UNIVERSITÄTSMEDIZIN der Johannes Gutenberg-Universität MainzMainzTED
Beschaffung eines OP - Robotersystems daVinci 5
An der Universitätsmedizin Mainz befinden sich bereits drei robotische Chirurgiesysteme des Herstellers Intuitive Surgical im klinischen Einsatz, darunter die Multiport-Systeme Da Vinci X und Da Vinci Xi. Diese Systeme werden fachübergreifend in der Urologie, der Gynäkologie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Thoraxchirurgie ...
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- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- UNIVERSITÄTSMEDIZIN der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- Veröffentlicht:
- 02. August 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
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An der Universitätsmedizin Mainz befinden sich bereits drei robotische Chirurgiesysteme des Herstellers Intuitive Surgical im klinischen Einsatz, darunter die Multiport-Systeme Da Vinci X und Da Vinci Xi. Diese Systeme werden fachübergreifend in der Urologie, der Gynäkologie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Thoraxchirurgie eingesetzt. Das zu beschaffende Da Vinci 5-System stellt eine unmittelbare Weiterentwicklung der bereits etablierten Systemplattform dar und dient der Erweiterung eines bestehenden, klinisch etablierten robotischen Operationsprogramms, auch für die Herzchirurgie. Für die Universitätsmedizin Mainz war insbesondere die vollständige technische und funktionale Kompatibilität mit den bereits vorhandenen Da-Vinci-Systemen von wesentlicher Bedeutung. Ein erheblicher Teil des vorhandenen Instrumentariums sowie des Zubehörs kann systemübergreifend zwischen dem Da Vinci 5 sowie den bestehenden Da Vinci X- und Da Vinci Xi-Systemen eingesetzt werden. Dadurch werden eine wirtschaftliche Lagerhaltung, die gemeinsame Nutzung von Instrumenten und Verbrauchsmaterialien sowie eine effiziente Ressourcen- und OP-Planung ermöglicht. Die Einführung eines robotischen Chirurgiesystems eines anderen Herstellers würde hingegen den Aufbau einer vollständig separaten technischen Infrastruktur erfordern. Hierzu zählen insbesondere zusätzliche Instrumentensätze, Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien sowie eigenständige Wartungs- und Servicekonzepte. Dies würde einen erheblichen Mehraufwand bei Beschaffung, Lagerhaltung, Logistik und Betrieb verursachen und die bislang standardisierten klinischen Abläufe nachhaltig beeinträchtigen. Darüber hinaus gewährleisten die bereits vorhandenen Da-Vinci-Systeme und das Da Vinci 5 eine einheitliche Bedienlogik, weitgehend identische Benutzeroberflächen, abgestimmte Service- und Wartungskonzepte sowie ein gemeinsames Schulungs- und Zertifizierungssystem für ärztliches und pflegerisches Personal. Die Integration eines Systems eines anderen Herstellers würde umfangreiche zusätzliche Schulungsmaßnahmen, parallele Qualifizierungsprogramme sowie die Vorhaltung unterschiedlicher Betriebs- und Wartungsstrukturen erforderlich machen. Dies würde zu organisatorischen und technischen Mehraufwendungen führen und die Prozesssicherheit sowie die Standardisierung der klinischen Versorgung beeinträchtigen. Darüber hinaus ist das Da Vinci 5-System vollständig in die bestehende Ausbildungs-, Forschungs- und Proktorierungsstruktur der Universitätsmedizin Mainz integrierbar. Die vorhandenen standardisierten Operationsabläufe, Trainingsprogramme, Simulationskonzepte sowie nationale und internationale Hospitations- und Ausbildungsprogramme basieren bereits auf der Da-Vinci-Plattform. Die Einführung eines Systems eines anderen Herstellers würde parallele Ausbildungs- und Qualifizierungsstrukturen erforderlich machen und die einheitliche Durchführung von Forschung, Lehre und klinischer Versorgung erheblich erschweren. Die durchgeführte Markterkundung hat ergeben, dass ausschließlich das Da Vinci 5-System die Gesamtheit der für die Universitätsmedizin Mainz erforderlichen technischen Funktionen in einer integrierten Plattform bereitstellt. Hierzu zählen insbesondere die Möglichkeit der Nutzung robotischer Klammernahtsysteme, die Integration elektrischer Versiegelungsinstrumente für die Gewebe- und Gefäßversiegelung, die Anbindung einer Dualkonsole für Ausbildung, Supervision und komplexe operative Eingriffe, ein vollständig integriertes Insufflationssystem sowie die integrierte Fluoreszenzbildgebung mittels Indocyaningrün (ICG) zur intraoperativen Perfusionsbeurteilung und Gewebedarstellung. Diese Funktionen sind für die an der Universitätsmedizin Mainz durchgeführten Eingriffe in der Urologie, der Gynäkologie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der Thoraxchirurgie von wesentlicher Bedeutung. Insbesondere unterstützt die ICG-gestützte Fluoreszenzbildgebung die sichere Beurteilung der Gewebeperfusion, die Identifikation anatomischer Strukturen sowie die Durchführung komplexer onkologischer und rekonstruktiver Eingriffe. Die Kombination der genannten Technologien innerhalb einer einheitlichen Plattform gewährleistet standardisierte Operationsabläufe, eine hohe Prozesssicherheit sowie ein durchgängiges Bedien-, Visualisierungs- und Sicherheitskonzept. Die im Rahmen der Markterkundung betrachteten alternativen robotischen Chirurgiesysteme verfügen zwar teilweise über einzelne der genannten Funktionalitäten. Kein am Markt verfügbares System vereint jedoch sämtliche für die Universitätsmedizin Mainz erforderlichen technischen Eigenschaften in einer integrierten Plattform und ermöglicht gleichzeitig die vollständige Kompatibilität mit der bereits vorhandenen Da-Vinci-Systemlandschaft. Insbesondere konnte kein anderer Hersteller eine Lösung anbieten, die die bestehende Infrastruktur einschließlich Instrumentarium, Verbrauchsmaterialien, Bedienkonzepten, Schulungsstrukturen, Wartungsprozessen und klinischen Arbeitsabläufen ohne erhebliche technische und organisatorische Umstellungen fortführt. Ein Anbieterwechsel würde daher aktuell zu unverhältnismäßigen technischen Schwierigkeiten sowie zu erheblichen zusätzlichen Investitionen in Instrumentarium, Verbrauchsmaterialien, Ersatzteile, Schulung, Logistik und Service führen und die etablierten klinischen Prozesse nachhaltig beeinträchtigen. Die Entscheidung für das Da Vinci 5-System beruht daher nicht auf einzelnen technischen Merkmalen, sondern auf der Gesamtheit der funktionalen, technischen und organisatorischen Anforderungen. Nach den Ergebnissen der Markterkundung konnte ausschließlich das Da Vinci 5-System diese Anforderungen vollständig erfüllen und gleichzeitig eine nahtlose Integration in die bestehende technische, organisatorische und klinische Infrastruktur der Universitätsmedizin Mainz gewährleisten.
