Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Vornahme von Elektroinstallationen (Starkstrom) im Haus 7 in der Bundesbetreuungseinrichtung in Traiskirchen
Leistungsgegenstand ist die Vornahme der erforderlichen Elektroinstallationen (Starkstrom) nach erfolgtem Umbau der entsprechenden Räumlichkeiten im Haus 7 in der Bundesbetreuungseinrichtung in Traiskirchen, damit diese zukünftig als Röntgen- und Ordinationsräumlichkeiten genutzt werden können.
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Leistungsgegenstand ist die Vornahme der erforderlichen Elektroinstallationen (Starkstrom) nach erfolgtem Umbau der entsprechenden Räumlichkeiten im Haus 7 in der Bundesbetreuungseinrichtung in Traiskirchen, damit diese zukünftig als Röntgen- und Ordinationsräumlichkeiten genutzt werden können.
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen Gesellschaft mit beschränkter Haftung
- Published:
- March 04, 2026
- Deadline:
- Not specified
Tender description
Leistungsgegenstand ist die Vornahme der erforderlichen Elektroinstallationen (Starkstrom) nach erfolgtem Umbau der entsprechenden Räumlichkeiten im Haus 7 in der Bundesbetreuungseinrichtung in Traiskirchen, damit diese zukünftig als Röntgen- und Ordinationsräumlichkeiten genutzt werden können.
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IT-Verkabelung im Haus 7 in der Bundesbetreuungseinrichtung in Traiskirchen
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Bau- bzw. Umbauarbeiten am Haus 7 in der Bundesbetreuungseinrichtung in Traiskirchen
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Fachschule für Technik und Gestaltung, Gesamtsanierung inkl. Barrierefreiheit, Flensburg, Haus A, EG, 7. BA, Elektroinstallation
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Fachschule für Technik und Gestaltung, Gesamtsanierung inkl. Barrierefreiheit, Flensburg, Haus A, EG, 7. BA, Elektroinstallation
Gesamtsanierung der Fachschule für Technik und Gestaltung in Flensburg, Haus A, Erdgeschoss, 7. Bauabschnitt. Der Auftrag umfasst die Elektroinstallation sowie Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit. - Sprinkenhof GmbH
Poppenhusenstraße 6-10 - TGA
Sanierung und Umbau Poppenhusenstraße 6–10, Hamburg Gegenstand der Ausschreibung ist die architektonische Planung für die Sanierung und den Umbau des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes Poppenhusenstraße 6–10 in Hamburg. Das Gebäudeensemble stammt aus den 1950er Jahren und verfügt über eine architektonisch und räumlich prägende, einzigartige Kassenhalle, die ein wesentliches Identitätsmerkmal des Bestands darstellt. Ziel des Projekts ist die bauliche Sanierung sowie der funktionale Umbau des Gebäudes zur Nutzung durch den Hamburg Service, unter anderem als Ausbildungsstandort. Die zukünftige Nutzung erfordert eine funktionale, wirtschaftliche und denkmalgerechte Anpassung des Bestands an heutige Anforderungen, insbesondere im Hinblick auf Arbeits- und Ausbildungsräume, technische Gebäudeausrüstung sowie Aufenthaltsqualität. Planungsgrundlagen Als Grundlage für die weitere Planung liegt eine Machbarkeitsstudie vor, die in enger Abstimmung mit dem zukünftigen Mieter (Hamburg Service) erarbeitet wurde. Bestandteil dieser Studie ist eine Feinbelegungsplanung, die als verbindliche Basis für die nachfolgenden Planungsleistungen gilt. Die entsprechenden Unterlagen sind Bestandteil der Ausschreibung. Das gesamte Gebäude steht