Landkreis Uckermark, RechtsamtPrenzlau
Beschaffung von Sachbezugskarten
Beschaffung eines Systems zur Gewährung von steuer- und abgabenfreien Sachbezugskarten für ca. 1.000 Beschäftigte des Landkreises Uckermark nach § 18a TVöD. Leistungsumfang: Bereitstellung virtueller Karten, browserbasiertes Onlineportal (deutsch) zur Administration sowie technische und organisatorische Unterstützung bei Implementierung u...
IT-Support, Softwarelizenzen, Cloud
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Landkreis Uckermark, Rechtsamt
- Veröffentlicht:
- 17. Juni 2026
- Frist:
- 18. Juli 2026
- Thema:
- IT-Support
Ausschreibungsbeschreibung
Beschaffung eines Systems zur Gewährung von steuer- und abgabenfreien Sachbezugskarten für ca. 1.000 Beschäftigte des Landkreises Uckermark nach § 18a TVöD. Leistungsumfang: Bereitstellung virtueller Karten, browserbasiertes Onlineportal (deutsch) zur Administration sowie technische und organisatorische Unterstützung bei Implementierung und Nutzung.
Weiterführende Details
Mit dem kostenlosen Zugang stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
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- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
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Ausführungsorte
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Universitätsklinikum Aachen AöRAachenDie Uniklinik RWTH Aachen schreibt die Beschaffung und Implementierung eines interdisziplinär nutzbaren Enterprise Picture Archiving and Communication System (Enterprise PACS / E-PACS) aus. Das neue E-PACS soll das bestehende PACS vollständig ablösen und künftig als zentrale Plattform für das klinikumsweite Management bildgebender und bildbezogener Daten dienen. Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Bereitstellung, Implementierung, Integration, Migration, Inbetriebnahme und der Betrieb eines schlüsselfertigen, skalierbaren, hochverfügbaren und leistungsstarken Gesamtsystems E-PACS. Das E-PACS muss die Verarbeitung, Speicherung, Anzeige, Verteilung, Archivierung und Bereitstellung von DICOM- und Non-DICOM-Daten über Fachdisziplinen und Organisationsgrenzen hinweg unterstützen. Die Lösung hat klinische, diagnostische, interdisziplinäre, wissenschaftliche und lehrbezogene Nutzungsszenarien innerhalb einer konsistenten Enterprise-Imaging-Plattform abzubilden. Der Beschaffungsumfang umfasst die vollständige Nutzungsberechtigung für die Applikationssoftware einschließlich diagnostischer und klinischer Viewer sowie aller erforderlichen Softwarekomponenten. Zum Leistungsumfang gehören ferner die für das lokale E-PACS-Primärsystem erforderliche Server- und Speicherhardware einschließlich Systemsoftware, ein Vendor Neutral Archive oder eine funktional gleichwertige Archivkomponente, externe bzw. cloudbasierte Langzeitarchivierung, Backup-, Restore-, Replikations-, Resilienz- und Wiederanlaufleistungen, ein Bilddatenaustausch-Portal mit Inbound- und Outbound-Funktionalität, ein E-PACS-integriertes KI-Portal bzw. ein KI-Marktplatz sowie die erforderlichen Systemservice-, Support-, Betriebs-, Monitoring-, Wartungs-, Patch-, Update-, Kapazitäts- und Administrationsleistungen. Das E-PACS ist über standardisierte Schnittstellen in die bestehende Anwendungs- und Integrationslandschaft des UKA einzubinden. Zu berücksichtigen sind die Integration in RIS, KIS, ZIS, Kommunikationsplattform, Modalitäten, DICOM-Knoten, PACS-nahe Fremdsysteme, Portale, Analyse- und Spezialanwendungen sowie vorhandene oder künftige