Max-Planck-Institut für molekulare PhysiologieTED
Beschaffung eines Plasma-FIB Rasterelektronenmikroskopsystems für cryo-vEM-Anwendungen
Beschaffung eines hochauflösenden Plasma-FIB Rasterelektronenmikroskopsystems mit kundenspezifischer wissenschaftlicher Konfiguration, Softwareintegration, Installation und Inbetriebnahme für volumetrische Elektronenmikroskopie (vEM) und cryo-vEM-Anwendungen. Integration in bestehende wissenschaftliche Workflow- und Kryo-EM-Infrastrukture...
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Inhalt auf einen Blick
Beschaffung eines hochauflösenden Plasma-FIB Rasterelektronenmikroskopsystems mit kundenspezifischer wissenschaftlicher Konfiguration, Softwareintegration, Installation und Inbetriebnahme für volumetrische Elektronenmikroskopie (vEM) und cryo-vEM-Anwendungen. Integration in bestehende wissenschaftliche Workflow- und Kryo-EM-Infrastrukt...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie
- Veröffentlicht:
- 14. Mai 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
Ausschreibungsbeschreibung
Beschaffung eines hochauflösenden Plasma-FIB Rasterelektronenmikroskopsystems mit kundenspezifischer wissenschaftlicher Konfiguration, Softwareintegration, Installation und Inbetriebnahme für volumetrische Elektronenmikroskopie (vEM) und cryo-vEM-Anwendungen. Integration in bestehende wissenschaftliche Workflow- und Kryo-EM-Infrastrukturen des Instituts.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
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Dokumente und Anhänge
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Beschaffung eines Plasma-FIB Rasterelektronenmikroskopsystems für cryo-vEM-Anwendungen
Beschaffung eines hochauflösenden Plasma-FIB Rasterelektronenmikroskopsystems einschließlich kundenspezifischer wissenschaftlicher Konfiguration, Softwareintegration, Installation und Inbetriebnahme für volumetrische Elektronenmikroskopie (vEM) und cryo-vEM-Anwendungen. Das System dient der Durchführung hochauflösender volumetrischer Elektronenmikroskopie sowie der Integration in bestehende wissenschaftliche Workflow- und Kryo-EM-Infrastrukturen des Instituts. Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 14 Abs. 4 Nr. 2 lit. b und c VgV, da aus technischen Gründen kein Wettbewerb vorhanden ist und keine vernünftige Alternativ- oder Ersatzlösung besteht. - Forschungsverbund Berlin e.V.Berlin
Lieferung eines 200 kV Glacios 2 Kryo-TEM und Upgrade des Helios 5 Hydra CX FIB
I) Lieferung, Aufbau und Inbetriebnahme eines 200 kV Glacios2 Kryo-TEMs inklusive Vitrobot (ohne Kamera) inklusive Transfer und Installation der Falcon 3-Kamera vom Titan Krios Kryo-TEM zum Glacios 2 Kryo-TEM Anwenderschulung vor Ort Extended Warranty und garantierte Reaktionszeiten Umzugsdienstleistungen II) Upgrade des Helios 5 Hydra CX FIB (MDC-Seriennummer: 9958771 ) auf ein Hydra Bio Plasma-FIB Im Vorfeld des Upgrades muss der Umzug in das Haus 94.1 (IIC/OIC) erfolgen Inbetriebnahme des Hydra Bio Kryo-FIB-EM durch geschultes Fachpersonal Anwenderschulung vor Ort Extended Warranty und garantierte Reaktionszeiten Umzugsdienstleistungen - Forschungsverbund Berlin e.V.Berlin
Lieferung eines 200 kV Glacios 2 Kryo-TEM und Upgrade des Helios 5 Hydra CX FIB
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Kauf / Beschaffung eines eines Delmic METEOR 2.0 Kryo-Fluoreszenzmikroskops zum Einbau in unser TFS Aquilos 2 Kryo-FIB/SEM
Beschaffung eines Delmic METEOR 2.0 Kryo-Fluoreszenzmikroskops zur Integration in ein bestehendes Thermo Fisher Aquilos2 Kryo-FIB/SEM. Die Erweiterung verbessert die korrelative Licht- und Elektronenmikroskopie erheblich. Merkmale: wählbare Objektive (100x/0,9 NA, 50x/0,8 NA), hochsensible Kamera mit 95% Quanteneffizienz, sechs wechselbare Fluoreszenzkanäle, Open-Source-Software Odemis Advanced mit automatisierten Workflows und Skripten. Einzige kommerziell verfügbare Lösung mit dieser Vielseitigkeit für die Kryo-Lamellenpräparation. - Max-Planck-Institut für BiophysikFrankfurt am Main