unter Denkmalschutz. Sämtliche Maßnahmen sind in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde zu entwickeln. Für das Vorhaben ist eine denkmalrechtliche Genehmigung erforderlich. Besondere Planungsanforderungen Ein zentrales Planungsthema stellt die Sanierung und funktionale Ertüchtigung der großen Kassenhalle dar. Hierbei sind insbesondere folgende Aspekte von besonderer Bedeutung: • Heizungs- und Kühlkonzept unter Berücksichtigung der besonderen Raumgeometrie und des Denkmalwerts • Raumakustik und Schallabsorption in der Halle • Elektroplanung • Erhalt und sensible Weiterentwicklung der denkmalprägenden Elemente • Flachdachsanierung • Glasaustausch der Bestandsfenster. Hierfür ist eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit den Fachplanern, insbesondere derTechnischen Gebäudeausrüstung und der Akustikplanung, zwingend erforderlich. Bauabschnitte und Terminrahmen Die Umsetzung des Gesamtprojekts erfolgt in fünf Bauabschnitten. Die detaillierte Aufteilung der Bauabschnitte ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Die Dachsanierung und der Glasaustausch sind dort sowohl in den Kosten als auch in den Terminen nicht enthalten. Der erste Bauabschnitt ist bereits terminlich festgelegt und soll im August 2026 realisiert werden. Für diesen Bauabschnitt steht ein Baufenster von acht Wochen zur Verfügung, was eine besonders präzise, terminorientierte Planung erfordert. Die Beauftragung der Leistungen erfolgt in vier Stufen: Stufe 1: LPH 1-3 Stufe 2: LPH 4 Stufe 3: LPH 5-7 Stufe 4: LPH 8. Mit dem Zuschlag wird die erste Stufe beauftragt. Die Beauftragung der weiteren Stufen erfolgt optional. Ein Anspruch auf die Beauftragung weiterer Stufen besteht nicht. - Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem KdöR
Lieferung und Montage RDGE´s und Trockenschränke
Planungsleistung, Bauleistung, Lieferung, Montage und Validierung von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten, Trockenschränken, erforderlichem Zubehör wie RFID Scanner und entsprechende Softwarelizenzen zur einheitlichen Dokumentation im Bestandssystem. Im Rahmen des Gerätetausches wird der bisher genutzte Raum technisch ertüchtig und an aktuelle hygienische Anforderungen angepasst. Aus diesem Grund sollen Durchreichemaschinen angeboten werden welche Deckenhoch mit Edelstahl verblendet zugleich als räumliche Trennung zwischen Reinem/ Unreinem Arbeitsbereich dienen. Die Neuen RDGE´s müssen mindestens 12 Endoskope fassen können. Als Prozesschemie kommt Per-Essigsäure zum Einsatz. Im Sinne der Anwendersicherheit und mangels Aktivkohlefilter der Raumluftanlage sind gekapselte Kanister zu verwenden welche den inhalativen Kontakt mit der Chemie vorbeugen. Auf Grund der Platzverhältnisse und geringer Bewegungsflächen sollen die Türen der Geräte als Hubtüren ausgeführt werden. Die Aufbereitung der Bestandsendoskope muss in den Neuen Geräten zugelassen und möglich sein, eine Auflistung der Geräte befindet sich dazu im Anhang. Dies gilt ebenfalls für die Aufbereitung von Ballon- und Albarrankanälen. Zur hängenden Lagerung und Trocknung der Endoskope sollen Trockenschränke mit mindestens 16 Lagerplätzen bereitgestellt werden welche ebenfalls Deckenhoch zu verblenden sind. Entsprechende Halterungen für die verschiedenen Typen sind in ausreichender Menge vorzusehen. Der gesamte Prozess von Aufbereitung und möglicher Trocknung in der RDGE bis hin zur Trocknung im Trockenschrank muss