Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-WittenbergHalle (Saale)TED
Durchflusszytometer
Im Auftrag der Fakultät wird folgende Beschaffung durchgeführt: An der Universitätsmedizin Halle wurde das EFRE-geförderte Projekt „Mitteldeutsches Zelltherapie-Zentrum (MZZ) -Standort Universitätsmedizin Halle: Institut für Zelltherapie Halle (IZH)“ (Vorgangsnummer der Investitionsbank Sachsen-Anhalt: ZS/2024/01/183691; fakultätsinterne ...
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Veröffentlicht:
- 06. August 2026
- Frist:
- 11. September 2026
Ausschreibungsbeschreibung
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Im Auftrag der Fakultät wird folgende Beschaffung durchgeführt: An der Universitätsmedizin Halle wurde das EFRE-geförderte Projekt „Mitteldeutsches Zelltherapie-Zentrum (MZZ) -Standort Universitätsmedizin Halle: Institut für Zelltherapie Halle (IZH)“ (Vorgangsnummer der Investitionsbank Sachsen-Anhalt: ZS/2024/01/183691; fakultätsinterne Projektnummer: 2024_0238) bewilligt. Dieses Projekt hat zudem eine gesondert bewilligte Geräteinvestition, über die eine hier beschriebene Erweiterung des Gerätebestandes erfolgen soll. Das Projekt hat als langfristiges Ziel Zelltherapeutika vor Ort herzustellen und unseren Patienten zur Verfügung zu stellen. Daneben findet in einem weiteren im Antrag formulierten Schwerpunkt die präklinisch-translationale Forschung von neuen Zelltherapeutika und der Entwicklung neuer Herstellungsmethoden statt. Dieser Forschungsschwerpunkt bedarf einer Erweiterung des Gerätebestandes um ein spektrales Durchflusszytometer zur Analyse. Mit diesem Gerät sollen Messungen von Primärzellen nach Antikörper- oder anderen Zellfärbungen durchgeführt werden, um umfangreiche Analysen der Zellkomposition zu erlauben. Das neu zu beschaffende Gerät wird benötigt für Experimente mit mehr als 10 auszuwertenden Markern. Um dies flexibel zu bewerkstelligen, wird ein spektrales Gerät benötigt, dass das gesamte Spektrum des jeweiligen Fluorochroms aufnimmt und die Signale verschiedener Stoffe auch bei nah beieinanderliegenden Emissionsmaxima voneinander trennen kann. Es soll vier räumlich und zeitlich getrennte Laser beinhalten im Wellenlängenbereich von rotem, violettem, blauem und gelb-grünem Licht. Die Option zum Nachrüsten von weiteren Lasern ist notwendig. Daneben soll es eine hohe Fluoreszenzintensität und Scatterintensität haben und somit auch kleine oder weniger fluoreszenzintensive Populationen erkennen und darstellen. Außerdem sollen Messungen von einzelnen Proben und Multi-Well Platten möglich sein. Im Zuge der Neuanschaffung dieses Gerätes muss folgendes eb
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Lose
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Veröffentlichungsstelle
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Universitätsklinikum Halle (Saale) AöRHalle (Saale)Frist: 11. Sept.Im Auftrag der Fakultät wird folgende Beschaffung durchgeführt: An der Universitätsmedizin Halle wurde das EFRE-geförderte Projekt „Mitteldeutsches Zelltherapie-Zentrum (MZZ) -Standort Universitätsmedizin Halle: Institut für Zelltherapie Halle (IZH)“ (Vorgangsnummer der Investitionsbank Sachsen-Anhalt: ZS/2024/01/183691; fakultätsinterne Projektnummer: 2024_0238) bewilligt. Dieses Projekt hat zudem eine gesondert bewilligte Geräteinvestition, über die eine hier beschriebene Erweiterung des Gerätebestandes erfolgen soll. Das Projekt hat als langfristiges Ziel Zelltherapeutika vor Ort herzustellen und unseren Patienten zur Verfügung