Bundesamt für Seeschifffahrt und HydrographieHamburg
Abschluss einer Rahmenvereinbarung von 2026 bis 2029 für die geotechnische Flächenvoruntersuchung in der deutschen AWZ einschließlich Laboruntersuchungen und Dokumentation (FERKL 2026) inklusive der Erst-Abrufe für die Jahre 2027 und 2028 mit der Option der Wiederholung gem. § 3a EU Abs. 3 Nr. 5 VOB/A
Geotechnische Erkundung in der deutschen AWZ der Nordsee inklusive Dokumentation im Rahmen der Voruntersuchung nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 WindSeeG. Die geotechnische Erkundung umfasst kontinuierliche Drucksondierungen, diskontinuierliche Drucksondierungen, bohrlochgeophysikalische Messungen, Bohrungen zur Probennahme inklusive Bodenansprache,...
Baugrundgutachten, Schadstoffgutachten, Wasserwirtschaft
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
- Veröffentlicht:
- 11. Mai 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Baugrundgutachten
Ausschreibungsbeschreibung
Vollständige Beschreibung anzeigenBeschreibung einklappen
Geotechnische Erkundung in der deutschen AWZ der Nordsee inklusive Dokumentation im Rahmen der Voruntersuchung nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 WindSeeG. Die geotechnische Erkundung umfasst kontinuierliche Drucksondierungen, diskontinuierliche Drucksondierungen, bohrlochgeophysikalische Messungen, Bohrungen zur Probennahme inklusive Bodenansprache, sowie Laboruntersuchungen. Die zu unterersuchenden Flächen pro Jahr werden von dem Flächenentwicklungsplan (FEP) vorgegeben. In dem jeweiligen Untersuchungsraum gilt es mit den kontinuierlichen Drucksondierungen zu starten. Die Tiefe der kontinuierlichen Drucksondierung soll bis zum Erreichen der Verfahrensgrenze durchgeführt werden. Anschließend wird die Zieltiefe (max. 80 m unter Seeboden) der Erkundung durch die Ausführung von diskontinuierlichen Drucksondierungen erreicht. Bevor mit den Bohrungen zur Probennahme gestartet werden kann, müssen alle Drucksondierungsergebnisse erhoben sein. Es gilt pro FEP-Fläche die Erkundungen logistisch optimiert zusammenhängend auszuführen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Reihenfolge der Erkundungsarbeiten festzusetzen. Die Tiefe der indirekten und direkten Aufschlüsse beträgt max. 80 m unter Seeboden. Die zu erkundenden Tiefen an den einzelnen Lokationen der Drucksondierungen werden im Vorfeld durch die gesonderte beauftragte geotechnische Begleitung festgelegt. Nach der vollständigen Erhebung der Drucksondierungsergebnisse werden diese durch die geotechnische Begleitung ausgewertet, sodass die Anzahl sowie die Tiefe der Bohrungen zur Probennahme festgelegt werden kann. Dabei sollen nichtbindige Böden voraussichtlich nur abschnittsweise beprobt und bindige Böden voraussichtlich durchgehend beprobt werden. Probeentnahmebohrungen erfolgen an ausgewählten Drucksondierungslokationen. Auf Grundlage der Ergebnisse der Bohrkernansprache ist das vorgegebene Laborprogramm, welches die Klassifikations- sowie Boden- und felsmechanischen Versuche umfasst, durch die geotechnische Begleitung festzulegen und von dem Auftragnehmer dieser Ausschreibung auszuführen. Die Felduntersuchungen, sowie die Dokumentation müssen nach DIN EN ISO 19901-8:2024-01 durchgeführt werden. Die Laborversuche sollen nach aktuellen Normen durchgeführt werden. Die Ergebnisse der Felduntersuchungen sind in einem Erkundungsbericht (Investigation Report) zusammenfassend darzustellen. Die Laborergebnisse sind in einem Labordatenbericht (Laboratory Data Report) zu dokumentieren. Voraussichtlich zu untersuchen sind für das Jahr 2027 33 Drucksondierungslokationen (17 Lokationen bis 80 m und 16 Lokationen bis 60 m) und 17 Lokationen zur Bohrung mit Probennahme bis 80 m Tiefe. Für das Jahr 2028 gilt es voraussichtlich an 47 Lokationen Drucksondierungen durchzuführen (24 Lokationen bis 80 m und 23 Lokationen bis 60 m) und an 24 Lokationen Bohrungen zur Probennahme (6 Lokationen bis 80 m und 18 Lokationen bis 60 m). Die Erkundungslokationen für das Jahr 2027 werden sich auf der FEP-Fläche N-12.6 und die Erkundungslokationen für das Jahr 2028 werden sich im Untersuchungsraum N-16 Ost befinden. Die voraussichtlichen Mengen des Erkundungsumfanges von weiteren Abrufen in weiteren Erkundungsjahren richten sich nach den Vorgaben des WindSeeG und des Flächenentwicklungsplans und können aktuell noch nicht abgeschätzt werden. http://www.bsh.de/webcode/593368
Weiterführende Details
Mit dem kostenlosen Zugang stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Alle Vergabedetails
Auftraggeber, Lose, Beteiligte, Orte, Unterlagen und Verfahrensdaten sind bereits erfasst. Öffnen Sie einen Bereich, um die vollständigen Angaben im Workspace zu sehen.