validiert sein. Die Dokumentation der Aufbereitung muss vollständig digital erfolgen. Aktuell werden dazu RFID Transponder und die Software Hytrack der Firma Olympus genutzt. Durch die vorgesehene räumliche Aufteilung ist ein zusätzlicher Steharbeitsplatz zur Dokumentation vorgesehen. Die Lizenzerweiterung dazu ist zu berücksichtigen. Die Entsprechende Hardware (PC+Halterung) wird durch das Haus beschafft. Sollten die angebotenen Lösungen nicht mit der Bestandssoftware oder den vorhandenen RFID Transpondern kompatibel sein, so ist in einem Konzeptpapier (maximal 5 Seiten) darzulegen wie die Anbindung realisiert wird, sowie die Kosten der Softwarelösung inkl. erforderlicher Schnittstelle zum Viewpoint und sämtlicher zur Umsetzung erforderlichen Hardware einzupreisen. Um den Umbau im laufenden Betrieb zu gewährleisten sind die Bestandsgeräte (3x ETD3 und 2xETD4) zunächst schrittweise in die Nebenräume umzusetzen und zu validieren. Für die Gesamte Projektphase ist ein nach PMP zertifizierter Projektmanager zur Verfügung zu stellen. Es wird ein entsprechendes Projektmanagement von der Vorbereitung, Installation bis zur eigentlichen Abnahme erwartet. Auf Grund baulicher Vorgaben im Bestand müssen die Medienanschlüsse von der Decke erfolgen. In der Ebene darunter befindet sich die AEMP so dass keine Durchführungen durch den Boden erfolgen können. Die Geräte müssen also in einer Bodenwanne verbaut sein. Der Ablauf ist je nach Fabrikat ggf. mittels Ablaufpumpe zum nächsten Schacht zu realisieren. Es handelt sich im Bereich um Spannbetondecken, die Bodenlast ist mit maximal 5,0 kN/m2 angegeben. Die Einhaltung dieser Grenzen bei gleichzeitigem Betrieb der RDGEs unter voller Beladung ist daher zwingend. Je nach Aufstellungsvariante und Gerätegrundfläche lässt sich so ein Maximalgewicht pro RDGE von ca. 580kg realisieren. Zur Berechnung sind Standmaße und Maximalgewicht vorzulegen. Ein Bestandssystem (ETD4) ist noch nicht vollständig abgeschrieben und hat zum 01.04.2026 einen Restbuchwert von 21.914,22EUR. Dieses muss im Rahmen der Erneuerung entsprechend rückvergütet werden. Die Berechnung des tatsächlichen Rückkaufwertes erfolgt mit Außerbetriebnahme bei Baubeginn. Die entsprechenden Anforderungen des Medizinproduktedurchführungsgesetzes (MPDG), des Produktsicherheits-gesetzes, der Medical Device Regulation (MDR) müssen erfüllt sein. Das Gerät muss eine CE-Zertifizierung oder eine Zulassung der europäischen Aufsichtsbehörden gemäß MDR besitzen. Das Angebot muss alle Einrichtungen und Gerätebestandteile einschließlich notwendigen Zubehörs enthalten, die zur Funktionsfähigkeit der Geräte erforderlich sind. Alle in diesen Positionen aufgeführten Einheitspreise müssen die vollständige Leistung von Aufwendungen für Montage bis zur vollständigen Betriebsbereitschaft sowie die Entsorgung von Verpackungsmaterial enthalten. Aufwendungen für die Einsatzvorbereitungen des Auftragnehmers (auch für seine interne Projektleitung) werden nicht gesondert vergütet; sie sind mit den Einheitspreisen abgegolten. Sollten nach Ansicht des Bieters weitere Leistungen notwendig sein, um die ausgeschriebene Leistung in ihrer Gesamtheit funktionsfähig übergeben zu können, so hat er diese Leistungen in einem separaten Anschreiben mit der Angabe von Einzelpreisen aufzuführen und in den Gesamtpreis Einzurechnen. Dem Angebot sind entsprechende Produktbeschreibungen / Datenblätter aller angebotenen technischen Geräte beizulegen, aus denen die Beschaffenheit und die technischen Parameter der angebotenen Produkte hervorgehen. - Landeskreditbank Baden-Württemberg - Förderbank - (L-Bank)