zu stellen. Daneben findet in einem weiteren im Antrag formulierten Schwerpunkt die präklinisch-translationale Forschung von neuen Zelltherapeutika und der Entwicklung neuer Herstellungsmethoden statt. Dieser Forschungsschwerpunkt bedarf einer Erweiterung des Gerätebestandes um ein spektrales Durchflusszytometer zur Analyse. Mit diesem Gerät sollen Messungen von Primärzellen nach Antikörper- oder anderen Zellfärbungen durchgeführt werden, um umfangreiche Analysen der Zellkomposition zu erlauben. Das neu zu beschaffende Gerät wird benötigt für Experimente mit mehr als 10 auszuwertenden Markern. Um dies flexibel zu bewerkstelligen, wird ein spektrales Gerät benötigt, dass das gesamte Spektrum des jeweiligen Fluorochroms aufnimmt und die Signale verschiedener Stoffe auch bei nah beieinanderliegenden Emissionsmaxima voneinander trennen kann. Es soll vier räumlich und zeitlich getrennte Laser beinhalten im Wellenlängenbereich von rotem, violettem, blauem und gelb-grünem Licht. Die Option zum Nachrüsten von weiteren Lasern ist notwendig. Daneben soll es eine hohe Fluoreszenzintensität und Scatterintensität haben und somit auch kleine oder weniger fluoreszenzintensive Populationen erkennen und darstellen. Außerdem sollen Messungen von einzelnen Proben und Multi-Well Platten möglich sein. Im Zuge der Neuanschaffung dieses Gerätes muss folgendes ebenfalls inkludiert sein: ggf. Monitor und PC mit Software zur Steuerung und Auswertung, eine Installation der Hard- und Software, eine Garantie sowie Schulung des Personals Ziel ist somit die Beschaffung, Lieferung, Installation und Schulung unseres Personals an einem geeigneten spektralen Durchflusszytometer für die Forschung.ex ante: Durchflusszytometer
Universitätsklinikum Bonn AöRBonnGegenstand ist die Beschaffung eines spektralen Durchflusszytometers für den Einsatz in der Flow Cytometry Core Facility des Universitätsklinikums Bonn zur Analyse komplexer Multicolor-Panels mit mehr als 25 Fluorochromen, insbesondere an stark autofluoreszierenden Gewebeproben aus Organen wie Darm, Leber und Lunge. Ziel ist die Identifikation von am Markt verfügbaren Systemen, die eine hochauflösende spektrale Erfassung, eine robuste und reproduzierbare spektrale Entmischung sowie eine hohe Trennschärfe auch bei starker spektraler Überlappung gewährleisten. Die Systeme sollen für den Einsatz in hochdimensionalen, spektralen Analysen mit komplexen Panel-Designs geeignet sein und eine stabile Differenzierung von Fluorochromen auch bei ausgeprägter Autofluoreszenz ermöglichen. Aus wissenschaftlicher und methodischer Sicht wird die Verfügbarkeit mehrerer unabhängiger Anregungsdimensionen als wesentlich angesehen. Im Rahmen der Markterkundung soll daher insbesondere geprüft werden, ob Konfigurationen mit bis zu sieben Anregungslasern verfügbar sind, einschließlich zusätzlicher Laserlinien im Deep-UV-Bereich (ca. 320 nm) sowie im nahen Infrarotbereich (ca. 808 nm). Diese sollen eine Erweiterung des nutzbaren Spektralraums, eine Reduktion spektraler Ähnlichkeiten einzelner Fluorochrome sowie eine verbesserte Entmischung komplexer Farbstoffkombinationen ermöglichen. Der zusätzliche Deep-UV-Laser dient insbesondere der verbesserten Anregung und Trennung mehrerer BUV-Fluorochrome sowie der differenzierteren Erfassung von Autofluoreszenzsignalen, z. B. in myeloischen Zellpopulationen. Der zusätzliche Infrarot-Laser soll die Nutzung aktueller und zukünftiger IR-emittierender Fluorochrome ermöglichen und damit zusätzliche Freiheitsgrade für das Panel-Design in hochdimensionalen Analysen eröffnen. Darüber hinaus wird eine hohe Zukunftsfähigkeit des Systems angestrebt. Dazu zählen die Unterstützung neuer Fluorochrom-Generationen, insbesondere im UV- und IR-Spektralbereich, sowie eine modulare oder erweiterbare Laser- und Detektionsarchitektur, die eine Anpassung an zukünftige wissenschaftliche und technologische Entwicklungen erlaubt.ex ante: Durchflusszytometer
