Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg für das Fachgebiet 610.2TED
elektrische Anlagen und Nachrichtentechnik
Ertüchtigung von Altbaubereichen im Klinikum Groß-Umstadt für die medizinische Versorgung. Errichtung von zwei Herzkatheterlaboren inklusive Untersuchungs-, Behandlungs-, Büro- und Nebenräumen auf Ebene 0. Installation der zugehörigen Versorgungsmedien sowie Errichtung von Technikzentralen unterhalb und auf dem Dach der Ebene.
Elektroinstallation, Anlagenrohrleitungsbau
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Inhalt auf einen Blick
Ertüchtigung von Altbaubereichen im Klinikum Groß-Umstadt für die medizinische Versorgung. Errichtung von zwei Herzkatheterlaboren inklusive Untersuchungs-, Behandlungs-, Büro- und Nebenräumen auf Ebene 0. Installation der zugehörigen Versorgungsmedien sowie Errichtung von Technikzentralen unterhalb und auf dem Dach der Ebene.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg für das Fachgebiet 610.2
- Veröffentlicht:
- 29. April 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Elektroinstallation
Ausschreibungsbeschreibung
Ertüchtigung von Altbaubereichen im Klinikum Groß-Umstadt für die medizinische Versorgung. Errichtung von zwei Herzkatheterlaboren inklusive Untersuchungs-, Behandlungs-, Büro- und Nebenräumen auf Ebene 0. Installation der zugehörigen Versorgungsmedien sowie Errichtung von Technikzentralen unterhalb und auf dem Dach der Ebene.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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elektrische Anlagen und Nachrichtentechnik
Im Klinikum Groß-Umstadt sollen Teile des Altbaus ertüchtigt und für die medizinischeVersorgung von Patienten nutzbar gemacht werden. Entsprechend wurden diese Bereiche entkernt. ImZuge dieser Maßnahme, werden die Versorgungsmedien neu errichtet und entsprechend den neuenAnforderungen installiert. Im neu zu installierenden Bereich der Ebene 0, werden 2 Herzkatheterlaboreeinschließlich Untersuchungs- und Behandlungsräume sowie Büros und Nebenräume realisiert.Unterhalb und auf dem Dach der Ebene, werden jeweils zugehörige Technikzentralen errichtet. - Ortenau Klinikum gKAöROffenburg
Ortenau Klinikum Offenburg (85038/70/72) - Neubau Klinikgebäude (20-30) / MUZ (20-10) / EVZ (20-20), VE3010 (KG420/434) Wärmeversorgungs- und Kälteanlagen
Im Klinikhauptgebäude sind sämtliche Funktionsbereiche der medizinischen Grundversorgung untergebracht. Im Erdgeschoss beinhaltet dies im Wesentlichen die Funktionsbereiche zentrale Notaufnahme, Radiologie mit Herzkatheterlabor/ CT/MRT sowie dem ambulanten Augenzentrum. Im 1. Obergeschoss ist die Intensivstation, der OP-Bereich sowie die Entbindungsstation mit intensivmedizinischen Säuglings- und Kinderbereichen untergebracht. In den Geschossen 2.OG bis 5.OG sind Bettenzimmer untergebracht. Das Multiuserzentrum beinhaltet neben einer Zentralsterilisation und der Arzneimittelherstellung die Großküche nebst Logistikbereich. In der Energiezentrale sind Netzersatzanlagen als auch die Wärme- und Kälteerzeugung für die Gebäude untergebracht. In der Energiezentrale werden ca. 50% der benötigten Kälte der einzelnen Gebäude erzeugt. Zusätzlich hat jedes weitere Gebäude mindestens eine, zum Teil auch 2 Kompressionskältemaschinen, welche die übrigen 50% der benötigten Kälteleistung erzeugen. Die Ausführung der zu erbringenden Leistungen beginnt im Q3/27 mit Leistungen im Klinikhauptgebäude. Nach Fertigstellung des Rohbaus der Energiezentrale sowie dem MUZ ist die Ausführung parallel in allen drei Gebäuden zu erbringen. Die geplante Fertigstellung ist zum Q1/2031 angedacht. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist das Gewerk "Heizungs- und Kälteinstallation" für den Neubau des Ortenau Klinikums am Standort Offenburg. Kostengruppe 420 - Heizungstechnische Anlagen Die Leistung der Kostengruppe 420 beinhaltet die Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Dokumentation sämtlicher heizungstechnischer Anlagen zur Versorgung eines Krankenhausneubaus. Die Wärmeversorgung erfolgt durch die Energiezentrale, geliefert durch E-Werke Mittelbaden (WVO) und wird intern nach zentrale Übergabestelle über Tunnelsysteme und erdverlegt im Areal verteilt. Dies umfasst unter anderem: - Wärmeversorgungsanlagen einschließlich: o Fernwärmeanschluss, Heizungsverteiler und Unterverteiler, Druckhalte- und