UmweltbundesamtDessau-Roßlau
FKZ 37EV 26 104 0 - Modernisierungspotentiale in Fernwärmenetzen erschließen ("ModFW")
EVUPlan: „Modernisierungspotentiale in Fernwärmenetzen erschließen ("ModFW")“ Ziel des Forschungsprojekt ist es, die Verluste bzw. Energieeffizienzpotenziale von unterschiedlichen Wärmenetztypen und -generationen systematisch zu identifizieren und quantifizieren. Darauf aufbauend, sollen sinnvolle technische Maßnahmen bzw. Maßnahmenbündel...
Forschungsaufträge, Energieforschung, Machbarkeitsstudien
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Umweltbundesamt
- Veröffentlicht:
- 19. August 2026
- Frist:
- 01. Oktober 2026
- Thema:
- Forschungsaufträge
Ausschreibungsbeschreibung
Vollständige Beschreibung anzeigenBeschreibung einklappen
EVUPlan: „Modernisierungspotentiale in Fernwärmenetzen erschließen ("ModFW")“ Ziel des Forschungsprojekt ist es, die Verluste bzw. Energieeffizienzpotenziale von unterschiedlichen Wärmenetztypen und -generationen systematisch zu identifizieren und quantifizieren. Darauf aufbauend, sollen sinnvolle technische Maßnahmen bzw. Maßnahmenbündel für unterschiedliche Wärmenetztypen zur Reduktion energetischer Verluste entlang der gesamten energetischen Wertschöpfungskette entwickelt werden. Insbesondere soll der Fokus dabei auf dem thermohydraulischen System, Verschaltung, Regelung und Temperaturniveaus des besagten Systems und den dazugehörigen Komponenten einschließlich der Hausanschlussstationen liegen. Ergänzend sollen Maßnahmen zur Digitalisierung, intelligente Regelstrategien und datenbasierte Methoden in die Untersuchung miteinbezogen werden. Ein Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für Betreiber von Wärmenetzen, der netztypgerechte Fahrpläne für die Umsetzung von Maßnahmenbündeln bereitstellt, um die Nutzung und Effizienz bestehender Wärmenetzinfrastrukturen unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Aspekte zu maximieren. Abschließend sollen im Rahmen des Projektes Impulse zur Erschließung von bestehenden Effizienzpotenzialen durch neue oder bestehende politische Instrumente gegeben werden. Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Transformation und Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in Deutschland unter gleichzeitiger Berücksichtigung von Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit im Einklang mit den politischen Rahmensetzungen für den Ausbau leitungsgebundener Wärme.
Weiterführende Details
Mit dem kostenlosen Zugang stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Alle Vergabedetails
Auftraggeber, Lose, Beteiligte, Orte, Unterlagen und Verfahrensdaten sind bereits erfasst. Öffnen Sie einen Bereich, um die vollständigen Angaben im Workspace zu sehen.
