Gemeinde IngenbohlBrunnen
Seeufergestaltung Brunnen 2. Etappe
Aufwertung und Erneuerung der Seeuferanlagen in Brunnen, 2. Etappe: Bereich um den Schiffländeplatz vom Waldstätterquai bis Bellevuequai und nördlich bis zur Parzellengrenze. Geplant sind eine Ufertreppe mit vorgefertigten Betonelementen auf Pfählen, eine neue Ufermauer mit Gitterrosten zur Verhinderung von Schwemmholzanhäufungen sowie Un...
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Aufwertung und Erneuerung der Seeuferanlagen in Brunnen, 2. Etappe: Bereich um den Schiffländeplatz vom Waldstätterquai bis Bellevuequai und nördlich bis zur Parzellengrenze. Geplant sind eine Ufertreppe mit vorgefertigten Betonelementen auf Pfählen, eine neue Ufermauer mit Gitterrosten zur Verhinderung von Schwemmholzanhäufungen sowie...
- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Gemeinde Ingenbohl
- Published:
- February 19, 2026
- Deadline:
- March 26, 2026
Tender description
Aufwertung und Erneuerung der Seeuferanlagen in Brunnen, 2. Etappe: Bereich um den Schiffländeplatz vom Waldstätterquai bis Bellevuequai und nördlich bis zur Parzellengrenze. Geplant sind eine Ufertreppe mit vorgefertigten Betonelementen auf Pfählen, eine neue Ufermauer mit Gitterrosten zur Verhinderung von Schwemmholzanhäufungen sowie Unterfangung der bestehenden Ufermauer mit Spundwänden im westlichen Bereich.
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9- Gemeinde IngenbohlBrunnenDeadline: Mar 27
Seeufergestaltung Brunnen 2. Etappe
Aufwertung der historischen Uferpromenade in Brunnen (2. Etappe). Bereich: Schiffländeplatz, vom Beginn des Waldstätterquai bis zum Bellevuequai, nordseitig bis zu den angrenzenden Bauten. Maßnahmen: Neupflanzung schirmförmiger Platanen als Leitbaumart. Bau einer Ufertreppe aus vorfabrizierten Betonelementen auf Pfählen östlich der Schiffanlegestelle, analog der Treppe am Waldstätterquai, mit Gitterrosten zwischen den Stufen gegen Schwemmholz. Neuerrichtung der Ufermauer. Unterfangung eines Teils der bestehenden Ufermauer westlich des Stationsgebäudes mit Spundwänden wegen starker Unterspülung und Neigung zum See. - Stadt Bad Kissingen
Optimierung/Dekarbonisierung der Kläranlage, Sanierung Rechengebäude u. Hebeanlage, Anlagenbau u. Schlosserarbeiten
Die bestehenden seriellen Grobrechen werden durch 2 parallel angeordnete Feinrechen ersetzt. Dazu ist in das ausreichend breite Betongerinne eine entsprechend gestaltete Trennwand aus Edelstahl einzusetzen. Die Rechen sind mit Rechengutwaschpressen auszustatten. Der Austrag des Rechenguts in die beiden Container ist so zu gestalten, dass die Container bedarfsweise vom Entsorger nach oben weggehoben werden können. Der vorhandene Sandwäscher wird durch einen neuen ersetzt. Das Zulaufgerinne wird mit einer GFK-Kombirost Abdeckung versehen. Im Rechengebäude wird die gesamte Brauchwasserversorgung neu erstellt und die entsprechenden Entnahmestellen errichtet. Über 2 Lufterhitzer und zugehörige Heizleitungen wird die Wärmeversorgung des Maschinenraums und der Rechenhalle sichergestellt. Für das Abwassergerinne wird eine ex-sichere Entlüftung errichtet, sowie die ebenso für den Ex-Schutz relevante Hallenentlüftung montiert. Ein Verfahrwagen für die Container inkl. elektrischen Schlepper wird angeschafft um das Umstellen der Container durch die Kläranlage selbst zu ermöglichen. Im sog. "Gebläseraum" an der Südseite des Rechengebäudes werden die 2 bestehenden Druckluftheber durch 2 neue ersetzt. Ebenso werden die 3 Sandfanggebläse durch 2 neue ersetzt. Die Luftleitungen werden dazu teilweise neu aufgebaut sowie die entsprechenden Armaturen erneuert. Die