Nachspeiseeinrichtungen, Sicherheitsarmaturen und Ausdehnungsgefäße. - Versorgung sämtlicher Nutzungsbereiche einschließlich: o OP-Bereiche, Intensivstationen, Isolierbereiche, Labore, Untersuchungs- und Behandlungsbereiche, Bettenstationen, Technik- und Nebenräume, Hubschrauberlandeplatz - Wärmeversorgung und Wärmeübergabesysteme einschließlich: o Fußbodenheizungen, Heizkörperanlagen, Röhrenradiatoren, Lufterhitzer, Anbinden von Luftnacherhitzer in Lüftungskanälen, Anbindung der Warmwasserbereitung, Anbindung der RLT-Anlagen, elektrische Badheizkörper, zentrale Filtervorerwärmung - Rohrleitungsnetze aus: o schwarzem Stahlrohr geschweißt, Edelstahlrohr mit Pressfittings, ein-schließlich aller Befestigungs-, Trage- und Verbindungssysteme - Brandschutztechnische Einrichtungen einschließlich: o zugelassener Rohrabschottungen, Brandschutzmanschetten, nicht brennbarer Dämmstoffe der Baustoffklasse A2 - Dämmarbeiten an Rohrleitungen, einschließlich Wärme-, Kälte-, Tauwasser- und Schallschutzdämmungen - Durchführung sämtlicher: Druckprüfungen, Spülungen, Funktionsprüfungen, hydraulischer Einregulierungen, Probebetriebe - Erstellung der Bestands- und Revisionsdokumentation einschließlich Wartungs- und Instandhaltungsunterlagen Kostengruppe 434 - Kältetechnische Anlagen Die Leistung der Kostengruppe 434 beinhaltet die Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Dokumentation sämtlicher kältetechnischer Anlagen zur Versorgung eines Krankenhausneubaus. Dies umfasst unter anderem: - Kälteerzeugungsanlagen einschließlich: Kompressionskältemaschinen, Absorptionskältemaschinen, Rückkühlsysteme (trocken & adiabat - gekapselte Pad), vibrationsarmer und entkoppelte Aufstellungssysteme, Big-Foot Systeme für den Leitungsverzug und Aufstellung der Rückkühler auf dem Dach - Kälteversorgung sämtlicher Nutzungsbereiche einschließlich: o OP-Bereiche, Intensivstationen, Isolierbereiche, Labore, Untersuchungs- und Behandlungsbereiche, Bettenstationen, Technik- und Nebenräume, IT- und IuK-Bereiche, Medizintechnikräume, Flugfunk- und Sondertechnikräume - Kälteverteilnetze einschließlich: o Haupt- und Unterverteiler, Rohrleitungssysteme aus Stahl geschweißt und Edelstahl gepresst einschließlich aller Befestigungs-, Trage- und Verbindungssysteme - Kühlflächen und dezentrale Kühlsysteme einschließlich: o Anbindung an Verteiler der Betonkerntemperierung, Sekundärluftkühler o Umluftkühler, Hygienekühler o Anbindungen von Sonderkühlsysteme für medizinische Bereiche (Systemschränke) - Dämmarbeiten an Rohrleitungen, einschließlich Wärme-, Kälte-, Tauwasser- und Schallschutzdämmungen, wetterfester Außenummantelungen (aus Blech, für die Leitungen auf dem Dach) - Brandschutztechnische Einrichtungen einschließlich: o zugelassener Rohrabschottungen, Brandschutzmanschetten, nicht brennbarer Dämmstoffe der Baustoffklasse A2 - Durchführung sämtlicher: Druckprüfungen, Spülungen, Funktionsprüfungen, hydraulischer Einregulierungen, Probebetriebe - Erstellung der Bestands- und Revisionsdokumentation einschließlich Wartungs- und Instandhaltungsunterlagen Projektkennwerte Heizung und Kälte - 2x Absorptionskältemaschine mit jeweils 750kW - 2x Kompressionskältemaschine mit jeweils 1300kW - 2x Kompressionskältemaschine mit jeweils 450kW - 1x Kompressionskältemaschine mit 1500kW - Fußbodenheizungsfläche: ca. 25.000m² - Rückkühler trocken:8 Stück - Rückkühler adiabat: 9 Stück - Heizungsverteiler im KHG: 4 Stück - Heizungsverteiler im MUZ: 2 Stück - Kälteverteiler im KHG: 4 Stück - Kälteverteiler im MUZ: 2 Stück - ca. 500 m² Reinraum - ca. 100.000 m² Bruttogeschossfläche Detaillierte Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. - Ortenau Klinikum gKAöROffenburg
Ortenau Klinikum gKAöR - EU-weite Vergabe "Lüftungsinstallation" für die Gebäude Klinikhauptgebäude & Multi-User-Zentrum im Rahmen des Neubaus des Ortenau Klinikums am Standort Offenburg
