Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung Ville-EifelEuskirchen
B266 Umweltbaubegleitung für den Ersatzneubau
Umweltbaubegleitung für den Ersatzneubau der Rurbrücke in Einruhr im Zuge der B 266 während der Baumaßnahme: Gutachterliche Baubegleitung und Beratung des Bauherren hinsichtlich umweltfachlicher Aspekte.
Umweltgutachten
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Inhalt auf einen Blick
Umweltbaubegleitung für den Ersatzneubau der Rurbrücke in Einruhr im Zuge der B 266 während der Baumaßnahme: Gutachterliche Baubegleitung und Beratung des Bauherren hinsichtlich umweltfachlicher Aspekte.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung Ville-Eifel
- Veröffentlicht:
- 18. Juni 2026
- Frist:
- 21. Juli 2026
- Thema:
- Umweltgutachten
Ausschreibungsbeschreibung
Umweltbaubegleitung für den Ersatzneubau der Rurbrücke in Einruhr im Zuge der B 266 während der Baumaßnahme: Gutachterliche Baubegleitung und Beratung des Bauherren hinsichtlich umweltfachlicher Aspekte.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
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Dokumente und Anhänge
2 Dateien erfasst- CSX 21 - Bekanntmachung.pdf
- Vergabeunterlagen_CXS7Y51YTW0NKX4B.zip
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PS_Kantstr.
Die Kaiserin-Theophanu-Schule besteht aus acht Gebäudetrakten. Drei in Containerbauweise errichtete Trakte sind zurückzubauen, die denkmalgeschützten Trakte B und E sind zu sanieren. Inwieweit die Sanierung oder der Abbruch des A-Traktes aus wirtschaftlichen Aspekten und unter Betrachtung des Gesamtkonzeptes sinnvoll ist, ist im Rahmen der Planung zu erarbeiten. Darüber hinaus ist zur Umsetzung des Raumprogramms die Errichtung eines oder mehrerer Erweiterungsbauten erforderlich. Die Technik der Gebäudetrakte N und T ist in das Gesamtkonzept zu integrieren und ein zentraler Betrieb/Steuerung für die gesamte Liegenschaft einzurichten. Lage/Objektbeschreibung Am bereits bestehenden Schulstandort Kantstraße 3 befindet sich ein 4-zügiges Gymnasium mit circa 1.100 Schülern und circa 100 Lehrern. 2019 wurden zwei Erweiterungsbauten fertiggestellt, in welchen die naturwissenschaftlichen Fachräume und eine 3-fach Sporthalle untergebracht wurden. Neben den beiden Neubauten befinden sich auf dem Grundstück drei in den 50er Jahren in Massivbauweise errichtete Bestandstrakte (Trakte A, B und E). Die Trakte A und B beherbergen Klassen- und Verwaltungsräume sowie eine Aula. Der Trakt B steht unter Denkmalschutz. Der ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Trakt E wird aktuell als Mensa genutzt, weist jedoch nur unzureichende Kapazitäten auf. Im Trakt E befindet sich ebenfalls die Hausmeisterwohnung. An den Bestandsgebäuden wurden in den zurückliegenden Jahren nur die notwendigsten Instandhaltungsarbeiten vorgenommen, so dass ein entsprechender Sanierungsrückstand in allen Bereichen besteht. Weitere Klassenräume befinden sich in zwei Containerbauten, den Trakten K und G. Der aus den 60er Jahren stammende Trakt P wird derzeit für die Nachtmittagsbetreuung genutzt. Maßnahmenbeschreibung: Maßnahme A (Generalinstandsetzung mit Erweiterungsbau und eventuell Abbruch Trakt A, Abbruch Containerbauten und Sanierung der Außenanlagen): Ziel der Baumaßnahme ist die Generalinstandsetzung der Trakte B und E, optional des Traktes A. Die bestehenden Containerbauten P, K und G sind während der Baumaßnahme sukzessive abzubrechen. Im Zuge der Planungen sind verschiedene Varianten zu erarbeiten, in welchen sämtliche Aspekte zu betrachten sind, um eine Entscheidung in