Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-PrümBitburgTED
Umbau eines Klassentraktes im Untergeschoss der Otto-Hahn-Realschule Plus in Bitburg; hier: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung (Los 2)
Die Realschule (Ende 1960er-Jahre erbaut) ist ein viergeschossiges Gebäude mit angegliederter Sporthalle im Wohngebiet Talweg 7, 54634 Bitburg. Das Gebäude verfügt über eine eigene Gasheizung mit Heizkörpern, dezentraler Warmwasserbereitung, einen Aufzug und eine PV-Anlage; die Hauptelektroverteilung wurde 2012 ertüchtigt. Die Sporthalle ...
MEP Engineering, BIM
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-Prüm
- Published:
- August 30, 2026
- Deadline:
- September 28, 2026
- Topic:
- MEP Engineering
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Die Realschule (Ende 1960er-Jahre erbaut) ist ein viergeschossiges Gebäude mit angegliederter Sporthalle im Wohngebiet Talweg 7, 54634 Bitburg. Das Gebäude verfügt über eine eigene Gasheizung mit Heizkörpern, dezentraler Warmwasserbereitung, einen Aufzug und eine PV-Anlage; die Hauptelektroverteilung wurde 2012 ertüchtigt. Die Sporthalle wird medientechnisch aus dem Schulgebäude versorgt. Nach einem Wasserschaden im Oktober 2025 wurde das Untergeschoss der Ostspange großflächig zurückgebaut (Schadensanalyse/Rückbau weitgehend abgeschlossen). Die anstehende Sanierung soll genutzt werden, um ein zukunftsfähiges, auf weitere Geschosse übertragbares Raum- und Nutzungskonzept zu entwickeln und im Untergeschoss umzusetzen; zudem soll die Sporthalle versorgungstechnisch autark erschlossen werden. Der bisherige Klassentrakt umfasste: 5 Klassenräume, Archivraum, Schüler- Aufenthaltsraum, Hausmeister-Aufenthaltsraum, Naturwissenschafts-Fachklassenraum mit Nebenraum sowie Heizungsraum. Der Klassentrakt im Untergeschoss soll in eine offene, multifunktionale Lernlandschaft umgebaut werden (Heizungsraum bleibt unberührt). Derzeit werden dort 115 Schüler in fünf Räumen unterrichtet; künftig sind sechs Klassenräume für 150 Schüler vorgesehen. Für den differenzierenden Unterrichtsansatz sind kleine Lernlandschaften mit jeweils drei bis vier Klassenräumen und einem angebundenen offenen Differenzierungsraum zu realisieren. Nach dem Umbau des Klassentraktes sind folgende Raumnutzungen vorgesehen: - Sechs gleich große Klassenräume - Mindestens zwei Differenzierungsräume - Ein Flurbereich, der als Lernlandschaft für das offene Lernen genutzt werden kann. - Ein Heizungsraum (bleibt bei der Planung unberücksichtigt) - Ausreichende Abstellmöglichkeiten Die TGA-Planung umfasst im Wesentlichen folgende Maßnahmen: Heizung, Lüftung, Sanitär, Schmutzwasser, Gasanlagen • Planung neuer, zentraler Waschbeckennischen in den Flurbereichen des Untergeschosses. • Rückbau aller Medienanschlüsse Fachklassenraum • Autarke Erschließung Sporthalle: Medientechnische Trennung der Sporthalle vom Hauptgebäude (Trinkwasser kalt, Heizung, MSR) mit zeitgleicher, autarker Erschließung • Wärmeübertragung: Umstellung der Wärmeversorgung im UG auf ein wassergeführtes Flächenheizsystem (Einbau im Nassestrich). • Einbau von dezentralen Lüftungsgeräten mit WRG je Klassenraum, bedarfsgeführt über einstellbaren CO2-Grenzwert, • Leitungsführung: Komplette Neukonzeption der Leitungswege für die Gewerke „Heizung“ und „Sanitär“. Verlegung vom Bodenkanal in die Deckenbereiche zur Optimierung der Revisionsfähigkeit. Elektro- & IT-Infrastruktur Starkstromanlagen: Installation einer neuen Geschossunterverteilung im UG; Anbindung an die NSHV im EG via Kriechkeller (inkl. Abschottungen); Neuinstallation der Leitungswege in der Abhangdecke und