Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
Technische Beratung zur Unterstützung des Beitritts- und Nachbeitrittsprozesses Perus zur OECD
Fachliche Unterstützung für den peruanischen Staat beim OECD-Beitritts- und Post-Beitrittsprozess. Fokus liegt auf der Stärkung institutioneller Kapazitäten, evidenzbasierter Politikgestaltung sowie der Umsetzung von Reformen nach internationalen Standards. Die Leistungen umfassen: 1. Entwicklung institutioneller Rahmenbedingungen, Rechts...
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Inhalt auf einen Blick
Fachliche Unterstützung für den peruanischen Staat beim OECD-Beitritts- und Post-Beitrittsprozess. Fokus liegt auf der Stärkung institutioneller Kapazitäten, evidenzbasierter Politikgestaltung sowie der Umsetzung von Reformen nach internationalen Standards. Die Leistungen umfassen: 1. Entwicklung institutioneller Rahmenbedingungen, Rec...
- Ausschreibungstyp:
- Ausschreibung
- Auftraggeber:
- Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
- Veröffentlicht:
- 12. Mai 2026
- Frist:
- 12. Juni 2026
- Thema:
- Projektmanagement
Ausschreibungsbeschreibung
Fachliche Unterstützung für den peruanischen Staat beim OECD-Beitritts- und Post-Beitrittsprozess. Fokus liegt auf der Stärkung institutioneller Kapazitäten, evidenzbasierter Politikgestaltung sowie der Umsetzung von Reformen nach internationalen Standards. Die Leistungen umfassen: 1. Entwicklung institutioneller Rahmenbedingungen, Rechtsinstrumente, Monitoring-Systeme und Koordinationsmechanismen. 2. Erstellung von Aktionsplänen zur Umsetzung prioritärer OECD-Empfehlungen.
Weiterführende Details
Nach Registrierung stehen Unterlagen, Fristen und Hinweise zur Einreichung strukturiert bereit.
- Kernanforderungen der Ausschreibung priorisiert aufbereitet
- Fristen, Eignungskriterien und Unterlagen in einem Ablauf
- Hinweise zur strukturierten Angebotsvorbereitung
- Passende Folgeausschreibungen automatisch entdecken
Dokumente und Anhänge
2 Dateien erfasst- Hinweis auf Bekanntmachungsorte.pdf
- Vergabeunterlagen_CXTRYY6YTP1EQSDP.zip
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81319680 - Gutachten, Beratung und Schulung zur Stärkung kollektiver Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt im Meer und an den Küsten des Westindischen Ozeans
Der Auftragnehmer (AN) leistet Beiträge zu den Outputs 1, 2, 3, 4 und 5 des Projektes durch die Zurverfügungstellung von spezialisierter Fachexpertise sowie Beratungs- und Trainingsdienstleistungen und trägt damit zur Erreichung der Indikatoren des Vorhabens bei. Darüber hinaus unterstützt der AN das allgemeine Management des Vorhabens. Dazu wird der AN in sehr enger Abstimmung mit dem GIZ-Team in Kenia seine Leistungen erbringen. Das Projekt "ProsperBlue" - ehemals Western Indian Ocean Governance Initiative (WIOGI), zielt auf die Stärkung der gemeinschaftlichen Beiträge relevanter Akteure auf regionaler und lokaler Ebene für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Meeres- und Küstenbiodiversität im Kontext einer inklusiven und nachhaltige Blue Economy in der WIO-Region ab. Im Mittelpunkt steht dabei die Befähigung einer Vielzahl von Akteuren auf regionaler und lokaler Ebene, durch Ressourcen, technisches Fachwissen, politische Interventionen, Wissensmanagement, Geschäftspraktiken und kollektives Handeln Beiträge zu leisten. Output 1 zielt auf die Stärkung der technisch-institutionellen Kapazitäten regionaler und lokaler Akteure für die Zusammenarbeit bei der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt in Meeres- und Küstengebieten im Rahmen einer ISBE und den Wissensaustausch ab. Auf regionaler Ebene unterstützt das Vorhaben das Sekretariat der Nairobi Konvention dabei, mit öffentlichen, privaten und zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenzuarbeiten, indem es die Sekretariatsfunktion für die Multi-Stakeholder-Initiative Our Blue Future übernimmt und deren Integration in die entstehenden Kooperationsstrukturen und nationale Plattformen fördert. Der AN unterstützt das Vorhaben bei der Durchführung von technischen und institutionellen Bewertungen und Gap-Analysen der Akteure, um den Bedarf für eine an die ISBE ausgerichtete Governance zu ermitteln, sowie in der Kapazitätenentwicklung regionaler und lokaler Akteure. Darüber hinaus unterstützt der AN das Vorhaben in der Organisation und Durchführung von Multi-Stakeholder- Dialogen zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Regionen und Sektoren und in der Erstellung von Wissensprodukten. Das Ziel von Output 2 ist es, verbesserte