Bund Länder Geschäftsstelle für die Braunkohlesanierung
Externe Unterstützung der Mittelverwendungsprüfung in den Flurneuordnungsprojekten Brandenburg, Ostsachsen, Westsachsen und Sachsen-Anhalt
Vergabe von Wirtschaftsprüfungsleistungen zur Unterstützung der Mittelverwendungsprüfung in Flurneuordnungsprojekten (Brandenburg, Ostsachsen, Westsachsen, Sachsen-Anhalt). Ziel ist die rechtliche und wirtschaftliche Bewertung der Mittelverwendung, Prüfung von Genehmigungsvoraussetzungen, Analyse von Synergieeffekten und Einsparpotenziale...
Wirtschaftsprüfung
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Inhalt auf einen Blick
Vergabe von Wirtschaftsprüfungsleistungen zur Unterstützung der Mittelverwendungsprüfung in Flurneuordnungsprojekten (Brandenburg, Ostsachsen, Westsachsen, Sachsen-Anhalt). Ziel ist die rechtliche und wirtschaftliche Bewertung der Mittelverwendung, Prüfung von Genehmigungsvoraussetzungen, Analyse von Synergieeffekten und Einsparpotenzi...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Bund Länder Geschäftsstelle für die Braunkohlesanierung
- Veröffentlicht:
- 23. April 2026
- Frist:
- 22. Mai 2026
- Thema:
- Wirtschaftsprüfung
Ausschreibungsbeschreibung
Vergabe von Wirtschaftsprüfungsleistungen zur Unterstützung der Mittelverwendungsprüfung in Flurneuordnungsprojekten (Brandenburg, Ostsachsen, Westsachsen, Sachsen-Anhalt). Ziel ist die rechtliche und wirtschaftliche Bewertung der Mittelverwendung, Prüfung von Genehmigungsvoraussetzungen, Analyse von Synergieeffekten und Einsparpotenzialen sowie Ableitung von Handlungsempfehlungen. Erstellung eines strukturierten Berichts. Beginn voraussichtlich 01.07.2026.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
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Der Auftraggeber Bund Länder Geschäftsstelle für die Braunkohlesanierung, Anton-Wilhelm-Amo-Straße 60, 10117 Berlin, Deutschland gibt in dem Vergabeverfahren mit der Vergabenummer GS202606MV zu der am 23.04.2026 08:40 Uhr auf www.evergabe.de (Vergabe-ID: 3370276) veröffentlichten Bekanntmachung mit dem Titel "Externe Unterstützung der Mittelverwendungsprüfung in den Flurneuordnungsprojekten Brandenburg, Ostsachsen, Westsachsen und Sachsen-Anhalt" folgendes bekannt: Die Öffentliche Ausschreibung wird gem. § 48 Abs. 1 Nr. 1 UVgO aufgrund der Nichteinreichung von Angeboten aufgehoben. Rechtsberatung, Gutachten/ Studie (Recht),Steuerberatung/ Wirtschaftsprüfung,Gutachten/ Studie (Wirtschaft) - Landesamt für Umweltschutz Sachsen-AnhaltHalle (Saale)Frist: 10. Aug.