4 Datenbereiche verfügbar
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Unterlagen
Freischalten1 Angabe erfasstDokumentenpaket
Auftraggeber
Freischalten3 Angaben erfasstAuftraggeber · Anschrift · Kontakt
Verfahrensdaten
Freischalten5 Angaben erfasstVerfahrensreferenz · Referenz des Auftraggebers · Verfahrensart · Auftragsart · +1 weitere
Ausführungsorte
Freischalten2 Angaben erfasstAusführungsorte
Ähnliche Bekanntmachungen
10FKZ 3726 26 301 0 - Analyse der Potenziale von Gruben-, Bergbau- und Sümpfungswasser in Deutschland
UmweltbundesamtDessau-RoßlauFrist: 24. Sept.REFOPLAN 2026: „Analyse der Potenziale von Gruben-, Bergbau- und Sümpfungswasser in Deutschland“ In ganz Deutschland findet Ressourcengewinnung durch Bergbau statt - in unterschiedlichen Arten nach unterschiedlichen Ressourcen in unterschiedlicher Menge, je nach Vorkommen der Rohstoffe. Unter anderem greift der Rohstoffabbau in den Gewässerhaushalt ein. Angeschnittene Grundwasserleiter machen es erforderlich, in der aktiven Phase des Bergbaus und nach Einstellung des Betriebs mit dem Wasser umzugehen. Das Projekt prüft, welche Nutzungspotenziale Gruben-, Sümpfungs- und Bergbauwasser in sich trägt und wie diese Potenziale zum Schutz von Mensch und Umwelt genutzt werden können. Das zu erstellende Gutachten soll helfen, ungenutzte Potenziale zu identifizieren, Nutzungsvorschläge zu unterbreiten und Instrumente vorzuschlagen, wie diese Nutzung auch wirtschaftlich gelingt. Dazu trägt das Gutachten Daten und Fakten zusammen, unter anderem zur Zusammensetzung des Bergbauwassers (als Ergebnis einer Datenrecherche, keine eigene Analytik) und erhebt die Potenziale des Bergbauwassers für die Rohstoffgewinnung und zur energetischen Nutzung. Es beschreibt praktizierte Wassermanagementmaßnahmen an ausgewählten Standorten in Deutschland sowie Potenziale der Bergbaustandorte als Retentionsräume, insb. bei Starkregenereignissen. Neben der Begutachtung der genannten Frage- und Problemstellungen visualisiert das Projekt Bergbaustandorte mit den jeweiligen Wasserqualitäten und -managementmaßnahmen in GIS-fähigen Karten und betreibt diese Karten für die Projektlaufzeit.FKZ 37EV 26 103 0 - Gesamtsystemische Auswirkungen geringer Energieeffizienzfortschritte im Gebäudesektor
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5Frist: 28. Sept.EVUPlan: „Gesamtsystemische Auswirkungen geringer Energieeffizienzfortschritte im Gebäudesektor“ Die Energieeffizienz ist ein zentraler Hebel für ein Gelingen der Wärmewende. Gleichzeitig sind hier weder Fortschritt noch das erforderliche ambitionierte Niveau erkennbar. Vor diesem Hintergrund soll im Vorhaben, basierend auf einem bestehenden Szenario (keine eigene Szenarienarbeit im Projekt; Nutzungsrechte und Daten zum Szenario sind durch den Auftragnehmer zu gewährleisten), eine Analyse erfolgen, welche (Energie-)System- Voraussetzungen für eine Zielerreichung trotz deutlich geringeren ambitionierten Fortschritten bei der Gebäude-Energieeffizienz gelten. Ziel dieses Vorhaben ist, eine Entwicklung mit geringen Effizienz- und Energieeinsparfortschritten und gleichwohl vollständige Umstellung auf erneuerbare Energien in den nächsten 20 Jahren zu beschreiben, auf Robustheit und langfristige Wirtschaftlichkeit hin zu analysieren. Entscheidungstragende sollen im Ergebnis ein Eindruck vermittelt bekommen, welche Risiken und eventuelle Chancen damit einhergehen, was die zentralen „Bedingungen des Gelingens“ einer solchen Entwicklung sind und wie robust damit die Klimaschutzziele erreichbar sind. Im Vorhaben ist hierfür eine Risikoanalyse und Resilienzbewertung vorzunehmen. Es sind Politikempfehlungen zu geben, an welchen Hebeln und bis zu welchem Zeitpunkt (nach-) gesteuert werden müsste, um eine sichere Zielerreichung im Sektor Gebäude zu gewährleisten.FKZ 37EV 26 105 0 - Kompaktanalyse zu den Auswirkungen auf die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch den Einsatz von WACCS