Das Ortenau Klinikum Offenburg plant und errichtet eine zukunftsorientierte Gesundheitsversorgung. Hierbei werden am Standort Offenburg ein neues Klinikgebäude mit angegliedertem Multiuserzentrum und einer Energiezentrale errichtet, welche den höchsten Anforderungen an eine moderne Gesundheitsversorgung gerecht werden. Im Klinikhauptgebäude sind sämtliche Funktionsbereiche der medizinischen Grundversorgung untergebracht. Im Erdgeschoss beinhaltet dies im Wesentlichen die Funktionsbereiche zentrale Notaufnahme, Radiologie mit Herzkatheterlabor/ CT/MRT sowie dem ambulanten Augenzentrum. Im 1. Obergeschoss ist die Intensivstation, der OP-Bereich sowie die Entbindungsstation mit intensivmedizinischen Säuglings- und Kinderbereichen untergebracht. In den Geschossen 2.OG bis 5.OG sind Bettenzimmer untergebracht. Das Multiuserzentrum beinhaltet neben einer Zentralsterilisation und der Arzneimittelherstellung die Großküche nebst Logistikbereich. Die Ausführung der Leistungen beginnt voraussichtlich im 3. Quartal 2027 im Multiuserzentrum (MUZ). Mit fortschreitendem Bauablauf erfolgt die Ausführung zusätzlich im Klinikhauptgebäude (KHG), sodass die Leistungen zeitweise parallel in beiden Gebäuden er-bracht werden. Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für das 1. Quartal 2031 vorgesehen. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist das Gewerk "Lüftungsinstallation" für die Gebäude Klinikhauptgebäude (KHG) & Multi-User-Zentrum (MUZ) für den Neubau des Ortenau Klinikums am Standort Offenburg. Kostengruppe 430 - Lufttechnische Anlagen: Die Leistung der Kostengruppe 430 beinhaltet die Lieferung, Montage, Inbetriebnahme und Dokumentation sämtlicher lufttechnischer Anlagen zur Versorgung eines Krankenhausneubaus. Dies umfasst unter anderem: - Zentrale und dezentrale Raumlufttechnische Anlagen einschließlich Außen-, Zu-, Ab-, Fort- und Umluftsystemen - Hochleistungs-RLT-Geräte mit Wärmerückgewinnung, Heiz- und Kühlregistern so-wie integrierter Regelungstechnik - Lufttechnische Versorgung von: o OP-Bereichen, Intensivstationen, Isolierbereichen, Laboren, Untersuchungs- und Behandlungsbereichen, Bettenstationen, Kochküchen und Spülküchen, Technik- und Nebenräumen, Ambulanz- und Funktionsbereichen - Hygienisch anspruchsvolle Lüftungsanlagen gemäß DIN 1946-4 einschließlich er-forderlicher Hygieneanforderungen - Reinraum- und Schutzdruckbereiche mit Druckstufenkonzepten und Überwachungseinrichtungen - Kanalnetz aus verzinkten Stahlblechkanälen, Edelstahlkanälen, Kunststoffkanälen und Formstücken einschließlich aller Befestigungs- und Tragsysteme - Brandschutztechnische Einrichtungen einschließlich: o Brandschutzklappen, Entrauchungskomponenten, klassifizierter Abschot-tungen und Verkleidungen, Dokumentation - Schalldämpfungsmaßnahmen zur Einhaltung der raum- und gebäudebezogenen Schallschutzanforderungen - Luftauslässe, Volumenstromregler, Konstant- und Variabelvolumenstromsysteme - Entrauchungsanlagen - Lüftungstechnische Anbindung sämtlicher Technikzentralen, Schächte und Versor-gungsebenen - Dämmarbeiten an lufttechnischen Anlagen einschließlich Wärme-, Kälte-, Tauwas-ser- und Schallschutzdämmungen - Mess-, Prüf- und Einstellarbeiten einschließlich Volumenstromabgleich - Durchführung der Hygiene-Erstabnahme, Dichtheitsprüfungen und Funktionsprüfun-gen - Erstellung der Bestands- und Revisionsdokumentation einschließlich Wartungs- und Instandhaltungsunterlagen Projektkennwerte Lüftung - ca. 21 RLT-Geräte ZUL/ABL Funktionsbereiche - ca. 21 RLT-Geräte OP-Saal - ca. 420.000 m³/h Gesamtluftmenge - ca. 1800 Brandschutzklappen - ca. 20 OP-Säle - ca. 500 m² Reinraum - ca. 100.000 m² Bruttogeschossfläche Ziel des vorliegenden Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ist es, das Knowhow der Bieter möglichst frühzeitig in die bauliche Konzeption mit einzubringen. Die zur Angebotsabgabe ausgewählten Bieter werden daher die Möglichkeit haben, ausgehend vom Leistungsverzeichnis Optimierungsvorschläge zur baulichen Ausführung einzubringen mit dem Ziel, den Bauablauf, das Schnittstellenmanagement sowie die Gesamtwirtschaftlichkeit der Maßnahme zu optimieren. Detaillierte Informationen zum Auftragsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe. Planungsleistungen Ersatzneubau Marienhaus Klinikum Hetzelstift Los 8: Freianlagen