IHE-konforme Registry-/Repository-Architekturen. Zu unterstützen sind insbesondere DICOM, DICOMweb, HL7 v2/v3, HL7 FHIR, einschlägige IHE-Profile sowie DLX nach DIN/TS 19455, soweit dies erforderlich ist. Das E-PACS muss ein konsistentes Viewer- und Clientkonzept für diagnostische, klinische, mobile und externe Nutzung bereitstellen. Hierzu gehören mindestens ein lokal installierbarer diagnostischer PACS-Viewer für die Primärdiagnostik sowie ein browserbasierter klinischer bzw. Enterprise-Viewer. Für diagnostische Arbeitsplätze sind insbesondere performante Streaming-Verfahren, Hanging-Protokolle, Mess-, Annotierungs-, Vergleichs-, MPR-/3D- und fachspezifische Darstellungsfunktionen vorzusehen. Das System muss die Anforderungen verschiedener klinischer Fachbereiche, insbesondere Radiologie, Neuroradiologie, Nuklearmedizin, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Radioonkologie, Zahnmedizin/MKG sowie weiterer bildgebender und bildnutzender Bereiche unterstützen. Zum Leistungsumfang gehören weiterhin die strukturierte Altdatenmigration und vollständige Ablösung des bestehenden VuePACS im laufenden klinischen Betrieb, einschließlich Testmigrationen, Qualitätssicherung, Verifikation, Auditierung und Dokumentation. Die Migration ist möglichst unterbrechungsarm bzw. inkrementell auszugestalten und muss die Überführung des historischen Datenbestands in die Zielarchitektur des E-PACS berücksichtigen. Das E-PACS ist für den Einsatz in einem hochregulierten klinischen Umfeld mit besonderen Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit, Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit, Nachvollziehbarkeit, Revisionssicherheit und Betriebsstabilität auszulegen. Der Auftragnehmer hat geeignete Konzepte und Nachweise zu IT-Sicherheit, Datenschutz, Auditierung, Protokollierung, Rollen- und Berechtigungsmanagement, Lösch-, Sperr- und Aufbewahrungsprozessen, Cloud- und Rechenzentrumsleistungen sowie Schwachstellen- und Incident-Management vorzulegen. Der Auftragnehmer hat alle zur erfolgreichen Einführung erforderlichen Dienstleistungen zu erbringen. Hierzu zählen insbesondere Projektmanagement, Detailkonzeption, Zielarchitektur, Installation, Konfiguration, Schnittstellenanbindung, Integration, Test, Qualitätssicherung, Altdatenmigration, Schulung, Dokumentation, Go-Live-Unterstützung und Stabilisierung. Für die Vertragslaufzeit ist ein umfassender Systemservice zur Sicherstellung eines hochverfügbaren, sicheren und dauerhaft performanten Betriebs zu erbringen, insbesondere mit 24/7-Störungsannahme und Support, verbindlichen Service Levels, Monitoring, Kapazitätsplanung, Softwarepflege, Security-Patches, Updates, Upgrades, Service-Reviews und Zusammenarbeit mit dem lokalen PACS-Team des UKA. Die ausgeschriebenen Leistungen werden als einheitlicher Auftragsgegenstand an einen Auftragnehmer vergeben und in zwei aufeinander abgestimmten Vertragsverhältnissen geregelt: einem EVB-IT Systemvertrag für die nicht cloudbasierten Systembestandteile einschließlich Implementierung, Migration, Inbetriebnahme und Systemservice sowie einem EVB-IT Cloudvertrag für die cloudbasierten bzw. funktional gleichwertigen externen Managed-Service-Leistungen. Beide Vertragsverhältnisse bilden zusammen die vertragliche Grundlage für das Gesamtsystem E-PACS. Die Vertragslaufzeit beträgt jeweils fünf Jahre mit Verlängerungsoptionen zugunsten des Auftraggebers. Die Beschreibung der Ausgangssituation, der IT-Systemumgebung, des Beschaffungsumfangs, des Vergütungsmodells, der funktionalen, technischen, fachlichen, organisatorischen, datenschutzrechtlichen, informationssicherheitsbezogenen und betrieblichen Anforderungen sowie der Anforderungen an Implementierung, Migration, Systemservice, Service Levels und Zusammenarbeit ergibt sich aus den Vergabeunterlagen, insbesondere aus der Leistungsbeschreibung.Beschaffung und Implementierung eines Enterprise PACS an der Uniklinik RWTH Aachen
