Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung der Stiftung Preußischer KulturbesitzBerlinTED
SPK - Gipsformerei - SiGeKo - VgV-20-1544-25
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz beabsichtigt den Neubau einer Gipsformerei in der Sophie-Charlotten-Straße 17-18 in Berlin-Charlottenburg. Der Neubau soll zeitgemäße Werkstatt- und Depotnutzungen aufnehmen und den historischen Bestand denkmalgerecht grundinstandsetzen. Die Liegenschaft soll nach Abschluss der Maßnahmen einen Umfang ...
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Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz beabsichtigt den Neubau einer Gipsformerei in der Sophie-Charlotten-Straße 17-18 in Berlin-Charlottenburg. Der Neubau soll zeitgemäße Werkstatt- und Depotnutzungen aufnehmen und den historischen Bestand denkmalgerecht grundinstandsetzen. Die Liegenschaft soll nach Abschluss der Maßnahmen einen Umfa...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, in Vertretung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
- Published:
- May 27, 2026
- Deadline:
- Not specified
Tender description
Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz beabsichtigt den Neubau einer Gipsformerei in der Sophie-Charlotten-Straße 17-18 in Berlin-Charlottenburg. Der Neubau soll zeitgemäße Werkstatt- und Depotnutzungen aufnehmen und den historischen Bestand denkmalgerecht grundinstandsetzen. Die Liegenschaft soll nach Abschluss der Maßnahmen einen Umfang von ca. 12.600 m² BGF aufweisen. Der Bauherr strebt die Umsetzung eines beispielgebenden Nachhaltigkeitskonzeptes an, das den BNB-Standard "Silber" und den Lowtech-Standard erreichen soll. Die Baumaßnahme wird in fünf Bauabschnitten realisiert und umfasst den Neubau eines 5-geschossigen Gebäudes mit Massivbauweise und eine Sanierung des 4-geschossigen Altbau mit Massivbauweise.
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After registration, documents, deadlines and submission notes are available in a structured format.
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- Deadlines, eligibility criteria and documents in one workflow
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5- Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungBerlin
Stiftung Preußischer Kulturbesitz - Grundinstandsetzung und Erweiterung Gipsformerei - Sicherheits- u. Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) - VgV-20-1544-25
1. Angaben zur Baumaßnahme Die Gipsformerei der Staatlichen Museen zu Berlin ist eine europaweit einzigartige Kunstmanufaktur mit musealer Nutzung und befindet sich in der Sophie-Charlotten-Straße 17-18 in Berlin-Charlottenburg. Die Liegenschaft ist im Eigentum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Auf dem 4.771 m² großen Grundstück befinden sich ein denkmalgeschütztes Bestandsgebäude, Baujahr 1891 und eine Modellhalle aus den 1960er Jahren. Die Liegenschaft soll um einen Neubau erweitert werden, der zur Aufnahme zeitgemäßer Werkstatt- und Depotnutzungen dienen wird. Der Bestand soll denkmalgerecht grundinstandgesetzt werden. Insgesamt wird die Liegenschaft nach Abschluss der Maßnahmen einen Umfang von ca. 12.600 m² BGF aufweisen. Neben der Schaffung einer zeitgemäßen Arbeitsumgebung unter Wahrung des historischen Bestands ist ein wesentliches Ziel des Bauherrn die Umsetzung eines beispielgebenden Nachhaltigkeitskonzeptes für Bau und Betrieb. Dieses Konzept hat zwei wesentliche Parameter: - Erreichen des BNB-Standards mind. „Silber“ - Realisierung des Bauwerks im Lowtech-Standard (Optimierung der Gebäudehülle, thermische Aktivierung der Bauteile, Minimierung des maschinentechnischen und steuerungstechnischen Aufwandes für Bau und Betrieb der technischen Anlagen, signifikante Reduktion des Primärenergiebedarfs unter Berücksichtigung konservatorischer und