Das Marienhaus Klinikum Hetzelstift ist ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung. Es beherbergt folgende Fachabteilungen: Anästhesie und Intensivmedizin (inkl. Palliativmedizin), Innere Medizin, Urologie, Unfallchirurgie, Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Radiologie. °°°°°°°°°°°°°°°°° Im Krankenhaus Hetzelstift in Neustadt an der Weinstraße besteht in weiten Teilen ein akuter, baulicher Modernisierungsbedarf. Das bestehende Bettenhaus aus den 1960er Jahren befindet sich in einem schlechten Zustand. Im Jahr 2017 hat das Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit die Grundsatzentscheidung getroffen, dass ein vollständiger Ersatzneubau die nachhaltigste und wirtschaftlichste Lösung für die Modernisierung des Marienhaus Klinikums Hetzelstift darstellt. Diese Entscheidung bildet bis heute die maßgebliche Grundlage sämtlicher Planungs- und Investitionsschritte. °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Planungsgegenstand ist ein an das heutige Krankenhaus angrenzender Ersatzneubau im westlichen, unbebauten Grundstücksbereich des Klinikums. Der Neubau gliedert sich architektonisch in drei Gebäudeteile. Die vertikale Erschließung des Gebäudes beinhaltet ein Untergeschoss, ein Erdgeschoss und 4 Obergeschosse. Im Untergeschoss befindet sich der Wirtschaftshof, sowie die Technik und Nebenräume. In den oberen Geschossen notwendige Medizinische Bereiche, sowie moderne Bettenstationen mit mehr als 120 Betten pro Ebene. Dabei wird ein Drittel des 2. Obergeschosses und 3. Obergeschosses als Wahlleistung geplant, der restliche Teil als allgemeine Bettenstation. Im Erdgeschoss des Neubaus wird eine Funktionsabteilung mit der Endoskopie, Röntgen- & Funktionsdiagnostik, eine Notaufnahme sowie ein Elektives Zentrum untergebracht. Im 1. Obergeschoss werden sieben neue und modern ausgestattete Operationssäle errichtet. Die restlichen Bereiche werden für die Funktionen ITS/ IMC sowie Palliativ genutzt. Auf dem Dach des Gebäudes befinden sich weitere Technikzentralen sowie der Hubschrauberlandeplatz. °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Die Vergabe der Fachplanungsleistungen in den Leistungsbildern Objektplanung (Los 1), Tragwerksplanung (Los 2), „Heizung-Lüftung-Sanitär“ (Los 3) und „Elektro“ (Los 4) erfolgte im Jahr 2018. Der Planungsprozess wurde im Jahr 2020 unter anderem aufgrund der COVID-19-Pandemie unterbrochen. Zu diesem Zeitpunkt basierte die Planung noch auf 364 Planbetten. Die erneute Aufnahme der Planung im Jahr 2021 fiel in eine Phase struktureller Veränderungen im Gesundheitswesen. Dies ermöglichte es, den Ersatzneubau hinsichtlich Größe, Flexibilität und Zukunftsausrichtung grundlegend neu zu konzipieren. Die Weiterentwicklung erfolgte in enger Abstimmung mit dem Ministerium und mündete in die Erarbeitung neuer Raum- und Funktionsprogramme. Die Vorplanung hat auf Basis der überarbeiteten Raum- und Funktionsprogramme im Oktober 2024 begonnen und wurde im Januar 2026 weitestgehend abgeschlossen.°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Neben der Fachplanungsleistung im Leistungsbild „Freianlagen“ sind weitere Fachplanungs- und Beratungsleistungen erforderlich, die in weiteren Vergabeverfahren (Losen) vergeben werden. °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° ******Die Leistungen des Leistungsbildes Freianlagen werden stufenweise beauftragt: ****** Leistungsstufe 1: Leistungen der Leistungsphase 3 ****** Leistungsstufe 2: Leistungen der Leistungsphase 4 ****** Leistungsstufe 3: Leistungen der Leistungsphasen 5, 6 und 7 nach der HOAI ****** Leistungsstufe 4: Leistungen der Leistungsphase 8 ****** Leistungsstufe 5: Leistungen der Leistungsphase 9 °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Das Vergabeverfahren wird zweistufig durchgeführt. Auf der ersten Stufe, dem Teilnahmewettbewerb, prüft der Auftraggeber die Eignung der Bewerber bezogen auf die verfahrensgegenständlichen Leistungen. Auf der zweiten Stufe, der Angebots- und Verhandlungsphase, fordert der Auftraggeber die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebots auf. Dieses erste Angebot dient als Grundlage für Verhandlungsgespräche. '**'********* Der Auftraggeber hat sich in der Auftragsbekanntmachung gemäß § 17 Abs. 11 VgV die Möglichkeit vorbehalten, den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.**************** Näheres regeln die Vergabeunterlagen zur Angebots-/Verhandlungsphase.- Klinikverbund Allgäu gGmbHMindelheim