Brüstungskanälen. • Beleuchtung & Automation: LED-Systembeleuchtung mit Präsenz- und tageslichtabhängiger Steuerung; Integration in das Bestand-KNX-System (Zentral-Aus/Putzlicht). Einzelraumregelung der Beheizung per KNX. • Fernmelde- & IT-Anlagen: o BMA: Erweiterung und Anpassung der bestehenden Brandmeldeanlage nach DIN 14675 (Untergeschoss) inkl. Aktualisierung der Feuerwehr-Laufkarten. o IT-Netzwerk: Flächendeckende LAN-Verkabelung (Cat.7/Cat.6a) inkl. 19“-Netzwerkschrank im UG und LWL-Uplink zum Serverraum im EG. Förderanlagen • Anpassung der Schachtgrube im UG an die neue Anschlaghöhe. • Versetzen oder komplette Neuanfertigung der Schachttüren sowie der Portale im neuen Geschoss. • Kürzung oder Verlängerung der Führungsschienen. Überprüfung von Seillängen oder Hydraulikzylindern. Gegebenenfalls muss der Antrieb (Maschinenraum oder Triebwerksraum) für die veränderte Förderhöhe neu dimensioniert werden. • Neuprogrammierung der Haltestellensteuerung. Ein erster Vorentwurfsplan des Objektplaners wurde erstellt und bereits mit der Brandschutzdienstelle des Eifelkreises Bitburg-Prüm abgestimmt. Grundsätzlich ist der Umbau in eine offene Lernlandschaft aus Brandschutztechnischer Sicht möglich. Voraussetzung hierfür ist die Herstellung von Sichtverbindungen innerhalb dieser Lerncluster. Durch die Schaffung eines zweiten Rettungsweges nach außen wird das Untergeschoss als Flurschule in zwei Bereiche unterteilt, die die Lerncluster bilden. Die Tragfähigkeit der bestehenden Konstruktion wurde im Hinblick auf das geplante Bauvorhaben überprüft und bewertet. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass der geplante Umbau des Hauptgebäudes nach dem Lernhauskonzept technisch möglich ist. Mittel- und langfristig ist die Zielrichtung dieses Raum- und Nutzungskonzept auf die weiteren Geschosse der Otto-Hahn-Realschule Plus zu übertragen. Das Ziel ist, das Bauvorhaben zum Schuljahresbeginn 2027/2028 abzuschließen, sodass der Schulbetrieb anschließend wieder aufgenommen werden kann. Die Bauausführung erfolgt im laufenden Schulbetrieb. Lärmintensive Arbeiten sind außerhalb der Unterrichtszeiten, vorzugsweise am Nachmittag sowie während der Schulferien, auszuführen. Die Unterlagen zum Vorentwurf der Objektplanung, der Planunterlagen sowie der fachtechnischen Stellungnahme der Tragwerksplanung, sind in den Vergabeunterlagen enthalten. Die vorliegenden Planungsunterlagen beinhalten die Leistungsphasen 1 und 2.
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5Umbau eines Klassentraktes im Untergeschoss der Otto-Hahn Realschule Plus, Bitburg in ein offenes Lernkonzept; hier Planungsleistungen der Tragwerksplanung (Los 3)
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-PrümBitburgDeadline: Sep 28Die Realschule (Ende 1960er-Jahre erbaut) ist ein viergeschossiges Gebäude mit angegliederter Sporthalle im Wohngebiet Talweg 7, 54634 Bitburg. Das Gebäude verfügt über eine eigene Gasheizung mit Heizkörpern, dezentraler Warmwasserbereitung, einen Aufzug und eine PV-Anlage; die Hauptelektroverteilung wurde 2012 ertüchtigt. Die Sporthalle wird medientechnisch aus dem Schulgebäude versorgt. Nach einem Wasserschaden im Oktober 2025 wurde das Untergeschoss der Ostspange großflächig zurückgebaut (Schadensanalyse/Rückbau weitgehend abgeschlossen). Die anstehende Sanierung soll genutzt werden, um ein zukunftsfähiges, auf weitere Geschosse übertragbares Raum- und Nutzungskonzept zu entwickeln und im Untergeschoss umzusetzen; zudem soll die Sporthalle versorgungstechnisch autark erschlossen werden. Der bisherige Klassentrakt umfasste: 5 