Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, Geschäftsbereich Ressourcen / Fachbereich BeschaffungBern
Forschungsprojekt im Bereich der Nuklearen Forensik
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS (Labor Spiez) betreibt im Rahmen des Schweizer Commitments zur Global Initiative To Counter Nuclear Terrorism (GICNT) Forschung im Bereich Nukleare Forensik: eigene Forschung zur Radioanalytik und Umweltradioaktivität sowie Projekte zur Schließung von Wissenslücken.
Forschungsaufträge, Klinische Studien, Umweltforschung, Technologieentwicklung, Materialforschung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, Geschäftsbereich Ressourcen / Fachbereich Beschaffung
- Veröffentlicht:
- 18. Juni 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Forschungsaufträge
Ausschreibungsbeschreibung
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS (Labor Spiez) betreibt im Rahmen des Schweizer Commitments zur Global Initiative To Counter Nuclear Terrorism (GICNT) Forschung im Bereich Nukleare Forensik: eigene Forschung zur Radioanalytik und Umweltradioaktivität sowie Projekte zur Schließung von Wissenslücken.
Weiterführende Details
Mit dem kostenlosen Zugang stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Alle Vergabedetails
Auftraggeber, Lose, Beteiligte, Orte, Unterlagen und Verfahrensdaten sind bereits erfasst. Öffnen Sie einen Bereich, um die vollständigen Angaben im Workspace zu sehen.
5 Datenbereiche verfügbar
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Unterlagen
Freischalten1 Angabe erfasstUnterlagen
Auftraggeber
Freischalten3 Angaben erfasstAuftraggeber · Anschrift · Kontakt
Verfahrensdaten
Freischalten4 Angaben erfasstBekanntmachungsnummer · Verfahrensreferenz · Verfahrensart · Auftragsart
Ausführungsorte
Freischalten2 Angaben erfasstAusführungsorte
Veröffentlichungsstelle
Freischalten2 Angaben erfasstVeröffentlichungsstelle · Anschrift
Ähnliche Bekanntmachungen
10Forschungsprojekt - DZSF - Fledermausschutz bei Tunnelsanierungen
Eisenbahn-BundesamtBonnFrist: 01. Sept.Ziel Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die Rechts- und Planungssicherheit bei artenschutzrechtlichen Konflikten im Zusammenhang mit der Sanierung von Eisenbahntunneln zu erhöhen. Untersucht werden Wirksamkeit und Annahme von verschiedenen Ersatzquartieren sowie weitere Artenschutzmaßnahmen für Fledermäuse. Dabei sollen Daten zur artspezifischen Ausgestaltung klassischer und innovativer Ersatzquartiere, insbesondere hinsichtlich der Überwinterung, erfasst werden. Die Ergebnisse sollen standardisierbare Grundlagen schaffen, Verfahren beschleunigen und die rechtssichere Planung in Genehmigungsprozessen unterstützen. Beschreibung Eisenbahntunnel werden aufgrund ihrer besonderen klimatischen Bedingungen oft von verschiedenen Fledermausarten als Quartier genutzt. Alle in Deutschland vorkommenden Fledermausarten sind in Anhang IV der Richtlinie 92/43/EWG (FFH-Richtlinie) gelistet und zählen somit zu den gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 14 BNatSchG streng geschützten Arten. Daher gelten für sie entsprechende Zugriffsverbote. In den kommenden Jahrzehnten müssen mehrere Hundert Eisenbahntunnel saniert werden. Bei älteren Eisenbahntunneln handelt es sich regelmäßig um Fledermausquartiere, sodass deren Sanierung erhebliche Auswirkungen auf betroffene Fledermauspopulationen haben kann. Der Schaffung von Ersatzquartieren als vorgezogene Ausgleichmaßnahme (CEF-Maßnahme) zur Vermeidung von artenschutzrechtlichen Verbotstatbeständen oder als populationsstützende Maßnahme (FCS-Maßnahme) im Zusammenhang mit einer artenschutzrechtlichen Ausnahme kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Wissenslücken zur Quartiernutzung von Fledermäusen führen zu Unsicherheiten, Verzögerungen und Kostensteigerungen in Genehmigungsverfahren und erschweren eine schnelle, rechtssichere Umsetzung von Sanierungsprojekten.Unterauftrag Praxispartner Forschungsprojekt KoReGio