Kbau, Gebäudeteil F_VgV_Klinikum Kempten, BA 8, Errichtung Ersatzneubau, Gebäudeteil F - Technische Ausrüstung ALG 7 (küchentechnische Anlagen) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 2-9, bei stufenweiser Beauftragung.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 7 (küchentechnische Anlagen) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 2-9, bei stufenweiser Beauftragung.Die Klinikverbund Allgäu GmbH plant die Errichtung des Ersatzneubaus, Gebäudeteil F am Klinikum Kempten.------Das Klinikum Kempten ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit 11 Haupt-abteilungen, 5 Belegabt.n und mehreren zertifizierten, interdisziplinären Zentren. Es werden jährl. ca. 30.000 stationäre Patienten behandelt.Das Klinikum Kempten sichert die wohnortnahe, med. Versorgung der Bevölkerung, von der Grund- und Regelversorgung bis hin zur Hochleistungsmedizin mit Alleinstellungsmerkmalen wie:-Überregionale Stroke Unit-Schwerverletztenartenversorgung der BG-9 zertifizierte Organkrebszentren-ThrombektomieDer Klinik Campus liegt zentrumnah auf einer Anhöhe und grenzt an das Rottach-Tal an. Die Geografie des Standorts schafft freie Blickbezüge ins Umland, stellt jedoch zugleich erhöhte Anforderungen an die Gründung. Der bestehende F-Bau im Norden des Medizincampus weist die Bausubstanz der Baujahre 1960 – 1965 mit verschiedenen jüngeren Umbauten, Einbauten und Erweiterungen auf. Eine durchgängige Sanierung wurde nicht durchgeführt.Der Flachdachbau hat eine kammartige Struktur mit drei Innenhöfen und Außenabmessungen von ca. 84 x 40 m. Es bestehen bis zu drei Untergeschosse verschiedener Ausdehnung sowie ein Obergeschoss über dem 2. Zinken. Das Gebäude ist an die Eingangshalle angebunden und weist neben der Ost-West-Magistrale zwei Verbindungsbrücken zum B- und C-Bau auf.Der Baukörper entspricht in seiner Substanz und Nutzung den heutigen Anforderungen sowie dem benötigten Platzbedarf nicht. Darüber hinaus geben bauliche, funktionale und hygienische Mängel Anlass zur Planung eines Neubaukörpers.------Die Bauteile im Bestand:Der F-Bau wurde in mehreren aufeinanderfolgenden Bauabschnitten realisiert. In den Bestandsunterlagen werden die Bauteile von West nach Ost folgendermaßen bezeichnet:- 1. und 2. Zinken, Baujahr ca. 1960- 3. Zinken, Baujahr ca. 1962- 4. Zinken und gesamte Nordspange, Baujahr ca. 1964------Bauprogramm / Funktionsstellen: Das Bauprogramm wurde mit Beschluss vom 15.05.2024 durch das Ministerium für Gesundheit und Pflege bewilligt. Die Bettenmehrung von 510 auf 538 Planbetten berücksichtigt dabei den Wegfall der bisherigen 3-Bett-Zimmer-Struktur hin zu einer 2-Bett- bzw. 1-Bett-Zimmer-Struktur.Folgende Funktionsstellen befinden sich im bestehenden F-Bau und sind im Ersatzneubau unterzubringen: Zentrale Patientenaufnahme (ZPA), Untersuchung, Behandlung (U+B), Arztdienst, Zentrale Arztdiensträume / Telemedizin, Computertomographie (PET-CT), Physiotherapie / Ergotherapie, Prosektur, Allg. Station / Stroke Unit (Neurologie u. Stroke Unit), Allgemein Station, Allgemein Station (Chirurgie), Infektionskrankenpflege (Onkologie, Iso-Station), Palliativmedizin, Übergeordnete Räume, Eingangshalle / Information, Sanitäre Anlagen, Kommunikation & Interaktion, Seelsorge und Sozialdienst, Personalspeisenversorgung, Personalumkleiden, Bereitschaftsdienst, Leitung und Administration, Dienste und Technik, Archiv, Bibliothek, Allgemeine Lager, Apothekengüterübergabe, Speisenversorgungsübergabe, Wäschelogistik, Med. Servicezentrum, Dezentrale Bettenaufbereitung, Wartung und Reparatur, Wertstofftrennung und Abfallentsorgung, Reinigungsdienst, Material- und Patiententransport.------Bauweise: Eine Gründung auf dem Gelände ist nur mit erh. Aufwand umsetzbar. Der vorh. Felsrücken sowie das abfallende Gelände machen eine Bohrpfahlgründung und Hangsicherungsmaßn. unumgänglich. Der Neubau könnte als Stb-Skelettbau errichtet werden. Somit ist das Gebäude auch zukünftigen Nutzungsänderungen gegenüber flexibel gestaltbar.Der Ausbau erfolgt überw. in konv. Trockenbauw. Wo erforderlich, wird mit Mauerwerk ergänzt. Aufgr. der geringen einleitbaren Regenwassermenge in die Kanalisation wird das Dach als Retentionsdach vorgesehen. Zudem ist eine Regenrückh.vorgesehen.------Die Umsetzung zur Sicherung der Energieversorgung, Teilabbruch Bestandsgebäude „F-Bau“, Errichtung des Ersatzneubaus und Herstellung der Anschlüsse an den Gebäudekomplex erfolgt in mehreren Bauphasen. ------Die Gesamtkosten (KG 200-700) werden derzeit auf ca. 140 Mio. Euro brutto (inkl. Abbruch) geschätzt.