Klassenräume, Archivraum, Schüler-Aufenthaltsraum, Hausmeister-Aufenthaltsraum, Naturwissenschafts-Fachklassenraum mit Nebenraum sowie Heizungsraum. Der Klassentrakt im Untergeschoss soll in eine offene, multifunktionale Lernlandschaft umgebaut werden (Heizungsraum bleibt unberührt). Derzeit werden dort 115 Schüler in fünf Räumen unterrichtet; künftig sind sechs Klassenräume für 150 Schüler vorgesehen. An der Schule werden ca. 30-40 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet, in Hauptfächern/Naturwissenschaften mit individueller Förderung durch Förderlehrkräfte - mangels Differenzierungsräumen bislang im Klassenraum parallel zur übrigen Gruppe. Der Umbau soll dem durch räumlich nahe Differenzierungsräume abhelfen. Im Rahmen des Startchancenprogramms sind zusätzlich sechs pädagogische Fachkräfte tätig. Zielkonzept sind kleine Lernlandschaften aus je 3-4 Klassenräumen mit angebundenem offenem Differenzierungsraum. Vorgesehene Raumnutzung nach Umbau: 6 gleich große Klassenräume Mindestens 2 Differenzierungsräume Flurbereich als offene Lernlandschaft Heizungsraum (unverändert, nicht Teil der Planung) Ausreichende Abstellflächen. Ein mit der Brandschutzdienststelle des Eifelkreises Bitburg-Prüm abgestimmter Vorentwurf bestätigt die grundsätzliche brandschutztechnische Machbarkeit der offenen Lernlandschaft, vorausgesetzt Sichtverbindungen innerhalb der Lerncluster und ein zweiter Rettungsweg nach außen (Unterteilung des UG als Flurschule in zwei Bereiche/Lerncluster). Die Tragfähigkeit der Bestandskonstruktion wurde geprüft; der Umbau nach dem Lernhauskonzept ist technisch möglich. (Die fachtechnische Stellungnahme ist Bestandteil der Ausschreibung und in den Vergabeunterlagen enthalten.) Mittel- und langfristig ist die Zielrichtung dieses Raum- und Nutzungskonzepts auf die weiteren Geschosse der Otto-Hahn-Realschule Plus zu übertragen. Gegenstand der Planungsleistung ist zudem die Erweiterung eines bestehenden Klassenraums durch einen Anbau bis zur Flucht der Außenkante des darüberliegenden Geschosses. Die Erweiterung ist so zu dimensionieren, dass die für einen Klassenraum erforderliche Raumgröße unter Berücksichtigung der geltenden schulbaulichen und bauordnungsrechtlichen Anforderungen erreicht wird. Ziel ist der Abschluss des Bauvorhabens zum Schuljahresbeginn 2027/2028; die Bauausführung erfolgt im laufenden Schulbetrieb, lärmintensive Arbeiten außerhalb der Unterrichtszeiten bzw. in den Ferien. Die Vergabeunterlagen enthalten den Vorentwurf, die Planunterlagen sowie die fachtechnische Stellungnahme der Tragwerksplanung. Die vorliegenden Planungsunterlagen beinhalten die Leistungsphasen 1 bis 2 und anteilig die Leistungsphase 3. Die weitere Planung muss darauf aufbauend erfolgen, da die Vorentwurfsplanung bereits eng mit den zuständigen Fachbehörden abgestimmt worden ist.Umbau eines Klassentraktes im Untergeschoss der Otto-Hahn Realschule Plus, Bitburg in ein offenes Lernkonzept; hier Planungsleistungen für Gebäude und Innenräume (Los 1)
Kreisverwaltung des Eifelkreises Bitburg-PrümBitburgDeadline: Sep 28Die Realschule (Ende 1960er-Jahre erbaut) ist ein viergeschossiges Gebäude mit angegliederter Sporthalle im Wohngebiet Talweg 7, 54634 Bitburg. Das Gebäude verfügt über eine eigene Gasheizung mit Heizkörpern, dezentraler Warmwasserbereitung, einen Aufzug und eine PV-Anlage; die Hauptelektroverteilung wurde 2012 ertüchtigt. Die Sporthalle wird medientechnisch aus dem Schulgebäude versorgt. Nach einem Wasserschaden im Oktober 2025 wurde das Untergeschoss der Ostspange großflächig zurückgebaut (Schadensanalyse/Rückbau weitgehend abgeschlossen). Die anstehende Sanierung soll genutzt werden, um ein