Universitätsklinikum Bonn AöRBonnGegenstand ist die Beschaffung eines spektralen Durchflusszytometers für den Einsatz in der Flow Cytometry Core Facility des Universitätsklinikums Bonn zur Analyse komplexer Multicolor-Panels mit mehr als 25 Fluorochromen, insbesondere an stark autofluoreszierenden Gewebeproben aus Organen wie Darm, Leber und Lunge. Ziel ist die Identifikation von am Markt verfügbaren Systemen, die eine hochauflösende spektrale Erfassung, eine robuste und reproduzierbare spektrale Entmischung sowie eine hohe Trennschärfe auch bei starker spektraler Überlappung gewährleisten. Die Systeme sollen für den Einsatz in hochdimensionalen, spektralen Analysen mit komplexen Panel-Designs geeignet sein und eine stabile Differenzierung von Fluorochromen auch bei ausgeprägter Autofluoreszenz ermöglichen. Aus wissenschaftlicher und methodischer Sicht wird die Verfügbarkeit mehrerer unabhängiger Anregungsdimensionen als wesentlich angesehen. Im Rahmen der Markterkundung soll daher insbesondere geprüft werden, ob Konfigurationen mit bis zu sieben Anregungslasern verfügbar sind, einschließlich zusätzlicher Laserlinien im Deep-UV-Bereich (ca. 320 nm) sowie im nahen Infrarotbereich (ca. 808 nm). Diese sollen eine Erweiterung des nutzbaren Spektralraums, eine Reduktion spektraler Ähnlichkeiten einzelner Fluorochrome sowie eine verbesserte Entmischung komplexer Farbstoffkombinationen ermöglichen. Der zusätzliche Deep-UV-Laser dient insbesondere der verbesserten Anregung und Trennung mehrerer BUV-Fluorochrome sowie der differenzierteren Erfassung von Autofluoreszenzsignalen, z. B. in myeloischen Zellpopulationen. Der zusätzliche Infrarot-Laser soll die Nutzung aktueller und zukünftiger IR-emittierender Fluorochrome ermöglichen und damit zusätzliche Freiheitsgrade für das Panel-Design in hochdimensionalen Analysen eröffnen. Darüber hinaus wird eine hohe Zukunftsfähigkeit des Systems angestrebt. Dazu zählen die Unterstützung neuer Fluorochrom-Generationen, insbesondere im UV- und IR-Spektralbereich, sowie eine modulare oder erweiterbare Laser- und Detektionsarchitektur, die eine Anpassung an zukünftige wissenschaftliche und technologische Entwicklungen erlaubt.Soil Rob Messgeräte Labor
Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.MünchebergFrist: 18. Aug.Art der Leistung Im Rahmen einer erweiterten Förderung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) plant das Projekt SoilRob aus dem Programmbereich 2 des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg die Erweiterung bestehender sowie die Anschaffung neuer Labortechnik. Das Projekt SoilRob arbeitet an einem integrierten Verständnis für die Auswirkungen von autonomer kleiner und leichter Landtechnik auf Böden in diversifizierten Anbausystemen im Vergleich zu konventioneller großmaschineller Landtechnik. Dafür werden ca. 30 verschiedene Bodenparameter zu ihrer Bedeutung für die Bodengesundheit untersucht. Um bestehende und neue Versuche weiterhin detailliert zu untersuchen, wird neue Labortechnik benötigt. Umfang der Leistung Um diesen Bedarf zu decken, beabsichtigt das ZALF die Beschaffung dieser Geräte - aufgeteilt in folgende Lose: - Los 1: 1 Gerät Laborgerät zur Messung der gesättigten hydraulischen Leitfähigkeit - Los 2: 1 Gerät Nasssiebgerät zur Bestimmung der Aggregatstabilität - Los 3: 2 Geräte Messgerät zur pF Bestimmung - Los 4: 1 Gerät Microplate reader - Los 5: 3 Geräte Computergestütztes Labor-Messsystem zur Bestimmung bodenhydraulischer Eigenschaften - Los 6: 1 Gerät Labor-Messsystem zur automatisierten Bestimmung der Korngrößenverteilung - Los 7: 1 Gerät Stereomikroskop mit Kamera - Los 8: 1 Gerät Multiproben Bodenatmungssystem - Los 9: 1 Gerät Laborgerät zur Gewinnung von Bodentieren Die Preise sind als Endpreise inkl. aller Nebenleistungen und Rabatte darzulegen. Es gelten die Allgemeinen Vergabebedingungen gemäß UVgO.Rückbau Haltestelle & Erw. IU in Faulensee
BLS AG - Finance & SCM - Strategische BeschaffungBernDie Erweiterungen in Faulensee sollen eine Entlastung der Abstellkapazitäten für Bau & Unterhalt sowie für die Bahnproduktion schaffen. Mit dem vorliegenden Projekt werden die bestehende Perronkante sowie weitere nicht mehr benötigte Anlagenelemente rückgebaut. Zudem wird das Gleis 691 für Bau & Unterhalt auf eine Nutzlänge von insgesamt 550 m verlängert. Diese Verlängerung ist notwendig, um die Anforderungen von Bau & Unterhalt im Knoten Spiez zu erfüllen. Der Umbau umfasst im Wesentlichen folgende Projektteile: • Fahrbahnerneuerung bestehendes Gleis 691 • Verlängerung Abstellgleis 691 um 270m auf eine neue Nutzlänge von total 550m • Rückbau Haltestelle Faulensee (Perronkante) sowie weitere nicht mehr benötigte Anlagenteile • Ersatz Abdichtung Strassenunterführung Rüdliallmendweg und Geländer • Erhöhung der Brückenbordüre Strassenunterführung Rüdliallmendweg • Anpassungen Strassenverlauf Kirschgartenstrasse sowie Instandsetzung Vorplatz • Sanierung Kirschgartenstrasse inkl. Werkleitungsbau (Option)1927-SL-SAP BTP Fortführung
BWI GmbHMünchenUm sowohl die Erstinstallation der SAP BTP für das Projekt SAP BTP Cloud Region in 2026, als auch den Betrieb der SAP BTP Cloud Region Bw ab 2027 wie beauftragt leisten zu können, beabsichtigt die BWI GmbH (im Folgenden: "BWI") schon jetzt, ein Betriebsteam für die Plattform SAP BTP inkl. aller technischer Bestandteile (z.B. Clound Foundry, SAP Gardener, etc) zu etablieren. Aus diesem Grund ist temporär ein dediziertes SAP BTP Test- & Trainingssystem benötigt. Hierfür wurde die Vergabe 1685 Ende 2024 erfolgreich durchgeführt und bewilligt. Der Start des Ausbildungssystems war in 03/2025, um noch in 2025 mit der technischen Ausbildung der BWI Mitarbeiter starten zu können damit eine erfolgreiche Schulung der BWI Mitarbeiter zeitgerecht vor Verfügbarkeit der SAP BTP sicherstellen zu können. Da sich die Einführung jedoch verzögert, beabsichtigt die BWI im Rahmen dieser Vergabe die Erweiterung des bestehenden Vertrages (Änderungsvereinbarung) für die SAP BTP Test- und Ausbildungsanlage als Software as a Service (damalige Vergabe 1685) um weitere 12 Monate. Hierzu soll im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb nach § 14 Abs.4 Nr. 2 lit. b) und c) VgV mit der Fa. SAP für 12 Monate durchgeführt werden.Beschaffung eines konfokalen Fluoreszenz-Laser-Scanning-Mikroskop Leica STELLARIS mit FLIM-Modul FALCON
