BBS Bau- und Betriebsservice GmbHMannheimTED
BAU - VOB - LV21 Lüftung BA 2+3 - Schule PES
RLT-Anlagen “Nord-West“, “Süd-West“, “Nord-Ost“ und “Süd-Ost“ für “Klassen-, WC-Räume und Turnhallen“ Für die Be- und Entlüftung der Klassen-, Differenzierungs-, Verwaltungs-, Material-, Hausmeister- und WC-Räume sowie der Turnhallen und Umkleide- mit Sanitärräumen ist eine zentrale Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung (Kreuzstromw...
Abdichtung & Dämmung, Heizung & Klima, Brandschutz, Gebäudeautomation
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- BBS Bau- und Betriebsservice GmbH
- Veröffentlicht:
- 18. August 2026
- Frist:
- 07. Oktober 2026
- Thema:
- Abdichtung & Dämmung
- Bauobjekt:
- Hochschul- / Universitätsgebäude
Bauobjekt-Klassifikation
- Hochschul- / UniversitätsgebäudeHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Vollständige Beschreibung anzeigenBeschreibung einklappen
RLT-Anlagen “Nord-West“, “Süd-West“, “Nord-Ost“ und “Süd-Ost“ für “Klassen-, WC-Räume und Turnhallen“ Für die Be- und Entlüftung der Klassen-, Differenzierungs-, Verwaltungs-, Material-, Hausmeister- und WC-Räume sowie der Turnhallen und Umkleide- mit Sanitärräumen ist eine zentrale Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung (Kreuzstromwärmetauscher), Luftmengen von 9.100 m³/h bis 10.500 m³/h, jedoch ohne Regelung des Herstellers, vorgesehen. Die Aufstellung erfolgt in den Technikzentralen im Dachboden. Aufgrund der beengten Zugangssituationen werden die RLT-Anlagen in geteilter Ausführung geliefert und vor Ort, in Zusammenarbeit des Herstellers (Richtmeister), zusammengebaut und auf Funktion überprüft. Die RLT-Anlagen werden mit einem Kühlregister für den Betrieb mit Kältemittel ausgestattet. Die Außeneinheiten der RLT-Anlagen “Nord-West“ und “Nord-Ost“ werden im 2.Untergeschoss des Gebäudes aufgestellt. Die Außeneinheiten der RLT- Anlagen “Süd-West“ und “Süd-Ost“ sind jeweils in den außerhalb des Gebäudes liegenden Lichthöfen angeordnet. Alle Räume werden, während der Unterrichtszeit, mechanisch be- und entlüftet. In den Klassenräumen wird die Zu- und Abluft im Bereich der Flurwände an der Decke eingebracht bzw. abgesaugt. Die Luftverteilung wird über Diffusionsgitter, entsprechend für Kanaleinbau, gewährleistet. Die WC-Räume werden über Tellerventile be- und entlüftet. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzung der Turnhallen (Sportunterricht und Nachtauskühlung) und somit einer Vervierfachung des Volumenstroms erfolgt die Einbringung der Zuluft über Diffusionsgitter mit temperaturabhängiger gesteuerter Luftstrahllenkung. Die Absaugung erfolgt über eingebaute Abluftgitter in den Giebelwänden der Turnhallen. Die Zulufttemperatur liegt 2 K über der vorgesehenen Raumtemperatur. Zur Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes ist für den Bereich der Turnhallen im Dachgeschoss / Dachboden eine Nachtauskühlung erforderlich. Diese erfolgt über die jeweilige RLT-Anlage. An he
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Veröffentlichungsstelle