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Lahn-Dill-Kliniken GmbHWetzlarFrist: 26. Nov.OP-Tisch-System Ergänzung Für die Lahn Dill Kliniken sollen die Ergänzung der bestehenden OP-Tisch-System für die Standorte Wetzlar und Dillenburg ersatzbeschafft werden. OP-Tisch-System Ergänzung In den OP-Abteilungen der Standorte Wetzlar und Dillenburg wird von der Lahn-Dill-Kliniken GmbH ein Wechseltisch-System betrieben, welches die parallele Vorbereitung des nächsten Patienten außerhalb des OP-Saals ermöglicht, während im OP-Saal noch operiert wird. Beschafft werden sollen neue OP-Tische im Austausch gegen bestehende System-Teile. Der vorhandene Bestand umfasst insgesamt 74 Positionen. Im Rahmen der Beschaffung sollen 61 OP-Wechseltische weiterhin genutzt und nur 20 ersetzt bzw. ergänzt werden. Für einen reibungslosen Ablauf ist es zwingend erforderlich, dass sämtliche OP-Tischkomponenten - insbesondere Säulen, Lagerflächen und Transporter - vollständig kompatibel sind, um einen schnellen und sicheren Wechsel der Tische und damit der Patienten zu ermöglichen und die Wechselzeiten zwischen Eingriffen auf ein Minimum zu reduzieren. Inkompatible Wechseltische könnten sonst bei Verwechslung oder kurzfristigen Umdispositionen von OP-Sälen zu Verzögerungen für die Patienten und erforderlichen Umlagerungen mit entsprechender Risikoerhöhung für die Patienten und erhöhtem Bedarf an Wechseltischen verschiedener Systeme mit zusätzlichem Platz- und Wartungsbedarf führen. Eine vollständige Kompatibilität mit dem vorhandenen und zur Weiternutzung bestimmten Zubehörbestand ist zwingend erforderlich, um: - die Funktionsfähigkeit des Wechseltisch-Systems insgesamt sicherzustellen - bestehende Arbeits- und Hygieneprozesse unverändert fortführen zu können - zusätzliche Investitionen in kompatibles Zubehör zu vermeiden - Schulungsaufwand und Umstellungsrisiken zu minimieren Aufgrund des vorhandenen OP-Tisch-Systems und der damit verbundenen zwingenden technischen und funktionalen Anforderungen besteht eine faktische Systembindung an das bestehende System des Herstellers Getinge/Maquet. Es handelt sich damit um die Beschaffung zusätzlicher Lieferleistungen des ursprünglichen Auftragnehmers, die zur teilweisen Erneuerung bereits erbrachter Leistungen bestimmt sind und ein Wechsel des Unternehmens, d.h. die Anschaffung nicht uneingeschränkt kompatibler OP-Wechseltische würde dazu führen, dass die Lahn-Dill-Kliniken GmbH als öffentlicher Auftraggeber eine Leistung mit unterschiedlichen technischen Merkmalen kaufen müsste. Dies würde eine technische Unvereinbarkeit und unverhältnismäßige technische Schwierigkeiten beim Gebrauch und Gefahren für die Patienten mit sich bringen, da die Funktionsfähigkeit des OP-Wechseltisch-Systems insgesamt nur gewährleistet werden kann, wenn alle Tische zu sämtlichen OPs kompatibel sind. Durch die gezielte Weiterverwendung eines erheblichen Teils des Bestandes und den selektiven Ersatz lediglich einzelner Komponenten wird zudem eine wirtschaftlich optimierte Lösung erreicht. Eine vollständige Neuanschaffung sämtlicher OP-Tisch-Systeme und Zubehörkomponenten würde demgegenüber ein unzumutbar höheres Investitionsvolumen erfordern. Die Anforderungen sind daher sachlich gerechtfertigt und angemessen und haben ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb iSv. § 14 Abs.4 Nr.5 VgV gerechtfertigt. Der Auftrag wurde daher nach Durchführung eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb an den ursprünglichen Auftragnehmer, die Getinge Deutschland GmbH, erteilt.
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- Der Auftraggeber ist UNIVERSITÄTSMEDIZIN der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
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- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.