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzMainzGegenstand der Beschaffung Beschafft werden soll ein konfokales Fluoreszenz-Laser-Scanning-Mikroskop Leica STELLARIS mit integriertem FLIM-Modul FALCON einschließlich der erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten. Das System wird für das durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderte Projekt "CLARITY - Elucidating the Role of Subcellular GPCR Nanoswitches in Signaling Specificity" (Grant Nr. 101231244) benötigt und ist für die Durchführung der vorgesehenen Arbeiten unverzichtbar. Wissenschaftliche Anforderungen Im Projekt sollen dynamische Veränderungen von cAMP in lebenden Zellen mittels FLIM-FRET-Biosensoren gleichzeitig in verschiedenen subzellulären Kompartimenten untersucht werden. Hierfür sind insbesondere erforderlich: hochauflösende FLIM-Messungen in lebenden Zellen, hohe Messgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Photonenausbeute, hohe Sensitivität bei geringer Phototoxizität, flexible spektrale Anregung und Detektion für Multiplex-Experimente, simultane Erfassung von Fluoreszenzlebensdauer und Intensität, integrierte Hard- und Softwarelösung einschließlich Live-Datenanalyse. Markterkundung Im Rahmen einer Markterkundung wurden neben dem Leica STELLARIS FALCON die Systeme Zeiss LSM 980 Airyscan 2, Nikon AXR und Evident FV4000 untersucht. Es wurde festgestellt, dass nur das Leica STELLARIS FALCON sämtliche für das Forschungsvorhaben erforderlichen Eigenschaften in einer vollständig integrierten Plattform vereint. Insbesondere verfügt das System über: das integrierte FLIM-Modul FALCON, einen Weißlichtlaser mit flexibel einstellbarer Anregung, die AOBS-Technologie, hochsensitive Power-HyD-Detektoren, ein prismenbasiertes Detektionssystem, die TauSense-Technologie zur unmittelbaren Analyse lebensdauerbasierter Signale. Die betrachteten Alternativsysteme erfordern demgegenüber externe FLIM-Komponenten und zusätzliche Auswertesoftware. Eine vergleichbare vollständig integrierte Lösung mit entsprecheKonfokalmikroskop
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzMainzGegenstand der Beschaffung Beschafft werden soll ein konfokales Fluoreszenz-Laser-Scanning-Mikroskop Leica STELLARIS mit integriertem FLIM-Modul FALCON einschließlich der erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten. Das System wird für das durch den Europäischen Forschungsrat (ERC) geförderte Projekt "CLARITY - Elucidating the Role of Subcellular GPCR Nanoswitches in Signaling Specificity" (Grant Nr. 101231244) benötigt und ist für die Durchführung der vorgesehenen Arbeiten unverzichtbar. Wissenschaftliche Anforderungen Im Projekt sollen dynamische Veränderungen von cAMP in lebenden Zellen mittels FLIM-FRET-Biosensoren gleichzeitig in verschiedenen subzellulären Kompartimenten untersucht werden. Hierfür sind insbesondere erforderlich: hochauflösende FLIM-Messungen in lebenden Zellen, hohe Messgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Photonenausbeute, hohe Sensitivität bei geringer Phototoxizität, flexible spektrale Anregung und Detektion für Multiplex-Experimente, simultane Erfassung von Fluoreszenzlebensdauer und Intensität, integrierte Hard- und Softwarelösung einschließlich Live-Datenanalyse. Markterkundung Im Rahmen einer Markterkundung wurden neben dem Leica STELLARIS FALCON die Systeme Zeiss LSM 980 Airyscan 2, Nikon AXR und Evident FV4000 untersucht. Es wurde festgestellt, dass nur das Leica STELLARIS FALCON sämtliche für das Forschungsvorhaben erforderlichen Eigenschaften in einer vollständig integrierten Plattform vereint. Insbesondere verfügt das System über: das integrierte FLIM-Modul FALCON, einen Weißlichtlaser mit flexibel einstellbarer Anregung, die AOBS-Technologie, hochsensitive Power-HyD-Detektoren, ein prismenbasiertes Detektionssystem, die