zukunftsfähiges, auf weitere Geschosse übertragbares Raum- und Nutzungskonzept zu entwickeln und im Untergeschoss umzusetzen; zudem soll die Sporthalle versorgungstechnisch autark erschlossen werden. Der bisherige Klassentrakt umfasste: 5 Klassenräume, Archivraum, Schüler-Aufenthaltsraum, Hausmeister-Aufenthaltsraum, Naturwissenschafts-Fachklassenraum mit Nebenraum sowie Heizungsraum. Der Klassentrakt im Untergeschoss soll in eine offene, multifunktionale Lernlandschaft umgebaut werden (Heizungsraum bleibt unberührt). Derzeit werden dort 115 Schüler in fünf Räumen unterrichtet; künftig sind sechs Klassenräume für 150 Schüler vorgesehen. An der Schule werden ca. 30-40 Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf unterrichtet, in Hauptfächern/Naturwissenschaften mit individueller Förderung durch Förderlehrkräfte – mangels Differenzierungsräumen bislang im Klassenraum parallel zur übrigen Gruppe. Der Umbau soll dem durch räumlich nahe Differenzierungsräume abhelfen. Im Rahmen des Startchancenprogramms sind zusätzlich sechs pädagogische Fachkräfte tätig. Zielkonzept sind kleine Lernlandschaften aus je 3-4 Klassenräumen mit angebundenem offenem Differenzierungsraum. Vorgesehene Raumnutzung nach Umbau: 6 gleich große Klassenräume Mindestens 2 Differenzierungsräume Flurbereich als offene Lernlandschaft Heizungsraum (unverändert, nicht Teil der Planung) Ausreichende Abstellflächen. TGA-Planung – wesentliche Maßnahmen: Heizung/Lüftung/Sanitär/Schmutzwasser/Gas: Neue zentrale Waschbeckennischen in den Flurbereichen; Rückbau der Medienanschlüsse im Fachklassenraum; autarke Erschließung der Sporthalle (Trennung von Trinkwasser kalt, Heizung, MSR vom Hauptgebäude); Umstellung auf wassergeführtes Flächenheizsystem im Nassestrich; dezentrale Lüftungsgeräte mit WRG je Klassenraum, CO2-geführt; komplette Neukonzeption der Leitungswege (Heizung/Sanitär) vom Bodenkanal in die Deckenbereiche. Elektro- & IT-Infrastruktur: Neue Geschossunterverteilung im UG mit Anbindung an die NSHV im EG über den Kriechkeller (inkl. Abschottungen); neue Leitungswege in Abhangdecke/Brüstungskanälen; LED-Systembeleuchtung mit Präsenz-/Tageslichtsteuerung, Integration ins Bestands-KNX-System inkl. Einzelraum-Heizungsregelung; Erweiterung der Brandmeldeanlage nach DIN 14675 im UG inkl. aktualisierter Feuerwehr-Laufkarten; flächendeckende LAN-Verkabelung (Cat.7/Cat.6a) mit 19"-Netzwerkschrank und LWL-Uplink zum Serverraum im EG. Förderanlagen: Anpassung der Schachtgrube an neue Anschlaghöhe; Versetzen/Neuanfertigung von Schachttüren und Portalen; Anpassung der Führungsschienen, Prüfung von Seillängen/Hydraulikzylindern, ggf. Neudimensionierung des Antriebs; Neuprogrammierung der Haltestellensteuerung. Ein mit der Brandschutzdienststelle des Eifelkreises Bitburg-Prüm abgestimmter Vorentwurf bestätigt die grundsätzliche brandschutztechnische Machbarkeit der offenen Lernlandschaft, vorausgesetzt Sichtverbindungen innerhalb der Lerncluster und ein zweiter Rettungsweg nach außen (Unterteilung des UG als Flurschule in zwei Bereiche/Lerncluster). Die Tragfähigkeit der Bestandskonstruktion wurde geprüft; der Umbau nach dem Lernhauskonzept ist technisch möglich. Ziel ist der Abschluss des Bauvorhabens zum Schuljahresbeginn 2027/2028; die Bauausführung erfolgt im laufenden Schulbetrieb, lärmintensive Arbeiten außerhalb der Unterrichtszeiten bzw. in den Ferien. Die Vergabeunterlagen enthalten den Vorentwurf, die Planunterlagen sowie die fachtechnische Stellungnahme der Tragwerksplanung. Die vorliegenden Planungsunterhalten beinhalten die Leistungsphase 1 und anteilig die Leistungsphase 2. Die weitere Planung muss darauf aufbauend erfolgen, da die Vorentwurfsplanung bereits eng mit den Fachbehörden abgestimmt worden ist.Gemeinde Morbach - Umbau und Erweiterung der Kita Gonzerath, Los 2 - Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS und Elektro