Universitätsklinikum Aachen AöRAachenFrist: 22. JuniDie Uniklinik RWTH Aachen schreibt die Beschaffung und Implementierung eines interdisziplinär nutzbaren Enterprise Picture Archiving and Communication System (Enterprise PACS / E-PACS) aus. Das neue E-PACS soll das bestehende PACS vollständig ablösen und künftig als zentrale Plattform für das klinikumsweite Management bildgebender und bildbezogener Daten dienen. Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Bereitstellung, Implementierung, Integration, Migration, Inbetriebnahme und der Betrieb eines schlüsselfertigen, skalierbaren, hochverfügbaren und leistungsstarken Gesamtsystems E-PACS. Das E-PACS muss die Verarbeitung, Speicherung, Anzeige, Verteilung, Archivierung und Bereitstellung von DICOM- und Non-DICOM-Daten über Fachdisziplinen und Organisationsgrenzen hinweg unterstützen. Die Lösung hat klinische, diagnostische, interdisziplinäre, wissenschaftliche und lehrbezogene Nutzungsszenarien innerhalb einer konsistenten Enterprise-Imaging-Plattform abzubilden. Der Beschaffungsumfang umfasst die vollständige Nutzungsberechtigung für die Applikationssoftware einschließlich diagnostischer und klinischer Viewer sowie aller erforderlichen Softwarekomponenten. Zum Leistungsumfang gehören ferner die für das lokale E-PACS-Primärsystem erforderliche Server- und Speicherhardware einschließlich Systemsoftware, ein Vendor Neutral Archive oder eine funktional gleichwertige Archivkomponente, externe bzw. cloudbasierte Langzeitarchivierung, Backup-, Restore-, Replikations-, Resilienz- und Wiederanlaufleistungen, ein Bilddatenaustausch-Portal mit Inbound- und Outbound-Funktionalität, ein E-PACS-integriertes KI-Portal bzw. ein KI-Marktplatz sowie die erforderlichen Systemservice-, Support-, Betriebs-, Monitoring-, Wartungs-, Patch-, Update-, Kapazitäts- und Administrationsleistungen. Das E-PACS ist über standardisierte Schnittstellen in die bestehende Anwendungs- und Integrationslandschaft des UKA einzubinden. Zu berücksichtigen sind die Integration in RIS, KIS, ZIS, Kommunikationsplattform, Modalitäten, DICOM-Knoten, PACS-nahe Fremdsysteme, Portale, Analyse- und Spezialanwendungen sowie vorhandene oder künftige IHE-konforme Registry-/Repository-Architekturen. Zu unterstützen sind insbesondere DICOM, DICOMweb, HL7 v2/v3, HL7 FHIR, einschlägige IHE-Profile sowie DLX nach DIN/TS 19455, soweit dies erforderlich ist. Das E-PACS muss ein konsistentes Viewer- und Clientkonzept für diagnostische, klinische, mobile und externe Nutzung bereitstellen. Hierzu gehören mindestens ein lokal installierbarer diagnostischer PACS-Viewer für die Primärdiagnostik sowie ein browserbasierter klinischer bzw. Enterprise-Viewer. Für diagnostische Arbeitsplätze sind insbesondere performante Streaming-Verfahren, Hanging-Protokolle, Mess-, Annotierungs-, Vergleichs-, MPR-/3D- und fachspezifische Darstellungsfunktionen vorzusehen. Das System muss die Anforderungen verschiedener klinischer Fachbereiche, insbesondere Radiologie, Neuroradiologie, Nuklearmedizin, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Radioonkologie, Zahnmedizin/MKG