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Baustraßen für Talbrücke im Wildpark Hundshaupten, Landkreis Forchheim
Der Landkreis Forchheim errichtet im Wildpark Hundshaupten eine neue Talbrücke. Da die Anlieferung über bestehende Wege nicht möglich ist, werden zwei Baustraßen zu den Widerlagern gebaut. Diese umfassen den Ausbau vorhandener Feld- und Waldwege. Baustraße Süd: ca. 1.100 m Länge, Nord: ca. 1.630 m. Wegbreite ca. 5,0 m. Aufbau: Deckschicht...
Straßenbau
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- LRA Forchheim
- Veröffentlicht:
- 23. Juni 2026
- Frist:
- 18. August 2026
- Thema:
- Straßenbau
- Bauobjekt:
- Straße / Fahrbahn
Bauobjekt-Klassifikation
- Straße / FahrbahnHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Der Landkreis Forchheim errichtet im Wildpark Hundshaupten eine neue Talbrücke. Da die Anlieferung über bestehende Wege nicht möglich ist, werden zwei Baustraßen zu den Widerlagern gebaut. Diese umfassen den Ausbau vorhandener Feld- und Waldwege. Baustraße Süd: ca. 1.100 m Länge, Nord: ca. 1.630 m. Wegbreite ca. 5,0 m. Aufbau: Deckschicht ohne Bindemittel 5 cm, Frostschutzschicht 0/56 50 cm.
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Lose
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Stadt Schwäbisch HallSchwäbisch HallDie Stadt Schwäbisch Hall beabsichtigt die Instandsetzung der sogenannten "Rippergbrücke". Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Planung der hierfür erforderlichen Leistungen. Bei der Rippergbrücke handelt es sich um eine hölzerne, überdachte Fußgänger- und Radbrücke über den Kocher in Schwäbisch Hall. Sie wurde im Jahr 1835 errichtet und stellt heute eine wichtige Verbindung zwischen der Neumäuerstraße und der Spitalmühlen-straße dar. Darüber hinaus ist sie Bestandteil des Kocher-Jagst-Radwegs. Die Brücke wurde 1835 nach den Plänen des Salinen- und Kreisbaumeisters Carl Stock(1780 - 1844) als Verbindungsweg von Gelbingen nach Ripperg gebaut und steht in zeitlichem Zusammenhang mit der Gründung der ehemaligen Baumwollspinnerei Churr & Söhne (später Held und Teufel), deren Gebäudekomplex sich auf dem Gelände nördlich der Brücke befand. Heute stellt die Rippergbrücke die direkte Verbindung über den Kocher zwischen der Neumäuerstraße und der Spitalmühlenstraße (bzw. dem Baseball-Sportplatz) dar und ist Teil des Kocher-Jagst-Radweges. Die Rippergbrücke ist gemäß §2 Denkmalschutzgesetz für Baden-Württemberg (DSchG) als Kulturdenkmal eingetragen. Somit bedarf es für die Durchführung aller Sanierungs- und Sicherungsmaßnahmen der Abstimmung mit den Denkmalbehörden und einer denkmal-schutzrechtlichen Genehmigung. Das Haupttragwerk der Brücke besteht aus Hängesprengwerken mit 2-teiligem Spannriegel und Streben sowie einem 3-teiligen Bogen. Insgesamt 6 Bundachsen BI bis BVI im Achsabstand von ca. 6,50 m teilen die Brücke in 5 Felder auf (Feld 1 bis Feld 5). Die beiden Portale, die nicht zum eigentlichen Tragwerk der Brücke gehören, werden mit Feld 0 (Nord-West) bzw. Feld 6 (Süd-Ost) bezeichnet. Die Hängesprengwerke sind in den Bundachsen BII bis BV ausgebildet. Die Bundachsen BI und BVI verlaufen im Bereich der massiven Widerlager. Das Dachtragwerk einschließlich der Dachbalkenlage (1981 erneuert) besteht aus insgesamt 35 Gespärren mit einem mittleren Achsabstand von ca. 0,90 bis 0,95 m. Sämtliche Hölzer, mit Ausnahme der Bundpfosten (Hängesäulen) und der anschließenden Fußstreben, die aus Eichenholz bestehen, sind in Nadelholz abgebunden. Die Rippergbrücke steht im Eigentum der Stadt Schwäbisch Hall, die zugleich die Unterhaltungslast trägt. Auf Grund des visuellen Befundes der Tragwerksuntersuchung wurde eine vorläufige Kostenschätzung über die notwendigen Instandsetzungsarbeiten erstellt. Auf Basis dieser Kostenschätzung wurden für die Instandsetzung der Brücke Nettobaukosten (Stand 08. April 2025) in Höhe von 1.450.000,00 Euro netto ermittelt. Ziel des Projekts ist die umfassende Instandsetzung unter Wahrung des historischen Er-scheinungsbildes der Brücke und unter Berücksichtigung der Anforderungen des Denkmalschutzes. Im Einzelnen werden insbesondere folgende Zielsetzungen verfolgt: - Instandsetzung der gesamten Brückenkonstruktion unter Berücksichtigung der Be-lange der Denkmalpflege, - Instandsetzung aller Stahlverbindungen, - Instandsetzung der Brückenwiderlager, - verkehrliche Nutzung als Geh- und Radwegbrücke, - Verhinderung Einstau der Brücke bei HQ 100 . Der zu beauftragende Planer hat ein Instandsetzungskonzept zu entwickeln, das sowohl die technischen Anforderungen als auch die denkmalpflegerischen Vorgaben integriert und eine wirtschaftliche sowie nachhaltige Umsetzung ermöglicht. Seitens der Stadt Schwäbisch Hall wurden bereits Voruntersuchungen erbracht, die als Planungsgrundlage dienen werden. Weitergehende Einzelheiten dazu erhalten die Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Die Angebotsfrist endet am 18. August 2026.
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- Der Auftraggeber ist LRA Forchheim.
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