BG Klinikum Duisburg gGmbHDuisburgTED
AEMP Flächen Fachplanung TA
Ziel ist die Sicherstellung einer zukunftsfähigen, leistungsfähigen und regelkonformen Sterilgutversorgung für den Operationsbereich des BG Klinikums Bergmannstrost Halle. Im Rahmen der Vorplanung sind alternative Standorte für die AEMP zu untersuchen, zu bewerten und wirtschaftlich zu vergleichen. Eine funktionale und bauliche Konzeption...
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Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- BG Klinikum Duisburg gGmbH
- Veröffentlicht:
- 19. März 2026
- Frist:
- 24. April 2026
Ausschreibungsbeschreibung
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Ziel ist die Sicherstellung einer zukunftsfähigen, leistungsfähigen und regelkonformen Sterilgutversorgung für den Operationsbereich des BG Klinikums Bergmannstrost Halle. Im Rahmen der Vorplanung sind alternative Standorte für die AEMP zu untersuchen, zu bewerten und wirtschaftlich zu vergleichen. Eine funktionale und bauliche Konzeption unter Berücksichtigung hygienischer Anforderungen, effizienter Prozesse, technischer Infrastruktur und medizintechnischer Ausstattung ist zu erarbeiten. Die logistische Anbindung, insbesondere die Transportwege zum Zentral-OP, Lagerbereichen und Aufzügen, ist zu analysieren. Der Rückbau der Bestandsanlagen ist integraler Bestandteil der Planungsleistungen. Die freiwerdenden Flächen sind hinsichtlich möglicher Nachnutzungen zu untersuchen und konzeptionell zu beplanen, wobei betriebliche Bedarfe, räumliche, technische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind. Ziel ist eine ganzheitliche Planung, die sowohl die Optimierung der AEMP als auch eine sinnvolle und nachhaltige Nutzung der freiwerdenden Flächen sicherstellt.
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In der Schwimmhalle ist eine Krananlage mit einer Hebelast von 1.800 kg zuzüglich gesetzlich vorgeschriebener Sicherheitsreserven für Ausbildungsgerät (das Ein- und Ausbringen der Rettungsinsel mit Rettungsausstattung und Eigengewicht von 360 kg und das Ein- und Ausbringen von „Festrumpfschlauchboote Dummy“ mit einem Eigengewicht von 1.800 kg) über die gesamte Länge des Wasserbeckens einzubringen. Die Krananlage muss für den Personentransport (Ausbildungsszenario Rettungsschwimmer und Verunfallter = 180 kg) zugelassen sein. Weiterhin sind technische Einrichtungen zur Wellensimulation mit 1.50 m Wellenhöhe sowie zur Simulation von Starkwind, Lärm und Nebel einzubringen. Für die Taucherübungshalle wird abweichend von Schwimmbädern oder Rettungsübungshallen durchgängig eine Wassertemperatur von 32° C gefordert. Das Becken soll eine Abmessung von 25 m x ca. 13,50 m aufweisen. Der Ersatzneubau ist mit einer neuen Straße an das Verkehrs- und Wegenetz anzubinden. Vor dem Gebäude sind 5 Kfz-Stellplätze für Besucher 10 Fahrradständer zu planen. Beschreibung qualitativer Bedarf Grundsätzlich sind die Forderungen der KOK-Richtlinien für den Bäderbau in Ihrer gültigen Fassung zu berücksichtigen. Es ist durch energieeffiziente Techniken und umweltschonende Baustoffe ein nachhaltiges Gebäude zu schaffen. Der Wartungs- und Instandhaltungsaufwand ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten in der Planung zu berücksichtigen. Es sind Sonnenschutzmaßnahmen in der Planung zu entwickeln und Sonnenschutzverglasungen zu vermeiden. Beschreibung spezifische Anforderungen Schaffung der infrastrukturellen Erfordernisse für die Etablierung des Capsize-Training Wellen-, Starkwind-, Lärm- und Nebelsimulation. Eine notwendige Wassertiefe von 5.80 m. Rettungsmittelplattform inkl. Befestigung Kletterrettungsnetz und Abwurfmöglichkeit der Rettungsinsel. Ein Sprungturm mit 1, 3 m und 5 m Podest. Für die Ausbildung wird eine Sauerstofffüllanlage benötigt. 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Technische Qualität Steckbrief 4.1.3 Reinigung und Instandhaltung Durch die gezielte, planmäßige Reinigung und Instandhaltung sollen die eingesetzten Materialien und Bauteile maximal mögliche Austauschzyklen erreichen können. Reinigung und Instandhaltung sollen einfach durchzuführen sein, und die dafür aufzuwendenden Mittel sollen möglichst gering sein. Ziel ist die Reduzierung der laufenden Kosten während der Nutzungsphase und die Minimierung der Umweltwirkung (Wasserverbrauch). Es gibt keine Vorgabe eines Gesamterfüllungsgrades und keine Zertifizierung. Das Gebäude ist nach den Grundsätzen für Infrastrukturanforderungen und Hinweisen für die Planung von Baumaßnahmen, gem. Bereichsvorschrift C1-1810/0-6201 barrierefrei auszuführen. § 44 Bundesnaturschutzgesetz ist als verbindliche gesetzliche Vorgabe konsequent zu berücksichtigen. Aufgrund des Eingriffs in den Boden und evtl. in den Grundwasserspiegel, ist ein Fachbeitrag zur Eingriffsregelung in Auftrag zu geben. 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- Der Auftraggeber ist BG Klinikum Duisburg gGmbH.
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