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.MünchebergFrist: 15. Aug.Das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V. Müncheberg ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft sowie eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen im Land Brandenburg. Im Mittelpunkt seiner Forschungstätigkeit stehen Fragen der Landschaftsentwicklung und der Landschaftsprozesse, des Landnutzungswandels und seiner Wirkungen (Biodiversität) sowie die Aspekte von Landnutzungskonflikten. Es bestehen zahlreiche nationale und internationale Kooperationen. Das Forschungsprojekt KoReGio ist eine vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderte Nachwuchsforschungsgruppe (Förderzeitraum: 2025-2030), die in ei-nem Reallabor im Clean Energy Valley in Schleswig-Holstein erforscht, wie Regionen durch neue Formen der Zusammenarbeit befähigt werden, sozial-ökologische Transformationsprozesse eigenständig zu bewerten, zu initiieren und zu gestalten. Grundpfeiler sind dabei die Berücksichtigung von Ökosystemleistungen, die Stärkung von Kooperationsfähigkeit sowie die frühzeitige Erkennung und Bearbeitung von Konfliktpotenzialen. Die Nachwuchsgruppe besteht aus Wissenschaftler:innen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Humboldt-Universität zu Berlin und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg. Der Auftragnehmer soll über die gesamte Projektlaufzeit als regionaler Praxispartner die regionale Begleitung des Forschungsprojekts übernehmen und das Forschungsteam durch regionale Expertise, Netzwerke und operative Unterstützung begleiten. Für die Umsetzung sind regionale Kenntnisse, ins-besondere im Bereich der klimaneutralen Regionalentwicklung, lokale Netzwerke zu für das Projekt relevanten Stakeholdergruppen und eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis entscheidend. Der Auftragnehmer soll als Schnittstelle zwischen Praxis und Wissenschaft (insbesondere mit der HU und dem ZALF) fungieren, gemeinsamen Projekttreffen mitorganisieren, die Dokumentation der Projektaktivitäten und -Ziele unterstützen, Netzwerke aufbauen und pflegen, regionale Informationen bereit stellen, Forschungstätigkeiten vor Ort flankieren, die Öffentlichkeitsarbeit vor Ort übernehmen und die Übertragbarkeit in anderer Regionen mit begleiten. Auftragsumfang - Budget Für die beschriebenen Aufgaben stehen ca. 50.000,00 EUR (brutto) zur Verfügung. Die Abrechnung soll jährlich erfolgen. Leistungsbeschreibung und Leistungsumfang Bei der Umsetzung des Projektes sind folgende Leistungen zu erbringen: 1. Bereitstellen von Informationen zur Region Schleswig-Holstein - Vermitteln der regionalen Rahmenbedingungen. - Kontinuierliche Bereitstellung aktueller Informationen zu Entwicklungen in der Region. - Hinweise auf relevante Veranstaltungen. 2. Vernetzung mit lokalen Akteuren in Schleswig-Holstein - Identifikation relevanter Akteure in Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. - Kontaktvermittlung zu Stakeholdern (für Interviews, Workshops, Projektveranstaltungen). - Ansprache und Darstellung des Projekts gegenüber Stakeholdern. - Feedback zur Stakeholderauswahl. 3. Regionale Öffentlichkeitsarbeit in Schleswig-Holstein & Quervernetzung - Darstellung des Projekts in der Region, inkl. Teilnahme an Veranstaltungen. - Präsentation des Projekts auf überregionalen Messen und Kongressen. - Darstellung des Projekts auf der Website. - Bereitstellung von Präsentationsmöglichkeiten für das Forschungsteam auf regionalen Veran-staltungen. - Bereitstellung des Logos für die Projekt-Website. 