L-Bank - Vergabe für einen Dienstleistungsvertrag für Unterhaltsreinigungsarbeiten (Standort Karlsruhe)
Die L-Bank ist das Förderinstitut des Landes Baden-Württemberg. Ihre Geschäftstätigkeit wird von dem gesetzlichen Auftrag bestimmt, das Land bei der Erfüllung seiner öffentlichen Aufgaben, insbesondere in den Bereichen der Struktur-, Wirtschafts- und Sozialpolitik, zu unterstützen und dabei Fördermaßnahmen im Einklang mit den Beihilfevorschriften der Europäischen Union durchzuführen. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist der Abschluss eines Dienstleistungsvertrags für Reinigungsarbeiten am Standort "Haus 1,2,3 und TPK" der L-Bank in Karlsruhe (Schlossplatz 10,12,21 und Albert-Nestler-Str. 24, 26, 76131 Karlsruhe). Der Leistungsgegenstand erstreckt sich auf die Unterhaltsreinigung von Einzel-, Doppel-, Dreier- und Großraumbüros, Sanitäranlagen (WC, Duschen und Aufenthaltsräume), Verkehrfläche (Flure und Treppenhäuser), Besprechungsräume sowie die Außenanlagen des Gebäudes mit Winterdienst. Die zu reinigende Reinigungsfläche beläuft sich derzeit auf ca. 44.320m² (Innenflächen) + 2.378m² (Außenflächen). Das Haus 2 wird voraussichtlich ab Mitte des Jahres 2027 technisch sowie architektonisch kernsaniert. Daher werden zukünftig ab dem Umbaubeginn Ausweichflächen im Raum Karlsruhe (vermutlich Albert-Nestler-Straße,76131 Karlsruhe) hinzukommen und dafür die Flächen von Haus 2 entfallen. Die Ausweichflächen sind daher ebenfalls Leistungsgegen-stand dieser Ausschreibung. Aufgrund der veränderten Bedingungen hinsichtlich der Mitarbeiterpräsenz vor Ort bzw. im Homeoffice strebt die L-Bank in diesem Umbauprojekt auch die Gestaltung eines modernen Arbeitsumfelds (bspw. mit Desksharing-Optionen) an. Diese Aspekte sind im Rahmen der späteren Leistungserbringung durch den künftigen Auftragnehmer zu berücksichtigen. Insbesondere wird von dem künftigen Auftragnehmer ein innovatives Konzept zum flexiblen Umgang mit den zu reinigenden Flächen erwartet, das auf mögliche Änderungen in der Nutzungsfrequenz sowie den Reinigungsanforderungen flexibel und unter Berücksichtigung der moderne Büroflächennutzung reagiert. Die L-Bank legt in diesem Zusammenhang großen Wert auf eine konzeptionelle Herangehensweise, die eine bedarfsorientierte und kundenzentrierte Dienstleistung mit entsprechendem Kommunikationstool und fortlaufender Qualitätsoptimierung vorsieht. Die Leistung soll sich daher von starren Reinigungszyklen für vorgegebene Raumbücher deutlich abheben. Im Rahmen der Leistungserbringung sind zudem sehr hohe sicherheitstechnische Anforderungen für die Räumlichkeiten zu berücksichtigen. Dies muss sich insbesondere in der Personaleinsatzplanung mit einem möglichst hohen Anteil an Stammpersonal widerspiegeln. Auf folgende Reinigungsmittel ist grundsätzlich zu verzichten: - Spülkastenzusatzstoffe, WC-/Spülkasteneinhänger, WC-Steine, Duft-/Reinigungssteine für Urinale; - Lufterfrischer/Duftspender für WC und Waschräume; - Chemische Abflussreiniger; - Einsatz von Desinfektionsmittel bzw. Desinfektionsreiniger, soweit es sich nicht um hygienisch anspruchsvolle Bereiche, z. B. Küchen, ein Hygieneplan den Einsatz von Desinfektionsmittel bzw. Desinfektionsreiniger vorschreibt, der Auftraggeber dies