Kauf / Beschaffung eines eines Delmic METEOR 2.0 Kryo-Fluoreszenzmikroskops zum Einbau in unser TFS Aquilos 2 Kryo-FIB/SEM
Das Max-Planck-Institut für Biophysik (MPIBP) hat eine leistungsstarke integrierte Fluoreszenzmikroskop-Erweiterung für das bestehende Thermo Fisher Aquilos2-Kryo-FIB-SEM-Gerät anzuschaffen. Das Aquilos2 ist eine zentrale Komponente der Kryo-Elektronentomographie-Pipeline (Kryo-ET) des Instituts und wird von diversen Forschungsgruppen intensiv für die Herstellung von Kryo-Lamellen genutzt. Während das bisherige integrierte Fluoreszenzmodul (iFLM) von Thermo Scientific grundlegende korrelative Arbeitsabläufe ermöglichte, schränkten seine optischen Parameter und mangelnde Vielseitigkeit die Arbeitsabläufe in der korrelativen Licht- und Elektronenmikroskopie erheblich ein. Das Delmic METEOR 2 stellt eine erhebliche technologische Verbesserung gegenüber anderen Lösungen wie dem zuvor verwendeten Thermo Scientific iFLM dar. Seine Konfiguration ermöglicht die Wahl zwischen Objektiven mit hoher Vergrößerung und numerischer Apertur (100×/0,9 NA), größeren Sichtfeld (50×/0,8 NA) oder großem Arbeitsabstand, die leicht getauscht werden können. Das Delmic METEOR ist zur Zeit die einzige kommerziell erhältliche Lösung, die diese Vielseitigkeit bietet und den verschiedenen kryokorrelativen Projekten am MPIBP gerecht wird. Es bietet zudem eine hochsensible Tucsen Dhyana-Kameraoption mit 95 % Quanteneffizienz, die eine deutlich verbesserte Fluoreszenzdetektion und räumliche Präzision unter kryogenen Bedingungen ermöglicht. Darüber hinaus bietet das System sechs wechselbare Fluoreszenzkanäle und die Open-Source-Software Odemis Advanced, die automatisierte Arbeitsabläufe und benutzerdefinierte Skripte unterstützt. Zusammen verbessern diese Funktionen die Fluoreszenzausbeute erheblich, ermöglichen eine präzise Kolokalisierung mehrerer Marker und erlauben eine zuverlässige Ausrichtung auf intrazelluläre Strukturen für die Kryo-Lamellenpräparation, während sie gleichzeitig ein unübertroffenes Maß an Vielseitigkeit bieten, das für den Einsatz in unserer EM-Einrichtung mit mehreren Nutzern erforderlich ist. Erweiterung der bestehenden ISILON/PowerScale?Speicherinfrastruktur
Die Beschaffung umfasst die Erweiterung und teilweise Erneuerung einer bestehenden ISILON/PowerScale-Speicherinfrastruktur des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB). Gegenstand der Leistung ist die Lieferung zusätzlicher Storage-Knoten einschließlich der erforderlichen Hardware- und Softwarekomponenten zur Integration in das bestehende System. Die neuen Komponenten müssen für den gemeinsamen Betrieb innerhalb eines einheitlichen PowerScale-Clusters geeignet sein und eine nahtlose Erweiterung der vorhandenen Speicherumgebung ermöglichen. Zum Leistungsumfang gehören darüber hinaus die Lieferung der erforderlichen System- und Netzwerkomponenten, die Installation und Integration in die bestehende Infrastruktur, die Inbetriebnahme einschließlich notwendiger Konfigurationsanpassungen sowie Einweisungs- und Dokumentationsleistungen. Ergänzend sind Support- und Serviceleistungen für die neu zu liefernden Komponenten Bestandteil der Beschaffung. Die Leistungserbringung erfolgt auf Grundlage eines EVB-IT-Systemlieferungsvertrags.- Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)
Erweiterung der bestehenden ISILON/PowerScale?Speicherinfrastruktur
