LBB Niederlassung Koblenz
Neubau Energiezentrale Bw-Zentralkrankenhaus Koblenz: Mittelspannungsschaltanlage, Transformatoren und NS-Verteilung
Installation einer Mittelspannungsschaltanlage, inklusive drei Transformatoren und einer Niederspannungshauptverteilung zur elektrischen Versorgung der Energiezentrale. Zudem umfasst der Auftrag die Verlegung von Mittel- und Niederspannungsversorgungskabeln zu weiteren Gebäuden auf der Liegenschaft.
Elektroinstallation
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Inhalt auf einen Blick
Installation einer Mittelspannungsschaltanlage, inklusive drei Transformatoren und einer Niederspannungshauptverteilung zur elektrischen Versorgung der Energiezentrale. Zudem umfasst der Auftrag die Verlegung von Mittel- und Niederspannungsversorgungskabeln zu weiteren Gebäuden auf der Liegenschaft.
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- LBB Niederlassung Koblenz
- Veröffentlicht:
- 02. April 2026
- Frist:
- Nicht angegeben
- Thema:
- Elektroinstallation
- Bauobjekt:
- Krankenhaus / Klinik
Bauobjekt-Klassifikation
- Krankenhaus / KlinikHauptobjekt
Ausschreibungsbeschreibung
Installation einer Mittelspannungsschaltanlage, inklusive drei Transformatoren und einer Niederspannungshauptverteilung zur elektrischen Versorgung der Energiezentrale. Zudem umfasst der Auftrag die Verlegung von Mittel- und Niederspannungsversorgungskabeln zu weiteren Gebäuden auf der Liegenschaft.
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DstLg Schortens, Neubau U-Geb. 3. - 8. BA, Gebäude 159: Neuinstallation, Mittelspannung, Niederspannung und 2 Trafos Vergebener Auftrag
Neubau eines Technikgebäudes (Gebäude 159) in der Dienststelle Schortens (3.-8. BA). Der Auftrag umfasst die Neuinstallation der Mittel- und Niederspannungstechnik. Im Detail: Lieferung und Montage von 2 Trafos (je 630 kVA), 4 Mittelspannungsschaltanlagen, 5 Niederspannungshauptverteilungen sowie einer Unterverteilung (UVT). Zudem ist die komplette Elektroinstallation für das Gebäude zu errichten. - Bundesrepublik Deutschland
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Deutscher Bundestag - Neubau der Liegenschaft Schadowstraße 4 - Mittelspannungsanlagen Los 1, 2 - Vergabe 3112/2025
Mittelspannungsanlagen Los 1 und 2 Das Neubau- Grundstück trägt die Anschrift Schadowstraße 4 , in 10117 Berlin. Das Gesamtbauvorhaben gliedert sich in zwei Teilobjekte : - S H0 4: Neubau eines Verwaltungsgebäudes für den Deutschen Bundestag - S HEZ : Neubau einer Energiezentrale im Innenhof Die Aufgabe umfasst den Neubau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes mit insgesamt 3 39 Büroeinheiten zur Nutzung durch den Deutschen Bundestag. Die Einspeisung des Gebäudes SHEZ erfolgt über Einspeisefelder in eine Mittelspannungsschaltanlage als Mitteneinspeisung in einem geschlossen betriebenen 1 0- k VRing gemäß der Technische Anforderungen für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz Berlin . Die zur Übergabestation angeschlossenen Mittelspannungsschaltanlagen MS 2 02 und MS 2 03 versorgen sowohl drei MS- R inge zur Erhöhung der Versorgungssicherheit für die Liegenschaften des Deutschen Bundestages außerhalb des Spreebogens ( Cluster 3) als auch die nachgeschalteten Gießharztransformatoren für den Eigenbedarf des Gebäudes SHEZ und SH0 4. Die genannten Transformatoren arbeiten vollredundant und können den gesamten Leistungsbedarf des Gebäudes inkl. 3 0% Reserve abdecken. Gegenstand des Auftrages ist: - 4 x Neuerrichtung der Transformatorstationen MS 2 02 , MS 203, MS 231 T1 , MS 231 T 2 - 2 x Transformatoren 6 30 kVA ( SHEZ) - 2 x Transformatoren 1 250 kVA ( SH0 4) - 4 x 10- kV - Neuinstallation der