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Beschaffung eines Analytischen Durchflusszytometers
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss des Leistungsvertrages (s. Kapitel C) über die Lieferung, Aufstellung, Inbetriebnahme sowie Einschulung in die Nutzung eines Analytischen Durchflusszytometers gemäß den technischen Spezifikationen des Leistungsverzeichnisses, Kapitel B, samt der darin enthaltenen Option am Standort der Au...
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Medizinische Universität Graz
- Veröffentlicht:
- 26. Mai 2026
- Frist:
- 26. Juni 2026
Ausschreibungsbeschreibung
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss des Leistungsvertrages (s. Kapitel C) über die Lieferung, Aufstellung, Inbetriebnahme sowie Einschulung in die Nutzung eines Analytischen Durchflusszytometers gemäß den technischen Spezifikationen des Leistungsverzeichnisses, Kapitel B, samt der darin enthaltenen Option am Standort der Auftraggeberin (Aufstellungsort siehe Kapitel C., Pkt. 3.2) in Übereinstimmung mit sämtlichen Ausschreibungsunterlagen.
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Unterlagen
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Auftraggeber
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Lose
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Verfahrensdaten
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Ausführungsorte
Freischalten2 Angaben erfasstAusführungsorte
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Technische Universität Ilmenau, Dezernat Finanzen, Zentrale VergabestelleIlmenauFrist: 01. JuliDie Technische Universität Ilmenau beabsichtigt die Anschaffung eines flexibel einsetzbaren, analytischen Durchflusszytometers für fortgeschrittene Life-Science-Anwendungen. Das System soll parallel mehrere Farbkanäle messen, über ein flexibles Setup aus mehreren Lasern, Filtern und Spiegeln verfügen und trotz hoher Komplexität der Proben einfach handhabbar sein. Ziel ist die Generierung hochwertiger Daten bei hohem Durchsatz, insbesondere für die Analyse komplexer biologischer ProbenKauf und Wartung eines Durchflusszytometers "MACSQuant Analyzer 16"
LMU Klinikum (Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München)München11. Die von Miltenyi angebotenen MACSQuant-Puffer und -Lösungen wurden zudem auf höchste Leistung und Funktionalität des MACSQuant Analyzer 16 optimiert. Die Flüssigkeitsbehälterhalter des Instruments sind mit farbcodierten LED-Anzeigen ausgestattet, welche den Nutzer bereits von weitem per Lichtsignal informieren, ob z.B. das Geräte einsatzbereit ist oder gerade Proben prozessiert, Puffer ausgetauscht oder Abfälle entfernt werden müssen. Puffer können ohne Versuchsunterbrechung gewechselt werden. Nach unserem Kenntnisstand, wird die Kombination der aufgeführten Funktionen und Nutzen aktuell durch kein anderes alleinstehendes Gerät oder durch einen anderen Anbieter geboten. IV. Alleinstellung: Abgrenzung des Miltenyi MAC SQuant Analyzer 16 zu anderen Anbietern Im Hinblick auf die geplanten Anwendungen grenzt sich der MACSQuant Analyzer 16 von ähnlichen Systemen im Wesentlichen durch folgende wichtige Eigenschaften ab: EV-Anreicherung und Analyse mit speziellen Assays, magnetischen Antikörpern, Kits und Protokollen Das Gerät verfügt nicht nur über einen 405 nm Laser, der den Nachweis besonders kleiner EVs, wie Exosomen, ermöglicht, sondern bietet auch die Möglichkeit zur schonenden Isolierung und detaillierten Analyse aller bekannten EV-Typen unter Verwendung speziell für das Gerät optimierter, Antikörper-basierter Assays und Kits. So verwendet das Miltenyi MACSPlex Exosome Kit besondere Capture Beads, an die 37 verschiedene Antikörper gekoppelt sind, welche sämtliche Unterformen