Die Beschaffung umfasst die Erweiterung und teilweise Erneuerung einer bestehenden ISILON/PowerScale-Speicherinfrastruktur des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB). Gegenstand der Leistung ist die Lieferung zusätzlicher Storage-Knoten einschließlich der erforderlichen Hardware- und Softwarekomponenten zur Integration in das bestehende System. Die neuen Komponenten müssen für den gemeinsamen Betrieb innerhalb eines einheitlichen PowerScale-Clusters geeignet sein und eine nahtlose Erweiterung der vorhandenen Speicherumgebung ermöglichen. Zum Leistungsumfang gehören darüber hinaus die Lieferung der erforderlichen System- und Netzwerkomponenten, die Installation und Integration in die bestehende Infrastruktur, die Inbetriebnahme einschließlich notwendiger Konfigurationsanpassungen sowie Einweisungs- und Dokumentationsleistungen. Ergänzend sind Support- und Serviceleistungen für die neu zu liefernden Komponenten Bestandteil der Beschaffung. Die Leistungserbringung erfolgt auf Grundlage eines EVB-IT-Systemlieferungsvertrags. - Leibniz-Institut für Pflanzenbiochemie (IPB)Frist: 15. Juni
Modernisierung eines 400-MHz-NMR-Spektrometersystems unter Weiterverwendung des Bestandsmagneten
Gegenstand der Beschaffung ist die Modernisierung der bestehenden NMR-Infrastruktur des Leibniz-Instituts für Pflanzenbiochemie (IPB) sowie die Ergänzung der bestehenden Softwareumgebung zur Verwaltung von NMR-Spektrendaten. Los 1 umfasst die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme eines modernen 400-MHz-NMR-Spektrometersystems unter Weiterverwendung des vorhandenen Magneten (Typ 400/54/ASP, Baujahr 2011). Bestandteil der Leistung ist insbesondere der Austausch der bestehenden Systemkonsole durch eine aktuelle, leistungsfähige Konsole einschließlich aller erforderlichen Komponenten wie Hochfrequenzeinheiten, Verstärker, Gradientensysteme sowie weiterer Systemkomponenten. Darüber hinaus umfasst Los 1 die Lieferung geeigneter Probenköpfe (einschließlich eines stickstoffgekühlten Probenkopfes zur Erhöhung der Sensitivität), eines automatisierten Probenwechslers, der erforderlichen Steuer- und Auswertesoftware sowie eines Steuerrechners mit Peripherie. Die Leistungen beinhalten auch die vollständige Integration in die bestehende Infrastruktur, die Installation, Inbetriebnahme sowie Schulungs- und Serviceleistungen. Alle angebotenen Komponenten müssen vollständig mit dem vorhandenen NMR-Magneten kompatibel sein. Sämtliche zur Integration erforderlichen Anpassungen, Ergänzungen und Schnittstellen sind Bestandteil der Leistung. Das System ist für Anwendungen in der naturstoffchemischen, metabolomischen und synthetischen Analytik auszulegen. Es muss insbesondere für eindimensionale und mehrdimensionale NMR-Messungen geeignet sein und eine hohe Sensitivität zur Analyse gering konzentrierter Proben gewährleisten. Hierzu gehören unter anderem Messungen verschiedener Kerne sowie gradientengestützte und mehrdimensionale NMR-Experimente einschließlich moderner Datenverarbeitung. Los 2 umfasst die Lieferung und Implementierung einer Softwarelösung zur Verwaltung einer NMR-Spektrenbibliothek. Die Software soll als Erweiterung der bestehenden MNova-Softwareumgebung (Mestrelab Research) bereitgestellt werden und ist als Upgrade in die vorhandenen Arbeitsabläufe zu integrieren. Ziel ist die Organisation, Speicherung, Verarbeitung und Auswertung von NMR-Spektrendaten im Rahmen einer geplanten Referenzsubstanzbibliothek. Der Leistungsumfang von Los 2 umfasst insbesondere die Bereitstellung einer serverbasierten Softwarelösung, geeigneter Clientlizenzen, Update- und Supportleistungen sowie die Durchführung von Anwenderschulungen. Den Bietern wird die Möglichkeit einer Vor-Ort-Besichtigung zur Beurteilung der technischen Gegebenheiten angeboten. Die Teilnahme wird zur Berücksichtigung der bestehenden Systemumgebung ausdrücklich empfohlen. - Institut für Oberflächen-und Schichttechnik GmbHKaiserslauternFrist: 17. Aug.