Umweltbundesamt , Referat Z 1.5Dessau-RoßlauFrist: 09. Sept.EVUPlan: „Kompaktanalyse zu den Auswirkungen auf die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch den Einsatz von WACCS“ In der Carbon Management Strategie der Bundesregierung sind die Emissionen aus der TAB als „nicht vermeidbare Emissionen“ definiert und damit politisch als Anwendungsfall für CCUS vorgesehen (WACCS). Mit dem Bundesklimaschutzprogramm ist hierfür ein konkreter Pfad vorgelegt. Um dies technisch zu ermöglichen, bedarf es u.a. für die Abscheidung des CO2 Energie bzw. Wärme am Ort der Treibhausgasemissionen. Diese Wärme ist grundsätzlich Vorort gegeben, wird in der Regel jedoch bereits für andere Wärmeanwendungen verwendet. Insbesondere dient sie mit als Wärmequelle für die leitungsgebundene Wärmeversorgung in Ballungsgebieten. Im Falle einer CO2-Abscheidung entsteht nun eine Konkurrenzsituation um diese Energie. Hier setzt das ausgeschriebene Forschungsvorhaben an und widmet sich den Auswirkungen vor allem für die leitungsgebundene Wärmeversorgung durch den Wegfall (von Teilen) der Wärmeauskopplung der TAB durch den Einsatz von Carbon Capture. Ziel des Vorhabens ist eine kompakte und systematische Aufbereitung zu den Auswirkungen und Lösungsmöglichkeiten, wie sowohl WACCS als auch eine nachhaltige leitungsgebundene Wärmeversorgung aussehen kann. Dazu ist zu analysieren: welche treibhausgasneutralen Wärmeversorgungstechniken den Wegfall der Abwärme aus thermischen Abfallverbrennungsanlagen kompensieren könnten, welche Kosten hierdurch für die Betreiber der Wärmenetze entstehen und ob diese durch das bestehende Förderregime von BEW und KWKG bereits ausreichend adressiert werden und welche Kosten/Erlöse bei den Betreibenden von thermischen Abfallverwertungsanlagen für den Wegfall der Wärme- und Stromerlöse, CO2-Bepreisung und mögliche Einnahmen aus Negativemissionen durch den biogenen Anteil im WACCS erfolgen könnten. Im Ergebnis liegt ein kompakter Überblick auf Basis von Recherchen und eigenen Berechnungen vor, der aufzeigt, welche Schritte im Umgang mit evFKZ 3726 31 702 0 - Umweltwirkungen digitaler Infrastruktur - Bilanzgrenzen und Prognosen
Umweltbundesamt , Referat Z 1.5Dessau-RoßlauFrist: 10. Sept.ReFoPlan 2026: „Umweltwirkungen digitaler Infrastruktur - Bilanzgrenzen und Prognosen“ Der Ausbau digitaler Infrastruktur - Rechenzentren, Netzwerke, Clouds, Edge-Computing, Endgeräte und zunehmend spezialisierte KI-Hardware - verursacht erhebliche Umweltwirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Wirkungen umfassen Energieverbrauch, Rohstoffbedarf, Wasserverbrauch, Flächenbedarf, Emissionen sowie toxikologische Effekte. Bislang sind diese nicht nur methodisch unzureichend erfasst, sondern es fehlt auch ein harmonisierter, lebenszyklusbasierter Bewertungsrahmen, der wissenschaftlich belastbar ist und politische Handlungsempfehlungen zulässt. Widersprüche in Systemgrenzen, Indikatoren und Datenquellen erschweren Vergleiche und begrenzen die politische Verwertbarkeit