Alte Hansestadt LemgoLemgoTED
Sanierung Einfachsporthalle Engelbert-Kaempfer-Gymnasium Fachplanung TGA
Die Alte Hansestadt Lemgo beabsichtigt, die kleine Sporthalle am Engelbert-Kaempfer-Gymnasium sanieren zu lassen. Die Sporthalle wurde 1977 errichtet und seither nicht energetisch saniert. Die Halle besitzt somit nur einen dem damaligen Standard entsprechenden Wärmeschutz, wobei die WärmeschutzV vom 11.08.1977 größtenteils nicht erfüllt w...
Architektur, Tragwerksplanung, Elektroplanung, TGA-Planung, Bauphysik
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Alte Hansestadt Lemgo
- Veröffentlicht:
- 11. August 2026
- Frist:
- 10. September 2026
- Thema:
- Architektur
Ausschreibungsbeschreibung
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Die Alte Hansestadt Lemgo beabsichtigt, die kleine Sporthalle am Engelbert-Kaempfer-Gymnasium sanieren zu lassen. Die Sporthalle wurde 1977 errichtet und seither nicht energetisch saniert. Die Halle besitzt somit nur einen dem damaligen Standard entsprechenden Wärmeschutz, wobei die WärmeschutzV vom 11.08.1977 größtenteils nicht erfüllt wurde. Die Hallen-RLT ist ohne Wärmerückgewinnung. Auf dem Dach wurden nachträglich eine PV-Anlage durch einen externen Betreiber aufgestellt, die während der Dachertüchtigung - wie vertraglich vereinbart - durch den Betreiber der Anlage für die Gebäudewirtschaft Lemgo temporär kostenfrei rückgebaut wird. Die Anlage wird derzeit nicht zum Eigenverbrauch herangezogen. Die Halle wird für den Schulsport genutzt und steht unentgeltlich auch zivilgesell-schaftlichen Vereinen zur Verfügung. Zur 1-fach Halle gehören noch ein Geräteraum, zwei Regieräume mit WCs und Du-schen, zwei Umkleidebereiche für die Sporttreibenden mit WCs und Dusche, sowie weitere Nebennutzflächen und ein Eingangsbereich. Das barrierefreie WC entsprach bei der Errichtung des Gebäudes dem Stand der Technik, jedoch nicht mehr den ak-tuellen Standards der DIN 18044 Teil 1. 1. Sanierungsmaßnahme Ziel der Sanierungsmaßnahme ist die Reduktion des Primärenergiebedarfs um 57,8 % und der CO2 Emissionen des Gebäudeteils um 44,4 %. Mit dieser Maßnahme wird ein sichtbarer Beitrag zum Klimaschutzkonzept der Alten Hansestadt Lemgo geleistet. Weiterhin wird das Gebäude so ertüchtigt, dass ein zukunftsfähiges Gebäude für den Sport im Innenstadtbereich der Alten Hansestadt Lemgo entsteht. Um diese Reduktion zu erreichen werden insbesondere 4 Bereiche für die Sanierung angegangen. Dies sind im Einzelnen die Gebäudehülle, die Lüftungsanlage, die Wär-meerzeugung und Wärmeverteilung sowie die Beleuchtung. Als Planungsgrundlage für die energetischen Maßnahmen ist das Energiekonzept der Werk.E Energie-Effizienz-Beratung GmbH & Co. KG heranzuziehen. Die vorhandenen Außenwände werden nach Vorgabe des Wärmeschutzkonzeptes gedämmt. Die Fassadensanierung ist Bestandteil der Planung: es ist eine wirtschaftliche und nachhaltige Fassadenlösung aus regionalen Baustoffen zu planen. Für die Südfassa-de auf der Grundstücksgrenze ist eine Begrünung vorzusehen. Die bodentiefen Fens-ter in der Ostfassade werden aus Sicherheitsgründen entfernt und wie auch die ande-ren Wände mit einem Prallschutz versehen. Das bestehende Hallendach einschließlich der Lichtkuppeln werden energetisch sa-niert. Die natürliche Belichtung ist über die Dachkuppeln geplant. Die Gestaltung der Dach- und Deckenfläche hinsichtlich der unterschiedlichen Anfor-derungen (Statik, Belichtung, Akustik, Heizflächen und Belüftung, PV-anlage) ist in Zusammenarbeit der Objekt-, Tragwerks-, TGA- Planung Bestandteil der Planung. Die Umkleidebereiche erhalten eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, um den Feuchteschutz sicherzustellen und eine gute Luftqualität zu erreichen. Die Vor-gaben des Wärmeschutzkonzeptes sind dabei zu berücksichtigen. Die Liegenschaft wird auch in Zukunft durch Fernwärme versorgt. Für die Wärmever-teilung innerhalb der Halle sind Deckenstrahlplatten vorgesehen. Alle Räume werden mit LED-Beleuchtung ausgestattet, die über Bewegungsmelder gesteuert werden. Im Zuge der Sanierung ist Barrierefreiheit nach DIN 18044 Teil 1 zu schaffen. 