4. Co-Design der Projekttätigkeiten - Teilnahme an Jour Fixes per Videokonferenz. - Jährliches Präsenztreffen in Berlin, Müncheberg oder Halle. - Laufende Beratung und Feedback zu Arbeitsplänen und Evaluationsprozessen. 5. Unterstützung der Forschungstätigkeiten vor Ort in Schleswig-Holstein - Bereitstellung eines Arbeitsplatzes - Bereitstellung regionaler Daten nach Anforderung. - Unterstützung bei Projektveranstaltungen (Kick-Off, Transformationsforen, Workshops, ca. 3 pro Jahr): - Teilnahme an regionalen Projektveranstaltungen. - Bei Bedarf Durchführung regionaler Fahrten im Rahmen der Projektaktivitäten. 6. Übertragbarkeit auf andere Regionen - Einbringen von Kontakten und Informationen zu anderen Regionen. - Darstellung von KoReGio100 gegenüber Dritten aus Sicht der Anwenderregion. - Bei Bedarf Teilnahme an nationalen und europäischen Vernetzungsformaten. Der Leistungszeitraum erstreckt sich vom Datum der Auftragserteilung (voraussichtlich August 2026) bis zum Abschluss des Vorhabens (voraussichtlich Oktober 2030). Zur Auftragsvergabe an den Auftragnehmer wird eine vertragliche Vereinbarung zwischen ZALF und dem Auftragnehmer geschlossen. Anforderungen an den Auftragnehmer: Für die Leistungserbringung sind insbesondere nachfolgend genannte Kenntnisse und Erfahrungen in Schleswig-Holstein notwendig: o Umfassende Expertise in der Zusammenarbeit mit praxisrelevanten Projekten, klimaneutraler Regionalentwicklung und partizipativen Prozessen. o Kenntnisse des regionalen Strukturwandels und interkommunaler Flächenentwicklung in Schleswig-Holstein. o Regionales und lokales Netzwerk zu lokalen Wirtschafts- und Wissenschaftsumfeld in Schleswig-Holstein (insbesondere Heide, Rendsburg, den kreisfreien Städten Neumünster und Kiel), breites Spektrum an Kontakten, mit Verantwortlichen aus der Zivilgesellschaft, Ökonomie, Politik/Verwaltung. o Erfahrungen im Bereich der Wirtschaftsförderung. o Der regional anerkannte gut vernetzter Praxispartner soll das Forschungsteam unterstützen und begleiten durch regionale und lokale Expertise, Netzwerke und operative Unterstützung. o Unterstützung bei Legitimierung des Projekts in der Gesamtregion: der Akteur sollte eine direkte Zusammenarbeit mit den Entscheidungstragenden ermöglichen und den Zugriff auf In-formationen erleichterten und Kontakte in der Region fördern. o Erforderlich sind Kenntnisse der aktuellen und künftigen Ausgestaltung der erneuerbaren Energieförderung auf regionaler Ebene. Dazu gehört auch eine Vernetzung mit relevanten Ent-scheidungsträgern auf Kommunen- und Länderebene. o Voraussetzung ist die Bereitschaft für regelmäßige Abstimmungen einschließlich Flexibilität für ad-hoc Abstimmungen, sowohl in Telefon- und Videokonferenzen, persönlich vor Ort in der Region als auch bei Projekttreffen mit allen Projektpartnern und auf Konferenzen. o Deutsch (verhandlungssicher). Gemäß Zuwendungsbedingungen soll dieser Unterauftrag in Form einer Verhandlungsvergabe ohne Teilnahmewettbewerb vergeben werden. Aufgrund der komplexen Anforderungen an den Auftragnehmer ist uns nur das Clean Energy Valley Schleswig-Holstein c/o Kieler Wirtschaftsförderungs- und Strukturentwicklungs GmbH im Wissenschaftspark Kiel als geeigneter Praxispartner bekannt. Sollten keine Interessensbekundungen für die vorab beschriebenen Leistungen eingehen, werden wir den Auftrag an Clean Energy Valley vergeben. Diese Bekanntmachung soll der Transparenz und dem Nachweis der Markterkundung dienen.Forschungsprojekt - DZSF - Elastomere Koppelelemente bei Lärmschutzwänden