Klimarisikoanalyse Sachsen-Anhalt
Gegenstand des Loses ist die Durchführung einer landesweiten Klimarisikoanalyse für Sachsen-Anhalt auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, regionaler Datengrundlagen sowie der Ergebnisse aus Los 1. Ziel ist die Identifikation, Analyse und Bewertung klimawandelbedingter Risiken für relevante Handlungs- und Themenfelder sowie die Ableitung und Priorisierung von Handlungsempfehlungen zur Klimaanpassung. Die Leistung dient der fachlichen Grundlage für die Fortschreibung der Klimaanpassungsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt gemäß den Anforderungen des Bundes-Klimaanpassungsgesetzes (KAnG). Die Leistung baut auf den Ergebnissen der Wasserhaushaltsanalyse aus Los 1 auf. Die dort erzeugten Datengrundlagen sind insbesondere für das Handlungsfeld Wasserhaushalt und Wasserwirtschaft einzubeziehen. Darüber hinaus sind weitere geeignete fachliche, naturräumliche, demographische und sozioökonomische Datengrundlagen zu berücksichtigen. Die Leistung umfasst insbesondere: - die Identifikation und Festlegung relevanter Handlungs- und Themenfelder in Abstimmung mit dem Auftraggeber, - die Erstellung, Weiterentwicklung und Operationalisierung von Klimawirkungsketten, - die Analyse und Bewertung von Klimawirkungen, - die Berücksichtigung von Exposition, Sensitivität, Betroffenheit und Anpassungskapazität, - die räumliche Differenzierung und Regionalisierung der Ergebnisse, - die Identifikation, Bewertung und Priorisierung relevanter Klimarisiken, - die Ableitung, Bewertung und Priorisierung von Anpassungsmaßnahmen und Handlungsempfehlungen, - die Darstellung von Unsicherheiten und Aussagegrenzen der Ergebnisse. Für die einzelnen Handlungs- und Themenfelder sind geeignete qualitative, quantitative oder teilquantitative Bewertungsansätze vorzuschlagen und anzuwenden. Die Methodik der Risikoanalyse, Risikobewertung und Priorisierung ist nachvollziehbar darzustellen. Die Analysen sind für die vorgegebenen Betrachtungszeiträume und Klimaszenarien durchzuführen und die Ergebnisse entsprechend aufzubereiten. Die Bearbeitung hat sich an den Anforderungen des Bundes-Klimaanpassungsgesetzes sowie an anerkannten wissenschaftlichen und fachlichen Standards zu orientieren. Hierzu zählen insbesondere die DIN EN ISO 14091, die Methodik der Klimawirkungs- und Risikoanalyse des Bundes (KWRA) sowie einschlägige Leitfäden und Handlungsempfehlungen des Umweltbundesamtes. Die Ergebnisse sind sowohl fachlich als auch räumlich auszuwerten und aufzubereiten. Ziel ist die Identifikation räumlicher und thematischer Schwerpunkte sowie besonders betroffener Regionen und Handlungsfelder. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus eine fachliche Grundlage für zukünftige regionale und kommunale Klimaanpassungskonzepte bilden. Bestandteil der Leistung sind die eigenständige Beschaffung aller für die Bearbeitung erforderlichen und nicht durch den Auftraggeber bereitgestellten Daten, die fachliche Begleitung und Einbindung eines projektbegleitenden Arbeitskreises, die Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungs-, Präsentations- und Ergebnisveranstaltungen sowie die Dokumentation der Arbeitsergebnisse. Die Ergebnisse sind in Form von Berichten, Karten, Grafiken, Tabellen, Präsentationen, Geodaten und weiteren digitalen Datensätzen bereitzustellen. Sämtliche Arbeitsschritte, Datengrundlagen, Bewertungsmethoden und Ergebnisse sind nachvollziehbar zu dokumentieren und so aufzubereiten, dass sie durch den Auftraggeber weiterverwendet werden können. - Landesamt für Umweltschutz Sachsen-AnhaltHalle (Saale)Frist: 10. Aug.