gezielt im Einzelfall anordnet oder rechtliche Anforderungen, z. B. gemäß Infektionsschutzgesetz, dem entgegenstehen. Die angewandten Produkte sollen kennzeichnungsfrei gemäß CLP-Verordnung sein. Die Reinigung soll außerdem über maschinelle Hilfsmittel und muss ohne den Einsatz von Kraftstoffen erfolgen. Der Vertragsschluss ist bis Anfang Mai 2026 vorgesehen. Der Vertrag soll am 01. Juli 2026 beginnen und hat zunächst eine feste Laufzeit von 24 Monaten bis zum 30. Juni 2028 (Grundlaufzeit). Darüber hinaus bestehen zugunsten des Auftraggebers zwei einseitige Verlängerungsoptionen von jeweils zwölf Monaten, sofern der Vertrag nicht sechs Monate vor Ablauf eines Kalenderquartals gekündigt wird. Die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer erfolgt in deutscher Sprache. Nähere Einzelheiten werden den zur Angebotsabgabe ausgewählten Unternehmen mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Informationen zur L-Bank erhalten Sie unter www.l-bank.de. - Stadt Pforzheim
Projektsteuerungsleistungen - Insel-Campus Pforzheim - gemäß AHO Schriftenreihe Nr.9, 6.Auflage
Gegenstand der Ausschreibung sind Projektsteuerungsleistungen gemäß AHO Heft Nr. 9 (6. Auflage) für die Gesamtmaßnahme auf dem Insel-Areal der Stadt Pforzheim. Das Gesamtprojekt umfasst ein Investitionsvolumen von ca. 150 Mio. EUR Brutto. 1.AUFGABENSTELLUNG UND PROJEKTBESCHREIBUNG: Die Stadt Pforzheim möchte das Insel Areal, auf dem derzeit eine Grundschule, eine Werkrealschule, eine Realschule, eine Sporthalle samt außenliegender Sportfläche sowie drei denkmalgeschützte Pavillons untergebracht sind, im Zuge einer Neustrukturierungs- und Modernisierungsmaßnahme gänzlich erneuern. Die bestehenden Gebäude, die in den 50ern und 60ern gebaut wurden, haben das Ende ihres Lebenszyklus erreicht und müssen größtenteils ersetzt werden. Die Idee des Insel-Campus reicht bis ins Jahr 2013 zurück, auf Basis der Nutzungsüberlegungen resultierte ein architektonisch-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb im Jahr 2019. Ziel des Wettbewerbs war es, für den Standort "Insel-Areal" eine Lösung für ein qualitätvolles, wirtschaftliches und nachhaltiges Gebäudeensemble zu erhalten, die auf die städtebaulichen und funktionalen Anforderungen sensibel und angemessen antwortet. Nachzuweisen waren eine vierzügige Grundschule, eine sechszügige Sekundarstufe (Werkrealschule und Realschule) jeweils als Ganztagsschule mit Mensa, ein Sporthallenkomplex mit 4 Sporthallenteilen, eine Kindertagesstätte und zusätzliche Räume für Jugendarbeit. Die im Osten gelegenen als Pavillonschule konzipierten denkmalgeschützten Gebäude sind nach Abstimmung mit dem Denkmalschutz zu erhalten, wobei die anderen Gebäude zur Disposition standen. Mit der Würdigung des Beitrags des Architekturbüros Bruno/ Fioretti/ Marquez, Berlin, mit dem Landschaftsarchitekturbüro Atelier Loidl, Berlin, liegt ein erster Preis zum Planungswettbewerb vor, der nun in die weitere Planungsphase überführt werden soll. Der Beitrag sieht anstelle der Bestandsbauten Holzhybrid-Gebäude vor, die denkmalgeschützten Gebäude werden dabei erhalten. Die Realisierung des Insel-Campus ist in 5 Bauabschnitten mit einem Zeithorizont von 10 bis maximal 15 Jahren geplant. Bei günstigen Interimslösungen und entsprechender Haushaltslage ist eine Beschleunigung möglich. Der Gesamtkostenrahmen beläuft sich auf circa 150 mio. . Die Leistung wird stufenweise von der Verwaltung