arbeitsschutzbezogener Anforderungen der Nutzung). - Auftraggeber/in, Nutzer/in: Stiftung Preußischer Kulturbesitz - Staatliche Museen zu Berlin - Gebäudenutzung: Kunstmanufaktur mit musealer Nutzung - Art der Baumaßnahme: Neubau und Sanierung. Altbau 4-geschossig, 1 Untergeschoss; Massivbauweise (Mauerwerk, Ziegelgewölbedecken), Dachkonstruktion in Holzbauweise. Neubau 5-geschossig, 1 Untergeschoss; Massivbauweise, Deckenkonstruktion evtl. aus Beton-Kappendecken. Die Baumaßnahme wird in fünf Bauabschnitten realisiert: 1. Baustellenzufahrt, Baufreimachung (inkl. Abriss), Baugrube, 2. bauvorbereitende Maßnahmen mit Sanierung des Untergeschosses des Altbaus und dortiger Einbringung der Technik als Voraussetzung für den Betrieb des Neubaus), 3. Neubau, 4. Altbausanierung, 5. Außenanlagen. - BGF/BRI: 12.590 m² / 52.489 m³ (Alt- und Neubau, gemäß genehmigter ES-Bau) - Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276: KG 200 10.913.720,- € KG 300 44.252.800,- € KG 400 15.956.943,- € KG 500 3.278.455,- € KG 610 301.049,- € KG 200-600 74.702.967,- € - Projektdauer: voraussichtlich 10 Jahre Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) - Leistungsbild: Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) - Beschreibung: Für den im Rahmen eines im Jahr 2022 durchgeführten Planungswettbewerbs prämierten Hochbau-Entwurf soll ein geeigneter Planungspartner für die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) gefunden werden.Die zu vergebende Leistung umfasst Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) gemäß BaustellV §3 und RAB 30 1. Leistungen während der Planungsphase des Bauvorhabens, hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Leistungen gemäß RAB 30 Nummer 3.1 i.V.m. §3 Abs. 2 BaustellV („Aufgaben des Koordinators während der Planung der Ausführung“) 2. Leistungen während der Ausführungsphase des Bauvorhabens, hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Leistungen gemäß RAB 30 Nummer 3.2 i.V.m. §3 Abs. 3 BaustellV (Aufgaben des Koordinators während der Ausführung) Bei der Auswahl des Planungspartners wird der Nachweis umfangreicher fachlicher Erfahrung als Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator gefordert. - Beginn/Ende der Leistungserbringung: I. Quartal 2026 – (Ende - I. Quartal 2034) Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht. - Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungBerlin
SPK - Erweiterung und Grundsanierung Gipsformerei, Außenanlagen Leistung: Objektplanung Freianlagen Leistungsphase 2-9, besondere Leistungen nach Realisierungswettbewerb - VgV-04-258-25
1. Angaben zur Baumaßnahme 1.1. Allgemeines: Die Gipsformerei (G.) der Staatl. Museen zu Berlin befindet sich in der Sophie-Charlotten-Str. 17-18 in Berlin. Die Liegenschaft ist im Eigentum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Auf dem Grundstück befinden sich ein Bestandsgebäude und eine 2-geschossige Modellhalle aus den 1960er Jahren. Bestandsgebäude: Das 1889-1891 für die G. errichtete 5-geschossige Hauptgebäude (inkl. UG) besteht aus einem VH und 2 SF und steht unter Denkmalschutz. Im Verlauf der Geschichte haben verschiedene Um- und Einbauten Spuren hinterlassen. Die historische Nutzung und Bauweise des Hauses kollidiert an vielen Stellen mit heutigen Anforderungen des Brand- und Arbeitsschutzes, der Nachhaltigkeit und des barrierefreien Bauens. Einige Bauteile sind feuchtigkeits- und schadstoffbelastet. Die Haustechnik, insbes. im Bereich der Sanitär- und Elektrotechnik, ist vollständig abgängig. Die Mitarbeiter der G. arbeiten mit Gefahrstoffen. Historische Formen lagern in alten Regalen, die teilweise überlagert und überlastet sind. Fernwärmetrasse: Diagonal über die Liegenschaft verläuft eine Hauptfernwärmetrasse der Fa. Vattenfall, die im Zuge der Baumaßnahmen umverlegt werden soll. ES-Bau + Nicht offener Wettbewerb Landschaftsarchitektur und Kunst: Für die Liegenschaft der G. wurde eine ES-Bau mit einem Gesamtkonzept erstellt. Es fand ein Nichtoffener Wettbewerb für die Disziplinen Landschaftsarchitektur und Kunst statt, der am 27.11.24 entschieden wurde. Das Areal der Freianlagen gliedert sich in 3 Bereiche: - zentraler Innenhof (dient als Andienung und dem Aufenthalt) - Vorgärten (unter Denkmalschutz) einschl. Eingangsbereiches zum Verkaufsraum im öffentl. Straßenland - bahnseitiger Freiraum Die Außenanlagen sollen der einzigartigen Nutzung der G. und den damit verknüpften funktionalen und repräsentativen Anforderungen gerecht werden und zudem dem Aufenthalt von Mitarbeitenden und Gästen dienen. Im Vorgarten/Eingangsbereich zum Verkaufsraum und in den weiteren Bereichen des Außenraums sollten im Zuge des Wettbewerbs ein- oder mehrteilige Kunstinterventionen in ein Gesamtkonzept integriert werden. Das Projekt soll unter Lowtech-Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit umgesetzt werden. Angesichts des großen Einflusses von Baumaßnahmen auf den Klima- und Ressourcenschutz sollen die Außenanlagen besondere Anforderungen an nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen erfüllen. Dies soll mit Abschluss der Baumaßnahme u.a. durch Erlangen des Mindesterfüllungsgrades von 65% (Silberstandard) des Bewertungssystems nachhaltiges Bauen für Außenanlagen (BNB_AA) nachgewiesen werden. - AG/Nutzer: SPK / Staatliche Museen zu Berlin - Gebäudenutzung: Kunstmanufaktur mit musealer Nutzung - Art der Baumaßnahme: Neubau und Sanierung - Freifläche: Fl.st.Nr. 256/2, Flur 1 mit 187m² und 256/4, Flur 1 mit 4.584m² Gesamtfläche aller Flurstücke: 4.771m² Außenanlagen: ca. 2.500m² -Baukosten gem. im Rahmen des Wettbewerbs ermittelter Kostenschätzung: KG 500 1.962.411,15,- € brutto Es handelt sich um vorläufige Baukosten. Die anrechenbaren Herstellungskosten werden um die Techn. Anlagen in den Außenanlagen KG 540 reduziert. - Projektdauer: voraussichtlich 10 Jahre 1.2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Objektplanung Freianlagen - Leistungsbild: LPh. 2-9 (Beauftragung in Stufen, zunächst für die LP2-4 nach HOAI § 34), Bes. L. Besondere Leistungen: Bes. L., z. B. hinsichtlich Nachhaltigkeit - Beginn der Leistungserbringung: II.Quartal 2025 Baubeginn: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 10/2029 Freinalagen (Altbau + Innenhof): 04/2032 - Ende der Leistungserbringung: Fertigstellung: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 01/2030; Freianlagen Altbau + Innenhof: 01/2033 Laufzeit des Vertrags: 118 Monate (inkl. 24 Monate, Lph 9) Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht - Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungBerlin
SPK - Erweiterung und Grundsanierung Gipsformerei, Außenanlagen Leistung: Objektplanung Freianlagen Leistungsphase 2-9, besondere Leistungen nach Realisierungswettbewerb - VgV-04-258-25
1. Angaben zur Baumaßnahme 1.1. Allgemeines: Die Gipsformerei (G.) der Staatl. Museen zu Berlin befindet sich in der Sophie-Charlotten-Str. 17-18 in Berlin. Die Liegenschaft ist im Eigentum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Auf dem Grundstück befinden sich ein Bestandsgebäude und eine 2-geschossige Modellhalle aus den 1960er Jahren. Bestandsgebäude: Das 1889-1891 für die G. errichtete 5-geschossige Hauptgebäude (inkl. UG) besteht aus einem VH und 2 SF und steht unter Denkmalschutz. Im Verlauf der Geschichte haben verschiedene Um- und Einbauten Spuren hinterlassen. Die historische Nutzung und Bauweise des Hauses kollidiert an vielen Stellen mit heutigen Anforderungen des Brand- und Arbeitsschutzes, der Nachhaltigkeit und des barrierefreien Bauens. Einige Bauteile sind feuchtigkeits- und schadstoffbelastet. Die Haustechnik, insbes. im Bereich der Sanitär- und