Bezug auf den Umgang mit den Bestandsgebäuden A, B und E herbeiführen zu können. Für die Deckung des Raumbedarfes wird die Errichtung eines oder mehrerer Erweiterungsbauten erforderlich. In welchem Umfang ein Abbruch des A-Traktes sinnvoll ist, ist mittels der zu erarbeitenden Varianten darzustellen und hinsichtlich der Nutzung, Wirtschaftlichkeit und Genehmigungsfähigkeit zu bewerten. Die 2019 fertiggestellten Neubautrakte N (Klassen- und Fachräume) und T (Turnhalle) sowie der Trakt G werden während der Baumaßnahme weiter durch die Schule genutzt. Die Technik der Gebäudetrakte N und T ist in das Gesamtkonzept zu integrieren und ein zentraler Betrieb/Steuerung für die gesamte Liegenschaft einzurichten. Im Zuge der Sanierungs-, Neubau- und Abbruchmaßnahmen wird der noch unsanierte Teil der Außenanlagen einschließlich der dazugehörenden technischen Anlagen ebenfalls neugestaltet. Es ist geplant, die Maßnahme mit einem Generalunternehmen (GU) zu realisieren. Aufgrund interner Prüfverfahren könnte im Verlauf der weiteren Planung gegebenenfalls die Entscheidung gegen einen GU und für eine gewerkeweise Ausführung getroffen werden. Die Planung wird grundsätzlich unter Anwendung der BIM-Methodik erbracht. Der Leistungsumfang hinsichtlich BIM ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen und der vertragsgegenständlichen AIA des Arbeitgebers. Neben den Projektsteuerungsleistungen wird durch den Projektsteuerer auch das Inbetriebnahmemanagement durchzuführen sein. Die Planungsleistungen für die Hauptmaßnahme (Maßnahme A) wurden zum überwiegenden Teil bereits an die Fachplaner vergeben, mit der Leistungsphase 1 wurde im II. Quartal 2025 begonnen. Maßnahme B (Errichtung eines Interims und Erschließung mit Außenanlagen): Vor der Durchführung der oben beschriebenen Baumaßnahmen ist die Auslagerung des Schulbetriebes aus den von der Sanierung/ dem Rückbau betroffenen Bestandstrakte erforderlich. Als Teil dieser Maßnahme soll hierfür ein Interimsgebäude in Containerbauweise durch einen Totalunternehmer geplant und errichtet werden. Im Rahmen der Projektsteuerungsleistungen hat in allen Leistungsphasen die Qualitätssicherung, in der Leistungsphase 8 in Form eines Baucontrollings durch die Projektsteuerung zu erfolgen. Die Veröffentlichung der Vergabeunterlagen für den Totalunternehmer Maßnahme B ist im IV. Quartal 2025 erfolgt. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Ein Rechtsanspruch auf eine Weiterbeauftragung besteht nicht. der Honorarvertragsentwurf mit detaillierten Leistungsbild ist dieser Auftragsbeakanntmachung beigefügt. Die Anlage 1 beinhaltet die umfängliche Projektbeschreibung inklusive Maßnahmenbeschreibung, Kosten und Termine. Alle Anlagen sind zu beachten. - DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbHBerlinFrist: 23. Juni
B1, VKE D181, Ersatzneubau Josef-Kardinal-Frings-Brücke - Ingenieurleistungen zur vertieften Bauwerksdiagnostik
Beschreibung der Planungsaufgabe Inhalt dieser Planungsaufgabe ist die Erstellung: • Eines Untersuchungskonzepts für die Unterbauten der Josef-Kardinal-Frings-Brücke (B 1) auf Grundlage der Bestandsdokumentation und der Ergebnisse einer bereits durchgeführten Untersuchung an vier Bestandspfeilern zur Bestimmung von Druckfestigkeit, E-Modul und EBV-Analyse • Von relevanten Plänen für die Bauwerksuntersuchungen, dazu soll u.a. ein detaillierter Baustelleneinrichtungsplan auf Grundlage der örtlichen Gegebenheiten erstellt werden • Einer Leistungsbeschreibung für die erforderlichen Bauwerksuntersuchungen durch Prüfungen am Bauwerk sowie durch Entnahme von