Transmissionselektronenmikroskop (TEM)
Gegenstand des Beschaffungsvorhabens ist die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme sowie betriebsbereite Übergabe eines aberrationskorrigierten 200 kV Transmissionselektronenmikroskops (S/TEM) einschließlich analytischer Detektorsysteme, Schulung und vollständiger Systemdokumentation. Das System dient als zentrale Analyseplattform für die hochauflösende strukturelle, chemische und elektronische Charakterisierung von Materialien auf atomarer und nanometergenauer Skala. Es wird sowohl für industrielle Auftragsanalytik als auch für wissenschaftliche Forschungsprojekte eingesetzt. Im Institut werden Materialien mit stark variierenden Eigenschaften untersucht, insbesondere Metalle, Legierungen, keramische Werkstoffe, Halbleiter, Beschichtungen, funktionale Schichtsysteme sowie nanostrukturierte Materialien. Die Proben unterscheiden sich hinsichtlich Geometrie, Stabilität gegenüber Elektronenstrahlbelastung sowie analytischer Fragestellungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf: - hochauflösender Abbildung bis in den atomaren Bereich - chemischer Analytik mittels EDX und EELS - Untersuchung von Grenzflächen und Defekten - Untersuchung magnetischer und funktionaler Materialien - reproduzierbaren Messungen über Probenserien hinweg Darüber hinaus ist eine strukturierte Erfassung und Exportfähigkeit von Messdaten und Metadaten in gängige, nicht-proprietäre Formate erforderlich, um Anforderungen an Nachvollziehbarkeit, Langzeitverfügbarkeit und Forschungsdatenmanagement (FAIR-Prinzipien) zu erfüllen. Das System muss die hochauflösende strukturelle, chemische und elektronische Analyse von festen, elektronenstrahlstabilen Proben im Transmissionselektronenmikroskopie- und Raster-Transmissionselektronenmikroskopie-Modus ermöglichen. Hierzu muss es eine präzise Elektronenoptik, stabile Betriebsbedingungen sowie integrierte analytische Detektionssysteme bereitstellen. Ziel ist die Untersuchung von Materialien bis in den atomaren Maßstab sowie die quantitative und qualitative Analyse von Struktur, Zusammensetzung und elektronischen Eigenschaften. Folgende Kernfunktionen sind zwingend bereitzustellen: 1. Hochauflösende Abbildung (TEM und STEM): - Abbildung von Kristallstrukturen, Defekten, Grenzflächen und Nanostrukturen mit atomarer bzw. sub-nanometergenauer Auflösung. - Betrieb sowohl im konventionellen TEM- als auch im STEM-Modus. - Flexible Wahl geeigneter Abbildungsmodi (z. B. Bright Field, Dark Field, HAADF, ABF, Oberflächenbildgebung mit topografieabhängigem Kontrast). 2. Chemische und spektroskopische Analytik: - Elementanalytik mittels energiedispersiver Röntgenspektroskopie (EDX). - Analyse elektronischer und chemischer Zustände mittels Elektronenenergieverlustspektroskopie (EELS). - Durchführung von Punktanalysen, Linienprofilen sowie zweidimensionalem Mapping. 3. Untersuchung von Grenzflächen und Defekten: - Analyse von Phasengrenzen, Ausscheidungen, Korngrenzen und strukturellen Inhomogenitäten. - Untersuchung lokaler chemischer Variationen auf nanoskaliger Ebene. 4. Untersuchung funktionaler und magnetischer Materialien: - Möglichkeit zur magnetfeldfreien oder feldarmen Abbildung (z. B. Lorentz-Modus oder funktional gleichwertig), soweit erforderlich. 5. Automatisierter und reproduzierbarer Betrieb: - Reproduzierbare Einstellung von Messparametern und Speicherung von Messabläufen. - Unterstützung automatisierter Messreihen und Mapping-Experimente. 6. Workflow und Datenmanagement: - Eindeutige Zuordnung von Messdaten, Parametern und Metadaten. - Möglichkeit zur späteren Reproduktion von Messbedingungen. 7. Integration aller Detektoren und Betriebsmodi in eine konsistente Bedienumgebung. - Universitätsklinikum Aachen AöRAachen
