DRV Bund EinkaufsmanagementBerlin
Projekt zur Auswertungslogik KTL und RTS FV15-26-0172-21-01
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- Tender
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- DRV Bund Einkaufsmanagement
- Published:
- August 19, 2026
- Deadline:
- Not specified
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Bundesministerium für Arbeit und SozialesBonnIn den vergangenen Jahren hat das Thema Vermögensungleichheit in der politischen Wahrnehmung deutlich an Bedeutung gewonnen. Dies hängt u.a. mit einer international verbesserten Datenlage sowie der starken und öffentlich sichtbaren Zunahme des Reichtums internationaler Vermögenseliten zusammen, der mancherorts von wachsendem politischen Einfluss begleitet wird. Die Armuts- und Reichtumsberichte (ARB) der Bundesregierung untersuchen unter anderem regelmäßig Einstellungen in der Bevölkerung zu ökonomischer Ungleichheit und sozialer Mobilität. Bislang wurden jedoch Einstellungen mit einem spezifischen Fokus auf Vermögensungleichheit nicht vertiefend erhoben. Dabei sind u.a. Fragen, wie das Ausmaß von Vermögensungleichheit und sozialer Mobilität in Deutschland eingeschätzt werden, wie die gesellschaftliche Rolle Hochvermögender bewertet wird und inwieweit die existierende bzw. wahrgenommene Vermögensverteilung gesellschaftliche Akzeptanz besitzen, von großer Relevanz. Insbesondere ist von Interesse, inwieweit Einschätzungen von politischen Maßnahmen von Faktoren wie zur Verfügung stehenden Informationen oder Gerechtigkeitsvorstellungen beeinflusst werden. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beabsichtigt daher, eine repräsentative Bevölkerungsbefragung mit Überprüfung von Treatment-Effekten (sog. Survey-Experiment) durchzuführen. Diese soll verschiedenen Aspekte von Einstellungen zu Vermögensungleichheit möglichst aktuell und in thematischer Breite und Tiefe untersuchen. Zusätzlich soll die Bedeutung von Werten (Gerechtigkeitsprinzipien), Erwartungen (bspw. Erbe/berufliche Perspektive) und der Wahrnehmung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen (bspw. gesellschaftlichem Einfluss von Vermögenseliten) in die Untersuchung einbezogen werden. Konkret soll die Befragung Erkenntnisse zu folgenden Fragestellungen liefern: • Wie schätzen die Befragten die Vermögensverteilung in Deutschland ein - auch im Vergleich zur Einkommensverteilung? • Wie schätzen die Befragten ihre eigene Position in der Vermögensverteilung ein? • Wovon wird eine mögliche Abweichung von der tatsächlichen Verteilung bzw. der eigenen Position beeinflusst? • Wie schätzen die Befragten die soziale Mobilität bei Vermögen ein und welche Erwartungen haben sie für sich selbst? • Welche Vorstellungen bestehen zu Ursachen von Vermögensungleichheit? Wie hoch ist die Akzeptanz für die wahrgenommene und tatsächliche Verteilung? Welche Gerechtigkeitsprinzipien werden dabei angelegt? Welche Faktoren tragen zur Akzeptanz bzw. Ablehnung von Vermögensungleichheit bei? • Wie beurteilen die Befragten die Bedeutung von Vermögensungleichheit für Demokratie und Gesellschaft? • Welcher Zusammenhang besteht zwischen Annahmen und Bewertung der Vermögensverteilung einerseits und Einstellungen zu den Folgen von Vermögensungleichheit für Demokratie und Gesellschaft andererseits? • Welche Präferenzen haben die Befragten mit Blick auf Umverteilung, Beteiligung von Vermögenden an der Finanzierung des Gemeinwesens (insb. aktuelle Vorschläge zur Besteuerung von Vermögen) und weiteren Maßnahmen zum Abbau von ökonomischer Ungleichheit? Welche Faktoren beeinflussen diese Präferenzen? Neben einer Auswertung nach sozioökonomischen Merkmalen soll der Einfluss von Werten und Überzeugungen, eigenen Erwartungen an die Zukunft (bspw. Erbe/berufliche Perspektive) und eigener Erfahrungen mit bzw. Wahrnehmung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen einbezogen werden. Dabei sollen in geeigneter Weise experimentelle Befragungskomponenten zum Einsatz kommen, etwa Informations-Treatments oder die Bewertung von Vignetten und Optionen. Neben der Durchführung einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung mit experimentellen Befragungskomponenten können Bieterinnen und Bieter in ihrem Angebot die Methodik um weitere qualitative oder quantitative Komponenten ergänzen. Bitte beachten Sie die beigefügten Vergabeunterlagen.Verkehrsnachfragemodell
