Thoraxklinik Heidelberg gGmbH - Universitätsklinikum HeidelbergHeidelbergTED
Austausch CT-Scanner im laufenden Betrieb
Austausch vom Computertomographiegerät im laufenden Betrieb inkl. einer Modernisierung zu einem Photonen Counting Computertomographiegerät. Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Abnahme eines modernen Photonencounting Computertomographiesystems (PC CT) als Ersatz für das bestehende Computertomograp...
Bildgebung
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Thoraxklinik Heidelberg gGmbH - Universitätsklinikum Heidelberg
- Veröffentlicht:
- 28. Juni 2026
- Frist:
- 27. Juli 2026
- Thema:
- Bildgebung
Ausschreibungsbeschreibung
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Austausch vom Computertomographiegerät im laufenden Betrieb inkl. einer Modernisierung zu einem Photonen Counting Computertomographiegerät. Gegenstand der Beschaffung ist die Lieferung, Installation, Inbetriebnahme und Abnahme eines modernen Photonencounting Computertomographiesystems (PC CT) als Ersatz für das bestehende Computertomographiegerät. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen einer Modernisierung der radiologischen Diagnostikinfrastruktur zur Sicherstellung einer zukunftsfähigen, qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Patientenversorgung. Der Austausch des Bestandsgerätes erfolgt während des laufenden Klinikbetriebs. Hierfür sind sämtliche erforderlichen Leistungen zur Demontage und fachgerechten Entsorgung bzw. Rücknahme des vorhandenen CT-Systems sowie zur Lieferung, Einbringung, Installation, Integration und Inbetriebnahme des neuen Photonencounting Computertomographen vorzusehen. Bestandteil des Auftrags sind darüber hinaus alle notwendigen Anpassungen der bestehenden räumlichen, technischen und infrastrukturellen Gegebenheiten, soweit diese für den ordnungsgemäßen Betrieb des neuen Systems erforderlich sind. Dies umfasst insbesondere die Abstimmung und Umsetzung erforderlicher Maßnahmen hinsichtlich Stromversorgung, Klimatisierung, Strahlenschutz, IT- und Netzwerkanschlüssen sowie weiterer medizintechnischer und gebäudetechnischer Schnittstellen. Das zu beschaffende System muss dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen und die Photonencounting-Technologie zur Verbesserung der Bildqualität, Dosisoptimierung sowie erweiterten diagnostischen Möglichkeiten einsetzen. Ziel der Beschaffung ist die Bereitstellung eines leistungsfähigen, zukunftssicheren CT-Systems für den Einsatz in der klinischen Routine, einschließlich Notfall-, ambulanten und stationären Untersuchungen. Zum Leistungsumfang gehören weiterhin die vollständige Integration in die bestehende Krankenhaus-IT und radiologische Infrastruktur (insbesondere PACS und weitere relevante Systeme), die Durchführung aller erforderlichen Prüfungen und Abnahmen, die Einweisung und Schulung des medizinischen, technischen und administrativen Personals sowie die Bereitstellung der für den Betrieb notwendigen Dokumentationen und Zulassungsnachweise. Die Ausführung der Maßnahme ist so zu planen und durchzuführen, dass Einschränkungen des klinischen Betriebs auf ein Minimum reduziert werden und die Verfügbarkeit der radiologischen Versorgung während des Geräteaustauschs weitestgehend sichergestellt bleibt.