Mittelspannungsschaltanlagen im Gebäude SHEZ MS 201, M S 2 02, M S 2 03 und im Gebäude SH 04 - MS 231 - 4 x Leittechnische Anbindung Elektrotechnik mit Notstromsteuerung - 4 x 60 VDC Gleichstromversorgungsanlagen - Die mittelspannungsseitige Anbindung der Stromversorgung des Gebäudes an das Versorgungsnetz Stromnetz Berlin. - Verkabelung der Anlagenteile - Inbetriebnahme, bauzeitlicher Betrieb , Schulung und Übergabe an den Nutzer Instandhaltungsleistungen sind Bestandteil dieser Ausschreibung – Laufzeit: 4 Jahre Beide Lose müssen angeboten werden und werden auch nur gemeinsam an einen Bieter vergeben. Der Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor. Ausführungsbeginn: spätestens 3 Werktage nach Zugang des Auftragsschreibens Ausführungsende: 02/2027 - Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Staatliche Baumanagement Niedersachsen
Örtzetal-Kaserne Munster, Sanierung der Wärmeerzeugung im Bereich Munster-Süd
Die nachfolgend beschriebenen Leistungen sind eine Ergänzung zu den bereits ausgeschriebenen: Die Wärmeerzeugungsanlage besteht aus folgenden Hauptkomponenten: - 2 x 2,0 MW Holzhackschnitzelkesselanlagen inkl. Schubboden, Brennstoffförderung, Ascheaustragung sowie Abgasreinigung - 1 x 7,2 MW + 1 x 3,8 MW Erdgaskessel - 3 x Erdgas-BHKW mit jeweils ca. 260 kW(el) und 390 kW (th) - Nebenanlagen wie Druckhaltung, Wasseraufbereitung, Pufferspeicher, Netzpumpenanlage inkl. dazugehöriger Verrohrung. - Wärmedämmung der Rohrleitungen und Armaturen - Gebäudeautomation für die vorstehend genannten Anlagenbestandteile Vor Beginn der Hochbaumaßnahmen sind bestehende Wärmeversorgungsleitungen aus dem Baufeld umzuverlegen. Hierbei ist eine neue Niederdruckheißwassertrasse (NDHW) als erdverlegte Kunststoffmantelrohrleitung (VL + RL) mit einer Trassenlänge von insgesamt 650 m (325 Trm DN 250, weitere Leitungen in DN 40 bis DN 125) auszuführen (Rohrleitungsbau und Tiefbau). In Teilbereichen werden darüber hinaus noch folgende Medienleitungen parallel zur Wärmeversorgungstrasse verlegt: - Erdgasleitung - Trinkwasserleitungen (nur Tiefbauarbeiten - Rohrleitungsbau erfolgt durch die Stadtwerke) - Leerrohre für Elektro-/GA-Kabel - Schmutzwasser - Regenwasserentwässerung In drei Gebäuden ist die Wärmetechnische Hausstation anzupassen (dezentrale TWW-Bereitung, Entfall des Hochdruckheißwasseranschlusses) Die elektrotechnische Installation umfassen: - Allgemeine Elektroinstallation inkl. Ausstattung von Lager-, Büro-, Technik-, Hallen- und Sanitärräumen - PV-Anlagen auf verschiedenen Dachflächen inkl. Verkabelung, Wechselrichter und Batterietechnik - Erdungs- und Blitzschutzanlagen - Sicherheitsbeleuchtung mit Zentralbatterieanlage - NSHV-Anlage (Niederspannungshauptverteilung) mit Doppelboden im Obergeschoss - Daten- und Netzwerktechnik - Verkabelung von größeren Querschnitten inkl. Anschluss an eine BHKW-Anlage - Installation von Diversen Kabeltragsystemen für die ELT und GA-Verkabelungen - Berücksichtigung von Brandschutz - Anbindung an den vorhandenen Mittelspannungsring der Liegenschaft - Anbindung an den Liegenschaftsknoten der IT-Infrastruktur mit neuer LWL- und FM-Kabelung inkl. Errichtung neuer Kabelzugschächte und Leerrohranlagen - Ausstattung einer Holzhackschnitzel-Lagerhalle mit Beleuchtung, Sicherheitsbeleuchtung, Arbeitssteckdosen bis 32A, PV-Anlage sowie Erdungs- und Blitzschutz - Zwei Beton-Fertigstationen für zwei 1000 kVA Öl-Transformatoren, Mittel- und Niederspannungsschaltanlagen sowie PV-Wechselrichter und Datentechnik - Außenanlagen mit Mastleuchten, Torsteuerung, Gegensprech- und Klingelanlage, Kartenlesern sowie vollständiger Erdungsanlage an Zaun, Toren, Masten, Schornsteinen und Potentialsteuerung an den Toreinfahrten - Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meereschutz Schleswig-Holstein
