Evangelische Stadtgemeinde StendalStendal
Sanierung un Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal - 3. BA
Die vorgesehenen Gerüstbauarbeiten im Innenraum dienen der restauratorischen Wand- u. Deckenbearbeitung unter Berücksichtigung eines vorsichtigen u. denkmlasubstanzschonenden Auf- u. Abbaus des Gerüstes. Das Gerüst soll in 3 Teilabschnitten aufgestellt werden. Besonderheiten sind hier die staubdichte Abschirmung des Gerüstes auf der Baust...
Scaffolding
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- Tender type:
- Tender
- Contracting authority:
- Evangelische Stadtgemeinde Stendal
- Published:
- August 17, 2026
- Deadline:
- September 21, 2026
- Topic:
- Scaffolding
- Object:
- Kirche / Sakralgebäude
Object classification
- Kirche / SakralgebäudePrimary
Tender description
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Die vorgesehenen Gerüstbauarbeiten im Innenraum dienen der restauratorischen Wand- u. Deckenbearbeitung unter Berücksichtigung eines vorsichtigen u. denkmlasubstanzschonenden Auf- u. Abbaus des Gerüstes. Das Gerüst soll in 3 Teilabschnitten aufgestellt werden. Besonderheiten sind hier die staubdichte Abschirmung des Gerüstes auf der Baustelle vom übrigen Kirchenraum u. deren Vorhaltung u. Unterhaltung über die gesamte Bauzeit von ca. 5-6 Monaten pro Teilabschnitt. Der Gerüstumbau von einem zum anderen Teilabschnitt muss konzentriert innerhalb von ca. 5-6 Wochen erfolgen. Es ist vorgesehen, eine durchgängige flächige Gerüstebene unterhalb der Gewölbe mit stellenweisen, dem Gewölbe folgenden Gerüstversprüngen zu bauen. An Fenstern u. Gesimsversprüngen müssen Konsolen montiert werden. Der Randbereich des Gerüstes ist an der Wand intensiver auszubauen. Lastverteilende Unterbauten sind lokal herzustellen. Runde Stützen sind für die Wandbearbeitungen arbeitsschutzgerecht auszubilden. Der Bereich des Erdgeschosses ist zur Sicherstellung von Boden- u. archäologischen Arbeiten möglichst weiträumig zu überspannen. Zur Absicherung eines sicheren Zugangs zum touristisch und gottesdienstlich genutzten Hohen Chores ist ein Fußgängertunnel zu errichten. Grobmassen: ca. 32.475 m³ Raumgerüst mit ca. 858.800 m³Wo Vorhaltung ca. 5.000 m² Zulage für Ausbau Gerüst am Wandbereich inkl. Innenschutz ca. 2.800 m² Zulage für Ausbau Gerüst an 6 runden Stützen ca. 234.000 m²Wo Vorhaltung Gerüstausbau an Wänden u. runden Stützen ca. 550 m Konsolen 30cm ca. 680 m Konsolen 60cm ca. 40 St. + 150m Überbrückungen in versch. Höhenlagen bis 22m ca. 3.450 m² Gerüstplane fugenverklebt vertikal u. horizontal ca. 4.100 m² Staubschutz-Schrumpffolie ca. 370 m + 300 m² Wand- u. Deckenanschlüsse herstellen ca. 2.000 m² Schutzeinhausung ca. 15 m Gerüsttunnel ca, 250m Bauzaun mit ca. 6250 mMt Vorhaltung 1 Stück Gerüststatik Beschreibung der Leistungen / Angaben der Mengen
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7Sanierung un Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal - 3. BA