Demontage der Bestandaggregate und Leitungen werden mit vorliegendem LV ausgeschrieben. Im westlichen Bereich der Kläranlage wird ein neuer Gasspeicher errichtet. Die erdverlegten Rohrleitungen und der Gasspeicher werden durch andere Gewerke errichtet. Vom AN des gegenständlichen LVs sind für den Anschluss des Gasspeichers die Einbauten in 2 Kondensatschächten sowie der Anschluss von den erdverlegten Leitungen auf den Gasspeicher bzw. das bestehende Gassystem auszuführen. Bevor die Arbeiten zu diesem LV beginnen erfolgen durch andere Gewerke die Demontage der kompletten Anlagentechnik, der Abbruch des Gebäudes oberhalb der Abwassergerinne, die Errichtung einer neuen Stahlhalle, die Betonsanierung der Abwassergerinne sowie die Errichtung eines neuen Schalt- und Lagerraumes innerhalb der Stahlhalle. Zusätzlich sind an mehreren Bereichen der Kläranlage Geländer (insgesamt ca. 100 m) und Treppen aus feuerverzinktem Stahl zu fertigen und montieren. - Stadtwerke Andernach GmbHAndernach
Los 2 - Bauarbeiten Stromhafen Andernach - Verkehrsanlagen: 1. bis 3. BA Platzbefestigungs- und Betriebsstraßenherstellung
Ausgeschrieben wird die Herstellung der Platzbefestigung sowie der Betriebsstraße (Verkehrsanlagen) einschließlich Entwässerung im Rahmen des Projektes „Sanierung der Hafenspundwand im Stromhafen Andernach“. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Verkehrsanlagen des 1. bis 3. BA mit einer Gesamtfläche von xxx m2. Darüber hinaus wird die Herstellung der gesamten Entwässerung mit drei Stauraumkanälen einschließlich Ein- und Auslaufbauwerken. sowie Rhein-Einleitung erforderlich. Die zu erbringenden Leistungen umfassen im Wesentlichen: rd. 15.000 m3 Bodenaushub für Graben und Gruben inkl. Entsorgung rd. 935 m Entwässerungskanal DN/OD 160 – DN/OD 400 aus PP rd. 70 m Staukanal DN 1600 aus Stahlbeton rd. 4.900 m Kabelleerrohre DN/OD 110 – DN/OD 160 rd. 13.800 m2 Frostschutzschicht rd. 13.800 m2 Schottertragschicht rd. 13.800 m2 Asphalttrag-, -Binder-, Deckschicht Das Baufeld wird östlich vom neuen Fundamentbalken und westlich von vorhandenen Grundstückseinfassungen eingegrenzt. Die Arbeiten sind - gemäß Baubeschreibung - in drei Abschnitten auszuführen. Parallel zu der hier ausgeschriebenen Leistung erfolgt im Bereich von Rhein-km 611,895 bis Rhein-km 612,255 die Herstellung der neuen Spundwand/Uferbefestigung. Daher ist zwischen den Arbeiten in Los 2 (Verkehrsanlagen) und den Arbeiten in Los 1 (Uferbefestigung) eine enge Abstimmung erforderlich. Los 2 - Bauarbeiten Stromhafen Andernach - Verkehrsanlagen: 1. bis 3. BA Platzbefestigungs- und Betriebsstraßenherstellung
Ausgeschrieben wird die Herstellung der Platzbefestigung sowie der Betriebsstraße (Verkehrsanlagen) einschließlich Entwässerung im Rahmen des Projektes „Sanierung der Hafenspundwand im Stromhafen Andernach“. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Verkehrsanlagen des 1. bis 3. BA mit einer Gesamtfläche von xxx m2. Darüber hinaus wird die Herstellung der gesamten Entwässerung mit drei Stauraumkanälen einschließlich Ein- und Auslaufbauwerken. sowie Rhein-Einleitung erforderlich. Die zu erbringenden Leistungen umfassen im Wesentlichen: rd. 15.000 m3 Bodenaushub für Graben und Gruben inkl. Entsorgung rd. 935 m Entwässerungskanal DN/OD 160 – DN/OD 400 aus PP rd. 70 m Staukanal DN 1600 aus Stahlbeton rd. 4.900 m Kabelleerrohre DN/OD 110 – DN/OD 160 rd. 13.800 m2 Frostschutzschicht rd. 13.800 m2 Schottertragschicht rd. 13.800 m2 Asphalttrag-, -Binder-, Deckschicht Das Baufeld wird östlich vom neuen Fundamentbalken und westlich von vorhandenen Grundstückseinfassungen eingegrenzt. Die Arbeiten sind - gemäß Baubeschreibung - in drei Abschnitten auszuführen. Parallel zu der hier ausgeschriebenen Leistung erfolgt im Bereich von Rhein-km 611,895 bis Rhein-km 612,255 die Herstellung der neuen Spundwand/Uferbefestigung. Daher ist zwischen den Arbeiten in Los 2 (Verkehrsanlagen) und den Arbeiten in Los 1 (Uferbefestigung) eine enge Abstimmung erforderlich.Brödermannsweg 2 - Metallbau Fenster, Türen und Fassade