Marinestützpunkt Eckernförde, Instandsetzung Westmole
Die Instandsetzung des Titels Ingenieurbauwerke umfasst folgende wesentliche Leistungen: 1. Rückbau der alten Wellenschutzwand einschließlich Gurtung und Ausrüstung 2. Herstellung einer Stahlkonstruktion zur Aufnahme der neuen Wellenschutzwand 3. Einbringen einer neuen Wellenschutzwand 4. Molenaußenseiten: Betondeckungserhöhung an den vertikalen Molenaußen-wänden durch Spritzmörtel, seeseitige Oberfläche spritzrauh, hafenseitige Oberfläche geglättet. 5. Kappen: Instandsetzung von Einzelschadstellen und Applikation eines Oberflächenschutzsystems OS 11b mit abdichtender Wirkung. 6. Kappe hafenseitig: Einbau Kantenschutz 7. Kappen, Blockfuge: Entfernung des vorhandenen Fugenmaterials sowie Auftrag einer Flüssigkunststoffabdichtung mit darüberliegender Schleppblech-konstruktion im Kappenbereich der Blockfugen 8. Fahrbahn: Rückbau des GA-Belags, Instandsetzung von Einzelschadstellen, Rissverpressung, Fahrbahnabdichtung nach ZTV-ING, neuer Aufbau der Fahrbahn, vorhandene Einläufe ersetzen, Niveauregulierung von Schachtdeckel in der Fahrbahn 9. Fahrbahn, Blockfuge: Demontage der vorhandenen Übergangskonstruktion und Einbau einer Übergangskonstruktion aus Asphalt nach ZTV-ING Teil 8-2 10. Hohlkasten Mole: Kathodischer Korrosionsschutz inkl. Schutzestrich an den Innenwänden bis 0,5 m und an der Sohle der Molenhohlkästen 11. Hohlkasten Mole: Decke und Wände über 0,5 m lokale Betoninstandsetzung 12. Hohlkasten Mole, Blockfuge: Demontage der bestehenden Konstruktion sowie Einbau einer Klebeabdichtung und bereichsweise Überdeckung durch eine Schleppblechkonstruktion an den Blockfugen der geschlossenen Hohlkästen. 13. Hohlkasten Mole: Demontage der vorhandenen Entleerungseinrichtungen im Hohlkasten und Verschluss der Durchdringungen mittels Blinddichtungen sowie Einbau neuer Pumpensümpfe. 14. Unterseite Molenüberbau: Instandsetzung von Einzelschadstellen an Molenunterseite und „Riegel“ Revisionsgang, Ausführung durch Taucher Die Instandsetzung des Titels TGA umfasst folgende wesentliche Leistungen: 1. Freischaltung der Bestandselektroanlage 2. Rückbau der Technischen Anlage 2.1 Trennung und Rückbau der SW-Anlage bis zum Übergabepunkt 2.2 Trennung und Rückbau der TW-Anlage mit Begleitheizung 2.3 Rückbau der Bestandselektroanlage 2.4 Rückbau der Bestandsmedieninstallation und KKS-Anlage 2.5 Trennung und Rückbau der Bestandsbetankungsanlage 2.6 Verlegung von Kabelprovisorien für Molenfeuer und Kamerasystem 2.7 Entleerung der Leitungen 2.8 Rückbau der Versorgungskästen TW 2.9 Rückbau der Abwasserabgabestellen 2.10 Rückbau der Schilder, Geländer, Beleuchtungsmasten auf der Mole 3. Sicherstellen der Versorgung der Liegenschaft mit Wasser, falls diese vom Rückbau betroffen ist 4. Umbau Kamerasystem und Molenfeuer im Zuge Bauwerksinstandsetzung 5. Einbau der TA nach Bauwerksinstandsetzung 5.1 Montage und vorübergehende Stromversorgung der Beleuchtung 5.2 Installation der Kabelverlegesysteme (als erstes) 5.3 Verlegen der Abwasserleitungen in Richtung des Meeres 5.4 Installation von Trinkwasserleitungen in Richtung des Meeres 5.5 Verlegung der Trinkwasserleitungen vom Molenkopf landseitig zur Hafenseite 5.6 Installation von Feuerlöschübertragungsleitungen (seeseitig) 5.7 Einbau von Pumpen, Wasserstandsmeldern, Begleitheizungen, Dämmmaterialien sowie elektrischen Komponenten für die Steuerung (GA) und die Elektrotechnik (ELT) 5.8 Verkabelung und Anschluss sämtlicher Komponenten für die Gebäudeautomatisierung (GA),Informations- und Elektrotechnik (ELT) 5.9 Durchführung von Dichtheitsprüfungen und Inbetriebnahme - Gräfenhainicher Wohnungsgesellschaft mbHFrist: 04. Juni