Proben • Mitwirkung und Zuarbeit für die Erstellung der Vergabeunterlagen sowie Mitwirkung bei der Vergabe • Eines Ergebnisprotokolls der Laborergebnisse inkl. Planung und Koordination der notwendigen Laboranalysen • Eines Ergebnisberichts mit Auswertung und Bewertung der Messergebnisse für die Bohrkernprüfung und Zusammenfassen aller Prüfergebnisse inklusive Ingenieurtechnischer Bewertung und Empfehlungen. für den Ersatzneubau der Josef-Kardinal-Frings-Brücke, die als Teil der B1 Düsseldorf und Neuss über den Rhein verbindet. Anlass der Untersuchung Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke (B 1) ist eine Rheinbrücke, welche die Städte Neuss und Düsseldorf verbindet. Westlich schließt die B 1 an die A 57 an und erfüllt damit eine wichtige Zubringerfunktion zu den Autobahnen A 46/A 57 sowie zum Düsseldorfer Zentrum und zum Neusser Hafen. Ferner verläuft über die Joseph-Kardinal-Frings-Brücke eine doppelgleisige Straßenbahnstrecke des öffentlichen Personennahverkehrs. Detaillierung der Planungsaufgabe Zur vollständigen Erfüllung der Planungsaufgabe sind vollumfänglich gutachterliche Leistungen aus den folgenden zwei Sachgebieten zu erbringen: 1. Baustofftechnische Untersuchungen am Bauwerksbeton (Bestimmung der Druckfestig-keit am Bohrkern, Bausubstanzprüfung, E-Modul-Bestimmung) in Orientierung der Vorgaben des technischen Regelwerks hinsichtlich Umfang und Bewertungsverfahren. 2. Analytik nach Ersatzbaustoffverordnung (EBV) (Probenahmekonzeption, chemische Laboruntersuchungen und Einstufung nach Materialklassen der EBV). Sofern der Auftragnehmer nicht für beide Sachgebiete die erforderliche Qualifikation nachweisen kann, ist die baustofftechnische Untersuchung als federführende Leistung zu betrachten. In diesem Fall sind die Leistungen der Stoffanalytik (EBV) als Nachunternehmerleistung durch einen entsprechend qualifizierten Gutachter zu erbringen und bereits mit Angebotsabgabe verbindlich zu benennen. Die Planungsaufgabe gliedert sich in insgesamt in drei aufeinander aufbauende Bearbeitungsphasen (1-3): Bearbeitungsphase 1: Vorbereitung, Ausschreibung und Vergabe Bearbeitungsphase 2: Laboranalyse Bearbeitungsphase 3: Dokumentation - Amt für Recht, Vergabe und VersicherungenKöln
BIM Manager_GI Kantstr.
Die Kaiserin-Theophanu-Schule besteht aus acht Gebäudetrakten. Drei in Containerbauweise errichtete Trakte sind zurückzubauen, die denkmalgeschützten Trakte B und E sind zu sanieren. Inwieweit die Sanierung oder der Abbruch des A-Traktes aus wirtschaftlichen Aspekten und unter Betrachtung des Gesamtkonzeptes sinnvoll ist, ist im Rahmen der Planung zu erarbeiten. Darüber hinaus ist zur Umsetzung des Raumprogramms die Errichtung eines oder mehrerer Erweiterungsbauten erforderlich. Die Technik der Gebäudetrakte N und T ist in das Gesamtkonzept zu integrieren und ein zentraler Betrieb/Steuerung für die gesamte Liegenschaft einzurichten. Lage/Objektbeschreibung Am bereits bestehenden Schulstandort Kantstraße 3 befindet sich ein 4-zügiges Gymnasium mit circa 1.100 Schülern und circa 80 Lehrern. 