SBH | Schulbau Hamburg hat als Landesbetrieb der Freien und Hansestadt Hamburg (nachstehend SBH genannt) die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. -------------------- Im Zuge der Standorterweiterung der Carl-Götze-Schule erfolgt der Zubau einer Zweifeldsporthalle mit Kita. Die BGF des Gebäudes beträgt ca. 2.216 m². Die Sporthalle ist DIN-gerecht geplant und dadurch wettkampftauglich. Über den Nebenräumen ist eine kleine Empore für Zuschauer angeordnet. Der westliche Gebäudeteil beinhaltet auf zwei Etagen Erweiterungsflächen für die angrenzende Kita. Standortprägend für das Schulgrundstück ist der Baumbestand. Die Anlieferung und Baustellenanschrift erfolgt über die Straße Brödermannsweg 2 im Bereich der Sporthalle bzw. der Feuerwehrzufahrt, somit dem südlichen Teil des Schulgrundstücks. Der Neubau wird in Massivbauweise erstellt. Die Geschossdecken sowie teile der Wände werden aus Stahlbeton hergestellt. Weitere tragende Wände werden aus Mauerwerk bzw. aus Stahlbeton errichtet. Das Hallendach erhält eine Stahltragkonstuktion. Die Fassade ist als zweischalige Ziegelverblendfassade in Teilen mit Riemchen geplant. -------------------- Hier: Metallbau Fenster, Türen und Fassade -------------------- 450 m2 Alu-Pfosten-Riegel-Fassade, 450 m2 Sonnenschutzverglasung, 43 St Holz-Alu-Fensterelement 1,245 x 2,66 m, 13 St. Sonnenschutz Screen, 1 St Stahl-Fassadenelement 7-teilig, 3,685 x 2,900 m, 1 St Stahl-Fassadenelement 5-teilig, 4,300 x 2,940 m, 2 St Holz-Alu- Außen-Türelement 2-teilig, verglast, 1,26 x 2,90 m, 8 St Holz-Alu--Außen-Türelement 2-teilig, verglast, 1,245 x 2,90, 1 St Stahl-Innentürelement T30-RS, 4-teilig, 2,41 x 2,800 m, 1 St Stahl-Innentürelement 4-teilig, 2,355 x 2,900 m, 2 St Stahl-Innentürelement T30-RS 2-teilig, 1,51 x 2,135 m, 2 St Stahl-Innentürelement, 1,51 x 2,135, 1 St. Stahl-Innentürelement.- Institut für Solarenergieforschung GmbH
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Tragwerksplanung
Entwicklungskonzept: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer SystemTechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges und zum Teil zweigeschossiges Hallengebäude mit etwa 2000 m2 Bruttonutzfläche in Kombination aus Stahlbeton- und Systembau auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das den Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-)Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich neben der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau errichtet werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus ("Versuchshäuser"). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude mit 500 m² Nutzfläche rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Platz für eine neue Forschungshalle (IST) zu schaffen. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung mit zum Teil hohem Pflanzenbewuchs (Verschattung) grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudes sollte aus dem Bereich des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Die neue Forschungshalle (IST) soll mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. An zentral erzeugten Medien werden am Wendehammer bzw. an der ISS bereitgestellt: Heizungswasser, Kaltwasser, Geothermie-Wasser (11°C, zur energieeffizienten Vorerwärmung der Ansaugluft der raumlufttechnischen Anlage im Winter und zur Vorkühlung im Sommer), Sickstoff und Druckluft. Vom Eingangsbereich der neuen Forschungshalle gelangt man in den hangseitigen, eingeschossigen Laborbereich der Modultechnik. In diesem Teil ist Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Für die Erweiterung der Modultechnik sind insgesamt 800 m² Fläche vorzusehen, davon mindestens 600 m² zusammenhängend mit möglichst wenig Stützen, Höhe mind. 4 Meter UKB. Der zweigeschossige Teil des Gebäudekomplexes muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Die Anbindung an das Modullabor erfolgt über einen Fahrstuhl bzw. das Treppenhaus. Der tiefer gelegene Laborbereich der Systemtechnik befindet sich auf gleichem Höhenniveau wie die bereits bestehenden Labore in der ISS. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden (Höhe mind. 4 Meter UKB). In einem Bereich der Halle ist ein 2x2m² großer schwingungsentkoppelter Bereich vorzusehen, auf dem eine Testanlage (Shaker) montiert wird. Dieser Teststand ist in einem schallisolierten und klimatisierbaren Raum mit etwa 6x6 m² Fläche zu platzieren. In die südliche Außenwand der Laborhalle sollen vier je 10 m² große unverschattete Fassadentestflächen integriert werden. In einem zusätzlichen Stockwerk sollen weitere kleinteilige (Modul-) Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte maximal der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den oberhalb des Hallenkomplexes am Hang gelegenen Versuchsdächern zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die technische Gebäudeausrüstung werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" nur geringe Anforderungen gestellt. Als Gase werden lediglich Stickstoff und Druckluft installiert, für einige Anlagen und Digestorien wird chemische Abluft benötigt. Eine Neutralisation von Abwässern ist nicht notwendig. Eine raumlufttechnische Anlage mit Entfeuchtung, Heizung und Filterung ist vorgesehen, die auch zur Klimatisierung der neuen IST Halle sowie der vorhandenen ISS Halle genutzt werden soll. - Institut für Solarenergieforschung GmbH
Bekanntmachung über Auftragsvergabe: Neubau Versuchshalle IST - Fachplanung Technische Ausrüstung AG 1-3, 7 u. 8
Entwicklungskonzept: Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde bereits 2010 die maximale bauliche Erweiterung auf dem Grundstück Am Ohrberg baurechtlich geprüft. Mit der Fertigstellung der Forschungshalle ISS (620 m² Nutzfläche / 5,00 m Höhe) wurde daraufhin die erste Ausbaustufe realisiert. Aufgrund gestiegener Forschungsaufgaben soll die bestehende Forschungsinfrastruktur ausgebaut werden, um zukünftig in den beiden Bereichen "Effiziente Wärmepumpen" und "Nachhaltige Photovoltaikmodule" verstärkt forschen und entwickeln zu können. Die F&E-Themen dienen beide der Integration von Solarer SystemTechnik in das bestehende Energieversorgungssystem. Daher wird das Kürzel IST für den Forschungsneubau verwendet. Im Rahmen des Projekts IST soll ein weiteres eigenständiges und zum Teil zweigeschossiges Hallengebäude mit etwa 2000 m2 Bruttonutzfläche in Kombination aus Stahlbeton- und Systembau auf dem Gelände des ISFH errichtet werden, das den Aufbau eines Technikums für Forschung und Entwicklung an Wärmepumpen (WP) sowie die Erforschung von Herstellungsverfahren und die Vermessung von innovativen, individuellen und nachhaltigen Photovoltaik-(PV-)Produkten ermöglicht. Dazu soll konkret im Rahmen der hier geplanten Baumaßnahme auf dem westlichen Bauteppich neben der bestehenden Halle (ISS), die 2013 für die Untersuchung der Wechselwirkung von solaren