2. Fördermittel Die energetische Sanierung der Einfachsporthalle des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums wird gemäß des Zuwendungsbescheides der Bezirksregierung Detmold vom 31.10.2024 durch Zuwendungen des Landes Nordrhein-Westfalen unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE/JTF-Programm NRW) gefördert. Die Umsetzung der Vorgaben des Zuwendungsbescheides einschließlich seiner An-lagen wird Aufgabe der zu beauftragenden Objekt- und Fachplaner sein. Zu beachten sind insoweit insbesondere die: - vergaberechtlichen Vorgaben - Dokumentationspflichten - Publizitätsvorgaben - Fristen für Mittelabrufe Stufenweise Beauftragung: Gilt für LOS 1 und LOS 2:____________Es werden zunächst nur die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) beauftragt, auch wenn die weiteren Leistungsphasen 5 bis 9 von den Bietern anzubieten sind. Der Auf-traggeber entscheidet zu einem späteren Zeitpunkt, ob er den Auftragnehmer dieses Vergabeverfahrens (dem obsiegenden Bieter) mit den weitergehenden Leistungspha-sen beauftragt. Er ist dazu nicht verpflichtet und kann die Leistungsphasen gar nicht (z.B. Eigenleistung) oder anderweitig vergeben. LOS 1____________Fachplanung TA "Heizung, Lüftung, Sanitär" Die ausgeschriebenen Planungsleistungen beziehen sich für das LOS 1 auf die Leistungen des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstung Heizung-Lüftung-Sanitär Anlagengruppen 1, 2 und 3 gemäß §§ 53 Abs. 2 Nr. 1, 2 und 3, 55 HOAI. Sie umfassen alle Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 gemäß § 55 Abs. 1 HOAI und folgende Besondere Leistungen: - Nutzung der elektronischen Austauschplattform „Planfred“
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BRANDI Rechtanwälte Partnerschaft mbB für die Alte Hansestadt LemgoBielefeldFrist: 22. Sept.Fachplanung Technische Ausrüstung für die energetische Sanierung der Einfachsporthalle am Engelbert-Kaempfer-Gymnasium in LemgoUmnutzung der ehemaligen Grundschule Unterbruch in ein Mehrgenerationen-Bürgerzentrum/TGA Fachplanung
Stadt HeinsbergHeinsbergDie Stadt Heinsberg plant die Umnutzung der ehemaligen Grundschule im Ortsteil Unterbruch zu einem Mehrgenerationen-Bürgerzentrum mit verschiedenen sozialen, kulturellen und betreuenden Nutzungen. Im Zuge der Vorbereitung eines Förderantrags wurden die Leistungsphasen 1 und 2 nach HOAI bereits durch ein externes Planungsbüro erbracht. Ziel dieser Vorabbearbeitung war ausschließlich die Einreichung des Projekts im Förderprogramm REVIER.GESTALTEN - energetische Sanierung kommunaler Gebäude. Für das Projekt liegt mittlerweile eine positive Förderzusage des Fördergebers vor. Die im Rahmen der Leistungsphasen 1 und 2 der HOAI erarbeiteten Unterlagen (u. a. Raum- und Nutzungskonzept, Vorplanung, Kostenschätzung) werden den Bewerbern im weiteren Verfahren zur Verfügung gestellt. Zwischenzeitlich hat sich die geplante Nutzung geändert. Die ursprünglich vorgesehene zweigruppige Großtagespflege wird nicht mehr realisiert. Die endgültige Nutzung wird derzeit abgestimmt; als mögliche Nutzung ist ein integrativer Kindergarten im Gespräch. Vor diesem Hintergrund wird die Leistungsphase 2 zum Teil wiederholt, um die bestehende Planung an die neue Nutzungsanforderung anzupassen. Die vorliegende Ausschreibung dient der Auswahl eines TGA Ingenieurbüros, das die Planung ab Leistungsphase 2 auf Grundlage der vorhandenen Vorarbeiten fortführt, die Anpassung an die neue Nutzung vornimmt und die Umsetzung bis zur Fertigstellung begleitet. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist die Vergabe von der TGA Fachplanung ab Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 8 gemäß HOAI. Die Beauftragung erfolgt als Stufenvertrag: - 1. Stufe: Leistungsphasen 2 bis 3 - 2. Stufe: Leistungsphasen 4 bis 5 - 3. Stufe: Leistungsphasen 6 bis 8 Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Stufen besteht nicht.Europaweite Vergabe von Planungsleistungen nach der VgV Innensanierung der Sporthalle des Ganerben-Gymnasiums Künzelsau Fachplanung Technische Ausrüstung - Elektrotechnik gemäß § 53 HOAI