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BBS Bau- und Betriebsservice GmbHMannheimFrist: 07. Okt.RLT-Anlagen “Nord-West“, “Süd-West“, “Nord-Ost“ und “Süd-Ost“ für “Klassen-, WC-Räume und Turnhallen“ Für die Be- und Entlüftung der Klassen-, Differenzierungs-, Verwaltungs-, Material-, Hausmeister- und WC-Räume sowie der Turnhallen und Umkleide- mit Sanitärräumen ist eine zentrale Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung (Kreuzstromwärmetauscher), Luftmengen von 9.100 m³/h bis 10.500 m³/h, jedoch ohne Regelung des Herstellers, vorgesehen. Die Aufstellung erfolgt in den Technikzentralen im Dachboden. Aufgrund der beengten Zugangssituationen werden die RLT-Anlagen in geteilter Ausführung geliefert und vor Ort, in Zusammenarbeit des Herstellers (Richtmeister), zusammengebaut und auf Funktion überprüft. Die RLT-Anlagen werden mit einem Kühlregister für den Betrieb mit Kältemittel ausgestattet. Die Außeneinheiten der RLT-Anlagen “Nord-West“ und “Nord-Ost“ werden im 2.Untergeschoss des Gebäudes aufgestellt. Die Außeneinheiten der RLT- Anlagen “Süd-West“ und “Süd-Ost“ sind jeweils in den außerhalb des Gebäudes liegenden Lichthöfen angeordnet. Alle Räume werden, während der Unterrichtszeit, mechanisch be- und entlüftet. In den Klassenräumen wird die Zu- und Abluft im Bereich der Flurwände an der Decke eingebracht bzw. abgesaugt. Die Luftverteilung wird über Diffusionsgitter, entsprechend für Kanaleinbau, gewährleistet. Die WC-Räume werden über Tellerventile be- und entlüftet. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzung der Turnhallen (Sportunterricht und Nachtauskühlung) und somit einer Vervierfachung des Volumenstroms erfolgt die Einbringung der Zuluft über Diffusionsgitter mit temperaturabhängiger gesteuerter Luftstrahllenkung. Die Absaugung erfolgt über eingebaute Abluftgitter in den Giebelwänden der Turnhallen. Die Zulufttemperatur liegt 2 K über der vorgesehenen Raumtemperatur. Zur Einhaltung des sommerlichen Wärmeschutzes ist für den Bereich der Turnhallen im Dachgeschoss / Dachboden eine Nachtauskühlung erforderlich. Diese erfolgt über die jeweilige RLT-Anlage. An heißen Sommertagen wird während der Nacht die warme Raumluft mechanisch über die Abluft abgeführt und gleichzeitig mit kühlerer Außenluft belüftet. Seitens der Bauphysik wird hierfür ein 3,74-facher Luftwechsel gefordert, was einer Luftmenge von 8.565 m³/h entspricht. Die RLT-Anlagen werden volumenstromabhängig geregelt. Jeder Raum erhält in der Zu- und Abluft jeweils einen motorisch betriebenen Volumenstromregler mit nachgeschaltetem Schalldämpfer. Dabei gibt der ungünstigste Volumenstromregler die Ventilatorleistung vor. Die Volumenstrom-regler werden über die Modbus-Schnittstelle auf die Regelung aufgeschaltet. Sie werden über die GLT von der Bauherrschaft geregelt bzw. überwacht. Die erforderlichen Volumenströme werden in den Klassen- und Differenzierungsräumen nach der Anzahl der gleichzeitig anwesenden Personen, in den WC-Räumen nach der Anzahl der sanitären Objekte und in den Verwaltungs-, Material-, Hausmeisterräumen nach der Luftwechselzahl, ausgelegt. Die Klassen- und Differenzierungsräume werden zusätzlich in Abhängigkeit der CO²-Konzentration betrieben. Das komplette Luftkanalnetz wird nach den Bedürfnissen aus Luftkanälen und -formteilen in rechteckiger Ausführung, sowie aus Wickelfalzrohren, jeweils aus verz. Stahlblech, errichtet. Die Ansaugung der Außenluft erfolgt über eingebaute Wetterschutzgitter im Schrägdach. Die Fortluft wird über Lamellenhauben über Dach geführt. Die Außen- und Fortluftkanäle werden mit einer Dämmung aus synthetischem Kautschuk (Vinylkautschuk) versehen. Die Zu- und Abluftkanäle erhalten eine Wärmedämmung aus alukaschierten Mineralfaserplatten oder -matten. Zum Schutz vor mechanischen Beschädigungen werden alle gedämmten Kanäle in den Lüftungszentralen bis zu einer Höhe von 2,0 m über OKFFB sowie im 