Zweckverband Gewerbepark Hunsrück-MoselMorbachDeadline: Aug 19Die Gemeinde Morbach beabsichtigt die umfassende Sanierung eines Teilbereichs und die Erweiterung der Kindertagesstätte Gonzerath. Ausgangspunkt der Maßnahme ist ein im Jahr 2024 festgestellter Leitungswasserschaden im Erweiterungsbau der Kindertagesstätte aus dem Jahr 2011. Im Zuge der Schadensbeseitigung wurde festgestellt, dass aufgrund der Kontamination der im Bodenaufbau befindlichen Dämmung ein vollständiger Rückbau des betroffenen Gebäudeteils erforderlich ist. Während der Rückbauarbeiten wurde zudem ein weiterer erheblicher Baumangel entdeckt, der nicht auf den Wasserschaden zurückzuführen war. Eine bloße Wiederherstellung des bisherigen Gebäudebestandes ist daher weder technisch noch wirtschaftlich sinnvoll. Gleichzeitig besteht aufgrund der Vorgaben des Kindertagesstättengesetzes Rheinland-Pfalz (KiTa-Zukunftsgesetz) zusätzlicher räumlicher Anpassungs- und Erweiterungsbedarf. Die vorhandenen Flächen erfüllen die heutigen funktionalen Anforderungen an den Betrieb einer dreigruppigen Kindertagesstätte nicht mehr vollständig. Erforderlich sind insbesondere zusätzliche Flächen für eine Küche mit Versorgung von bis zu 60 Kindern, Lebensmittel- und Hauswirtschaftsräume, ein Bistro- bzw. Multifunktionsbereich, weitere Ruhe- und Nebenräume, Abstellflächen sowie ergänzende Verkehrsflächen. Zur Schaffung der erforderlichen Erweiterungsflächen hat die Gemeinde ein unmittelbar angrenzendes Grundstück erworben. Damit bestehen nunmehr die planungsrechtlichen und tatsächlichen Voraussetzungen, den Kindertagesstättenstandort langfristig weiterzuentwickeln und den zukünftigen Flächenbedarf zu decken. Gegenstand der Maßnahme ist daher nicht lediglich die Sanierung des bestehenden Wasserschadens, sondern die ganzheitliche bauliche und funktionale Neuordnung des Standortes. Vorgesehen ist die Sanierung eines Teils des Bestandsgebäudes einschließlich der Beseitigung der vorhandenen Schäden sowie die Errichtung eines Erweiterungsbaus auf den neu erworbenen Flächen. Darüber hinaus sind die Außenanlagen an die neue Gebäudestruktur anzupassen und funktional sowie gestalterisch neu zu ordnen. Ziel ist die Schaffung einer modernen, wirtschaftlichen und nachhaltigen Kindertagesstätte, welche die Anforderungen des KiTa-Zukunftsgesetzes erfüllt und einen langfristig zukunftsfähigen Betrieb ermöglicht. Es ist zu berücksichtigen, dass die An- und Umbauarbeiten während des laufenden Betriebes der Kindertagesstätte im Bestandsgebäude erfolgen müssen.Erweiterung und Sanierung der Astrid-Lindgren-Grundschule in Waldalgesheim, Los 2 - Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS und Elektro
Ortsgemeinde Münster-SarmsheimSarmsheimDie Verbandsgemeinde Rhein-Nahe plant die Erweiterung und Sanierung der Astrid-Lindgren-Grundschule in Waldalgesheim, um den schulischen Bedarf gemäß dem Schulentwicklungsplan Rheinland-Pfalz sicherzustellen. Die Schule besteht aus mehreren Gebäudeteilen aus den späten 1950er-Jahren. Die Gesamtnutzfläche beträgt ca. 1.930 m², der umbaute Raum beträgt ca. 8.300 m³. Ziel der Maßnahme ist es, zusätzliche Räume für den Schulbetrieb zu schaffen und bestehende Gebäudebereiche funktional und technisch zu modernisieren. Zudem soll die barrierefreie Erschließung der wesentlichen Nutzungsbereiche gewährleistet werden. Mit Abschluss der Maßnahme soll ein funktional, technisch