Stadt KünzelsauKünzelsauFrist: 10. Sept.Ziel der Maßnahme ist die umfassende bauliche, technische und energetische Modernisierung der Sporthalle, um eine zeitgemäße Nutzung für den Schul- und Vereinssport sicherzustellen. Die Halle soll den aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz, Sicherheit, Barrierefreiheit und Funktionalität entsprechen. Die Sporthalle des Ganerben-Gymnasiums stammt aus den 1970er Jahren und weist aufgrund ihres Alters einen erheblichen technischen und energetischen Sanierungsbedarf auf. Teile der Umkleide- und Nebenräume entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Bereits im Zuge der Schulsanierung wurde auf den Sanierungsbedarf der Umkleidebereiche hingewiesen. Die energetische Sanierung der Außenfassaden ist bereits erfolgt. Wesentliche Maßnahmen • Anbau eines Aufzugs und Nebenräume an der Nordostecke • Erneuerung der Flachdachabdichtung einschl. Wärmedämmung • Modernisierung der Heizungs-, Lüftungs- und Elektrotechnik • Erneuerung der Hallenbeleuchtung • Sanierung der Sportbodenflächen • Modernisierung der Umkleide-, Sanitär- und Nebenräume • Verbesserung des Brandschutzes • Herstellung bzw. Verbesserung der Barrierefreiheit • Optimierung der Geräteräume und Lagerflächen • Anpassung der Halle an aktuelle Anforderungen der DIN 18032, der Unfallkasse Baden-Württemberg und des Schul- und Vereinssports Die Maßnahmen orientieren sich am städtischen Sporthallensanierungsprogramm, das eine schrittweise Modernisierung aller kommunalen Sporthallen vorsieht. Die Sporthalle dient sowohl dem Sportunterricht des Ganerben-Gymnasiums als auch dem Vereins- und Freizeitsport. Ziel der Sanierung ist eine multifunktionale, wirtschaftliche und nachhaltige Sportstätte, die langfristig eine hohe Nutzungsqualität bietet. Die Halle soll flexibel für unterschiedliche Sportarten und schulische Veranstaltungen genutzt werden können. Die Investitionskosten für die Sanierung der Sporthalle werden auf rund 7,0 Millionen Euro brutto geschätzt. Die Maßnahme ist Bestandteil des kommunalen Sporthallensanierungsprogramms. Fördermittel für energetische Maßnahmen werden angestrebt. Die Planung ist von Ende 2026 bis Herbst 2027 vorgesehen. Der Beginn der Baumaßnahme könnte ab Ende 2027 mit einer Fertigstellung im Sommer 2029 erfolgen. Mit der Sanierung entsteht eine moderne und funktionale Sporthalle, die den Anforderungen des zeitgemäßen Schulsports sowie der Vereinsnutzung gerecht wird. Gleichzeitig wird die langfristige Nutzungssicherheit der Sportstätte gewährleistet und der Bildungs- und Sportstandort Künzelsau weiter gestärkt. Gegenstand des Auftrags sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung - Elektrotechnik gemäß § 53 HOAI für die Sanierung der Sporthalle des Ganerben-Gymnasiums in Künzelsau. Die Beauftragung umfasst die Leistungsphasen 1 bis 8 und erfolgt stufenweise (Stufe 1: Leistungsphasen 1 bis 3, Stufe 2: Leistungsphasen 4 bis 8). Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsstufe besteht nicht. Die Maßnahme umfasst insbesondere die Modernisierung der elektrotechnischen Anlagen im Zuge der baulichen und technischen Sanierung der Sporthalle.Europaweite Vergabe von Planungsleistungen nach der VgV Innensanierung der Sporthalle des Ganerben-Gymnasiums Künzelsau Fachplanung Technische Ausrüstung - Elektrotechnik gemäß § 53 HOAI
Stadt Künzelsau- Zentrale VergabestelleKünzelsauZiel der Maßnahme ist die umfassende bauliche, technische und energetische Modernisierung der Sporthalle, um eine zeitgemäße Nutzung für den Schul- und Vereinssport sicherzustellen. Die Halle soll den aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz, Sicherheit, Barrierefreiheit und Funktionalität entsprechen. Die Sporthalle des Ganerben-Gymnasiums stammt aus den 1970er Jahren und weist aufgrund ihres Alters einen erheblichen technischen und energetischen Sanierungsbedarf auf. Teile der Umkleide- und Nebenräume entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Bereits im Zuge der Schulsanierung wurde auf den Sanierungsbedarf der Umkleidebereiche hingewiesen. Die energetische Sanierung der Außenfassaden ist bereits erfolgt. Wesentliche Maßnahmen • Anbau eines Aufzugs und Nebenräume an der Nordostecke • Erneuerung der Flachdachabdichtung einschl. Wärmedämmung • Modernisierung der Heizungs-, Lüftungs- und Elektrotechnik • Erneuerung der Hallenbeleuchtung • Sanierung der Sportbodenflächen • Modernisierung der Umkleide-, Sanitär- und Nebenräume • Verbesserung des Brandschutzes • Herstellung bzw. Verbesserung der Barrierefreiheit • Optimierung der