Beschaffung und Implementierung eines Enterprise PACS an der Uniklinik RWTH Aachen
Die Uniklinik RWTH Aachen schreibt die Beschaffung und Implementierung eines interdisziplinär nutzbaren Enterprise Picture Archiving and Communication System (Enterprise PACS / E-PACS) aus. Das neue E-PACS soll das bestehende PACS vollständig ablösen und künftig als zentrale Plattform für das klinikumsweite Management bildgebender und bildbezogener Daten dienen. Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Bereitstellung, Implementierung, Integration, Migration, Inbetriebnahme und der Betrieb eines schlüsselfertigen, skalierbaren, hochverfügbaren und leistungsstarken Gesamtsystems E-PACS. Das E-PACS muss die Verarbeitung, Speicherung, Anzeige, Verteilung, Archivierung und Bereitstellung von DICOM- und Non-DICOM-Daten über Fachdisziplinen und Organisationsgrenzen hinweg unterstützen. Die Lösung hat klinische, diagnostische, interdisziplinäre, wissenschaftliche und lehrbezogene Nutzungsszenarien innerhalb einer konsistenten Enterprise-Imaging-Plattform abzubilden. Der Beschaffungsumfang umfasst die vollständige Nutzungsberechtigung für die Applikationssoftware einschließlich diagnostischer und klinischer Viewer sowie aller erforderlichen Softwarekomponenten. Zum Leistungsumfang gehören ferner die für das lokale E-PACS-Primärsystem erforderliche Server- und Speicherhardware einschließlich Systemsoftware, ein Vendor Neutral Archive oder eine funktional gleichwertige Archivkomponente, externe bzw. cloudbasierte Langzeitarchivierung, Backup-, Restore-, Replikations-, Resilienz- und Wiederanlaufleistungen, ein Bilddatenaustausch-Portal mit Inbound- und Outbound-Funktionalität, ein E-PACS-integriertes KI-Portal bzw. ein KI-Marktplatz sowie die erforderlichen Systemservice-, Support-, Betriebs-, Monitoring-, Wartungs-, Patch-, Update-, Kapazitäts- und Administrationsleistungen. Das E-PACS ist über standardisierte Schnittstellen in die bestehende Anwendungs- und Integrationslandschaft des UKA einzubinden. Zu berücksichtigen sind die Integration in RIS, KIS, ZIS, Kommunikationsplattform, Modalitäten, DICOM-Knoten, PACS-nahe Fremdsysteme, Portale, Analyse- und Spezialanwendungen sowie vorhandene oder künftige IHE-konforme Registry-/Repository-Architekturen. Zu unterstützen sind insbesondere DICOM, DICOMweb, HL7 v2/v3, HL7 FHIR, einschlägige IHE-Profile sowie DLX nach DIN/TS 19455, soweit dies erforderlich ist. Das E-PACS muss ein konsistentes Viewer- und Clientkonzept für diagnostische, klinische, mobile und externe Nutzung bereitstellen. Hierzu gehören mindestens ein lokal installierbarer diagnostischer PACS-Viewer für die Primärdiagnostik sowie ein browserbasierter klinischer bzw. Enterprise-Viewer. Für diagnostische Arbeitsplätze sind insbesondere performante Streaming-Verfahren, Hanging-Protokolle, Mess-, Annotierungs-, Vergleichs-, MPR-/3D- und