Totalunternehmerleistungen Energetische Sanierung eines Wohngebäudes - Gartenstr. 14-19, 06773 Gräfenhainichen
Die Stadt Gräfenhainichen (Landkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt) liegt 20 km südwestlich von Wittenberg und südöstlich von Dessau sowie nordöstlich von Bitterfeld. Die Lage am Rand der Dübener Heide ermöglicht den Bewohnern einen schnellen Zugang zu landschaftlich reizvollen Naherholungsgebieten und Freizeitmöglichkeiten, weshalb die Stadt einige Wohnattraktivität besitzt. Die Auftraggeberin ist ein wohnungswirtschaftliches Dienstleistungsunternehmen der Stadt Gräfenhainichen. Insofern werden eigene Wohnungen, Gewerbeeinheiten und Garagen in der Stadt Gräfenhainichen selbst und in den Ortsteilen bewirtschaftet. Darüber hinaus verwaltet die Auftraggeberin Wohnungen und Gewerbeeinheiten Dritter in der Stadt Gräfenhainichen und den Ortsteilen. Bereits in den vergangenen Jahren wurden erhebliche Mittel in die Modernisierung und die Instandsetzung des im Eigentum befindlichen Wohnungsbestandes investiert. Der Schwerpunkt der Investitionen lag bei der Sanierung und Modernisierung auf der Senkung der Wärme- und übrigen Verbrauchskosten. Diesem Ziel folgt auch die hier gegenständliche Ausschreibung. Die Leistung umfasst die komplette Planung ab der LPH 3 gemäß §§ 34 ff. HOAI für alle Fachbereiche und für die anschließende Ausführung in serieller Bauweise. Insofern soll das Gebäude zum Objekt Gartenstraße 14-19 in Gräfenhainichen einer umfassenden energetischen Sanierung unterzogen werden. Dabei soll es zum einen zu einer deutlichen Verbesserung der Wohnqualität und zum anderen aber auch zu einem CO2 neutralen Betrieb kommen. Im Ergebnis soll ein Gebäude mit dem Standard EH 70 EE entstehen. Ziel der Maßnahme ist also die Entstehung eines modernisierten Wohngebäudes mit einem ansprechenden Erscheinungsbild, einem deutlich reduzierten Energiebedarf und in dessen Folge auch deutlich reduzierten Betriebskosten für die Bewohner. Die Gesamtmaßnahme soll dabei den Rückbau von derzeitig 5 auf 3 Geschosse und den anschließend neuen Dachaufbau umfassen. Das heißt, die Abbrucharbeiten der oberen 2 Etagen und der vorhandenen Balkonanlagen sowie die insofern erforderlichen Planungsleistungen sind ebenfalls Gegenstand des Auftrages. Im Anschluss an den Dachaufbau soll es zur Herstellung einer wärmeübertragenden Gebäudehülle kommen, wobei die vorhandene Gebäudetechnik weitgehend unberührt bleibt. Das heißt die Anlagen für die Trinkwasser- und Warmwasserversorgung sowie die Heizkörper sollen möglichst erhalten bleiben. Die Wärmeversorgung erfolgt derzeitig über Fernwärme. Es soll ein neues Lüftungssystem entstehen. Für die Durchführung dieser Arbeiten bedarf es einer gesonderten Baugenehmigung, die ebenfalls Gegenstand der hier ausgeschriebenen Planungsleistungen ist. Der Auftraggeberin ist es wichtig zu betonen, dass es sich um eine konventionelle Sanierung mit Mineralwolldämmung handeln soll. Dabei sollen besonders nachhaltige Konstruktions- und Dämmmaterialien zum Einsatz kommen. Neue nachhaltige Fensterkonstruktionen sowie eine integrierte Gebäudetechnik runden die energetische Sanierung ab und tragen so zur Zielstellung Energieeffizienzhaus 70 EE bei. Die gewünschte konventionelle Bauweise mit einem WDVS aus Mineralwolle erfordert überwiegend handwerkliche Ausführung direkt auf der Baustelle. Vor diesem Hintergrund sind organisatorische und bauliche Maßnahmen erforderlich, um die Baustellenabläufe effizient zu gestalten. Dies ist insbesondere erforderlich, da die unteren 3 Etagen