TauSense-Technologie zur unmittelbaren Analyse lebensdauerbasierter Signale. Die betrachteten Alternativsysteme erfordern demgegenüber externe FLIM-Komponenten und zusätzliche Auswertesoftware. Eine vergleichbare vollständig integrierte Lösung mit entsprechender Messgeschwindigkeit, Sensitivität und spektraler Flexibilität konnte nicht identifiziert werden. Fehlen eines Wettbewerbs aus technischen Gründen Die wissenschaftlichen Anforderungen erfordern die Kombination aus hochauflösender FLIM-Technologie, hoher Sensitivität, flexibler spektraler Anregung und Detektion, integrierter Hard- und Software sowie einer unmittelbaren Analyse der Messdaten. Nach Durchführung der Markterkundung konnte kein alternatives System identifiziert werden, das diese Anforderungen in ihrer Gesamtheit erfüllt. Die Kombination aus Weißlichtlaser, Power-HyD-Detektoren, AOBS-Technologie, prismenbasiertem Detektionssystem, FALCON und TauSense ist ausschließlich im Leica-STELLARIS-System verfügbar. Eine gleichwertige technische Lösung eines anderen Herstellers ist derzeit nicht vorhanden. Vergaberechtliche Würdigung Gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 Buchstabe b VgV kann ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb durchgeführt werden, wenn der Auftrag aus technischen Gründen nur von einem bestimmten Unternehmen erbracht werden kann und keine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung besteht. Diese Voraussetzungen liegen vor. Aufgrund der spezifischen wissenschaftlichen Anforderungen des ERC-geförderten Projektes und der technischen Alleinstellungsmerkmale besteht kein wirksamer Wettbewerb. Die Beschaffung eines anderen Systems würde die Erreichung der Projektziele erheblich beeinträchtigen. Ergebnis Der Auftrag wird daher im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 Buchst. b VgV vergeben. Vor Zuschlagserteilung erfolgt eine freiwillige europaweite Ex-ante-Transparenzbekanntmachung gemäß § 135 GWB.Konfokalmikroskop
Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität MainzMainzBeschafft werden soll ein konfokales Fluoreszenz-Laser-Scanning-Mikroskop des Typs Leica STELLARIS mit integriertem FLIM-Modul FALCON einschließlich der erforderlichen Hard- und Softwarekomponenten. 2. Forschungsbedingte Anforderungen Im Rahmen des Projektes sollen dynamische Veränderungen des sekundären Botenstoffes cAMP in lebenden Zellen gleichzeitig an verschiedenen subzellulären Kompartimenten (Plasmamembran, Endosomen, Golgi-Apparat, endoplasmatisches Retikulum und Zellkern) mittels FLIM-FRET-Biosensoren untersucht werden. Hieraus ergeben sich folgende zwingende technische Anforderungen: - hochauflösende Fluoreszenz-Lebenszeitmessungen (FLIM) für den Einsatz in lebenden Zellen, - sehr hohe Messgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Photonenausbeute zur Erfassung dynamischer biologischer Prozesse im Sekundenbereich, - äußerst hohe Sensitivität zur Detektion geringer Signale in kleinen subzellulären Kompartimenten bei minimaler Phototoxizität, - flexible und verlustarme Anregungs- und Detektionsmöglichkeiten über ein breites Spektrum zur optimalen Anpassung an unterschiedliche Fluorophore, - Eignung für simultane Multiplexanwendungen mit mehreren Biosensoren, - vollständig integrierte Hard- und Softwarelösung ohne externe Zusatzmodule zur Durchführung komplexer FLIM-FRET-Messungen, - simultane Erfassung von Fluoreszenzlebensdauer und Intensität in mehreren spektralen Kanälen innerhalb eines konfokalen Scans, - Möglichkeit der unmittelbaren, integrierten