowohl saisonale Effekte widerspiegeln, als auch durch den dynamischen Politikbetrieb an sich entstehen. Entsprechend gibt es keine fest definierte Personaldecke, sondern es wird in Hinblick auf Planbarkeit zunächst ein Mindestpersonalvorhalt definiert, der die grundlegende, regelmäßige Einsatzkapazität sicherstellt. Dieses Mindestmengengerüst beträgt zwei Techniker*innen pro Arbeitstag mit jeweils 8 Stunden (je Standort). Um den schwankenden Anforderungen des Regelbetriebs gerecht zu werden, kann dies von der AG‘in in Abstimmung mit dem AN aufgestockt werden. Unter Berücksichtigung aller Gegebenheiten, entsteht im Regelbetrieb ein zu erwartendes Gesamtvolumen von mindestens 600 Techniker-Stunden/Monat, welche in Abhängigkeit zur Auftragslage um bis zu 300 Stunden/Monat aufgestockt werden kann. Für Leistungen, die überwiegend planerischer, konzeptioneller oder koordinierender Art sind, ist ein Gesamtvolumen an Planer-Stunden im Regelbetrieb mit durchschnittlich 10 Stunden/Monat anzunehmen. Neben den Leistungen im Regelbetrieb sind sog. Abrufkontingente für Leistungen vorgesehen, die über den definierten Bedarf im Regelbetrieb hinausgehen. Insoweit handelt es sich um eine rahmenvertragliche Vereinbarung ohne Abnahmeverpflichtung, die auf einen Höchstwert gemäß der Leistungsbeschreibung begrenzt ist. Leistungen im Rahmen von Abrufkontingenten nach Bedarf der AG’in sind - DSGVO-konformes Stream-Hosting für Livestreams - Komplexe Großveranstaltungen ggf. inkl. Mietmaterial - Pressekonferenzen ggf. mit Livestream - Videoschnitt und -nachbearbeitung und auch Regelleistungen außerhalb des Servicezeitfensters für den Regelbetrieb. - Gemeinde Stockheim
Erweiterung, Umbau und Modernisierung der Schule Stockheim - Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, gemäß §§ 53 ff. HOAI - LPH 1-9
Die Gemeinde Stockheim plant die Erweiterung, Umbau und Modernisierung des Schulgebäudes in Stockheim. Eine Sanierung des zweiten Schulgebäudes in Reitsch ist nicht wirtschaftlich. Ziel der Maßnahme ist die zukunftsfähige bauliche, funktionale und pädagogische Weiterentwicklung des bestehenden Schulensembles unter Berücksichtigung aktueller Anforderungen an Schulgebäude, Ganztagsbetreuung sowie barrierefreie und wirtschaftliche Bauweise. Ausgangssituation und Projektziel: Die Grundschule Stockheim besteht aus einem gewachsenen Gebäudebestand, der den heutigen pädagogischen, räumlichen und funktionalen Anforderungen nur noch eingeschränkt entspricht. Insbesondere bestehen Defizite in den Bereichen: -räumliche Organisation und Flexibilität der Lernbereiche, -Zuordnung und Qualität der Gemeinschafts , Ganztags und Mensabereiche, -funktionale Strukturierung der Verwaltungs und Nebenräume, -Barrierefreiheit und Erschließung, -technische Ausstattung sowie energetischer Standard. Vor diesem Hintergrund wurde eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die als planerische Grundlage der weiteren Entwicklung dient. Das Projekt verfolgt das Ziel, bestehende Gebäudestrukturen weiterzuentwickeln, zusätzliche Flächen durch Anbauten zu schaffen und den Schulstandort insgesamt funktional, pädagogisch und technisch neu zu ordnen. Pädagogisch funktionales Konzept: Das Raum und Funktionskonzept orientiert sich an einem zeitgemäßen pädagogischen Ansatz mit offenen und flexibel nutzbaren Lernlandschaften. Vorgesehen ist unter anderem: -Umsetzung eines Lernbüro Konzepts mit unterschiedlichen Formaten des offenen und individualisierten Lernens, -Gliederung der Lernbereiche in Jahrgangs bzw. Lerncluster, -Ausbildung zentraler gemeinschaftlicher Bereiche („Gemeinsame Mitte / Marktplatz“) als Begegnungs und Kommunikationszonen, -Integration von Differenzierungs , Rückzugs und Gruppenarbeitsräumen, -funktionale Zuordnung von Spezial und Fachräumen (z. B. Werken, Musizieren, Forschen). Die Planung hat dabei sowohl die pädagogischen Zielsetzungen als auch die wirtschaftliche, nachhaltige und langlebige Nutzung des Gebäudes zu berücksichtigen. Baulicher Umfang Das Vorhaben umfasst folgende Maßnahmen: -Anbaumaßnahmen zur Schaffung zusätzlicher pädagogischer und funktionaler Flächen, -Umbau und