und nicht-solaren Komponenten im System realisiert wurde, ein zweiter Forschungsbau errichtet werden. Auf dem vorgesehenen Bauplatz steht allerdings das oben erwähnte Doppelhaus ("Versuchshäuser"). Aufgrund der baurechtlichen Vorgaben (Bauteppich darf nicht überschritten werden) muss im Rahmen des geplanten Neubaus dieses Bestandgebäude mit 500 m² Nutzfläche rückgebaut und entsorgt werden, um den notwendigen Platz für eine neue Forschungshalle (IST) zu schaffen. Die Planung soll größtmögliche Rücksicht auf den zur Verfügung stehenden Bauteppich nehmen, so dass eine spätere Erweiterung realisierbar ist. Die Planungsfreiheiten werden zudem dadurch beeinflusst, dass der Bauplatz im nördlichen Bereich hangseitig stark ansteigt und im Süden an eine Wohnbebauung mit zum Teil hohem Pflanzenbewuchs (Verschattung) grenzt. Die Erschließung des neuen Gebäudes sollte aus dem Bereich des vorgelagerten Wendehammers erfolgen. Die neue Forschungshalle (IST) soll mit der vorhandenen Forschungshalle (ISS) versorgungstechnisch verbunden werden, um möglichst große Synergien zwischen den Bestandsgebäuden und dem Neubau zu realisieren. An zentral erzeugten Medien werden am Wendehammer bzw. an der ISS bereitgestellt: Heizungswasser, Kaltwasser, Geothermie-Wasser (11°C, zur energieeffizienten Vorerwärmung der Ansaugluft der raumlufttechnischen Anlage im Winter und zur Vorkühlung im Sommer), Sickstoff und Druckluft. Vom Eingangsbereich der neuen Forschungshalle gelangt man in den hangseitigen, eingeschossigen Laborbereich der Modultechnik. In diesem Teil ist Platz für die Erweiterung des ISFH-Technikums für die Herstellung und Vermessung von innovativen, individuellen, nachhaltigen und zuverlässigen PV-Produkten im Prototypenmaßstab vorgesehen. Für die Erweiterung der Modultechnik sind insgesamt 800 m² Fläche vorzusehen, davon mindestens 600 m² zusammenhängend mit möglichst wenig Stützen, Höhe mind. 4 Meter UKB. Der zweigeschossige Teil des Gebäudekomplexes muss die wegfallende Nutzfläche des vorhandenen Doppelhauses ersetzen (500 m²) sowie den vorhandenen Laborplatz für Wärmepumpen- und Wärmesystemforschung signifikant erweitern. Die Anbindung an das Modullabor erfolgt über einen Fahrstuhl bzw. das Treppenhaus. Der tiefer gelegene Laborbereich der Systemtechnik befindet sich auf gleichem Höhenniveau wie die bereits bestehenden Labore in der ISS. Analog zur vorhandenen Forschungshalle (ISS) soll im Sockelgeschoss des neuen Gebäudes eine möglichst große (ggf. sogar stützenfreie) Laborhalle realisiert werden (Höhe mind. 4 Meter UKB). In einem Bereich der Halle ist ein 2x2m² großer schwingungsentkoppelter Bereich vorzusehen, auf dem eine Testanlage (Shaker) montiert wird. Dieser Teststand ist in einem schallisolierten und klimatisierbaren Raum mit etwa 6x6 m² Fläche zu platzieren. In die südliche Außenwand der Laborhalle sollen vier je 10 m² große unverschattete Fassadentestflächen integriert werden. In einem zusätzlichen Stockwerk sollen weitere kleinteilige (Modul-) Labore und die erforderlichen Büroplätze für die Mitarbeiter*innen bereitgestellt werden, welche die neuen Labore nutzen. Die Gesamthöhe des Gebäudekomplexes sollte maximal der Höhe der bisherigen Versuchshäuser entsprechen, um eine Horizontalverschattung der Versuchsflächen auf den oberhalb des Hallenkomplexes am Hang gelegenen Versuchsdächern zu vermeiden. Die Traufkante der Versuchsdächer liegt bei +10.25, erst darüber beginnen die Versuchsaufbauten. An die technische Gebäudeausrüstung werden trotz des verwendeten Begriffs "Labor" nur geringe Anforderungen gestellt. Als Gase werden lediglich Stickstoff und Druckluft installiert, für einige Anlagen und Digestorien wird chemische Abluft benötigt. Eine Neutralisation von Abwässern ist nicht notwendig. Eine raumlufttechnische Anlage mit Entfeuchtung, Heizung und Filterung ist vorgesehen, die auch zur Klimatisierung der neuen IST Halle sowie der vorhandenen ISS Halle genutzt werden soll. L386 Netzergänzung, 2. und 3. BA - BOL (Strecke und BW), örtl. BÜ (Strecke und Sickerbecken), SiGeKo und sachliche Prüfung der Nachträge