Live-Datenanalyse lebensdauerbasierter Signale während der Messung. Zwingend erforderliche Anforderungen: Hierzu zählen insbesondere hochauflösende Fluoreszenzlebensdauer-Messungen (FLIM), eine hohe Messgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Photonenausbeute sowie die Möglichkeit einer unmittelbaren Live-Datenanalyse zur Bewertung lebensdauerbasierter Signale während der Aufnahme. Darüber hinaus ist eine maximale Sensitivität erforderlich, um auch geringe Signaländerungen in kleinen subzellulären Kompartimenten zuverlässig detektieren zu können. Zudem ist eine flexible Anregung unterschiedlicher Fluorophore im Sinne von Multiplexing-Ansätzen notwendig. Weiterhin ist eine vollständig integrierte Hard- und Softwarelösung erforderlich, um eine reproduzierbare und anwenderfreundliche Durchführung komplexer FLIM-FRET-Experimente sicherzustellen. Diese Anforderungen sind für die Leistungserbringung zwingend erforderlich. Vollständig integriertes FLIM-Modul: Ein wesentliches Kriterium stellt die Verfügbarkeit eines vollständig integrierten FLIM-(Fluorescence Lifetime Imaging Microscopy)-Moduls dar, das für die Leistungserbringung zwingend erforderlich ist. Das System Leica STELLARIS FALCON verfügt über ein vollständig integriertes FLIM-Modul, welches schnelle FLIM-Messungen innerhalb einer einheitlichen Systemarchitektur erlaubt. Im Gegensatz zu klassischem TCSPC ermöglicht die verwendete Detektionstechnologie eine deutlich erhöhte Messgeschwindigkeit bei gleichzeitig hoher Photonenausbeute. Die Systemtotzeit beträgt etwa 1,5 ns, wodurch Zählraten von bis zu 80 Mcps bei einer Laser-Pulswiederholfrequenz von 80 MHz erreicht werden können. Dies erlaubt eine wesentlich effizientere Nutzung der emittierten Photonen im Vergleich zu konventionellen TCSPC-basierten Systemen, bei denen aufgrund längerer Totzeiten ein signifikanter Anteil der Photonen nicht detektiert werden kann. Die integrierte Systemlösung ermöglicht außerdem die Verwendung identischer Laserquellen und Detektoren für sowohl konfokale Bildgebung als auch FLIM-Messungen. Sie gewährt so eine konsistente optische Konfiguration ohne Systemwechsel. Zudem ermöglicht das System die simultane Erfassung von Fluoreszenzlebensdauer und Fluoreszenzintensität in mehreren spektralen Kanälen innerhalb eines konfokalen Scans, was insbesondere für dynamische und multiparametrische Experimente von entscheidender Bedeutung ist. Im Gegensatz dazu bieten die Systeme Zeiss LSM 980 Airyscan 2, Nikon AXR und Evident FV4000 kein integriertes FLIM und erfordern die zusätzliche Implementierung externer Komponenten (z. B. von PicoQuant oder Becker & Hickl). Eine vollständige Integration in die bestehende konfokale Software- und Hardwareumgebung ist dabei nicht gegeben. Stattdessen basiert die Umsetzung auf einer Kopplung mehrerer Komponenten, einschließlich externer Laserquellen, Detektoren und separater Auswertesoftware. Dies führt zu einer erhöhten Komplexität im experimentellen Workflow, da Steuerung, Datenerfassung und Analyse nicht innerhalb einer einheitlichen Benutzeroberfläche erfolgen, sowie einer starken Einschränkung des so realisierbaren experimentellen Workflows. Eine durchgängig konsistente und vollständig integrierte Bedienung, wie sie bei einem integrierten System vorliegt, ist somit nur eingeschränkt realisierbar. Dieses Kriterium ist für die Leistungserbringung jedoch zwingend erforderlich.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 11. September 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.