UmweltbundesamtDessau-Roßlau
FKZ 3726 17 101 0 - Wege zur Verbesserung der Wirkung des Umweltrechts
ReFoPlan: „Wege zur Verbesserung der Wirkung des Umweltrechts“ Der Koalitionsvertrag fordert auf dem Weg zur Planungs-, Genehmigungs-, und Baubeschleunigung mutige Wege auch im Umweltverfahrensrecht zu gehen und enthält dazu zahlreiche Vorschläge und Prüfaufträge. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen ausgewählte Vorschläge untersuc...
Umweltforschung, Sozialforschung
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Umweltbundesamt
- Veröffentlicht:
- 22. Juli 2026
- Frist:
- 01. September 2026
- Thema:
- Umweltforschung
Ausschreibungsbeschreibung
Vollständige Beschreibung anzeigenBeschreibung einklappen
ReFoPlan: „Wege zur Verbesserung der Wirkung des Umweltrechts“ Der Koalitionsvertrag fordert auf dem Weg zur Planungs-, Genehmigungs-, und Baubeschleunigung mutige Wege auch im Umweltverfahrensrecht zu gehen und enthält dazu zahlreiche Vorschläge und Prüfaufträge. Im Rahmen dieses Forschungsvorhabens sollen ausgewählte Vorschläge untersucht, Prüfaufträge abgearbeitet und die Ergebnisse sowohl in der Rechtswissenschaft als auch mit einem breiteren Fachpublikum diskutiert werden. Ziel ist es zu untersuchen, wie die Vorschläge umgesetzt werden können, um unter Beachtung verfassungs-, unions- und völkerrechtlicher Grenzen und unter Beibehaltung des Ziels eines ambitionierten und vorsorgenden Umweltschutzes einen bestmöglichen Beitrag zur schnellen Realisierung von Vorhaben und zum Umweltschutz zu leisten. In einem eigenen Arbeitspaket soll auch die Wirkung der Umweltverträglichkeitsprüfung ermittelt und bewertet werden. Bis Mai 2026 muss zudem die neue UmweltstrafrechtsRL ins nationale Recht umgesetzt werden, bis Mai 2027 ist dann ein Nationaler Aktionsplan zur Bekämpfung von Umweltkriminalität aufzustellen, was auch der Koalitionsvertrag reflektiert. Ein Bestandteil des Projektes wird daher die Untersuchung der Auswirkungen der Rechtsänderungen auf die Strafverfolgungspraxis im Umweltbereich sein. Für eine effektive Bekämpfung der Umweltkriminalität ist die gute Zusammenarbeit der Umweltverwaltung mit Polizei und Justiz entscheidend. Um diese Zusammenarbeit zu fördern, soll in einem Arbeitspaket eine Fachveranstaltung organisiert werden, in der sich Vertreter*innen von Umweltbehörden, Polizei und Justiz zur Umsetzung der neuen UmweltstrafrechtsRL austauschen. Die dort gehaltenen Vorträge sollen als Beiträge in relevanten Fachzeitschriften veröffentlicht werden, um die Reichweite zu erhöhen
Weiterführende Details
Mit dem kostenlosen Zugang stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Alle Vergabedetails
Auftraggeber, Lose, Beteiligte, Orte, Unterlagen und Verfahrensdaten sind bereits erfasst. Öffnen Sie einen Bereich, um die vollständigen Angaben im Workspace zu sehen.