Dienstleistungen zur Unterstützung von insbesondere frauengeführten KKMU für eine ISBE zu etablieren, damit diese einen aktiven Beitrag zu einer inklusiven und nachhaltigen Blue Economy leisten können. Dazu gehört ein Partnerschaftsnetzwerk, das aus Regierungsbehörden, dem Privatsektor, und der Zivilgesellschaft besteht. Dies beinhaltet die Förderung von Kooperationen und Netzwerken zwischen Unternehmen in der Blue Economy. Der AN unterstützt das Vorhaben in der Durchführung einer Bestandaufnahme von KKMU-Dienstleistern und Unterstützungslücken, um maßgeschneiderte Workshops und Schulungen zum Kapazitätsaufbau für KKMU der Blauen Wirtschaft zu entwickeln. Darüber hinaus werden Inkubations- und Beschleunigungsprogramme für lokale Unternehmer des blauen Sektors entwickelt sowie Wertschöpfungskettenanalyen und Studien durchgeführt. Output 3 zielt darauf ab, die fachlich-technischen und unternehmerischen Kompetenzen lokaler Akteure für eine inklusive nachhaltige Blue Economy zu stärken. Der Ansatz umfasst die Bereitstellung technischer und methodischer Beratung für die Entwicklung von Schulungsmodulen, die sowohl technische als auch geschäftliche Aspekte der Blue Economy behandeln. Auf diese Weise sollen lokale Geschäftsleute mit den notwendigen Fähigkeiten für profitable, nachhaltige Praktiken ausgestattet werden. Der AN unterstützt das Vorhaben darin, Qualifikationsdefizite auf lokaler Ebene zu identifizieren um hierfür Programme zur Entwicklung "blauer" Fähigkeiten zur entwickeln. Weiter unterstützt der AN die Durchführung von Schulungsprogrammen zur Geschäftsentwicklung die auf ein ISBE zugeschnitten sind. Das Ziel von Output 4 ist die Verbesserung von Finanzdienstleistungen für wirtschaftliche Akteure in einer ISBE. Um dies zu erreichen, kooperiert das Vorhaben mit Finanzinstitutionen, Dienstleistern und Projekten anderer Geber, um das finanzielle Ökosystem für eine Blue Economy aufzubauen. Der AN unterstützt das Vorhaben in der Durchführung von Studien zum Finanzbedarf von KKMU in ISBE-Kontext, um Hindernisse für den Zugang zu Finanzmitteln zu erfassen, um angepasste Finanzprodukte mit Finanzinstitutionen zu entwickeln. Hierfür unterstützt der AN die Kapazitätenstärkung ausgewählter Finanzinstitutionen, um deren technische Kapazitäten zur Verbesserung des Dienstleistungsangebotes für die Akteure in einer ISBE zu stärken. Ziel von Output 5 ist es, die Teilhabe der Gemeinschaften an Initiativen zu Erhalt, nachhaltiger Nutzung und Wiederherstellung von Biodiversität zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Fähigkeiten lokaler Gemeinschaften, sich unter Berücksichtigung der Bedarfe von Frauen und vulnerabler Gruppen selbst zu organisieren und die lokalen Meeres- und Küstenressourcen, kollektiv zu verwalten. Außerdem hilft es den Gemeinden, sich mit Akteuren des privaten und öffentlichen Sektors sowie der Zivilgesellschaft in für beide Seiten vorteilhaften Partnerschaften zu engagieren. Hierfür unterstützt der AN die Durchführung eingehender Gender-Analysen auf der Ebene von Küstengemeinden, die Durchführung inklusiver Aufklärungskampagnen über die biologische Vielfalt der Meere und Küstengebiete und der Unterstützung beim Aufbau lokaler Governance Strukturen auf Gemeinde und Seascape Ebene. Zusammenfassend ist der Auftragnehmer für die Bereitstellung der folgenden Arbeitspakete verantwortlich: Identifizierung geeigneter internationaler, regionaler und nationaler Kurzzeitberater zu verschiedenen vom GIZ-Projekt ProsperBlue angefragten Themen und Aktivitäten während der Vertragslaufzeit, und der Unterstützung des AG in der Planung, Durchführung und Umsetzung einzelner Arbeitspakete, Schulungen und Workshops, die in enger Absprache zwischen dem AN und AG geplant und vorbereitet wer - Name:Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit Straße, Hausnummer:Robert-Schuman-Platz 3 Postleitzahl (PLZ):53175 Ort:Bonn E-Mail: [email protected]BonnFrist: 30. Juli
REFOPLAN: Ökonomisches Leitbild für die Umweltpolitik unter aktuellen Rahmenbedingungen