Klimarisikoanalyse Sachsen-Anhalt inklusive Wasserhaushaltsanalyse und Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Klimaanpassung
Gegenstand des Loses ist die Durchführung einer landesweiten Klimarisikoanalyse für Sachsen-Anhalt auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse, regionaler Datengrundlagen sowie der Ergebnisse aus Los 1. Ziel ist die Identifikation, Analyse und Bewertung klimawandelbedingter Risiken für relevante Handlungs- und Themenfelder sowie die Ableitung und Priorisierung von Handlungsempfehlungen zur Klimaanpassung. Die Leistung dient der fachlichen Grundlage für die Fortschreibung der Klimaanpassungsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt gemäß den Anforderungen des Bundes-Klimaanpassungsgesetzes (KAnG). Die Leistung baut auf den Ergebnissen der Wasserhaushaltsanalyse aus Los 1 auf. Die dort erzeugten Datengrundlagen sind insbesondere für das Handlungsfeld Wasserhaushalt und Wasserwirtschaft einzubeziehen. Darüber hinaus sind weitere geeignete fachliche, naturräumliche, demographische und sozioökonomische Datengrundlagen zu berücksichtigen. Die Leistung umfasst insbesondere: - die Identifikation und Festlegung relevanter Handlungs- und Themenfelder in Abstimmung mit dem Auftraggeber, - die Erstellung, Weiterentwicklung und Operationalisierung von Klimawirkungsketten, - die Analyse und Bewertung von Klimawirkungen, - die Berücksichtigung von Exposition, Sensitivität, Betroffenheit und Anpassungskapazität, - die räumliche Differenzierung und Regionalisierung der Ergebnisse, - die Identifikation, Bewertung und Priorisierung relevanter Klimarisiken, - die Ableitung, Bewertung und Priorisierung von Anpassungsmaßnahmen und Handlungsempfehlungen, - die Darstellung von Unsicherheiten und Aussagegrenzen der Ergebnisse. Für die einzelnen Handlungs- und Themenfelder sind geeignete qualitative, quantitative oder teilquantitative Bewertungsansätze vorzuschlagen und anzuwenden. Die Methodik der Risikoanalyse, Risikobewertung und Priorisierung ist nachvollziehbar darzustellen. Die Analysen sind für die vorgegebenen Betrachtungszeiträume und Klimaszenarien durchzuführen und die Ergebnisse entsprechend aufzubereiten. Die Bearbeitung hat sich an den Anforderungen des Bundes-Klimaanpassungsgesetzes sowie an anerkannten wissenschaftlichen und fachlichen Standards zu orientieren. Hierzu zählen insbesondere die DIN EN ISO 14091, die Methodik der Klimawirkungs- und Risikoanalyse des Bundes (KWRA) sowie einschlägige Leitfäden und Handlungsempfehlungen des Umweltbundesamtes. Die Ergebnisse sind sowohl fachlich als auch räumlich auszuwerten und aufzubereiten. Ziel ist die Identifikation räumlicher und thematischer Schwerpunkte sowie besonders betroffener Regionen und Handlungsfelder. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus eine fachliche Grundlage für zukünftige regionale und kommunale Klimaanpassungskonzepte bilden. Bestandteil der Leistung sind die eigenständige Beschaffung aller für die Bearbeitung erforderlichen und nicht durch den Auftraggeber bereitgestellten Daten, die fachliche Begleitung und Einbindung eines projektbegleitenden Arbeitskreises, die Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungs-, Präsentations- und Ergebnisveranstaltungen sowie die Dokumentation der Arbeitsergebnisse. Die Ergebnisse sind in Form von Berichten, Karten, Grafiken, Tabellen, Präsentationen, Geodaten und weiteren digitalen Datensätzen bereitzustellen. Sämtliche Arbeitsschritte, Datengrundlagen, Bewertungsmethoden und Ergebnisse sind nachvollziehbar zu dokumentieren und so aufzubereiten, dass sie durch den Auftraggeber weiterverwendet werden können. - Landkreis Peine