Elektrotechnik, ist vollständig abgängig. Die Mitarbeiter der G. arbeiten mit Gefahrstoffen. Historische Formen lagern in alten Regalen, die teilweise überlagert und überlastet sind. Fernwärmetrasse: Diagonal über die Liegenschaft verläuft eine Hauptfernwärmetrasse der Fa. Vattenfall, die im Zuge der Baumaßnahmen umverlegt werden soll. ES-Bau + Nicht offener Wettbewerb Landschaftsarchitektur und Kunst: Für die Liegenschaft der G. wurde eine ES-Bau mit einem Gesamtkonzept erstellt. Es fand ein Nichtoffener Wettbewerb für die Disziplinen Landschaftsarchitektur und Kunst statt, der am 27.11.24 entschieden wurde. Das Areal der Freianlagen gliedert sich in 3 Bereiche: - zentraler Innenhof (dient als Andienung und dem Aufenthalt) - Vorgärten (unter Denkmalschutz) einschl. Eingangsbereiches zum Verkaufsraum im öffentl. Straßenland - bahnseitiger Freiraum Die Außenanlagen sollen der einzigartigen Nutzung der G. und den damit verknüpften funktionalen und repräsentativen Anforderungen gerecht werden und zudem dem Aufenthalt von Mitarbeitenden und Gästen dienen. Im Vorgarten/Eingangsbereich zum Verkaufsraum und in den weiteren Bereichen des Außenraums sollten im Zuge des Wettbewerbs ein- oder mehrteilige Kunstinterventionen in ein Gesamtkonzept integriert werden. Das Projekt soll unter Lowtech-Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit umgesetzt werden. Angesichts des großen Einflusses von Baumaßnahmen auf den Klima- und Ressourcenschutz sollen die Außenanlagen besondere Anforderungen an nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen erfüllen. Dies soll mit Abschluss der Baumaßnahme u.a. durch Erlangen des Mindesterfüllungsgrades von 65% (Silberstandard) des Bewertungssystems nachhaltiges Bauen für Außenanlagen (BNB_AA) nachgewiesen werden. - AG/Nutzer: SPK / Staatliche Museen zu Berlin - Gebäudenutzung: Kunstmanufaktur mit musealer Nutzung - Art der Baumaßnahme: Neubau und Sanierung - Freifläche: Fl.st.Nr. 256/2, Flur 1 mit 187m² und 256/4, Flur 1 mit 4.584m² Gesamtfläche aller Flurstücke: 4.771m² Außenanlagen: ca. 2.500m² -Baukosten gem. im Rahmen des Wettbewerbs ermittelter Kostenschätzung: KG 500 1.962.411,15,- € brutto Es handelt sich um vorläufige Baukosten. Die anrechenbaren Herstellungskosten werden um die Techn. Anlagen in den Außenanlagen KG 540 reduziert. - Projektdauer: voraussichtlich 10 Jahre 1.2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Objektplanung Freianlagen - Leistungsbild: LPh. 2-9 (Beauftragung in Stufen, zunächst für die LP2-4 nach HOAI § 34), Bes. L. Besondere Leistungen: Bes. L., z. B. hinsichtlich Nachhaltigkeit - Beginn der Leistungserbringung: II.Quartal 2025 Baubeginn: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 10/2029 Freinalagen (Altbau + Innenhof): 04/2032 - Ende der Leistungserbringung: Fertigstellung: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 01/2030; Freianlagen Altbau + Innenhof: 01/2033 Laufzeit des Vertrags: 118 Monate (inkl. 24 Monate, Lph 9) Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht - Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungBerlin
SPK - Erweiterung und Grundsanierung Gipsformerei, Außenanlagen Leistung: Objektplanung Freianlagen Leistungsphase 2-9, besondere Leistungen nach Realisierungswettbewerb - VgV-04-258-25