sowie weiterer bildgebender und bildnutzender Bereiche unterstützen. Zum Leistungsumfang gehören weiterhin die strukturierte Altdatenmigration und vollständige Ablösung des bestehenden VuePACS im laufenden klinischen Betrieb, einschließlich Testmigrationen, Qualitätssicherung, Verifikation, Auditierung und Dokumentation. Die Migration ist möglichst unterbrechungsarm bzw. inkrementell auszugestalten und muss die Überführung des historischen Datenbestands in die Zielarchitektur des E-PACS berücksichtigen. Das E-PACS ist für den Einsatz in einem hochregulierten klinischen Umfeld mit besonderen Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit, Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit, Nachvollziehbarkeit, Revisionssicherheit und Betriebsstabilität auszulegen. Der Auftragnehmer hat geeignete Konzepte und Nachweise zu IT-Sicherheit, Datenschutz, Auditierung, Protokollierung, Rollen- und Berechtigungsmanagement, Lösch-, Sperr- und Aufbewahrungsprozessen, Cloud- und Rechenzentrumsleistungen sowie Schwachstellen- und Incident-Management vorzulegen. Der Auftragnehmer hat alle zur erfolgreichen Einführung erforderlichen Dienstleistungen zu erbringen. Hierzu zählen insbesondere Projektmanagement, Detailkonzeption, Zielarchitektur, Installation, Konfiguration, Schnittstellenanbindung, Integration, Test, Qualitätssicherung, Altdatenmigration, Schulung, Dokumentation, Go-Live-Unterstützung und Stabilisierung. Für die Vertragslaufzeit ist ein umfassender Systemservice zur Sicherstellung eines hochverfügbaren, sicheren und dauerhaft performanten Betriebs zu erbringen, insbesondere mit 24/7-Störungsannahme und Support, verbindlichen Service Levels, Monitoring, Kapazitätsplanung, Softwarepflege, Security-Patches, Updates, Upgrades, Service-Reviews und Zusammenarbeit mit dem lokalen PACS-Team des UKA. Die ausgeschriebenen Leistungen werden als einheitlicher Auftragsgegenstand an einen Auftragnehmer vergeben und in zwei aufeinander abgestimmten Vertragsverhältnissen geregelt: einem EVB-IT Systemvertrag für die nicht cloudbasierten Systembestandteile einschließlich Implementierung, Migration, Inbetriebnahme und Systemservice sowie einem EVB-IT Cloudvertrag für die cloudbasierten bzw. funktional gleichwertigen externen Managed-Service-Leistungen. Beide Vertragsverhältnisse bilden zusammen die vertragliche Grundlage für das Gesamtsystem E-PACS. Die Vertragslaufzeit beträgt jeweils fünf Jahre mit Verlängerungsoptionen zugunsten des Auftraggebers. Die Beschreibung der Ausgangssituation, der IT-Systemumgebung, des Beschaffungsumfangs, des Vergütungsmodells, der funktionalen, technischen, fachlichen, organisatorischen, datenschutzrechtlichen, informationssicherheitsbezogenen und betrieblichen Anforderungen sowie der Anforderungen an Implementierung, Migration, Systemservice, Service Levels und Zusammenarbeit ergibt sich aus den Vergabeunterlagen, insbesondere aus der Leistungsbeschreibung.Beschaffung einer cloudbasierten Workforce-Management-Lösung (SaaS) für die Wassermessung bei HMABURG WASSER