REFOPLAN Umwelt- und Klimaschutz ist zunehmend in die Defensive geraten und kommt angesichts der ökonomischen Lage (national wie geopolitisch) weiter unter Rechtfertigungsdruck. Es werden daher kurzfristig neue Narrative und ein positives Leitbild benötigt, um Nachhaltigkeit wieder als Beitrag zum Aufschwung zu definieren und sichtbar zu machen. Das Vorhaben soll für die zentralen Sektoren der deutschen Wirtschaft und die für Transformation und Resilienz bedeutsamen Sektoren jeweils ein Zukunftsbild mit geeigneten Maßnahmen für den Weg dahin herausarbeiten, d.h. ein glaubwürdiges, positives Zukunftsbild für den Wirtschaftsstandort Deutschland insb. unter Einbeziehung umwelt- und klimapolitischer Maßnahmen zeichnen. In einem ersten Schritt sollen die Branchen ermittelt werden, bei denen die aktuellen Rahmenbedingungen zu gravierenden Einschränkungen ihrer Wettbewerbsfähigkeit führen, und angemessene Maßnahmen dagegen entworfen werden. Wie kann in diesen Bereichen ein Turnaround ermöglicht werden, welche Bedingungen müssen hierfür erfüllt sein (z.B. Produktivitätssteigerungen, technologische Diversifizierung)? Wie können deutsche Unternehmen wieder zu Technologieführern werden und eine Spezialisierung auf neue Wachstumsmärkte erreicht werden? Dabei soll im Wesentlichen auf vorhandene Daten und Analysen aufgebaut werden. In einem zweiten Schritt sollen dann mit einer Stärkenanalyse die Zukunftsbranchen ermittelt werden, die auch in der geänderten geopolitischen Lage mit geeigneten Maßnahmen zu Wachstum in DEU führen und Grundlage für einen dauerhaften und nachhaltigen Aufschwung sein können. Die Zukunftsbranchen sind insbesondere vor dem Hintergrund ihres Beitrags zur Transformation und der Resilienz der Gesamtwirtschaft zu untersuchen und zu bewerten. Dabei sind auch jenseits des Industriesektors - also etwa im Bereich der Dienstleistungen wie z.B. Handwerk - Wachstumspotenziale und deren Stärkung zu betrachten, die sich gerade aus einer Transformation hin zu Nachhaltigkeit und Klimaneutralität ergeben können. Anschließend sind notwendige und geeignete Maßnahmen zu erarbeiten, mit denen die genannten Branchen und Sektoren in die Lage versetzt werden, zu Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum der Wirtschaft und zum Erreichen eines Transformationspfades und zu gesteigerter Resilienz beizutragen. Die Maßnahmen sollen (unter Berücksichtigung EU-rechtlicher Beihilferegelungen) in einem ersten Schritt die nationale Ebene betreffen und möglichst kurzfristig umsetzbar sein. Die EU-Ebene muss insoweit mitbetrachtet werden, wie sie den Rahmen für die Transformation zur Klimaneutralität darstellt. Auf dieser Basis sollen dann mittel- und langfristige Maßnahmen zusammengestellt werden, die die strukturellen Voraussetzungen für die Transformation verbessern und Risiken für die natürlichen Lebensgrundlagen minimieren. Die Maßnahmenvorschläge können über die Zuständigkeit des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) als Auftraggeberin hinausgehen; gleichwohl soll der Beitrag einer modernen Umwelt- und Klimapolitik ein wesentlicher Fokus sein. Es ist zu differenzieren, welche Rolle der Staat bei den Maßnahmen übernehmen soll und was in der Verantwortung von Unternehmen und Verbänden liegt. Bei den staatlichen Maßnahmen sollen grundsätzlich solche im Vordergrund stehen, die einerseits Impulse für die wirtschaftliche Entwicklung geben können und zugleich auf die Transformation zur Treibhausgasneutralität und zur Erreichung nationaler, europäischer und internationaler Ziele zum Natur- und Umweltschutz einzahlen. Etwaige Maßnahmenvorschläge sind hinsichtlich ihrer gesamtwirtschaftlichen Wirkung einzuordnen und ggf. so zu kombinieren, dass sie auch sozialpolitisch tragfähig sind; das gilt insbesondere für fiskalpolitische Maßnahmenvorschläge. In einem letzten Schritt sind die Analysen und Maßnahmen zu einem konsistenten ökonomischen Leitbild zusammenzufügen und grafisch aufzubereiten. Ergebnis soll ein umfassendes Leitbild mit Maßnahmenvorschlägen zur Umsetzung sein, das eine Grundlage für einen dauerhaften Aufschwung innerhalb planetarer Grenzen bildet. Wie kann zukünftiges Wirtschaftswachstum weiter von Ressourcenverbrauch und Emissionen entkoppelt und zudem unabhängig(er) von geopolitischen Verwerfungen werden? Dieses soll in einem iterativen Prozess und in enger Beteiligung mit der Auftraggeberin entwickelt werden, u.a. um dafür Sorge zu tragen, dass mit den Maßnahmen keine grundlegenden Standards (v.a. betreffend die Umwelt und Soziales) abgebaut werden.
Häufige Fragen zu dieser Ausschreibung
- Wie kann ich mich auf diese Ausschreibung bewerben?
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- Bis wann läuft die Angebotsfrist?
- Die Angebotsfrist endet am 12. Juni 2026.
- Wer ist der Auftraggeber?
- Der Auftraggeber ist Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH.
- Welche Unterlagen sind für den Start relevant?
- In der Regel benötigen Sie Leistungsbeschreibung, Eignungsnachweise, Fristenhinweise und ggf. Formblätter. Auf Auftrag One werden diese Punkte priorisiert dargestellt.