Evangelische Stadtgemeinde StendalStendalDeadline: Sep 21Die vorgesehenen Gerüstbauarbeiten im Innenraum dienen der restauratorischen Wand- u. Deckenbearbeitung unter Berücksichtigung eines vorsichtigen u. denkmlasubstanzschonenden Auf- u. Abbaus des Gerüstes. Das Gerüst soll in 3 Teilabschnitten aufgestellt werden. Besonderheiten sind hier die staubdichte Abschirmung des Gerüstes auf der Baustelle vom übrigen Kirchenraum u. deren Vorhaltung u. Unterhaltung über die gesamte Bauzeit von ca. 5-6 Monaten pro Teilabschnitt. Der Gerüstumbau von einem zum anderen Teilabschnitt muss konzentriert innerhalb von ca. 5-6 Wochen erfolgen. Es ist vorgesehen, eine durchgängige flächige Gerüstebene unterhalb der Gewölbe mit stellenweisen, dem Gewölbe folgenden Gerüstversprüngen zu bauen. An Fenstern u. Gesimsversprüngen müssen Konsolen montiert werden. Der Randbereich des Gerüstes ist an der Wand intensiver auszubauen. Lastverteilende Unterbauten sind lokal herzustellen. Runde Stützen sind für die Wandbearbeitungen arbeitsschutzgerecht auszubilden. Der Bereich des Erdgeschosses ist zur Sicherstellung von Boden- u. archäologischen Arbeiten möglichst weiträumig zu überspannen. Zur Absicherung eines sicheren Zugangs zum touristisch und gottesdienstlich genutzten Hohen Chores ist ein Fußgängertunnel zu errichten. Grobmassen: ca. 32.475 m³ Raumgerüst mit ca. 858.800 m³Wo Vorhaltung ca. 5.000 m² Zulage für Ausbau Gerüst am Wandbereich inkl. Innenschutz ca. 2.800 m² Zulage für Ausbau Gerüst an 6 runden Stützen ca. 234.000 m²Wo Vorhaltung Gerüstausbau an Wänden u. runden Stützen ca. 550 m Konsolen 30cm ca. 680 m Konsolen 60cm ca. 40 St. + 150m Überbrückungen in versch. Höhenlagen bis 22m ca. 3.450 m² Gerüstplane fugenverklebt vertikal u. horizontal ca. 4.100 m² Staubschutz-Schrumpffolie ca. 370 m + 300 m² Wand- u. Deckenanschlüsse herstellen ca. 2.000 m² Schutzeinhausung ca. 15 m Gerüsttunnel ca, 250m Bauzaun mit ca. 6250 mMt Vorhaltung 1 Stück Gerüststatik Beschreibung der Leistungen / Angaben der MengenSanierung und Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal 3. BA - Los 4.1 Schutz Bleiglasfenster Langhaus und Südquerhaus
Evangelische Stadtgemeinde StendalStendalDeadline: Sep 21Der denkmalgeschützte gotische Dom St. Nikolaus in Stendal ist ein hochwertiges Zeugnis hanseatischer norddeutscher Baukultur, für den als herausragendes Merkmal der Erhalt eines großen Bestands von originalen Bleiglasfenstern charakteristisch ist. Infolge von Kriegsschäden (2.WK) sind Teile der originalen Verglasungen im Langhaus verloren gegangen und wurden mit Rechteck-Klarglas-Bleiverglasung versehen. Alle die Baumaßnahmen an Wänden und Decken des Langhauses u. Südquerhauses inkl. Seitenkapellen betroffenen Bleiglasfenster sind vor Verschmutzung und vor mechanischer Beschädigung währende der Baumaßnehmen zu schützen. Der Schutz der Verglasungen aus Spanplatten und Folien ist so herzustellen, dass eine temporäre Belüftungen unten und oben am Fenster möglich sind. Die Schutzmaßnahmen sind im Zusammenhang mit den Gerüstbauarbeiten vorzusehen. Das bauseitige Gerüst soll in 3 Teilabschnitten aufgestellt werden. Die Vorhaltung u. Unterhaltung der Schutzmaßnahmen ist über die gesamte Bauzeit von ca. 5-6 Monaten pro Teilabschnitt vorzusehen. Restauratorische Arbeiten an den Bleiglasfenstern sind nicht Teil der ausgeschriebenen Leistungen. Angesichts des hohen Denkmalwertes der gotischen Bleiverglasungen ist die nachzuweisende fachliche Qualifikation und Erfahrung des ausführenden Unternehmens beauflagt und abzusichern. Grobmassen: ca. 200 m² Spanplattenschutz an gotischer Bleiverglasung ca. 295 m² Spanplattenschutz an Rechteck-Bleiverglasung (nach 2.WK) ca. 200 m² FolieschutzSanierung und Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal 3. BA - Los 2.1 Restauratorische Arbeiten im Langhaus und Südquerhaus
