Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen
Sanierung und Erweiterung des DWD-Labors in Braunschweig
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Braunschweig plant die Sanierung und Erweiterung eines Bodenlabors. Dazu gehören die Aufstellung eines Druckgasflaschenschranks, die Installation von Versorgungsleitungen für Argon, Helium und Stickstoff mit Entnahmestellen im Labor sowie die Sicherstellung nachhaltiger Holzprodukte.
Anlagenrohrleitungsbau
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Inhalt auf einen Blick
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Braunschweig plant die Sanierung und Erweiterung eines Bodenlabors. Dazu gehören die Aufstellung eines Druckgasflaschenschranks, die Installation von Versorgungsleitungen für Argon, Helium und Stickstoff mit Entnahmestellen im Labor sowie die Sicherstellung nachhaltiger Holzprodukte.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen
- Veröffentlicht:
- 19. Mai 2026
- Frist:
- 18. Juni 2026
- Thema:
- Anlagenrohrleitungsbau
- Bauobjekt:
- Hochschul- / Universitätsgebäude
Bauobjekt-Klassifikation
- Hochschul- / UniversitätsgebäudeHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Braunschweig plant die Sanierung und Erweiterung eines Bodenlabors. Dazu gehören die Aufstellung eines Druckgasflaschenschranks, die Installation von Versorgungsleitungen für Argon, Helium und Stickstoff mit Entnahmestellen im Labor sowie die Sicherstellung nachhaltiger Holzprodukte.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
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Dokumente und Anhänge
2 Dateien erfasst- Bekanntmachung.pdf
- Vergabeunterlagen_CXQ6YY5RAC0.zip
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Sanierung der Labore (E04 - E06): Lieferung und Montage von Labormöbeln
Lieferung und Montage von 3 wandständigen Laborspülen (L 1200‑5000 mm, Vollkern‑/Melaminharzarbeitsplatten) inkl. Edelstahlbecken, Unterbauten und Sanitärtechnik. Installation von 6 Labor‑/Werkbänken (div. Maße, davon 2 x Schwerlastausführung 5 kN/m² mit Buchenholzplatte) und 1 mobilem Rolltisch. Aufstellung von 4 zweitürigen Laborschränken sowie 2 Druckgasflaschenschränken für N₂/He (je 4 × 50 L). Ca. 10 m chemikalienbeständige Silikon‑Fugenabdichtung. Erschwerte Einbringungs‑ und Montagebedingungen im Bestandsgebäude sind zu berücksichtigen. Alle Holzprodukte müssen nachweislich aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen. - Universität MünsterMünster
Fachplanung Biotechnikum
Die Universität Münster plant in der Corrensstraße 3, 48149 Münster die Sanierung des Biotechnikum-Anbaus am Institut für Molekulare Mikrobiologie und Biotechnologie. Ziel des Vorhabens ist die Modernisierung und umfassende Erneuerung der Infrastruktur zur Förderung der Forschung im Bereich der Multiscale-Mikrobiologie. Im Zuge der Sanierung entstehen modern ausgestattete Labor- sowie Technikumsflächen, die zur Aufstellung von Bioreaktoren mit einem Fassungsvermögen von 10 bis 750 Litern vorgesehen sind. Geplante Baumaßnahmen Im Fokus steht die Sanierung und Modernisierung der technischen Anlagen des in den späten 1990er Jahren errichteten Biotechnikum-Anbaus in massiver Bauweise. Die zu sanierende Nutzfläche umfasst ca. 400 m2. Planungsumfang Technische Gebäudeausrüstung (TGA) Die TGA-Planungsleistungen umfassen sämtliche Gewerke der Kostengruppe 400 gemäß DIN 276, mit Ausnahme der KG 460 (Förderanlagen). Bestandteil der Planung sind insbesondere: - Abwasser-, Wasseranlagen (KG 410) o Erneuerung bzw. Anpassung der Schmutzwasserleitungen oberhalb des Estrichs an die neuen Anforderungen. o Kompletter Neubau des Trinkwassernetzes gemäß den anerkannten Regeln der Technik. - Wärmeversorgungsanlagen (KG 420) o Neuauslegung und Erneuerung der Raumheizflächen. o Anpassung der Wärmeverteilung in Teilbereichen. - Raumlufttechnische Anlagen (KG 430) o Grundlegende Neuplanung und Austausch des Kanalnetzes. Neben Stahlblech wird für die 24-h-Abluft auch das Material PPS eingesetzt. o Einbau von Umluftklimageräten. o Planung und Einbau einer größeren Kältemaschine. o Komplette Neuplanung und Erneuerung des Kälteverteilnetzes. - Elektrische Anlagen (KG 440) o Neuplanung und Austausch der Haupt- und Unterverteilungen. o Planung der Anbindung von Großgeräten (Kältemaschine, Dampferzeugung, etc.). o Beleuchtungsplanung o Planung der Blitzschutz- und Erdungsanlage. o Planung einer Photovoltaikanlage (ca. 10 kWp). - Kommunikationstechnische