Eisenbahn-BundesamtBonnUntersuchung des Langzeitverhaltens der Materialeigenschaften von elastomeren Koppelelementen bei Lärmschutzwänden. Ziel Ziel des Projekts ist es, konkrete Vorschläge für das Erbringen eines Verwendbarkeitsnachweises für elastomere Koppelelemente von Lärmschutzwänden für eine Nutzungsdauer von 50 Jahren unter Berücksichtigung der diversen Einflussfaktoren zu erarbeiten. Es ist aufzuzeigen, wie das technische Regelwerk, z.B. der EBA-Leitfaden, Anhang B, erweitert werden kann, um vorhandene Lücken zu schließen. Beschreibung Lärmschutzwandelemente werden durch Gummiprofile (Elastomere Koppelelemente) im Lärmschutzwandpfosten gehalten und lagern auf ähnlichen Komponenten auf Betonsockelelementen auf. Hierdurch werden bei Gewährleistung des Lastabtrags unterschiedlich schwingende Systeme voneinander entkoppelt. Diese Koppelelemente sind vielfältigen Beanspruchungen und Umwelteinflüssen ausgesetzt, die zu Änderungen der Materialeigenschaften führen können. Während die Materialeigenschaften des Neumaterials recht genau bestimmt werden können (EBA-Leitfaden, Anhang B), bestehen deutliche Wissensdefizite hinsichtlich des Langzeitverhaltens. Es ist weitgehend unbekannt, welche Beanspruchung zu welcher Änderung der Materialeigenschaften führt und wie sich kombinierte Beanspruchungen auswirken.Forschungsprojekt - DZSF - Notfall- und Störungsmanagement im automatisierten Fahrbetrieb
Eisenbahn-BundesamtBonnDie Aufgaben des Triebfahrzeugführers (Tf) beschränken sich im Betrieb nicht nur auf den reinen Fahrvorgang. Der Tf übernimmt dabei auch Sicherheitsfunktionen, gerade an der Schnittstelle innerhalb des Zuges zur Außenwelt. Wenn kein Mensch mehr den Führerstand eines Triebfahrzeuges besetzt, werden andere Schnittstellen benötigt. Daher muss speziell für die Automatisierungsgrade GoA3 und GoA4 untersucht werden, wie diese Funktionalität, trotz des Wegfalls einer zentralen Schnittstelle, sichergestellt werden kann. Im Not- und Störungsfall stehen Eisenbahninfrastrukturunternehmen mit ihren Fahrdienstleitern (Fdl) und Eisenbahnverkehrsunternehmen ggf. mit Tf oder vollautomatisierten Zügen im Informationsaustausch zueinander. Um geeignete Maßnahmen zur Rettung oder zur zügigen Wiederherstellung des Betriebs unter ATO zu identifizieren, sind Anforderungen in Bezug auf Technik und Kommunikation gegenüber heutigen Anforderungen zu vergleichen und die Maßnahmen auf das Fahren mit dem System ATO zu adaptieren. Es sollen auch standardisierte Entscheidungsvorlagen sowie Notfall- und Sicherheitskonzepte zur Unterstützung aller beteiligten Rollen und Akteure ( z. B. Disponenten, Instandhaltern / Entstörern, Notfallmanagern,Rettungsdienste) entwickelt und im Rahmen dessen ein angepasstes Notall-und Störungsmanagement mit Handlungsempfehlungen vorgelegt werden.Forschungsprojekt - DZSF - Abwehrmaßnahmen für Schienenfahrzeuge zur Reduzierung von Unfällen mit Wildtieren
Eisenbahn-BundesamtBonnGrundlegendes Ziel dieses Projektes ist es, dazu beizutragen, die Häufigkeit und Schwere von Unfällen von Schienenfahrzeugen mit Tieren, speziell Wildtieren, zu reduzieren und die damit verbundenen Betriebsstörungen, Reparaturen und Kosten zu verringern. Dies soll über einen optimierten Einsatz geeigneter Abwehrmaßnahmen erreicht werden, wofür belastbare Informationen zur Eignung verschiedener Abwehrmaßnahmen notwendig sind. Diese sollen in diesem Forschungsprojekt erarbeitet werden. Darüber hinaus sollen Standards für geeignete Abwehrmaßnahmen für die im bundesweiten Streckennetz vorkommenden Unfallszenarien erarbeitet werden, um in Zukunft Planungsverfahren zu beschleunigen und geeignete Maßnahmen frühzeitig zu berücksichtigen. Es soll eine differenzierte Betrachtung stattfinden, welche Maßnahmen für das Bestandsnetz geeignet sind und welche Maßnahmen im Neubau zum Einsatz kommen. Hierfür sollen in diesem Forschungsprojekt die Wirkungszusammenhänge und Auswirkungen von Wildtierunfällen entlang von Bahnstrecken untersucht werden. Für die