Evangelische Stadtgemeinde StendalStendalDeadline: Sep 21Der denkmalgeschützte gotische Dom St. Nikolaus in Stendal (Baubeginn ca. 1420) ist ein hochwertiges Zeugnis hanseatischer norddeutscher Backsteinarchitektur, für den als herausragendes Merkmal der große Bestands an originalen Bleiglasfenstern charakteristisch ist. Es ist in der geplanten Maßnahme (3.BA) die restauratorische Wand- u. Gewölbesanierung u. restaurierung im Langhaus und im Südquerhaus vorgesehen. An den Ziegeloberflächen der Innenwände und der Säulen befindet sich eine weiße Farbfassung (1950), die entfernt und mit einer rotfarbenen Leimfarb-Retusche bzw. einer Neufassung in dem raumtypischen Ziegelrot hergestellt werden soll. Die Gewölbe sind mit einer Kalk- bzw. Leimfarbe gestrichen. Deren Anstricherneuerung ist Teil der ausgeschriebenen Leistungen. Vorbereitende Arbeiten wie Risssanierungen, Putzausbesserungen u. -stabilisierungen inkl. notwendige Kittungen sind ebenfalls Teil der zu erbringenden Leistungen. In einem 1. / 2. Bauabschnitt wurde eine Musterachse und die Bearbeitung des Nordquerhauses mit Vierung abgeschlossen. Sie dienen als Orientierung und Vorgabe für die Fortführung der weiteren Arbeiten. Parallel zu den restauratorischen Arbeiten erfolgen im Langhaus Bodenbelagsarbeiten unter archäologischer Begleitung. Die Durchführung der Baumaßnahme des 3.BA ist in 3 Teilabschnitte gegliedert, in denen die Gewerke versetzt und voneinander abhängig arbeiten müssen. Besondere Beachtung ist dem Staubschutz zu geben. Alle Arbeiten müssen unter ständiger Anwesenheit von mit den zu erbringenden Leistungen erfahrenen Diplomrestauratoren /-innen bzw. Restauratoren M.A. durchgeführt und begleitet werden. Mit den Bewerbungsunterlagen ist die fachliche Qualifikation des vorgesehenen Teams vorzulegen und die Nachweise beizufügen. Die Arbeiten erfolgen unter ständiger fachlicher Aufsicht von einer restauratorischen Fachbauleitung sowie den zuständigen Denkmalschutzbehörden. Grobmassen: ca. 2.000 m² Folieschutz ca. 600 m² Kunstgutschutz / Einhausungen ca. 405 m Herstellung staubdichter Wandanschlüsse ca. 300 m² Herst. staubdichter Gewölbeanschlüsse ca. 125 m² lose Malschichten entfernen ca. 430 m Risskittungen Gewölbe ca. 190 m Risssanierungen Wände ca. 780 m² Architekturoberflächen / Ziegel im Gewölbe reinigen, festigen, retuschieren ca. 2.200 m² Gewölbekappen / Putz reinigen u. mit Farbanstrich versehen ca. 4.040 m² Festigung von ziegelimitierenden Farbfassungen an Wänden ca. 3.550 m² Ziegelwandflächen Architekturelemente reinigen, festigen, Leimfarblasur und Ziegelfugenstrich partiell ergänzen ca. 1.750 m² Wandputzflächen reinigen, festigen und mit Farbfassung versehen ca. 2.490 m² weiße Farbschicht entfernen, festigen, Neufassung Leimfarblasur und Ziegelfugenstrich ziehen dazu Kartierung der Schäden, Musterflächen herstellen, Fotodokumentation, Dokumentationsunterlagen etc.Sanierung und Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal 3. BA - Los 4.1 Schutz Bleiglasfenster Langhaus und Südquerhaus