2019 wurden zwei Erweiterungsbauten fertiggestellt, in welchen die naturwissenschaftlichen Fachräume und eine 3-fach Sporthalle untergebracht wurden. Neben den beiden Neubauten befinden sich auf dem Grundstück drei in den 50er Jahren in Massivbauweise errichtete Bestandstrakte (Trakte A, B und E). Die Trakte A und B beherbergen Klassen- und Verwaltungsräume, sowie eine Aula. Trakt B steht unter Denkmalschutz. Der ebenfalls unter Denkmalschutz stehende Trakt E wird aktuell als Mensa genutzt, weist jedoch unzureichende Kapazitäten auf. Im Trakt E befindet sich ebenfalls die Hausmeisterwohnung. An den Bestandsgebäuden wurden in den zurückliegenden Jahren nur die notwendigsten Instandhaltungsarbeiten vorgenommen, so dass ein entsprechender Sanierungsrückstand in allen Bereichen besteht. Weitere Klassenräume befinden sich in zwei Containerbauten, den Trakten K und G. Der aus den 60er Jahren stammende Trakt P wird derzeit für die Nachtmittagsbetreuung genutzt. Maßnahmenbeschreibung: Ziel der Baumaßnahme ist die Generalinstandsetzung der Trakte B und E, optional des Traktes A. Darueber hinaus sind die bestehenden Containerbauten P, K und G sukzessive abzubrechen. Zudem ist eine Mensa einschließlich Mensaküche mit Räumen für die Ganztagsbetreuung in das Gesamtensemble zu integrieren. Im Zuge der Planungen sind verschiedene Varianten zu erarbeiten, in welchen sämtliche Aspekte zu betrachten sind, um eine Entscheidung in Bezug auf den Umgang mit den Bestandsgebäuden A, B und E herbeiführen zu können. Für die Deckung des Raumbedarfes wird die Errichtung eines oder mehrerer An- beziehungsweise Erweiterungsbauten erforderlich. In welchem Umfang ein Abbruch des A-Traktes sinnvoll ist, ist mittels der zu erarbeitenden Varianten darzustellen und hinsichtlich der Nutzung, Wirtschaftlichkeit und Genehmigungsfähigkeit zu bewerten. Zudem wird beabsichtigt, die Beheizung der gesamten Liegenschaft auf Fernwaerme umzustellen. Die Technik der 2019 fertig gestellten Gebäudetrakte N und T ist in das Gesamtkonzept zu integrieren und ein zentraler Betrieb/Steuerung für die gesamte Liegenschaft einzurichten. Im Zuge der Sanierungs-, Neubau- und Abbruchmaßnahmen wird ein Teil der Außenanlagen ebenfalls neugestaltet. Die 2019 fertiggestellten Trakte N (Klassen- und Fachräume) und T (Turnhalle) sowie der Trakt G werden während der Baumaßnahme weiter durch die Schule genutzt. Es ist geplant, die Maßnahme mit einem Generalunternehmen zu realisieren. Die Planung ist grundsätzlich unter Anwendung der BIM-Methodik zu erbringen. Der Leistungsumfang hinsichtlich BIM ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen und der vertragsgegenständlichen AIA des AG. Der AN schuldet über sämtliche Maßnahmen und Auftragsstufen hinweg eine Leistung, welche die Anforderungen der AlA des AG erfüllt. Die erforderliche Koordination und Anwendung der BIM-Methodik werden nicht gesondert vergütet. Es ist geplant, die Maßnahme mit einem Generalunternehmen (ab Leistungsphase 5) zu realisieren. Die Planung ist grundsätzlich unter Anwendung der BIM-Methodik zu erbringen. . - DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbHBerlinFrist: 23. Juni
B1, VKE D181, Ersatzneubau Josef-Kardinal-Frings-Brücke - Ingenieurleistungen zur vertieften Bauwerksdiagnostik
Beschreibung der Planungsaufgabe Inhalt dieser Planungsaufgabe ist die Erstellung: • Eines Untersuchungskonzepts für die Unterbauten der Josef-Kardinal-Frings-Brücke (B 1) auf Grundlage der Bestandsdokumentation und der Ergebnisse einer bereits durchgeführten Untersuchung an vier Bestandspfeilern zur Bestimmung von Druckfestigkeit, E-Modul und EBV-Analyse • Von relevanten Plänen für die Bauwerksuntersuchungen, dazu soll u.a. ein detaillierter Baustelleneinrichtungsplan auf Grundlage der örtlichen Gegebenheiten erstellt werden • Einer Leistungsbeschreibung für die erforderlichen Bauwerksuntersuchungen durch Prüfungen am Bauwerk sowie durch Entnahme von Proben • Mitwirkung und Zuarbeit für die Erstellung der Vergabeunterlagen sowie Mitwirkung bei der Vergabe • Eines Ergebnisprotokolls der Laborergebnisse inkl. Planung