4 Datenbereiche verfügbar
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Unterlagen
Freischalten1 Angabe erfasstDokumentenpaket
Auftraggeber
Freischalten3 Angaben erfasstAuftraggeber · Anschrift · Kontakt
Verfahrensdaten
Freischalten5 Angaben erfasstVerfahrensreferenz · Referenz des Auftraggebers · Verfahrensart · Auftragsart · +1 weitere
Ausführungsorte
Freischalten2 Angaben erfasstAusführungsorte
Ähnliche Bekanntmachungen
8FKZ 3726 11 101 0 - Sicher in die Zukunft: Strategische Vorausschau zu Umwelt und Sicherheit stärken
UmweltbundesamtDessau-RoßlauFrist: 02. Sept.ReFoPlan 2026: „Sicher in die Zukunft: Strategische Vorausschau zu Umwelt und Sicherheit stärken“ Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist Teil unserer inneren und äußeren Sicherheit. Zu dieser Sichtweise gehört, dass auch weltweite Umweltbelastungen und -zerstörungen die Sicherheit in Deutschland und Europa bedrohen können. Umwelt- und sicherheitspolitische Fragestellungen beeinflussen sich zunehmend gegenseitig mit ihren Zielstellungen, Entwicklungen, Trends, Akteuren, Strategien, Instrumenten, Maßnahmen und Wirkungen. Insgesamt haben sicherheitspolitische Krisen und Umbrüche damit deutlichen Einfluss auf die Umwelt sowie Möglichkeiten und Grenzen der Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik, wie auch umgekehrt (Nexus „Umwelt und Sicherheit“). Für die Politikgestaltung im Nexus Umwelt und Sicherheit ist mehr Orientierungswissen über relevante zukünftige Entwicklungen gefragt. Das Forschungsvorhaben soll daher mit Methoden der Strategischen Vorausschau umwelt- und sicherheitspolitische Fragestellungen und ihre Wechselwirkungen zusammen bearbeiten und mögliche thematische Entwicklungen sowie Handlungsmöglichkeiten aufzeigen. Des Weiteren soll es methodische Vorschläge für die Strategische Vorausschau zum Nexus Umwelt und Sicherheit erarbeiten und erproben. Durch die Gesamtbetrachtung des Nexus sind neue Ansatzpunkte zu erwarten und zu untersuchen, über die Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik mit ihrem spezifischen Wissen, Instrumenten und Strategien zukünftig zu mehr Sicherheit beitragen können.FKZ 3726 17 102 0 - Auslandsbezogene Regulierung: Vergleich der unterschiedlichen Ansätze und Erarbeitung von Verbesserungsmöglichkeiten - Vorlaufstudie
Umweltbundesamt , Referat Z 1.5Dessau-RoßlauFrist: 15. Sept.ReFoPlan: „Auslandsbezogene Regulierung: Vergleich der unterschiedlichen Ansätze und Erarbeitung von Verbesserungsmöglichkeiten - Vorlaufstudie“ Das BMUKN und das UBA sind in mehreren Themenfeldern mit ähnlichen Fragestellungen zur Ausgestaltung und Umsetzung von Regulierungen befasst, die auch auf Sachverhalte im Ausland Bezug nehmen (Regulierung mit extraterritorialer Wirkung). Eine fundierte Zusammenschau ist bislang nicht erfolgt. Die Studie soll anhand von Referenzgebieten Unterschiede und Gemeinsamkeiten der bisherigen Regelungsansätze herausarbeiten und einordnen, übergreifende Rechtsfragen bearbeiten sowie Verbesserungsmöglichkeiten und künftige Forschungsfragen formulieren. Dabei sind sowohl Fragen der Rechtmäßigkeit und des Rechtsschutzes als auch der Vereinfachung zum Bürokratierückbau und der effektiven Vollziehbarkeit, insbesondere der Ermittlung und Verifizierung von Sachverhalten von Interesse. Experteninterviews sollen die fachliche Durchdringung der Themenbereiche unterstützen und die Praxisrelevanz der Ergebnisse sicherstellen. Zu den zu untersuchenden Referenzgebieten zählen unter anderem die Lieferkettengesetzgebung und die Nachhaltigkeitskriterien von Biokraft- und -brennstoffen.FKZ 3726 64 801 0 - Quellenorientierter Gewässerschutz und Abwasserreinigung im Dialog