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Veröffentlichungsstelle
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Universitätsmedizin Greifswald KöRGreifswaldDie Universitätsmedizin Greifswald (im Folgenden UMG) plant die Beschaffung einer vollständig integrierten robotischen OP-Suite der Firma Brainlab. Diese umfasst Loop-X, Cirq Robotics Suite sowie Curve Spine & Trauma einschließlich serverbasierter Planungsintegration und ermöglicht eine durchgängige Kombination aus robotischer Bildgebung, Navigation, Planungssoftware und robotisch unterstützter Instrumentenführung. Die Investition dient nicht allein der technischen Modernisierung eines Operationssaals, sondern stellt eine strukturelle Maßnahme zum Aufbau eines interdisziplinären Wirbelsäulenzentrums dar. Am Universitätsklinikum wird seit mehreren Jahren eine Navigationslösung des Herstellers Brainlab eingesetzt, die im Rahmen der geplanten Beschaffung erweitert und weiterverwendet werden soll. Ziel ist die fachübergreifend standardisierte Behandlung komplexer degenerativer, traumatologischer, deformitätsbedingter, infektiöser und tumoröser Wirbelsäulenpathologien. Entscheidend für die Auswahl des zu beschaffenden Systems ist eine durchgehende digitale Prozesskette von der präoperativen Planung über intraoperative Navigation und robotische Assistenz bis zur 3D-Kontrolle während der Operation - ohne Medienbrüche oder Systemwechsel. Der klinische Nutzen wird im Folgenden anhand ausgewählter Anwendungen erläutert: - Mehrsegmentale degenerative Stabilisation: Bei mehrsegmentalen lumbalen Stabilisationen ermöglicht die Kombination aus serverbasierter Planung, robotischer Trajektorienführung und intraoperativer 3D-Kontrolle eine präzise Umsetzung der Operationsplanung. Die präoperative Planung kann interdisziplinär erstellt und im OP ohne Medienbrüche angewendet werden. Die robotische Stabilisierung der Instrumentenachse minimiert Abweichungen von der geplanten Trajektorie, während die intraoperative 3D-Verifikation eine sofortige Qualitätskontrolle vor Wundverschluss erlaubt. Besonders bei osteoporotischer Knochenqualität oder engen Pedikeln steigert diese Vorgehensweise die Präzision und kann die Revisionsrate reduzieren. - Deformitätenchirurgie: Langstreckige Instrumentationen bei Skoliose oder kyphotischen Fehlstellungen erfordern höchste Präzision. Das große intraoperative Scanvolumen ermöglicht die Abbildung mehrerer Segmente in einer einzigen Sequenz. Die Navigation bleibt auch bei rotierter Anatomie stabil nutzbar. Die robotische Führung verringert die Variabilität bei komplexer Pedikelgeometrie und schafft so einen reproduzierbaren Standard, selbst unter schwierigen anatomischen Bedingungen. - Revisionseingriffe: Voroperierte Wirbelsäulen sind besonders anspruchsvoll, da Vernarbungen, veränderte anatomische Landmarken und vorhandene Implantate die Orientierung erschweren. Die Kombination aus präoperativer Bildgebung und intraoperativem 3D-Scan ermöglicht eine sichere Planung auch bei veränderter Anatomie. Die Herstellerunabhängigkeit des Systems ist hierbei entscheidend, da verschiedene Implantat-Systeme berücksichtigt werden können. - S2AI- und lumbopelvine Fixationen: Becken- und Sakrumfixationen verlaufen in engen knöchernen Korridoren mit potenziell schwerwiegenden Komplikationen bei Fehlplatzierung. Die Kombination aus präziser Trajektorienplanung, robotischer Achsführung und intraoperativer 3D-Kontrolle erhöht die Sicherheit signifikant. Zudem ermöglicht die freie Wahl des Implantatsystems eine Anpassung an Frakturtyp oder Deformität, da unterschiedliche Schraubendesigns verwendet werden können. - Tumor- und Infektchirurgie Bei interdisziplinären Eingriffen - beispielsweise Dekompression durch die Neurochirurgie und Stabilisation durch die Orthopädie - erlaubt die serverbasierte Planung eine gemeinsame Bearbeitung des Falls. Beide Kliniken arbeiten auf derselben Datenbasis, sodass Planung, Umsetzung und Dokumentation konsistent erfolgen. Dies stellt eine zentrale infrastrukturelle Voraussetzung für den Betrieb eines funktionierenden Wirbelsäulenzentrums dar.Brust-CT-Scanner mit photonenzählender Detektortechnologie
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Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 27. Juli 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Thoraxklinik Heidelberg gGmbH - Universitätsklinikum Heidelberg.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.