von EVs erkennen. Mit diesem Kit und einem für das Gerät optimierten Protokoll können EVs aus Kulturüberständen angereichert und sofort im Express Mode des MACSQuant 16 durchflusszytometrisch analysiert werden. Für die Isolierung und Reinigung größerer Mengen von EVs bietet Miltenyi ein Verfahren an, das auf der Verwendung von Magnetic MicroBeads beruht (MACS(R)) und eine besonders schonende Anreicherung der empfindlichen EVs ermöglicht. Diese bereits auf das MACSQuant 16 abgestimmten Assays und Kits, insbesondere deren kombinierter Einsatz, stellen für das Projekt eine enorme Einsparung an Zeit und Sachmitteln dar, die andernfalls für die Etablierung dieser Anwendungen an Geräten anderer Hersteller notwendig wären. Anreicherung von Zellen über spezielle Säulen und magnetische Antikörper Das Prinzip der magnetischen Beads MACS(R) von Miltenyi, erlaubt neben EVs auch die selektive Anreicherung von Zellen, etwa Monozyten oder Makrophagen, aus Mischkulturen wie PBMC. Ziel beim Abschluss des Forschungsprojektes sind Untersuchungen zur Übertragbarkeit der an THP-1-Monozyten-Monokulturen gesammelten Ergebnisse auf das Gemisch primären Zellen aus Vollblut (PBMC). Hierfür ist der Einsatz von MACS(R)-Beads im MACSQuant Analyzer 16 vorgesehen. Die auf das Gerät abgestimmten MACS(R) Kits und Protokolle sparen wertvolle Etablierungszeit und Sachmittel. Fazit: Die Kombination der oben aufgeführten, funktionellen Eigenschaften in einem einzelnen Gerät macht den MACSQuant-Analyzer-16 einzigartig auf dem Markt. Das Gerät mit den darauf abgestimmten Anwendungen (Antikörper, Kits etc.) gewährleistet eine bestmögliche Vergleichbarkeit und Reproduzierbarkeit der damit gewonnenen Forschungsergebnisse, auch mit einem anderen, beim Kooperationspartner Bundeswehr vorhandenen MACSQuant-Analyzer-10, als Voraussetzung für die fristgerechte Durchführung des umfangreichen Arbeitsprogrammes im Forschungsvorhaben, wie beim Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr beantragt und gemäß Zuwendungsbescheid vom 30.03.2026 bewilligt. Der Kauf eines oder möglicherweise mehrerer anderer Geräte, die diese Anwendungen abdecken, kommt daher für uns nicht in Frage. V. Rechtliche Würdigung Die dargestellten Alleinstellungsmerkmale spiegeln den in § 14 Absatz 4 Nr. 2 b) VgV aufgeführten Ausnahmetatbestand wider. Kein anderes Produkt am Markt vermag das vom LMU Klinikum zwingend benötigte Anforderungsprofil auch nur im Ansatz erfüllen. Einzig das Durchflusszytometers "MACSQuant Analyzer 16" von der Firma Miltenyi Biotec B.V. & Co. KG bietet die zuverlässigen Erfassung besonders kleiner EVs (z.B. Exosomen), inklusive sämtlicher Unterformen von EVs, sowie die erforderliche schonende Isolierung, Anreicherung und sofortige Analyse von EV´s aus Kulturüberständen, um darin enthaltene microRNAs untersuchen zu können. Damit verbunden ist die zwingend erforderliche Anreicherung von Zellen und ihrer Subpopulationen aus Mischkulturen, um diese einer differentiellen Analyse unterziehen zu können. Es bietet zudem die Möglichkeit, Untersuchungen zur Übertragbarkeit der Resultate aus THP-1-Monozyten-Monokulturen auf primäre, humane Zellen aus Vollblut (PBMC) durchzuführen. Uns ist kein anderes am Markt verfügbare Gerät bekannt, das jede dieser für uns unerlässlichen Anforderungen erfüllen könnte. Ergänzend zu der Ausnahme von der Ausschreibungspflicht aus Gründen der Alleinstellung kommt der Ausschlussgrund der Forschung nach § 116 Absatz 1 Nr. 2 GWB zum Tragen. Im vorliegenden Projekt handelt es sich um Grundlagenforschung: diese umfasst experimentelle oder theoretische Arbeiten, die in erster Linie dem Erwerb neuen Grundlagenwissens dienen und keine direkten kommerziellen Anwendungsmöglichkeiten erkennen lassen. Die