und Koordination der notwendigen Laboranalysen • Eines Ergebnisberichts mit Auswertung und Bewertung der Messergebnisse für die Bohrkernprüfung und Zusammenfassen aller Prüfergebnisse inklusive Ingenieurtechnischer Bewertung und Empfehlungen. für den Ersatzneubau der Josef-Kardinal-Frings-Brücke, die als Teil der B1 Düsseldorf und Neuss über den Rhein verbindet. Anlass der Untersuchung Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke (B 1) ist eine Rheinbrücke, welche die Städte Neuss und Düsseldorf verbindet. Westlich schließt die B 1 an die A 57 an und erfüllt damit eine wichtige Zubringerfunktion zu den Autobahnen A 46/A 57 sowie zum Düsseldorfer Zentrum und zum Neusser Hafen. Ferner verläuft über die Joseph-Kardinal-Frings-Brücke eine doppelgleisige Straßenbahnstrecke des öffentlichen Personennahverkehrs. Detaillierung der Planungsaufgabe Zur vollständigen Erfüllung der Planungsaufgabe sind vollumfänglich gutachterliche Leistungen aus den folgenden zwei Sachgebieten zu erbringen: 1. Baustofftechnische Untersuchungen am Bauwerksbeton (Bestimmung der Druckfestig-keit am Bohrkern, Bausubstanzprüfung, E-Modul-Bestimmung) in Orientierung der Vorgaben des technischen Regelwerks hinsichtlich Umfang und Bewertungsverfahren. 2. Analytik nach Ersatzbaustoffverordnung (EBV) (Probenahmekonzeption, chemische Laboruntersuchungen und Einstufung nach Materialklassen der EBV). Sofern der Auftragnehmer nicht für beide Sachgebiete die erforderliche Qualifikation nachweisen kann, ist die baustofftechnische Untersuchung als federführende Leistung zu betrachten. In diesem Fall sind die Leistungen der Stoffanalytik (EBV) als Nachunternehmerleistung durch einen entsprechend qualifizierten Gutachter zu erbringen und bereits mit Angebotsabgabe verbindlich zu benennen. Die Planungsaufgabe gliedert sich in insgesamt in drei aufeinander aufbauende Bearbeitungsphasen (1-3): Bearbeitungsphase 1: Vorbereitung, Ausschreibung und Vergabe Bearbeitungsphase 2: Laboranalyse Bearbeitungsphase 3: Dokumentation - DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbHBerlin
B 1, VKE D181, Ersatzneubau Josef-Kardinal-Frings-Brücke - Geotechnische Gutachten
Allgemeines Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke (JKFB) verbindet als Bundesstraße 1 die beiden Städte Neuss und Düsseldorf über den Rhein. Westlich schließt die B 1 an die A 57 an und erfüllt eine Zubringerfunktion des überörtlichen Verkehrs zum Düsseldorfer Zentrum bzw. zum Neusser Hafen. Ferner besteht über die JKFB eine doppelgleisige Straßenbahnstrecke des öffentlichen Personennahverkehrs zwischen Düsseldorf und Neuss. Die Straßenbaulast wurde zum 01.01.2024 von den Städten Neuss und Düsseldorf in Auftragsverwaltung für den Bund an die Straßenbauverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) übergeben. Aufgrund des schlechten Zustands der Brücke laufen seit 2024 Sanierungsarbeiten durch Straßen.NRW, um die Verkehrstüchtigkeit bis zu einem geplanten Ersatzneubau aufrecht zu erhalten. Die DEGES wurde 2024 mit der Planung und Baudurchführung eines Ersatzneubaus beauftragt. In 2025/2026 wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt, mit der Zielstellung, unter welchen Randbedingungen der Ersatzneubau realisiert werden kann und welche grundsätzlichen Varianten in Frage kämen. Hierbei wurden sowohl Szenarien hinsichtlich der Trassenlage, des Brückentyps, sowie des Querschnitts untersucht. Ferner wurden die Schnittstellen anderer von der Planung Betroffener Stakeholder (Rheinbahn, Stadtwerke Neuss, Wasser- und Schifffahrtsamt, Autobahn GmbH des