1.1. Allgemeine Beschreibung Die Maßnahme befindet sich im Land Brandenburg, im Landkreis Oder-Spree, in der Gemeinde Grünheide (Mark). Der ansässige Automobilhersteller hat für die geplante Service- & Logistikerweiterung eine geänderte Straßenplanung in Auftrag gegeben. Diese nördliche Anbindung des Automobilherstellers soll über die geplante L 386 zwischen der Anschlussstelle Freienbrink Nord der Bundesautobahn A10 im Westen und der L23 im Osten als Netzergänzung erfolgen. Des Weiteren soll die heutige L23 höhenfrei über die Bahntrasse Berlin - Frankfurt (Oder) geführt werden. Auf Grund der prognostizierten Steigerung des Straßenverkehrs bei gleichzeitiger Erhöhung des Verkehrs auf der Schiene und der damit verbundenen Erhöhung der Schrankenschließzeiten ist eine Beseitigung des Bahnübergangs (BÜ) der L23 mit der Strecke Berlin -Frankfurt (Oder) am Haltepunkt Fangschleuse und einen Ersatz durch eine niveaufreie Querung erforderlich. Die vorliegende Unterlage umfasst den Neubau der L386 in drei Bauabschnitten. Die Baumaßnahme verläuft ab der A10 (ca. L386 Bau-km 0+000) in östlicher Richtung zum Anschluss der neu gebauten L386 Der 1.BA. (Bau-km 2+450 bis 2+850 ist nicht Bestandteil dieses Vertrages. Zur Vertragsleistung gehören der 2. BA von 2+450km bis 1+650km; Länge 800m und 3. BA von 1+650km bis 0km; Länge 1.650m. Im Zuge der Straßenbaumaßnahme ist die Errichtung der Brückenbauwerke BW 5 und BW 7 einschließlich der Stützwände für die Rampen. Das BW 8 "Bahnhofszugang Unterführung" bei km 0+494 wird im Vorfeld fertiggestellt und wird mit der neuen L386 überbaut. Das Bauwerk 3, neue Bahnquerung TESLA, wird durch dritte zeitgleich errichtet und kann ab 2027 überbaut werden. Die bestehende Baustraße stellt die Erreichbarkeit der parallellaufenden Projekte L386 sicher, bis das Vorhaben L386 Netzergänzung vollständig errichtet ist. Nach Fertigstellung der L386 verliert die Baustraße ihre Funktion bzw. übergibt die Erschließungsfunktion an die L386. Weiter wird die Phase 4 inklusive einer Mittelstreifenüberfahrt die Hauptfahrbahn L 386 mit einer temporären Verbindung die vorhandene Anschlussstelle A10 Freienbrink Nord verbinden. Die ausgeschriebene Bauleistung umfasst ebenfalls den Restrückbau der gemeinsam genutzten Baustraße von km 0+000 bis km 2+200 einschließlich Kanalbau, Wendestelle, Dammbau der Behelfsbrücke sowie den Rückbau des Stiches A der Baustraße. Der Grundwasserflurabstand befindet sich zwischen 5 und 7,5 m. Schutzgebiete wie FFH, NSG und §30-Biotope BNatSchG sind nicht betroffen. Gegenstand der Bauverträge sind folgende Leistungsteile: - Los 12 BW 5 einschließlich Stützwände für die Bauwerksrampen - Los 13.1 BW 7.1 Spundwand - Los 13.2 BW 7 einschließlich Stützwände für die Bauwerksrampen - Los 20 Strecke und Teilrückbau Baustraße.2.BA - Los 21 Fahrzeug-Rückhaltesystem (FRS) 2.BA - Los 22 Markierung und Beschilderung 2.BA - Los 23 Wegweisende Beschilderung 2.BA - Los 25 Verkehrssicherung Inbetriebnahme 2.BA - Los 30 Strecke und Teilrückbau Baustraße.3.BA - Los 31 Fahrzeug-Rückhaltesystem (FRS) 3.BA - Los 32 Markierung und Beschilderung 3.BA - Los 33 Wegweisende Beschilderung 3.BA Gegenstand des Vertrages der OBL, der öBÜ und dem SiGeKo sind die oben angegeben Lose und sachliche Prüfung von Nachträgen. 