Evangelische Stadtgemeinde StendalStendalDeadline: Sep 21Der denkmalgeschützte gotische Dom St. Nikolaus in Stendal ist ein hochwertiges Zeugnis hanseatischer norddeutscher Baukultur, für den als herausragendes Merkmal der Erhalt eines großen Bestands von originalen Bleiglasfenstern charakteristisch ist. Infolge von Kriegsschäden (2.WK) sind Teile der originalen Verglasungen im Langhaus verloren gegangen und wurden mit Rechteck-Klarglas-Bleiverglasung versehen. Alle die Baumaßnahmen an Wänden und Decken des Langhauses u. Südquerhauses inkl. Seitenkapellen betroffenen Bleiglasfenster sind vor Verschmutzung und vor mechanischer Beschädigung währende der Baumaßnehmen zu schützen. Der Schutz der Verglasungen aus Spanplatten und Folien ist so herzustellen, dass eine temporäre Belüftungen unten und oben am Fenster möglich sind. Die Schutzmaßnahmen sind im Zusammenhang mit den Gerüstbauarbeiten vorzusehen. Das bauseitige Gerüst soll in 3 Teilabschnitten aufgestellt werden. Die Vorhaltung u. Unterhaltung der Schutzmaßnahmen ist über die gesamte Bauzeit von ca. 5-6 Monaten pro Teilabschnitt vorzusehen. Restauratorische Arbeiten an den Bleiglasfenstern sind nicht Teil der ausgeschriebenen Leistungen. Angesichts des hohen Denkmalwertes der gotischen Bleiverglasungen ist die nachzuweisende fachliche Qualifikation und Erfahrung des ausführenden Unternehmens beauflagt und abzusichern. Grobmassen: ca. 200 m² Spanplattenschutz an gotischer Bleiverglasung ca. 295 m² Spanplattenschutz an Rechteck-Bleiverglasung (nach 2.WK) ca. 200 m² FolieschutzSanierung und Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal 3. BA - Los 3.1 Bodenbelag und Feuchtereduzierung im Langhaus und Südquerhaus
Evangelische Stadtgemeinde StendalStendalDeadline: Sep 21Der denkmalgeschützte gotische Dom St. Nikolaus in Stendal (Baubeginn ca. 1420) ist ein hochwertiges Zeugnis hanseatischer norddeutscher Backsteinarchitektur, für den als herausragendes Merkmal der große Bestands an originalen Bleiglasfenstern charakteristisch ist. Es ist in der geplanten Maßnahme (3.BA) die Fortführung der Feuchteredzuierung im Bereich der Langhausaußenwände und im Fußbodenbereich des Langhauses u. in Teilen des Südquerhauses vorgesehen. Dazu sind Erdarbeiten unter archäologischer Begleitung im Innenraum und an der Fassade durchzuführen. Zu den Leistungen zählen auch die Abbruch- u. Aushubarbeiten im Gebäudeinneren mit vorsichtigem Abbruch inkl. Sicherung von Klosterformatsteinen des hist. Bodenbelages. Die Vertikalsperrung ist mit Bentonite vorgesehen, die Horizontalsperrung durch Einbau einer Glasschotterschicht in den Fußbodenaufbau. Begleitend erfolgen dazu Elektroinstallationsarbeiten. Alle Arbeiten müssen staubarm und mit Einsatz von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, die durch einen Türzugang von ca. 1,45 nutzbarer Breite kommen, vorgenommen werden. Vorhandenes Pflaster muss geschützt werden. Der neue Fußboden ist mit roten Klosterformat-Ziegeln teilweise in Verlegemustern