in den Wohngebäuden, die erhalten werden, wenigstens teilbewohnt bleiben und daher besondere Rücksichtnahme und eine möglichst geringe Beeinträchtigung der Bewohner geboten ist. Die Auftraggeberin nimmt Fördermittel in Anspruch. Dabei ist die Inanspruchnahme unterschiedlicher Förderungen zu beachten und es sind die jeweiligen Anforderungen unbedingt zu beachten und einzuhalten. Anpassungen der bisher vorliegenden Planungen können vorgeschlagen werden, sofern die angestrebten Ziele der energetischen Sanierung mit dem Charakter Effizienzhaus 70 EE voll erfüllt werden. Bei dem zu sanierenden Objekt handelt es sich um einen Wohnblock mit mehreren Eingängen. Die Gartenstraße 14-19 wurde 1973 im damals typischen Wohnbaustil gebaut. Insofern handelt es sich um die Typenserie IW 64/0,8 Mp Brandenburg. Das Gebäude soll nach der Sanierung mit Rückbau der oberen beiden Etagen eine vermietbare Fläche von 2150 m² mit 36 Wohneinheiten umfassen. Es sind und bleiben 6 Hauseingänge. Die vorhandenen Balkonanlagen sind zurückzubauen und neu zu errichten. Die Gebäudehülle soll in konventioneller Bauweise saniert werden. Dabei sind sowohl das Dach, die Fassade und der Keller zu sanieren. Nach dem Rückbau der beiden oberen Geschosse und der vorrübergehenden Abdeckung, muss es zur Neueindeckung des Daches und zur Dämmung der obersten Geschossdecke durch geeignete energieeffiziente und nachhaltige Baustoffe kommen. Es ist keine erneute Aufstockung der zurückgebauten Geschossbereiche vorzusehen. Die Fassadensanierung ist durch Neuaufbau von Balkonen zu ergänzen. Es sind insgesamt 210 Fenster ohne Kellerfenster jedoch inklusive der Außen- und Innenfensterbänke, Rollläden und Fensteranschläge zu demontieren und anschließend zu entsorgen. Neben dem anschließend erforderlichem Trockenbau ist auch der Staubschutz für den dahinterliegenden Innenbereich zu berücksichtigen. Es wird nochmals betont, dass der Rückbau der beiden oberen Geschosse, die Herstellung eines geeigneten Unterbaus für die neue Dachabdeckung und die anschließende Installation einer Notabdichtung Gegenstand dieses Auftrages sind. Auch die Demontage der installierten Notabdichtung ist vom Auftragsumfang erfasst. Anschließend ist ein Flachdach auf der vorhandenen Betondecke zu errichten und entsprechend der Zielerreichung Energieeffizienzhaus 70 EE zu dämmen. Dabei ist die Entwässerung neu herzustellen und eine Attika zu errichten. Eine Bodenluke im Treppenhaus in wärmegedämmter, luftdichter und brandschutztechnisch geeigneter Form ist einzubauen. Der Zugang ist in geeigneter Form vorzusehen. Die Treppenhausöffnungen nach oben sind im Übrigen so zu verschließen, dass dies ebenfalls den energetischen und brandschutztechnischen Anforderungen entspricht. Es ist eine Verlängerung der bestehenden Brandschutzwand zwischen den Gebäuden im Bereich des neuen Daches vorzusehen. Die Schmutzwasserlüftungsleitungen sind über das Dach abzuführen. Die vorhandenen Kellertreppen sind einschließlich der Hauptkellertüren zurückzubauen und die Kellerbereiche sind anschließend zu verfüllen. Die Öffnungen sind mit Sichtmauerwerk zu verschließen. Entsprechend des Energiekonzeptes und der dortigen Zielstellung ist eine Kellerdeckendämmung zu liefern und zu montieren. Die 6 vorhandenen Hauseingangstüren sind einschließlich der Vordächer zu demontieren und zu entsorgen. Anschließend soll die Neumontage von Türelementen mit Glas erfolgen, die ebenfalls für die Zielerreichung Energieeffizienzhaus70 EE geeignet sind. Die Vordächer sind ebenfalls neu zu installieren. Die Hauseingangsbereiche sind mit Einlassvorrichtungen (Klingelanlagen) und beleuchteten Hauseingangsnummern zu versehen. Die