Landkreis Peine: Vergabe eines externen Datenschutzbeauftragen, externen Informationssicherheitsbeauftragten und Dienstleis-tungen für das Geschäftsfortführungsmanagement
Es besteht Unterstützungs-, Begleitungs- und Steuerungsbedarf hinsichtlich der Schaffung durchgängiger Managementsysteme, in den drei Themenbereichen Datenschutz, Informationssicherheit und Business Continuity Management. Hier auch im Bereich der Prozesse und Maßnahmen. Alle Maßnahmen sollen grundsätzlich der Umsetzung rechtlicher, technischer, organisatorischer sowie interner und externer Vorgaben dienen. Synergien sind in den drei benannten Themenbereichen zu schaffen, sodass ein ganzheitlicher Ansatz zur Erreichung der Gesamtziele vollzogen werden kann. Der Landkreis Peine soll im Bereich des Datenschutzes, der Informationssicherheit sowie im Bereich des Geschäftsfortführungsmanagements (BCM) so aufgestellt sein, dass Managementsysteme etabliert sind, die den generellen Vorgaben und Anforderungen (DS-GVO sowie BSI und weiteren einschlägigen normativen Vorgaben) entsprechen. Die Maßnahmen und Prozesse sollen präventiver und reaktiver Natur sein. Die Resilienz der Kommunalverwaltung, gegenüber aktueller sowie kommender Gefährdungs- und Bedrohungslagen, soll sich dynamisch entwickeln können, um bestenfalls vor der "Lage" zu sein, respektive bei Vorfällen (Incidents) das Schadensausmaß so gering wie möglich zu halten. Dabei sind die Managementsysteme so auszugestalten und fortzuentwickeln, dass sie sich verbindlich an den Schutzzielen und Resilienzanforderungen orientieren, wie sie für den Betrieb Kritischer Infrastrukturen maßgeblich sind. Dies umfasst insbesondere Anforderungen an Verfügbarkeit, Integrität, Belastbarkeit sowie Wiederanlauf- und Krisenfähigkeit wesentlicher kommunaler Prozesse und informationsverarbeitender Systeme, auch unter außergewöhnlichen und krisenhaften Rahmenbedingungen. Die Aufrechterhaltung der Bürgerservices inkl. der Aufrechterhaltung der Arbeits- und Reaktionsfähigkeit der Kommunalverwaltung sowie die Fortführung der Digitalisierung sollen grundsätzlich im Einklang mit den jeweiligen Maßnahmen der benannten Themenbereiche stehen. Der Landkreis Peine beabsichtigt vorliegend eine zukunftsorientiere Beschaffung. Umfang und Struktur der Leistungserbringung: 1. GAP-Analyse (Analysephase): Zu Beginn der Zusammenarbeit wird eine einmalige, umfassende GAP-Analyse durchgeführt. Diese dient als diagnostische Bestandsaufnahme, bei der der aktuelle Umsetzungsstand (IST) in den Bereichen Datenschutz, Informationssicherheit und BCM mit den normativen und rechtlichen Anforderungen (SOLL) verglichen wird. Ziel ist es, systematisch alle Lücken, fehlenden Prozesse und unklaren Verantwortlichkeiten zu identifizieren. Das Ergebnis ist ein fundierter Bericht mit konkreten, priorisierten Handlungsempfehlungen, der als verbindlicher Fahrplan für die nachfolgende Aufbauphase dient. 2. Aufbau der Managementsysteme (Aufbauphase): Basierend auf den Ergebnissen der GAP-Analyse folgt die zentrale Projektphase, in der die identifizierten Lücken geschlossen werden. Diese Phase hat einen klaren Projektcharakter und ist auf die Erstlaufzeit von 24 Monaten ausgelegt. In dieser Zeit übernimmt der Auftragnehmer die Verantwortung für die konzeptionelle und implementierende Aufbauarbeit zur Etablierung von: - einem Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS), - einem Business Continuity Management System (BCMS), -sowie einem Datenschutzmanagementsystem (DSMS). 