Hamburger Wasserwerke GmbHHamburgFrist: 15. Aug.HAMBURG WASSER ist ein Betreiber kritischer Infrastruktur im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung und betreibt eine verteilte IT-Systemlandschaft sowie mobile Arbeitsprozesse im Bereich der Wassermessung. Ziel der Markterkundung: HAMBURG WASSER beabsichtigt, im Laufe des Jahres 2027 ein europaweites Vergabeverfahren zur Einführung einer cloudbasierten Workforce-Management-Lösung (Software as a Service – SaaS) durchzuführen. Ziel ist die Digitalisierung und Optimierung der Planung, Steuerung, Durchführung und Dokumentation von Arbeitsaufträgen im Bereich der Wassermessung. Die Arbeitsaufträge basieren auf den Geschäftsprozessen der Geräteverwaltung und Abrechnung in SAP Utilities (SAP IS-U). Die bestehende Systemunterstützung ist heterogen und bietet Potenziale zur weiteren Digitalisierung und Optimierung. Das führende System für die fachlichen Prozesse ist SAP Utilities. Die Markterkundung dient dazu, einen Überblick über verfügbare Lösungen und Anbieter sowie unterschiedliche funktionale, technische und organisatorische Ansätze zu gewinnen. Insbesondere sollen Erkenntnisse gewonnen werden zu: • Lösungsansätzen im Workforce-/Field Service Management • Unterstützung von Prozessen im Metering-Umfeld • Integrationsmöglichkeiten (z. B. SAP S/4 HANA Utilities, Sales and Service Cloud v2) • Betriebs- und Supportmodellen • Lizenz- und Kostenstrukturen • Skalierbarkeit und Mengengerüsten • Sicherheitskonzepten und Zertifizierungen • Einführungs- und Migrationsansätzen Die Markterkundung dient ausschließlich der Vorbereitung eines möglichen Vergabeverfahrens und stellt keine Ausschreibung dar. Ausgangssituation: Die Prozesse der Wassermessung umfassen insbesondere: • turnusmäßige und anlassbezogene Wasserzählerwechsel • Zählerablesung und Datenerfassung • Einsatzplanung im Außendienst • Sperr-, Entsperr- und Kontrollaufträge • sonstige Ad-hoc-Aufträge im Außendienst • Dokumentation und Rückmeldung von Arbeitsaufträgen Die bestehende Systemunterstützung ist heterogen und bietet Potenziale zur weiteren Digitalisierung und Optimierung. Die bestehende Systemlandschaft umfasst darüber hinaus Integrationen und individuelle Erweiterungen, die im Rahmen einer zukünftigen Lösungsablösung migriert oder abgelöst werden müssen. Zielbild (funktional): Gesucht wird eine Lösung zur Unterstützung insbesondere folgender Funktionen: • Einsatzplanung und Disposition • Terminmanagement • Mobile Auftragsbearbeitung • Zählerablesung und Datenerfassung • Touren- und Ressourcenoptimierung • Digitale Dokumentation (z.B. Fotoverarbeitung) • Reporting und Auswertungen Die gesuchte Lösung soll die o.g. Funktionen mit einem möglichst hohen Automatisierungsgrad abbilden. Die Lösung soll unterschiedliche Anwendungsfälle der Wassermessung unterstützen, insbesondere: • verschiedene Zählertypen (z. B. Submetering, Haus- und Großwasserzähler, Funkzähler) • mobile Funkablesung (Walk-by und Drive-by) Es wird eine durchgängige Rückmeldung von erledigten, teilweise erledigten und nicht erledigten Aufträgen an das führende SAP-Utilities-System erwartet. Für die operative Steuerung und Nachbearbeitung von Aufträgen soll ein Cockpit eingerichtet werden können, über das sämtliche Aufträge eingesehen, überwacht und nachbearbeitet werden. IT- und Architekturleitplanken • Bereitstellung als moderne, cloud-native Software-as-a-Service (SaaS) • Standardnahe, mandantenfähige und skalierbare Lösung • Bereitstellung in deutscher Sprache •Nutzung offener und dokumentierter Schnittstellen (REST-APIs) • Standardisierte Integration zu SAP S/4 HANA Utilities, SAP Sales and Service Cloud notwendig • Unterstützung von Archivierungs- und Dokumentationsanforderungen • Unterstützung gängiger Identity- und Sicherheitsstandards • Nachweis eines angemessenen Sicherheits- und Compliance-Niveaus Der Leistungsumfang umfasst neben der Software auch Implementierungs-, Integrations-, Schulungs-, Betriebs- und Supportleistungen. Schlagworte (zur besseren Auffindbarkeit): Workforce Management, Field Service Management, Metering, Submetering, AMR/AMI, Drive-by Reading, SaaS, Cloud Solution, UtilitiesDigitales Meldescheinsystem zur Erhebung und Abrechnung der Gästetaxe