2.Untergeschoss (Kriechkeller) zusätzlich mit einer Blechummantelung versehen. Beim Durchtritt durch Brandwände oder -decken, in der entsprechenden F-Qualität, sind motorisch betriebene Brandschutzklappen mit Endlagenschalter vorgesehen. Die Brandschutzklappen werden über die Modbus-Schnittstelle auf die Regelung aufgeschaltet. Sie werden über die GLT von der Bauherrschaft geregelt bzw. überwacht. Die Montage erfolgt nach den Vorgaben der Allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen. RLT-Anlage "Küche und Mensa" Für die Be- und Entlüftung der Küche und Mensa im Erdgeschoss ist eine zentrale Lüftungsanlage mit einer Wärmerückgewinnung (Kreuzstromwärmetauscher), Luftmenge 13.720 m³/h, geeignet für fetthaltige Abluft, jedoch ohne Regelung des Herstellers, vorgesehen. Die Aufstellung erfolgt in der Technikzentrale im Untergeschoss. Aufgrund der beengten Zugangssituationen wird die RLT-Anlage in geteilter Ausführung geliefert und vor Ort, in Zusammenarbeit des Herstellers (Richtmeister), zusammengebaut und auf Funktion überprüft. Die RLT-Anlage wird mit einem Kühlregister für den Betrieb mit Kältemittel ausgestattet. Die Außeneinheit wird im 2.Untergeschoss des Gebäudes aufgestellt. Die Küche und Mensa werden, während der Betriebs- und Unterrichtszeit, mechanisch be- und entlüftet. Im Bereich der Küche wird die Zuluft über Quellluftauslässe an der Decke eingebracht und die Abluft über Hauben über den Gerätegruppen abgesaugt. Aufgrund der unterschiedlichen Nutzung der Mensa (Mensa- und Veranstaltungsbetrieb) und somit einer Verdoppelung des Volumenstroms im Veranstaltungsbetrieb erfolgt die Einbringung der Zuluft in der Mensa 1 über in den Vorwänden eingebaute Quellluftdurchlässe. Die Absaugung erfolgt über eingebaute Abluftgitter im Bereich der Empore. Im Bereich der Mensa 2 und Mensa 3 wird die Zuluft über Deckenluftdurchlässe eingebracht und die Abluft über ein Abluftgitter abgesaugt. Die Zulufttemperatur liegt 2 K über der vorgesehenen Raumtemperatur. Die RLT-Anlage wird volumenstromabhängig geregelt. Die Küche und Mensa erhalten in der Zuluft jeweils einen motorisch betriebenen Volumenstromregler mit nachgeschaltetem SchaBAU - VOB - LV19 Sanitär BA 2+3 - Schule PES
BBS Bau- und Betriebsservice GmbHMannheimFrist: 07. Okt.Die Versorgung des Schulgebäudes erfolgt über einen im Bestand vorhandenen Wasseranschluss der MVV Netze GmbH. Nach der Zählereinrichtung wird ein Rückspülfilter mit einer Spülgruppe vorgesehen, zur Einhaltung der Rückspülintervalle. Unmittelbar nach der zentralen Kaltwasserverteilung wurde für den Abgang der Küchenversorgung eine Enthärtungsanlage nach dem Ionenaustauscherprinzip zur Verminderung von Kalksteinbildung vorgesehen. Das Verfahrensprinzip erfolgt durch den Austausch der Härtebildner Ca- und Mg-Ionen gegen Na-Ionen aus dem Regeneriermittel im Ionenaustauscher. Alle Klassen- und WC-Räume werden nur mit Kaltwasser versorgt. Lediglich in den Räumen des Schulleiters und den barrierefreien WCs, den Teeküchen der Lehrer und in den Räumen für Hausmeister, Putzmittel, Eltern, Sanität, Regie und Medien werden dezentrale Trinkwassererwärmer mittels elektr. Durchlauferhitzer vorgesehen. Im Erdgeschoss ist eine Küche geplant. Die Trinkwassererwärmung hierfür erfolgt mittels einer Frischwasserstation mit einen vorgeschalteten Heizungspufferspeicher über die Fernwärmeübergabestation "Trinkwassererwärmung Küche". Die Aufstellung erfolgt in der Heizungszentrale im Untergeschoss. Im