auftretenden Unfallarten und Strecken mit einer Häufung von Unfällen soll recherchiert und analysiert werden, welche Maßnahmen zur Vermeidung der Vorfälle genutzt und entwickelt werden können. Dabei sollen auch die ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen bewertet sowie mögliche Anpassungen der Schienenfahrzeuge und -infrastruktur identifiziert werden. Unfälle und Kollisionen von Schienenfahrzeugen mit Wildtieren führen immer wieder zu Betriebsstö-rungen und hohen Kosten für Reparaturen an der Schienenverkehrsinfrastruktur und den Schienenfahrzeugen sowie zu Verspätungen und Zugausfällen. Zudem können die Vorfälle Traumatisierung bei Triebfahrzeugführen auslösen. (Inter)national wurden bereits mehrere unterschiedliche Typen von Abwehrmaßnahmen getestet.Forschungsprojekt - DZSF - Aufzeichnung sicherheitsrelevanter Szenarien für die ATO-Entwicklung
Eisenbahn-BundesamtBonnIn diesem Projekt soll ein annotierter Multi-Sensor-Datensatz (Kamera, Radar, Lidar) entstehen, der Sequenzen gefährlicher oder riskanter Situationen im Bahnbetrieb enthält. Dieser soll für Forschung und Entwicklung sowie für Tests von Wahrnehmungssystemen für den automatisierten Zugbetrieb einsetzbar sein und wird anschließend durch das DZSF unter freier Lizenz zur Verfügung gestellt. Da es um gefährliche Szenarien, Störungen und Schäden geht, kann dies jedoch nicht im Regelbetrieb erfolgen. Es ist für jedes Szenario ein Weg zu finden, die Sequenzen unter Ausschluss tatsächlicher Gefährdungen aufzunehmen. Die Vorbereitung der Aufnahmen inklusive Bereitstellung und Präparierung von Fahrzeug, Strecke und Sensorsystem, die Aufnahme der Sequenzen und auch die Annotation der entstandenen Sensordaten sind Teilleistungen des Projekts.Forschungsprojekt: Machbarkeitsstudie von KI-gestützter Posenerkennung als Assistenzsystem an Drehmaschinen
Berufsgenossenschaft Holz und MetallMainzSiehe LeistungsverzeichnisForschungsprojekt - DZSF - Demografiefester ÖPNV – Ökonomische Analyse demografiebedingter Anpassungsbedarfe
Eisenbahn-BundesamtBonnFrist: 11. Aug.Ziel des Projektes ist die ökonomische Analyse demografiebedingter Anpassungsbedarfe im öffentlichen Personennahverkehr in Deutschland. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Anpassungserfordernisse sich aus kontinuierlichen, langfristigen demografischen Verschiebungen ergeben und wie diese ökonomisch zu bewerten sind. Dazu sind (i) die Bedarfe im ÖPNV, die sich durch den demografischen Wandel ergeben, systematisch zu ermitteln, (ii) Maßnahmen zur Erfüllung dieser Bedarfe zusammenzustellen und zu bewerten, (iii) die langfristigen Kosten der Anpassung und Nichtanpassung des ÖPNV-Angebots an demografische Gegebenheiten zu simulieren, und (iv) ein modularer und bedarfsgerechter Maßnahmenkatalog mit Empfehlungen zur Anpassung des ÖPNV an sich ändernde demografische Bedingungen zu erstellen. Gegenstand der Untersuchung sind insbesondere räumliche Verschiebungen der Bevölkerung, etwa infolge des Schrumpfens ländlicher Regionen, sowie Veränderungen in der Größe einzelner Alterskohorten. Dazu gehört auch die Frage, in welchem Umfang und mit welchen Maßnahmen auch künftig eine bedarfsgerechte Mobilität für kleiner werdende Kohorten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sichergestellt werden kann. Die Projektergebnisse sollen betroffenen Akteuren (z. B. Aufgabenträgern, Fördermittelgebern, Planungsbehörden, Verkehrsunternehmen) als evidenzbasierte Grundlage für politische und betriebliche Entscheidungen dienen. Sie sind daher in einer Form aufzubereiten, die eine unmittelbare Verwendung in der Fachpraxis und in der öffentlichen Kommunikation ermöglicht. Angesichts dieser Verwendungszwecke ist eine hohe methodische Belastbarkeit der Ergebnisse erforderlich.Forschungsprojekt - DZSF - Indikatoren und Schadensfunktionen für Schiene und Straße: Entwicklung und fallstudienbasierte Anwendung