Eingangsbereiche und Treppenhäuser sind mit trittfesten Dämmungen und Bodenbelägen zu versehen. Im Anschluss an die Fassadensanierung im Außenbereich sind die Bestandsgehweg-platten einschließlich Unterbau neu zu verlegen. Die vorhandenen Hausanschlüsse bleiben im Bestand, die Kellerbeleuchtung ist zu demontieren. Es sind elektrisch steuerbarer Wärmeschutz (Jalousien) sowie die Einzelraumlüfter zu installieren. Dies soll mit einem neu installierten Allgemein-Stromverteiler sowie Untermessungen in den einzelnen Wohnungen erfolgen. Es sind Beleuchtungen für die Vordächer der Eingangsbereiche vorzusehen und mit Bewegungsmeldern auszustatten. Lüftungsgeräte müssen eine hygienisch erforderliche Grundlüftung garantieren, womit auch die Durchfeuchtung der Wohnungen vermieden wird. Es sind Wohnraumlüftungskonzepte und Kellerlüftungskonzepte zu erarbeiten und umzusetzen. Die Auftraggeberin will die vorhandenen Heizkörper in den Wohnungen weiterverwenden. Allerdings sind Rücklaufverschraubungen, Heizkörperventile und Thermostatköpfe zur Realisierung des hydraulischen Abgleiches vorzusehen. Die Heizungsleitungen zwischen Fernwärmeanschluss in der Zentrale bis zu den Frischwasserstationen sind zu erneuern und zu dämmen. Trinkwasserkaltleitungen vom Hausanschluss bis zum Wasserzähler in den einzelnen Wohnungen sind zum Teil ebenfalls zu erneuern. Die Zugänge zu den Balkonen sind neu herzustellen und in diesem Zuge zu vergrößern. Darüber hinaus sind 5 neue Balkonanlagen mit jeweils 6 Balkonen in Form von Doppeltürmen sowie 2 neue Balkonanlagen mit 3 Einzelbalkonen hofseitig zu errichten. Die Entwässerung der Balkone soll oberirdisch auf dem Grundstück erfolgen. Die Bemaßung der Balkone ist mit der Auftraggeberin im Vorfeld abzustimmen. Zu planen sind die Grundleistungen der LPH 3-8 gemäß §§ 34 ff. HOAI sowie etwa erforderliche zusätzliche Leistungen. Die Planungsleistungen müssen den Anforderungen des Fördermittelgebers entsprechen und die Auftraggeberin ist bei der Kommunikation mit dem Fördermittelgeber maximal zu unterstützen. Bei den zusätzlichen Leistungen ist zur Erfüllung des EH 70 EE- Standard zu erbringen: - Prüfung und Digitalisierung der 2D Bestandspläne (Gebäude und technische Ausrüstung) - Voranalyse der Liegenschaft (Gebäude und technische Ausrüstung) - 3D Bestandsmodell - Brandschutzplanung - Statik Fassade - Statik Dach - Bauphysikalische Berechnung - Koordination externer Planer - SiGEKO - Nachweis KfW-Standard EH 70 EE (Übergabe an Auftraggeberin) Die verbliebenen Bewohner sind während der Bauphase maximal zu informieren. Bei erforderlichen vorübergehenden Räumungen oder Abwesenheiten ist frühzeitig und umfassend zu informieren. Beschwerden sind innerhalb von 24 Stunden zu beantworten bzw., sofern möglich, vollständig zu beseitigen. Die durchaus komplexe Aufgabenstellung wird eine erhöhte Vor-Ort-Präsenz der Bauleitung während der Umsetzung nach sich ziehen. Dies ist ebenfalls zu berücksichtigen. Als Kostenrahmen für die Maßnahme der Modernisierung sind insgesamt (KG 100 - 700) ca. 3.650.000,00 EUR brutto/3.067.226,89 EUR netto (Baukosten dabei: ca. 3.000.000,00 EUR brutto/2.521.008,40 EUR netto) vorgesehen. Als Kostenrahmen für den Rückbau und die vorübergehende Dacheindeckung sind 584.96,00 EUR brutto/ 491.517,64 EUR netto vorgesehen. Das Vorhaben soll sehr zügig realisiert werden. Die Ausführung ist für den Zeitraum bis 30.04.2027 vorgesehen.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Für diese Bekanntmachung ist aktuell keine konkrete Angebotsfrist angegeben.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist LBB Niederlassung Koblenz.
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