------Zur näheren Beschreibung des Leistungsumfanges sehen Sie bitte auch die Leistungsbeschreibung in der Anlage "Erläuterungsbericht_Hochbau und Küche". Evtl. werden auch besondere Leistungen abgefragt - siehe Anlage "Vertragsentwurf". ------ Für die Leistungsphase 2 wurde seitens des Auftraggebers derzeit trotz bereits erbrachter Leistungen keine festgelegte Reduzierung des angesetzten Leistungsumfangs vorgenommen. Eine mögliche Optimierung der Leistungsphase 2 ist vorgesehen------Bei dem Projekt werden Fördermittel i. S. einer Einzelförderung gemäß Art. 11 des Bay. Krankenhausgesetzes beantragt. Bei der Fördermittelbeschaffung soll mitgewirkt werden.------Zeitschiene: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Juli/August 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für August/September 2026 vorgesehen. Der Förderantrag soll im April 2027 eingereicht werden. Die Vorabmaßnahmen sind für 2028 geplant. Daran anschließend soll der Abbruch des Bestandes und dann der Neubau erfolgen. Die Fertigstellung und anschließende Inbetriebnahme (inkl. abgeschlossener Mängelbeseitigung) soll bis Q1 2034 erfolgen.------Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt. BERICHTIGUNG_Klinikverbund Allgäu GmbH - Klinikum Kempten, BA 8, Errichtung Ersatzneubau, Gebäudeteil F; Technische Ausrüstung ALG 4, 5 und 6 (ELT) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung ALG 4, 5 und 6 (ELT) gem. §§ 53 ff HOAI 2021, LPH 1-9, bei stufenweiser Beauftragung. Die Klinikverbund Allgäu GmbH plant die Errichtung des Ersatzneubaus, Gebäudeteil F am Klinikum Kempten.------ Das Klinikum Kempten ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit 11 Haupt-abteilungen, 5 Belegabt. und mehr. zertifiz.n, interdisz. Zentren. Es werden jährl. ca. 30.000 stationäre Pat. behandelt. Das Klinikum Kempten sichert die wohnortnahe, med. Versorgung der Bevölkerung, von der Grund- und Regelversorgung bis hin zur Hochleistungsmedizin mit Alleinstellungsmerkmalen wie:-Überregionale Stroke Unit-Schwerverletztenartenversorgung der BG-9 zertifiz. Organkrebszentren-Thrombektomie. Der Klinik Campus liegt zentrumnah auf einer Anhöhe und grenzt an das Rottach-Tal an. Die Geografie des Standorts schafft freie Blickbezüge ins Umland, stellt jedoch zugleich erhöhte Anforderungen an die Gründung. Der bestehende F-Bau im Norden des Medizincampus weist die Bausubstanz der Baujahre 1960 – 1965 mit verschiedenen jüngeren Umbauten, Einbauten und Erweiterungen auf. Eine durchgängige Sanierung wurde nicht durchgeführt. Der Flachdachbau hat eine kammartige Struktur mit drei Innenhöfen und Außenabmessungen von ca. 84 x 40 m. Es bestehen bis zu drei UGs verschiedener Ausdehnung sowie ein OGs über dem 2. Zinken. Das Gebäude ist an die Eingangshalle angebunden und weist neben der Ost-West-Magistrale zwei Verbindungsbrücken zum B- und C-Bau auf. Der Baukörper entspricht in seiner Substanz und Nutzung den heutigen Anforderungen sowie dem benötigten Platzbedarf nicht. Darüber hinaus geben bauliche, funktionale und hygienische Mängel Anlass zur Planung eines Neubaukörpers. ------ Die Bauteile im Bestand: Der F-Bau wurde in mehreren aufeinanderfolg. Bauabschnitten realisiert. In den Bestandsunterlagen werden die Bauteile von West nach Ost folgendermaßen bezeichnet:- 1. und 2. Zinken, Baujahr ca. 1960- 3. Zinken, Baujahr ca. 1962- 4. Zinken und gesamte Nordspange, Baujahr ca. 1964------ Bauprogr. / Funktionsstellen: Das Bauprogr. wurde mit Beschluss vom 15.05.2024 durch das Ministerium für Gesundheit und Pflege bewilligt. Die Bettenmehrung von 510 auf 538 Planbetten berücksichtigt dabei den Wegfall der bish. 3-Bett-Zi.-Struktur hin zu einer 2-Bett- bzw. 1-Bett-Zi.-Struktur.Folgende Funktionsstellen befinden sich im bestehenden F-Bau und sind im Ersatzneubau unterzubringen: Zentrale Pat.aufnahme (ZPA), Untersuchung, Behandlung (U+B), Arztdienst, Zentrale Arztdiensträume / Telemedizin, Computertomographie (PET-CT), Physiotherapie / Ergotherapie, Prosektur, Allg. Station / Stroke Unit (Neurologie u. Stroke Unit), Allgemein Station, Allgemein Station (Chirurgie), Infektionskrankenpflege (Onkologie, Iso-Station), Palliativmedizin, Übergeordnete Räume, Eingangshalle / Information, Sanitäre Anlagen, Kommunikation & Interaktion, Seelsorge und Sozialdienst, Personalspeisenversorgung, Personalumkleiden, Bereitschaftsdienst, Leitung und Administration, Dienste und Technik, Archiv, Bibliothek, Allgemeine Lager, Apothekengüterübergabe, Speisenversorgungsübergabe, Wäschelogistik, Med. Servicezentrum, Dezentrale Bettenaufbereitung, Wartung und Reparatur, Wertstofftrennung und Abfallentsorgung, Reinigungsdienst, Material- und Pat.transport.