Geräteräume und Lagerflächen • Anpassung der Halle an aktuelle Anforderungen der DIN 18032, der Unfallkasse Baden-Württemberg und des Schul- und Vereinssports Die Maßnahmen orientieren sich am städtischen Sporthallensanierungsprogramm, das eine schrittweise Modernisierung aller kommunalen Sporthallen vorsieht. Die Sporthalle dient sowohl dem Sportunterricht des Ganerben-Gymnasiums als auch dem Vereins- und Freizeitsport. Ziel der Sanierung ist eine multifunktionale, wirtschaftliche und nachhaltige Sportstätte, die langfristig eine hohe Nutzungsqualität bietet. Die Halle soll flexibel für unterschiedliche Sportarten und schulische Veranstaltungen genutzt werden können. Die Investitionskosten für die Sanierung der Sporthalle werden auf rund 7,0 Millionen Euro brutto geschätzt. Die Maßnahme ist Bestandteil des kommunalen Sporthallensanierungsprogramms. Fördermittel für energetische Maßnahmen werden angestrebt. Die Planung ist von Ende 2026 bis Herbst 2027 vorgesehen. Der Beginn der Baumaßnahme könnte ab Ende 2027 mit einer Fertigstellung im Sommer 2029 erfolgen. Mit der Sanierung entsteht eine moderne und funktionale Sporthalle, die den Anforderungen des zeitgemäßen Schulsports sowie der Vereinsnutzung gerecht wird. Gleichzeitig wird die langfristige Nutzungssicherheit der Sportstätte gewährleistet und der Bildungs- und Sportstandort Künzelsau weiter gestärkt. Gegenstand des Auftrags sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung - Elektrotechnik gemäß § 53 HOAI für die Sanierung der Sporthalle des Ganerben-Gymnasiums in Künzelsau. Die Beauftragung umfasst die Leistungsphasen 1 bis 8 und erfolgt stufenweise (Stufe 1: Leistungsphasen 1 bis 3, Stufe 2: Leistungsphasen 4 bis 8). Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsstufe besteht nicht. Die Maßnahme umfasst insbesondere die Modernisierung der elektrotechnischen Anlagen im Zuge der baulichen und technischen Sanierung der Sporthalle.Europaweite Vergabe von Planungsleistungen nach der VgV Innensanierung der Sporthalle des Ganerben-Gymnasiums Künzelsau Fachplanung Technische Ausrüstung - Heizung, Lüftung, Sanitär (HLS) gemäß § 53 H
Stadt Künzelsau- Zentrale VergabestelleKünzelsauGegenstand des Auftrags sind Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung - HLS gemäß § 53 HOAI für die Sanierung der Sporthalle des Ganerben-Gymnasiums in Künzelsau. Die Beauftragung umfasst die Leistungsphasen 1 bis 8 und erfolgt stufenweise (Stufe 1: Leistungsphasen 1 bis 3, Stufe 2: Leistungsphasen 4 bis 8). Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsstufe besteht nicht. Ziel der Maßnahme ist die umfassende bauliche, technische und energetische Modernisierung der Sporthalle, um eine zeitgemäße Nutzung für den Schul- und Vereinssport sicherzustellen. Die Halle soll den aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz, Sicherheit, Barrierefreiheit und Funktionalität entsprechen. Die Sporthalle des Ganerben-Gymnasiums stammt aus den 1970er Jahren und weist aufgrund ihres Alters einen erheblichen technischen und energetischen Sanierungsbedarf auf. Teile der Umkleide- und Nebenräume entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Bereits im Zuge der Schulsanierung wurde auf den Sanierungsbedarf der Umkleidebereiche hingewiesen. Die energetische Sanierung der Außenfassaden ist bereits erfolgt. Wesentliche Maßnahmen • Anbau eines Aufzugs und Nebenräume an der Nordostecke • Erneuerung der Flachdachabdichtung einschl. Wärmedämmung • Modernisierung der Heizungs-, Lüftungs- und Elektrotechnik • Erneuerung der Hallenbeleuchtung • Sanierung der Sportbodenflächen • Modernisierung der Umkleide-, Sanitär- und Nebenräume • Verbesserung des Brandschutzes • Herstellung bzw. Verbesserung der Barrierefreiheit • Optimierung der Geräteräume und Lager?