UmweltbundesamtDessau-RoßlauFrist: 19. Aug.Projekt ReFoPlan 2026: Quellenorientierter Gewässerschutz und Abwasserreinigung im Dialog. Ziel ist die Ermittlung konkreter Vorgehensweisen, Schaffung von Kapazitäten zur Durchführung von Dialogen (Organisation, Teilnehmende, Treffen). Entwicklung wissenschaftlicher Maßnahmen zur Verringerung von Spurenstoffeinträgen in die Umwelt an der Quelle. Methodik und Vorgehensweise der Dialoge sollen publiziert werden.FKZ 3726 34 303 0 - Potentialanalyse zur Verringerung des Verpackungsverbrauchs
Umweltbundesamt, Referat Z 1.5Dessau-RoßlauFrist: 04. Aug.Vertiefte Datenerhebung des Verpackungsaufkommens und Potentialanalyse zur Verpackungsvermeidung im B2B- und B2C-Bereich. Fokus auf Reduktion durch Verzicht, effiziente Gestaltung und Wiederverwendung (keine Materialsubstitution). Berücksichtigung technischer Hürden wie Füllhöhen. Ausarbeitung nationaler Maßnahmen zur Ergänzung der EU-Verpackungsverordnung. Erstellung einer Broschüre zur Erfüllung nationaler Verpackungspflichten.FKZ 3726 48 102 0 - Beteiligung zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS)
Umweltbundesamt , Referat Z 1.5Dessau-RoßlauFrist: 07. Okt.ReFoPlan: „Beteiligung zur Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel (DAS)“ Das Vorhaben soll den Fortschreibungsprozess hin zur DAS 2028 mit informellen und formellen Beteiligungsformaten zur Einbeziehung von Stakeholdern und Bürger*innen unter der etablierten gemeinsamen Dachmarke „Dialog Klimaanpassung“ unterstützen. Das Beteiligungsverfahren soll sich in seiner Ausrichtung dabei grundsätzlich an dem bereits im Rahmen der DAS 2024 entwickelten und umgesetzten Vorgehen orientieren, dabei aber stärker gestrafft werden. Das Vorhaben soll die Beteiligungsformate konzeptionell entwickeln und umsetzen, die Ergebnisse und Empfehlungen dokumentieren sowie das Beteiligungsverfahren mit fortlaufender Öffentlichkeitsarbeit begleiten. Im Wesentlichen sollen folgende Leistungen erbracht werden: - Informelle dezentrale Beteiligungsformate für Stakeholder zu ausgewählten Themenclustern/-feldern in Verantwortung des Umweltressorts (AP1) - Informelles zentrales Beteiligungsformat für Stakeholder zu den Themenclustern der DAS und mit übergreifender Perspektive (AP2) - Formelle Konsultation der Länder, Verbände und Öffentlichkeit zum Strategieentwurf 2028 (AP3) - Flankierende Jugendbeteiligung (AP4) - Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (AP5) - Projektmanagement (AP6)FKZ 3726 31 702 0 - Umweltwirkungen digitaler Infrastruktur - Bilanzgrenzen und Prognosen
Umweltbundesamt , Referat Z 1.5Dessau-RoßlauFrist: 10. Sept.ReFoPlan 2026: „Umweltwirkungen digitaler Infrastruktur - Bilanzgrenzen und Prognosen“ Der Ausbau digitaler Infrastruktur - Rechenzentren, Netzwerke, Clouds, Edge-Computing, Endgeräte und zunehmend spezialisierte KI-Hardware - verursacht erhebliche Umweltwirkungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Diese Wirkungen umfassen Energieverbrauch, Rohstoffbedarf, Wasserverbrauch, Flächenbedarf, Emissionen sowie toxikologische Effekte. Bislang sind diese nicht nur methodisch unzureichend erfasst, sondern es fehlt auch ein harmonisierter, lebenszyklusbasierter Bewertungsrahmen, der wissenschaftlich belastbar ist und politische Handlungsempfehlungen zulässt. Widersprüche in Systemgrenzen, Indikatoren und Datenquellen