------ Bauweise: Eine Gründung auf dem Gelände ist nur mit erh. Aufwand umsetzbar. Der vorh. Felsrücken sowie das abfallende Gelände machen eine Bohrpfahlgründung und Hangsicherungsmaßn. unumgänglich. Der Neubau könnte als Stb-Skelettbau errichtet werden. Somit ist das Gebäude auch zukünftigen Nutzungsänderungen gegenüber flexibel gestaltbar.Der Ausbau erfolgt überw. in konv. Trockenbauw. Wo erforderlich, wird mit Mauerwerk ergänzt. Aufgr. der geringen einleitbaren Regenwassermenge in die Kanalisation wird das Dach als Retentionsdach vorgesehen. Zudem ist eine Regenrückh.vorgesehen.------ Die Umsetzung zur Sicherung der Energieversorgung, Teilabbruch Bestandsgebäude „F-Bau“, Errichtung des Ersatzneubaus und Herstellung der Anschlüsse an den Gebäudekomplex erfolgt in mehreren Bauphasen. ------Die Gesamtkosten (KG 200-700) werden derzeit auf ca. 140 Mio. Euro brutto (inkl. Abbruch) geschätzt.------ Bestandteil der Beauftragung sind z.B. auch: Sicherheits- und Ersatzstromversorgung, Photovoltaikanlage, Aufzugsanlagen, Rohrpostanlage, Brandschutzmaßnahmen etc. - siehe dazu auch die Leistungsbeschreibung in der Anlage "Erläuterungsbericht_ELT".Evtl. werden auch besondere Leistungen abgefragt - siehe Anlage "Vertragsentwurf".Die KG 460 - Förderanlagen AMR sowie die KG 470 - Medizintechnik sind nicht Bestandteil der Beauftragung.------ Für die Leistungsphase 2 wurde seitens des Auftraggebers derzeit trotz bereits erbrachter Leistungen keine festgelegte Reduzierung des angesetzten Leistungsumfangs vorgenommen. Eine mögliche Optimierung der Leistungsphase 2 ist vorgesehen------------Bei dem Projekt werden Fördermittel i. S. einer Einzelförderung gemäß Art. 11 des Bay. Krankenhausgesetzes beantragt. Bei der Fördermittelbeschaffung soll mitgewirkt werden.------ Das Büro, welches die Förderantragsunterlagen erstellt hat, gilt als vorbefasster Bewerber. Die bereits erstellten Planunterlagen werden allen Teilnehmern mit den Verfahrensunterlagen (siehe 5.1.11) zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. ------ Zeitschiene: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Juli 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für August 2026 vorgesehen. Der Förderantrag soll im April 2027 eingereicht werden. Die Vorabmaßnahmen sind für 2028 geplant. Daran anschließend soll der Abbruch des Bestandes und dann der Neubau erfolgen. Die Fertigstellung und anschließende Inbetriebnahme (inkl. abgeschlossener Mängelbeseitigung) soll bis Q1 2034 erfolgen.------ Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.Klinikverbund Allgäu GmbH - Klinikum Kempten, BA 8,Errichtung Ersatzneubau, Gebäudeteil F; Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 2-6 bei stufenweiser und bauabschnittsweiser Beauftragung
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Fachpl.Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2021, LPH 2-6 bei stufenweiser und bauabschnittsweiser Beauftragung. Die Klinikverbund Allgäu GmbH plant die Errichtung des Ersatzneubaus, Gebäudeteil F am Klinikum Kempten.------Das Klinikum Kempten ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit 11 Hauptabteilungen, 5 Belegabt. und mehreren zertifizierten, interdisziplinären Zentren. Es werden jährl. ca. 30.000 stationäre Patienten behandelt. Das Klinikum Kempten sichert die wohnortnahe, med. Versorgung der Bevölkerung, von der Grund- und Regelversorgung bis hin zur Hochleistungsmedizin mit Alleinstellungsmerkmalen wie:-Überregionale Stroke Unit-Schwerverletztenartenversorgung der BG-9 zertifizierte Organkrebszentren-Thrombektomie. Der Klinik Campus liegt zentrumnah auf einer Anhöhe und grenzt an das Rottach-Tal an. Die Geografie des Standorts schafft freie Blickbezüge ins Umland, stellt jedoch zugleich erhöhte Anf. an die Gründung. Der bestehende F-Bau im Norden des Medizincampus weist die Bausubstanz der Baujahre 1960 – 1965 mit versch. jüngeren Umbauten, Einbauten und Erw. auf. Eine durchgängige Sanierung wurde nicht durchgeführt. Der Flachdachbau hat eine kammartige Struktur mit 3 Innenhöfen und Außenabm. von ca. 84 x 40 m. Es bestehen bis zu 3 UGs versch. Ausdehnung sowie ein OG über dem 2. Zinken. Das Gebäude ist an die Eingangshalle angebunden und weist neben der Ost-West-Magistrale zwei Verbindungsbrücken zum B- und C-Bau auf. Der Baukörper entspricht in seiner Substanz und Nutzung den heutigen Anf. sowie dem benötigten Platzbedarf nicht. Darüber hinaus geben bauliche, funktionale und hygienische Mängel Anlass zur Planung eines Neubaukörpers.