Dachgeschoss sind auf der West- und Ostseite Umkleide- und Duschbereiche vorgesehen. Die hierfür erforderliche Trinkwassererwärmung wird ebenfalls über eine Frischwasserstation mit einem vorgeschalteten Heizungspufferspeicher realisiert. Die Aufstellung erfolgt im Dachboden. Die Verlegung der horizontalen Verteilungsleitungen für Kalt- und Warmwasser, sowie Zirkulation erfolgt an den Geschossdecken. Von dort werden die Leitungen in Installationsschächten zu den einzelnen san. Einrichtungen geführt. Zur Sicherstellung des bestimmungsgemäßen Betriebs nach DIN 1988-200 wurde eine Ringleitungsinstallation geplant. Zur Verhinderung von Stagnation und Zwangsdurchströmung werden Strömungsteiler mit nachgeschalteten, automatisch auslösenden Spülgruppen eingebaut. Innerhalb der Sanitärräume sind MontaBAU - VOB - LV20 Heizung BA 2+3 - Schule PES
BBS Bau- und Betriebsservice GmbHMannheimFrist: 07. Okt.Die Versorgung des Schulgebäudes erfolgt über einen im Bestand vorhandenen Fernwärmeanschluss der MVV- Netze GmbH über einen indirekten Anschluss mittels zwei Fernwärmeübergabestationen. Die vorhandene Fernwärmestation, derzeit direkte Betriebsweise, wird für die indirekte Betriebsweise mittels Wärmeübertrager umgebaut. Die Aufstellungen erfolgen in der Heizzentrale im Untergeschoss. Das Fernwärmenetz wird ganzjährig betrieben. Die Fernwärmeübergabestationen werden primärseitig mit 130/50°C und sekundärseitig mit 75/40°C ausgelegt. Von der Fernwärmeübergabestation "Gebäudeheizung" werden mehrere Gebäudeheizkreise und Unterverteilungen der Schule versorgt und mittels Heizungsverteiler / -sammler (stat. Heizung, Deckenstrahlplatten, RLT-Anlagen und Trinkwassererwärmung für Dusch- / Umkleidebereiche) aufgeteilt. Im Erdgeschoss ist eine Küche geplant. Die Trinkwassererwärmung hierfür erfolgt mittels einer Frischwasserstation mit einem vorgeschalteten Heizungspufferspeicher über die Fernwärmeübergabestation "Trinkwassererwärmung Küche". Die Aufstellung erfolgt ebenfalls in der Heizzentrale im Untergeschoss. Die Heizkörper, sowie die Heizregister der RLT-Anlagen werden auf 60/40°C und die Deckenstrahlplatten auf 70/50°C ausgelegt. Das komplette Wärmeverteilnetz wird aus Edelstahl-Pressfittingsystem verlegt. Die Verteilleitungen werden im Unter- und Erdgeschoss verlegt. Alle Haupt-, Verteil- und Anschlussleitungen werden gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) aus alukaschierter Mineralwolle wärmegedämmt, zudem sind zur Reduzierung von Wärmeverlusten Dämmkappen für alle Armaturen vorgesehen. Zur Raumbeheizung werden alle Bereiche im Unter- bis Dachgeschoss mit Röhrenheizkörper ausgestattet. Die vorhandenen Guss- bzw. Stahlradiatoren werden gegen neue Stahlröhrenradiatoren ausgetauscht. Die Standorte der Heizkörper unterhalb der Fenster werden beibehalten. Zur Beheizung der Turnhallen im Dachgeschoss / Dachboden, sowie der großen Mensa im Erdgeschoss sind Deckenstrahlplatten vorgesehen. Alle statischen Heizflächen werden mit absperrbaren und einstellbaren Rücklaufverschraubungen ausgerüstet. Zur Einzelraum-Temperaturregelung ist immer raumweise ein Zonenventil mit Stellantrieb geplant. Der hydraulische Abgleich zwischen den Heizkörpern innerhalb eines Raumes erfolgt über die Rücklaufverschraubung. Beim Durchtritt durch Brandwände oder -decken in der entsprechenden F-Qualität sind Rohrabschottungen vorgesehen.BAU - VOB - LV19 Sanitär BA 2+3 - Schule PES