der Ergebnisse. Das geplante Forschungsprojekt soll diese Lücke adressieren - durch eine ganzheitliche, systemübergreifende Betrachtung digitaler Infrastrukturen entlang ihres gesamten Lebenszyklus, eine Diskussion der vorhandenen Ansätze sowie Empfehlungen zu Methodik und Datenlage. Dabei soll die Ausarbeitung von Szenarien Prognosen bis 2035 zu den Umweltwirkungen der digitalen Infrastruktur ermöglichen. In einem begleitenden und umfassenden Stakeholderprozess mit Expertinnen*Experten aus Deutschland und im Rahmen einer Fachkonferenz mit europäischen Partnerinnen*Partnern und Akteurinnen*Akteuren sollen Methodik, Standards und Szenarien diskutiert und politisch anschlussfähig gemacht werden. Das Projekt knüpft damit an aktuelle wissenschaftliche Diskurse zu nachhaltiger Digitalisierung, Systembewertung und integrierten Infrastrukturmodellen an und soll wichtige Transferleistungen für die Praxis erbringen.Auftragsvergabe "Konzeption, Erprobung und wissenschaftliche Analyse eines reallaborübergreifenden Innovations- und Co-Design-Ansatzes"
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.MünchebergFrist: 26. Aug.1. Problemstellung Das ZALF wurde im Januar 2026 um ein "Innovationszentrum für Agrarsystemtransformation" (IAT) erweitert, das sich auf die Forschung in, mit, und über regionalen Reallaboren im Agrarlandschaften konzentriert. In zunächst fünf Pilotregionen in Brandenburg und Hessen sollen diese Reallabore entstehen. Sie zielen darauf ab, Synergien zwischen einer Vielzahl von Akteuren und Interessengruppen zu fördern, um gemeinsame Innovationen und Fortschritte in landwirtschaftlichen Systemen voranzutreiben. Mit dem IAT kann sich Forschung dauerhaft und systematisch in diese Reallabore einbringen und konkrete Innovationsfälle im Co-Design bearbeiten. Die Reallabore befinden sich bis Ende 2027 in der Aufbauphase. Zentrale Innovations- und Transformationsvorhaben sollen gemeinsam mit Praxis, Forschung, Verwaltung und weiteren Stakeholdern entwickelt und umgesetzt werden. Diese transdisziplinären Co-Design-Prozesse sind jedoch methodisch anspruchsvoll: Sie erfordern strukturierte Interaktionen, geeignete Formate, gemeinsame Problemverständnisse sowie Werkzeuge, um unterschiedliche Wissensformen und Interessen produktiv zu integrieren. Erste Erfahrungen (z. B. Ideenwerkstätten in einzelnen Reallaboren) zeigen das Potenzial partizipativer Innovationsformate, machen aber zugleich deutlich, dass bislang kein reallaborübergreifend konsistenter Innovations- und Co-Design-Ansatz existiert, der den gesamten Prozess abdeckt, von der Ideenidentifikation über Auswahl, Matching und Umsetzung bis hin zur Evaluation und zum Transfer. Mit diesem ausgeschriebenen Auftrag soll daher ein auf das IAT zugeschnittenes Konzept eines Innovations- und Co-Design-Ansatz entwickelt und erprobt werden. 2. Aufgabenbeschreibung Ziel des Projekts ist die Konzeption, Erprobung und wissenschaftliche Analyse eines reallaborübergreifenden Innovations- und Co-Design-Ansatzes, der transdisziplinäre Zusammenarbeit entlang des Innovationsprozesses in den Reallaboren unterstützt. Gleichzeitig soll ein Beitrag zur Forschung im Bereich transdisziplinäre Reallaborforschung, Innovations- und Designforschung, sowie zur Weiterentwicklung von Co-Design-Methoden im Kontext gesellschaftlicher Transformation geleistet werden. Insbesondere sollen Co-Design Methoden auf den Kontext adaptiert und durch eine praxisnahe Anwendung in laufenden Reallaborprozessen