Gemeinde ElsterheideElsterheide OT BergenFrist: 01. Sept.1. 1.1 Ausschreibungsgegenstand und Leistungsumfang Gegenstand der Leistung ist die Bereitstellung eines digitalen Meldescheinsystems zur effizienten Erhebung und Abrechnung der Gästetaxe in der Gemeinde Elsterheide. Die Gästetaxe wird im Jahr 2027 erstmalig eingeführt und von den Übernachtungsgästen in Elsterheide erhoben. 1.2 Informationen zur Gemeinde Elsterheide Die Gemeinde Elsterheide ist ein Gemeindeverbund bestehend aus neun Ortschaften im Landkreis Bautzen im Freistaat Sachsen und ist mit ca. 3.300 Einwohnern verteilt auf ca. 128 km2 sehr großflächig. Elsterheide ist eine touristische Attraktion im Lausitzer Seenland. Be-sondere Anziehungspunkte sind u.a. der Geierswalder und Partwitzer See. 1.3 Gastgeber und Übernachtungszahlen Die Gemeinde Elsterheide verfügt über ca. 60 Beherbergungsbetriebe und hatte im Jahr 2025 ca. 75.000 Übernachtungen. Die Mehrheit der Gastgeber arbeitet mit Hotel-Reservierungssystemen und / oder mit Online-Buchungsportalen. Zusätzlich kommen Buchungen über den Tourismusverband Lausitzer Seenland über dessen Buchungssoftware. Einige Vermieter arbeiten nur analog und nehmen die Buchungen telefonisch und / oder per E-Mail und ohne Software-Nutzung entgegen. 1.4 Gästekarte Wie in vielen anderen Kommunen üblich, erhalten die Übernachtungsgäste als Gegenleistung für die Zahlung der Gästetaxe eine Gästekarte. Die Gästekarte enthält eine Übersicht mit den Leistungen, z.B. ermäßigte Eintritte in Einrichtungen. Die Integration von ÖPNV Leistungen ist nicht geplant. 1.5 Anforderungen an das Angebot Im Rahmen der Angebotsabgabe bitten wir um Berücksichtigung folgender Schwerpunkte: • Detaillierte Ausführungen zur Funktion der Software inklusive der Anwendung aus Sicht aller Anwender wie Vermieter, Abrechnende, Administratoren • Detaillierte Darstellung der Leistungen und Leistungsverfügbarkeit im Rahmen des Anwender-Support (Hotline-Service/Service-Desk, Erreichbarkeit, Reaktionszeiten, Ticketsystem, Chatfunktionen, Onlinetreffen, Schulungsmaterial, etc.) • Umfassende Stellungnahme im Umgang mit Datensicherheit, ggf. Sicherheitskonzept • Darstellung zum Umgang mit Software-Updates, Systempflege und -weiterentwicklung und Systemverfügbarkeiten • Ausführungen zur Kompatibilität des Systems mit der im Leistungsverzeichnis benannten Schnittstellen zu den Hotel-Reservierungssystemen, bei bislang fehlender Schnittstelle ist zu erklären, inwiefern eine Einrichtung möglich ist • Parallele Anwendung des Meldescheins mit integrierter Gästekarte in Papierform sowie auch die digitale Variante • Angaben zu Kooperationspartnern und Netzwerkbeteiligungen sowie Aussagen zur Organisationsentwicklung und Qualitätssicherung • Ausführung zur Umsetzung des Projektes inklusive Zeitplan, Informationsveranstaltungen, Schulungskonzepte und Unterstützung der Anwender insbesondere im Einführungszeitraum. 1.6 Leistungsverzeichnis Neben dieser Leistungsbeschreibung existiert ein von der Gemeinde Elsterheide vorgegebenes Leistungsverzeichnis, in dem die einzelnen Kostenpositionen aufgeführt sind. Es sollen die im Leistungsverzeichnis farblich hellgelb gekennzeichneten Felder ausgefüllt werden. Bitte beachten Sie insbesondere, dass alle Preisfelder auszufüllen sind. Sollten Leistungen nicht berechnet werden, da sie z. B. bereits in anderen Positionen enthalten sind, tragen Sie hier bitte „0 €“ oder „- €“ ein und machen Sie eine Ergänzung im Feld Erläuterung. 