Bundes, etc.) identifiziert und Vorgaben für die weiteren Planungsschritte (Voruntersuchung) abgeleitet. Außerdem wurden im Rahmen der Machbarkeitsstudie eine Altlastenkartierung, eine vergleichende Umweltuntersuchung mit Ausweisung der vorhandenen Schutzgebiete und eine Leitungsrecherche durchge-führt. Die Festlegung der genauen Lage des Ersatzneubaus und des Brückentyps wird unter Abwägung aller Vor- und Nachteile zum Ende der Voruntersuchung (Mitte 2027) feststehen. Beschreibung der Planungsaufgabe (1) Gegenstand des Vertrages ist die Baugrundbeurteilung und die Gründungsberatung für die Ingenieurbauwerke und anschließende Strecke mit Vorbereitung und Durchführung der erforderlichen geotechnischen und umwelttechnischen Laboruntersuchungen, die Ausarbeitung der dazugehörigen geotechnischen Berichte einschließlich der Altlasten- und abfallrechtlichen Bewertung sowie die Erstellung von geotechnischen Längs- und Querschnitten (Leistungen gem. HOAI 2021, Anlage 1, Punkt 1.3) für den Ersatzneubau der Josef-Kardinal-Frings-Brücke. (2) Bestandteil der Beauftragung sind alle erforderlichen wechselseitigen Abstimmungen mit fachlich Beteiligten. Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung Folgende Leistungen sind Gegenstand des Vertrages: • Auswertung der vorhandenen Baugrunderkenntnisse und dazugehörige Recherchen • Erstellung eines zweistufigen Erkundungs- bzw. Aufschlussprogrammes unter Berücksichtigung der Bestandsunterlagen und des Planungsfortschrittes o Stufe 1: Voruntersuchung, parallel zur Voruntersuchung Objektplanung Verkehrsanlagen o Stufe 2: Hauptuntersuchung (Nach Festlegung der Vorzugsvariante), parallel zum Vorentwurf Objektplanung Verkehrsanlagen • Vorbereitung der Vergabeunterlagen für die Aufschlussarbeiten nach VOB o Leistungsverzeichnis (LV) o Baubeschreibung (BB) o Kostenschätzung (KS) • Geotechnische Untersuchungen der Grundwassersituation (u.a. Anlage von Grundwassermessstellen zur Dokumentation der Grundwassersituation) • Baugrundbeurteilung in Hinblick auf: o Strecke o konstruktiver Ingenieurbau o Verlegungen von Leitungen im Vorfeld der Baumaßnahme • Vorbereitung und Durchführung der erforderlichen geotechnischen und umwelttechnischen Laboruntersuchungen • Ausarbeitung der zugehörigen geotechnischen Berichte und Altlastenberichte (Leistungen gem. HOAI 2021, Anlage 1, Punkt 1.3) einschließlich der Altlasten- und abfallrechtlichen Bewertung • Anwendung des DEGES-Standards (Band 1 + 2) • Vorlage von Zeitplänen zu den Bohrprogrammen • Erstellung einer Handakte für die Landesarchäologie (Umfang: max. 3 Seiten), um im Vorfeld die Baugrunduntersuchungen im Bereich eventueller Fundstellen abzustimmen Es sind die Anforderungen/Regelwerke des AG zu beachten. Zu diesen Anforderungen gehört neben der vorgegebenen Struktur insbesondere die plausible inhaltliche Abarbeitung des Arbeitsauftrages nach den anerkannten Regeln der Technik und der einschlägigen Regelwerke sowie die Aufteilung der Resultate in einen Band 1 "Ergebnisse" und einen Band 2 "Handlungsempfehlungen". Für die Planungen der Verkehrsanlage Straße und der Ingenieurbauwerke sind Leistungen der Baugrunduntersuchung zu erbringen. Die Planungen erfolgen mit der BIM-Methodik. Bei der Bearbeitung des 3D-Baugrundmodells und des 3D-Grundwassermodells ist die Unterlage B03_BIM_Baugrundmodellierung zu berücksichtigen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 21. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Landesbetrieb Straßenbau NRW - Regionalniederlassung Ville-Eifel.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.