------Die Bauteile im Bestand: Der F-Bau wurde in mehreren aufeinanderfolgenden Bauabsch. realisiert. In den Bestandsunterl. werden die Bauteile von West nach Ost folgenderm. bezeichnet: - 1. und 2. Zinken, Baujahr ca. 1960- 3. Zinken, Baujahr ca. 1962- 4. Zinken und gesamte Nordspange, Baujahr ca. 1964-----Bauprogramm / Funktionsstellen: Das Bauprogr. wurde mit Beschluss vom 15.05.2024 durch das Ministerium für Gesundh. und Pfl. bewilligt. Die Bettenmehrung von 510 auf 538 Planbetten berücksichtigt dabei den Wegfall der bish. 3-Bett-Z.-Struktur hin zu einer 2-Bett- bzw. 1-Bett-Z.-Struktur.Folgende Funktionsstellen befinden sich im besteh. F-Bau und sind im Ersatzneubau unterzubringen: Zentrale Patientenaufn. (ZPA), Untersuchung, Behandlung (U+B), Arztdienst, Zentrale Arztdiensträume / Telemedizin, Computertomographie (PET-CT), Physiotherapie / Ergotherapie, Prosektur, Allg. Station / Stroke Unit (Neurologie u. Stroke Unit), Allgemein Station, Allgemein Station (Chirurgie), Infektionskrankenpflege (Onkologie, Iso-Station), Palliativmedizin, Übergeordnete Räume, Eingangshalle / Information, Sanitäre Anlagen, Kommunikation & Interaktion, Seelsorge und Sozialdienst, Personalspeisenversorgung, Personalumkleiden, Bereitschaftsdienst, Leitung und Administration, Dienste und Technik, Archiv, Bibliothek, Allg. Lager, Apothekengüterüberg., Speisenversorgungsüberg., Wäschelogistik, Med. Servicezentrum, Dezentr. Bettenaufbereitung, Wartung und Reparatur, Wertstofftrennung und Abfallentsorgung, Reinigungsdienst, Material- und Patiententransport.------Bauweise: Eine Gründung auf dem Gelände ist nur mit erh. Aufwand umsetzbar. Der vorh. Felsrücken sowie das abfallende Gelände machen eine Bohrpfahlgründung und Hangsicherungsmaßn. unumgänglich. Der Neubau könnte als Stb-Skelettbau errichtet werden. Somit ist das Gebäude auch zukünftigen Nutzungsänderungen gegenüber flexibel gestaltbar. Der Ausbau erfolgt überw. in konv. Trockenbauw. Wo erforderlich, wird mit Mauerwerk ergänzt. Aufgr. der geringen einleitbaren Regenwassermenge in die Kanalisation wird das Dach als Retentionsdach vorgesehen. Zudem ist eine Regenrückh.vorgesehen.------Die Umsetzung zur Sicherung der Energieversorgung, Teilabbruch Bestandsgebäude „F-Bau“, Errichtung des Ersatzneubaus und Herstellung der Anschlüsse an den Gebäudekomplex erfolgt in mehreren Bauphasen. ------ Die Gesamtkosten (KG 200-700) werden derzeit auf ca. 140 Mio. brutto (inkl. Abbruch geschätzt) ------ Für die Leistungsphase 2 wurde seitens des Auftraggebers derzeit trotz bereits erbrachter Leistungen keine festgelegte Reduzierung des angesetzten Leistungsumfangs vorgenommen. Eine mögliche Optimierung der Leistungsphase 2 ist vorgesehen.------ Bestandteil der Beauftragung ist neben den Hauptleistungen auch die fachliche Zuarbeit zur Vorbereitung und Ausarbeitung der Abbruchplanung. ------ Ggf. werden auch besondere Leistungen abgefragt - siehe Anlage "Vertragsentwurf". ------ Den Verf.unterl. ist die Anlage „Erläuterungsbericht zum Vorentwurf“ beigefügt. Diese enthält ergänz. Informationen zum Projekt und dient den Bew. zur Information. Die Anlage wird Bestandteil der Vertragsunterlagen. ------ Das Büro, welches bereits Planungsleistungen erbracht hat, gilt als vorbefasster Bew.. Die bereits erstellten Planunterlagen werden allen Teiln. mit den Verf.unterl. (s. 5.1.11) zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zubringen. ------ Bei dem Projekt werden Fördermittel i. S. einer Einzelförderung gemäß Art. 11 des Bay. Krankenhausgesetzes beantragt. ------ Zeitschiene: Die Vergabeverhandlung findet voraussichtlich im Juni/Juli 2026 statt. Die Auftragsvergabe und der unmittelbar darauffolgende Projektstart ist für August 2026 vorgesehen. Der Förderantrag soll im April 2027 eingereicht werden. Die Vorabmaßnahmen sind für 2028 geplant. Daran anschl. soll der Abbruch des Bestandes und dann der Neubau erfolgen. Die Fertigstellung und anschl. Inbetriebnahme (inkl. Abgeschl. Mängelbeseitigung) soll bis Q1 2034 erfolgen.------Hinweis: Die Projektbesprechungen finden in deutscher Sprache statt.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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