ächen • Anpassung der Halle an aktuelle Anforderungen der DIN 18032, der Unfallkasse Baden-Württemberg und des Schul- und Vereinssports Die Maßnahmen orientieren sich am städtischen Sporthallensanierungsprogramm, das eine schrittweise Modernisierung aller kommunalen Sporthallen vorsieht. Die Sporthalle dient sowohl dem Sportunterricht des Ganerben- Gymnasiums als auch dem Vereins- und Freizeitsport. Ziel der Sanierung ist eine multifunktionale, wirtschaftliche und nachhaltige Sportstätte, die langfristig eine hohe Nutzungsqualität bietet. Die Halle soll flexibel für unterschiedliche Sportarten und schulische Veranstaltungen genutzt werden können. Die Investitionskosten für die Sanierung der Sporthalle werden auf rund 7,0 Millionen Euro brutto geschätzt. Die Maßnahme ist Bestandteil des kommunalen Sporthallensanierungsprogramms. Fördermittel für energetische Maßnahmen werden angestrebt. Die Planung ist von Ende 2026 bis Herbst 2027 vorgesehen. Der Beginn der Baumaßnahme könnte ab Ende 2027 mit einer Fertigstellung im Sommer 2029 erfolgen. Mit der Sanierung entsteht eine moderne und funktionale Sporthalle, die den Anforderungen des zeitgemäßen Schulsports sowie der Vereinsnutzung gerecht wird. Gleichzeitig wird die langfristige Nutzungssicherheit der Sportstätte gewährleistet und der Bildungs- und Sportstandort Künzelsau weiter gestärkt.Energetische Sanierung MZH Wallenborn, Los 2 - Planungsleistung der Technischen Ausrüstung
Verbandsgemeinde DaunDaunDie energetische Sanierung umfasst die Überarbeitung der Gebäudehülle, dies betrifft die Dämmung der Fassade sowie den Austausch aller Fenster- und Außentüren. Die Flach- und Pultdächer der Nebenräume, mit einer Gesamtfläche von ca. 495 m², werden ebenso energetisch saniert. Das Hauptdach der Sporthalle besteht aus einem Walmdach, welches nicht saniert wird. Die energetische Zonierung endet mit der Dämmung in der obersten Geschossdecke, folglich direkt über der Kehlbalkendecke der Sporthalle. Die energetische Sanierung beinhaltet zudem den Einbau einer neuen Heizungsanlage und einer neuen Lüftungsanlage für die Nebenräume, die Maßnahmen der Technischen Ausrüstung werden im Anschluss näher beschrieben. Die energetische Sanierung wird während des Schulbetriebs ausgeführt, daher sind sicherheitsrelevante besondere Aspekte zu berücksichtigen. Für die Planungsaufgabe sind die einschlägigen Vorschriften und Normen für Sport- und Versammlungsstätten zu beachten. Weiterhin sind die Vorgaben der Unfallkasse Rheinland-Pfalz zu berücksichtigen. Zusätzliche Information: Eine Sanierung im Innenbereich soll parallel abgewickelt werden, diese Planungsleistungen werden gesondert in einem anderen Verfahren ausgeschrieben, bzw. als Auftragserweiterung erfolgen. Die energetische Sanierung umfasst in der Technischen Ausrüstung nachfolgend beschriebene Leistungen: Das Heizsystem wird als Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgelegt und beinhaltet die Versorgung der Sporthalle und der Nebenräume. Das angebaute Vereinsheim ist nicht Planungsbestandteil der energetischen Sanierung, jedoch die Wärmeversorgung, welche aus dem Technikraum der Halle erfolgt. Darüber hinaus ist die Wärmeenergie für einen Warmwasserspeicher über die Luft-Wasser-Wärmepumpe sicherzustellen. Die erforderliche Einbindung der Trinkwassererwärmung ist Planungsbestandteil. Vorhanden ist ein 800 l Speicher mit Frischwasserstation aus dem Jahr 2023. Im Jahr 2024 wurde ein Öl-Brennwertkessel zur Beheizung der Halle, der Nebenräume, des Foyers und des Vereinsheims errichtet, welcher in das Gesamtkonzept einzubeziehen ist. Die genaue Definition erfolgt anhand einer Schnittstellenfestlegung in der Grundlagenplanung. Die Beheizung der Sporthalle ist über Deckenstrahlplatten auszulegen. Im Zuge der Planungsleistungen zur energetischen Sanierung sind in den Nebenräumen die Heizflächen nach Bedarf als Niedertemperaturheizkörper umzurüsten. Die Nebenräume bestehen aus Umkleiden, Dusch- und Waschräumen, Verkehrsflächen sowie Räume des Mehrzweckbereichs. Ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems wird vom Fördermittelgeber vorausgesetzt. Die Raumlufttechnik für die Nebenräume ist ebenso eine Planungsleistung der energetischen Sanierung. Für den Mehrzweckbereich, die WC-Anlagen, den Haupteingang und die Küche ist eine wirtschaftliche Grundlüftung vorzusehen. Zur Steuerung der bestehenden Lüftungsanlage der Sporthalle ist eine Siemens SYNCO-Regelung verbaut, welche auch weiterhin bestehen bleiben muss. Eine neue Steuerung/Regelung zur Einbindung der technischen Komponenten (Heizung/Lüftung) gehört zum Umfang der Planungsleistung. Besondere Leistungen: Eine Überprüfung, ob und in welcher Größenordnung eine Photovoltaikanlage erforderlich