4 Datenbereiche verfügbar
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Unterlagen
Freischalten1 Angabe erfasstUnterlagen
Auftraggeber
Freischalten3 Angaben erfasstAuftraggeber · Anschrift · Kontakt
Verfahrensdaten
Freischalten5 Angaben erfasstVerfahrensreferenz · Referenz des Auftraggebers · Verfahrensart · Auftragsart · +1 weitere
Ausführungsorte
Freischalten3 Angaben erfasstAusführungsorte
Ähnliche Bekanntmachungen
7Rahmenvereinbarung Bohrprogramm 2026-2028
Landeshauptstadt München, BaureferatMünchenFrist: 25. JuniFür Kanalbauprojekte der Münchner Stadtentwässerung sind geotechnische Erkundungen im gesamten Stadtgebiet und nördlichen Gemeinden erforderlich: ca. 80 Bodenaufschlussbohrungen (5-20 m tief, Ausnahmen bis 40 m), 140 schwere Rammsondierungen, ca. 7 Grundwassermessstellen. Bohrungen meist auf öffentlichem Grund (Verkehrsflächen), seltener auf Privatgrund oder in Hinterhöfen.VE 04.02.101.0221 Gäubahn Süd Erkundungsarbeiten Baugrund
DB InfraGO AG – Geschäftsbereich Fahrweg (Bukr 16)Durchführung von Baugrunduntersuchungen entlang der Gäubahn zwischen Böblingen und Tuttlingen. Der Leistungsumfang umfasst Klein- und Großbohrungen, zugehörige Laboranalysen sowie Probenentnahmen für BoVEK im Gleisbereich.A12 INSB + EGSA IBK Amras - Baugrunderkundungen
BundBaugrunderkundungen für Neubau einer Brücke und Lärmschutzwände mittels Rotationskernbohrungen, Schürfgruben und Rammsondierungen.BAI0.AMT007 - Bischofshofen - Selzthal; Attraktivierung Ennstal; Planung - Bodenerkundungen - EK Rationalisierung St. Martin
BundIm Rahmen der Attraktivierung Ennstal sollen an der Strecke Bischofshofen -Selzthal, im Bereich St. Martin am Grimming, zwischen ca. km 72,45 und ca. km 72,80, ergänzende Erkundungsarbeiten durchgeführt werden. Zur Abklärung der Untergrund- und Grundwasserverhältnisse ist die Durchführung von vier Kernbohrungen sowie vier Rammsondierungen und fünf Sondierschlitzen geplant. Ein Teil der Bohrungen wird zu Pegeln ausgebaut. Darüber hinaus ist ein in Situ-Versuchsprogramm in den Bohrungen vorgesehen.Bodengutachten-Neubau Elternhaus/Wirtschaftshof/Parkhaus
München Klinik gGmbHMünchenFrist: 17. JuniBodengutachten für Neubau eines dreiteiligen Gebäudekomplexes (Elternhaus, Wirtschaftshof, Parkhaus) am Standort Schwabing der München Klinik gGmbH. Leistungen: Felduntersuchungen (10 Rammkernbohrungen bis 15 m Tiefe, 150 Bohrmeter, 5 Rammsondierungen, 4 Baggerschürfe im sensiblen Bereich), Laboranalytik (Bodenmechanik, chemische Umweltanalytik nach Ersatzbaustoffverordnung und Deponieverordnung für ca. 25 Bodenproben), Gutachten mit numerischen Vorgaben zu Bodenpressungen, Bettungsmoduln, Wassereinwirkungsklassen, Bodenklassen, Pfahlwiderständen, Baugrubensicherung und Wasserhaltung. Zwischenbericht innerhalb von 4 Wochen nach Beauftragung erforderlich.Baugrunduntersuchung Saarstraße
Stadt EberswaldeFrist: 11. JuniBei der ausgeschriebenen Leistung handelt es sich um eine Baugrunduntersuchungen für das Vorhaben Saarstraße in Eberswalde. Die Stadt Eberswalde beabsichtigt den grundhaften Ausbau der Saarstraße im Abschnitt von der Freienwalder Straße bis zur Max-Lull-Straße. 9 Bohrstellen bis 4 m Tiefe, RKS 9x4m und RS 9x3m,3. BA Straßenbau Uckermärkischer Radrundweg über Wendemark/Passow/Kreuzung Weg Mark Landin/Herrenhof - Baugrunduntersuchung
Stadt Schwedt/OderFrist: 13. MaiBaugrunduntersuchung für den Ausbau eines ca. 3000 m langen Teilstücks des Uckermärkischen Radrundwegs (Landiner Dreieck bis Passow). Erforderlich sind ca. 10 Bohrungen zur Erkundung des Wegekörpers, geotechnischen Beurteilung, Prüfung der Versickerungsfähigkeit sowie chemischen Analyse der Materialien gemäß Ersatzbaustoffverordnung (EBV). Ziel ist die Erstellung eines geotechnischen Berichts inklusive Ausbau-, Verwertungs- und Entsorgungskonzepten unter Berücksichtigung der EBV.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.