herzustellen. Ergänzend dazu sind Teilflächen in Sandstein erforderlich. Weiter ist eine Brüstung in Klosterformat-Klinkermauerwerk profiliert herzustellen. Ergänzend sind Stahlgeländer, Abdeckroste, Vergitterungen etc. herzustellen. Die Arbeiten im Dom erfolgen unter abgestimmter paralleler Tätigkeit von Restauratoren an Wand und Gewölben, von Elektroinstallateuren und Gerüstbauern. Die Durchführung der Baumaßnahme des 3.BA ist in 3 Teilabschnitte gegliedert, in denen die Gewerke versetzt und voneinander abhängig arbeiten müssen. Besondere Beachtung ist dem Staubschutz zu geben. Die Arbeiten erfolgen unter ständiger fachlicher Aufsicht von einer restauratorischen Fachbauleitung sowie den zuständigen Denkmalschutzbehörden. Grobmassen: ca. 1.100 m² Folieschutz ca. 3.000 m² Reinigungsarbeiten Boden u. Wände ca. 200 m² Bodenbelagsschutz mit Kunststoffplatten bzw. Stahlplatten inkl. vorhaltung ca. 42 St. Kirchenbänke demontieren u. wieder montieren ca. 290 m³ verschiedene Böden ausheben, maschinell bzw. per Hand (Archäologie) ca. 1,0 m³ Bruchstein- u. Ziegelmauerwerk sanieren, erneuern ca. 150m² Vertikalabdichtung mit Calzium-Bentonite inkl. Reinigung, Putz- u. Vorbereitungsarbeiten ca. 1.150 m² Abbruch Ziegelpflaster Klosterformat inkl. Aussortierung ca. 575 m³ Aushub Boden im Gebäude (archäologische Begleitung) ca. 65 m³ Ziegelschutt ausheben u. entsorgen (Heizungskanäle) ca. 1.150 m² Lieferung und Neuverlegung Ziegelpflaster Klosterformat (teilw. Muster) im Mörtelbett ca. 950 m² Schaumglasschotter d= 15 cm ca. 1.150 m² Lieferung und Einbau Schotter-Frostschutzschicht ca. 3850 m² Geotextilvlies 200 / 300 g/m² verlegen ca. 2 St. Sandsteinstufen profiliert l=ca. 1,45m liefern u. einbauen 1 St. Stahl-Glas-Schutzabdeckung im Fußboden 2 St. Zaungitter mit Tür an Regenfallrohren ca. 80 St. Bodenplatten 50/50cm bzw. 100/100cm aus Beton herstellen, schalen ca. 25m Stahlbeton-Hohldielen d=10cm liefern u. montierenSanierung und Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal 3. BA - Los 2.1 Restauratorische Arbeiten im Langhaus und Südquerhaus
Evangelische Stadtgemeinde StendalStendalDeadline: Sep 21Der denkmalgeschützte gotische Dom St. Nikolaus in Stendal (Baubeginn ca. 1420) ist ein hochwertiges Zeugnis hanseatischer norddeutscher Backsteinarchitektur, für den als herausragendes Merkmal der große Bestands an originalen Bleiglasfenstern charakteristisch ist. Es ist in der geplanten Maßnahme (3.BA) die restauratorische Wand- u. Gewölbesanierung u. restaurierung im Langhaus und im Südquerhaus vorgesehen. An den Ziegeloberflächen der Innenwände und der Säulen befindet sich eine weiße Farbfassung (1950), die entfernt und mit einer rotfarbenen Leimfarb-Retusche bzw. einer Neufassung in dem raumtypischen Ziegelrot hergestellt werden soll. Die Gewölbe sind mit einer Kalk- bzw. Leimfarbe gestrichen. Deren Anstricherneuerung ist Teil der ausgeschriebenen Leistungen. Vorbereitende Arbeiten wie Risssanierungen, Putzausbesserungen u. -stabilisierungen inkl. notwendige Kittungen sind ebenfalls Teil der zu erbringenden Leistungen. In einem 1. / 2. Bauabschnitt wurde eine Musterachse und die Bearbeitung des Nordquerhauses mit Vierung abgeschlossen. Sie dienen