BBS Bau- und Betriebsservice GmbHMannheimFrist: 07. Okt.Die Versorgung des Schulgebäudes erfolgt über einen im Bestand vorhandenen Wasseranschluss der MVV Netze GmbH. Nach der Zählereinrichtung wird ein Rückspülfilter mit einer Spülgruppe vorgesehen, zur Einhaltung der Rückspülintervalle. Unmittelbar nach der zentralen Kaltwasserverteilung wurde für den Abgang der Küchenversorgung eine Enthärtungsanlage nach dem Ionenaustauscherprinzip zur Verminderung von Kalksteinbildung vorgesehen. Das Verfahrensprinzip erfolgt durch den Austausch der Härtebildner Ca- und Mg-Ionen gegen Na-Ionen aus dem Regeneriermittel im Ionenaustauscher. Alle Klassen- und WC-Räume werden nur mit Kaltwasser versorgt. Lediglich in den Räumen des Schulleiters und den barrierefreien WCs, den Teeküchen der Lehrer und in den Räumen für Hausmeister, Putzmittel, Eltern, Sanität, Regie und Medien werden dezentrale Trinkwassererwärmer mittels elektr. Durchlauferhitzer vorgesehen. Im Erdgeschoss ist eine Küche geplant. Die Trinkwassererwärmung hierfür erfolgt mittels einer Frischwasserstation mit einen vorgeschalteten Heizungspufferspeicher über die Fernwärmeübergabestation "Trinkwassererwärmung Küche". Die Aufstellung erfolgt in der Heizungszentrale im Untergeschoss. Im Dachgeschoss sind auf der West- und Ostseite Umkleide- und Duschbereiche vorgesehen. Die hierfür erforderliche Trinkwassererwärmung wird ebenfalls über eine Frischwasserstation mit einem vorgeschalteten Heizungspufferspeicher realisiert. Die Aufstellung erfolgt im Dachboden. Die Verlegung der horizontalen Verteilungsleitungen für Kalt- und Warmwasser, sowie Zirkulation erfolgt an den Geschossdecken. Von dort werden die Leitungen in Installationsschächten zu den einzelnen san. Einrichtungen geführt. Zur Sicherstellung des bestimmungsgemäßen Betriebs nach DIN 1988-200 wurde eine Ringleitungsinstallation geplant. Zur Verhinderung von Stagnation und Zwangsdurchströmung werden Strömungsteiler mit nachgeschalteten, automatisch auslösenden Spülgruppen eingebaut. Innerhalb der Sanitärräume sind Montageelemente zum Einbau in teil- oder raumhohe Vorwandinstallationen und Installationswände vorgesehen. Die Vorwandinstallationen und Installationswände werden bauseits vom Gewerk Trockenbau gestellt und beplankt. Eine Feuerlöschversorgung des Gebäudes ist gemäß Brandschutzkonzept erforderlich. Demnach sind auf der West- und Ostseite jeweils eine Löschwasseranlage in "trockener" Ausführung vorgesehen. Die trockenen Steigleitungen müssen in jedem Geschoss des notwendigen Treppenraums mit Feuerlöschschlauchanschlusseinrichtungen ausgestattet sein. Die Löschwassereinspeisungen sind an der Gebäudeaußenkante, oberhalb der Geländeoberfläche und in unmittelbarer Nähe der Treppenraumausgänge angeordnet. Die komplette Trinkwasser- und Feuerlöschversorgung wird aus Edelstahl-Pressfittingsystem mit entsprechender diffusionsdichter Dämmung aus alukaschierter Mineralwolle verlegt. Alle Haupt-, Verteil- und Anschlussleitungen werden gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) aus alukaschierter Mineralwolle (für Trinkwasser) wärmegedämmt, zudem sind zur Reduzierung von Wärmeverlusten Dämmkappen für alle Armaturen vorgesehen. Als Abwasserleitungen innerhalb des Gebäudes werden bei allen Anschluss-, Fall- und Sammelleitungen hochschallgedämmte PP-Rohre und Formstücke verlegt. Das anfallende Abwasser wird im Unter- und Erdgeschoss gesammelt und jeweils über Grundleitungsanschlüsse entwässert. Die, unter der Rückstauebene liegenden, sanitären Einrichtungen werden über