1.7 Einzureichende Unterlagen Folgende Unterlagen sind mit dem Konzept einzureichen: • Darstellung von mindestens drei Referenzen mit Nennung der Kontaktdaten der Ansprechpartner, • Vorlage eines Verfahrensverzeichnisses nach EU DSGVO, • Vorlage eines Datenschutzzertifikats, • Nach den Vorgaben ausgefülltes Leistungsverzeichnis. 1.8 Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots Maßgebend für die Bewertung der Angebote ist der Preis, wobei die Angebote, damit sie in die Bewertung einfließen können, den Anforderungen der Kostenpositionen des Leistungsverzeichnisses entsprechen müssen. Die niedrigste Brutto-Wertungssumme stellt das preislich günstigste Angebot dar. 1.9 Vertrag Im Falle der Zuschlagserteilung werden die vorliegenden Bewerbungsbedingungen/ Vertrags-unterlagen inklusive der Anlagen bindend. Diese Bewerbungsbedingungen/ Vertragsunterlagen stellen die Grundlage für die Geschäftsbeziehungen zwischen den Vertragspartnern dar. 1.10 Änderungen an den Eintragungen des Bieters und an den Vergabeunterlagen Geänderte und/ oder ergänzte Vergabeunterlagen bzw. nicht zweifelsfreie Änderungen des Bieters sind unzulässig und führen zwingend zum Ausschluss des Angebots. Unvollständige Angebote können ebenfalls zum Ausschluss führen. Vom Bieter übersandte Allgemeine Geschäftsbedingungen stellen in jedem Fall eine Änderung dieser Vertragsunterlagen dar und führen zwingend zum Ausschluss des Angebotes. Sie führen dann nicht zum Ausschluss, wenn sie im Anschreiben deutlich und zweifelsfrei als gegenstandslos erklärt werden. 1.11 Kostenerstattung Für die Erstellung des Angebots sowie die gesamte Beteiligung am Vergabeverfahren wird keine Vergütung gewährt. Anfallende Kosten werden nicht erstattet. 1.12 Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sowie Umgang mit Daten des Bieters Es wird darauf hingewiesen, dass sich der Bieter mit der Abgabe seines Angebotes damit einverstanden erklärt, dass die von ihm mitgeteilten personenbezogenen Daten für das Vergabeverfahren verarbeitet und gespeichert werden können. Selbstverständlich wird mit den Daten des Bieters vertraulich umgegangen. Im Übrigen gelten die Regelungen in § 5 VgV. 1.13 Datenschutz Der Auftragnehmer hat mit der gebotenen Sorgfalt darauf hinzuwirken, dass alle Personen, die von ihm mit der Erfüllung dieses Vertrages betraut sind, die gesetzlichen Bestimmungen über den Datenschutz beachten und die aus dem Bereich des Auftraggebers erlangten Informationen nicht an Dritte weitergeben oder sonst verwerten. 2. Nachweis der Eignung Die Bieter haben mit ihrem Angebot auf Nachfrage ihre Eignung und das Nichtvorliegen von Ausschluss- gründen in dem durch den Auftraggeber geforderten Umfang zu belegen. Für die Vergabe kommen nur Bieter in Betracht, die über die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß § 33 UVgO sowie über die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit gemäß § 33 UVgO verfügen und die keine der Ausschlussgründe gemäß §§ 123 ff. GWB erfüllen. Bieter, welche die erforderliche Eignung nicht nachweisen können, werden aus dem weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen, vgl. § 31 UVgO. Es gelten die in der Vergabeunterlagen definierten Eignungskriterien und Mindestanforderungen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen. 3. Vertragliche Grundlagen 3.1 Leistungszeitraum Das Auftragsverhältnis beginnt mit der Zuschlagserteilung. Die Gästetaxe soll ab 01.04.2027 eingeführt werden. Der Vertrag hat eine Laufzeit von sechs Jahren. 