Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt UlmUlm
Abbruch und Rohbauarbeiten Institusgebäude Helmholtzstr.18,20+22
Institusgebäude , Helmholtzstr.18,20+22, Umbau von Teilflächen. Die Flächen werden vollumfänglich in hochwertige Büroflächenumgebaut. Im Zuge der Ertüchtigung der Büroflächen werden auch alle Sanitäranlagen im Gebäude 18, 20 und 22 saniert. Die Sanierung der WC Anlagen erfolgt in zwei Bauabschnitten (erst alle Geschosse linke Seite, dann ...
Abbruch, Sanitär, Schadstoffsanierung, Rohbauarbeiten
Ohne Kreditkarte · Sofortiger Zugang
Inhalt auf einen Blick
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Vermögen und Bau Baden-Württemberg Amt Ulm
- Veröffentlicht:
- 06. August 2026
- Frist:
- 22. September 2026
- Thema:
- Abbruch
- Bauobjekt:
- Hochschul- / Universitätsgebäude
Bauobjekt-Klassifikation
- Hochschul- / UniversitätsgebäudeHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Institusgebäude , Helmholtzstr.18,20+22, Umbau von Teilflächen. Die Flächen werden vollumfänglich in hochwertige Büroflächenumgebaut. Im Zuge der Ertüchtigung der Büroflächen werden auch alle Sanitäranlagen im Gebäude 18, 20 und 22 saniert. Die Sanierung der WC Anlagen erfolgt in zwei Bauabschnitten (erst alle Geschosse linke Seite, dann alle Geschosse rechte Seite), so dass während der Baumaßnahme ein funktonsfähiges WC für die Nutzer vorhanden ist.
Weiterführende Details
Mit dem kostenlosen Zugang stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
30 Tage kostenlos · keine Kreditkarte · jederzeit kündbar
Alle Vergabedetails
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4 Datenbereiche verfügbar
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Unterlagen
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Auftraggeber
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Verfahrensdaten
Freischalten4 Angaben erfasstBekanntmachungsnummer · Verfahrensreferenz · Verfahrensart · Auftragsart
Ausführungsorte
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Stadt Bad Bramstedt - Der BürgermeisterBad BramstedtFrist: 07. Sept.Die Grundschule Wiemersdorf besteht seit den 1950erJahren und wurde erstmals im Jahr 1975 erweitert. Ein weiterer Anbau folgte im Jahr 1985. Im Jahr 2001 wurde die Gymnastikhalle zu einem Mehrzweckraum umfunktioniert, der im Jahr 2010 zur Mensa umgebaut wurde. Betreuungsräume für die Ganztagsbetreuung wurden baurechtlich bislang nicht vorgesehen und sollen im Zuge der anstehenden Baumaßnahmen hergestellt werden. Die Schule befindet sich auf einem Gelände mit der Sporthalle eine Mehrfachnutzung mit Vereinen findet statt. Das Gelände ist nördlich sehr grün gehalten mit viel Rasen und Bäumen, Die südliche Fläche ist im Bereich des Vorplatzes befestigt. Spielgeräte sind auf dem Gelände in unterschiedlichen Größenordnungen vorhanden. Vorhandene Stellplätze befinden sich in Doppelnutzung. Das Bestandsgebäude besitzt eine gewachsene Struktur ohne Anpassung der Räumlichkeiten an heutige Schulform und bedarfe. Teilbereiche wurden im Laufe der Zeit saniert. Im Zuge einer Machbarkeitsstudie (s. Anlage zu dieser Ausschreibung) aus dem Jahr 2025 wurden Möglichkeiten betrachtet, in welcher Form Bedürfnisse des modernen Unterrichts wie auch des Offenen Ganztags durch Baumaßnahmen realisiert werden können. Im Ergebnis soll der Gesamtbedarf durch Erweiterungsbau und