Ergebnisse werden publiziert und kommen der Allgemeinheit zugute. Dem Zuwendungsgeber steht somit ein nicht ausschließliches Nutzungsrecht zu, womit die Voraussetzungen des § 116 Absatz 1 Nr. 2 GWB vorliegen. Eine vernünftige Alternative oder Ersatzlösung gibt es nicht. Darüber hinaus ist der mangelnde Wettbewerb nicht das Ergebnis einer künstlichen Einschränkung der Auftragsparameter. Die Anschaffung wurde noch nicht getätigt und wird erst bei beschwerdefreiem Verlauf der Ex-Ante-Transparenzbekanntmachung erfolgen.Analytische Untersuchung von Staubniederschlag
Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und NaturschutzJenaFrist: 09. JuliGegenstand der Auftragsleistung ist die Untersuchung von ca. 365 Staubniederschlagproben im Jahr. Gefordert ist die Bestimmung der Masse an Staubniederschlag und die analytische Untersuchung des Staubniederschlages auf ausgewählte Metalle und Halbmetalle nach Aufschluss. Zur Untersuchung kommen einmal monatlich Staubniederschlagproben, die über einen Zeitraum von 4 Wochen vom Auftraggeber gesammelt wurden. Hierfür werden dem Auftraggeber vom Auftragnehmer gereinigte und gekennzeichnete Gefäße bereitgestellt. Der Auftrag umfasst folgende Teilleistungen: 1. Reinigung der Probengefäße durch den Auftragnehmer und Übergabe an den Auftrageber 2. Abholung der zu untersuchenden Proben 3. Durchführung der analytischen Untersuchungen 4. Ergebnisübermittlung 5. Rechnungslegung. Nähere Angaben und Ausführungen zur Auftragsleistung sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.V362_2025 - HiPOLE - Analytische Ultrazentrifuge
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB)BerlinAls eines von 18 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft beschäftigt das Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie (HZB) rund 1.400 Mitarbeiter an den Standorten Berlin-Wannsee und Berlin-Adlershof – und verfügt über einen Gesamthaushalt von zirka 110 Millionen Euro. Das HZB arbeitet eng mit den Universitäten und Fachhochschulen in Berlin-Brandenburg zusammen. Das HZB forscht an Lösungen für eine klimaneutrale Gesellschaft. Forschende entwickeln und optimieren effiziente und preiswerte Materialien für Solarzellen, Batterien und Katalysatoren. Diese Energiematerialien sind wesentliche Bausteine auf dem Weg in eine CO2-neutrale und sichere Energieversorgung. Wichtigstes Werkzeug ist die Röntgenquelle BESSY II, welche intensives Licht im weichen Röntgenbereich liefert. Damit wird der Aufbau von Energie- und Quantenmaterialien sowie ihre Funktionsweise untersucht. Das HZB forscht auch an neuen Konzepten für beschleunigerbasierte Röntgenquellen und entwickelt neue Instrumente mit immer höheren Messgenauigkeiten. Das HZB und die Friedrich-Schiller-Universität Jena gründeten 2023 das Helmholtz-Institut für Polymere in Energieanwendungen (HIPOLE) in Jena als dauerhafte Einrichtung des HZB. Führende Expertisen in den Bereichen Energiespeicherung und Photovoltaik, polymere Materialien, künstliche Intelligenz sowie nachhaltige Chemie konnten somit gebündelt werden, um die beschleunigte wissensbasierte Erforschung nachhaltiger Polymermaterialien für skalierbare Energietechnologien voranzubringen. HIPOLE Jena basiert auf drei Forschungssäulen: • Materialdesign und Synthese • Skalierbarkeit, Prototypen und Transfer sowie • Charakterisierung, Theorie, Modellierung und Datenwissenschaften. Der Fokus liegt nicht nur in der Grundlagenforschung, sondern auch im Transfer der Forschungsergebnisse. Aktuell sind an HIPOLE Jena rund 50 Mitarbeitende beschäftigt. Die Forschungsarbeiten der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am HIPOLE Jena, unterstützt von sieben assoziierten Mit
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