3. Laufende Beratung und operativer Betrieb (Betriebsphase): Parallel zur Aufbauphase beginnend und nach deren Abschluss den Kern der Dienstleistung darstellend, folgt der operative Regelbetrieb. In dieser Phase agiert der Auftragnehmer im Tagesgeschäft und übernimmt die operativen Rollen des externen Datenschutzbeauftragten (DSB) und des externen Informationssicherheitsbeauftragten (ISB). Diese laufende Beratung ist sowohl reaktiv als auch proaktiv und umfasst insbesondere: - Als Datenschutzbeauftragter (DSB): Die Bewertung von Datenschutzvorfällen, die Beratung bei Datenschutz-Folgenabschätzungen, die Unterstützung bei Betroffenenanfragen sowie die Prüfung datenschutzrelevanter Vertragswerke. - Als Informationssicherheitsbeauftragter (ISB): Die Untersuchung von Sicherheitsvorfällen, die sicherheitstechnische Beratung bei Beschaffungen, die Unterstützung im Schwachstellenmanagement und die Koordination der etablierten Sicherheitsprozesse. 4. Übergreifende und flankierende Leistungsbestandteile: - Bereitstellung einer integrierten Softwarelösung: Eine wesentliche, alle Phasen unterstützende Anforderung ist die Bereitstellung und der Betrieb einer softwaregestützten, modularen Gesamtlösung. Diese muss die Managementsysteme für Informationssicherheit, Datenschutz und BCM ganzheitlich abbilden und eine medienbruchfreie Zusammenarbeit ermöglichen. Die Verantwortung für Lizenzen, Betrieb, Wartung und Support liegt beim Auftragnehmer. - Schulung, Awareness und Wissenstransfer: Der Auftragnehmer ist für die Durchführung von regelmäßigen Awareness-Maßnahmen sowie zielgruppenspezifischen Schulungen verantwortlich, um das Bewusstsein und die Kompetenz der Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken. - Optionale Leistung: Unterstützung bei Sicherheitsvorfällen: Auf gesonderten Abruf wird eine anlassbezogene Unterstützung bei akuten sicherheitsrelevanten Ereignissen erwartet, um eine schnelle Lageeinschätzung und Schadensbegrenzung zu ermöglichen. Näheres regelt die Leistungsbeschreibung in Teil B der Vergabeunterlagen. - Social Impact gGmbHFrist: 21. Mai
Externe Expert:innen
1) Zur Angebotsabgabe auffordernde Stelle: Offizielle Bezeichnung: Social Impact gGmbH; Bereich/Abteilung: ARRIVES; Straße, Hausnummer: Pastorenstraße 16; Postleitzahl: 20459; Ort: Hamburg; Land: DE; Telefon: +49 17616113535; Internet-Adresse: https://arrives.eu/; E-Mail: [email protected] Den Zuschlag erteilende Stelle: s.o. Stelle, bei der die Angebote oder Teilnahmeanträge einzureichen sind: s.o. 2) Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung, Vergabenummer: V_ARR_26-1 3) Form, in der Teilnahmeanträge oder Angebote einzureichen sind: Angebote können nur elektronisch abgegeben werden. 4) Ggf. in den Fällen des § 29 (3) die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und die Informationen zum Zugriff auf die Vergabeunterlagen: nicht angegeben 5) Art und : Angebote dürfen ausschließlich von natürlichen Personen eingereicht werden. Vertragspartner wird die natürliche Person; eine Beauftragung von juristischen Personen ist ausgeschlossen. Die Social Impact gGmbH führt gefördert vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) sowie vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) folgendes Projekt durch: ARRIVES richtet sich an Nigerianer:innen in Deutschland, die sich für eine Rückkehr aus Deutschland in ihr Heimatland entscheiden. Das Ziel einer wirtschaftlich nachhaltigen Reintegration in Nigeria unterstützt ARRIVES in Form von Coachings, die die Teilnehmenden während des gesamten Rückkehr- und Wiedereingliederungsprozesses durchlaufen: von der ersten Geschäftsidee bis hin zum Start und der Gründung ihres Unternehmens in Nigeria oder der Aufnahme einer Beschäftigung. Programmstart in Deutschland: ARRIVES ermöglicht fachspezifische Coachings und