wird, soll der TGA-Fachplaner für die Flach- und Pultdächer nach dem Landessolargesetz (LSolarG) durchführen. Die zu sanierenden Flach- und Pultdächer betragen insgesamt ca. 495 m². Sofern eine PV-Anlage zur Ausführung kommt, wird diese optionale Leistung beim TGA-Fachplaner abgerufen. Diese besondere Leistung wird in Los 2 angefragt, hierbei sollen zwei Berechnungen zur Rentierlichkeit von unterschiedlich großen Anlagen durchgeführt werden. Die Leistungen werden wie folgt ausgeschrieben: - Los 1: Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß § 34 HOAI in den Leistungsphasen 1-9, - Los 2: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung – Anlagengruppen (ALG) Heizungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Elektroanlagen und die Gebäudeautomation gemäß § 55 HOAI in den Leistungsphasen 1-9. Die Planung soll zügig erfolgen. Die Genehmigungsplanung ist bis spätestens 01.10.2026 (Leistungsphase 4) zu erstellen. Mit der Bauausführung soll Anfang 2027 begonnen werden; diese ist spätestens am 15.09.2028 abzuschließen. Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Die Tragwerksplanung für Teilbereiche der Maßnahme wird gegebenenfalls gesondert ausgeschrieben. Gegenstand dieser Ausschreibung ist Los 2 – Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung -Anlagengruppen (ALG) Heizungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Elektroanlagen und die Gebäudeautomation gemäß § 55 HOAI, in den Leistungsphasen 1-9. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, im zweiten Schritt die Leistungsphasen 5-9 beauftragt werden. Bezüglich der Leistungsbeschreibung orientiert sich die Auftraggeberin an der HOAI 2021. Näheres regelt der Vertrag.E31.1 Fachplanung TGA-M; Sanierung MDH - 1. Teilmaßnahme (A1.2)
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-GemeinschaftBerlinSanierung Max-Delbrück-Haus (MDH bzw. Haus 31.1) - Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung gemäß HOAI §55, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß HOAI §53 LP5-LP9. Die Leistungen umfassen Planungsleistungen für die Abbrucharbeiten der v.g. Anlagengruppen, die dazugehörigen Interimsmaßnahmen sowie für die Erneuerung der v.g. Anlagengruppen im Gebäude als auch die Sanierung von Grundleitungen unterhalb der Bodenplatte und im Bereich der Außenanlagen. Grundlage der geplanten Maßnahmen bilden insbesondere eine Machbarkeitsstudie, ein Konzept zur "Grund- und Energetischen Sanierung Max-Delbrück" aus dem Jahr 2022 sowie die derzeit noch in Erstellung befindliche Entwurfs- und Genehmigungsplanung. Das Vorhaben wird zu wesentlichen Teilen aus Zuwendungsmitteln des Bundes (90%) und des Landes (10%) sowie aus Drittmitteln finanziert. Es handelt sich um eine Zuwendungsmaßnahme i.S. §44 BHO nach RZBau; das BBR ist mit Prüf- bzw. Kontrolltätigkeiten betraut. Das MDH ist das größte Forschungsgebäude auf dem Campus Berlin-Buch des Max-Delbrück-Center (NUF 10.700 qm), "Herzstück" der wissenschaftlichen Forschung am MDC mit rd. 50% der wissenschaftlichen Arbeitsgruppen. Das Haus ist Teil des Gebäudekomplexes 31 (31.1, 31.2 und externe Technikzentrale 31.3). Es wurde 1980 in Betrieb genommen, in den 90er Jahren ein erstes Mal saniert. Das Gebäude wurde als Stahlbetonfertigteilbau im 7,20 m-Raster nach dem System "SK Berlin" errichtet. Die Investitionsgüter (Laborausstattung, Ausbau) haben ihre Lebensdauer überschritten. Mit dem Hauptanteil an Laborfläche ist das Gebäude zudem der größte Energieverbraucher des MDC. Vor dem Hintergrund der Energiewende und künftigen Änderung der Gesetzeslage ist eine signifikante Senkung des Energieverbrauchs unabdingbar. Daher soll das Haus 2024-2031 schrittweise (in 2 Teilbaumaßnahmen) saniert und dabei eine Reduktion des Energieverbrauchs um bis zu 65% erreicht werden. Da die größte Herausforderung bei der Sanierung von Forschungsgebäuden der hohe Energiebedarf ist, insb. der raumlufttechnischen Anlagen (80% des Verbrauchs), wurde eine Machbarkeitsstudie beauftragt, um ein innovatives Konzept für einen neuen Laborstandard zu entwickeln und eine Senkung der CO2-Emissionen und Energiekosten zu erreichen. Ziel ist, durch Anpassung der raumstrukturellen Organisation und der Workflows in Partizipation mit den Arbeitsgruppen