Umnutzung vorhandener Räumlichkeiten sichergestellt werden. In einem ersten Bauabschnitt ist ein Erweiterungsbau mit insgesamt vier nach DIN hergestellten Klassenräumen und teilweise angegliederten Gruppenräumen angedacht. Nach Fertigstellung erfolgt ein Umbau im Bestandsgebäude mit der Zielsetzung, mehr Verwaltungsfläche, einen angemessenen Lehrerbereich und Betreuungsflächen der Ganztagsbetreuuung herzustellen. Die Flächen sollen hierbei teilweise mit Schule und Ganztagsbetreuung in Doppelnutzung gehen, z.B. bei Mensa und Multifunktionsraum. Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI. Die Kosten der Kostengruppe 300 wurden auf ca. 1 .786.175,50 € netto und die der Kostengruppe 400 auf ca. 587.275,00 € netto geschätzt. Verfahrensbezogene Vergabeunterlagen sind auf der E-Vergabeplattform zum Verfahren unter https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/7/tenderId/121016288 eingestellt.Europaweite Vergabe von Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6 für die Weiterentwicklung Lehenbachschule
Gemeinde WinterbachWinterbachFrist: 14. JuliDie Lehenbachschule Winterbach ist eine Grund- und Gemeinschaftsschule mit zentraler Lage in der Gemeinde. Die Schule besteht aus vier Gebäuden. Der sanierte Altbau, in dessen Dachgeschoss die Ganztagsbetreuung für die Grundschulkinder untergebracht ist, das Pavillongebäude und der neue Ganztagsbau (Mensa im Erdgeschoss), der im Zuge der Einrichtung des Ganztagsbetriebs in der Sekundarstufe I erstellt wurde, bilden gemeinsam mit dem sanierten Rektoratsgebäude und dem großen Pausenhof eine campusartige Einheit. Im Zuge der demografischen Entwicklung sowie einer geänderten Nachfragestruktur hat sich der schulische Bedarf innerhalb der Gemeinde Winterbach geändert. Gemeinsam mit der Schulleitung hat die Gemeinde daher die Weiterentwicklung der Lehenbachschule initiiert. Mit der Weiterentwicklung der Lehenbachschule verfolgt die Gemeinde Winterbach das Ziel, den Schulstandort langfristig an die zukünftigen Anforderungen einer modernen Grund- und Gemeinschaftsschule mit Ganztags- und Betreuungsangeboten anzupassen. Grundlage hierfür sind die Ergebnisse eines Strategiekonzeptes für Bildung und Betreuung sowie einer darauf aufbauenden Machbarkeitsstudie. Diese haben einen zusätzlichen Bedarf an Unterrichts-, Betreuungs-, Aufenthalts- und Mensaflächen aufgezeigt. Aus diesem Grund soll das bestehende Gebäude erweitert, umstrukturiert und modernisiert werden. Die Maßnahmen dienen der funktionalen und baulichen Weiterentwicklung des gesamten Schulcampus und sollen die räumlichen Voraussetzungen für einen zeit-gemäßen Schul- und Betreuungsbetrieb schaffen. Die Umsetzung erfolgt im laufenden Schulbetrieb und erfordert daher eine sorgfältige planerische und organisatorische Abstimmung aller Projektbeteiligten. Aktueller Planungsstand: Die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume wurden bereits im Rahmen eines Vergabeverfahrens vergeben. Aufbauend auf den Ergebnissen der Machbarkeitsstudie sowie den abgestimmten Anforderungen der Gemeinde, der Schulleitung und der Betreuungseinrichtungen wurde durch das beauftragte Architekturbüro ein erster Vorentwurf für die bauliche Weiterentwicklung der Lehenbachschule erarbeitet. Der Vorentwurf konkretisiert die vorgesehenen Erweiterungs-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen und bildet die Grundlage für die Einbindung und Beauftragung der weiteren Fachplanungen. Insbesondere die Tragwerksplanung soll frühzeitig in den Planungsprozess integriert werden, um die konstruktiven und statischen Rahmenbedingungen der vorgesehenen Maßnahmen zu bewerten und die weitere Entwurfsentwicklung fachlich zu begleiten. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung der Tragwerksplanungsleistungen befindet sich der Vorentwurf noch in der politischen Abstimmung. Die Beschlussfassung für den Vorentwurf durch den Gemeinderat steht noch aus und soll voraussichtlich im September 2026 erfolgen. Der vorliegende Planungsstand dient daher als Arbeitsgrundlage für die weitere Planung. Änderungen und Anpassungen, die sich aus den Beratungen und Beschlüssen der kommunalen Gremien ergeben, sind im weiteren Projektverlauf grundsätzlich möglich und im Rahmen der Fachplanung zu berücksichtigen. Projektziel: Ziel des Vorhabens ist somit die Schaffung zusätzlicher Unterrichts- und Betreuungsflächen sowie die funktionale Neuordnung bestehender Nutzungen innerhalb des Schulcampus. Neben der Erweiterung vorhandener Gebäudestrukturen sollen bestehende Räume an die heutigen Anforderungen eines modernen Bildungs- und Betreuungsangebots angepasst werden. Die geplanten Maßnahmen konzentrieren sich auf die Erweiterung und Aufstockung des Pavillongebäudes, die Umstrukturierung des Alten Schulhauses sowie die Optimierung der Mensa- und Küchenbereiche. Durch die Realisierung der Maßnahmen soll ein zukunftsfähiger Schulcampus entstehen, der sowohl den pädagogischen Anforderungen als auch den steigenden Nutzerzahlen gerecht wird. Die Weiterentwicklung der Lehenbachschule erfolgt in drei aufeinander abgestimmten Bauabschnitten. Maßnahme 1 - Erweiterung, Aufstockung und Sanierung des Pavillongebäudes Der erste und größte Bauabschnitt umfasst die Erweiterung, Aufstockung und Sanierung des Pavillongebäudes. Im Erdgeschoss ist eine Erweiterung des Gebäudes in westlicher Richtung vorgesehen. Hierdurch entstehen zwei zusätzliche Klassenräume mit einer Nutzungsfläche von jeweils rund 70 m2. Zur Verbesserung der Barrierefreiheit und Erschließung wird ein neuer vertikaler Er-schließungskern mit Treppenanlage und Aufzug errichtet. Darüber hinaus wird der Erweiterungsbau um ein weiteres Geschoss aufgestockt. Im Zuge dieser Maßnahme entstehen vier zusätzliche Klassenräume sowie mehrere Gruppenräume für differenzierte Lern- und Betreuungsangebote. Parallel dazu erfolgt die Sanierung des bestehenden Pavillongebäudes einschließlich der Klassenräume, Sanitäranlagen sowie Neben- und Technikräume. Maßnahme 2 - Umstrukturierung des Alten Schulhauses Im zweiten Bauabschnitt werden die vorhandenen Räume des Alten Schulhauses neu organisiert und an die zukünftigen Anforderungen angepasst. Im Erdgeschoss werden neue Betreuungsräume geschaffen. Zusätzlich entstehen eine Küche mit Ausgabebereich, Personalräume sowie neue Sanitäranlagen. Im Obergeschoss werden Klassenräume, Gruppenräume und ein Multifunktionsraum eingerichtet. Die Maßnahme dient insbesondere der besseren Verzahnung von Schul- und Betreuungsbetrieb sowie einer effizienteren Nutzung der vorhandenen Flächen. Maßnahme 3 - Neuordnung des Mensabereichs Der dritte Bauabschnitt umfasst die Umgestaltung des bestehenden Mensa- und Küchenbereichs. Hierbei werden Mensa, Schülercafé und Küche funktional neu geordnet. Ziel ist die Verbesserung der Abläufe im Verpflegungsbetrieb sowie die Anpassung der Kapazitäten an die zukünftigen Nutzerzahlen. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist somit die Vergabe von - Fachplanungsleistungen Tragwerksplanung nach § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14.1 für die Leistungsphasen 1 bis 6.Kornhaus Neugestaltung Museum