1. Angaben zur Baumaßnahme 1.1. Allgemeines: Die Gipsformerei (G.) der Staatl. Museen zu Berlin befindet sich in der Sophie-Charlotten-Str. 17-18 in Berlin. Die Liegenschaft ist im Eigentum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Auf dem Grundstück befinden sich ein Bestandsgebäude und eine 2-geschossige Modellhalle aus den 1960er Jahren. Bestandsgebäude: Das 1889-1891 für die G. errichtete 5-geschossige Hauptgebäude (inkl. UG) besteht aus einem VH und 2 SF und steht unter Denkmalschutz. Im Verlauf der Geschichte haben verschiedene Um- und Einbauten Spuren hinterlassen. Die historische Nutzung und Bauweise des Hauses kollidiert an vielen Stellen mit heutigen Anforderungen des Brand- und Arbeitsschutzes, der Nachhaltigkeit und des barrierefreien Bauens. Einige Bauteile sind feuchtigkeits- und schadstoffbelastet. Die Haustechnik, insbes. im Bereich der Sanitär- und Elektrotechnik, ist vollständig abgängig. Die Mitarbeiter der G. arbeiten mit Gefahrstoffen. Historische Formen lagern in alten Regalen, die teilweise überlagert und überlastet sind. Fernwärmetrasse: Diagonal über die Liegenschaft verläuft eine Hauptfernwärmetrasse der Fa. Vattenfall, die im Zuge der Baumaßnahmen umverlegt werden soll. ES-Bau + Nicht offener Wettbewerb Landschaftsarchitektur und Kunst: Für die Liegenschaft der G. wurde eine ES-Bau mit einem Gesamtkonzept erstellt. Es fand ein Nichtoffener Wettbewerb für die Disziplinen Landschaftsarchitektur und Kunst statt, der am 27.11.24 entschieden wurde. Das Areal der Freianlagen gliedert sich in 3 Bereiche: - zentraler Innenhof (dient als Andienung und dem Aufenthalt) - Vorgärten (unter Denkmalschutz) einschl. Eingangsbereiches zum Verkaufsraum im öffentl. Straßenland - bahnseitiger Freiraum Die Außenanlagen sollen der einzigartigen Nutzung der G. und den damit verknüpften funktionalen und repräsentativen Anforderungen gerecht werden und zudem dem Aufenthalt von Mitarbeitenden und Gästen dienen. Im Vorgarten/Eingangsbereich zum Verkaufsraum und in den weiteren Bereichen des Außenraums sollten im Zuge des Wettbewerbs ein- oder mehrteilige Kunstinterventionen in ein Gesamtkonzept integriert werden. Das Projekt soll unter Lowtech-Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit umgesetzt werden. Angesichts des großen Einflusses von Baumaßnahmen auf den Klima- und Ressourcenschutz sollen die Außenanlagen besondere Anforderungen an nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen erfüllen. Dies soll mit Abschluss der Baumaßnahme u.a. durch Erlangen des Mindesterfüllungsgrades von 65% (Silberstandard) des Bewertungssystems nachhaltiges Bauen für Außenanlagen (BNB_AA) nachgewiesen werden. - AG/Nutzer: SPK / Staatliche Museen zu Berlin - Gebäudenutzung: Kunstmanufaktur mit musealer Nutzung - Art der Baumaßnahme: Neubau und Sanierung - Freifläche: Fl.st.Nr. 256/2, Flur 1 mit 187m² und 256/4, Flur 1 mit 4.584m² Gesamtfläche aller Flurstücke: 4.771m² Außenanlagen: ca. 2.500m² -Baukosten gem. im Rahmen des Wettbewerbs ermittelter Kostenschätzung: KG 500 1.962.411,15,- € brutto Es handelt sich um vorläufige Baukosten. Die anrechenbaren Herstellungskosten werden um die Techn. Anlagen in den Außenanlagen KG 540 reduziert. - Projektdauer: voraussichtlich 10 Jahre 1.2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Objektplanung Freianlagen - Leistungsbild: LPh. 2-9 (Beauftragung in Stufen, zunächst für die LP2-4 nach HOAI § 34), Bes. L. Besondere Leistungen: Bes. L., z. B. hinsichtlich Nachhaltigkeit - Beginn der Leistungserbringung: II.Quartal 2025 Baubeginn: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 10/2029 Freinalagen (Altbau + Innenhof): 04/2032 - Ende der Leistungserbringung: Fertigstellung: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 01/2030; Freianlagen Altbau + Innenhof: 01/2033 Laufzeit des Vertrags: 118 Monate (inkl. 24 Monate, Lph 9) Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht - Stiftung Preußischer Kulturbesitz, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und RaumordnungBerlin
SPK - Erweiterung und Grundsanierung Gipsformerei, Außenanlagen Leistung: Objektplanung Freianlagen Leistungsphase 2-9, besondere Leistungen nach Realisierungswettbewerb - VgV-04-258-25