3.2 Kündigung aus wichtigem Grund Der Auftraggeber ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist schriftlich zu kündigen. Als Vorliegen eines wichtigen Grundes gelten für den Auftraggeber insbesondere: - die Beantragung oder Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Auftragnehmers oder dessen Ablehnung mangels Masse, - die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht durch den Auftragnehmer. Stellt der Auftraggeber nach Zuschlagserteilung fest, dass vom Auftragnehmer Änderungen oder Ergänzungen in den Bewerbungsbedingungen/ Vertragsunterlagen vorgenommen wurden, ist der Auftraggeber ebenfalls berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist schriftlich zu kündigen. Liegen schwerwiegende Gründe vor, die es unmöglich machen, das Vertragsverhältnis – ab-gesehen von den sonstigen gesetzlichen Rechten – fortzusetzen, etwa bei mehr als zwei ab-gemahnten Vertragsverletzungen, kann der Vertrag durch beide Vertragspartner fristlos gekündigt werden. Im Übrigen bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung unberührt. Ferner gelten gesetzliche Bestimmungen. 3.3 Rechnungslegung / Zahlungsmodalitäten Die Zahlungsfrist beträgt 30 Tage nach Erhalt der Rechnung beim Auftraggeber. Die Zahlungsfrist beginnt mit Rechnungseingang, frühestens jedoch mit Ablauf des Tages, an dem die abgerechneten Leistungen ordnungsgemäß erbracht worden sind. Maßgebend für die Rechtzeitigkeit der Überweisung ist der Zugang des Überweisungsauftrages beim Zahlungsinstitut des Auftraggebers. Die Zahlung erfolgt im Überweisungsverkehr auf ein vom Auftragnehmer schriftlich zu benennendes Konto. Die Abtretung von Forderungen an Dritte ist nur mit vorheriger schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers statthaft. Im Falle der vorzeitigen Vertragsbeendigung steht dem Auftragnehmer die Vergütung nur für die bis dahin ordnungsgemäße erbrachte Leistungen zu. Ohne Rechtsgrund erlangte Zahlungen sind im Falle der Vertragsbeendigung zurückzuerstatten. Der Erstattungsanspruch ist sofort fällig. Kommt der Auftragnehmer mit der Rückerstattung in Verzug, ist der Erstattungs-betrag mit 8 Prozentpunkten über dem jeweils geltenden Basiszinssatz zu verzinsen. 3.4 Haftung des Auftragnehmers Der Auftragnehmer haftet für Schäden und Folgeschäden, die dem Auftraggeber durch eine nicht vertragskonforme bzw. unsachgemäße Herstellung, Lagerung und/oder Zustellung durch ihn oder einem von ihm zur Erfüllung seiner Leistung beauftragten entstehen. Im Schadensfall ist durch den Auftragnehmer, soweit objektiv möglich, unverzüglich Ersatz zu schaffen. Eine Nichteinhaltung der Termine kann zur Ungültigkeit der Wahl führen. Der Auftragnehmer hat, im Falle des verschuldeten Eintritts, hierfür Schadensersatz zu leisten. Weitergehende Schadensersatzforderungen bleiben vorbehalten. 3.5 Gerichtsstand Der Gerichtsstand ist Hoyerswerda. Gerichtliche und außergerichtliche Streitigkeiten sind in deutscher Sprache zu führen.; Orte der Leistungserbringung: Offizielle Bezeichnung: Im gesamten territorialen Gebiet der Gemeinde Elsterheide; Postleitzahl: 02979; Ort: Elsterheide; Land: Deutschland
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 18. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Landkreis Uckermark, Rechtsamt.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.