Workshops, sowohl einzeln als auch in Gruppen. Ziel des Programms ist es, die Teilnehmenden auf den beruflichen Wiedereinstieg in Nigeria vorzubereiten. Aufgrund der hohen Arbeitslosenquoten in Nigeria fokussiert sich die fachliche Qualifizierung hauptsächlich auf die Stärkung der unternehmerischen Kompetenz als Vorbereitung auf eine selbstständige Tätigkeit. Zusätzlich wird ein Fokus auf die psychosoziale Unterstützung der Teilnehmenden gelegt. Verstetigung im Heimatland: Nach der Rückkehr nach Nigeria verstetigt sich das Programm durch die Zusammenarbeit mit den zwei Partnerorganisationen IRARA und ITC, die direkt vor Ort durch die Weiterführung der Coachings bzw. die Unterstützung der Teilnehmenden bei der Suche nach einem festen Anstellungsverhältnis, die Reintegrationshilfe vor Ort ermöglichen. Die Teilnahme an ARRIVES erfolgt freiwillig und kostenlos. Es gibt keinen Verpflichtungszusammenhang zwischen Programmteilnahme und Rückkehr. ARRIVES wird bundesweit angeboten. An den Social Impact Standorten Hamburg, Stuttgart, München, Berlin und Köln finden die Coachings i.d.R. in Präsenz statt. Die Teilnahme ist zudem auch online möglich. Gesucht werden Coaches, Berater:innen und Trainer:innen, die qualifiziert in einem oder mehreren der folgenden Themenschwerpunkte beraten und Coachings bzw. Veranstaltungen / Outreach-Maßnahmen durchführen können. Ein Vorteil ist das Verstehen und Sprechen der Sprachen des Herkunftslandes. Als Basissprachen sind neben Deutsch auch (Pidgin) Englisch, Yoruba, Hausa, Igbo und andere für Nigeria relevante Sprachen gefragt. 1. Expert:innen für Unternehmertum und Geschäftsentwicklung - Erfahrung in der Gründung und Führung von Start-ups: Praktische Erfahrungen im Aufbau von Unternehmen, vorzugsweise in oder mit Bezug zu Nigeria oder ähnlichen Märkten. - Kenntnisse über lokale Märkte: Verständnis der spezifischen Herausforderungen und Chancen in verschiedenen Branchen innerhalb Nigerias. - Netzwerkaufbau: Fähigkeit, starke lokale und internationale Netzwerke aufzubauen und zu pflegen, die den Teilnehmern beim Markteintritt helfen können. 2. Finanzexpert:innen - Finanzplanung und -management: Kenntnisse in der Erstellung von Geschäftsplänen, Budgetierung, Finanzprognosen und -analysen. - Investitionsstrategien: Beratung zu Investitionsmöglichkeiten, Kapitalbeschaffung und Crowdfunding. 3. Marketing- und Social-Media-Expert:innen - Digitales Marketing: Strategien zur Markenbildung und Kundenakquise über digitale Kanäle. - Social Media Management: Kenntnisse in der effektiven Nutzung von Social Media für Geschäftszwecke, einschließlich Content-Erstellung, Community-Management und Werbekampagnen. - Marktforschung: Fähigkeiten in der Durchführung von Marktforschung, um Zielmärkte zu identifizieren und Marketingstrategien entsprechend anzupassen. 4. Rechtsexpert:innen - Unternehmensrecht: Verständnis der rechtlichen Anforderungen für die Gründung und Führung eines Unternehmens in Nigeria. - Geistiges Eigentum: Beratung zum Schutz von Marken, Patenten und Urheberrechten. 5. Expert:innen für Produktentwicklung und Design - Produktdesign: Kenntnisse in der Entwicklung von Produkten, die den Bedürfnissen des lokalen Marktes entsprechen. - Benutzererfahrung (UX)/Benutzeroberfläche (UI): Fähigkeiten in der Gestaltung benutzerfreundlicher Produkte und Dienstleistungen. 