1. Angaben zur Baumaßnahme 1.1. Allgemeines: Die Gipsformerei (G.) der Staatl. Museen zu Berlin befindet sich in der Sophie-Charlotten-Str. 17-18 in Berlin. Die Liegenschaft ist im Eigentum der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK). Auf dem Grundstück befinden sich ein Bestandsgebäude und eine 2-geschossige Modellhalle aus den 1960er Jahren. Bestandsgebäude: Das 1889-1891 für die G. errichtete 5-geschossige Hauptgebäude (inkl. UG) besteht aus einem VH und 2 SF und steht unter Denkmalschutz. Im Verlauf der Geschichte haben verschiedene Um- und Einbauten Spuren hinterlassen. Die historische Nutzung und Bauweise des Hauses kollidiert an vielen Stellen mit heutigen Anforderungen des Brand- und Arbeitsschutzes, der Nachhaltigkeit und des barrierefreien Bauens. Einige Bauteile sind feuchtigkeits- und schadstoffbelastet. Die Haustechnik, insbes. im Bereich der Sanitär- und Elektrotechnik, ist vollständig abgängig. Die Mitarbeiter der G. arbeiten mit Gefahrstoffen. Historische Formen lagern in alten Regalen, die teilweise überlagert und überlastet sind. Fernwärmetrasse: Diagonal über die Liegenschaft verläuft eine Hauptfernwärmetrasse der Fa. Vattenfall, die im Zuge der Baumaßnahmen umverlegt werden soll. ES-Bau + Nicht offener Wettbewerb Landschaftsarchitektur und Kunst: Für die Liegenschaft der G. wurde eine ES-Bau mit einem Gesamtkonzept erstellt. Es fand ein Nichtoffener Wettbewerb für die Disziplinen Landschaftsarchitektur und Kunst statt, der am 27.11.24 entschieden wurde. Das Areal der Freianlagen gliedert sich in 3 Bereiche: - zentraler Innenhof (dient als Andienung und dem Aufenthalt) - Vorgärten (unter Denkmalschutz) einschl. Eingangsbereiches zum Verkaufsraum im öffentl. Straßenland - bahnseitiger Freiraum Die Außenanlagen sollen der einzigartigen Nutzung der G. und den damit verknüpften funktionalen und repräsentativen Anforderungen gerecht werden und zudem dem Aufenthalt von Mitarbeitenden und Gästen dienen. Im Vorgarten/Eingangsbereich zum Verkaufsraum und in den weiteren Bereichen des Außenraums sollten im Zuge des Wettbewerbs ein- oder mehrteilige Kunstinterventionen in ein Gesamtkonzept integriert werden. Das Projekt soll unter Lowtech-Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit umgesetzt werden. Angesichts des großen Einflusses von Baumaßnahmen auf den Klima- und Ressourcenschutz sollen die Außenanlagen besondere Anforderungen an nachhaltiges und ressourceneffizientes Bauen erfüllen. Dies soll mit Abschluss der Baumaßnahme u.a. durch Erlangen des Mindesterfüllungsgrades von 65% (Silberstandard) des Bewertungssystems nachhaltiges Bauen für Außenanlagen (BNB_AA) nachgewiesen werden. - AG/Nutzer: SPK / Staatliche Museen zu Berlin - Gebäudenutzung: Kunstmanufaktur mit musealer Nutzung - Art der Baumaßnahme: Neubau und Sanierung - Freifläche: Fl.st.Nr. 256/2, Flur 1 mit 187m² und 256/4, Flur 1 mit 4.584m² Gesamtfläche aller Flurstücke: 4.771m² Außenanlagen: ca. 2.500m² -Baukosten gem. im Rahmen des Wettbewerbs ermittelter Kostenschätzung: KG 500 1.962.411,15,- € brutto Es handelt sich um vorläufige Baukosten. Die anrechenbaren Herstellungskosten werden um die Techn. Anlagen in den Außenanlagen KG 540 reduziert. - Projektdauer: voraussichtlich 10 Jahre 1.2. Gegenstand des Auftrages - Leistungsbereich: Objektplanung Freianlagen - Leistungsbild: LPh. 2-9 (Beauftragung in Stufen, zunächst für die LP2-4 nach HOAI § 34), Bes. L. Besondere Leistungen: Bes. L., z. B. hinsichtlich Nachhaltigkeit - Beginn der Leistungserbringung: II.Quartal 2025 Baubeginn: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 10/2029 Freinalagen (Altbau + Innenhof): 04/2032 - Ende der Leistungserbringung: Fertigstellung: Freianlagen (nur bahnseitiger Freiraum): 01/2030; Freianlagen Altbau + Innenhof: 01/2033 Laufzeit des Vertrags: 118 Monate (inkl. 24 Monate, Lph 9) Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht
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