abgerufen in Abhängigkeit vom Projektfortschritt und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen. 2.BAUABSCHNITTE: Wesentliche Bauabschnitte des Insel-Campus sind: -Bauabschnitt 0: Übergreifende Betrachtung des gesamten Insel-Areals, im Hinblick auf die infrastrukturellen Maßnahmen (Versorgung/Medien), Logistik, Baustelleneinrichtung, Zuwege und Erschließung, Feuerwehrzufahrten und Bauausführung im Betrieb. Betrachtung der erforderlichen Interimsmaßnahmen bis zum Abschluss der Baumaßnahme. Die übergreifende Betrachtung des Areals soll von den Objekt- und Fachplanern bis zur Leistungsphase 2 (HOAI), erstellt werden. -Bauabschnitt 1: Versetzen der bestehenden Containeranlage, Abriss und Rückbau der Sporthalle, Neubau der Grundschule. -Bauabschnitt 2: Rückbau der Werkrealschule sowie des Hausmeisterwohngebäudes und Neubau einer Dreifeldsporthalle als Versammlungsstätte mit zusätzlichem Hallenteil und Mensa. -Bauabschnitt 3: Rückbau der Realschule und Neubau des Schulgebäudes für die Sekundarstufe (Werkrealschule und Realschule). -Bauabschnitt 4: Sanierung und Umbau der denkmalgeschützten Pavillongebäude zur Kindertagesstätte sowie Räumlichkeiten für den Jugend- und Sozialraum. -Bauabschnitt 5: Rückbau bestehendes Grundschulgebäude und Neubau der schulischen Außenflächen sowie der Sportanlagen. Hinweis: Bauabschnitt 5 stellt kein eigenständiges Bauwerk dar, sondern umfasst die Außenanlagen der Bauabschnitte 1 und 3. Das bestehende Grundschulgebäude soll als Interimsfläche genutzt werden, weshalb der Rückbau und die Herstellung der Außenanlagen erst nach Fertigstellung der anderen Bauabschnitte erfolgen kann. Daher erfolgt die separate Ausweisung. Das Honorar und jegliche Kosten sind in die Bauabschnitte 1 und 3 zu integrieren. 3.BAULICHE UMSETZUNG Das gesamte Areal soll im laufenden Betrieb, schrittweise erneuert werden. Die Bedürfnisse der Schüler und Lehrer sollen durch die bauliche Umsetzung möglichst wenig gestört werden. Hierfür sind geeignete Interimsmaßnahmen und sichere Zuwegungen zu den Bestandsgebäuden zu berücksichtigen. Schulgebäude und Sporthalle sind untereinander mit unterirdischen, z.T. begehbaren, gemauerten Kanälen verbunden, in denen Versorgungsleitungen (Fernwärmeleitungen, Trinkwasser, Strom) verlaufen. Es bestehen Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Gebäuden hinsichtlich der Medienversorgung, die bei der Bauabschnittsbildung und beim Abbruch zu berücksichtigen sind. Für die Dauer der baulichen Umsetzung ist zu gewährleisten, dass die Bestandsgebäude in ihrer Funktion als Schulgebäude nicht beeinträchtigt werden. 4.PLANUNGSORT/ GELÄNDE Das Baufeld befindet sich auf dem Grundstück, Gemarkung Pforzheim, Flurstück Nr.952, zwischen Altstädter Kirchenweg und Emma-Jaeger-Straße. Die Baufeldgröße beträgt insgesamt ca. 26.700 m² (weitere Angaben entnehmen Sie bitte der Projektbeschreibung) 5.RAHMENTERMINE Dem Verfahren ist ein vorläufiger Rahmenterminplan (Anlage 01) beigefügt, der die zeitliche Zielvorstellung der Auftraggeberin für das Projekt abbildet. Dieser Terminplan dient ausschließlich zur Orientierung im Vergabeverfahren und stellt keine verbindliche Vorgabe für die späteren Leistungen dar (weitere Angaben entnehmen Sie bitte der Projektbeschreibung) Detailierte Angaben zum Gesamtprojekt finden Sie in der ausfühlichen Projektbeschreibung und der Teilnahmeantragsunterlagen.
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