Modernisierungsmaßnahmen im bestehenden Schulgebäude, -Neuordnung und Erweiterung der Mensa und Ganztagsbereiche, -Anpassung der Verwaltungs und Servicebereiche, -barrierefreie Erschließung (u. a. vertikale Erschließung, WC Anlagen), -Einbindung und Anpassung der Außenanlagen, soweit sie funktional mit dem Gebäude in Zusammenhang stehen. Die Maßnahmen sind in einem sensiblen baulichen und funktionalen Kontext umzusetzen und erfordern eine sorgfältige Abstimmung zwischen Neubau und Bestandsstrukturen. Planerische und technische Anforderungen Im Rahmen der Planung sind insbesondere zu berücksichtigen: -hohe Anforderungen an Funktionalität, Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit, -Integration moderner technischer Gebäudeausrüstung in den Bestand, -Berücksichtigung energetischer, konstruktiver und bauphysikalischer Anforderungen, -Einhaltung der Anforderungen an Barrierefreiheit, Brandschutz und Arbeitssicherheit, Die Planung soll eine robuste, flexible und langfristig geeignete bauliche Lösung für den Schulbetrieb ermöglichen. Einzelne Bauabschnitte können ggf. erforderlich werden. Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Leistungsbeginn: Aug 2026 - FAG Antrag Dez 2026 - Baubeginn: Juli 2027 - Fertigstellung: April 2029 Die Gesamtkosten des Projektes (KG 200-700) werden auf 12,7 Mio € Brutto geschätzt, und gliedert sich in folgende Aufteilung der KG: - KG 200 ca. 0,15 Mio€ - KG 300 ca. 6,32 Mio€ - KG 400 ca. 2,69 Mio€ - KG 500 ca. 0,82 Mio€ - KG 600 ca. 0,5 Mio€ Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, gemäß §§ 53 ff. HOAI LPH 1-9 Die Leistungen werden stufenweise beauftragt. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1+2 gemäß § 53 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 3-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht. - Stadt MarktredwitzMarktredwitz
Modellvorhaben „Leerstand jetzt WOHNEN“ - Umbausanierung der Schlossbrauerei Marktredwitz-Brand - Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zur Auftragsvergabe über Architektenleistungen für Gebäudeplanung
Modellvorhaben Alte Brauerei Jetzt WOHNEN Die Umbausanierung der Schlossbrauerei Brand ist ein Projekt des Modellvorhabens „Leerstand jetzt WOHNEN“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr im experimentellen Wohnungsbau und der Städtebauförderung. Ziel des Modellvorhabens ist es, dass kostengünstiger innovativer Mietwohnraum in leerstehenden Nicht-Wohngebäuden entsteht. Die Wiedernutzbarmachung aufgegebener Gewerbebauten schafft auf nachhaltige Weise Wohnraum, der auch für Menschen mit niedrigem Einkommen, Berufseinsteigern, jungen Familien oder Alters-Singles leistbar ist und darüber hinaus einen Mehrwert in der Förderung der Gemeinschaftsbildung, Vernetzung und gegenseitigen Unterstützung bietet, z.B. durch Treffpunkte, Hobby-Werkstätten, etc. Durch die Gemeinschaft soll eine zukunftsfeste, identitätsstiftende Wohnadresse entstehen. Ein weiterer Aspekt ist dabei der zeitgemäße verantwortungsbewusste Umgang mit den baulichen Mitteln - sowohl in finanzieller, als auch in materieller Hinsicht. Die bereits investierte graue Energie des Bestands soll durch gezielt gesetzte Eingriffe und Anpassungen mit wenigen Mitteln erhalten und wieder nutzbar gemacht werden. Vorhandene Materialien sollen bevorzugt eingesetzt werden. Neu eingebrachte Baustoffe müssen ökologischen Standards entsprechen und sollten möglichst schadstofffrei sein. Schließlich ist auch die Partizipation der Nachbarschaft und der künftigen Nutzerschaft ein nicht zu vernachlässigender Aspekt des Modellvorhabens, um das Gelingen des Projekts durch frühzeitige Kommunikation und an die Nutzerwünsche angepasste Planung abzusichern. Erste thematische Ansätze der Konzeptentwicklung im Modellprojekt „Alte Brauerei jetzt WOHNEN“ könnten sein: Experimentelles Wohnen - Welche neuen Wohnformen sind hier denkbar? - Wie lässt sich das Besondere des Ortes – die alte Brauerei als Teil der denkmalgeschützten Gesamtanlage Schloss Brand – nutzen und interpretieren? Einfach und bezahlbar bauen - Was kann man weglassen, wieder verwenden oder neu denken? - Wie lässt sich mit minimalen Mitteln maximale