1.2. Aussagen zur überwachenden Baumaßnahme Die Baumaßnahmen umfassen den Bau des zweiten und dritten Bauabschnittes der L386 bis über das Bauwerk 3. Die Errichtung eines offenes Sicker-, Regenrückhaltebecken (Bauwerk 06), sowie der provisorischen Straßenanbindung AS Freienbrink Nord. 2. Bearbeitungsgrundlagen/ Planungsstand Art und Umfang der Baumaßnahme ist der beiliegenden Baubeschreibung zu entnehmen. Die Bauleistungen beginnen nach derzeitigem Planungsstand im Juni 2026 und sollen im November 2027 fertiggestellt sein. Bei der Erstellung Ihres Angebotes ist der vorgenannte Zeitraum zuzüglich der Zeit für die vorbehaltslose Annahme der Schlussrechnungen vom Auftragnehmer Bau zu berücksichtigen. Die Leistung ist bis zu 3 Monaten nach dem Bauende anzubieten. Weitergehende Angaben finden Sie aufgrund der Zeichenbegrenzung in der Leistungsbeschreibung.- Aachener Kreuz Merzbrück GmbH & Co. KG
Planungsleistungen Neubau des Aviation Innovation Centers (AIC) - Los 2 – Tragwerksplanung
Die Aachener Kreuz Merzbrück GmbH & Co. KG plant den Neubau des Aviation Innovation Center (AIC) am Forschungsflugplatz Würselen-Aachen (FWA) in Würselen. Das Vorhaben umfasst die Planung und Errichtung eines innovativen Forschungs- und Unternehmenscampus mit thematischem Schwerpunkt auf zukunftsweisender Flugtechnik und Mobilität. Das Aviation Innovation Center ist als Impulsprojekt für die Entwicklung eines technologieorientierten Gewerbestandorts konzipiert und dient der räumlichen sowie inhaltlichen Vernetzung von Start-ups, wachstumsstarken Unternehmen und Forschungsakteuren aus den Bereichen Luftfahrt, Leichtbau, Sensorik und autonome Mobilität. Das Gebäude wird an einem städtebaulich exponierten Standort des neuen Gewerbegebiets errichtet, unmittelbar angrenzend an den geplanten Mobility Hub. Es verfügt über eine Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 11.300 m² und soll sich in das bestehende Umfeld des Standorts Merzbrück einfügen und zugleich einen identitätsstiftenden Ort für Innovation und Technologietransfer schaffen. Vorgesehen ist eine flexible Gebäudestruktur mit Büro-, Forschungs-, Werkstatt- und Gemeinschaftsflächen, die unterschiedliche Nutzungsanforderungen abbilden kann. Darüber hinaus soll das Gebäude die Durchführung von Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen ermöglichen. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind Planungsleistungen zum Leistungsbild Tragwerksplanung (im Sinne von Anlage 14 zu § 51 Abs. 5, § 52 Abs. 2 HOAI) für das Projekt „Planungsleistungen Neubau des Aviation Innovation Center (AIC)“. Neben der Tragwerksplanung sind weitere Fachplanungs- und Beratungsleistungen erforderlich, die in mehreren Vergabeverfahren (Losen) vergeben werden. Die Beschaffung erfolgt im Wege eines offenen Verfahrens gemäß § 15 VgV. Der Auftraggeber fordert interessierte Unternehmen öffentlich zur Abgabe von Angeboten auf. Die Bieter geben auf der Grundlage der Auftragsbekanntmachung sowie der auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen ihre förmlichen Angebote ab. Alle fristgerecht abgegebenen Angebote werden entsprechend den formellen und inhaltlichen Anforderungen auf Vollständigkeit sowie in Bezug auf den Nachweis der geforderten Eignung (Ziff. 5 der Bewerbungsbedingungen) geprüft und anhand des in Ziff. 9 der Bewerbungsbedingungen dargestellten Bewertungsverfahrens bewertet. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung nebst Anlagen (vgl. Vergabeunterlagen Teil C).
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