erschweren Vergleiche und begrenzen die politische Verwertbarkeit der Ergebnisse. Das geplante Forschungsprojekt soll diese Lücke adressieren - durch eine ganzheitliche, systemübergreifende Betrachtung digitaler Infrastrukturen entlang ihres gesamten Lebenszyklus, eine Diskussion der vorhandenen Ansätze sowie Empfehlungen zu Methodik und Datenlage. Dabei soll die Ausarbeitung von Szenarien Prognosen bis 2035 zu den Umweltwirkungen der digitalen Infrastruktur ermöglichen. In einem begleitenden und umfassenden Stakeholderprozess mit Expertinnen*Experten aus Deutschland und im Rahmen einer Fachkonferenz mit europäischen Partnerinnen*Partnern und Akteurinnen*Akteuren sollen Methodik, Standards und Szenarien diskutiert und politisch anschlussfähig gemacht werden. Das Projekt knüpft damit an aktuelle wissenschaftliche Diskurse zu nachhaltiger Digitalisierung, Systembewertung und integrierten Infrastrukturmodellen an und soll wichtige Transferleistungen für die Praxis erbringen.FKZ 3726 51 501 0 - Evaluierung von Emissionsaspekten der Eisen- und Stahlindustrie unter Berücksichtigung der Dekarbonisierung
UmweltbundesamtDessau-RoßlauFrist: 20. Aug.Im Rahmen von RefoPlan 2026 sollen die Emissionsfaktoren für die Eisen‑ und Stahlindustrie aktualisiert und vervollständigt werden. Dazu werden aktuelle Emissionserklärungen der Stahlwerke nach 11. BImSchV sowie ergänzende Messungen an einzelnen Anlagen ausgewertet. Ziel ist, methodische Lücken (z. B. zu persistenten organischen Schadstoffen) zu schließen und die zukünftige Umstellung der Produktionsrouten im Zuge der Dekarbonisierung in der nationalen Emissionsberichterstattung abzubilden.FKZ 3726 57 102 0 - Aktualisierung und Ergänzung von Emissionsfaktoren von Reifen- und Bremsenabrieb für die Berichterstattung
UmweltbundesamtDessau-RoßlauFrist: 12. Aug.ReFoPlan: „Aktualisierung und Ergänzung von Emissionsfaktoren von Reifen- und Bremsenabrieb für die Berichterstattung“ Abriebe aus Bremsen und Reifen stellen eine signifikante Quelle für Staubemissionen (TSP, PM10, PM2.5) dar. Die Emissionsfaktoren werden national genutzt, um den internationalen Verpflichtungen zur Emissionsberichterstattung nachzukommen (z. B Genfer Übereinkommen über weiträumige grenzüberschreitende Luftverunreinigung). Diese Emissionen werden hierzu jährlich durch das UBA erstellt und an die EU-Kommission berichtet. Grundlage für die Emissionsdaten sind Fahrleistungsdaten und streckenspezifische Emissionsfaktoren (EF) für verschiedene Fahrzeugklassen. Die aktuell zugrunde gelegten EF sind jedoch stark aggregiert und haben keine aktuelle Datenbasis. Das Ziel des Projektes ist es für beide Abriebarten (Reifen, Bremse) aktuell verfügbare Datenquellen zu identifizieren und in die Größenklassifikationen der Abriebe in der Berichterstattung zu überführen. Dabei muss die Repräsentativität der Emissionsdaten entsprechend der verwendeten Messbedingungen in Bezug auf Emissionen im praktischen Betrieb bewertet, plausibilisiert und entsprechend berücksichtigt werden. Die zu ermittelnden Daten umfassen zum einen die Masse der emittierten Partikel in den drei genannten Größenklassen, differenziert nach Fahrzeugart, zum anderen die chemische Zusammensetzung der Partikel und die einhergehenden Emissionen von Metallen, Polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und Black Carbon.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 01. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Umweltbundesamt.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.