Doppel-Abwasserhebeanlagen geführt, die jeweils im Unter- und 2.Untergeschoss aufgestellt sind. Die jeweiligen Druckschleifen werden mind. 30 cm über die Rückstauebene geführt. Für das anfallende fetthaltige Abwasser der Küche ist eine Fettabscheideranlage vorgesehen. Das gesamte fetthaltige Abwasser wird vor Eintritt in den öffentlichen Kanal abgeschieden. Vorgesehen wurde über das Gewerk Rohbau, im Bereich der Freianlage im Nordhof, der Einbau eines Fettabscheiders und Probenahmeschachtes im Erdreich. Der Fettabscheider, in der Ausbaustufe 1, mit Direktabsaugung und integrierter Doppel-Pumpstation hat einen integrierten Schlammfang. Die Probenahmemöglichkeit erfolgt über die Schachtabdeckung. Die Druckschleife wird ins Gebäude über die Rückstauebene geführt. Die Entlüftung der Fettabscheideranlage und Doppel-Pumpstation erfolgt über Dach. Für das fetthaltige Abwasser werden PE-Rohre aus Polyethylen verwendet. Zum zugfesten und unlösbaren Verbinden von Rohren und Formstücken werden Elektroschweißmuffen verwendet. Beim Durchtritt durch Brandwände oder -decken in der entsprechenden F-Qualität sind Rohrabschottungen vorgesehen.BAU - VOB - LV20 Heizung BA 2+3 - Schule PES
BBS Bau- und Betriebsservice GmbHMannheimFrist: 07. Okt.Die Versorgung des Schulgebäudes erfolgt über einen im Bestand vorhandenen Fernwärmeanschluss der MVV- Netze GmbH über einen indirekten Anschluss mittels zwei Fernwärmeübergabestationen. Die vorhandene Fernwärmestation, derzeit direkte Betriebsweise, wird für die indirekte Betriebsweise mittels Wärmeübertrager umgebaut. Die Aufstellungen erfolgen in der Heizzentrale im Untergeschoss. Das Fernwärmenetz wird ganzjährig betrieben. Die Fernwärmeübergabestationen werden primärseitig mit 130/50°C und sekundärseitig mit 75/40°C ausgelegt. Von der Fernwärmeübergabestation "Gebäudeheizung" werden mehrere Gebäudeheizkreise und Unterverteilungen der Schule versorgt und mittels Heizungsverteiler / -sammler (stat. Heizung, Deckenstrahlplatten, RLT-Anlagen und Trinkwassererwärmung für Dusch- / Umkleidebereiche) aufgeteilt. Im Erdgeschoss ist eine Küche geplant. Die Trinkwassererwärmung hierfür erfolgt mittels einer Frischwasserstation mit einem vorgeschalteten Heizungspufferspeicher über die Fernwärmeübergabestation "Trinkwassererwärmung Küche". Die Aufstellung erfolgt ebenfalls in der Heizzentrale im Untergeschoss. Die Heizkörper, sowie die Heizregister der RLT-Anlagen werden auf 60/40°C und die Deckenstrahlplatten auf 70/50°C ausgelegt. Das komplette Wärmeverteilnetz wird aus Edelstahl-Pressfittingsystem verlegt. Die Verteilleitungen werden im Unter- und Erdgeschoss verlegt. Alle Haupt-, Verteil- und Anschlussleitungen werden gemäß dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) aus alukaschierter Mineralwolle wärmegedämmt, zudem sind zur Reduzierung von Wärmeverlusten Dämmkappen für alle Armaturen vorgesehen. Zur Raumbeheizung werden alle Bereiche im Unter- bis Dachgeschoss mit Röhrenheizkörper ausgestattet. Die vorhandenen Guss- bzw. Stahlradiatoren werden gegen neue Stahlröhrenradiatoren ausgetauscht. Die Standorte der Heizkörper unterhalb der Fenster werden beibehalten. Zur Beheizung der Turnhallen im Dachgeschoss / Dachboden, sowie der großen Mensa im Erdgeschoss sind Deckenstrahlplatten v
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 07. Oktober 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist BBS Bau- und Betriebsservice GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.