Wirkung erzielen? - Baustandards für den Neubau sollen nicht pauschal für das Umbauen des Bestandes angewendet werden, sondern überprüft und hinterfragt werden, damit kostengünstige Lösungen gefunden werden. Ort für Begegnung und Gemeinschaft - Wie kann ein lebendiger Ort entstehen, der Austausch, Miteinander und neue Formen des Zusammenlebens fördert? - Welche Räume oder Situationen könnten dieses Miteinander ermöglichen? Aufgabenstellung Die Stadt Marktredwitz beabsichtigt, das Gebäude der ehem. Brauerei im Schloss Brand zu sanieren und als Wohngebäude mit besonderen Wohnformen und ergänzenden Gemeinschaftsangeboten umzunutzen. Die Schlossanlage ist seit 2009 Teil des Sanierungsgebiets „Marktredwitz-Brand“ im (damaligen) Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau West“ mit dem Ziel der Sicherung des baulichen Bestands und Ortsbilds. Die Brauerei ist als zweigeschossiger Riegel mit Satteldach und Mittelrisalit in den Gebäudekomplex der Schlossanlage eingebettet. Östlich und westlich schließen weitere Bauteile an, u.a. die Schlosskirche St. Margarethen, die nicht Teil der Aufgabenstellung sind. Die Gebäude sind ein qualifiziertes Baudenkmal und befinden sich in direkter Nachbarschaft zu weiteren Baudenkmalen. Folgende Ziele sind bei der Planung zu verfolgen: 1. Schaffung von kostengünstigem innovativen Mietwohnraum, Wahrung der Ziele des Modellvorhabens „Leerstand jetzt WOHNEN“ 2. Einbeziehung der Bürgerschaft und künftigen Nutzer in den Planungsprozess mit Werkstätten etc. - Berücksichtigung der Nutzergruppenwünsche / Ergebnisse der Bürgerumfrage um eine zielgerichtete, kosteneffiziente Planung zu ermöglichen. 3. Angemessene architektonische Gestaltung der im Bestand entstehenden Wohngebäude unter Einbindung der vorhandenen Architektursprache unter Berücksichtigung des Nahbereichs zu verschiedenen Denkmälern sowie Umgang mit dem Einzeldenkmal der Brauerei. 4. Qualitätsvolle Adressbildung, die eindeutige Erkennbarkeit unterstützt und Zusammengehörigkeit vermittelt. 5. Alltagstaugliche und effiziente Erschließung, Organisation und Gestaltung des Gebäudes. 6. Kritischer Umgang mit den Baustandards 7. Städtebauliche Weiterentwicklung der Schlossanlage mit dem Fokus auf die Schlossbrauerei. 8. Die Planung muss alle Aspekte der Nachhaltigkeit (ökologisch - ökonomisch - sozial) beachten: 8.1 Nutzungsoptimierte Flächenorganisation 8.2 Kostenbewusste Planung hinsichtlich Bau, Betrieb und Instandhaltung 8.3 Ressourcenschonender Umgang mit Materialien, bevorzugter Einsatz nachwachsender Rohstoffe, Vermeidung von Schadstoffen in den Materialien 8.4 Energetische Optimierung hinsichtlich Nutzung und Verbrauch, ggf. als zentraler Punkt eines örtlichen Energiekonzepts 8.5 Integrative und durchgängig barrierearme Planung, Abwägung der Wirtschaftlichkeit eines Aufzugs / Abgleich mit den Anforderungen der Förderstellen 9. Berücksichtigung der Vorgaben und Anforderungen der übergeordneten Behörden und Fördermittelgeber (Staatsministerium, Regierung von Oberfranken, Landratsamt, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, etc.). Vorplanungen Zur Vorbereitung des Vorhabens wurde in Wintersemester 2024/25 ein studentischer Wettbewerb mit Studierenden des Integralen Planen und Bauens an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt durchgeführt. Nachdem Studentenwettbewerb wurde der preisgekrönte Entwurf im Auftrag der Stadt Marktredwitz durch H2M Architekten + Stadtplaner GmbH, Kulmbach, im Jahr 2025 als eine Konzeptstudie mit drei Varianten zur Umbausanierung des Brauereigebäudes der Schlossanlage in ein Wohngebäude vertieft. Die Studie hat gezeigt, dass die Baumaßnahme grundsätzlich umgesetzt werden kann. Für die drei Varianten wurden die Baukosten grob geschätzt. Die studentischen Arbeiten sowie die Konzeptstudie mit Baukostenschätzung werden den ausgewählten Bietern in der zweiten Stufe des Vergabeverfahrens zur Verfügung gestellt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 19. November 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Zentrale Beschaffungsstelle Kanton Basel-Landschaft.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.