sowie Optimierung der Strömungstechnik im Labor den Luftwechsel so weit zu senken, dass das Gebäude langfristig mit erneuerbaren Energien versorgt werden kann. 2025-2029 ist die Umsetzung der 1. Teilbaumaßnahme mit den Bauabschnitten vorgesehen. Im 1. BA wurde bereits auf einer Teilfläche A1.1 ein Demonstrator-Labor vorzeitig errichtet werden, um das effektive Zusammenspiel neuer Technologien zu prüfen, prognostizierte Einsparpotentiale zu verifizieren und die Nutzerzufriedenheit zu hinterfragen. Die Erkenntnisse sollen für die weiteren Bauabschnitte genutzt werden. Die zu vergebenden Planungsleistungen betreffen die Teilbaumaßnahme A1 (entspricht der Hälfte des Gebäudes, die andere Hälfte des Gebäudes bleibt in Betrieb): - Entkernung (Rückbau bis auf die tragenden Bauteile) - Grundsanierung (Erneuerung Dachabdichtung/extensive Begrünung, Oberflächen [Wände, Böden, Decken], Labormöbel); - Energetische Sanierung (u.a. Erneuerung RLT-Anlagen, Ausbau Warmwassernetz, Optimierung Beleuchtung, Installation Photovoltaik); - Erneuerung IT-Infrastruktur und Elektronetz; - Raumstrukturelle Optimierungen (ohne Nutzungsänderungen). Im Ergebnis sollen funktional und technisch sowie energetisch optimierte Gebäudeteile zur Verfügung stehen, welche über lange Jahre einen wirtschaftlichen und ressourcenschonenden Betrieb ermöglichen. Die geplanten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (Sanierung / partieller Umbau); 2. BGF A1 ca. 11.250 qm; NUF A1 ca. 5.510qm, 3. Geschätzte Kosten für Teilmaßnahme A1 KGr 400 nach DIN 276 gesamt: rd. 17,8 Mio. EUR netto (inkl. Labortechnik); geschätzte Kosten für die ausgeschriebenen Maßnahmen in den KGr 410-430, 470-480 (incl. Abbruch und Grundleitungen), nach DIN 276: rd. 9,1 Mio. EUR netto (Basis vorläufige KoBe Stand 02/2026, derzeit in finaler Aufstellung) Die beabsichtigte Vergabe umfasst die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gem. HOAI §53/Anlage 15.2 ab LP5-LP9. Aufgabe ist der Austausch veralteter Technik und die Anpassung der Verteilungsstruktur auf die neue Grundrissorganisation. Speziell betroffen sind u.a. folgende Anlagen/Anlagenteile (incl. erforderlicher Rückbauarbeiten und Interimsmaßnahmen): Anlagengruppe 1: Ausbau Warmwassererzeugungs- und Verteilanlage, Umstellung auf dezentrale Warmwasserversorgung, Sanierung von Grundleitungen Anlagengruppe 2: Anpassung Raumtemperaturregelung; Anlagengruppe 3: Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen, innovative Raumluftführung; Anlagengruppe 7: Anpassungen im Bereich Technische Gase und Feuerlöschanlage Anlagengruppe 8: Anpassungen im Bereich Gebäudeautomation. Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe der Technischen Ausrüstung gem. HOAI §55 für die 1. Teilmaßnahme (A1): Grundleistungen LP5-LP9 (soweit erforderlich) sowie ausgewählte besondere Leistungen. Die Planung der LP1-LP4 soll zum Zeitpunkt der Beauftragung abgeschlossen sein und als Grundlage für die weiterführende Planung dienen. Die Vergabe erfolgt stufenweise (s.a. II.2.11). Optionale Leistungen: s. Ziffer II.2.11. Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 07/2026 2. bauliche Realisierung 1. Teilmaßnahme A1: 01/2027 bis 03/2030 (incl. Inbetriebnahmen und Abnahmen) 3. Projektabschluss: im NachgangEnergetische Sanierung MZH Wallenborn, Los 1: Objektplanungsleistungen
Verbandsgemeinde DaunDaunDie energetische Sanierung umfasst die Überarbeitung der Gebäudehülle, dies betrifft die Dämmung der Fassade sowie den Austausch aller Fenster- und Außentüren. Die Flach- und Pultdächer der Nebenräume, mit einer Gesamtfläche von ca. 495 m², werden ebenso energetisch saniert. Das Hauptdach der Sporthalle besteht aus einem Walmdach, welches nicht saniert wird. Die energetische Zonierung endet mit der Dämmung in der obersten Geschossdecke, folglich direkt über der Kehlbalkendecke der Sporthalle. Die energetische Sanierung beinhaltet zudem den Einbau einer neuen Heizungsanlage und einer neuen Lüftungsanlage für die Nebenräume, die Maßnahmen der Technischen Ausrüstung werden im Anschluss näher beschrieben. Die energetische Sanierung wird während des Schulbetriebs ausgeführt, daher sind sicherheitsrelevante besondere Aspekte zu berücksichtigen. Für die Planungsaufgabe sind die einschlägigen