erprobt werden. Die zentrale Forschungsfrage lautet: Wie können Co-Design-Formate und Designartefakte gestaltet und eingesetzt werden, um transdisziplinäre Innovationsprozesse in Reallaboren wirksam, anschlussfähig und skalierbar zu unterstützen? Konkrete Arbeitsaufgaben sind: - Konzeption und Weiterentwicklung eines reallaborübergreifenden Innovations- und Co-Design-Frameworks zur Unterstützung transdisziplinärer Forschungs- und Innovationsprozesse im IAT - siehe AP 1 - Entwicklung, Adaption und Dokumentation partizipativer Co-Design-Formate, Methoden und Designartefakte entlang verschiedener Phasen des Forschungs- und Innovationsprozesses - siehe AP 2 - Operative Begleitung und methodische Unterstützung der Reallabore und Netzwerkmanager:innen (z. B. Vorbereitung, Durchführung und Moderation von Workshops, u.a. zur Projektanbahnung) - siehe AP 3 - Wissenschaftliche Begleitforschung zur Rolle von Co-Design-Formaten und Designartefakten als Boundary Objects sowie Aufbereitung der Ergebnisse für Publikationen und Konferenzen - siehe AP 4 - Transfer der entwickelten Methoden in Lehre, Weiterbildung und Capacity-Building-Formate (z. B. Toolkits, Lehrmaterialien, IAT-Akademie) - siehe AP 5 Folgende Arbeitspakete sind zur Umsetzung der Aufgabenstellung vorgesehen: AP 1: Begleitung bei der Konzeption eines Innovations- und Co-Design-Frameworks - Analyse bestehender Innovationsmanagement-, Design- und transdisziplinärer Forschungsansätze - Begleitung bei der Auswahl und Adaption eines leitenden Innovationsverständnisses (z. B. nutzer-/praxiszentriert, missionsorientiert) für das IAT, sowie die Entwicklung eines Schemas für Innovationsprozesse in den Reallaboren (Ideenfindung, Auswahl, Matching, Umsetzung, Evaluation) in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber - Begleitung bei der Entwicklung eines Zielbildes bzgl. der Rollen und des Zusammenwirkens zwischen dem IAT, der Reallabore und weiteren Akteure (Governance-Einbettung) - Ableitung von Anforderungen aus Reallabor-Prinzipien (z. B. AELL-Prinzipien) Gefordertes Ergebnis: Schriftliche Aufbereitung bestehender Innovationsmanagement-, Design- und transdisziplinärer Forschungsansätze, einschließlich eines Innovationsverständnisses (Frist: Monat 4). Ein auf das IAT zugeschnittener Innovations- und Co-Design-Framework (der Auftraggeber hat hierfür die Räume geschaffen und das IAT-Team fachlich begleitet) (Frist: Monat 5). AP 2: Entwicklung von Co-Design-Formaten und Methoden für den IAT-Kontext - Systematische Sichtung und Nutzung vorhandenen Design-Wissens (Toolboxes, Methoden, LL-Erfahrungen) - Entwicklung und Adaption partizipativer Formate (z. B. Visioning, Systemanalyse, Problemframing, Matching) und gezielter Einsatz von Kreativmethoden und Designartefakten - Entwicklung von Templates, Leitfäden und Workshop-Designs - Konzeption mobiler und flexibler partizipativer Infrastrukturen Gefordertes Ergebnis: Ein auf das IAT zugeschnittener Methodenbaukasten (bspw. in Form eines Handbuches) mit einem ausgearbeiteten methodischen Set modularer, skalierbarer Co-Design-Formate, einschließlich mit dem Auftraggeber abgestimmten Anleitungen zu deren Verwendung (Frist: Entwurf Monat 12; Finale Version Monat 17) AP 3: Erprobung & iterative Weiterentwicklung der entwickelten Formate und Methoden in den Reallaboren - Reallaborübergreifende Unterstützung der regionalen Netzwerkmanager:innen bei der Durchführung und Begleitung von Workshops in unterschiedlichen Projektphasen - Iterative Anpassung und Verbesserung der Formate anhand von Praxisfeedback (Evaluation) Ergebnis: Mindestens 10 durchgeführte halbtägige Workshops bei denen Formate und Methoden erprobt und schriftlich evaluiert wurden. Es ist ein schriftlicher Bericht über die Durchführung, Evaluierung und den Anpassungsempfehlungen vorzulegen (Frist: Monat 17). AP 4: Forschung zu Designartefakten als Boundary Objects - Begleitforschung zur Rolle und Wirkung von Co-Design-Formaten und Designartefakten in transdisziplinären Prozessen - Vorbereitung von Fachpublikationen und Konferenzbeiträgen (z. B. Reallabor-, Design-, TD-Kontexte) Ergebnisse: 1. Ein einreichungsfähiges Manuskript für eine wissenschaftliche Zeitschrift (Frist: Monat 18); 2. Mindestens ein Beitrag auf einer wissenschaftlichen Konferenz/Fachveranstaltung, z. B. IF-ALL (Frist: Monat 18) AP 5: Transfer, Capacity Building & Lehre - Aufbereitung der Ergebnisse für die im Aufbau befindliche IAT-Akademie - Entwicklung praxisorientierter Lehr- und Lernmaterialien - Schulungs- und Capacity-Building-Angebote für IAT-Mitarbeitende zu transdisziplinären Methoden Ergebnisse: 1. Schriftlich aufbereitete Lehr- und Lernmaterialen in Form von Modulbeschreibungen und Foliensätzen zur Verwendung im Rahmen der IAT-Akademie und darüber hinaus (Frist: Monat 17). 2. Durchführung von mindestens zwei Schulungen für IAT-Mitarbeitende zu transdisziplinären Methoden. 3. Anforderungen an die Durchführung des Projektes Das Projekt dient dem Aufbau von Fähigkeiten zur Gestaltung transdisziplinärer Forschungs- und Innovationsprozesse in den fünf Reallabore. Eine enge Abstimmung zwischen Auftraggeber und Auftragsnehmer ist daher unerlässlich. Bei der Angebotsbeschreibung und dem darauf aufbauenden Zeitplan sind daher regelmäßige Jour Fixe, die vom Auftragnehmer vorbereitet, moderiert und protokolliert werden, einzuplanen. Alle Veranstaltungen sind eng mit den Netzwerkmanagerinnen und -managern abzustimmen bzw. gemeinsam zu konzipieren. Innerhalb der ersten zwei Wochen des Vorhabens findet eine Kick-off Veranstaltung zum gegenseitigen Kennenlernen und Abstimmung der Arbeits- und Kommunikationsprozesse statt. 4. Anforderungen an den Auftragnehmer Der Auftragnehmer muss nachweisbare praktische und theoretische Erfahrung in der Konzeption und Durchführung partizipativer Formate bzw. Co-Design- oder Reallaborprozesse sowie Interesse an methodischer und wissenschaftlicher Weiterentwicklung haben. Wir erwarten darüber hinaus nachgewiesene Erfahrung mit und Motivation für partizipative, transdisziplinärer und/oder transformativer Forschung und Arbeit in inter- und multi-disziplinären Teams, sowie in direkter Interaktion mit lokalen und regionalen Akteuren. Sehr gute organisatorische und kommunikative Fähigkeiten setzen wir voraus. 5. Rahmenbedingungen Für diesen Auftrag steht ein Budget von maximal 100.000 Euro brutto zur Verfügung, einschließlich Reise- und Materialkosten. Die einzelnen Arbeitsschritte werden mit Projektbeginn mit dem Auftraggeber abgestimmt und zeitlich festgelegt. Die Termine für Veranstaltungen zur Anwendung und Evaluierung der entwickelten Methoden stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest und müssen gemeinsam mit den Netzwerkmanagerinnen und -managern festgelegt werden. Hier wird Flexibilität von Seiten des Auftragnehmers vorausgesetzt.Potentialanalyse technischer Assistenzen
Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Abt. Beschaffung, Zahlstelle (K13) 10Frist: 03. Sept.sein. Die Erfüllung der Mindestanforderungen bzw. die Gleichwertigkeit ist mit Angebotsabgabe nachzuweisen.Technische ondersteuning bij de ontwikkeling en analyse van methodologieën onder de artikelen 6.2 en 6.4 van de Overeenkomst van Parijs
FOD Volksgezondheid Veiligheid van de Voedselketen en LeefmilieuSint-Joost-ten-NodeFrist: 24. Aug.De onderhavige opdracht heeft betrekking op het verlenen van gespecialiseerde technische ondersteuning inzake de ontwikkeling, analyse en beoordeling van methodologieën die verband houden met de artikelen 6.2 en 6.4 van de Overeenkomst van Parijs, teneinde bij te dragen tot de milieu-integriteit van de in dit kader gegenereerde koolstofkredieten.Feasibility study on agroecological measures and nature-based solutions (NBS) in cotton-based farming systems in Tajikistan
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbHEschbornFrist: 10. Aug.Art der Leistung Feasibility study on agroecological measures and nature-based solutions (NBS) in cotton-based farming systems in Tajikistan Umfang der Leistung see ToR and price sheetZ2l-FE RV.0006/2025 - "Sichtbeziehungen zwischen geradeausfahrenden Radfahrenden und rechtsabbiegenden Kfz-Fahrenden an innerörtlichen Knotenpunkten, Datenpaket 1"
Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen, Referat Z2Bergisch GladbachFrist: 06. Okt.Innerörtliche Kreuzungen, Einmünden und Grundstückszufahrten stellen ein Problem für den Radverkehr dar. Dort geschehen ca. zwei Drittel aller polizeilich registrierten Radverkehrsunfälle mit Personenschaden und mehreren Beteiligten. Von diesen Unfällen geschehen ungefähr 20 % beim Abbiegen unfallbeteiligter Kfz nach rechts. Verschiedene Studien legen nahe, dass mangelnde Sichtbeziehungen bei Abbiegeunfällen eine zentrale Rolle einnehmen. Daher führt die BASt hierzu das interne BASt-Projekt „Analyse der Rahmenbedingungen notwendiger Sichtbeziehungen zwischen rechtsabbiegenden Kfz- und geradeausfahrenden Radfahrenden an innerörtlichen Knotenpunkten“ durch. Im Rahmen dieses internen Projektes sollen vor allem infrastrukturelle Rahmenbedingungen und Störfaktoren analysiert werden, die die Sicht und damit die Sicherheit an innerörtlichen Knotenpunkten bei dem o. g. Abbiegeszenario maßgeblich beeinflussen. Ziel des zugrundeliegenden FE RV.0006/2025 ist die Erstellung einer georeferenzierten Datenbank sowie die Durchführung und Aufbereitung mikroskopischer Infrastruktur- und Verkehrsdatenanalysen als Grundlage für weiterführenden, internen Analysen der BASt. Die zu liefernden Daten umfassen GIS-Analysen, Verkehrserhebungen sowie Verhaltens- und Interaktionsanalysen. Es sollen die vier folgenden, in sich abgeschlossenen, Arbeitspakete durchgeführt werden: - Arbeitspaket 1: Aufbau einer georeferenzierten Datenbank - Arbeitspaket 2: Mikroskopische Analysen und Ergänzung der georeferenzierten Datenbank - Arbeitspaket 3: Verhaltens- und Interaktionsanalyse für das Abbiege-Szenario - Arbeitspaket 4: Berichtserstellung zur internen Dokumentation (nicht veröffentlichungsfähig)Präklinische Vertragsforschung für ein neuartiges endovaskuläres Medizinprodukt
University of Galway (ID 1400)GalwayConducting pre-clinical contract research for the evaluation of a novel endovascular medical device in a large animal model.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 01. Oktober 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Umweltbundesamt.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.