Stadt LadenburgLadenburgGegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Erstellung des regionalen Verkehrsnach-fragemodells für die Metropolregion Rhein-Neckar. Um für die künftigen verkehrlichen Herausforderungen gerüstet zu sein, soll ein integriertes Verkehrsmodell aufgebaut werden, welches den Verkehrsplanenden der Region als fundierte Planungsgrundlage dienen soll. Die Region erwartet ein Modell, das dem Stand der Technik, gemäß FGSV-Empfehlungen für Verkehrsnachfragemodelle im Personenverkehr (EVNM-PV), entspricht.Startup Challenges Schwedt: "Nachhaltige Materialien in der Prozessindustrie"
Hochschule für nachhaltige Entwicklung EberswaldeEberswaldeACHTUNG vorkommerzielle Auftragsvergabe (PCP) Ablauf der Challenge Ziel der Challenge ist es, ein Pilotprojekt auf Basis eurer entwickelten Technologie bzw. Lösung am Standort Schwedt umzusetzen. Für euch entsteht so die Möglichkeit den nächsten Schritt in eurer Unternehmensentwicklung zu machen und mit etablierten Industrieunternehmen in Kontakt zu kommen. Das Startup Labor Schwedt möchte so in einer innovativen Art und Weise neue Erkenntnisse darüber gewinnen, welche zukunftsfähigen technologischen Lösungen bei der industriellen Transformation in Schwedt eine Rolle spielen können und welchen Beitrag diese zu einem erfolgreichen Übergang hin zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft leisten können. Die Umsetzung der Challenge erfolgt dabei in zwei Phasen. Die erste Phase ist eine vergütete Konzeptphase, in der ihr euer Pilotprojekt ausarbeiten könnt und Umsetzungsmöglichkeiten am Standort identifiziert. Dabei werdet ihr von unseren Challengepartnern und dem Startup Labor Team unterstützt. In der zweiten Phase soll dann die Umsetzung eures Pilotprojektes in Schwedt erfolgen. Um an der Challenge teilzunehmen, müsst ihr bis zum 15.05.2026 10 Uhr euer Angebot auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg einreichen, mit einer Bindungsfrist mindestens drei Wochen nach der ersten Jurysitzung (siehe unten). Dafür skizziert ihr uns, anhand unseres Bewerbungsformulars (ausfüllbares PDF auf dem Vergabemarktplatz hinterlegt), eure Idee für ein Pilotprojekt und gebt uns einige Informationen zu eurer Technologie. Zudem benötigen wir eine Angebotskalkulation, welche Kosten für euch bei der Konzeptentwicklung entstehen. Zur Orientierung geben wir hierfür eine Budgetgrenze vor. Im Anschluss erfolgt die Begutachtung eurer Angebote durch eine unabhängige Expertenjury, anhand der unter Punkt 6 genannten Bewertungskriterien. Dabei können grundsätzlich bis zu 10 Teams ausgewählt werden, welche parallel oder gemeinsam an der Vorbereitung ihres Pilotprojektes für den Standort arbeiten. Sobald die Verträge unterzeichnet sind, beginnt die Arbeit in der Konzeptphase. Dafür habt ihr drei Monate Zeit. Während der Arbeit werdet ihr eng durch das Team des Startup Labors Schwedt begleitet. Ihr solltet auch einplanen, den Standort zu besichtigen und mit unseren Challengepartnern ins Gespräch zu kommen. Für die Challenge konnten wir vier namenhafte Industrieunternehmen aus der Region gewinnen, welche euch mit Rat und Tat bei der Entwicklung eures Pilotprojektes unterstützen. Ziel der Konzeptphase ist es, dass ihr euer Pilotprojekt so genau wie möglich planen könnt und alles für eine mögliche Umsetzung vorbereiten könnt. Am Ende der Konzeptphase steht die Erstellung eines Kurzkonzeptes von maximal 15 Seiten und einem Pitch von maximal zehn Minuten vor der Jury und Publikum. Bei positivem Jury-Votum stellen wir euch ein weiteres Budget zur Verfügung, mit dem ihr euer Pilotprojekt am Standort umsetzen könnt. Für die Umsetzungsphase werden bis zu 3 Teams ausgewählt, wobei wir wieder mit einer Budgetobergrenze zur Orientierung arbeiten. Das Budget könnt ihr dann für Mieten, Materialkosten, Personalkosten usw. einsetzen. Wichtig ist dabei nur, dass die Auftragsgelder für die Realisierung des Pilotprojektes und die Erreichung der Projektziele eingesetzt werden. Die Challenge endet mit der Erstellung eines Abschlussberichtes, welcher für uns wesentliche Informationen zu den technologischen Anwendungschancen und einem möglichen Beitrag zur Transformation des Industriestandortes enthält. Eine Veröffentlichung des Abschlussberichtes ist vorgesehen. Der Inhalt des Abschlussberichtes wird mit euch individuell abgestimmt, sodass auch eure Interessen hinsichtlich der Geheimhaltung bestimmter Ergebnisse gewahrt bleiben.
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