Vorschriften und Normen für Sport- und Versammlungsstätten zu beachten. Weiterhin sind die Vorgaben der Unfallkasse Rheinland-Pfalz zu berücksichtigen. Zusätzliche Information: Eine Sanierung im Innenbereich soll parallel abgewickelt werden, diese Planungsleistungen werden gesondert in einem anderen Verfahren ausgeschrieben, bzw. als Auftragserweiterung erfolgen. Die energetische Sanierung umfasst in der Technischen Ausrüstung nachfolgend beschriebene Leistungen: Das Heizsystem wird als Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgelegt und beinhaltet die Versorgung der Sporthalle und der Nebenräume. Das angebaute Vereinsheim ist nicht Planungsbestandteil der energetischen Sanierung, jedoch die Wärmeversorgung, welche aus dem Technikraum der Halle erfolgt. Darüber hinaus ist die Wärmeenergie für einen Warmwasserspeicher über die Luft-Wasser-Wärmepumpe sicherzustellen. Die erforderliche Einbindung der Trinkwassererwärmung ist Planungsbestandteil. Vorhanden ist ein 800 l Speicher mit Frischwasserstation aus dem Jahr 2023. Im Jahr 2024 wurde ein Öl-Brennwertkessel zur Beheizung der Halle, der Nebenräume, des Foyers und des Vereinsheims errichtet, welcher in das Gesamtkonzept einzubeziehen ist. Die genaue Definition erfolgt anhand einer Schnittstellenfestlegung in der Grundlagenplanung. Die Beheizung der Sporthalle ist über Deckenstrahlplatten auszulegen. Im Zuge der Planungsleistungen zur energetischen Sanierung sind in den Nebenräumen die Heizflächen nach Bedarf als Niedertemperaturheizkörper umzurüsten. Die Nebenräume bestehen aus Umkleiden, Dusch- und Waschräumen, Verkehrsflächen sowie Räume des Mehrzweckbereichs. Ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems wird vom Fördermittelgeber vorausgesetzt. Die Raumlufttechnik für die Nebenräume ist ebenso eine Planungsleistung der energetischen Sanierung. Für den Mehrzweckbereich, die WC-Anlagen, den Haupteingang und die Küche ist eine wirtschaftliche Grundlüftung vorzusehen. Zur Steuerung der bestehenden Lüftungsanlage der Sporthalle ist eine Siemens SYNCO-Regelung verbaut, welche auch weiterhin bestehen bleiben muss. Eine neue Steuerung/Regelung zur Einbindung der technischen Komponenten (Heizung/Lüftung) gehört zum Umfang der Planungsleistung. Besondere Leistungen: Eine Überprüfung, ob und in welcher Größenordnung eine Photovoltaikanlage erforderlich wird, soll der TGA-Fachplaner für die Flach- und Pultdächer nach dem Landessolargesetz (LSolarG) durchführen. Die zu sanierenden Flach- und Pultdächer betragen insgesamt ca. 495 m². Sofern eine PV-Anlage zur Ausführung kommt, wird diese optionale Leistung beim TGA-Fachplaner abgerufen. Diese besondere Leistung wird in Los 2 angefragt, hierbei sollen zwei Berechnungen zur Rentierlichkeit von unterschiedlich großen Anlagen durchgeführt werden. Die Leistungen werden wie folgt ausgeschrieben: - Los 1: Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß § 34 HOAI in den Leistungsphasen 1-9, - Los 2: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung – Anlagengruppen (ALG) Heizungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Elektroanlagen und die Gebäudeautomation gemäß § 55 HOAI in den Leistungsphasen 1-9. Die Planung soll zügig erfolgen. Die Genehmigungsplanung ist bis spätestens 01.10.2026 (Leistungsphase 4) zu erstellen. Mit der Bauausführung soll Anfang 2027 begonnen werden; diese ist spätestens am 15.09.2028 abzuschließen. Das Vorhaben wird aus öffentlichen Mitteln gefördert. Die Tragwerksplanung für Teilbereiche der Maßnahme wird gegebenenfalls gesondert ausgeschrieben. Gegenstand dieser Ausschreibung ist Los 1 – Objektplanungsleistungen für Gebäude gemäß § 34 HOAI, in den Leistungsphasen 1-9. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen. Es sollen zunächst die Leistungsphasen 1-4, im zweiten Schritt die Leistungsphasen 5-9 beauftragt werden. Bezüglich der Leistungsbeschreibung orientiert sich die Auftraggeberin an der HOAI 2021. Näheres regelt der Vertrag.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 10. September 2026.
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- Der Auftraggeber ist Alte Hansestadt Lemgo.
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- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.