Stadtverwaltung Kirchheim unter TeckKirchheim unter TeckFrist: 20. Aug.ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm Lüftungstechnik • Zentrale RLT-Anlage im DG, Luftleistung ca. 8.000–10.000 m³/h • 3 Lüftungsschächte über alle Geschosse • ca. 400 m Luftleitungen (Wickelfalz + Rechteckkanäle) • ca. 40 Weitwurfdüsen (EG – 2. OG) • ca. 20 Drallauslässe (DG) Brandschutz / Leitungsführung • 2 Hauptschachtanlagen über alle Ebenen • ca. 30 brandabschottungspflichtige DurchführungenLüftungsarbeiten
Stadtverwaltung Kirchheim unter TeckKirchheim unter TeckFrist: 20. Aug.ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm Lüftungstechnik • Zentrale RLT-Anlage im DG, Luftleistung ca. 8.000–10.000 m³/h • 3 Lüftungsschächte über alle Geschosse • ca. 400 m Luftleitungen (Wickelfalz + Rechteckkanäle) • ca. 40 Weitwurfdüsen (EG – 2. OG) • ca. 20 Drallauslässe (DG) Brandschutz / Leitungsführung • 2 Hauptschachtanlagen über alle Ebenen • ca. 30 brandabschottungspflichtige DurchführungenLüftungsarbeiten
Stadtverwaltung Kirchheim unter TeckKirchheim unter TeckFrist: 20. Aug.ALLGEMEINE BAUBESCHREIBUNG 1.0 Allgemein Gegenstand der Planung ist die denkmalgerechte Sanierung und Modernisierung, sowie der Umbau des Kornhauses in Kirchheim unter Teck. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen großen, langgestreckten, viergeschossigen Massivbau aus dem Jahre 1540- 53. Beim großen Stadtbrand 1690 ist das Kornhaus im Innern vollständig ausgebrannt. Es wurde 1696 wieder instandgesetzt. In die stehen gebliebene massive Gebäudehülle wurde eine mehrgeschossige selbstragende Holzkonstruktion implantiert. Das Kornhaus ist vollständig unterkellert. Bei dem Untergeschoss handelt es sich um einen in seiner Dimension und Proportion beeindruckenden Gewölbekeller. Im Laufe seiner langen Geschichte diente das Gebäude dem Hause Württemberg als Kornhaus und ab 1851 der Stadt Kirchheim unter Teck als Kornmarkt, Turnhalle, Lager, Feuerwehrmagzin und zuletzt ausschließlich kulturellen Zwecken. Das Erdgeschoss wurde als Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst genutzt. Die oberen Geschosse beherbergten das Stadtmuseum. Neben der Martinskirche und dem Schloss ist es das größte und mithin signifikanteste Bauvolumen im Zentrum der Stadt. Die Gesamtbaumaßnahme wird in 2 Bauabschnitten ausgeführt. Im 1.Bauabschnitt wird das Kornhaus vom EG bis DG saniert, instandgesetzt und modernisiert. Der erste Rettungsweg, Treppenhaus Ost, sowie ein Aufzug werden bis in das UG geführt. Dadurch wird die vollständige Funktionsfähigkeit des Gebäudes von EG bis DG bis zum Abschluss der Gesamtmaßnahme gewährleistet. Im 2.Bauabschnitt wird nach dem Ausbau des Blockheizkraftwerks der Gewölbekeller von allen restlichen nachträglichen Einbauten befreit und das Natursteingewölbe saniert Alle geplanten Maßnahme werden dem Denkmalschutz des historischen Gebäudes angemessen gerecht saniert. Des Weiteren wird das Gebäude