fachspezifische Darstellungsfunktionen vorzusehen. Das System muss die Anforderungen verschiedener klinischer Fachbereiche, insbesondere Radiologie, Neuroradiologie, Nuklearmedizin, Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Radioonkologie, Zahnmedizin/MKG sowie weiterer bildgebender und bildnutzender Bereiche unterstützen. Zum Leistungsumfang gehören weiterhin die strukturierte Altdatenmigration und vollständige Ablösung des bestehenden VuePACS im laufenden klinischen Betrieb, einschließlich Testmigrationen, Qualitätssicherung, Verifikation, Auditierung und Dokumentation. Die Migration ist möglichst unterbrechungsarm bzw. inkrementell auszugestalten und muss die Überführung des historischen Datenbestands in die Zielarchitektur des E-PACS berücksichtigen. Das E-PACS ist für den Einsatz in einem hochregulierten klinischen Umfeld mit besonderen Anforderungen an Datenschutz, Informationssicherheit, Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit, Nachvollziehbarkeit, Revisionssicherheit und Betriebsstabilität auszulegen. Der Auftragnehmer hat geeignete Konzepte und Nachweise zu IT-Sicherheit, Datenschutz, Auditierung, Protokollierung, Rollen- und Berechtigungsmanagement, Lösch-, Sperr- und Aufbewahrungsprozessen, Cloud- und Rechenzentrumsleistungen sowie Schwachstellen- und Incident-Management vorzulegen. Der Auftragnehmer hat alle zur erfolgreichen Einführung erforderlichen Dienstleistungen zu erbringen. Hierzu zählen insbesondere Projektmanagement, Detailkonzeption, Zielarchitektur, Installation, Konfiguration, Schnittstellenanbindung, Integration, Test, Qualitätssicherung, Altdatenmigration, Schulung, Dokumentation, Go-Live-Unterstützung und Stabilisierung. Für die Vertragslaufzeit ist ein umfassender Systemservice zur Sicherstellung eines hochverfügbaren, sicheren und dauerhaft performanten Betriebs zu erbringen, insbesondere mit 24/7-Störungsannahme und Support, verbindlichen Service Levels, Monitoring, Kapazitätsplanung, Softwarepflege, Security-Patches, Updates, Upgrades, Service-Reviews und Zusammenarbeit mit dem lokalen PACS-Team des UKA. Die ausgeschriebenen Leistungen werden als einheitlicher Auftragsgegenstand an einen Auftragnehmer vergeben und in zwei aufeinander abgestimmten Vertragsverhältnissen geregelt: einem EVB-IT Systemvertrag für die nicht cloudbasierten Systembestandteile einschließlich Implementierung, Migration, Inbetriebnahme und Systemservice sowie einem EVB-IT Cloudvertrag für die cloudbasierten bzw. funktional gleichwertigen externen Managed-Service-Leistungen. Beide Vertragsverhältnisse bilden zusammen die vertragliche Grundlage für das Gesamtsystem E-PACS. Die Vertragslaufzeit beträgt jeweils fünf Jahre mit Verlängerungsoptionen zugunsten des Auftraggebers. Die Beschreibung der Ausgangssituation, der IT-Systemumgebung, des Beschaffungsumfangs, des Vergütungsmodells, der funktionalen, technischen, fachlichen, organisatorischen, datenschutzrechtlichen, informationssicherheitsbezogenen und betrieblichen Anforderungen sowie der Anforderungen an Implementierung, Migration, Systemservice, Service Levels und Zusammenarbeit ergibt sich aus den Vergabeunterlagen, insbesondere aus der Leistungsbeschreibung.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.