Eisenbahn-BundesamtBonnFrist: 19. Aug.Grundlage für eine systematische Bewertung klimabedingter Schäden schaffen: die Entwicklung von Schadensindikatoren und Schadensfunktionen für Schiene und Straße sowie deren fallstudienbasierte Anwendung ermöglichen eine fundierte Analyse von Schadenspotenzialen. Ziel Ziel des Vorhabens ist es, eine verständliche und praxisnahe Grundlage zur Erfassung und Bewertung klimabedingter Schadenspotenziale im Schienen- und Straßenverkehr zu schaffen. Dazu werden geeignete Indikatoren und Schadensfunktionen identifiziert, weiterentwickelt und exemplarisch angewendet, um klimabedingte Schäden an der Verkehrsinfrastruktur sowie betriebliche Auswirkungen systematisch erfassbar zu machen. Beschreibung Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwasser oder Hitze, die durch den Klimawandel zunehmend intensiver auftreten, stellen eine wachsende Gefahr für die Schienen- und Straßeninfrastruktur dar und beeinträchtigen den Verkehrsbetrieb erheblich. Diese Veränderungen erfordern eine systematische Erfassung und Bewertung klimabedingter Schäden, um die Resilienz der Verkehrsinfrastruktur zu erhöhen. Im Rahmen dieses Projekts werden geeignete Indikatoren und Schadensfunktionen entwickelt, die sowohl physische Schäden an Infrastrukturelementen als auch die betrieblichen Auswirkungen von klimabedingten Ereignissen abbilden. Diese Indikatoren und Schadensfunktionen werden in ausgewählten Fallstudien für die Verkehrsträger Schiene und Straße exemplarisch angewendet und anwendungsgerecht evaluiert. Die Methodik wird in einem Anwendungshandbuch beschrieben, um klimawirkungsbedingte Schadenspotenziale in der Praxis nachvollziehbar und quantitativ erfassbar zu machen.Forschungsprojekt - DZSF - Untersuchung zum Einsatz von Biokohle im Beton als dauerhafte CO2-Senke
Eisenbahn-BundesamtBonnDas Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die grundsätzliche Beantwortung der Frage, ob der Einsatz eines Betons mit Biokohlezusätzen in der Eisenbahninfrastruktur technisch machbar, wirtschaftlich sowie umweltverträglich ist. Es sollen Erkenntnisse und Daten gewonnen werden, die den Weg zu einer weitergehenden Forschung bis hin zu einer Normung von Biokohle-Beton ebnen sollen. Damit soll die breite Anwendung von Biokohle-Beton angeregt und perspektivisch eine wirksame CO2-Senke in der (Eisenbahn)Bauindustrie etabliert werden, was das Bauen mit Beton nachhaltiger machen würde. Beton ist einer der wichtigsten Baustoffe weltweit. Der Zement in ihm wirkt als Bindemittel der Gesteinskörnung. Die klassische Zementproduktion ist jedoch sehr CO2-intensiv und ist für ca. 8 % aller weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Die Zugabe von Biokohle, welche einen hohen Anteil reinen Kohlenstoffs enthält, im Beton ist eine potenzielle, praktische Möglichkeit, große Mengen atmosphärischen CO2 dauerhaft zu speichern. Erste Abschätzungen zeigen, dass ein solcher Beton mehr Kohlenstoff speichern könnte als für die Herstellung seines enthaltenen Zements freigesetzt wurde. Auf diese Art und Weise würde Biokohle-Beton eine CO2-Senke bilden und einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Allerdings bestehen zahlreiche technische Fragen, von der Verträglichkeit zwischen Biokohle und Beton bis hin zu den mechanischen Eigenschaften und der praktischen Baubarkeit von Biokohle-Beton. Diese Fragen sollen im Rahmen dieses Vorhabens zu einem guten Teil beantwortet werden.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bundesamt für Bevölkerungsschutz BABS, Geschäftsbereich Ressourcen / Fachbereich Beschaffung.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.