als Orientierung und Vorgabe für die Fortführung der weiteren Arbeiten. Parallel zu den restauratorischen Arbeiten erfolgen im Langhaus Bodenbelagsarbeiten unter archäologischer Begleitung. Die Durchführung der Baumaßnahme des 3.BA ist in 3 Teilabschnitte gegliedert, in denen die Gewerke versetzt und voneinander abhängig arbeiten müssen. Besondere Beachtung ist dem Staubschutz zu geben. Alle Arbeiten müssen unter ständiger Anwesenheit von mit den zu erbringenden Leistungen erfahrenen Diplomrestauratoren /-innen bzw. Restauratoren M.A. durchgeführt und begleitet werden. Mit den Bewerbungsunterlagen ist die fachliche Qualifikation des vorgesehenen Teams vorzulegen und die Nachweise beizufügen. Die Arbeiten erfolgen unter ständiger fachlicher Aufsicht von einer restauratorischen Fachbauleitung sowie den zuständigen Denkmalschutzbehörden. Grobmassen: ca. 2.000 m² Folieschutz ca. 600 m² Kunstgutschutz / Einhausungen ca. 405Sanierung und Restaurierung des Doms St. Nikolaus in Stendal 3. BA - Los 3.1 Bodenbelag und Feuchtereduzierung im Langhaus und Südquerhaus
Evangelische Stadtgemeinde StendalStendalDeadline: Sep 21Der denkmalgeschützte gotische Dom St. Nikolaus in Stendal (Baubeginn ca. 1420) ist ein hochwertiges Zeugnis hanseatischer norddeutscher Backsteinarchitektur, für den als herausragendes Merkmal der große Bestands an originalen Bleiglasfenstern charakteristisch ist. Es ist in der geplanten Maßnahme (3.BA) die Fortführung der Feuchteredzuierung im Bereich der Langhausaußenwände und im Fußbodenbereich des Langhauses u. in Teilen des Südquerhauses vorgesehen. Dazu sind Erdarbeiten unter archäologischer Begleitung im Innenraum und an der Fassade durchzuführen. Zu den Leistungen zählen auch die Abbruch- u. Aushubarbeiten im Gebäudeinneren mit vorsichtigem Abbruch inkl. Sicherung von Klosterformatsteinen des hist. Bodenbelages. Die Vertikalsperrung ist mit Bentonite vorgesehen, die Horizontalsperrung durch Einbau einer Glasschotterschicht in den Fußbodenaufbau. Begleitend erfolgen dazu Elektroinstallationsarbeiten. Alle Arbeiten müssen staubarm und mit Einsatz von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen, die durch einen Türzugang von ca. 1,45 nutzbarer Breite kommen, vorgenommen werden. Vorhandenes Pflaster muss geschützt werden. Der neue Fußboden ist mit roten Klosterformat-Ziegeln teilweise in Verlegemustern herzustellen. Ergänzend dazu sind Teilflächen in Sandstein erforderlich. Weiter ist eine Brüstung in Klosterformat-Klinkermauerwerk profiliert herzustellen. Ergänzend sind Stahlgeländer, Abdeckroste, Vergitterungen etc. herzustellen. Die Arbeiten im Dom erfolgen unter abgestimmter paralleler Tätigkeit von Restauratoren an Wand und Gewölben, von Elektroinstallateuren und Gerüstbauern. Die Durchführung der Baumaßnahme des 3.BA ist in 3 Teilabschnitte gegliedert, in denen die Gewerke versetzt und voneinander abhängig arbeiten müssen. Besondere Beachtung ist dem Staubschutz zu geben. Die Arbeiten erfolgen unter ständiger fachlicher Aufsicht von einer restauratorischen Fachbauleitung sowie den zuständigen Denkmalschutzbehörden. Grobmassen: ca. 1.100 m² Folieschutz ca. 3.000 m
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