bauphysikalisch und brandschutztechnisch ertüchtigt. Das Baugrundstück befindet sich im Zentrum von Kirchheim, zwischen der Fußgängerzone Max-Eyth-Straße und dem Martinskirchplatz gelegen. Das Gelände weist geringfügiges Gefälle in Ost/ West- und Nord/ Süd- Richtung aus. Die Baustellenzufahrt wird über den Martinskirchplatz erfolgen. Die Lagerflächen sind, der innerstädtischen Situation und den Eigentumverhältnissen geschuldet, beengt. Die im Besitz der Stadt Krichheim betreffenden Flächen, vor allem im Norden des Kornhauses sind begrenzt. Das Grundstück des Martinskirchplatzes ist im Bestiz der evangelischen Kirche. Es werden BE- Flächen von der evangelischen Kirche angemietet. Die geplante Baustellenzufahrt und die Lagerflächen sind der beigefügten Skizze zu entnehmen. Die neue Außentreppe, von UG bis EG, Ausführung im 1.BA, ist zwischen Max-Eyth-Haus und Kornhaus positioniert. Sie befindet sich auf dem Gebiet eines aufgegeben, historischen Friedhofs. Archäologische Grabungen bzw. Untersuchungen werden erforderlich. Sie sind so geplant, dass sie sich ohne terminliche Störungen in den Bauablauf einfügen. 1.1 Baurecht, Denkmalschutz -Bauliche Anlagen und Räume besonderer Art der Nutzung § 38 LBO -Eingetragenes Kulturdenkmal mit besonderen Bedeutung gemäß § 2 (i.V.m. § 28 DSchG) -Gebäude mit einer Höhe bis 13,00 m und Nutzungseinheiten mit jeweils nicht mehr als 400 qm Gebäudeklasse 4, gemäß §2 LBO BW 1.3 Denkmalschutz / denkmalpflegerische Maßnahmen Das Kornhaus steht unter Denkmalschutz und unterliegt damit dem besonderen Schutz des Denkmalschutzgesetzes. Ein äußerst sensibler Umgang mit der originalen Bausubstanz, mit Reparatur- und Restaurierungsmaßnahmen, sowie Veränderungen und Nutzungsspuren ist erforderlich. Oberste Priorität haben in Sinne des Geschichtsdokumentes originale Materialien und Konstruktionen. Sie sind zu schützen und zu erhalten. Unabhängig von im LV beschriebenen, bzw. ausgeschriebenen Schutz- und Sicherungsmaßnahmen, ist mit allen Teilen, Bauteilen und Materialien des Kornhauses sorgsam umzugehen. Sie sind entsprechend zu schützen. Ebenfalls unabhängig von dem LV sind Originalbefunde, z.B. Fassungsreste, usw., insbesondere, wenn sie im Prozeß der Baumaßnahme auftauchen, unverzüglich zu sichern und der Bauleitung zu melden, diese werden baubegleitend dokumentiert und bewertet. 1.4 Lage, Flächen und Volumen Gebäudegrundfläche: ca. 40,80 x 14,70 m Traufhöhe: ca. 11,30 m bzw. 11,700 m (bezogen auf OK Fußboden EG) Firsthöhe: ca. 20,300 m bzw. 20,50 m (bezogen auf OK Fußboden EG) First in Ost-/ West- Richtung Erdbebenzone 0, DIN 4149: 2005-04 DIN 4149: 1981-04 Erdbebenzone EFH 312,34 m ü.NN. 3 Vollgeschossen ein Dachgeschoss mit zwei Ebenen Vollunterkellerung mit Gewölbe im Bestand und ein Untergeschoss-Neubau mit Technikräume, außerhalb des Gebäudes, zwischen Kornhaus und Max-Eyth-Haus. Nutzfläche, gesamt ca. 1.800 qm BGF, gesamt ca . 3.430 qm BRI, Gesamt cs. 14.580 cbm Lüftungstechnik • Zentrale RLT-Anlage im DG, Luftleistung ca. 8.000–10.000 m³/h • 3 Lüftungsschächte über alle Geschosse • ca. 400 m Luftleitungen (Wickelfalz + Rechteckkanäle) • ca. 40 Weitwurfdüsen (EG – 2. OG) • ca. 20 Drallauslässe (DG) Brandschutz / Leitungsführung • 2 Hauptschachtanlagen über alle Ebenen • ca. 30 brandabschottungspflichtige Durchführungen
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