6. Empowerment und Präsentation - Empowerment und Selbstdarstellung: Persönlichkeitsarbeit zur Stärkung des Selbstbewusstseins, Auftreten vor Gremien und Autoritäten - Pitch-Präsentationstraining: Expertise in der Vorbereitung und Durchführung überzeugender Geschäftspräsentationen. - Präsentationstechniken: Gestaltung von Visualisierungen und Präsentationen bei Onlineauftritten und in Präsenz inklusive Nutzung von Tools (Powerpoint, Teams, Videokonferenztools) 7. Psychosoziale und sozialpädagogische Unterstützung - Unterstützung der Klient:innen in ihrer persönlichen Situation: Emotionale Vorbereitung der Rückkehr und der persönlichen Herausforderungen die damit verbunden sind - Resilienztraining: Selbstmanagement, Motivation und Aktivierung eigener Ressourcen - Familienorientierte Beratung: Familiendynamiken, Konfliktpotentiale, Resilienz innerhalb der Familie, Stärkung der Familienangehörigen, insbesondere der Kinder, Kulturelle Übergänge begleiten und vorbereiten, Beratung für Bildung und Betreuungsangebote, Familie und Gründung 8. Expert:innen für Outreach und Community Building - Organisation von Veranstaltungen zur niedrigschwelligen Beratung - Durchführung von Outreach-Maßnahmen zur Erreichung der Zielgruppe - Vorstellung des Projektes bei Community Events Ort(e) der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Projektstandorte oder remote; Postleitzahl: 20459; Ort: Hamburg; Land: DE 6) Ggf. Anzahl, Größe und Art der einzelnen Lose: entfällt, da keine losweise Vergabe 7) Nebenangebote sind nicht zugelassen. 8) Etwaige Bestimmungen über die Ausführungsfrist: Beginn: 01.06.2026, Ende: 31.12.2026 9) Die Vergabeunterlagen werden auf der Vergabeplattform evergabe.de bereitgestellt. Ein unentgeltlicher Abruf ohne Registrierung ist möglich unter https://www.evergabe.de/unterlagen/3376217/zustellweg-auswaehlen. 10) Angebotsfrist: 21.05.2026, 10:00 Uhr; Bindefrist: 23.06.2026 11) Höhe etwa geforderter Sicherheitsleistungen: Keine 12) Wesentliche Zahlungsbedingungen oder Angabe der Unterlagen, in denen sie enthalten sind: § 17 VOL/B, oder folgende Unterlagen, in denen sie enthalten sind: Ziff. 9 ZVB-Bbg, Ziff. 17 VOL/B 13) Mit dem Angebot oder dem Teilnahmeantrag vorzulegenden Unterlagen, die der Auftraggeber für die Beurteilung der Eignung des Bewerbers oder Bieters und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen verlangt: Nachweis über die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer und Nachweis des Berufsstandes: Eigenerklärung gemäß Formular "Angebot". Nachweis über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Eigenerklärung gemäß Formular "Angebot". Die Nachweise können durch eine Präqualifizierung nach ULV oder PQ-VOL ersetzt werden, soweit keine darüberhinausgehenden Anforderungen gestellt werden. Nachweis über die technische Leistungsfähigkeit: Eigenerklärung gemäß Formular „Angebot“ Zuverlässigkeit/wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Eigenerklärung gemäß Formular „Angebot“ Berufliche Leistungsfähigkeit: Kurzer Lebenslauf und kurze Darstellung sowie Nachweis der eigenen unternehmerischen Tätigkeit (Leistungsprofil und ggf. besondere Branchenkompetenzen; Belegung der Qualifikation sowie der beruflichen Erfahrungen), dazu gehören: - Qualifikationsprofil (Aus- und Weiterbildung) und entsprechende Abschlüsse und Zertifizierungen - Das Selbstverständnis und methodische Konzept für Einzelberatungen und/oder Gruppenqualifizierungen - Referenzen über vergleichbare Dienstleistungen 14) Angabe der Zuschlagskriterien, sofern diese nicht in den Vergabeunterlagen genannt werden: Wirtschaftlichstes Angebot entsprechend der Bewertungsmatrix Beratung/ Gutachten/ Studie (Gesellschaft/ Soziales),Fortbildung/ Personalschulung,Unternehmensberatung
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 22. Mai 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bund Länder Geschäftsstelle für die Braunkohlesanierung.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.