und energetisch zeitgemäßer Grundschulstandort entstehen, der die pädagogischen Anforderungen erfüllt, zusätzliche Raumkapazitäten bereitstellt und langfristig den Vorgaben des Schulentwicklungsplans entspricht. Eine Machbarkeitsstudie (Stand: 20.11.2025) liegt vor und wird zur Verfügung gestellt. Die Inhalte sind nicht verbindlich, sondern dienen als Orientierung für die weitere Planung. Die konkrete Ausarbeitung erfolgt im Rahmen der zu beauftragenden Planungsleistungen. Erweiterung - zusätzliche Räume für Verwaltung, Betreuung, Bibliothek und Differenzierung - pädagogische Ergänzungsflächen (insbesondere MINT-Bereich) - barrierefreie Erschließung der neuen und bestehenden Bereiche - Anbindung an den Klassentrakt und die Turnhalle Umbau und Sanierung der Bestandsgebäude - Sanierung und Neuordnung der WC-Anlagen - Anpassungen an Erschließung und Fluren (Übergänge Alt-Neu) - teilweise Erneuerung der technischen Anlagen, insbesondere im Hausanschlussraum (HLS, Elektro, IT) - mögliche Umnutzung einzelner Räume (ehem. Lehrmittelraum, Hausmeisterraum etc.) Gebäudehülle / Energie - Austausch eines Teils der Fensteranlagen in Klassenräumen und Fluren - energetische Maßnahmen gemäß GEG, u. a.: o punktuelle Verbesserungen an Gebäudehülle und Bauteilanschlüssen o energetische Optimierung in Verbindung mit der techLandkreis Bad Dürkheim - Brandschutzsanierung und Amokalarmierung Werner-Heisenberg-Gymnasium, Los 2: Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS
Kreisverwaltung Bad DürkheimBad DürkheimDer Landkreis Bad Dürkheim beabsichtigt die teilweise Brandschutzsanierung des Werner-Heisenberg-Gymnasiums in Bad Dürkheim. Die dafür erforderlichen Planungsleistungen sollen beschafft werden. Das Gymnasium besteht aus einem Hauptkomplex (Baujahr 1967), der bereits brandschutztechnisch saniert wurde, sowie einem Erweiterungsanbau (Baujahr 1991) und beherbergt ca. 1050 Schüler in 35 Klassen. Der westliche Erweiterungsanbau mit ca. 2559 m2 BGF auf 2 Geschossen (Gebäudeklasse 3) soll nun ebenfalls brandschutztechnisch ertüchtigt werden. Im gleichen Zuge soll auch ein EDV-Vernetzung geprüft, die Elektroverteilung ertüchtigt und eine Amok-Prävention eingebaut werden. Der rechteckige Anbau (53,10m x 36,00m), ist in Stahlbetonfertigteilbauweise errichtet. Er ist als ein eigenständiges Gebäude mit Versammlungsstätte (Versammlungsraum für Konzerte und Theatervorführungen) und weiteren Sondernutzungen (Bibliothek und Schulräume) anzusehen. Für die brandschutztechnische Sanierung wurde ein Brandschutzkonzept erstellt. Im Wesentlichen handelt es sich bei den notwendigen Bauarbeiten der Kostengruppe 400 um Ertüchtigungsmaßnahmen der vorhandenen Leitungsführungen und techn. Einbauten. Die besondere Herausforderung der Planungsaufgabe liegt in der Planung der Durchführung der Arbeiten während des laufenden Betriebs. Die Schüler können, während der Sanierungsarbeiten, innerhalb des Gebäudes umgesetzt werden, wofür 4 Klassenräume zur Verfügung stehen. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der Leistungsbeschreibung sowie dem Brandschutzkonzept nebst Anlage. Die Unterlagen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen Die Baukosten für die technische Ausrüstung HLS werden wie folgt geschätzt (netto): AG 1 - Abwasser-, Wasser, und Gasanlagen 95.000,00 EUR, AG 2 - Wärmversorgungsanlagen 25.000,00 EUR, AG 3 - Lufttechnische Anlagen 25.000,00 EUR. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die für die Sanierung erforderlichen Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS nach § 55 HOAI i.V.m.
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