Anlagen (KG 450) o Anpassung der Brandmelder an die veränderten Anforderungen. o Anpassung des Datenübertragungsnetzes an die neuen Erfordernisse. - Nutzungsspezifische Anlagen (KG 470) o Bereitstellung technischer Gase (z.B. Stickstoff, Helium, Prüfgas, Sauerstoff, Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff) o Planung des Druckluftleitungsnetz. o Planung der VE-Wasseranlage inkl. Leitungsnetz. o Planung einer Dampfanlage inkl. Leitungsnetz für Nutzergeräte. o Planung von Isopropanollager und -aufbereitung sowie zugehöriger Leitungsinfrastruktur. - Gebäudeautomation (KG 480) o Aufschaltung diverser Datenpunkte (Störmeldungen, Sensoren, Aktoren, etc.) auf einen vorhandenen ISP. Das System muss in der Lage sein, herstellerübergreifende Informationen gegenseitig auszutauschen (Interoperabilität). Die Universität setzt das Fabrikat SAIA ein. Der beauftragte TGA-Fachplaner ist verantwortlich für die vollständige technische Planung, die Koordination aller technischen Schnittstellen, sowie die Einhaltung sämtlicher relevanter Re-gelwerke und Normen gemäß dem aktuellen Stand der Technik. Leistungsumfang Die Leistungsphasen 1 bis 3 der Technischen Anlagen wurden durch die Universität Münster im Rahmen des Förderantrags in vereinfachter Form eigenständig erbracht. Aufgrund erforderlicher Grundrissänderungen in der LPH 3 und der reduzierten LPH 3-Abgabe ist eine Wiederholung der Entwurfsplanung durch den beauftragten Fachplaner erforderlich. Die Beauftragung erfolgt gewerkeübergreifend für die Leistungsphasen 3 - 9 gemäß HOAI. Die Vergabe der Leistungen ist stufenweise und mittelabhängig vorgesehen. Ein Anspruch auf die vollständige Beauftragung aller Leistungsphasen besteht nicht. Die Veröffentlichung der Ausschreibungen sowie die formale Angebotsprüfung übernimmt der Bauherr. Die Planung umfasst zusätzlich: - Bestandsaufnahme der technischen Anlagen mit folgenden Schnittstellen: o Aufnahme der Technikzentrale im Anbau o Aufnahme Technikzentrale im Hauptgebäude im Bereich VE-Wasseraufbereitung o Leitungsanbindung an die Bestandsdruckluftanlage o Entwässerungspunkte im Anbau - Umsetzung der Baumaßnahme in zwei Bauabschnitten sowie teilweiser Weiterbetrieb der vorhandenen Labor- und Technikumnutzung während der Bauzeit. Ziele der TGA-Planung Die technische Planung soll: - eine energieeffiziente, umweltgerechte und nachhaltige Versorgung sicherstellen, - alle gesetzlichen, normativen, sicherheits- und umwelttechnischen Vorgaben erfüllen, - einen funktionalen Betrieb unter hochspezialisierten Labor- und Forschungsbedingun-gen ermöglichen. - Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e. V. | TI-ZVMBraunschweig
Sanierung Labor- und Bürogebäude Robert-Hooke-Str. 5 am Standort DLR Bremen - Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8
Die Einrichtungen des DLR am Standort Bremen sind gegenwärtig auf sieben Gebäude im Technologiepark verteilt. Hiervon sind lediglich zwei im Eigentum des DLR – die übrigen Liegenschaften am Standort sind angemietet. Somit ist weder eine einheitliche Zugangskontrolle, noch eine ausreichende Überwachung zur Gewährleistung der Sicherheit möglich. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren Platzbedarf, der sich insbesondere in fehlenden Laborkapazitäten und fehlendem Lagerraum bemerkbar macht. Die erforderlichen Lagerkapazitäten werden durch die Aufstellung von Containern im Außenbereich, sowie durch die Anmietung von externen Lagerkapazitäten provisorisch nur unzulänglich gelöst. Gegenwärtig ist das Nachbargebäude unmittelbar neben dem DLR-Institutsgebäude leerstehend, so dass sich zur Lösung der genannten Probleme aktuell eine sinnvolle Möglichkeit bietet. Da der Vormieter DFKI das Gebäude seit über 30 Jahren belegt hatte, sind alle Oberflächen zu erneuern und die technische Ausstattung zu aktualisieren. Die Brandschutzvorgaben werden baulich nicht mehr eingehalten. Hinzu kommen Anpassungsarbeiten für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen sowie der barrierefreien Zugänglichkeit. Es bietet sich aktuell die Möglichkeit, Doppelanmietungen zeitlich stark einzuschränken und die meisten angemieteten Liegenschaften nur für die noch benötigte Dauer im Bestand zu halten. Folgende Institute/ Abteilungen sind geplante Nutzer: 1. Institut für Raumfahrtsysteme - Abteilungen: Planetare Explorationssysteme, Planetare Infrastrukturen, Digital Clean Rooms 2. Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik – Abteilung: Relativistische Modellierung 3. Leitungsbereich LS Bremen / NF gem. DIN 277 = NUF 1-6 ca. 1.723m2; BGF ca. 2.602m2 / Planungsaufgabe: Das 1991 genehmigte und errichtete, sowie dreimal erweiterte dreigeschossige Gebäude Robert-Hooke-Str. 5 wurde in den letzten 20 Jahren vom „Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz“ genutzt. Das Gebäude wurde in Massivbauweise mit einer Ziegelfassade errichtet, wobei das zweite OG hinter dem Kopfbau zurückgesetzt und mit einer Fassade aus Zinkblech verkleidet wurde. Die Außenwände bestehen aus tragendem Mauerwerk, die Geschossdecken werden als horizontale Platten durch Stahlbeton-Innenstützen unterstützt. Tragende Innenwände sind nur im Bereich des Treppenhauses vorhanden. Der Sanitärkern besteht aus massiven, nichttragenden Wänden. Der weitere Innenausbau erfolgte im Trockenbau. Das Dach des 1. Bauabschnitts besteht aus einer flach geneigten, gedämmten Konstruktion mit einer Zinkblecheindeckung. Der Kopfbau besteht aus einem Flachdach. 1994 erfolgte die erste Erweiterung in Form einer Aufstockung des Bürobereichs. 2001 wurde der Haupteingang um eine offene, verglaste Eingangsüberdachung ergänzt. 2008 erfolgte der Anbau einer eingeschossigen, ca. zehn Meter hohen Explorationshalle als Werkhalle im rückwärtigen Bereich des Grundstücks. Diese besteht aus einer Stahlkonstruktion mit Metallsandwichelementen und einem flach geneigten Dach. Alle Oberflächen im Innenbereich des Gebäudes sind aufgrund der langen Nutzungszeit zu erneuern und die technische Ausstattung auf den Stand der Technik zu ertüchtigen. Die Anforderungen des baulichen Brandschutzes werden nicht mehr erfüllt. Hinzu kommen Umbaumaßnahmen für die Einrichtung von Laboren und Desk-Sharing-Arbeitsplätzen, sowie der barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzung. Für die Umsetzung der neuen Grundrisse sind Trockenbauwände zurückzubauen und zum Teil zu erneuern. Nachhaltigkeit / energetische Sanierung der Gebäudehülle: In seiner 599. Vorstandssitzung hat der Vorstand beschlossen, dass DLR-Gebäude bis 2035 klimaneutral betrieben werden sollen. Des Weiteren sind auch Gebäude, die saniert werden, gemäß des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB) mit dem Qualitätsstandard „Silber“ zu zertifizieren. Der Vorstand des DLR hatte jedoch den Kauf und die Sanierung des Gebäudes RHS5 in seiner 597. Vorstandssitzung beschlossen - also zwei Sitzungen zuvor. Das vorliegende PJK berücksichtigt daher keine energetische Sanierung nach GEG, da sich die Fassade und das Dach noch in einem sehr guten und nicht sanierungsbedürftigen Zustand befinden und demnach nicht verändert werden sollten. Daher sind die Kosten für eine energetische Ertüchtigung nicht im vorliegenden Kostenrahmen des PJK enthalten. Aufgrund der Entscheidung des Vorstands wird das Gebäude RHS5 nun auch energetisch saniert. Parallel zur Planungsphase der eigentlichen Renovierungs- und Sanierungsmaßnahmen, wird die sinnvolle energetische Ertüchtigung der Fassaden und das Dach, die Umsetzung einer PV-Anlage, sowie die Sanierung aller Haustechnik-Komponenten entsprechend den Erfordernissen, die aus der Anwendung des GEG und der BNB-Zertifizierung resultieren würden, geprüft. Für diese Prüfung wurde bereits ein Fachplaner beauftragt. Eine erste bauphysikalische Bewertung ist bereits erstellt worden. Wesentlich ist dabei jedoch, dass die Sanierung und Inbetriebnahme des Gebäudes RHS5 durch diese Maßnahmen nicht verzögert werden darf, da aufgrund bereits gekündigter Mietverträge anderer Liegenschaften die geplante Inbetriebnahme im Jahr 2029 erfolgen muss. / Entwurfsplanung: 08/2026-04/2027, Ausschreibung: ab Q1 2028, Ausführung: Q3 2028- Q4 2029 Start Gebäudebetrieb Q4 2029/ Abschluss Maßnahme Q1 2030 / Die Gesamtkosten gliedern sich in folgende Aufteilung: (Kostenrahmen netto) KG 300: 963.712 €; KG 400: 816.880 €, KG 500: 99.870 €; KG 600: 8.000 € / Es ist beabsichtigt folgende Leistungen zu beauftragen: Objektplanung Freianlagen gemäß §§ 38 ff. HOAI, Leistungsphasen 3-8 Zunächst werden in der Stufe 1 die LPH 3+4 gem. § 38 HOAI beauftragt. Die LPH 5-8 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
- Erstellen Sie ein kostenloses Konto auf Auftrag One. Danach sehen Sie alle Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung in einem strukturierten Ablauf.
- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 18. Juni 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.